Federal Administration's Pager Network Expansion for Parliament
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Administration is implementing a new communication network, which includes replacing outdated pager systems with a modern, UHF-based system covering the Bern region. The Parliament plans to utilize this infrastructure to establish its own pager system, requiring only the purchase of pagers and a control station, thereby avoiding additional personnel or operating costs. The system allows for group notifications and individual messages and is designed to improve communication for parliamentarians. Despite some opposition arguing against the necessity of such technology, the proposal to adopt the pager system for the Council of States was approved.
Legislator-Regeste
KI-generiertFederal Administration's Pager Network Expansion for Parliament: The Parliament plans to utilize this infrastructure to establish its own pager system, requiring only the purchase of pagers and a control station, thereby avoiding additional personnel or operating costs. The system allows for group notifications and individual messages and is designed to improve communication for parliamentarians. Despite some opposition arguing against the necessity of such technology, the proposal to adopt the pager system for the Council of States was approved.
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KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
31. Mai 1994 431 Personensuchanlage für den Ständerat
Art. 137ach. 1 Erwägungen des Büros
Proposition de la commission 1. Neues Kommunikationsnetz der Bundesverwaltung: Teil-
.... d'un dommage sérieux, ou celui qui sera parvenu au même projekt Personensuchanlage
résultat au moyen de stupéfiants, sera puni.... Im Zusammenhang mit der Realisierung von KOMBV (Ersatz
der alten Telefonzentralen durch ein neues Kommunikations-
Angenommen -Adopté netz für die Bundesverwaltung in der Region Bern) werden
auch die vorhandenen und grösstenteils veralteten Personen-
Art. 172,172bis suchanlagen (PSA) durch ein flächendeckendes Gesamtsy-
Antrag der Kommission stem auf UHF-Funkbasis ersetzt. Die dafür erforderliche Infra-
Festhalten struktur wird künftig auch Anwendern, welche bis heute keine
Proposition de la commission PSA installiert haben, kostenlos und ohne Einschränkungen
Maintenir zur Verfügung stehen.
Das System weist folgende Leistungsmerkmale auf:
Angenommen -Adopté - Ruftonempfänger mit wahlweise diskretem oder lautem Si-
gnal;
- alphanumerische Anzeige von frei wählbaren oder vordefi-
An den Nationalrat-Au Conseil national nierten Texten;
- Suchvorgängefür Einzelpersonen und definierte Personen-
gruppen;
#ST# 94.010 - Empfang der Meldungen inner- und ausserhalb von Gebäu-
den im Raum Stadt Bern und Umgebung.
Personensuchanlage PSA-KOMBV kann als autonomes System über ein Bedie-
für den Ständerat nungsgerät, gekoppelt mit der Haustelefonzentrale oder auf
beide Arten gleichzeitig betrieben werden. Das Amt für Bun-
Système de recherche de personnes desbauten hat aufgrund des durchgeführten Wettbewerbes
pour le Conseil des Etats die Firma Ascom Telematic AG mit der Lieferung beauftragt.
2. Nutzung der Personensuchanlage KOMBV für das Par-
lament
Die Infrastruktur von PSA-KOMBV (Zentrale Ausrüstung,
Schnittstellen, Sender, Antennen) ist eine ideale Basis, um
Jagmetti Riccardo (R, ZH) unterbreitet im Namen des Büros eine PSA für das Parlament aufzubauen. Die zusätzliche Inve-
den folgenden schriftlichen Bericht: stition beschränkt sich auf die Beschaffung der Empfänger
und einer zentralen Bedienstation. Es ist kein zusätzliches Be-
Der Nationalrat hat in Verwirklichung des Postulates Reimann dienungs- und Wartungspersonal nötig, und es fallen keine
Maximilian (92.3443, «Voranzeige des Zeitpunkts von Wahlen zusätzlichen Betriebskosten an, ausser für gelegentlichen Bat-
und Abstimmungen»; AB 1992 N 2756) und auf der Grundlage terieersatz.
eines Berichtes seines Büros vom 25. August 1993 der Ein- Das System erlaubt die Bildung von vier Personengruppen,
richtung einer Personensuchanlage zur Ankündigung von z. B. NR/SR/Fraktion/4. Personengruppe. Vordefinierte Mittei-
Wahlen und Abstimmungen im Nationalrat zugestimmt (AB lungen können an die Personengruppen per Tastendruck von
1993 N 2176). den Pulten der Ratspräsidenten oder Ratspräsidentinnen wie
Das System weist folgende Leistungsmerkmale auf: auch von einer zentralen Bedienstation im Sekretariat aus ab-
- Ruftonempfänger mit wahlweise diskretem oder lautem Si- gesetzt werden. So kann z B. allen Nationalräten und Natio-
gnal; nalrätinnen oder Ständeräten und Ständerätinnen innerhalb
- alphanumerische Anzeige von frei wählbaren oder vordefi- des Wirkungsbereiches des Rufsystems eine Abstimmung an-
nierten Texten; gekündigt (Abst/Vote) oder eine Fraktion zu einer Sitzung ein-
- Suchvorgängefür Einzelpersonen und definierte Personen- berufen werden (Frac 1030/Sitzung) usw.
gruppen; Es versteht sich dabei von selbst, dass das Ratspräsidium
- Empfang der Meldungen inner- und ausserhalb von Gebäu- trotz des Einsatzes einer modernen Personensuchanlage
den im Raum Stadt Bern und Umgebung; nicht für eine allfällige Abwesenheit eines Ratsmitgliedes an-
- mit der Anlage des Nationalrates können während der Sit- lässlich einer Abstimmung verantwortlich gemacht werden
zungen der Vereinigten Bundesversammlung auch die Mit- kann.
glieder des Ständerates gesucht werden. Individuelle Mitteilungen an Ratsmitglieder (z. B. R/01 997 55
Für den Ständerat stellt sich nun die Frage, ob er sich am Vor- 11, also Rückruf auf Nr. 01 99755 11) können bis zur Realisie-
haben beteiligen will. Der Postulant hatte hauptsächlich ange- rung der neuen Haustelefonzentrale für das 322er-Netz 1995
führt, dass die Abwesenheit von Ratsmitgliedern bei Abstim- von der zentralen Bedienungsstation, später von jedem Tele-
mungen oftmals nicht auf fehlende Präsenz im Parlamentsge- fonapparat in einer Bundesliegenschaft in Bern aus abgesetzt
bäude zurückzuführen sei, sondern auf die fehlende Avisie- werden. Am System können auch Alarme aufgeschaltet wer-
rungsmöglichkeit bei begründetem, zeitlich befristetem Auf- den, welche auf dem Empfänger einer bestimmten Person
enthalt ausserhalb des Ratssaales, z. B. in der Bibliothek, in ei- oder Personengruppe angezeigt werden. Die Mitteilungen
nem Kommissionszimmer oder bei der sachbedingten Verfol- können innerhalb des Parlamentsgebäudes überall, ausser-
gung der Debatte im anderen Rat. Zu diesen Gründen ist bei- halb des Parlamentsgebäudes im Stadtgebiet mit geringen
zufügen, dass die Arbeiten im Parlamentsgebäude über kurz Einschränkungen (Gebäude in stark armierter Betonbau-
oder lang eine Erneuerung des gegenwärtigen Anzeigesy- weise, Untergeschosse) fast überall empfangen werden. Das
stems nötig machen. Die Kommissionen und die Ratsmitglie- bisherige optisch/akustische Rufsystem kann im Parallelbe-
der werden Räumlichkeiten erhalten, in denen die akustischen trieb mit der neuen PSA weiter benutzt werden.
und optischen Anzeigesignale der bestehenden Anlage nicht Jedes Ratsmitglied erhält leihweise einen persönlichen Ruf-
mehr empfangen werden können. Der Entscheid des Stände- empfänger. Die Empfänger sind mit einer alphanumerischen
rates ist somit eher eine Antwort auf ein Infrastrukturproblem Anzeige für maximal 2 mal 8 Zeichen versehen. Sie können
als auf die im Postulat aufgeworfenen Fragen. stumm geschaltet (nur optische Anzeige) und ganz ausge-
Für den Ständerat würden die Beschaffung der individuellen schaltet werden. Die letzten vier Mitteilungen werden gespei-
Ruftonempfänger und die Einrichtung einer Aufrufstation auf chert. Die Lautstärke des Rufsignals kann individuell auf drei
dem Pult des Ratspräsidiums Ausgaben in der Höhe von Stufen eingestellt werden. Die Empfänger werden mit Batte-
40 000 Franken erfordern. Die Anlage könnte noch dieses rien betrieben. Die Auswechslung der Batterien kann von den
Jahr in Betrieb genommen werden, wenn der Rat in der Früh- Parlamentsdiensten vorgenommen werden. Auf wiederauflad-
jahrssession beschliesst. bare Batterien wird verzichtet, weil sich diese allzurasch er-
Système de recherche de personnes 432 31 mai 1994
schöpfen und der Aufwand für das Aufladen von wöchentlich Ce système peut être exploité soit de manière autonome, avec
250 Akkus zu gross wäre. une station d'appel, soit connecté au central domestique ou
3. Termine encore en combinaison des deux modes. A la suite d'un appel
Die Installation der Gesamtinfrastruktur für PSA-KOMBV ist d'offres, l'Office des constructions fédérales a choisi le sys-
bis April 1994 fertiggestellt. Die PSA für das Parlament wird tème Ascom Telematic SA
voraussichtlich im Sommer 1994 in Betrieb genommen und 2. Utilisation du système de recherche par le Parlement
kann ab Sommer 1995 auch über das Telefonnetz betrieben L'équipement (unité centrale, interfaces, émetteur, antennes)
werden. constitue une base idéale pour un système d'appel du Parle-
4. Kosten und Finanzierung ment L'investissement supplémentaire se limite à l'acquisi-
Für den Nationalrat betragen die Kosten für 200 Empfänger, tion des récepteurs et d'une station d'appel. Le service, l'entre-
die Zentraleinheit sowie die erforderlichen Schnittstellen tien - hormis le remplacement des piles - et l'exploitation ne
160000 Franken. Die Zusatzkosten einer Erweiterung des requièrent ni du personnel ni frais supplémentaires.
Systems für die Anwendung auch im Ständerat belaufen sich Le système permet de créer quatre groupe d'usagers (p. ex.
auf insgesamt 40 000 Franken. Der Einbau der Anlage im CN/CE/groupes/autres personnes). Des communications co-
Jahre 1994 kann über den KOMBV-Kredit finanziert werden, difiées peuvent être transmises à ces groupes soit par pres-
weil sich der Ersatz von drei alten Anlagen etwa um ein Jahr sion sur une touche installée sur le pupitre présidentiel de cha-
verzögern wird. que Conseil, soit d'une station d'appel au secrétariat. Ainsi, il
sera possible d'annoncer un vote à tous les députés d'un
Conseil (Abst/Vote) ou, par exemple, convoquer les membres
Jagmetti Riccardo (R, ZH) présente au nom du Bureau le
d'un groupe à une séance (Groupe 10.30/Réunion) où qu'ils
rapport écrit suivant: se trouvent dans le rayon de diffusion. Mais il va sans dire que
la présidence ne saurait, malgré ce nouvel équipement, être
Le Conseil national, transmettant le postulat Reimann Maximi- rendue responsable des absences au moment d'une votation.
lian (92.3443) «Elections et votations au Conseil national. An- Des communications personnelles aux députés (p. ex.
nonce préalable» (BO 1992 N 2756), a accepté l'installation R/019975511, c'est-à-dire rappeler le No 01 997 55 11)
d'un système de recherche de personnes pour annoncer les pourront être transmises par la station d'appel jusqu'au mo-
élections et les votes au Conseil national (BO 1993 N 2176). ment de la mise en service, en 1995, du nouveau central do-
Le système adopté offre les possibilités suivantes: mestique du réseau des numéros commençant par 322. Il
- réception de signaux acoustiques forts ou faibles au choix; sera alors possible de transmettre une information numérique
- affichage alphanumérique de textes à choisir librement ou à partir de n'importe quel appareil de téléphone d'un immeu-
d'inscriptions codifiées; ble de la Confédération à Berne. Le système peut aussi être
- recherche de personnes ou de groupes sélectionnés; muni d'alarmes pour les récepteurs de certaines personnes
- réception de communications dans la ville de Berne et dans ou de groupes. Les communications pourront être reçues par-
ses environs (dans les bâtiments ou à l'extérieur); tout dans le Palais du Parlement et, à quelques exceptions
- l'installation du Conseil national est aussi conçue pour la re- près (bâtiments en béton armé massif, sous-sols), dans toute
cherche des membres du Conseil des Etats pendant les séan- la ville. Le système actuel d'appel optique et acoustique
ces des Chambres réunies. pourra être utilisé parallèlement avec le nouveau système.
Se pose maintenant, pour le Conseil des Etats, la question de Chaque député recevra un récepteur personnel en prêt. Ce ré-
sa participation au projet Les raisons invoquées par le postu- cepteur permettra l'affichage alphanumérique de 2 x 8 carac-
lant avaient essentiellement trait à l'impossibilité d'être atteint tères au maximum. On pourra l'enclencher de façon à éliminer
dans les salles de commission, à la bibliothèque ou en suivant les signaux sonores (et se contenter de signaux optiques),
les débats de l'autre conseil. Aujourd'hui, il faut savoir que les mais on pourra aussi le mettre hors circuit. Les quatre derniè-
travaux en cours dans le bâtiment du Parlement vont tôt ou res communications seront mémorisées. Le volume du signal
tard imposer une refonte du système d'appel en place. De sonore pourra être réglé; on pourra choisir entre trois degrés
nouveaux locaux seront attribués aux commissions et aux dé- d'intensité. Les récepteurs fonctionnent à l'aide de piles. Les
putés dans des secteurs aujourd'hui non couverts par les si- Services du Parlement peuvent se charger du remplacement
gnaux acoustiques et lumineux. La décision du Conseil des des piles usagées. L'utilisation d'accumulateurs rechargea-
Etats serait donc davantage une réponse à un problème d'in- bles s'est avérée trop onéreuse, leur capacité étant limitée à
frastructure qu'aux questions soulevées par le postulat une semaine.
Pour le Conseil des Etats, l'acquisition de récepteurs indivi- 3. Délais
duels et l'installation d'une station d'appel sur le pupitre de la L'installation du système global d'appel prévu dans le cadre
présidence occasionnerait une dépense de 40 000 francs. La du projet de communication électronique dans l'administra-
mise en service pourrait se faire cette année encore si la déci- tion fédérale sera terminée en avril 1994. Pour le Parlement, la
sion était prise au cours de la session de printemps 1994. mise en service devrait se faire au cours de l'été 1994. Dès l'été
1995, il pourra aussi être exploité par l'intermédiaire du réseau
Considérations du Bureau téléphonique.
1. Nouveau réseau de télécommunication de l'administration 4. Coût; financement
fédérale. Système de recherche de personnes Pour le Conseil national, l'acquisition de 200 récepteurs,
L'administration fédérale mène actuellement à terme un pro- de l'unité centrale et des interfaces coûtera 160000 francs.
jet de communication électronique entre ses services de la Pour le Conseil des Etats, la dépense globale supplémen-
région de Berne pour remplacer ses anciens centraux télé- taire sera de 40 000 francs. Les travaux d'aménagement
phoniques par un réseau de communication moderne. Dans pourront être financés par le crédit ouvert pour la communi-
ce cadre, les systèmes de recherche de personnes, en cation électronique.
grande partie surannés, seront remplacés par un système
électronique général à ultrahaute fréquence desservant un Antrag des Büros
territoire donné. L'équipement nécessaire sera mis sans re- Das Büro beantragt, die Beschaffung des im vorliegenden Be-
striction à la disposition d'usagers qui n'ont pas encore d'ins- richt beschriebenen Personensuchsystems zu genehmigen.
tallation de recherche.
Le système adopté offre les possibilités suivantes: Proposition du Bureau
- réception de signaux acoustiques forts ou faibles au choix; Le Bureau propose d'approuver l'acquisition du système de
- affichage alphanumérique de textes à choisir librement ou recherche de personnes décrit dans le présent rapport
d'inscriptions codifiées;
- recherche de personnes ou de groupes sélectionnés; Küchler Nikiaus (C, OW), Berichterstatter: Zu diesem
- réception de communications dans la ville de Berne et dans «schwerwiegenden Geschäft» noch kurz folgende Erläuterun-
ses environs (dans les bâtiments ou à l'extérieur). gen in Ergänzung zum schriftlichen Bericht
31. Mai 1994 433 Personensuchanlage für den Ständerat
Es geht darum, jedem Mitglied des Ständerates leihweise ei- wird. Ich bin der Auffassung, dass es sich sogar auf die Diszi-
nen sogenannten Ruftonempfänger, d. h. einen Piepser, ab- plin negativ auswirken könnte. Wenn man einen Pipser bei
zugeben, wie ich ihn hier in der Hand halte, also ein relativ sich hat, kann man sich ruhig irgendwo im Bundeshaus oder
handliches, kleines Gerät Die Reichweite dieses Piepsers um- irgendwo in der Umgebung aufhalten; wenn man das nicht
fasst die ganze Stadt Bern. So kann z. B. ein Ratsmitglied er- hat, ist man gezwungen, nach alter Väter Sitte da zu sein, wenn
reicht werden, das sich mit einer Besuchergruppe auf der Tri- der Präsident zur Abstimmung ruft.
büne des Nationalrates befindet, das sich in der Bibliothek be- Ich bitte Sie deshalb, dass der Ständerat weiterarbeitet, ohne
findet oder das allenfalls in seiner Unterkunft ein Berichterstat- sich «zusammenpiepsen» zu lassen.
terreferat ausarbeitet usw.
Weshalb kommt es zu diesem Antrag? Die alten Telefonzentra- Meier Josi (C, LU): Ich bin sehr glücklich, dass Herr Ruesch
len und die alten Personensuchanlagen für die Bundesverwal- diesen Antrag gestellt hat Es ist nicht einmal ein Finanzpro-
tung in der Region Bern müssen ersetzt werden. Studien ha- blem. Es geht nur um ein unnötiges «Gadget», das uns hier
ben nun ergeben, dass die neuen Infrastrukturanlagen für die empfohlen wird und auf das wir wirklich verzichten können. Ich
Bundesverwaltung ohne weiteres gleichzeitig auch in der glaube, beim Nationalrat piepst's wohl. (Heiterkeit) Ich finde
Lage wären, für die Personensuchanlage des Parlamentes zu das ebenso unnötig wie den Zettel «Organisation des Notfall-
dienen. Die zusätzlichen Investitionen würden sich lediglich dienstes im Parlamentsgebäude», den wir erhalten haben, wo
noch auf die Beschaffung der Piepser und auf die Einrichtung uns für den Fall der Bombendrohung empfohlen wird, wir soll-
einer zentralen Bedienungsstation am Pult des Präsidenten ten in erster Linie die vertraulichen Akten einschliessen - sol-
beschränken. Weitere namhafte Investitionen wären nicht zu che haben wir ohnehin nicht! (Heiterkeit)
tätigen.
Es kommt hinzu, dass mit der Inbetriebnahme der neuen Tele- Präsident: Da wir im Ständerat im Gegensatz zum Senat der
fonzentrale der Bundesverwaltung ab 1995 die bisherigen Ruf- Vereinigten Staaten noch nicht über eine eigene kleine Unter-
oder Alarmanlagen in den Parlamentarierbüros ausser Betrieb grundbahn verfügen, besteht auch nicht die Gefahr, dass wir
gesetzt werden müssen. Aufgrund dieser Situation hat der Na- dort steckenbleiben.
tionalrat auf Antrag seines Büros am 2. Dezember 1993 die
Einführung einer Personensuchanlage für seine Mitglieder be- Abstimmung - Vote
schlossen (AB 1993 N 2176). Der Nationalrat wäre also infra- Für den Antrag Ruesch 26 Stimmen
strukturmässig bessergestellt als der Ständerat. Für den Antrag des Büros 1 Stimme
Es geht also heute darum, ob auch die Mitglieder unseres Ra-
tes mit einem sogenannten Ruftonempfänger ausgerüstet
werden wollen oder nicht. Die Zusatzkosten für diese Ausdeh-
nung der ohnehin zu installierenden Anlage würden sich auf Schluss der Sitzung um 12.30 Uhr
40 000 Franken belaufen. La séance est levée à 12 h 30
Wie nun aber dem ständerätlichen Büro im nachhinein noch
mitgeteilt wurde, würden die Kosten für den erforderlichen Er-
satz der Ruf- oder Alarmanlagen in den Parlamentarierbüros
weit höher zu stehen kommen als lediglich 40 000 Franken,
wenn sich der Ständerat nicht parallel zum Nationalratfür die-
ses neue Rufsystem entscheiden sollte, d. h., wenn sich die
Mitglieder unseres Rates vollständig von der Information des
Ratsbetriebes abschneiden wollten.
Wenn sich also der Ständerat für den sogenannten Piepser
entscheiden würde, könnten die erwähnten Wiederherstel-
lungskosten in den Parlamentarierbüros hier im Bundeshaus
eingespart werden. Wenn Sie den Piepser aber nicht wollen,
sparen Sie der Bundeskasse überhaupt kein Geld ein, dann
müssen für weit mehr Geld die Leitungen wieder in die Parla-
mentarierbüros gezogen werden.
Der Nationalrat - wie gesagt - hat sich bereits dafür entschie-
den. Jetzt geht es lediglich darum, ob Sie sich ebenfalls noch
für diesen Piepser entscheiden wollen.
In diesem Sinne möchte das Büro Ihnen den Entscheid vorbe-
halten. Das Büro hätte sich für die Anschaffung entschieden.
Aber es hält ausdrücklich fest, dass das einzelne Ratsmitglied
nach wie vor selbst dafür verantwortlich bleibt, dass es die Ab-
stimmung in unserem Rat nicht verpasst
Dies meine zusätzlichen Erläuterungen zum schriftlichen Be-
richt.
Ruesch Ernst (R, SG): Zu diesem Geschäft des Jahrhunderts,
das wir heute behandeln, könnte man ruhig sagen: Gehen wir
jetzt zum Mittagessen über! Dennoch stelle ich Ihnen den An-
trag, diese Beschaffung abzulehnen, und zwar schlicht aus
dem Grunde, weil wir hier ein Zeichen setzen sollten, selbst
wenn Herr Küchler sagt, wir könnten nichts mehr einsparen,
der Nationalrat habe über diese Kosten schon beschlossen.
Wir sollten einmal gegen unnötige Ausgaben demonstrieren.
Man sollte einmal bei sich selbst anfangen zu sparen. Natür-
lich, wenn das 40 000 Franken kostet, hat dies keinen Einfluss
auf die 40 Milliarden unseres Budgets. Das ist vollkommen
klar. Aber in der Finanzkommission diskutieren wir mit den De-
partementen über Posten in dieser Grössenordnung. Darum
müssen wir auch in eigener Sache kritisch sein. Der Ständerat
könnte vielleicht im Gegensatz zum Nationalrat in genügender
Stärke zusammenkommen, ohne dass «zusammengepiepst»
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Personensuchanlage für den Ständerat
Système de recherche de personnes pour le Conseil des Etats
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1994
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Ständerat
Conseil Conseil des Etats
Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 02
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.010
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 31.05.1994 - 08:00
Date
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Seite 431-433
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