Swiss Expatriate Voting Rights Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe government will not investigate why 87% of expatriate Swiss citizens do not vote, nor will it analyze and revise existing laws to encourage their participation. The government stated that the number of expatriates registering to vote has been increasing since the new law was enacted in 1992, and that it is up to individuals to decide whether or not to exercise their right to vote. Furthermore, the government cited logistical and administrative challenges, as well as a lack of interest from some expatriates and difficulties in fully understanding Swiss political issues from abroad, as reasons for non-participation.
Legislator-Regeste
KI-generiertSwiss Expatriate Voting Rights Case: nehmen. Das Ergebnis liegt aber ohne Zweifel unter den Er- viele, auf die Ausübung des Stimmrechts zu verzichten.
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KI-generiertVolltext
16. Dezember 1994 N 2473 Postulat Stamm Judith
#ST# 94.3411 Auslandschweizer, die vom Stimm- und Wahlrecht keinen Ge-
brauch machen, wäre angesichts der breiten geographischen
Postulat Reimann Maximilian Streuung derselben über die ganze Welt mit einem unverhält-
nismässigen personellen, administrativen und finanziellen
Stimmbeteiligung Aufwand verbunden. Zudem sind die wichtigsten Gründe für
der Auslandschweizer die Abstinenz bekannt:
Suisses de l'étranger. Ein grosserTeil unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger ist aus
Participation aux scrutins diversen Gründen wenig am politischen Geschehen in der
Schweiz interessiert (z. B. infolge sehr langer Landesabwe-
senheit oder wegen zu loser Verbindung mit der Schweiz).
Ferner gibt es auch zahlreiche Landsleute, die sich mit ihrer
Heimat durchaus sehr verbunden fühlen, aber mangels direk-
Wortlaut des Postulates vom 5. Oktober 1994 ter Betroffenheit darauf verzichten, das Stimm- und Wahlrecht
Von den rund 395 000 stimmberechtigten Auslandschweizern auszuüben. Es ist zudem für im Ausland lebende Personen
haben sich bis heute erst 50 000 bei den schweizerischen Ver- nicht immer einfach, trotz vorhandener ausführlicher Informa-
tretungen für den Bezug der Abstimmungsunterlagen regi- tionen über die Abstimmungsvorlagen (Erläuterungen des
strieren lassen. Wie viele davon effektiv von ihrem Stimm- und Bundesrates, «Schweizer Revue», Schweizer Radio Internatio-
Wahlrecht Gebrauch machen, ist nicht bekannt, da die zustän- nal) den Stellenwert einer Abstimmung für unser Land und vor
digen Heimatgemeinden keine statistischen Erhebungen vor- allem die Stimmung im Volk zu erfassen. Auch dies veranlasst
nehmen. Das Ergebnis liegt aber ohne Zweifel unter den Er- viele, auf die Ausübung des Stimmrechts zu verzichten.
wartungen, die man sich mit dem revidierten und am 1. Juli Der Bundesrat ist sich schliesslich auch bewusst, dass von
1992 in Kraft gesetzten Bundesgesetz über die politischen verschiedenen Ländern aus infolge Verzögerungen im Post-
Rechte der Auslandschweizer gemacht hat. verkehr die Ausübung des brieflichen Stimm- und Wahlrechts
Der Bundesrat wird deshalb gebeten: nicht immer termingerecht wahrgenommen werden kann
(Art. 10Abs. 3 der Verordnung über die politischen Rechte der
1. die Motive in Erfahrung zu bringen, warum immer noch
87 Prozent aller Auslandschweizer von ihrem Stimm- und Auslandschweizer hält fest, dass in diesen Fällen der Stimm-
Wahlrecht keinen Gebrauch machen; und bürger bzw. die Stimmbürgerin das Risiko trägt).
2. aufgrund dieser Analyse das geltende Recht einer kriti- Aus der Sicht des Bundesrates gibt es vorderhand keinen An-
schen Würdigung zu unterziehen, allfällige Schwachstellen im lass, das geltende Recht einer kritischen Würdigung zu unter-
administrativen, sprachlichen, informativen Bereich usw. aus- ziehen, zumal die fragliche Verordnung erst seit dem 1. Juli
zumerzen, mit geeigneten Mitteln die Motivation zur Teil- 1992 angewendet wird. Von selten des EDA und der schweize-
rischen Vertretungen im Ausland wurde und wird weiterhin al-
nahme zu fördern und das Parlament gelegentlich über seine
diesbezüglichen Bemühungen zu informieren. les finanziell und aufwandmässig Vertretbare unternommen,
um unsere Landsleute im Ausland über die Möglichkeit des
brieflichen Stimm- und Wahlrechts zu informieren und sie für
Texte du postulat du 5 octobre 1994 dessen Ausübung zu motivieren.
Des quelque 395 000 Suisses de l'étranger ayant le droit de Aus diesen Gründen sieht der Bundesrat keine Veranlassung,
vote, seuls 50 000 ont demandé jusqu'à ce jour leur inscription das Postulat entgegenzunehmen.
auprès des représentations suisses à l'étranger pour recevoir
le matériel de vote. Combien d'entre eux ont effectivement fait Schriftliche Erklärung des Bundesrates
usage de leur droit de vote, on ne peut le savoir, car les com- Déclaration écrite du Conseil fédéral
munes concernées ne font pas de relevés statistiques. Sans Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.
conteste, le résultat ne répond pas aux espoirs que la révision
de la loi fédérale sur les droits politiques des Suisses de /Abge/ertnf-fle/efe
l'étranger, entrée en vigueur le 1 er juillet 1992, avait suscités.
C'est pourquoi le Conseil fédéral est prié:
1. de rechercher les raisons pour lesquelles il y a encore
87 pour cent des Suisses de l'étranger qui ne font pas usage
de leurs droits politiques;
2. sur la base des renseignements obtenus, de se livrer à une #ST# 94.3299
analyse critique du droit en vigueur afin d'en éliminer le cas
échéant les points faibles dans le domaine administratif, lin- Postulat Stamm Judith
guistique ou de l'information, d'encourager par des moyens
appropriés les Suisses de l'étranger à participer aux scrutins Förderung
et d'informer le Parlement des efforts entrepris à cet égard. der Asienwissenschaften
Connaissance de l'Asie.
Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine -Aucun Encouragement des études
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
eine schriftliche Antwort.
Wortlaut des Postulates vom 17. Juni 1994
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Der Bundesrat wird ersucht zu prüfen, mit welchen Massnah-
vom 23. November 1994 men die vielversprechenden Koordinationsbemühungen der
Rapport écrit du Conseil fédéral schweizerischen Hochschulen im Bereich der Asienwissen-
du 23 novembre 1994 schaften bzw. der pluridisziplinären Asienstudien im Rahmen
Die Zahl der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, der Wissenschaftsförderungs-Botschaft für die Jahre 1996
die sich für die Ausübung des brieflichen Stimm- und Wahl- bis 1999 oder allenfalls auf andere Weise unterstützt werden
rechts eintragen lassen, ist seit der Einführung dieses Rechts können.
am 1. Juli 1992 ständig gestiegen und wird nach Überzeu-
gung des Bundesrates auch weiterhin zunehmen. Es gilt in Texte du postulat du 17 juin 1994
diesem Zusammenhang festzuhalten, dass es sich hier um ein Le Conseil fédéral est invité à examiner comment il pourrait
Recht handelt, das auszuüben jedem und jeder Stimmberech- promouvoir les efforts de coordination, très prometteurs, des
tigten freisteht. Die im Postulat verlangte Abklärung der Motive hautes écoles suisses dans le domaine des connaissances de
für den hohen Prozentsatz der Auslandschweizerinnen und l'Asie ou des études pluridisciplinaires sur l'Asie, que ce soit
Postulat Baumberger 2474 N 16 décembre 1994
par des mesures s'inscrivant dans le cadre du message sur Die erste Vernehmlassung der überarbeiteten MAV (1993) hat
l'encouragement de la recherche pour les années 1996-1999 ergeben, dass Sport als Wahlpflichtfach mehrheitlich akzep-
ou de toute autre manière appropriée. tiert wurde. Dass der zweite Entwurf diese Wahlmöglichkeit
nicht mehr vorsieht, ist unverständlich. Die grosse soziale, ge-
Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine -Aucun sundheitliche, kulturelle und pädagogische Bedeutung des
Sports soll in unserem Bildungssystem ernst genommen und
Schriftliche Begründung - Développement par écrit deshalb als Maturawahlfach den Bereichen Zeichnen/Gestal-
Die Asienwissenschaften haben heute besonders durch die ten und Musik gleichgestellt werden. Die weiterhin vorgesehe-
Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen mit asiatischen nen drei wöchentlichen Pflichtstunden Sportunterricht sind
Ländern eine erhöhte Bedeutung bekommen. Berichte, wel- begrüssenswert Eine ausgewogene Bildung, die zwangsläu-
che im Rahmen der forschungspolitischen Früherkennung fig auch die Bewegungs- und Sporterziehung einbezieht, er-
des Schweizerischen Wissenschaftsrates erstellt wurden, fordert die Schaffung des promotionswirksamen Wahlfaches
kommen zum Schluss, dass die Hochschullandschaft Sport.
Schweiz nicht asienfähig sei. Die Schweiz ist auf die kulturelle
und wirtschaftliche Begegnung mit Asien nicht vorbereitet An Schriftliche Erklärung des Bundesrates
verschiedenen schweizerischen Hochschulen, inklusive ETH, vom 16. November 1994
wurden jedoch durch Fachexperten seit Jahren Grundlagen Déclaration écrite du Conseil fédéral
erarbeitet und gelehrt Als neues bildungspolitisches Instru- du 16 novembre 1994
ment drängt sich in diesem Bereich insbesondere auch die Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Prüfung von Area-Studien auf. Es wäre ausserordentlich wich-
tig, die bereits angelaufenen Koordinationsbemühungen un- Le président: MmeSandoz combat cette intervention. La dis-
ter allen interessierten Kreisen, auch unter Einbezug der Wirt- cussion est renvoyée.
schaft, von seilen des Bundes durch geeignete Massnahmen
zu fördern und zu unterstützen. Verschoben - Renvoyé
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
vom 14. September 1994
Déclaration écrite du Conseil fédéral
du 14 septembre 1994 #ST# 94.3456
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen,
sieht aber keine Möglichkeit, dieses Anliegen mit zusätzlichen Postulat Baumberger
Mitteln ausserhalb der ordentlichen Forschungs- und Bil-
dungsbeiträge zu unterstützen. Krebsrisiko von Dieselmotorabgasen
Moteurs diesels cancérigènes
Überwiesen - Transmis
Wortlaut des Postulates vom 7. Oktober 1994
Angesichts der für unsere Energie- und Umweltsituation at-
traktiverscheinenden Förderung des Dieselbetriebes von Per-
#ST# 94.3412 sonenwagen ersuche ich den Bundesrat, der Frage einer al-
lenfalls bestehenden gesundheitlichen Wirkungsschwelle der
Postulat Raggenbass Russpartikelemissionen besondere Beachtung zu schenken
Sport als Maturawahlfach und sich
- um eine diesbezügliche, international koordinierte For-
Sport. Discipline à option schung zu bemühen; oder
comptant pour la maturité - die Frage im Rahmen der NFP aufzunehmen.
Texfe du postulat du 7 octobre 1994
Vu que, pour des raisons d'économies d'énergie et de pro-
tection de l'environnement, il semble bon d'encourager les
Wortlaut des Postulates vom 5. Oktober 1994 particuliers à acheter des voitures diesels, j'invite le Conseil
Der Bundesrat wird ersucht, in der bevorstehenden MAV-Revi- fédéral à examiner s'il existe un seuil à partir duquel l'émis-
sion eine Lösung zu entwickeln, die der Mittelschülerin und sion de particules de suie pourrait avoir un effet sur la santé.
dem Mittelschüler zukünftig die Möglichkeit schafft, Sport als Le Conseil fédéral
promotionswirksames Wahlfach zu belegen. - mettra tout en oeuvre pour que soient faites sur ce point des
recherches coordonnées au plan international; ou
Texte du postulat du 5 octobre 1994 -veillera à ce que la question soit traitée dans le cadre des
Le Conseil fédéral est invité à élaborer une solution, dans le PNR.
cadre de la future révision de l'ORM, permettant aux élèves de
l'enseignement secondaire de prendre le sport comme disci- Mitunterzeichner - Cosignataires: Dettling, Epiney, Maurer,
pline à option comptant pour la maturité. Neuenschwander, Stucky (5)
Mitunterzeichner - Cosignataires: Engler, Eymann Christoph, Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Frey Walter, Graber, Reimann Maximilian, Ruckstuhl, Schmid- Die nationalrätliche Urek hat am 8. November 1993 eine Motion
halter, Seiler Hanspeter, Suter, Verterli, Vollmer (11) (93.3536) eingereicht, welche unter sichernden Randbedin-
gungen eineÄnderung der derzeitigen Treibstoffzollansätze im
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Sinne einer ertragsneutralen Zolldifferenzierung zwischen
Mit der Teilrevision der Maturitätsanerkennungs-Verordnung Benzin und Dieselöl verlangte. Damit sollten eine mit der Ent-
(MAV) vom 2. Juni 1986 wurde den Kantonen bzw. den einzel- wicklung in den Nachbarländern vergleichbare, längerfristige
nen Mittelschulen gestattet, Sport als Zusatzwahlfach anzu- Förderung des Dieselbetriebes im Personenwagen-Strassen-
bieten. Verschiedene Kantone machten von dieser Möglich- verkehr und damit eine spürbare Reduktion der Umweltbela-
keit anschliessend Gebrauch (BL, BS, GÈ, GR, SG, TI, ZH). Die stung (namentlich im Bereiche der COz- und der HC-Emissio-
Resultate sind erfreulich. nen) und des Energieverbrauches erreicht werden.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Stamm Judith Förderung der Asienwissenschaften
Postulat Stamm Judith Connaissance de l'Asie. Encouragement des études
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1994
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.3299
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 16.12.1994 - 08:00
Date
Data
Seite 2473-2474
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Pagina
Ref. No 20 024 962
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