Federal Council Declines Report on City Support
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council agreed to a postulate requesting a report on the situation of Swiss cities and how the federal government can better assist them. The Council acknowledged that cities face significant social and financial burdens due to federal and cantonal mandates, and that their problems often exceed local capacities. While various federal departments are already considering how to better address urban issues, including in spatial planning and public transport, the Council believes a dedicated report is not currently necessary due to limited financial and personnel resources.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 1 Abs. 4 gungen; Federal Council Declines Report on City Support: The Council acknowledged that cities face significant social and financial burdens due to federal and cantonal mandates, and that their problems often exceed local capacities. While various federal departments are already considering how to better address urban issues, including in spatial planning and public transport, the Council believes a dedicated report is not currently necessary due to limited financial and personnel resources.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
16. Dezember 1994 N 2475 Postulat Gross Andreas
Unter Berufung auf die für ihn entscheidwesentliche, seines Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Erachtens grosse Wahrscheinlichkeit eines Krebsrisikos der vom 28. November 1994
Russpartikelemissionen von Dieselmotoren beantragte der Déclaration écrite du Conseil fédéral
Bundesrat, die Motion abzulehnen. du 28 novembre 1994
In der Folge führte die Urek am 17. Mai 1994 mit verschiede- Der Bundesrat ist bereit, das Postulat anzunehmen.
nen Experten Hearings zu dieser Frage durch. Trotz der gros-
sen Vorteile sowohl in energetischer Hinsicht wie im Hinblick Überwiesen - Transmis
auf die Reduktion der COa-Emissionen zog die Urek den Vor-
stoss zurück, weil die Bedenken bezüglich der Kanzerogenität
nicht zerstreut werden konnten. Offen blieb dabei die wissen-
schaftlich noch ungenügend geklärte Frage, ob eine Wir-
kungsschwelle vorhanden sei, so dass unterhalb einer gewis-
sen Konzentration (d. h. unterhalb der bestehenden oder al- #ST# 94.3261
lenfalls zu verschärfenden Partikelgrenzwerte) von einem
Krebsrisiko nicht mehr gesprochen werden könnte. Postulat Gross Andreas
Lage der Schweizer Städte.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Bericht
vom 28. November 1994
Déclaration écrite du Conseil fédéral Situation des villes suisses.
du 28 novembre 1994 Rapport
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Überwiesen - Transmis
Wortlaut des Postulates vom 16. Juni 1994
Die grösseren Städte der Schweiz leiden unter grossen sozia-
#ST# 94.3434 len und finanziellen Lasten, welche die Folgen sind sowohl
von Aufgaben, mit deren Vollzug sie von Bund und Kantonen
Postulat Fehr betraut worden sind, als auch von Unterlassungen des Bun-
Drogentherapie. des. Bei der Bewältigung ihrer durch die Rezession massiv er-
höhten Probleme fühlen sich die meisten Grossstädte aller-
Studie zur Langzeitentwicklung
dings alleine gelassen, denn die Entscheidungsorte und Pro-
Toxicothérapie. blemorte sind nicht die gleichen.
Etude à long terme Der Bundesrat wird gebeten, in einem Bericht die Lage der
grösseren Städte zu analysieren und insbesondere Wege auf-
zuzeigen, wie der Bund den Städten - eventuell auf der Grund-
lage eines neuen «Stadtartikels» in der Bundesverfassung -
unmittelbarer bei der Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben im
Wortlaut des Postulates vom 6. Oktober 1994 Interesse des ganzen Landes behilflich sein und dies als natio-
Der Bundesrat wird eingeladen, eine vertiefte Studie zur Lang- nale Aufgabe wahrnehmen könnte. Der Bericht sollte insbe-
zeitentwicklung von Therapieabsolventen durchzuführen. sondere die Diskrepanz berücksichtigen zwischen den Erbrin-
gern von Zentralitätsleistungen und deren Nutzniessern
Texte du postulat du 6 octobre 1994 ebenso wie die Distanz zwischen jenen, welche die Entschei-
Le Conseil fédéral est prié d'effectuer une étude approfondie dungsbefugnisse haben, und jenen, welche die Konsequen-
sur révolution à long terme des personnes ayant suivi une toxi- zen davon tragen.
cothérapie.
Texte du postulat du 16 juin 1994
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aubry, Bortoluzzi, Cavadini Les villes de Suisse, grandes ou moyennes, plient sous les
Adriano, Chevallaz, Dreher, Eggly, Fischer-Sursee, Hess Otto, charges sociales et financières qui résultent aussi bien des tâ-
Kühne, Loeb François, Maeder, Meier Hans, Miesch, Müller, ches que les cantons et la Confédération leur ont attribuées
Marbel, Neuenschwander, Oehler, Philipona, Pidoux, Raggen- que de celles que la Confédération a omis de prendre en
bass, Rutishauser, Rychen, Sandoz, ScherrerWerner, Schmid charge ou de déléguer. La plupart d'entre elles se sentent sou-
Samuel, Schwab, Sieber, Stalder, Stamm Luzi, Steiner Rudolf, vent bien seules lorsqu'elles sont confrontées aux problèmes
Vetterli, Wittenwiler, Wyss William (33) gigantesques qui sont nés de la récession économique, car
les lieux où sont prises les décisions et ceux où prévalent les
Schriftliche Begründung - Développement par écrit problèmes ne sont pas les mêmes.
Zurzeit fehlt eine gültige Langzeitstudie im Bereich der Dro- Je prie le Conseil fédéral d'analyser dans un rapport la situa-
gentherapie, die eine optimale Transparenz und Erfolgsquote tion des villes de notre pays, grandes ou moyennes, et de
innerhalb der verschiedenen Therapieangebote ermöglichen montrer comment la Confédération - en considérant qu'il
könnte. s'agit là d'une tâche nationale et en s'appuyant au besoin sur
Es ist deshalb notwendig, statistisch verwertbare Angaben un article constitutionnel spécifique - peut les aider plus direc-
über Verfügbarkeit, Therapiemethoden, Finanzierungsart, tement à remplir les nombreuses tâches dont elles s'acquit-
Drogenfreiheit sowie soziale Integration über ein, drei bzw. tent dans l'intérêt du pays tout entier. Ledit rapport tiendra no-
fünf Jahre nach Entlassung aus einer stationären Institution zu tamment compte du fossé qui existe entre ceux qui fournissent
erstellen, und zwar auf kommunaler, kantonaler oder privater des services qu'on ne trouve que dans les centres urbains et
Basis. Diese statistischen Angaben sollten ebenfalls Auf- ceux à qui ils profitent, qui existe encore entre ceux qui pren-
schluss über die jährliche Belastung der öffentlichen Hand in nent les décisions et ceux que ces décisions concernent direc-
Gemeinden und Kantonen geben, die durch die Kosten sol- tement.
cher Therapieplätze entsteht, aufgeschlüsselt auch auf die Ko-
sten, welche die Sozialversicherungen bzw. private Kranken- Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Bodenmann, Bühl-
kassen übernehmen. mann, Caspar-Hutter, de Dardel, Eymann Christoph, Goll,
Damit würden eine solide Übersicht und ein Vergleich über die Hafner Ursula, Herczog, Hubacher, Jöri, Ledergerber, Leuen-
verschiedenen Therapiemethoden ermöglicht, die gleichzei- berger Moritz, Nabholz, Rebeaud, Rechsteiner, Robert, Ruffy,
tig auch Auskunft über Langzeitentwicklungen in bezug auf Suter, Thür, Tschopp, Vollmer, Weder Hansjürg, Wyss Paul
Therapiemethoden und deren Erfolge geben könnten. (24)
Postulat Bischof 2476 N 16 décembre 1994
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Le président: M™Sandoz combat cette intervention. La dis-
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht cussion est renvoyée.
eine schriftliche Antwort.
Verschoben - Renvoyé
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
vom 26. September 1994
Rapport écrit du Conseil fédéral
du 26 septembre 1994
Der Bundesrat ist sich der Bedeutung der im Postulat aufge-
worfenen Probleme bewusst Es ist unbestreitbar, dass ge-
wisse Probleme, mit denen die Städte heute konfrontiert sind, #ST# 94.3331
eine Tragweite angenommen haben, welche Lösungen erfor-
dern, die häufig den regionalen oder lokalen Rahmen über- Postulat Bischof
steigen. Im übrigen ist es eine allgemein anerkannte Tatsache, Abgastest für Motorfahrzeuge
dass der Bund indirekt oder manchmal direkt die Städte und der Grenzgänger
Gemeinden beauftragt, eine Reihe von Aufgaben zu erfüllen,
namentlich in den Bereichen der Raumplanung, des Umwelt- Véhicules des frontaliers.
schutzes und der Verkehrspolitik, ohne dass diese Körper- Contrôle des gaz d'échappement
schaften im Zeitpunkt der Festlegung dieser Politik mitwirken
können. Schliesslich muss anerkannt werden, dass das de-
mographische Gewicht der Städte und Agglomerationen im
Vergleich zu dem der ländlichen Gebiete seit dem letzten Jahr-
hundert stark zugenommen hat, während die politischen Wortlaut des Postulates vom 19. September 1994
Strukturen seit 1848 nicht geändert wurden. Gemäss Hochrechnung der Eidgenössischen Zollverwaltung
Diese Feststellungen haben bereits mehrere Dienststellen der entfallen 27,6 Millionen Einfahrten von Motorfahrzeugen über
Bundesverwaltung bewogen, die Probleme der Städte in ihre die Schweizergrenze für das Jahr 1991 auf ausländische Ar-
Überlegungen einzubeziehen. Verschiedene Arbeiten sind im beitnehmer, welche in unserem Lande als Grenzgänger arbei-
Gang, die eine bessere Berücksichtigung der Probleme der ten. Sie kommen aus Nachbarländern, welche für Motorfahr-
Städte auf Bundesebene anstreben. zeuge unbefriedigende Abgasnormen kennen.
So bilden die Sorgen um die Zukunftder Städte den Hintergrund Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen, ob eine Unterstel-
für den Bericht über die Grundzüge der Raumplanung, welchen lung dieser Motorfahrzeuge unter unsere gesetzlichen Abgas-
das EJPD im Herbst 1994den Kantonen und interessierten Krei- normen möglich ist und ob von diesen Fahrzeughaltern ein
sen zur Stellungnahme zu unterbreiten beabsichtigt Dieser Be- Abgastestfür ihr Motorfahrzeug nach Schweizer Normen ver-
richt wird namentlich die folgenden Fragen behandeln: langt werden kann.
- die Rolle der Städte bei der Raumplanung;
- die Möglichkeiten des Bundes, die Städte bei der Ausübung Texte du postulat du 19 septembre 1994
seiner Aufgaben besser zu berücksichtigen; Selon une estimation de l'Administration fédérale des doua-
- die Voraussetzungen für einen Dialog zwischen dem Bund, nes, en 1991, 27,6 millions de véhicules à moteur entrés en
den Kantonen und den Städten. Suisse étaient conduits par des étrangers travaillant chez nous
Als konkretere Massnahme kann namentlich erwähnt werden, en tant que frontaliers. Ces personnes viennent de pays limi-
dass der Bund für den öffentlichen Verkehr in den Agglomera- trophes, dont les normes en matière de gaz d'échappement
tionen schon heute Investitionsbeiträge für die Entflechtung des véhicules à moteur sont insuffisantes.
des Verkehrs ausrichtet (Erstellung von eigenen Gleiskörpern Le Conseil fédéral est invité à examiner s'il serait possible de
für Strassenbahnen). Es handelt sich um Beiträge, welche aus soumettre ces véhicules à la législation suisse en matière de
den Einnahmen der Treibstoffzölle finanziert werden. gaz d'échappement et d'exiger de leurs détenteurs un test ef-
Das vor kurzem erfolgte Treffen zwischen Vertretern des Bun- fectué selon les normes suisses.
desrates, des Kantons und der Stadt Zürich, welches Lösun-
gen für das Drogenproblem im Quartier Letten anstrebte, zeigt Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine-Aucun
ebenfalls, dass der Bund sich der Notwendigkeit bewusst ist,
die gegenseitige Abstimmung und die Zusammenarbeit mit al- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
len Ebenen der öffentlichen Körperschaften anzustreben, so- Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
weit die Umstände es erfordern. eine schriftliche Antwort.
Der Bundesrat ist bereit, diesen Weg weiter zu beschreiten.
Die institutionellen Fragen, die im Postulat Gross Andreas und Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
im Schreiben des Schweizerischen Städteverbandes vom vom 9. November 1994
4. Juli 1994 an den Bundesrat aufgeworfen werden, könnten Rapport écrit du Conseil fédéral
im Zusammenhang mit der Totalrevision der Bundesverfas- du 9 novembre 1994
sung sowie anlässlich der zweiten Etapppe der Regierungsre- Der Bundesrat hat die Forderungen des Postulates bereits auf-
form (föderative Führungsstrukturen) geprüft werden. Im Be- grund von früheren parlamentarischen Vorstössen geprüft
reich der Regionalpolitik sollte der Akzent in Zukunft vermehrt Der Einführung eines Abgastests für im Ausland zugelassene
auf die Berücksichtigung der Städte als Entwicklungszentren Motorfahrzeuge der Grenzgänger steht das auch für die
gelegt werden, sowohl auf der Ebene des Bundes als auch auf Schweiz geltende internationale Abkommen über den Stras-
der Ebene der Kantone. Was die finanziellen Aspekte betrifft, senverkehr entgegen (SR 0.741.10). Danach gewähren die
sind sie zurzeit Gegenstand einer Überprüfung im Rahmen Fahrzeugzulassungsscheine, die von den Behörden eines
der Revision des Finanzausgleichssystems. Vertragsstaates ausgestellt sind, freie Zulassung zum Verkehr
Bei dieser Ausgangslage ist der Bundesrat der Auffassung, in allen anderen Vertragsstaaten, wenn das Fahrzeug die tech-
dass sich die Ausarbeitung eines besonderen Berichts über nischen Anforderungen des Abkommens erfüllt Da dieses
die Situation der Städte zurzeit nicht aufdrängt, dies um so we- keine Mindeststandards betreffend Abgasverhalten enthält,
niger, als die finanziellen und personellen Kapazitäten des kann die Schweiz für hier verkehrende ausländische Motor-
Bundes gegenwärtig sehr begrenzt sind. fahrzeuge auch keinen Abgastest verlangen, der darauf ab-
zielt, die für in der Schweiz immatrikulierte Motorfahrzeuge
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vorgeschriebenen Abgasstandards zu bewahren. Dem ent-
Déclaration écrite du Conseil fédéral spricht der Geltungsbereich der nationalen Bau- und Ausrü-
Der Bundesrat beantragt, das Postulat im Sinne obiger Erwä- stungsvorschriften für Strassenfahrzeuge (vgl. Art 1 Abs. 4
gungen anzunehmen. der einschlägigen Verordnung; SR 741.41).
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Gross Andreas Lage der Schweizer Städte. Bericht
Postulat Gross Andreas Situation des villes suisses. Rapport
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1994
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.3261
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 16.12.1994 - 08:00
Date
Data
Seite 2475-2476
Page
Pagina
Ref. No 20 024 966
Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung.
Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale.
Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.