Federal Council's Regional Policy Postulate
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council was requested to conduct a comprehensive review of regional policy to adapt it to new circumstances and implement measures to mitigate the effects of economic "thinning" in affected regions. The commission agreed that regional policy was not solely the responsibility of the Federal Council and that the motion's wording was too vague. The Federal Council indicated it would accept the motion as a postulate if the Council preferred, acknowledging the council's authority. Consequently, the commission recommended transmitting the motion as a postulate, which was adopted.
Legislator-Regeste
KI-generiertFederal Council's Regional Policy Postulate: The commission agreed that regional policy was not solely the responsibility of the Federal Council and that the motion's wording was too vague. The Federal Council indicated it would accept the motion as a postulate if the Council preferred, acknowledging the council's authority. Consequently, the commission recommended transmitting the motion as a postulate, which was adopted.
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KI-generiertVolltext
Postulat Bloetzer 136 2 février 1995
Abstimmung - Vote 4. Der Bundesrat hat vor der Kommission bestätigt, dass die
Für den Antrag Simmen 23 Stimmen Motion offene Türen einrenne: Er habe seinerseits frühzeitig
Dagegen 2 Stimmen den Auftrag erteilt, unter Berücksichtigung der sich dauernd
ändernden nationalen und internationalen Rahmenbedingun-
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble gen eine Neukonzeption der schweizerischen Regionalpolitik
Für Annahme des Entwurfes 25 Stimmen auszuarbeiten.
Dagegen 4 Stimmen Aus all diesen Gründen hat die Kommission in einer ersten Ab-
stimmung mit 7 zu 0 Stimmen die Form des Postulates der
Abschreibung - Classement Motionsform vorgezogen und in einer zweiten Abstimmung,
mit 6 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung, der Überweisung der
Antrag des Bundesrates Motion des National rates (Seiler Hanspeter) als Postulat zuge-
Abschreiben der parlamentarischen Vorstösse stimmt.
gemäss Brief an die eidgenössischen Räte Die klare Mehrheit der Kommission beantragt dem Rat, die
Proposition du Conseil fédéral Motion des Nationalrates (Seiler Hanspeter) als Postulat zu
Classer les interventions parlementaires überweisen.
selon lettre aux Chambres fédérales
Delamuraz Jean-Pascal, conseiller fédéral: En ce qui
Angenommen -Adopté concerne la motion Seiler Hanspeter, qui a été adoptée au
Conseil national le 17 juin de l'an dernier, le Conseil fédéral
n'émet pas de contre-indications devant votre Conseil et se-
An den Nationalrat-Au Conseil national rait, par conséquent, prêt à la recevoir comme motion. Il est
bien clair que si votre Conseil n'entend pas lui donner ce haut
grade et préfère la transmettre au Conseil fédéral comme pos-
tulat, il n'y aura plus de motion Seiler Hanspeter et le Conseil
fédéral recevra un postulat de votre part. C'est vous qui êtes
les patrons, c'est nous qui sommes à votre service. Je dis sim-
plement que j'aurais été prêt à accepter la motion en tant que
#ST# 94.3159 telle.
Motion des Nationalrates Überwiesen als Postulat- Transmis comme postulat
(Seiler Hanspeter)
Gesamtheitliche Regionalpolitik
Motion du Conseil national
(Seiler Hanspeter)
Politique régionale. Vision globale #ST# 94.3446
Postulat Bloetzer
Für eine aktivere Tourismuspolitik
Wortlaut der Motion vom 17. Juni 1994 Pour une politique plus active
Der Bundesrat wird ersucht, en matière de tourisme
- die Regionalpolitik gesamtheitlich und umfassend zu über-
prüfen und sie den neuen Gegebenheiten und Veränderun-
gen anzupassen;
- Massnahmen zu treffen, welche die Folgen des neu begon-
nenen «Ausdünnungsprozesses» in den davon betroffenen Wortlaut des Postulates vom 7. Oktober 1994
Regionen unseres Landes mildern oder verhindern. Die Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die
gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Tourismus bisher unter-
Texte de la motion du 17 juin 1994 schätzt wurde. Die Tourismusbranche hat in der Wertschöp-
Le Conseil fédéral est chargé fung der schweizerischen Wirtschaftszweige den fünften Platz;
- de procéder à un réexamen général et complet de la politi- im Export steht sie an dritter Stelle.
que régionale, afin de l'adapter aux nouvelles données en te- Der Tourismus ist für das Berggebiet der wichtigste Wirt-
nant compte des modifications de la situation; schaftszweig und hat nach Ansicht der Fachleute ein bedeu-
- de prendre des mesures visant à atténuer, sinon à éliminer, tendes Wachstumspotential. Die Voraussetzungen für dessen
les conséquences des progrès de la marginalisation récem- Realisierung sind die Sicherstellung von touristenfreundlichen
ment constatée de certaines régions de notre pays. Rahmenbedingungen und gezielte Förderung.
Der Bundesrat wird deshalb eingeladen, ein nationales Touris-
Büttiker Rolf (R, SO), Berichterstatter: Herr Seiler Hanspeter muskonzept mit folgenden Elementen zu erstellen und durch-
hatte im Nationalrat eine Motion «Gesamtheitliche Regional- zusetzen:
politik» eingereicht. Der Bundesrat war bereit, die Motion ent- 1. systematische Kontrolle und Aufzeigung der Tourismusver-
gegenzunehmen, und der Nationalrat hat die Motion auch träglichkeit aller Bundestätigkeiten, namentlich
überwiesen. a des geltenden Rechts;
Die WAK-SR konnte sich dem Beschluss des Nationalrates b. der laufenden Gesetzgebung;
aber nicht anschliessen. Ich begründe kurz, aus welchen c. der Verwaltung in allen Sektoren.
Gründen: 2. Erarbeitung und Umsetzung einer wirksamen und gezielten
1. Die Formulierung der Motion war für die Kommission un- Tourismusförderung, namentlich durch:
klar. «Überprüfen» und «Massnahmen treffen» sind als Auf- a. Erhebung der landesweit nötigen Entscheidungsgrund-
träge zu unverbindlich. lagen;
2. Es war der Kommission nicht klar, ob gemäss Motionstext b. gezielte Unterstützung der touristischen Verbesserungen
ein bundesrätlicher Bericht vorgelegt werden soll oder spezifi- im Berggebiet bei der Ausübung von Bundesaufgaben;
sche Gesetzesänderungen beantragt werden. c. Nutzung der Synergien in allen sektoriellen Förderungstä-
3. Die Kommission war sich darüber einig, dass die Regional- tigkeiten des Bundes.
politik nicht im alleinigen Kompetenzbereich des Bundesrates 3. periodische Erstellung eines Tourismusberichtes zuhan-
liegt den des Parlamentes und der Öffentlichkeit
2. Februar 1995 137 Postulat Bloetzer
Texte du postulat du 7 octobre 1994 Bruttoinlandprodukles stammen aus dem Tourismus, und
Des études récentes ont révélé que l'importance du tourisme 9,1 Prozent unserer Beschäftigten sind vom Tourismus ab-
pour notre économie a été sous-estimée jusqu'à présent. Pour hängig. So isl nachgewiesen, dass der Tourismus mehr zum
ce qui est de la création de valeur d'échange, le tourisme a la Volkseinkommen beilrägt als etwa die Bauwirtschaft oder die
cinquième place dans notre économie et la troisième dans le Maschinenindustrie. Die schweizerische Volkswirtschaft ist zu
secteur de l'exportation. einem guten Teil an den touristischen Erfolg gebunden. Dies
Le tourisme est le secteur le plus important de l'économie des gilt insbesondere für die regionalen Volkswirtschaften in den
régions de montagne et a un potentiel d'expansion considéra- Tourismusgebieten.
ble de l'avis des experts. Pour permettre qu'il se développe, il Eine 1993 erarbeitete Wertschöpfungsstudie für Mittelbünden
faut créer des conditions qui lui sont favorables et prendre des zeigt stellvertretend für viele, ähnlich strukturierte Regionen im
mesures d'encouragement ciblées. Berggebiet, dass 70 Prozent des regionalen Bruttoinlandpro-
Le Conseil fédéral est invité à élaborer un plan d'action général dukles direkl oder indirekl durch den Tourismus erwirtschaftel
en faveur du tourisme et à l'appliquer; ce plan aura notamment werden. Die Berggebiete sind auf den Tourismus angewiesen;
pour objectif: es gibt dort kaum andere Entwicklungsperspektiven. Die Un-
1. de vérifier systématiquement l'impact sur le tourisme: tersuchungen des Biga haben auch gezeigt, dass der Touris-
a. du droit fédéral en vigueur; mus einem breiten Spektrum von Branchen zugute kommt. So
b. des travaux législatifs de la Confédération; ist unter anderem zu bedenken, dass die Touristen jährlich für
c. de l'activité de tous les secteurs de l'administration fédérale 650 Millionen Franken Benzin verbrauchen, dass sie Landwirt-
et de faire connaître les résultats de cet examen; schaftsprodukte zu Schweizer Preisen konsumieren, dass, ge-
2. d'élaborer et d'appliquer des mesures ciblées et efficaces mäss Hayek, 50 Prozent der fürdas Inland bestimmten Uhren-
pour l'encouragement du tourisme en: produklion an ausländische Touristen gehen.
a collectant dans tout le pays les données nécessaires à la Eine volkswirtschaftliche Betrachtung des Tourismus zeigt,
prise des décisions; dass die Branche als Ganzes eine durchschnittliche Produkti-
b. encourageant de manière ciblée les améliorations appor- vität aufweist, welche nur wenig unter dem Mittel der gesaml-
tées au secteur touristique dans les régions de montagne lors schweizerischen Wirtschaft liegt. Ein Vergleich zwischen den
de l'exécution des tâches fédérales; Wirtschaftszweigen zeigt, dass die internationale Wettbe-
c. mettant à profit les synergies de toutes les activités sectoriel- werbsposition des Tourismus innerhalb der Schweizer Wirt-
les exercées par la Confédération; schaft hervorragend ist Die Tourismusbranche erreichl eine
3. de présenter périodiquement un rapport sur le tourisme à sehr gute Posilion, auch ohne Exportrisikogaranlie!
l'intention du Parlement et du public. Das Besondere an der Branche ist, dass die Destination die
Wettbewerbseinheit darstellt Der Tourist kommt in die
Mitunterzeichner - Cosignataires: Cavelty, Collier, Daniolh, Schweiz, um eine Destinalion zu besuchen, z. B. das Wallis
Delalay, Frick, Meier Josi, Roth, Schallberger (8) oder Graubünden; Zermatt oder St. Moritz. Die Destinalion
verschafft den einzelnen Branchen Wettbewerbsvorteile, die
Bloetzer Peter (C, VS): Die Untersuchungen der letzlen Jahre schwer kopierbar sind. Ihre Einzigartigkeit erlaubt es, auf Qua-
haben gezeigt, dass die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des litätswettbewerb zu setzen.
Tourismus bisher unterschätzt wurde. Die Tourismusbranche Diese Lagebeurteilung zeigt klar: Der Tourismus bleibt auch in
hat in der Wertschöpfung der schweizerischen Wirtschafts- Zukunft wettbewerbsfähig, wenn wir eine aktivere Tourismus-
zweige den fünften Plalz inné, im Export steht sie an dritter polilik beireiben.
Stelle. Im internationalen Vergleich isl die Tourismusförderung in der
Für das Berggebiet ist der Tourismus der wichtigste Wirt- Schweiz eher bescheiden, insbesondere wenn man die
schaftszweig. In der Überzeugung, dem Tourismus werde grosse Bedeutung des Tourismus für unsere Volkswirtschaft
nicht der Stellenwert zuerkannl, der ihm gebührt, habe ich das berücksichtigt. Allerdings stellt der Staal in mittelbar louris-
vorliegende Postulat eingereicht und angeregt, dass sich die musrelevanten Bereichen wie Verkehr oder Landwirtschaft re-
Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen syslemalisch lativ viele Mittel zur Verfügung. Insgesamt kostet die eigentli-
mil Tourismusfragen befassl. Eine erste Lageanalyse, welche che Tourismusförderung den Bund rund 70 Millionen Franken
die Kommission mit Tourismusexperten durchgeführt hat, an Finanzhilfen und Krediten im Jahr.
kann wie folgt zusammengefasst werden: Trotz der bescheidenen Mittel konnten in den lelzlen 15 Jah-
Der Tourismus ist wellweil der am raschesten wachsende Wirt- ren in den tourismusrelevanten Bereichen viele Erfolge erzielt
schaftszweig. Er wächst rascher als das Weltsozialprodukt werden. Als aktuelles Beispiel sei die Unterstützung der Kandi-
und als die Waren- und die Dienstleislungsexporte. Experten datur von Sion-Wallis für die Olympischen Winterspiele 2002
rechnen damit, dass um die Jahrtausendwende jährlich rund genannt. Aufgrund des härter gewordenen Verteilungskamp-
eine Milliarde Menschen eine Auslandreise - mit Übernach- fes häufen sich aber in letzter Zeit leider die Misserfolge. Die
tungen - unternehmen werden. Dazu kommen jährlich zwei Konkurrenz isl härter geworden.
bis drei Milliarden Inlandreisen. Obwohl die Schweiz als Hoch- Eine Neuorientierung und eine Reorganisation unserer Touris-
lohn- und Hartwährungsland nicht über die besten Rahmen- muspolilik aus der Sichl der internalionalen Wettbewerbsfä-
bedingungen für den Tourismus verfügl, isl die Wertschöp- higkeit des Tourismus drängen sich auf. Es gilt, grundlegende
fung pro Milarbeiter im Schweizer Tourismus im Vergleich zu Slrategien zu entwickeln, welche zur Erreichung dieses Ziels
allen anderen OECD-Ländern am höchsten. Wellweil weisl die beitragen können. Dazu gehören insbesondere ein ausge-
Schweiz im Tourismus, nach Hongkong, die dritthöchsten Ein- prägteres Bewusstsein für den Tourismus in Bevölkerung,
nahmen pro Kopf der Bevölkerung auf. Ein Tourist in der Wirtschaft und Verwaltung und der längst fällige Übergang
Schweiz gibt durchschnittlich 40 Prozenl mehr aus als ein von einer eher zurückhallenden Einstellung gegenüber dem
Tourisl im benachbarten Österreich. Tourismus zu einer posiliven Hallung, welche der grossen
Noch in den fünfziger Jahren wies der Schweizer Tourismus wirtschaftlichen Bedeulung dieser Branche Rechnung Irägl.
einen hohen internalionalen Marktanteil von 7,5 Prozent auf. Auf Bundesebene drängt sich in erster Linie eine syslemali-
Die Zahl der Länder, die am internationalen Marktgeschehen sche Konirolle der Tourismusverträglichkeil aller Bundestätig-
teilnehmen, hat inzwischen slark zugenommen. Der schwei- keiten auf. Allzuoft stellt man in bezug auf den Tourismus dis-
zerische Marktanteil ist deshalb gesunken. Die Schweiz ge- kreditierende Vorschriften und Prakliken fest
hört aber immer noch zu den zehn wichligslen Tourismuslän- Hinzuweisen isl auch auf die übertriebene Strenge in der um-
dern der Well, wenn wir die Einnahmen aus dem grenzüber- weltpolitischen und umweltrechllichen Behandlung von louri-
schreitenden Tourismus vergleichen. stischen Projekten im Berggebiel im Vergleich zu Infraslruktur-
Der volkswirtschaftliche Stellenwert des Tourismus ist in der projekten anderer Wirtschaftszweige und zu Projekten in den
Schweiz lange Zeit verkannt worden. Nach neuesten Berech- Agglomerationen. Ich nenne als Beispiele den Energiever-
nungen löst die lourislische Nachfrage in der Schweiz Um- brauch von Beschneiungsanlagen im Vergleich zu jenem von
sälze von über 40 Milliarden Franken aus. 8,1 Prozenl des Hallenbädern oder Kunsteisbahnen, die Rodungen für Skipi-
Postulat Bloetzer 138 E 2 février 1995
sten im Vergleich zu Rodungen für die Beschaffung von Stei-
nen und Kies oder etwa die Handhabung von BLN- und KLN-
Gebieten wie Reservaten statt einer klaren Aufzeigung der
Schutzziele, der sich daraus ergebenden Einschränkungen
und der weiterhin zulässigen Aktivitäten.
Auf der Ebene der Massnahmen geht es darum, bestehende
Hemmnisse zu beseitigen und die Förderungslücken zu
schliessen. Es geht vor allem um die verstärkte Förderung der
Ressortforschung und der angebotsseitigen Innovation. Im
Gegensatz zur Industrie, welche sich auf eine staatliche Tech-
nologiepolitik stützen kann, kümmert sich im Bereiche des
Tourismus und dertourismusrelevanten Themen wie zum Bei-
spiel Natur- und Landschaftsschutz niemand um die For-
schung.
Neben der Entwicklung neuer Produkte und Angebote geht es
auch darum, in den tourismusrelevanten Bereichen die wah-
ren Zusammenhänge aufzuzeigen und sektiererische Schutz-
tätigkeiten sowie unnötige Prozeduren und andere Blockie-
rungen von Projekten auszuschalten, mögliche Synergien zu
Naturschutz, Tourismus und Urproduktion aufzuzeigen, ent-
wicklungshemmendes Misstrauen abzubauen und gezielte in-
novative Zusammenarbeit zu entwickeln. Vor allem aber soll-
ten bestehende Massnahmen, welche auch nach harter Eva-
luation als richtig befunden wurden, auch in Zukunft weiterge-
führt werden. So sollte nicht der Fehler gemacht werden, den
Hotelkredit fallenzulassen, welcher in einem Nationalen For-
schungsprogramm als wirksam erkannt worden ist.
Abschliessend ist festzustellen, dass der zuständigen Fach-
stelle für Tourismus häufig die personelle Kapazität fehlt, um
den tourismuspolitischen Standpunkt in allen relevanten Be-
reichen der Bundestätigkeit mit Vehemenz einzubringen und
damit im Sinne einer Querschnittaufgabe alle Möglichkeiten
zur Förderung des Tourismus und der tourismusrelevanten
Wirtschaft voll auszunützen, so, wie es der Bedeutung dieses
Wirtschaftsbereiches entsprechen würde.
In diesem Sinne ersuche ich Sie um Überweisung des Postu-
lates.
Delamuraz Jean-Pascal, conseiller fédéral: Comme la salle
du Conseil des Etats ressemble beaucoup à une église le di-
manche matin à l'heure du service, je ne vais pas me livrer à de
longues réflexions.
Je vais dire simplement à M. Bloetzer que je partage son ana-
lyse et les remarques qu'il a faites sur la signification non seu-
lement économique, mais politique, humaine et culturelle du
tourisme. L'importance de ce secteur n'est pas encore perçue
avec suffisamment d'attention. Dans notre pays, on a parfois le
sentiment que ceux qui s'adonnent à l'organisation du tou-
risme en Suisse ou à l'étranger sont les hommes et les fem-
mes les plus heureux du monde, en vacances perpétuelles.
En réalité, on ignore la signification de l'obligation touristique.
C'est la raison pour laquelle le Conseil fédéral, qui est sur la
même longueur d'onde que M. Bloetzer, déclare accepter le
postulat.
Überwiesen - Transmis
Schluss der Sitzung um 20.25 Uhr
La séance est levée à 20 h 25
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Bloetzer Für eine aktivere Tourismuspolitik
Postulat Bloetzer Pour une politique plus active en matière de tourisme
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1995
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Januarsession
Session Session de janvier
Sessione Sessione di gennaio
Rat Ständerat
Conseil Conseil des Etats
Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 06
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.3446
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 02.02.1995 - 15:00
Date
Data
Seite 136-138
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