Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 94-3378 KI-generiert

Switzerland's Foreign Population and Integration Balance

Geschäftsnummer VPB 94-3378
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The interpellation addressed concerns about the high proportion of foreigners in Switzerland, exceeding 20% of the population, and the perceived lack of integration among some. The Federal Council responded that an "balanced relationship" between Swiss citizens and foreigners cannot be defined by a simple quota, but rather requires a qualitative assessment of factors like cultural compatibility, economic situation, and social environment. The council further stated that the balance is lost when the foreign population lacks the capacity or possibility to integrate, and that current policy focuses on integrating individuals from EU/EFTA countries, emphasizing controlled immigration of specialists and acknowledging the complexity of balancing national identity with humanitarian obligations and economic needs.

Legislator-Regeste

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Switzerland's Foreign Population and Integration Balance: Was in der Bevölkerung vor allem zu Bedenken Anlass gibt, über 20 Prozent. 18,9 Prozent ist die statistische Grosse.

Schlagwörter

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Einwanderungspolitik ausländische Staatsangehörige Soziale Eingliederung Wirtschaftspolitik mangelnde Integration Aussenpolitik
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Volltext

Interpellation Bühler Robert 960 28 septembre 1995

#ST# 94.3378 gen Präsidenten der Europäischen Union, Sektion Inner-

schweiz. Er sagt: «Auch bei uns haben Angst und Unmut ein

Interpellation Bühler Robert politisch brisantes Ausmass angenommen. Wir brauchen

ausländische Experten, haben aber schon heute genug Kon-

Ausländerpolitik kurrenz am Arbeitsplatz. Wir wissen um das Gebot der offe-

Politique des étrangers nen Gesellschaft, fürchten uns aber vor importierter Krimina-

lität, und wir fühlen uns dem Gebot der Mitmenschlichkeit

verpflichtet, wollen aber nicht zum Fluchtpunkt für alle Ge-

knechteten dieser Welt werden. Wer sich in diesem gewalti-

gen Zielkonflikt menschliche Lösungen wünscht, sollte auf

Wortlaut der Interpellation vom 28. September 1994 menschliche Wege setzen, und dazu gehören die offene,

Der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung der vorurteilslose Diskussion und auch der Mut, sich zur eigenen

Schweiz beträgt heute gemäss Statistik 18,4 Prozent. Angst zu bekennen.»

In der Statistik nicht inbegriffen sind die Asylsuchenden und Im Kern der Sache geht es einerseits um die Identität mit un-

eine Dunkelziffer von nicht erfassten Ausländern. Gesamt- serer Heimat und andererseits um die Überfremdbarkeit. Der

haft ergibt dies einen Ausländeranteil von über 20 Prozent. Anteil der Ausländer zur Gesamtbevölkerung liegt heute bei

Was in der Bevölkerung vor allem zu Bedenken Anlass gibt, über 20 Prozent. 18,9 Prozent ist die statistische Grosse.

sind die nicht in die Wirtschaft integrierten Ausländer. Dazu kommen die Asylsuchenden und eine Dunkelziffer von

Der Bundesrat strebt mit der Begrenzungsverordnung für nicht erfassten Ausländern.

Ausländer ein ausgewogenes Verhältnis an. Das Verhältnis Pro Jahr sind Zunahmen von 40 000 bis 60 000 Personen zu

wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht mehr als aus- registrieren. Dies ist der Nettozuwachs. Die Neueinwande-

gewogen empfunden. rungen belaufen sich auf weit über 100000 Personen pro

Wir fragen den Bundesrat an: Jahr.

1. Was versteht er unter einem ausgewogenen Verhältnis Der Bundesrat strebt laut der Verordnung über die Begren-

zwischen Schweizern und Ausländern? zung der Zahl der Ausländer ein ausgewogenes Verhältnis

2. Wann ist nach Meinung des Bundesrates die Ausgewo- zwischen Schweizerbürgern und Ausländern an. Ich frage

genheit nicht mehr gegeben? den Bundesrat: Wo liegt die Ausgewogenheit? Hat der Bun-

3. Welche kurz- und längerfristigen Massnahmen hat der desrat die entsprechenden Begrenzungs- bzw. Stabilisie-

Bundesrat bereits ergriffen, und welche wird er noch einlei- rungsmassnahmen vorgenommen?

ten, um den Anteil der Ausländer wieder auf ein ausgewoge- Die Ausländerpolitik des Bundesrates - vor allem die Stabili-

nes Verhältnis zurückzuführen? sierung auf einem bestimmten Niveau - hat versagt. Die Ein-

wanderungen wurden unkontrollierbar. Ausländer, die im

Texte de l'interpellation du 28 septembre 1994 Rahmen der Einreisekontingente in unser Land kommen,

Selon la statistique, la proportion des étrangers par rapport à machen nur noch etwa einen Fünftel aus. Der Bestand an er-

la population totale de la Suisse s'élève à 18,4 pour cent. werbstätigen Ausländern - dies als blosse Feststellung -

La statistique ne comprend pas les requérants d'asile, pas geht von Jahr zu Jahr zurück.

plus qu'un nombre incertain d'étrangers non recensables. Au Nebst der fehlenden Definition der Ausgewogenheit kann

total, la proportion d'étrangers dans notre pays devrait donc ich die Mittel des Bundesrates nicht ausmachen, die zu ei-

dépasser 20 pour cent. ner Stabilisierung des Ausländeranteils führen könnten. Das

Ce qui donne surtout à penser à la population, ce sont les Dreikreisemodell bringt kaum eine Stabilisierung. Noch

étrangers qui ne sont pas intégrés dans l'économie. immer beläuft sich der Anteil der Ausländer von ausserhalb

Le Conseil fédéral s'efforce, par la voie d'une ordonnance des EU- oder des Efta-Raumes auf etwa 90 Prozent des

limitant le nombre des étrangers, d'assurer un rapport équi- Nettozuwachses der ständigen ausländischen Wohnbevöl-

libré entre l'effectif de la population suisse et celui de la kerung.

population étrangère résidante. Or, pour bon nombre de Zum Schluss: Ich weiss, dass die Ausländerpolitik eine Grat-

citoyennes et de citoyens, ce rapport n'est plus équilibré. wanderung bedeutet, denn sie berührt unter anderem Ar-

Nous prions le Conseil fédéral de répondre aux questions beitsmarktpolitik, Asylpolitik, Sozialpolitik und Kulturpolitik.

suivantes: Ich erwarte aber vom Bundesrat:

1. Qu'entend-il par rapport équilibré entre les Suisses et les 1. klare Zielsetzungen unserer Bevölkerungs- und Auslän-

étrangers? derpolitik;

2. A son avis, quand cet équilibre n'existe-t-il plus? 2. eine Definition betreffs Ausgewogenheit des Verhältnisses

3. Quelles mesures à court et à plus long terme le Conseil fé- zwischen Schweizer Bevölkerung und ausländischer Bevöl-

déral a-t-il déjà prises et lesquelles va-t-il encore prendre kerung, das könnte eine Richtgrösse sein;

pour ramener à un niveau équilibré le rapport entre l'effectif 3. entsprechende Mittel, um die Zielsetzung optimal zu errei-

des Suisses et celui des étrangers? chen.

Ohne diese Vorgaben und ohne eine klare Zielsetzung füh-

Mitunterzeichner - Cosignataires: Beerli, Büttiker, Danioth, ren auch die bilateralen Verhandlungen betreffs freiem Per-

Iten Andréas, Loretan, Rhyner, Schallberger, Schiesser, sonenverkehr innerhalb des EU-Raumes in eine Sackgasse.

Ziegler Oswald (9) Das werden wir noch erfahren.

Ich danke Ihnen, Herr Bundesrat, im voraus für die Beantwor-

Bühler Robert (R, LU): Ich weiss, dass ich mit meiner Inter- tung meiner Fragen.

pellation über unsere Ausländerpolitik ein sensibles Thema

aufgreife. Die Mitunterzeichner sind mit mir einig, dass ein Delamuraz Jean-Pascal, conseiller fédéral: Les hasards de

Dialog über dieses Thema notwendig ist, ein Dialog zwischen l'histoire et de l'établissement du calendrier des fêtes de

Exekutive und Legislative, aber auch zwischen Behörden votre Conseil font, Monsieur Bühler Robert, que nous trai-

und Bürgerinnen und Bürgern. tons ce matin d'une interpellation qui a été déposée il y a très

Weder der Bundesrat noch das Parlament haben diesbezüg- exactement une année, jour pour jour, c'était le 28 sep-

lich den Dialog bis heute genügend gepflegt. Im Gegenteil, tembre 1994. C'est dire que le Conseil fédéral, qui avait ap-

das Thema wurde verdrängt. Dies rächte sich schon des öf- porté un soin diligent à sa réponse et qui n'a pas pu la téno-

teren. Ich denke da an die Abstimmungen betreffend EWR, riser ici faute de temps dans l'organisation des programmes,

erleichterte Einbürgerung, Lockerung der Lex Friedrich usw. a bien entendu actualisé les termes de cette réponse et un

Auch die drei diesbezüglichen Initiativen, wovon eine ungül- certain nombre de points de sa réflexion.

tig, sind ein Alarmzeichen. Ich zitiere Thomas Bornhauser, Vous me permettrez de me limiter dans le temps à répondre

den Chefredaktor der «Luzerner Zeitung», nicht, weil er aux trois questions que présente M. Bühler. Je ferais pré-

Chefredaktor ist, sondern in seiner Eigenschaft als ehemali- céder ces réponses d'une seule et unique remarque gêné-

28. September 1995 961 Interpellation Bühler Robert

raie: le Conseil fédéral, Monsieur Bühler, partage parfaite- des étrangers, qui a été mise récemment à la procédure de

ment le souci, qui est le vôtre. Une politique des étrangers consultation avec le projet de la loi sur l'asile. Donc, l'équili-

doit comprendre l'ensemble des aspects de la présence des bre n'existe plus au moment où, pour les étrangers, la capa-

étrangers en Suisse. Elle doit non seulement être clarifiée, cité de leur part et la possibilité de notre part de les intégrer

mais constamment réexpliquée et réexposée au peuple n'existent plus ou n'existent plus suffisamment.

suisse. La troisième question: quelles mesures à court terme et à

En effet, nombre de profonds malentendus, nombre parfois plus long terme le Conseil fédéral a-t-il prises et va-t-il pren-

même de crises politiques sont consécutifs à cette crainte la- dre pour ramener à un niveau équilibré le rapport entre l'ef-

tente que l'on a dans notre pays d'un accueil excessif d'étran- fectif des Suisses et celui des étrangers? Notez que la ques-

gers, excessif au sens où l'entendraient les adversaires de tion est posée d'une manière assez intentionnelle, Monsieur

notre politique d'immigration. Nous avons bien vu combien Bühler, parce que vous ne dites pas: qu'est-ce qu'on va faire

âpres ont été beaucoup de débats sur ce thème, certains liés pour maintenir cet équilibre ou pour le développer? Vous di-

exclusivement à ce thème, et d'autres indirectement forte- tes: pour ramener à un niveau équilibré le rapport entre l'ef-

ment marqués par ce thème. Lorsque vous dites qu'une des fectif des Suisses et celui des étrangers. C'est que vous res-

explications de l'échec - de justesse, mais de l'échec - de sentez peut-être ou que vous pensez que le peuple lui-même

l'Espace économique européen devant le souverain en dé- estime que la mesure est plus que comble aujourd'hui déjà.

cembre 1992 est à chercher dans les problèmes que déga- Ce n'est pas l'opinion du Conseil fédéral. En la matière, il

geaient la libre circulation des personnes, vous dites vrai. Il reste bien vrai que l'instrument de base de notre politique du

est incontestable que cette question, non seulement pour marché du travail et des étrangers repose sur le modèle des

elle-même, est importante, mais qu'elle préoccupe nos con- trois cercles. Cet instrument doit permettre de se concentrer

citoyens d'une manière constante et latente; et la manière d'y sur un recrutement dans l'espace Union européenne/AELE,

répondre peut avoir des effets directs sur un certain nombre en l'état actuel des choses.

de sujets de la politique, qui ne sont pas directement liés Nous jugeons d'autant plus nécessaire cette concentration

pourtant à cette question. que, actuellement, la part des ressortissants de l'Union euro-

La nécessité d'une claire politique et d'une constante infor- péenne ou des pays de l'AELE dans toute la population

mation, c'est ça la remarque d'ordre général que je veux par- étrangère résidant en Suisse, est tombée depuis 1984, c'est-

tager, au nom du Conseil fédéral, avec M. Büliler. Nous som- à-dire en une dizaine d'années, de 80 pour cent à 63 pour

mes vraiment dans un des domaines les plus sensibles de la cent. Elle reste apparemment stable actuellement, ces deux

vie nationale aujourd'hui. ou trois dernières années, en se situant aux environs de

Je voudrais dire maintenant, en réponse à votre première 800 000 à 825 000 Européens.

question - qu'est-ce qu'un rapport équilibré entre les Suisses Le but du Conseil fédéral est donc de revenir à une meilleure

et les étrangers? - que ce n'est assurément pas dans la dé- représentation, si je puis dire, de ces pays de l'Union euro-

finition d'un quota que le Conseil fédéral peut voir la définition péenne et de l'AELE dans la population étrangère en Suisse.

et la base d'une politique d'équilibre des Suisses et des En effet, le recrutement dans cette zone européenne nous

étrangers à l'intérieur du pays. Cette définition purement procure des travailleurs beaucoup plus faciles à intégrer, des

quantitative est décidément à la fois trop rigide et trop sim- travailleurs qui possèdent les qualifications requises, et cela

pliste pour qu'elle puisse constituer le pivot sur lequel s'arti- éviterait les risques de demandes massives d'un afflux vers

cule la politique des étrangers. Celle-ci doit prendre en la Suisse de la part d'autres zones de recrutement.

compte en effet bien d'autres éléments que la seule définition L'immigration est d'ailleurs limitée par le nombre de places

arithmétique du nombre des étrangers. La démocratie, la cul- de travail disponibles. C'est pourquoi je mets la politique du

ture, l'adéquation culturelle - pour prendre un terme plus marché du travail au premier plan. Cela me permet d'ailleurs

convenable -, la situation économique aussi, l'environne- aussi de répondre à ceux qui sont très inquiets par les dispo-

ment social, sont autant de facteurs très évolutifs qui doivent sitions de la libre circulation des personnes actuellement en

être minutieusement analysés et non pas pesés dans une négociation dans le cadre de l'Union européenne. C'est, je le

balance pour donner au bout du compte un quota en dessus répète, la libre circulation des personnes qui est en discus-

duquel c'est mauvais et en dessous duquel c'est vivable. Ce sion ici, et nullement la libre circulation des chômeurs, que

sont des facteurs beaucoup plus subtils qui doivent entrer cela soit dit en tout état de cause.

dans une équation compliquée. La libre circulation n'est possible, à des personnes européen-

Nous devons donc aborder ce problème selon une approche nes dans le système pas encore réalisé chez nous de la libre

qui n'est pas quantitative, mais qualitative. Vous me direz circulation des personnes, qu'à la condition d'avoir un emploi

qu'avec cette réponse, nous n'avons pas fait un pas décisif en Suisse et de pouvoir en bénéficier. Soit dit en passant,

dans la direction de votre question et des craintes des Suis- lorsque l'on voit l'immobilité, la rigidité de la main-d'oeuvre à

ses, mais au moins nous avons évité la candeur qui croirait l'intérieur de l'Union européenne où cette libre circulation est

en une formule des quotas: basta, tout est dit, une fois que totalement établie, et qu'elle ne correspond en réalité à

l'on a décrété la masse critique. Car le point clé de toute cette aucun flux migratoire, nous voyons bien que le risque est pu-

question et de celle que vous posez en premier lieu, ce n'est rement théorique.

pas tellement celui de la quantité d'étrangers que celui du de- Les premiers effets de cette politique des trois cercles sont

gré de leur adaptation, de leur assimilation - pour être plus d'ailleurs visibles. Le Conseil fédéral a pu ajuster sa politique

complet - à la Suisse, au pays et à tout ce qu'il représente. concernant l'ex-Yougoslavie. Depuis 1993, le flux net de la

J'en viens dès lors à votre deuxième question: puisque l'on population en provenance de cette région a reculé, nota

ne peut pas travailler d'une manière purement quantitative et bene, des deux tiers. D'un autre côté, le Conseil fédéral veille

qu'il faut prendre d'autres éléments qualitatifs en compte, cependant à ne pas bloquer l'entrée de spécialistes de haut

est-ce que, aux yeux du Conseil fédéral, cet équilibre subtil niveau qui peuvent provenir de ces pays ou de pays plus éloi-

est actuellement réalisé? Est-ce que, plus exactement, nous gnés. Il s'agit là d'une politique d'immigration contrôlée.

pouvons définir quand cet équilibre est réalisé, et à partir de D'autres mesures sont en voie de réalisation ou en prépa-

quand il n'existe plus? Le Conseil fédéral juge que l'équilibre ration: le remplacement du statut de saisonnier par un statut

du rapport entre Suisses et étrangers serait rompu, dès lors de séjour à courte durée, une libéralisation du marché du tra-

que la population étrangère en Suisse n'aurait plus ni la ca- vail -je crois qu'on en a parlé assez longtemps ce matin pour

pacité, ni de surcroît la possibilité de s'intégrer. Il faut conti- que je n'aie pas à y revenir.

nuer à travailler intensivement pour renforcer l'intégration J'aimerais bien sûr, Monsieur Bühler, pour terminer, rappeler

des étrangers. Comme vous le savez, le Conseil fédéral tra- aussi que les actuelles négociations bilatérales concernant la

vaille à cet effort, dans son domaine de capacités propre, ou libre circulation des personnes entre la Suisse et l'Union

vous invite à aller dans cette direction, dans votre domaine européenne et l'AELE sont naturellement aussi un des élé-

de capacités. Il a en chantier par exemple, actuellement, la ments qui forgera et qui orientera cette politique sur l'accueil

modification de la loi fédérale sur le séjour et l'établissement et l'immigration en Suisse.

Interpellation Bühler Robert 962 E 28 septembre 1995

Bühler Robert (R, LU): Ich bin von der Antwort teilweise be-

friedigt und möchte das kurz begründen.

Die Antwort auf die gestellten Fragen ist umfassend, und ich

danke dafür. Für mich war die Aussage bezüglich der Defini-

tion der Ausgewogenheit und der Stabilisierung etwas zu we-

nig präzise. Ich bin überzeugt, Herr Bundesrat, dass der Bun-

desrat vor der nächsten diesbezüglichen Volksabstimmung

gezwungen sein wird, solche Aussagen zu machen, sonst

werden wir Schiffbruch erleiden.

Ich bitte den Bundesrat zu überlegen, ob die Ausländerpolitik

nicht doch in meinem Sinne im Rahmen der Legislaturziele

definiert werden könnte.

Iten Andreas (R, ZG): Ich finde es äusserst schade, dass wir

keine Diskussion führen können. Wir haben noch zehn Minu-

ten Zeit. Ich habe ein Votum vorbereitet, aber weil wir zu kei-

nem Dialog kommen, wie das Herr Bühler Robert gewünscht

hat, möchte ich darauf verzichten, wollte dies aber sagen. Wir

sollten eine Gelegenheit haben, über solch wichtige Fragen

zu diskutieren. Die Antwort von Herrn Delamuraz kann ja

nicht in allen Teilen befriedigen. Wir müssen darauf zurück-

kommen können. Es wäre zu überlegen, ob der Präsident

oder das Büro nicht einen Termin ansetzen könnten, wo wir

diese Diskussion führen können. Es ist nämlich so, dass die-

ses Thema in unserer Bevölkerung wirklich breit diskutiert

wird. Ich bin nicht im Wahlkampf, aber meine Kolleginnen

und Kollegen, die im Wahlkampf stehen, bestätigen, dass

das dauernd diskutiert wird, und wir können uns nicht um

diese Diskussion foutieren.

Deswegen beantrage ich, dass man diese Diskussion noch

in einem anderen Zusammenhang auf die Traktandenliste

setzt, wenn Herr Delamuraz im Saal ist.

Präsident: Es ist der Ordnungsantrag gestellt, die Diskus-

sion zu beschliessen und wenn möglich nächste Woche zu

führen. - Sie sind damit einverstanden.

Delamuraz Jean-Pascal, conseiller fédéral: Je voudrais dire

à M. Bühler Robert que s'il n'est que «teilweise» satisfait de

la réponse du Conseil fédéral, je suis totalement satisfait de

la réponse qu'il a donnée tout à l'heure; son ajout me paraît

tout à fait convenable. Merci, Monsieur Bühler.

Die Beratung dieses Geschäftes wird unterbrochen

Le débat sur cet objet est interrompu

Schluss der Sitzung um 12.30 Uhr

La séance est levée à 12 h 30

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Bühler Robert Ausländerpolitik

Interpellation Bühler Politique des étrangers

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1995

Année

Anno

Band IV

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Ständerat

Conseil Conseil des Etats

Consiglio Consiglio degli Stati

Sitzung 08

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 94.3378

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 28.09.1995 - 08:00

Date

Data

Seite 960-962

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Ref. No 20 026 356

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