Rental Law Revision Motion Becomes Postulate
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA motion was introduced to revise rental law regulations, proposing changes to rent calculation, notification requirements, and limitations on rent increases. The court considered the existing provisions and acknowledged that while some protections against abuses are necessary, certain rules do not serve legitimate interests. The proposed revisions aim to simplify the application of rental law, address contradictions in rent determination, and remove provisions deemed unfair to landlords. The government agreed to address these concerns and transform the motion into a postulate, indicating a willingness to further investigate and potentially revise the regulations.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 19 VMWG, Art. 14 VMWG, Art. 11 OBLF, Art. 18 OBLF, Art. 17 Motion, Art. 19 OBLF; Rental Law Revision Motion Becomes Postulate: The court considered the existing provisions and acknowledged that while some protections against abuses are necessary, certain rules do not serve legitimate interests. The proposed revisions aim to simplify the application of rental law, address contradictions in rent determination, and remove provisions deemed unfair to landlords. The government agreed to address these concerns and transform the motion into a postulate, indicating a willingness to further investigate and potentially revise the regulations.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as a basis for allowing formulaic deficiencies to be corrected through conciliation proceedings.
Volltext
7. Oktober 1994 1895 Motion der christlichdemokratischen Fraktion
den Entwicklungsländern sehen bereits solche Möglichkeiten - Die verschiedenen Anzeige- und Formularpflichten sind zu
vor. Im Rahmen dieser Ausfallgarantien wurden bis Ende 1993 eng und perfektionistisch ausgestaltet. Eine Heilung von For-
für Lieferungen nach Mittel- und Osteuropa Verpflichtungen mularmängeln muss im Schlichtungsverfahren möglich sein
von 147 Millionen Franken und nach Entwicklungsländern (Art. 19 VMWG). Beispielsweise soll ein Formular durch einen
von 85 Millionen Franken eingegangen. Begleitbrief ergänzt werden können.
Wir werden auch bei zukünftigen Rahmenkrediten für die wirt- - Im Rahmen von Bagatellerhöhungen - beispielsweise für all-
schaftliche Zusammenarbeit die Einstellung von Ausfallgaran- gemeine Kostensteigerungen - sollen so weit als möglich
tien prüfen, und zwar sowohl zugunsten von Entwicklungslän- Pauschalierungen vorgenommen werden können. Bagatell-
dern wie auch von mittel- und osteuropäischen Ländern sowie erhöhungen bis zu 2 Prozent sollen nicht anfechtbar sein.
der GUS-Staaten. Es handelt sich um ein vergleichsweise ko- - Der Vermieter, der wertvermehrende Investitionen tätigt,
stengünstiges Instrument, das nur im Rahmen der effektiv an- muss häufig eine Renditenverschlechterung in Kauf nehmen.
fallenden Schäden zu Ausgaben führt und einen entsprechen- Die Umwälzungsregeln in Artikel 14 VMWG sind so auszuge-
den Multiplikatoreffekt aufweist. Dabei ist zu beachten, dass stalten, dass die Rendite bei wertvermehrenden Investitionen
der Einsatz dieses Instrumentes von den Zielen der Hilfe und zumindest erhalten bleibt.
Zusammenarbeit diktiert wird und die Entlastung der ERG nur
subsidiär zu diesen Zielen zur Wirkung kommt. Dies im Ge- Texte de la motion du 17 juin 1994
gensatz zu den nationalen Interessenkonten einiger anderer Le droit de bail du 1er juillet 1990, et en particulier les ordon-
Länder, die der Entlastung ihrer Exportkreditsysteme von risi- nances du Conseil fédéral y relatives, n'ont pas donné entière
koreichen Geschäften dienen, bei denen ein nationales Inter- satisfaction dans la pratique. Tout en garantissant une protec-
esse im Vordergrund steht (marktstrategisch/handelspolitisch tion contre les abus, il convient de modifier les dispositions qui
wichtige Geschäfte, Sicherung eines Auftrages für eine n'ont pas pour objet de protéger des intérêts légitimes.
Schlüsselindustrie usw.). Le Conseil fédéral est chargé de réviser sans tarder les points
suivants de l'ordonnance du 9 mai 1990 sur le bail à loyer et le
Schriftliche Erklärung des Bundesrates bail àferme d'habitations et de locaux commerciaux (OBLF) et
Déclaration écrite du Conseil fédéral de mettre les nouvelles dispositions en vigueur le 1er janvier
Der Bundesrat ist bereit, die Ziffern 1 und 3 entgegenzuneh- 1995:
men. Er beantragt, die Ziffer 5 abzuschreiben und die Ziffern 2 - Les dispositions de l'ordonnance portant exécution des
und 4 in ein Postulat umzuwandeln. articles 269 et 269a CO sont contradictoires en ce qui
concerne le loyer admissible. En effet, les critères servant à
Präsidentin: Der Vorstoss wird von Herrn Strahm Rudolf be- distinguer le loyer comparatif du loyer fondé sur les coûts ne
kämpft. Die Diskussion wird verschoben. sont pas bien définis. Il doit ressortir clairement de l'article 11
OBLF que les loyers usuels dans la localité ou le quartier ne
Verschoben - Renvoyé sont pas abusifs.
- L'obligation de notifier la réserve d'augmentation partielle
(art. 18 OBLF) punit injustement le bailleur qui souhaite être
correct et faire preuve de modération. Cette disposition doit
être abrogée ou limitée dans le temps.
#ST# 94.3298 - La limitation de l'augmentation du loyer à 80 pour cent, arrê-
tée pour les loyers indexés de locaux d'habitation (art 17
Motion OBLF), doit être supprimée.
der christlichdemokratischen Fraktion - L'obligation de communiquer les diverses mesures au loca-
Revision taire par voie de formulaire est conçue de manière trop stricte
der Verordnung zum Mietrecht et perfectionniste. Il devrait être possible de pallier les lacunes
des formules par la procédure de conciliation (art. 19 OBLF). Il
Motion faudrait ainsi avoir la possibilité de compléter un formulaire par
du groupe démocrate-chrétien une lettre d'accompagnement.
Ordonnance sur le bail à loyer. - Les augmentations de loyer insignifiantes, jusqu'à 2 pour
Révision cent, devraient pouvoir se faire sous forme de forfait, par exem-
ple pour compenser une hausse générale des coûts. Ce type
d'augmentations ne devrait pas être contestable.
- Le bailleur qui procède à des investissements créant des
plus-values voit souvent baisser son rendement. Les règles de
Wortlaut der Motion vom 17. Juni 1994 l'article 14 OBLF régissant la répercussion des coûts doivent
Das Mietrecht vom 1. Juli 1990 und vor allem die dazu erlasse- être formulées de manière que, lors d'investissements aug-
nen Verordnungen des Bundesrates haben sich in der Praxis mentant la plus-value, le rendement soit au moins maintenu à
nicht in allen Teilen bewährt. Unter Gewährleistung der Miss- son niveau antérieur.
brauchsbekämpfung müssen jene Bestimmungen geändert
werden, die keinem Schutz legitimer Interessen dienen. Sprecher-Porte-parole: Engler
Der Bundesrat wird eingeladen, die Verordnung vom 9. Mai
1990 über die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräu- Schriftliche Begründung
men (VMWG) ohne Verzug in folgenden Punkten mit Inkrafttre- Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen
ten am 1. Januar 1995 zu revidieren: eine schriftliche Antwort.
- Die Verordnungsvorschriften zu Artikel 269 und 269a OR
enthalten Widersprüche betreffend den zulässigen Mietzins. Développement par écrit
Die Kriterien der Vergleichsmiete und der Kostenmietewerden Les auteurs renoncent au développement et demandent
vermischt. Der Grundsatz, wonach orts- und quartierübliche une réponse écrite.
Mietzinse nicht missbräuchlich sind, muss in Artikel 11 VMWG
klar zum Ausdruck kommen. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
- Die Vorbehaltspflicht bei unvollständiger Mietzinsanpas- vom 7. September 1994
sung (Art. 18 VMWG) bestraft zu Unrecht die anständigen und Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement hat eine
zurückhaltenden Vermieter. Sie ist aufzuheben oder zeitlich zu Revision der Verordnung zum Mietrecht in die Wege geleitet
befristen. Eine entsprechende Arbeitsgruppe, bestehend aus Vermieter-
- Die Begrenzung von Mietzinserhöhungen bei indexierten und Mietervertretern, wird erste Vorschläge vorlegen.
Mietverträgen von Wohnräumen auf 80 Prozent (Art. 17 Die Revision bezweckt, die Anwendung des Mietrechtes mög-
VMWG) ist aufzuheben. lichst einfach auszugestalten. Gegenstand der Revisionsar-
Motion Weder Hansjürg 1896 N 7 octobre 1994
beiten sind u. a die einzelnen in der Motion aufgeworfenen 3. Bei anderen wichtigen Direktzahlungsarten (Bewirtschaf-
Fragen und Detailregelungen. Da der Bundesrat den Ergeb- tungsbeiträge und Kostenbeiträge) sind die Einkommens-
nissen der Arbeitsgruppe sowie den Anträgen des EVD nicht grenzen vereinheitlicht und beziehen sich auf das Gesamtein-
vorgreifen will, beantragt er, die Motion in ein Postulat umzu- kommen. Eine analoge Lösung würde daher auch eine admi-
wandeln. nistrative Vereinfachung bewirken, da nicht zwei verschiedene
Grenzen ermittelt werden müssten. Darüber hinaus ist nach
Rapport écrit du Conseil fédéral Angaben der zuständigen Vollzugsbehörden die Abgrenzung
du 7 septembre 1994 des landwirtschaftlichen Einkommens vor allem auf Verede-
Le Département fédéral de l'économie publique révise actuel- lungsbetrieben schwierig und führt zu Unzulänglichkeiten.
lement l'ordonnance sur le droit de bail. Le groupe de travail 4. Eine solche Vereinheitlichung würde auch die Unsicherheit
chargé de ce mandat est composé de représentants des bail- bei den Landwirten reduzieren. Es ist nämlich nicht nachvoll-
leurs et des locataires. ziehbar, warum bei Kosten- und Bewirtschaftungsbeiträgen
La révision vise à simplifier l'application du droit de bail. Les das gesamte Einkommen massgebend ist und bei den ergän-
travaux de révision portent notamment sur les questions sou- zenden Direktzahlungen lediglich das landwirtschaftliche Ein-
levées par le motionnaire. Dans ces conditions, il peut être pro- kommen. Die Grenzen für die Einkommen sind nämlich in al-
posé d'accepter la motion sous la forme du postulat. len Fällen gleich motiviert.
5. Die Öffentlichkeit dürfte angesichts des desolaten Zustan-
Schriftliche Erklärung des Bundesrates des der Bundesfinanzen kein Verständnis für ergänzende Di-
Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- rektzahlungen an Bewirtschafter haben, welche eine weit
wandeln. überdurchschnittliche Einkommenssituation haben.
Déclaration écrite du Conseil fédéral Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Le Conseil fédéral propose de transformer la motion en pos- vom 7. September 1994
tulat. Déclaration écrite du Conseil fédéral
du 7 septembre 1994
Überwiesen als Postulat- Transmis comme postulat Der Bundesrat ist bereit, die Motion entgegenzunehmen.
Überwiesen - Transmis
#ST# 94.3244
Motion Jäggi Paul
Landwirtschaftsgesetz. #ST# 94.3242
Änderung von Artikel 31 a Absatz 3
Motion Weder Hansjürg
Loi sur l'agriculture.
Modification de l'article 31 a alinéa 3 Verbot von Kampf hunden
Chiens de combat. Interdiction
Wortlaut der Motion vom 15. Juni 1994
Der Bundesrat wird eingeladen, Artikel 31 a Absatz 3 Buchsta- Wortlaut der Motion vom 15. Juni 1994
be b des Landwirtschaftsgesetzes wie folgt zu ändern: Der Bundesrat wird ersucht, dem Parlament Antrag für ein
b. legt für die Beitragsberechtigung eine Grenze bezüglich Zuchtverbot von aggressiven Hunden verbunden mit einem
des Einkommens fest. Importverbot für derartige Tiere vorzulegen. Sodann sollen
im Tierschutzgesetz härtere Strafen für Leute, welche Hunde
Texte de la motion du 15 juin 1994 mit tierquälerischen Methoden scharfmachen, vorgesehen
Le Conseil fédéral est chargé de modifier l'article 31 a alinéa 3 werden.
lettre b, de la loi sur l'agriculture dans les termes qui suivent:
b. fixe, pour le droit à la contribution, une limite de revenu. Texfe de la motion du 15 juin 1994
Le Conseil fédéral est chargé de soumettre au Parlement un
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bircher Peter, Bühler Si- projet de dispositions visant à interdire l'élevage de chiens
meon, Bürgi, Daepp, David, Deiss, Dormann, Gobet, Grossen- agressifs ainsi que l'importation de ce genre d'animaux. De
bacher, Iten Joseph, Leu Josef, Raggenbass, Rutishauser, plus, la loi sur la protection des animaux doit prévoir des sanc-
Schnider, Stamm Judith, Wittenwiler (16) tions plus sévères pour les personnes qui dressent des chiens
à l'agressivité en utilisant des méthodes cruelles envers les
Schriftliche Begründung - Développement par écrit animaux.
Die geltende Regelung hat verschiedene Nachteile, welche es
zu eliminieren gilt, und zwar aus folgenden Gründen: Mitunterzeichner-Cosignataires: Bär, Bäumlin, Bischof, Büh-
1. Die geltende Einkommensgrenze stellt auf das landwirt- ler Simeon, Bühlmann, Bundi, Carobbio, Danuser, Diener,
schaftliche Einkommen ab. Bewirtschafter, welche weit über- Dünki, Fankhauser, von Feiten, Goll, Gonseth, Grendelmeier,
durchschnittliche Einkommen aus nichtlandwirtschaftlichen Gross Andreas, Hafner Rudolf, Hämmerle, Hollenstein, Hub-
Tätigkeiten ausweisen, erhalten daher trotzdem Direktzahlun- acher, Jaeger, Keller Rudolf, Ledergerber, Maeder, Marti Wer-
gen. Angesichts der Finanzlage des Bundes ist es fragwürdig, ner, Meier Hans, Meier Samuel, Misteli, Ostermann, Raggen-
Bewirtschaftern, welche unter Umständen steuerbare Einkom- bass, Schmid Peter, Seiler Rolf, Sieber, Stalder, Steffen,
men aus nichtlandwirtschaftlicher Tätigkeiten von weit über Strahm Rudolf, Wiederkehr, Zbinden, Züger, Zwygart (40)
100 000 Franken ausweisen, noch ergänzende Direktzahlun-
gen auszubezahlen. Schriftliche Begründung - Développement par écrit
2. Bewirtschafter, welche voll in der Landwirtschaft tätig sind, Abgerichtete Kampfhunde sind so gefährlich wie Waffen. Den-
werden unter Umständen von den Direktzahlungen ausge- noch gibt es in der Schweiz immer mehr davon. Durch ge-
schlossen, obwohl ihr Gesamteinkommen im Vergleich zu ei- zielte, tierquälerische Fehllenkung der Zucht schaffen Züchter
nem Zu- oder Nebenerwerbslandwirt tiefer ist. Eine Gleichbe- und Halter ein beträchtliches Gefahrenpotential, das sowohl
handlung bezüglich der Einkommenssituation drängt sich tierschützerische wie soziale Relevanz besitzt Eine gestei-
auch aus diesem Blickwinkel auf. gerte, unberechenbare Aggressivität bei Hunden ist nämlich
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion der christlichdemokratischen Fraktion Revision der Verordnung zum Mietrecht
Motion du groupe démocrate-chrétien Ordonnance sur le bail à loyer. Révision
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1994
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.3298
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 07.10.1994 - 08:00
Date
Data
Seite 1895-1896
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Ref. No 20 024 560
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