State Alcohol Administration Budget Debate
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court discussed the budget for the State Alcohol Administration for 1994/95. The minority proposed to reject the budget and send it back to the Federal Council with instructions to reduce costs for potato and fruit utilization, arguing that these costs were too high and the current policy was unsustainable. The majority rejected this, arguing that while changes were needed in the alcohol policy, this should be done through legislative reform rather than rejecting the budget. They highlighted that the proposed budget already included cost-saving measures and that a comprehensive reform was underway, emphasizing that the issue of agricultural subsidies and landscape preservation needed careful consideration, and that immediate rejection of the budget would be detrimental.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 4 Antrag, Art. 68 GRN, Art. 68 RCN, Art. 1 Antrag, Art. 1 trat, Art. 4; State Alcohol Administration Budget Debate: The minority proposed to reject the budget and send it back to the Federal Council with instructions to reduce costs for potato and fruit utilization, arguing that these costs were too high and the current policy was unsustainable. The majority rejected this, arguing that while changes were needed in the alcohol policy, this should be done through legislative reform rather than rejecting the budget. They highlighted that the proposed budget already included cost-saving measures and that a comprehensive reform was underway, emphasizing that the issue of agricultural subsidies and landscape preservation needed careful consideration, and that immediate rejection of the budget would be detrimental.
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KI-generiertThis is the article that the commission proposed to adopt, and the dispositive indicates that it was accepted ('Angenommen -Adopté').
Volltext
I.Juni 1994 N 785 Alkoholverwaltung. Voranschlag 1994/95
Man kann schon sagen, Frau Bäumlin, es falle uns zur Be- 1er, Epiney, Eymann Christoph, Fankhauser, Fasel, Fischer-
kämpfung der Arbeitslosigkeit nichts ein. Das können Sie so Hägglingen, Fischer-Sursee, Frey Claude, Friderici Charles,
leichthin sagen. Ich weiss, wie es ist, wenn der Vater arbeitslos Fritschi Oscar, Giger, Gobet, Gonseth, Graber, Gros Jean-
ist. Das kann ich Ihnen sagen. Wir haben auf Bundesebene Michel, Grossenbacher, Gysin, Hafner Rudolf, Heberlein,
verschiedenes gemacht, damit wir junge Leute beschäftigen Hess Otto, Hess Peter, Hollenstein, Hubacher, Iten Joseph,
konnten. Das ist sehr, sehr sinnvoll. Was wir aber möchten, ist Jeanprêtre, Jöri, Keller Anton, Kühne, Ledergerber, Leemann,
nicht eine Arbeitsbeschaffung, wie man sie gelegentlich im Lepori Bonetti, Leuba, Leuenberger Ernst, Loeb François,
Parlament macht - mämlich immer dasselbe wiederholen -, Marti Werner, Matthey, Mauch Ursula, Meier Hans, Moser,
sondern wir möchten den Haushalt sanieren, dies als die we- Mühlemann, Nabholz, Narbel, Nebiker, Oehler, Ostermann,
sentlichste Voraussetzung für den Standort Schweiz, für die Perey, Pini, Raggenbass, Ruckstuhl, Rutishauser, Rychen,
schweizerische Wirtschaft. Sandoz, Scheurer Rémy, Schmid Peter, Schnider, Schwab,
Ich habe Ihnen heute morgen gesagt, was es bedeutet, wenn Schweingruber, Seiler Hanspeter, Seiler Rolf, Sieber, Spoerry,
wir jetzt nicht massiv eingreifen und versuchen, das Ungleich- Stamm Judith, Steiger Hans, Steiner Rudolf, Strahm Rudolf,
gewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben zu beseitigen: Stucky, Suter, Theubet, Thür, Tschäppät Alexander, Vollmer,
Das wird bedeuten, dass wir in drei Jahren, Ende 1996,30 Mil- Weyeneth, Wick, Wittenwiler, Wyss William, Zbinden, Züger,
liarden mehr Schulden haben. Diese 30 Milliarden höhere Zwahlen (107)
Schulden müssen verzinst werden. Das kostet jährlich 1,5 Mil-
liarden. Wo sollen wir dann diese 1,5 Milliarden einsparen, Dagegen stimmen - Rejettent le projet:
wenn Sie nicht bereit sind, höhere Steuern zu zahlen? Es ist Allenspach, Bischof, Blocher, Borradori, Bortoluzzi, Dreher,
wahrscheinlich leichter zu ertragen, wenn wir jetzt entschlos- Fehr, Fischer-Seengen, Frey Walter, Jenni Peter, Keller Ru-
sen handeln und gewisse Dinge korrigieren. dolf, Miesch, Scherrer Werner, Stalder, Stamm Luzi, Steffen,
Wenn Frau Stamm Judith sagt, die Leute im Biga verstünden Steinemann, Verterli (18)
das nicht, dann müssen wir wahrscheinlich im nächsten Spar-
programm einmal dafür sorgen, dass die Chefbeamten auch Der Stimme enthalten sich-S'abstiennent:
sparen lernen, dass sie wissen, was man ausgeben kann, und Goll, Grendelmeier, Jaeger, Meier Samuel, Misteli, Reimann
dass sie direkt daran interessiert sind, dass wir wieder zu ei- Maximilian, Ruffy, Spielmann, Weder Hansjürg, Wiederkehr
nem ausgeglichenen Haushalt kommen. (10)
Es geht einfach nicht an, dass die Beamten in den verschiede- /Abwesend sind - Sont absents:
nen Ämtern immer wieder und überall Druck aufsetzen, um zu Aguet, Aregger, Aubry, Baumberger, Binder, Bircher Peter,
sagen, man müsse mehr ausgeben. Ja, sie werden das jetzt Blatter, Bodenmann, Bonny, Borer Roland, Brügger Cyrill,
bestreiten. Ich weiss, wie das abläuft. Wir müssen die Beamten Brunner Christiane, Caccia, Carobbio, Caspar-Hutter, Darbel-
in dieser Hinsicht umerziehen. lay, de Dardel, Ducret, Duvoisin, von Feiten, Früh, Giezendan-
Ich bitte Sie, sowohl den Antrag Stamm Judith wie auch den ner, Gross Andreas, Haering Binder, Hafner Ursula, Häm-
Antrag der Minderheit Bäumlin abzulehnen. Wir können nicht merle, Hari, Hegetschweiler, Herczog, Hildbrand, Jäggi Paul,
nur Sisyphusarbeit leisten in diesem Parlament! Kern, Leu Josef, Leuenberger Moritz, Maeder, Maitre, Mamie,
Maspoli, Mauch Rolf, Maurer, Meyer Theo, Müller, Neuen-
Stamm Judith (C, LU): Ich muss hier die Leute vom Biga in schwander, Philipona, Pidoux, Poncet, Rebeaud, Rechstei-
Schutz nehmen. Es war wirklich meine eigene Initiative, dass ner, Robert, Rohrbasser, Ruf, Savary, Scherrer Jürg, Schmid-
ich diesem Geschäft nachging. Ich habe Ihnen gesagt: Ich ver- halter, Schmied Walter, Segmüller, Steinegger, Tschopp,
stehe nicht, wo in diesem grünen Büchlein «Sanierungsmass- Tschuppert Karl, Wanner, Wyss Paul, Ziegler Jean, Zisyadis,
nahmen» wir die Weiterbildungsoffensive gekürzt hätten. Das Zwygart (64)
Parlament hat sie noch nie gekürzt. Das konnte mir schon im
Dezember niemand erklären. Aber lassen wir das! Präsidentin, stimmt nicht-Presidente, ne vote pas:
Haller (1)
Stich Otto, Bundespräsident: Ich verstehe: Man muss nicht
nur im Parlament, sondern auch bei Beamten Nachhilfestun-
den erteilen. An den Ständerat-Au Conseil des Etats
Abstimmung - Vote
Eventuell-A titre préliminaire
Für den Antrag der Minderheit 62 Stimmen
Für den Antrag Stamm Judith 54 Stimmen
Definitiv - Définitivement #ST# 94.019
Für den Antrag der Mehrheit 75 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit 58 Stimmen Alkoholverwaltung.
Voranschlag 1994/95
Art. 4
Antrag der Kommission Régie des alcools.
Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Budget 1994/95
Proposition de la commission
Adhérer au projet du Conseil fédéral Botschaft und Beschlussentwurf vom 30. März 1994
Message et projet d'arrêté du 30 mars 1994
Bezug bei der Eidgenössischen Alkoholverwaltung,
Angenommen -Adopté Länggassstrasse 31,3012 Bern
S'obtiennent auprès de la Régie fédérale des alcools,
Namentliche Gesamtabstimmung Länggassstrasse 31,3012 Berne
Vote sur l'ensemble, par appel nominal Kategorie IV, Art. 68 GRN - Catégorie IV, art. 68 RCN
Für Annahme des Entwurfes stimmen -Acceptent le projet:
Bär, Baumann, Bäumlin, Béguelin, Berger, Bezzola, Borei
François, Bühler Simeon, Bühlmann, Bührer Gerald, Bundi,
Bürgi, Camponovo, Cavadini Adriano, Chevallaz, Cincera, Co- Antrag der Kommission
lumberg, Comby, Couchepin, Daepp, Danuser, David, Deiss, Mehrheit
Dettling, Diener, Dormann, Dünki, Eggenberger, Eggly, Eng- Ablehnung des Antrages der Minderheit
12-N
Régie des alcools. Budget 1994/95 786 N 1er juin 1994
Minderheit Den Antragstellern geht es letztlich um die Frage, wieweit die
(Camponovo, Borei François, Suter) Alkoholverwaltung und die gesetzlichen Bestimmungen noch
Rückweisung an den Bundesrat sinnvoll sind. Diese Frage kann aber nicht einfach mit der
mit dem Auftrag, dringliche Massnahmen für eine sofortige Rückweisung des Voranschlages beantwortet werden. Es
und bedeutende Reduktion der Gesamtkosten (Alkoholver- kann auch nicht darum gehen, die Obst- und Kartoffelpreise
waltung und Bundeskasse) für die Verwertung von Kartoffeln mit der Rückweisung zu drücken. Diese müssen in den Ge-
(64,8 Millionen Franken) und von Obst (57,5 Millionen Fran- samtrahmen aller agrarpolitischen Massnahmen und Preisbe-
ken) zu unterbreiten. schlüsse gestellt werden. Trotz aller Unkenrufe hat sich die
schweizerische Alkoholordnung im grossen und ganzen be-
Proposition de la commission währt.
Majorité Die Finanzkommission beantragt mit 4 zu 16 Stimmen, den
Rejeter la proposition de la minorité Rückweisungsantrag abzulehnen, und mit 13 zu 0 Stimmen
Minorité bei 4 Enthaltungen Zustimmung zum Voranschlag.
(Camponovo, Borei François, Suter)
Renvoi au Conseil fédéral Borei François (S, NE), rapporteur: Au nom de la majorité de
en chargeant celui-ci de prendre des mesures urgentes pour la Commission des finances, je vous recommande d'approu-
réduire significativement et avec effet immédiat l'ensemble ver le budget qui vous est proposé et de rejeter la proposition
des dépenses (Régie des alcools et caisse fédérale) pour l'en- de la minorité Camponovo de renvoi. Votre commission a pris
couragement de l'utilisation des pommes de terre (64,8 mil- cette décision par 16 voix contre 4 en ce qui concerne la ques-
lions de francs) et des fruits (57,5 millions de francs). tion du renvoi, par 13 voix sans opposition en ce qui concerne
l'adoption du budget
Fischer-Hägglingen Theo (V, AG), Berichterstatter: Die Alko- Le budget qui vous est proposé prévoit un bénéfice de
holverwaltung rechnet für das Geschäftsjahr 1994/95 mit ei- 162 millions de francs, qui sera cependant fortement dépen-
nem Reinertrag von 162,4 Millionen Franken. Der Aufwand be- dant des récoltes de pommes de terre et de fruits, de sorte qu'il
trägt 287,1 Millionen Franken, der gesamte Ertrag ist mit ne peut guère être garanti.
449,5 Millionen Franken im Budget aufgeführt. Vom Reiner- Au niveau des charges, je relèverai deux postes importants,
trag gehen bekanntlich 90 Prozent an die Sozialversicherun- qui représentent des dépenses nettes de la Confédération. Il
gen AHV und IV und die restlichen 10 Prozent an die Kantone. s'agit des 64,8 millions de francs prévus pour l'encourage-
Grundlage für die Alkoholverwaltung und damit auch für die- ment de l'utilisation de la pomme de terre et des 57,5 millions
sen Voranschlag bilden verfassungsrechtliche und gesetzli- prévus pour l'encouragement des fruits à pépins. Ce sont en
che Bestimmungen. Diesen liegen gesundheitspolitische effet ces 120 millions de francs environ qui ont motivé la pro-
Postulate zugrunde. Die Obst- und Kartoffelernte soll mög- position de renvoi Camponovo et qui ont suscité l'essentiel
lichst nicht in Branntwein umgewandelt werden. Die Alkohol- des discussions au sein de votre commission.
verwaltung hat aber auch Einfluss auf das Einkommen der Si la méthode du renvoi a été contestée par la commission, le
Bauern aus Obst- und Kartoffelanbau. Die Budgetierung ist im- fait qu'à terme un certain nombre de choses doivent changer à
mer etwas schwierig, weil sie in einem Zeitpunkt vorgenom- la Régie fédérale des alcools n'a pas été contesté par la com-
men werden muss, wo man nicht weiss, wie die Obst- und Kar- mission.
toffelernte ausfallen wird. Je citerai deux exemples: d'une part, les coûts de l'utilisation
Der Voranschlag rechnet mit einer überdurchschnittlichen des excédents sont très élevés. Pour les pommes de terre, en
Kernobst- und Kartoffelernte und mit einer guten Steinobst- particulier, ils représentent par exemple plus de 3000 francs
ernte. Ich zweifle aufgrund eigener Beobachtungen etwas an par hectare cultivé, alors même que cette aide financière ne
diesen Prognosen. Zu tiefe Budgetposten führen unweigerlich profite pas directement aux agriculteurs, mais bien plus au
zu Nachtragskrediten, wenn man die gesetzlichen Grundla- secteur de l'industrie alimentaire et des fourrages. D'autre
gen nicht ändern will. Beeinträchtigt wird der Voranschlag part, il s'avère que pour l'écoulement des excédents de pom-
1994/95 auch von den ungünstigen Verhältnissen auf dem mes de terre, ces frais d'écoulement coûtent plus, par quintal,
Markt der Obstsaftkonzentrate und den hohen Vorräten an que ce que touche le producteur. Cela pose problème, en ef-
Kernobstbranntwein. fet, de verser plus pour écouler des surplus que ce que le pro-
Die Alkoholordnung befindet sich in einer Phase der Umstruk- ducteur touche pour sa propre production. Cela a été admis
turierung und der Neuausrichtung. Es wurden verschiedene en commission et il semblerait logique, d'autre part, que ces
Spar- und Organisationsmassnahmen eingeleitet Der Stellen- questions de pommes de terre et de fruits à pépins soient trai-
abbau geht weiter. Vorgesehen ist in dieser Rechnungsperi- tées de manière globale dans l'ensemble de la politique agri-
ode ein Abbau von 12 Stellen. Die Produzenten sollen ver- cole de la Confédération, et que l'on imagine donc à terme que
mehrt zur Finanzierung der Überschüsse herangezogen wer- le secteur agricole de la Régie fédérale des alcools passe à
den. Vorgesehen ist eine Gesetzesrevision, die der Bundesrat l'Office fédéral de l'agriculture.
demnächst beraten wird. Les arguments de votre commission pour refuser les proposi-
Aber auch das Gatt-Abkommen hat Auswirkungen auf unsere tions de renvoi sont les suivants.
Alkoholordnung. Bekanntlich wurde eine Änderung in der Tout d'abord, le projet de budget correspond déjà à une vo-
Landwirtschaftspolitik eingeleitet, nach der das Einkommen lonté de contrôler de manière stricte les dépenses, dans les
teilweise durch Direktzahlungen abgedeckt werden soll. Die secteurs pommes de terre et fruits, mais aussi dans le secteur
Alkoholordnung und insbesondere die Preispolitik haben du personnel, puisqu'il est prévu de supprimer cette année
auch Einfluss auf unsere Bemühungen um den Landschafts- 12 postes dans cette régie. C'est un petit pas dans la bonne
schutz. Je tiefer die Produzentenpreise für Kirschen, Birnen direction. D'ailleurs, en diminuant de 400 000 à 50 000 francs
und Äpfel angesetzt werden, desto mehr verschwinden die le budget destiné à l'achat d'appareils à distiller, notre com-
Hochstammbäume aus unserer Landschaft. Bei den heutigen mission a encore accentué quelque peu cette tendance.
tiefen Preisen ist es jetzt schon schwer, die Landwirte zu bewe- Ensuite, la commission a pris connaissance de la volonté du
gen, die Hochstammbäume stehenzulassen oder neue zu Conseil fédéral de proposer de modifier la Constitution fédé-
pflanzen. Bei einer Direktzahlung von 10 Franken pro Baum rale et la loi de manière à pallier aux défauts de la situation ac-
besteht dazu überhaupt kein Anreiz. Die Obstverwertung bela- tuelle. La régie a reçu mandat de la part de notre gouverne-
stet die Alkoholrechnung, die Überschüsse erwirtschaftet, und ment d'étudier la question. Un projet de révision devrait être
nicht direkt die Bundeskasse, wie dies Direktzahlungen ma- prêt d'ici deux ans et à disposition du Conseil fédéral. Le nou-
chen würden. vel article constitutionnel devrait, nous a-t-on dit en commis-
In Anbetracht der gesetzlichen Voraussetzungen und der ein- sion, être prêt en 1998, date de référence pour le Conseil fédé-
geleiteten Reformen macht es keinen Sinn, den Voranschlag ral, qui a annoncé qu'il viendrait alors avec une révision totale
zurückzuweisen, wie das die Minderheit will. Viele Probleme de la Constitution fédérale. Il sera donc prêt en même temps
sind erkannt und sollen neu geregelt werden. que la révision totale de la Constitution fédérale. M. Stich, pré-
1. Juni 1994 N 787 Alkoholverwaltung. Voranschlag 1994/95
sident de la Confédération, a en particulier affirmé lors des dis-lora è meglio insistere e cercare di dare segnali precisi al Con-
cussions que dans le cadre de cette réforme il conviendrait de siglio federale, anche se saranno segnali di minoranza
renoncer à l'obligation de la prise en charge de l'ensemble Certo, stiamo parlando di poca cosa rispetto ai miliardi di fran-
des excédents. chi di deficit; ciò non toglie che i tentativi di risparmio di qual-
Le troisième argument, c'est que dans le cadre de la ratifica- che diecina di milioni di franchi possano essere interessanti,
tion des Accords du Gatt les frais de la régie devraient dimi- specie se amministrati dal Ministro delle finanze.
nuer. Mais il s'agit d'éviter d'anticiper les conséquences pour Abbiamo un apparato costituzionale monopolistico enorme
la paysannerie des Accords du Gatt. Il ne s'agit pas d'aller plusper raggiungere un risultato finanziario estremamente minimo
vite que ce que ces accords nécessitent et d'augmenter en- di soli 160 milioni di franchi all'anno; decisamente inferiore alle
core l'inquiétude, voire la mauvaise volonté, voire la colère du aspettative e a quello che si dovrebbe fare per lottare contro
monde paysan, et c'est une bonne raison de ne pas voter cette l'alcolismo.
proposition de renvoi. Abbiamo un apparato burocratico, un articolo costituzionale,
Enfin, quatrième argument qui a été évoqué en commission una legge che aiutano poco la lotta contro l'alcolismo. Questo
pour rejeter cette proposition: il s'agit d'un argument écologi- è il punto essenziale di tutto il programma
que. Les vergers d'arbres à hautes tiges, qui sont dans certai- La politica agricola svolta dalla Regìa federale degli alcool è da
nes régions une composante importante du paysage, sont en anni in contraddizione con la politica agricola che il Consiglio
forte régression. Leur production ne peut être utilisée que pour federale e noi intendiamo condurre. Produciamo e incenti-
la fabrication de cidre et dépend donc fortement de l'appui fi- viamo la produzione di cosa? Di prodotti che non trovano
nancier de la Régie fédérale des alcools. Il convient donc de smercio sul mercato, che nessuno vuole comprare.
prendre avec prudence toute mesure dans ce secteur pour Voi ricordate che esisteva un vecchio pedalatore ciclista ita-
éviter d'accentuer la tendance à la disparition des vergers d'ar-liano, Gino Bartali, che diceva: è tutto da rifare. Ecco: qui è
bres à hautes tiges. tutto da rifare, ma non con i tempi proposti dal Consiglio fede-
Voilà, pour l'essentiel, pourquoi la majorité de votre commis- rale: 1998,2000, e forse anche oltre. La casa brucia, i milioni di
sion vous propose - et je le rappelle par 16 voix contre 4 - de franchi costano! Non ci sembra che si possa continuare senza
refuser la proposition de renvoi. fretta; i proponenti vorrebbero accelerare l'operazione.
A titre personnel, je voterai ce renvoi, car j'estime qu'un coup Per valorizzare le patate che poi sono abbastanza grame in
de semonce à l'intention du Conseil fédéral est nécessaire. Svizzera, non sono molto buone, spendiamo dai 40/50 milioni
Cela fait des années que l'on nous promène avec des promes- di franchi all'anno per il tramite della Regìa, più altri 12 milioni
ses de réformes dans ce secteur sans qu'aucun calendrier sé- di franchi che provengono dalla Cassa dello Stato. Ci sono poi
rieux ni que d'objectifs précis soient formulés. tutte le spese amministrative etc. perlenere in piedi questa po-
Ensuite, cela me dérange qu'il suffise d'être administrative- litica agricola controcorrente, quella che noi non vogliamo.
ment très proche du Département fédéral des finances pour Deve pur esserci una soluzione che offenda meno il contri-
échapper à la campagne d'assainissement des dépenses que buente svizzero. Deve esserci una soluzione per dirgli: non
subissent de plein fouet les autres départements. buttiamo soldi per produrre delle patate che nessuno vuole.
Anche nel settore delle mele e delle pere si produce qualche
cosa che nessuno più vuole, nemmeno trasformata in be-
Ordnungsantrag - Motion d'ordre vanda La Regìa non sa più cosa farne, non sa più dove but-
tarla, questa produzione: sono altri 40/60 milioni di franchi al-
Steinemann Walter (A, SG): Ich habe vor dem letzten Spre- l'anno. E' chiaro che voi potreste dirmi, facendo riferimento
cher bei der Frau Präsidentin den Ordnungsantrag gestellt alla «Basler Zeitung» di questa mattina: «Non è nulla in con-
Sie hat mich nicht sprechen lassen und zuerst über die Tasta- fronto ai problemi che ha la Comunità europea per la sovrap-
tur alle Leute im Haus zusammengerufen. Ich finde das unfair, produzione del vino!» In Europa non sanno più cosa farne del
stelle aber den Antrag jetzt trotzdem. vino, non sanno se buttarlo per le strade, se inquinare il mare,
Ich möchte wissen, wieviele Leute im Saal sind. Wenn es nicht se riempire un buco. Il tutto costa un miliardo e mezzo di ECU.
hundert sind, beantrage ich, die Sitzung zu unterbrechen. Es Per le nostre patate e per la nostra frutta sono 300 000 franchi
scheint einigen Leuten wichtiger zu sein, mitzudemonstrieren, al giorno che il contribuente svizzero versa per produrre qual-
als über die Geschäfte hier im Saal mitzuberaten. cosa che non ha mercato, che non è richiesto.
Certo, rimarremo in minoranza Ho notato immediatamente la
Präsidentin: Herr Steinemann, es gehört zu meinen Aufga- reazione dei parlamentari, dei partiti, delle forze del Paese che
ben, für einen ordnungsgemässen Sitzungsablauf zu sorgen contano: sulla sinistra gente che non intendeva o non poteva
und nach Möglichkeit dafür zu sorgen, dass das Quorum er- seguirmi, forse perché responsabile è il Consigliere federale
reicht ist Dieser Pflicht bin ich nachgekommen. socialista; sulla destra telefonate da ogni dove, dai produttori,
da coloro i quali spremono, da coloro i quali producono delle
Grendelmeier Verena (U, ZH): Das ist natürlich ein Witz, Herr bevande, da tutti coloro che sono interessati, per dire: atten-
Steinemann. Haben Sie heute morgen einmal in unseren Saal zione, non andate a toccare quel punto, specie adesso che
hineingeschaut? Da war ein Drittel der jetzigen Präsenz, und dovete tenerci buoni, perché arriva il Gatt, e allora fate atten-
es gab keine Demonstration draussen. Tun Sie doch nicht so, zione, perché se ci rompete le scatole, poi noi voteremo contro
als wäre es ganz selten, dass wir einmal unter dem Quorum il Gatt! Ed allora, ecco che torniamo a quello che dicevo
verhandeln und abstimmen. Von mir aus können Sie ruhig quando come relatore parlavo sulle finanze.
auszählen lassen, es sind mehr als hundert Ratsmitglieder Quando si tratta di fare qualcosa, e magari farlo con una certa
hier. velocità, immediatamente si coallzzano delle forze che conver-
gono ed impediscono di uscire dalle secche finanziarie.
Präsidentin: Wir stellen die Präsenz fest, und zwar tun wir dies
gemäss einem ausdrücklichen Beschluss des Büros ohne Be- Fischer-Hägglingen Theo (V, AG), Berichterstatter: Sie haben
nützung der elektronischen Anlage. gehört, dass Herr Camponovo an und für sich grundsätzliche
Ich bitte die Stimmenzähler, ihres Amtes zu walten und die an- Kritik an der Alkoholordnung und an der Landwirtschaftspolitik
wesenden Ratsmitglieder zu zählen. -Es sind 105 Ratsmitglie- angebracht hat. Wir können nicht im Rahmen einer Budgetbe-
der anwesend. Wir fahren weiter. ratung gesetzliche Grundlagen ausser Kraft setzen.
Wenn Herr Camponovo seine Kritik umsetzen will, gibt es an-
Camponovo Geo (R, TI), portavoce della minoranza: Viste le dere Mittel: die Motion oder die parlamentarische Initiative.
intenzioni del Consiglio federale espresse nella risposta alla Durch sie kann er eine Änderung des Verfassungsartikels oder
mia interrogazione, potrei anche dichiararmi soddisfatto del der Gesetzesgrundlagen einleiten. Hingegen wäre es verfehlt
suo programma; se non sapessi o temessi che tutto potrebbe zu glauben, man könne die Alkoholordnung via Budget aus
ancora fermarsi in uno con i problemi della tossicomania e di den Angeln heben. Sie haben in unseren Eintretensvoten ge-
tutto quanto si vuoi legare al problema dell'alcolismo. Ed al- hört, dass die Revision vom Bundesrat in Gang gesetzt wurde.
Régie des alcools. Budget 1994/95 788 N 1er juin 1994
Über kurz oder lang können wir uns somit in diesem Rat Bundesbeschluss über den Voranschlag der Eidgenössi-
grundsätzlich über die Alkoholordnung unterhalten. Dessen schen Alkoholverwaltung für das Geschäftsjahr 1994/95
müssen wir uns bewusst sein. Arrêté fédéral concernant le budget de la Règle fédérale
Ich bitte Sie daher, den Rückweisungsantrag abzulehnen und des alcools pour l'exercice 1994/95
den Voranschlag der Alkoholverwaltung zu genehmigen.
Titel und Ingress
Ruckstuhl Hans (C, SG): Herr Camponovo, Sie haben über Antrag der Kommission
die Kartoffeln gesprochen und gesagt-wenn es richtig über- Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
setzt worden ist -: Gut sind sie sowieso nicht! Ich nehme an,
Sie wollten sagen, die Kartoffeln würden Ihnen nicht Titre et préambule
schmecken. Denn die mangelnde Qualität der Schweizer Kar- Proposition de la commission
toffeln können Sie bestimmt nicht nachweisen, sonst bitte ich Adhérer au projet du Conseil fédéral
Sie, das zu tun.
Wenn Sie im Bereich des Obstbaus nicht mitverantworten wol- Angenommen -Adopté
len, dass die Landschaft ausgeräumt wird, bitte ich Sie, den
Minderheitsantrag zurückzuziehen. Art.1
Antrag der Kommission
Stich Otto, Bundespräsident: Ich bitte Sie, diesen Antrag ab-
zulehnen, ich bitte Sie, daran zu denken, dass bei allen Mass- a .... einem Aufwand von 286750000 Franken, also mit ei-
nahmen, die wir hier treffen müssen, das Gatt noch gar keine nem Reinertrag von 162 750 000 Franken....
Rolle spielt, sondern wir sind in einer ganz besonderen Situa-
tion. Wir haben im Moment noch etwa 10 000 Tonnen Konzen- Art.1
trat. 10 000 Tonnen reichen für die schweizerische Versorgung Proposition de la commission
während etwa drei Jahren. Dieses Jahr rechnen wir - weil es
eine gute Ernte gibt-mit weiteren 21 000 Tonnen. Sie können a .... et 286 750 000 Francs de charges, soit un bénéfice net
sich leicht vorstellen, dass man hier etwas tun muss. Früher de 162 750 000 francs et
hat man das als Ernteschwankungsreserve gehabt, zum Aus-
gleich, man hat exportiert Seit dem Zusammenbruch der Angenommen -Adopté
Mauer sind nun die Preise für Konzentrat sehr stark gesunken.
Die Preise für Konzentrat betragen heute 60 bis 80 Franken Art. 2,3
pro 100 Kilogramm, bei Produktionskosten von etwa Antrag der Kommission
300 Franken. Dass diese Rechnung nicht aufgeht, ist selbst- Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
verständlich. Auch die Umwandlung in Alkohol, in Sprit, ist na- Proposition de la commission
türlich eine teure Angelegenheit Adhérer au projet du Conseil fédéral
Aber ich denke, es geht nicht, dass Sie nun einfach dieses
Budget zurückweisen. Ich glaube, das wäre kein sinnvoller Angenommen -Adopté
Weg, denn hier müssen wir Anpassungen finden, die mög-
lichst schrittweise vor sich gehen. Manchmal sind es kleine Namentliche Gesamtabstimmung
Schritte. Ich begreife Herrn Camponovo. Sie hätten lieber Vote sur l'ensemble, par appel nominal
grössere Schritte; ich manchmal auch. Aber die Möglichkei-
ten, die wir haben, sind begrenzt Wir müssen auch hier sehen, Für Annahme des Entwurfes stimmen -Acceptent le projet:
dass wir gleichzeitig verschiedene Aufträge haben: Wir sollten Aguet, Bäumlin, Béguelin, Berger, Bühler Simeon, BührerGe-
für die Gesundheit sorgen, wir sollten für die Landwirtschaft rold, Bundi, Burgi, Carobbio, Chevallaz, Columberg, Comby,
sorgen und dafür, dass die Alkoholverwaltung noch einen Ge- Couchepin, Daepp, Danuser, David, Deiss, Dettling, Dreher,
winn abwirft Das darf man schon fast gar nicht mehr sagen. Dünki, Eggenberger, Eggly, Epiney, Fankhauser, Fasel, Fehr,
Aber es ist trotzdem so. Es ist auch notwendig, denn letztlich Fischer-Hägglingen, Fischer-Seengen, Fischer-Sursee, Frey
verteilen wir diesen Gewinn ja auch - mindestens zum Teil - an Claude, Frey Walter, Friderici Charles, Fritschi Oscar, Giger,
die Kantone zur Bekämpfung der Süchte. Dort möchten Sie ei- Gobet, Graber, Gros Jean-Michel, Grossenbacher, Haering
gentlich gerne einen höheren Gewinn haben. Binder, Hafner Rudolf, Heberlein, Hess Otto, Hess Peter, Hild-
Sie sehen: Wir sind in verschiedenen Zielkonflikten, und diese brand, Hubacher, Iten Joseph, Jaeger, Jeanprêtre, Jenni Pe-
Zielkonflikte können wir mit der Rückweisung nicht lösen. Aber ter, Jöri, Keller Anton, Kühne, Ledergerber, Leemann, Leuen-
ich kann Sie versichern: Wir sind daran, diese Probleme anzu- berger Ernst, Loeb François, Marti Werner, Meier Hans, Meier
gehen. Wir müssen sie lösen, es bleibt uns gar nichts anderes Samuel, Miesch, Moser, Mühlemann, Nabholz, Narbel, Nebi-
übrig ; aber das kann nicht von heute auf morgen geschehen. ker, Oehler, Ostermann, Perey, Raggenbass, Reimann Maxi-
Ich bitte Sie, diesen Minderheitsantrag abzulehnen. milian, Ruckstuhl, Ruffy, Rutishauser, Rychen, Scheurer
Rémy, Schmid Peter, Schmidhalter, Schnider, Schwab, Seiler
Eintreten ist obligatorisch Hanspeter, Seiler Rolf, Spielmann, Stamm Luzi, Steffen, Stei-
L'entrée en matière est acquise de plein droit ger Hans, Steinemann, Steiner Rudolf, Strahm Rudolf, Stucky,
Theubet, Vollmer, Wick, Wittenwiler, Wyss William (94)
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit 97 Stimmen Dagegen stimmen - Rejettent le projet:
Für den Antrag der Minderheit 19 Stimmen
Camponovo (1)
Detailberatung - Discussion par articles
Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent:
Erfolgsrechnung - Compte de résultats Bär, Baumann, Borei François, Borradori, Bühlmann, Cava-
dini Adriano, Diener, Gonseth, Grendelmeier, Hollenstein,
Antrag der Kommission Leuba, Pini, Poncet, Sandoz, Weder Hansjürg, Wiederkehr
31 Sachaufwand 4 411 000 Fr. (16)
317 Ankauf von Brennapparaten 50 000 Fr.
Abwesend sind - Sont absents:
Proposition de la commission Allenspach, Aregger, Aubry, Baumberger, Bezzola, Binder,
31 Biens et services 4411 000fr. Bircher Peter, Bischof, Blatter, Blocher, Bodenmann, Bonny,
317 Achat d'appareils à distiller 50000fr. Borer Roland, Bortoluzzi, Brügger Cyrill, Brunner Christiane,
Caccia, Caspar-Hutter, Cincera, Darbellay, de Dardel, Dor-
Angenommen -Adopté mann, Ducret, Duvoisin, Engler, Eymann Christoph, von Fei-
I.Juni 1994 N 789 Direkte Bundessteuer (DGB). Bundesgesetz. Änderung
ten, Früh, Giezendanner, Goll, Gross Andreas, Gysin, Hafner Schriftliche Begründung
Ursula, Hämmerle, Hari, Hegetschweiler, Herczog, Jäggi Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen
Paul, Keller Rudolf, Kern, Lepori Bonetti, Leu Josef, Leuenber- eine schriftliche Antwort.
ger Moritz, Maeder, Maitre, Mamie, Maspoli, Matthey, Mauch
Rolf, Mauch Ursula, Maurer, Meyer Theo, Misteli, Müller, Neu- Développement par écrit
enschwander, Philipona, Pidoux, Rebeaud, Rechsteiner, Ro- Les auteurs renoncent au développement et demandent
bert, Rohrbasser, Ruf, Savary, Scherrer Jürg, Scherrer Werner, une réponse écrite.
Schmied Walter, Schweingruber, Segmüller, Sieber, Spoerry,
Stalder, Stamm Judith, Steinegger, Suter, Thür, Tschäppät Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Alexander, Tschopp, Tschuppert Karl, Verterli, Wanner, Weye- vom30. Mail994
neth, Wyss Paul, Zbinden, Ziegler Jean, Zisyadis, Züger, Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Zwahlen.Zwygart (88)
Déclaration écrite du Conseil fédéral
Präsidentin, stimmt nicht - Presidente, ne vote pas: du 30 mail 994
Haller (1) Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat.
Borei François, (S, NE): Je n'ai pas à prendre position, au nom
An den Ständerat-Au Conseil des Etats de la commission, concernant ce postulat. A titre personnelle
ne voudrais pas m'opposer au postulat, mais dire qu'il y a trois
domaines où la Commission de gestion souhaite que la loi fé-
dérale sur l'alcool soit clarifiée et qu'un ordre de priorités soit
donné: premier aspect, politique de la santé; deuxième as-
#ST# 94.3171 pect, fiscalité; et troisième aspect, agriculture.
Alors, puisqu'aucun membre de la Commission de gestion n'a
Postulat GPK-NR défendu ce postulat, il paraît utile de dire qu'au sein de la Com-
mission des finances il régnait l'étatd'esprittel que l'aspect agri-
Prioritäten der Alkoholpolitik cole devait être à terme non plus traité par la Régie fédérale des
Postulat CdG-CN alcools, mais dans le cadre de la politique agricole générale de
Priorités de la politique de l'alcool la Confédération. Il faudrait aussi que la politique de la santé
soit clairement traitée par l'Office fédéral de la santé publique.
Il ne s'agit pas, à mon avis, d'interpréter ce postulat comme
une augmentation du cahier des charges de la Régie fédérale
des alcools. C'est une nouvelle interprétation de la loi en tant
Wortlaut des Postulates vom 6. Mai 1994 que telle, et non pas un nouveau cahier des charges stricto
Die Praxis des Bundesrates und der Eidgenössischen Alko- sensu de la régie.
holverwaltung verfolgt vier Ziele, die zueinander in einem
Spannungsverhältnisstehen können: Gesundheitspolitik, Fis- Überwiesen - Transmis
kalpolitik, Landwirtschaftspolitik und Gewerbepolitik. Die aus
der Verfassung ableitbare Priorität der Gesundheitspolitik ge-
genüber den anderen Zielen wird zwar immer wieder aner-
kannt, jedoch im konkreten Fall nicht durchgesetzt. An die 93.029
Stelle der heutigen Parallelität der Anliegen ist eine klare Hier-
#ST#
archie der Ziele zu schaffen.
Der Bundesrat wird daher gebeten zu prüfen, ob und wie er die Direkte Bundessteuer (DBG).
folgende Prioritätenordnung als Richtlinie der Alkoholpolitik Bundesgesetz. Änderung
für die Zeit bis zur Revision der geltenden Alkoholordnung in Impôt fédéral direct (LIFO).
die Praxis umsetzen kann: Modification de la loi
- in erster Priorität ist das gesundheitspolitische Ziel in allen
Fragen des Vollzugs der Alkoholordnung zu verwirklichen; Differenzen - Divergences
- in zweiter Priorität sind die fiskalischen Mittel als Instrument
zur Verwirklichung dieses Ziels zu nutzen; Siehe Jahrgang 1993, Seite 2437 - Voir année 1993, page 2437
- in dritter Priorität sind die Ziele der Landwirtschafts- und Ge- Beschluss des Ständerates vom 17. März 1994
werbepolitik zu berücksichtigen. Décision du Conseil des Etats du 17 mars 1994
Texte du postulat du 6 mai 1994
La pratique du Conseil fédéral et de la Régie fédérale des al-
cools poursuit quatre objectifs qui peuvent être parfois contra-
dictoires: politique de la santé, politique fiscale, politique agri- David Eugen (C, SG), Berichterstatter: Namens der Kommis-
cole, et politique économique. Certes, on admet toujours que sion stelle ich Ihnen den Ordnungsantrag, dieses Geschäft-
la politique de la santé, qui découle de la constitution, repré- jedenfalls, was die Detailberatung des Artikels 20 Absatz 1
sente une priorité, mais cela ne se reflète pas nécessairement Buchstabe a des Bundesgesetzes über die direkte Bundes-
dans la pratique. Il convient donc de substituer à l'actuelle pa- steuer betrifft - in der Kategorie III statt in der Kategorie IV zu
rité des objectifs une hiérarchie clairement établie. behandeln. Die Kommission stellte den Antrag an das Büro.
C'est pourquoi le Conseil fédéral est prié d'examiner dans Das Büro hat den Antrag abgelehnt Ich stelle ihn im Plenum
quelle mesure et par quels moyens il peut, en attendant la revi- erneut, damit das Plenum darüber befinden kann.
sion de l'actuelle législation sur l'alcool, orienter la politique en Sie ersehen aus der Fahne, dass zu diesem Artikel drei Min-
la matière conformément à l'ordre de priorité suivant: derheitsanträge gestellt wurden. Unterdiesen Umständen war
- la priorité première revenant à la politique de la santé doit se die Kommission mehrheitlich der Meinung, das Geschäft
refléter dans tous les aspects de l'exécution de la législation sollte nicht in der Kategorie IV behandelt werden, sondern in
sur l'alcool; der Kategorie III, damit die Fraktionen Gelegenheit haben,
-la deuxième priorité ira à la politique fiscale, en tant qu'instru- sich zu diesen Minderheitsanträgen zu äussern.
ment permettant la réalisation de l'objectif premier;
- en troisième ordre de priorité, on prendra dûment en consi- Abstimmung - Vote
dération les objectifs de la politique de l'agriculture et celle de Für den Ordnungsantrag der Kommission 41 Stimmen
l'artisanat. Dagegen 68 Stimmen
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Alkoholverwaltung. Voranschlag 1994/95
Régie des alcools. Budget 1994/95
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1994
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 04
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.019
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 01.06.1994 - 15:00
Date
Data
Seite 785-789
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Ref. No 20 024 087
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