Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 94-3298 KI-generiert

Rental Law Revision Motion Becomes Postulate

Geschäftsnummer VPB 94-3298
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A motion was introduced to revise rental law regulations, proposing changes to rent calculation, notification requirements, and limitations on rent increases. The court considered the existing provisions and acknowledged that while some protections against abuses are necessary, certain rules do not serve legitimate interests. The proposed revisions aim to simplify the application of rental law, address contradictions in rent determination, and remove provisions deemed unfair to landlords. The government agreed to address these concerns and transform the motion into a postulate, indicating a willingness to further investigate and potentially revise the regulations.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 19 VMWG, Art. 14 VMWG, Art. 11 OBLF, Art. 18 OBLF, Art. 17 Motion, Art. 19 OBLF; Rental Law Revision Motion Becomes Postulate: The court considered the existing provisions and acknowledged that while some protections against abuses are necessary, certain rules do not serve legitimate interests. The proposed revisions aim to simplify the application of rental law, address contradictions in rent determination, and remove provisions deemed unfair to landlords. The government agreed to address these concerns and transform the motion into a postulate, indicating a willingness to further investigate and potentially revise the regulations.

Schlagwörter

KI-generiert
Mietordnung Mietzinsfestlegung Revisionsgesuch Nutzungsplanrevision strafrechtliches Revisionsverfahren Vorkaufsrecht des Mieters

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 19 VMWG

Cited as a basis for allowing formulaic deficiencies to be corrected through conciliation proceedings.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

7. Oktober 1994 1895 Motion der christlichdemokratischen Fraktion

den Entwicklungsländern sehen bereits solche Möglichkeiten - Die verschiedenen Anzeige- und Formularpflichten sind zu

vor. Im Rahmen dieser Ausfallgarantien wurden bis Ende 1993 eng und perfektionistisch ausgestaltet. Eine Heilung von For-

für Lieferungen nach Mittel- und Osteuropa Verpflichtungen mularmängeln muss im Schlichtungsverfahren möglich sein

von 147 Millionen Franken und nach Entwicklungsländern (Art. 19 VMWG). Beispielsweise soll ein Formular durch einen

von 85 Millionen Franken eingegangen. Begleitbrief ergänzt werden können.

Wir werden auch bei zukünftigen Rahmenkrediten für die wirt- - Im Rahmen von Bagatellerhöhungen - beispielsweise für all-

schaftliche Zusammenarbeit die Einstellung von Ausfallgaran- gemeine Kostensteigerungen - sollen so weit als möglich

tien prüfen, und zwar sowohl zugunsten von Entwicklungslän- Pauschalierungen vorgenommen werden können. Bagatell-

dern wie auch von mittel- und osteuropäischen Ländern sowie erhöhungen bis zu 2 Prozent sollen nicht anfechtbar sein.

der GUS-Staaten. Es handelt sich um ein vergleichsweise ko- - Der Vermieter, der wertvermehrende Investitionen tätigt,

stengünstiges Instrument, das nur im Rahmen der effektiv an- muss häufig eine Renditenverschlechterung in Kauf nehmen.

fallenden Schäden zu Ausgaben führt und einen entsprechen- Die Umwälzungsregeln in Artikel 14 VMWG sind so auszuge-

den Multiplikatoreffekt aufweist. Dabei ist zu beachten, dass stalten, dass die Rendite bei wertvermehrenden Investitionen

der Einsatz dieses Instrumentes von den Zielen der Hilfe und zumindest erhalten bleibt.

Zusammenarbeit diktiert wird und die Entlastung der ERG nur

subsidiär zu diesen Zielen zur Wirkung kommt. Dies im Ge- Texte de la motion du 17 juin 1994

gensatz zu den nationalen Interessenkonten einiger anderer Le droit de bail du 1er juillet 1990, et en particulier les ordon-

Länder, die der Entlastung ihrer Exportkreditsysteme von risi- nances du Conseil fédéral y relatives, n'ont pas donné entière

koreichen Geschäften dienen, bei denen ein nationales Inter- satisfaction dans la pratique. Tout en garantissant une protec-

esse im Vordergrund steht (marktstrategisch/handelspolitisch tion contre les abus, il convient de modifier les dispositions qui

wichtige Geschäfte, Sicherung eines Auftrages für eine n'ont pas pour objet de protéger des intérêts légitimes.

Schlüsselindustrie usw.). Le Conseil fédéral est chargé de réviser sans tarder les points

suivants de l'ordonnance du 9 mai 1990 sur le bail à loyer et le

Schriftliche Erklärung des Bundesrates bail àferme d'habitations et de locaux commerciaux (OBLF) et

Déclaration écrite du Conseil fédéral de mettre les nouvelles dispositions en vigueur le 1er janvier

Der Bundesrat ist bereit, die Ziffern 1 und 3 entgegenzuneh- 1995:

men. Er beantragt, die Ziffer 5 abzuschreiben und die Ziffern 2 - Les dispositions de l'ordonnance portant exécution des

und 4 in ein Postulat umzuwandeln. articles 269 et 269a CO sont contradictoires en ce qui

concerne le loyer admissible. En effet, les critères servant à

Präsidentin: Der Vorstoss wird von Herrn Strahm Rudolf be- distinguer le loyer comparatif du loyer fondé sur les coûts ne

kämpft. Die Diskussion wird verschoben. sont pas bien définis. Il doit ressortir clairement de l'article 11

OBLF que les loyers usuels dans la localité ou le quartier ne

Verschoben - Renvoyé sont pas abusifs.

- L'obligation de notifier la réserve d'augmentation partielle

(art. 18 OBLF) punit injustement le bailleur qui souhaite être

correct et faire preuve de modération. Cette disposition doit

être abrogée ou limitée dans le temps.

#ST# 94.3298 - La limitation de l'augmentation du loyer à 80 pour cent, arrê-

tée pour les loyers indexés de locaux d'habitation (art 17

Motion OBLF), doit être supprimée.

der christlichdemokratischen Fraktion - L'obligation de communiquer les diverses mesures au loca-

Revision taire par voie de formulaire est conçue de manière trop stricte

der Verordnung zum Mietrecht et perfectionniste. Il devrait être possible de pallier les lacunes

des formules par la procédure de conciliation (art. 19 OBLF). Il

Motion faudrait ainsi avoir la possibilité de compléter un formulaire par

du groupe démocrate-chrétien une lettre d'accompagnement.

Ordonnance sur le bail à loyer. - Les augmentations de loyer insignifiantes, jusqu'à 2 pour

Révision cent, devraient pouvoir se faire sous forme de forfait, par exem-

ple pour compenser une hausse générale des coûts. Ce type

d'augmentations ne devrait pas être contestable.

- Le bailleur qui procède à des investissements créant des

plus-values voit souvent baisser son rendement. Les règles de

Wortlaut der Motion vom 17. Juni 1994 l'article 14 OBLF régissant la répercussion des coûts doivent

Das Mietrecht vom 1. Juli 1990 und vor allem die dazu erlasse- être formulées de manière que, lors d'investissements aug-

nen Verordnungen des Bundesrates haben sich in der Praxis mentant la plus-value, le rendement soit au moins maintenu à

nicht in allen Teilen bewährt. Unter Gewährleistung der Miss- son niveau antérieur.

brauchsbekämpfung müssen jene Bestimmungen geändert

werden, die keinem Schutz legitimer Interessen dienen. Sprecher-Porte-parole: Engler

Der Bundesrat wird eingeladen, die Verordnung vom 9. Mai

1990 über die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräu- Schriftliche Begründung

men (VMWG) ohne Verzug in folgenden Punkten mit Inkrafttre- Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen

ten am 1. Januar 1995 zu revidieren: eine schriftliche Antwort.

- Die Verordnungsvorschriften zu Artikel 269 und 269a OR

enthalten Widersprüche betreffend den zulässigen Mietzins. Développement par écrit

Die Kriterien der Vergleichsmiete und der Kostenmietewerden Les auteurs renoncent au développement et demandent

vermischt. Der Grundsatz, wonach orts- und quartierübliche une réponse écrite.

Mietzinse nicht missbräuchlich sind, muss in Artikel 11 VMWG

klar zum Ausdruck kommen. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

- Die Vorbehaltspflicht bei unvollständiger Mietzinsanpas- vom 7. September 1994

sung (Art. 18 VMWG) bestraft zu Unrecht die anständigen und Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement hat eine

zurückhaltenden Vermieter. Sie ist aufzuheben oder zeitlich zu Revision der Verordnung zum Mietrecht in die Wege geleitet

befristen. Eine entsprechende Arbeitsgruppe, bestehend aus Vermieter-

- Die Begrenzung von Mietzinserhöhungen bei indexierten und Mietervertretern, wird erste Vorschläge vorlegen.

Mietverträgen von Wohnräumen auf 80 Prozent (Art. 17 Die Revision bezweckt, die Anwendung des Mietrechtes mög-

VMWG) ist aufzuheben. lichst einfach auszugestalten. Gegenstand der Revisionsar-

Motion Weder Hansjürg 1896 N 7 octobre 1994

beiten sind u. a die einzelnen in der Motion aufgeworfenen 3. Bei anderen wichtigen Direktzahlungsarten (Bewirtschaf-

Fragen und Detailregelungen. Da der Bundesrat den Ergeb- tungsbeiträge und Kostenbeiträge) sind die Einkommens-

nissen der Arbeitsgruppe sowie den Anträgen des EVD nicht grenzen vereinheitlicht und beziehen sich auf das Gesamtein-

vorgreifen will, beantragt er, die Motion in ein Postulat umzu- kommen. Eine analoge Lösung würde daher auch eine admi-

wandeln. nistrative Vereinfachung bewirken, da nicht zwei verschiedene

Grenzen ermittelt werden müssten. Darüber hinaus ist nach

Rapport écrit du Conseil fédéral Angaben der zuständigen Vollzugsbehörden die Abgrenzung

du 7 septembre 1994 des landwirtschaftlichen Einkommens vor allem auf Verede-

Le Département fédéral de l'économie publique révise actuel- lungsbetrieben schwierig und führt zu Unzulänglichkeiten.

lement l'ordonnance sur le droit de bail. Le groupe de travail 4. Eine solche Vereinheitlichung würde auch die Unsicherheit

chargé de ce mandat est composé de représentants des bail- bei den Landwirten reduzieren. Es ist nämlich nicht nachvoll-

leurs et des locataires. ziehbar, warum bei Kosten- und Bewirtschaftungsbeiträgen

La révision vise à simplifier l'application du droit de bail. Les das gesamte Einkommen massgebend ist und bei den ergän-

travaux de révision portent notamment sur les questions sou- zenden Direktzahlungen lediglich das landwirtschaftliche Ein-

levées par le motionnaire. Dans ces conditions, il peut être pro- kommen. Die Grenzen für die Einkommen sind nämlich in al-

posé d'accepter la motion sous la forme du postulat. len Fällen gleich motiviert.

5. Die Öffentlichkeit dürfte angesichts des desolaten Zustan-

Schriftliche Erklärung des Bundesrates des der Bundesfinanzen kein Verständnis für ergänzende Di-

Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- rektzahlungen an Bewirtschafter haben, welche eine weit

wandeln. überdurchschnittliche Einkommenssituation haben.

Déclaration écrite du Conseil fédéral Schriftliche Erklärung des Bundesrates

Le Conseil fédéral propose de transformer la motion en pos- vom 7. September 1994

tulat. Déclaration écrite du Conseil fédéral

du 7 septembre 1994

Überwiesen als Postulat- Transmis comme postulat Der Bundesrat ist bereit, die Motion entgegenzunehmen.

Überwiesen - Transmis

#ST# 94.3244

Motion Jäggi Paul

Landwirtschaftsgesetz. #ST# 94.3242

Änderung von Artikel 31 a Absatz 3

Motion Weder Hansjürg

Loi sur l'agriculture.

Modification de l'article 31 a alinéa 3 Verbot von Kampf hunden

Chiens de combat. Interdiction

Wortlaut der Motion vom 15. Juni 1994

Der Bundesrat wird eingeladen, Artikel 31 a Absatz 3 Buchsta- Wortlaut der Motion vom 15. Juni 1994

be b des Landwirtschaftsgesetzes wie folgt zu ändern: Der Bundesrat wird ersucht, dem Parlament Antrag für ein

b. legt für die Beitragsberechtigung eine Grenze bezüglich Zuchtverbot von aggressiven Hunden verbunden mit einem

des Einkommens fest. Importverbot für derartige Tiere vorzulegen. Sodann sollen

im Tierschutzgesetz härtere Strafen für Leute, welche Hunde

Texte de la motion du 15 juin 1994 mit tierquälerischen Methoden scharfmachen, vorgesehen

Le Conseil fédéral est chargé de modifier l'article 31 a alinéa 3 werden.

lettre b, de la loi sur l'agriculture dans les termes qui suivent:

b. fixe, pour le droit à la contribution, une limite de revenu. Texfe de la motion du 15 juin 1994

Le Conseil fédéral est chargé de soumettre au Parlement un

Mitunterzeichner - Cosignataires: Bircher Peter, Bühler Si- projet de dispositions visant à interdire l'élevage de chiens

meon, Bürgi, Daepp, David, Deiss, Dormann, Gobet, Grossen- agressifs ainsi que l'importation de ce genre d'animaux. De

bacher, Iten Joseph, Leu Josef, Raggenbass, Rutishauser, plus, la loi sur la protection des animaux doit prévoir des sanc-

Schnider, Stamm Judith, Wittenwiler (16) tions plus sévères pour les personnes qui dressent des chiens

à l'agressivité en utilisant des méthodes cruelles envers les

Schriftliche Begründung - Développement par écrit animaux.

Die geltende Regelung hat verschiedene Nachteile, welche es

zu eliminieren gilt, und zwar aus folgenden Gründen: Mitunterzeichner-Cosignataires: Bär, Bäumlin, Bischof, Büh-

1. Die geltende Einkommensgrenze stellt auf das landwirt- ler Simeon, Bühlmann, Bundi, Carobbio, Danuser, Diener,

schaftliche Einkommen ab. Bewirtschafter, welche weit über- Dünki, Fankhauser, von Feiten, Goll, Gonseth, Grendelmeier,

durchschnittliche Einkommen aus nichtlandwirtschaftlichen Gross Andreas, Hafner Rudolf, Hämmerle, Hollenstein, Hub-

Tätigkeiten ausweisen, erhalten daher trotzdem Direktzahlun- acher, Jaeger, Keller Rudolf, Ledergerber, Maeder, Marti Wer-

gen. Angesichts der Finanzlage des Bundes ist es fragwürdig, ner, Meier Hans, Meier Samuel, Misteli, Ostermann, Raggen-

Bewirtschaftern, welche unter Umständen steuerbare Einkom- bass, Schmid Peter, Seiler Rolf, Sieber, Stalder, Steffen,

men aus nichtlandwirtschaftlicher Tätigkeiten von weit über Strahm Rudolf, Wiederkehr, Zbinden, Züger, Zwygart (40)

100 000 Franken ausweisen, noch ergänzende Direktzahlun-

gen auszubezahlen. Schriftliche Begründung - Développement par écrit

2. Bewirtschafter, welche voll in der Landwirtschaft tätig sind, Abgerichtete Kampfhunde sind so gefährlich wie Waffen. Den-

werden unter Umständen von den Direktzahlungen ausge- noch gibt es in der Schweiz immer mehr davon. Durch ge-

schlossen, obwohl ihr Gesamteinkommen im Vergleich zu ei- zielte, tierquälerische Fehllenkung der Zucht schaffen Züchter

nem Zu- oder Nebenerwerbslandwirt tiefer ist. Eine Gleichbe- und Halter ein beträchtliches Gefahrenpotential, das sowohl

handlung bezüglich der Einkommenssituation drängt sich tierschützerische wie soziale Relevanz besitzt Eine gestei-

auch aus diesem Blickwinkel auf. gerte, unberechenbare Aggressivität bei Hunden ist nämlich

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Motion der christlichdemokratischen Fraktion Revision der Verordnung zum Mietrecht

Motion du groupe démocrate-chrétien Ordonnance sur le bail à loyer. Révision

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1994

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 94.3298

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 07.10.1994 - 08:00

Date

Data

Seite 1895-1896

Page

Pagina

Ref. No 20 024 560

Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung.

Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale.

Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.