Federal Council on Social Security Contribution Calculations
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe interpellation questioned whether the Federal Council would issue precise instructions to competent bodies via a circular to ensure uniform application of law regarding comparative calculations for social security contributions. The Federal Council responded that the current contribution collection system for employed persons, where employers act as legal enforcement bodies, inherently limits the information available to compensation offices. While acknowledging potential issues stemming from this system, the Council stated it had no indication of inconsistent application of the law and that detailed guidelines had already been provided.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 28bis Absatz, Art. 28 Abs. 1 AHW, Art. 27 Abs. 2 EOG, Art. 28bis AHW; Federal Council on Social Security Contribution Calculations: mationen verfügen. Diese Angaben kann sie nicht systemkon- débouchant sur les meilleures solutions possibles.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Interpellation Scherrer Werner 1934 N 7 octobre 1994
3. Le Conseil fédéral est-il disposé à donner des instructions #ST# 94.3306
précises aux organes compétents, au moyen d'une circulaire
de l'Office fédéral des assurances sociales, afin de leur indi- Interpellation Scherrer Werner
quer dans quels cas ils doivent procéder à un calcul compara-
tif, et de réaliser ainsi une application uniforme du droit? Volksabstimmung vom 12. Juni 1994.
Grundsatzfragen
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bischof, Borradori, Keller Votatipn populaire du 12 juin 1994.
Rudolf, Maspoli, Steffen (5)
Questions de principe
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
eine schriftliche Antwort.
Wortlaut der Interpellation vom 17, Juni 1994
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender
vom 19. September 1994
Fragen:
Rapport écrit du Conseil fédéral
1. Teilt der Bundesrat nicht auch die Meinung, dass zu dieser
du 19 septembre 1994
wichtigen Lagebeurteilung nicht nur die vier mit der sogenann-
Für Lohnbeiträge kennt das AHV-Gesetz das Quellenprinzip.
ten Zauberformel verbundenen Parteien, sondern alle Par-
Der Arbeitgeber nimmt hinsichtlich Bezug, Ablieferung und
teien, welche die Politik unseres Landes mitbestimmen, einge-
Abrechnung der paritätischen Sozialversicherungsbeiträge
laden werden sollten?
die Stellung eines gesetzlichen Vollzugsorgans ein. Unselb-
2. Wäre der Bundesrat bereit, neben den Bundesratsparteien
ständigerwerbende gehören der Ausgleichskasse nur mittel-
auch je einen Vertreter aller im Parlament vertretenen Parteien
bar an; diese verkehrt ausschliesslich mit dem Arbeitgeber. In
einzuladen, welche fast ein Drittel der Wähler repräsentieren
bezug auf Unselbständigerwerbende verfügen die Aus-
und denen das Wohl unseres Landes ebenfalls am Herzen
gleichskassen mithin systembedingt bloss über die ihnen von liegt und die für einen Konsens bestmöglicher Lösungen für
den Arbeitgebern zu liefernden Abrechnungsangaben. Nach
die Zukunft ebenfalls nötig sein werden?
der gesetzlichen Ordnung ist jedes einzelne Erwerbsverhält-
nis für sich zu betrachten, was zu einer Vielzahl von Kassenzu-
gehörigkeiten ein und derselben Person führen kann. Einfach Texte de l'interpellation du 17 juin 1994
lässt sich die Abgrenzung gemäss Artikel 28bis Absatz 1 Dans le contexte des résultats du scrutin du 12 juin 1994, le
AHW nur für Unselbständigerwerbende bewerkstelligen, für Conseil fédéral est prié de répondre aux questions suivantes:
die im Kalenderjahr mindestens 5050 Franken an Beiträgen 1. Ne pense-t-il pas lui aussi que pour examiner une situation
bezahlt wurden, beträgt doch der Jahresbeitragsplafond aussi délicate, il ne convient pas d'inviter seulement les quatre
AHV/IV/EO 10100 Franken (= 8400 Franken AHV-Beitrag, partis qui constituent ce que l'on nomme la formule magique,
Art. 28 Abs. 1 AHW; 1200 Franken IV-Beitrag, Art. Ibis IW; mais qu'il faudrait associer à cette réflexion tous les partis qui
500 Franken EO-Zuschlag, Art. 27 Abs. 2 EOG). Nachdem ont leur mot à dire dans la politique dans notre pays?
Versicherte als nichterwerbstätig gelten können, die zwar dau- 2. La Conseil fédéral serait-il prêt à inviter, à côté des partis
ernd, aber nicht voll oder zwar voll, aber nicht dauernd er- gouvernementaux, un représentant de tous les partis présents
werbstätig sind, müsste die zuständige Ausgleichskasse von au Parlement, qui représentent près d'un tiers de l'électoral,
allen anderen Unselbständigerwerbenden mindestens über qui ont eux aussi à coeur le bien de notre pays et dont l'opinion
die aktuellen Steuerdaten und/oder die diesbezüglichen Infor- pourrait aussi être utile à l'avenir pour trouver un consensus
mationen verfügen. Diese Angaben kann sie nicht systemkon- débouchant sur les meilleures solutions possibles.
form beim bzw. bei den verschiedenen Arbeitgebern des Un-
selbständigerwerbenden einholen. Mitunterzeichner-Cosignataires: Bischof, Sieber, Steffen (3)
Mit Artikel 28bis Absatz 1 AHW soll verhindert werden, dass
die Beitragspflicht als Nichterwerbstätiger offensichtlich um- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
gangen wird. Dabei wird in erster Linie an Verwaltungsräte ge- Der Bundesrat liess durch die Bundeskanzlei am Tage nach
dacht, die ihre Tätigkeit nur gelegentlich ausüben, und an vor- der Abstimmung eine Erklärung verbreiten, in welcher er eine
zeitig Pensionierte, die noch eine beschränkte Erwerbstätig- Sondersitzung des Bundesrates noch vor den Sommerferien
keit ausüben. Der Bundesrat hat keine Anhaltspunkte dafür, ankündigte, «um den Gründen für den Graben zwischen unse-
dass Artikel 28bis AHW uneinheitlich angewendet wird. rem Volk und den politischen Behörden nachzugehen und
Allfällige Probleme mit der korrekten Durchführung des Ver- nach Mitteln zur Verbesserung der Situation zu suchen». An-
gleichs gemäss Artikel 28bis Absatz 1 AHW liegen haupt- schliessend möchte er die Lage mit den Regierungsparteien
sächlich im Beitragsbezugssystem begründet und könnten erörtern. Er sei überzeugt, dass sich unser Land den zukünfti-
wohl nur dann ganz vermieden werden, wenn die Arbeitneh- gen Herausforderungen nur stellen könne, wenn er dabei die
mer wie die Selbständigerwerbenden und Nichterwerbstäti- Unterstützung allerfinden wird, denen das Wohl unseres Lan-
gen den Ausgleichskassen unmittelbar angeschlossen wä- des am Herzen liege.
ren. Jedenfalls kann nach Auffassung des Bundesrats dem Seit Beginn dieser Legislatur sitzen von 246 Vertretern von
Personal der Gemeindezweigstellen der kantonalen Aus- Volk und Ständen deren 55, welche nicht einer sogenannten
gleichskassen keineswegs mangelnde Professionalität vorge- Regierungspartei angehören, im Parlament Diese vertreten
worfen werden. dabei einen respektablen Wähleranteil von 30,6 Prozent.
In der für die Durchführungsstellen verbindlichen Wegleitung
über die Beiträge der Selbständigerwerbenden und Nichter- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
werbstätigen (WSN) in der AHV/IV/EO (EDMZ318.102.03) hat vom 7. September 1994
das Bundesamt für Sozialversicherung in den Randziffern Rapport écrit du Conseil fédéral
2001 ff. den zuständigen Ausgleichskassen im Interesse der du 7 septembre 1994
gleichmässigen Gesetzesanwendung bereits genaue Wei- Wie die Beziehungen zwischen dem Bundesrat und den politi-
sungen betreffend die fragliche Abgrenzung erteilt schen Parteien, insbesondere den Regierungsparteien, zu ge-
stalten sind, wird gesetzlich nirgends festgelegt. Einzige Aus-
Erklärung des Interpellanten: befriedigt nahme ist die Verpflichtung des Bundesrates, Entwürfe zu Er-
Déclaration de l'interpellateur: satisfait lassen, die er in die Vernehmlassung schicken will, neben den
Kantonen und betroffenen Organisationen auch den politi-
schen Parteien zu unterbreiten.
Dieses Verfahren erlaubt es allen im Parlament vertretenen
Parteien, jeweils ihre Meinung zu den wichtigsten Fragen dar-
7. Oktober 1994 N 1935 Interpellation Ziegler Jean
zulegen, bevor die Regierung darüber entscheidet. Diese Par- #ST# 93.3557
teien haben zudem die Möglichkeit, ihren Standpunkt in den
parlamentarischen Kommissionen und während den Ver- Interpellation Ziegler Jean
handlungen im Plenum zu verteidigen. Das Instrument der
parlamentarischen Vorstösse garantiert schliesslich den Dia- Machenschaften
log zwischen allen Ratsmitgliedern und dem Bundesrat. der angolanischen Unita
Es ist nur selbstverständlich, dass die Mitglieder des Bundes- in der Schweiz
rates ein engeres Verhältnis zur politischen Bewegung pfle-
gen, aus der sie hervorgegangen sind, indem sie insbeson-
Agissements
dere an den Sitzungen der höheren Gremien ihrer Partei teil- de l'Unita angolaise en Suisse
nehmen und den Standpunkt des Bundesrates zu den jeweili-
gen Themen sowohl vor ihrer Fraktion in den Räten als auch in
den Delegiertenversammlungen, Kongressen und anderen
Versammlungen ihrer Partei vertreten.
Wortlaut der Interpellation vom 1. Dezember 1993
Erst Anfang 1970 ergriff der Bundesrat, nach dem sehr knap-
Ist der Bundesrat nicht auch der Meinung,
pen Abstimmungsergebnis bei der Schwarzenbach-lnitiative
- dass der Vertreter der angolanischen Unita in Genf, Joao Va-
und angesichts der Notwendigkeit, einen minimalen Konsens
bei der Bekämpfung der konjunkturellen Überhitzung zu fin- hekeni, aus der Schweiz ausgewiesen werden sollte, und zwar
ohne Verzug?
den, die Initiative und lud die Präsidenten der in der Regierung
- dass sich die Schweiz den 1992 von der Uno beschlossenen
vertretenen Parteien und Fraktionen zu einem Treffen im Bun-
Blockademassnahmen gegen die Unita anschliessen sollte?
deshaus ein. Die sachbezogene Diskussion, die bei dieser Ge-
legenheit geführt wurde, war offensichtlich von grossem Nut-
zen; im Verlauf des zweiten Semesters desselben Jahres fan- Texte de l'interpellation du 1er décembre 1993
den nämlich noch sechs solche Treffen im Von-Wattenwyl- Le Conseil fédéral ne pense-t-il pas qu'il convient:
Haus statt. Der Beginn der Begegnungen im Von-Wattenwyl- - d'expulser de notre territoire - et ceci sans délai - le repré-
Haus als Gesprächsforum für den Bundesrat und die vier Re- sentant de l'Unita angolaise à Genève, M. Joao Vahekeni?
gierungsparteien fällt somit ins Jahr 1970. Diese Gespräche - de se joindre aux mesures de blocus contre l'Unita, déci-
finden nun viermal im Jahr statt, in der Regel zwei Wochen vor dées en 1992 par les Nations Unies?
den Sessionen des Parlamentes oder dann bei Bedarf. Der
Hauptzweck dieser Gespräche liegt für den Bundesrat darin, Mitunterzeichner - Cosignataires: Bundi, Eggenberger, von
die politischen Parteien über seine Absichten zu unterrichten, Feiten, Gross Andreas, Jöri, Ledergerber, Leemann, Meyer
die Probleme, die ihn beschäftigen, und seine Zukunftspläne Theo, Steiger Hans, Strahm Rudolf, Zbinden (11 )
darzulegen und die Meinung der Parteien dazu einzuholen.
Der Bundesrat ist der Ansicht, dass diese Gespräche nützlich Schriftliche Begründung - Développement par écrit
sind und dass sie fortzuführen sind, wobei er dafür noch wir- Après avoir perdu en 1992 l'élection présidentielle, tenue sous
kungsvollere Formen suchen will. Mit den anderen politischen contrôle international, M. Jonas Savimbi, chef de l'Unita, a or-
Kräften, die in den Räten vertreten sind, will der Bundesrat donné la reprise de la guerre civile. Selon les chiffres du CICR,
ebenfalls Kontakte pflegen, wenn er dies zur Lösung der Pro- plus de 15 000 personnes - surtout des femmes et des en-
bleme unseres Landes als notwendig erachtet fants - ont été tuées à Huambo en octobre 1993. D'autres di-
Im Sinne dieser Ausführungen gibt der Bundesrat auf die zwei zaines de milliers meurent sur les plateaux, en pays Kim-
gestellten Fragen folgende Antworten: bundu, en pays Bakongo, etc.
1. Nachdem der Bundesrat am 29. Juni mit den Regierungs- L'Unita, soutenue par l'extrême-droite et des secteurs des ser-
parteien über die Konsequenzen gesprochen hat, die aus vices secrets de l'Afrique du Sud blanche, est une organisa-
dem dreifachen Nein des 12. Juni zu ziehen sind, hat sich am tion terroriste.
5. September 1994 eine Delegation des Bundesrates mit den Or, l'Unita dispose, notamment à Lausanne, où Savimbi a fait
Verantwortlichen der übrigen in den Räten vertretenen Par- ses études, et à Genève, où résident ses financiers, d'une or-
teien getroffen. Es ging dabei insbesondere um einen Gedan- ganisation de soutien logistique efficace et puissante.
kenaustausch über die Schwerpunkte, die für die zu Ende ge- La Suisse ne doit pas se faire le complice des massacreurs du
hende Legislaturperiode festzulegen sind. peuple angolais. Elle doit aider au démantèlement de l'organi-
2. Der Bundesrat ist bereit, im Bedarfsfall auch in Zukunft sol- sation de Savimbi sur son territoire et se joindre aux efforts
che Treffen vorzusehen. Er ist jedoch der Ansicht, dass der internationaux afin de mettre fin aux horreurs de la guerre en
Einbezug der Vertreter weiterer Parteien in die Von-Watten- Angola.
wyl-Gespräche diese teilweise um ihre Wirkung bringen und
deren Bedeutung verändern würde. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
vom 11. Mai 1994
Erklärung des Interpellanten: befriedigt Rapport écrit du Conseil fédéral
Déclaration de l'interpellateur: satisfait du 11 mai 1994
Jusqu'à présent, les tentatives d'engager un nouveau proces-
sus de paix en Angola, notamment par l'ONU et les Etats ga-
rants de l'Accord de Bicesse (Etats-Unis, Russie, Portugal)
ainsi que par l'OUA n'ont pas eu de succès. Le 15 septembre
1993, le Conseil de sécurité de l'ONU a introduit par la
résolution 864 (1993) un embargo envers l'Unita (Union natio-
nale pour l'indépendance totale de l'Angola) sur les arme-
ments, le pétrole et les produits pétroliers, mis en vigueur le
26 septembre 1993. Par cette même résolution, le Conseil de
sécurité se déclarait prêt à envisager des mesures supplé-
mentaires comme des mesures commerciales contre l'Unita
et de restriction sur les déplacements du personnel de l'Unita
Entre temps et compte tenu des négociations directes en
cours entre les parties angolaises, le Conseil de sécurité a dé-
cidé par la résolution 890 (1993) du 15 décembre dernier de
ne pas adopter pour le moment les mesures supplémentaires
mentionnées à rencontre de l'Unita Par contre, il est prêt à en-
visager à tout moment de prendre de nouvelles dispositions,
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Scherrer Werner Volksabstimmung vom 12. Juni 1994. Grundsatzfragen
Interpellation Scherrer Werner Votation populaire du 12 juin 1994. Questions de principe
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1994
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.3306
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 07.10.1994 - 08:00
Date
Data
Seite 1934-1935
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