Pension Insolvency Guarantee Fund Expansion
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis parliamentary initiative sought to improve insolvency coverage for occupational pensions by extending the existing guarantee fund to cover pre- and supra-obligatory benefits, which were not protected under current law. The court reasoned that while a comprehensive revision of the relevant law was underway, the issue of insolvency coverage for non-obligatory benefits presented a transitional problem that needed a swifter resolution. Therefore, the initiative was deemed an appropriate mechanism to address this specific, limited issue promptly, as it was possible to handle it separately from the broader revision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 68 GRN, Art. 68 RCN, Art. 56 Abs. 1 Bst, Art. 57 Rahmen, Art. 59 lung, Art. 33 BVG; Pension Insolvency Guarantee Fund Expansion: The court reasoned that while a comprehensive revision of the relevant law was underway, the issue of insolvency coverage for non-obligatory benefits presented a transitional problem that needed a swifter resolution. Therefore, the initiative was deemed an appropriate mechanism to address this specific, limited issue promptly, as it was possible to handle it separately from the broader revision.
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KI-generiertThis provision was amended to extend the coverage of the security fund to pre- and supra-obligatory benefits in case of insolvency.
This provision was amended to include institutions active in old-age, survivors, and disability insurance, but not registered in the registry, for insolvency coverage.
This provision was amended to define the basis for contributions to the security fund, taking into account the scope of coverage determined by the Federal Council.
Volltext
Initiative parlementaire. Couverture en cas insolvabilité 1868 N 7 octobre 1994
wieder Ausgangsstandorte, auch bei einem Wärmeverbund. b. Il (le fonds) garantit les prestations légales et réglementai-
Wir machen gegenüber der kommenden Generation einfach res dues par des institutions de prévoyance devenues insolva-
eine «schlechte Falle»: Wir verbrauchen Öl und nochmals Öl bles. Le Conseil fédéral édicté les prescriptions sur les condi-
und nutzen bestehende Potentiale völlig ungenügend, ob- tions et l'ampleur de cette prise en charge, sur les mesures
wohl das im neuen Energieartikel der Bundesverfassung destinées à prévenir les abus, ainsi que sur le droit de recours
längst festgeschrieben ist contre les personnes responsables d'institutions de pré-
Was nun? Die Aussprache in der Kommission für Umwelt, voyance insolvables.
Raumplanung und Energie hat erstens gezeigt, dass den Art. 57
kleinräumigen Wärmeverbunden in Gemeinden und Regio- Les institutions de prévoyance inscrites dans le registre de la
nen nichts entgegensteht Man fand aber, eine gezielte und prévoyance professionnelle sont affiliées de plein droit au
entschlossene Förderung sei nicht primär Bundessache. fonds de garantie; sont également affiliées, pour la couverture
Zweitens wurde erfreulicherweise von der Kommission ein en cas d'insolvabilité, les institutions de prévoyance actives
Postulat eingereicht, welches im Blick auf das kommende dans le domaine de la prévoyance vieillesse, survivants et in-
Energiegesetz klare Zeichen setzt; es ist am 17. Juni 1994 be- validité, mais qui ne sont pas inscrites au registre.
reits überwiesen worden. Es fordert bei der Neuerstellung von Art. 59
Anlagen die Nutzung der Abwärme: der Bund soll die Abwär- Le fonds de garantie est financé par les institutions de pré-
menutzung dort fördern, wo schon bestehende Potentiale in voyance. Le montant des contributions se calcule d'après la
sinnvoller Form anfallen. Schliesslich wird auch postuliert, somme totale des fonds d'épargne ou des capitaux de couver-
dass in Gemeinden und Regionen vermehrt Wärmeverbunde ture, compte tenu de l'ampleur de la prise en charge fixée par
entstehen sollen. Ich hoffe also, dass das neue Energiegesetz le Conseil fédéral en vertu de l'article 56.
hier weiterhilft.
In der Folge kann ich mich damit einverstanden erklären, Gonseth Ruth (G, BL) unterbreitet im Namen der Kommission
meine parlamentarische Initiative zugunsten des erwähnten für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) den folgenden
Postulates (94.3004) zurückzuziehen. schriftlichen Bericht:
Zurückgezogen - Retire Gestützt auf Artikel 21 ter des Geschäftsverkehrsgesetzes un-
terbreiten wir Ihnen den Bericht der Kommission für soziale Si-
cherheit und Gesundheit (SGK) über die am 17. Dezember
1993 von Herrn Rechsteiner eingereichte parlamentarische In-
itiative.
#ST# 93.462 Die Initiative will die Deckung von ausserobligatorischen Lei-
stungen der beruflichen Vorsorge im Fall von Insolvenz eines
Parlamentarische Initiative Arbeitgebers verbessern. Dies wäre zu erreichen durch eine
(Rechsteiner) Erweiterung des Zuständigkeitsbereiches des bestehenden
Verbesserung der Insolvenzdeckung Sicherheitsfonds auch auf vor- und überobligatorische Lei-
in der beruflichen Vorsorge stungen. Demgegenüber sind heute durch den Sicherheits-
fonds nur gerade die Leistungen im Rahmen des seit 1985 in
Initiative parlementaire Kraft stehenden Obligatoriums gemäss dem Bundesgesetz
(Rechsteiner) über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvor-
Prévoyance professionnelle. sorge (BVG) geschützt
Amélioration de la couverture Die Kommission hat am 24. Juni 1994 die Initiative beraten.
Der Initiant hatte Gelegenheit, seinen Vorstoss ausführlich zu
Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art 68 RCN begründen. Zur Beratung dieses versicherungstechnisch an-
spruchsvollen Gegenstandes hatte die Kommission zwei Ex-
perten angehört.
Begründung des Initianten
Wortlaut der Initiative vom 17. Dezember 1993 Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass die Insolvenz-
Das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- deckung in der beruflichen Vorsorge ungenügend ist. Weil der
und Invalidenvorsorge (BVG) wird wie folgt geändert: Sicherheitsfonds gemäss BVG heute nur im obligatorischen
Art. 56 Abs. 1 Bst. b Bereich greift, drohen bei Konkursen bei den über- und vor al-
b. (Der Sicherheitsfonds) stellt die gesetzlichen und regle- lem den vorobligatorischen Guthaben grosse Verluste.
mentarischen Leistungen von zahlungsunfähig gewordenen Am 4. Juni 1992 habe ich deshalb eine Motion (92.3198) für
Vorsorgeeinrichtungen sicher. Der Bundesrat regelt Voraus- die Sicherung der Leistungsansprüche in der beruflichen Vor-
setzungen und Umfang der Leistungen, die Massnahmen zur sorge eingereicht, welche verlangte, dass die Bestimmungen
Verhinderung von Missbräuchen und das Rückgriffsrecht auf über den Sicherheitsfonds auch in der ausserobligatorischen
die verantwortlichen Personen zahlungsunfähiger Vorsorge- Vorsorge Anwendung finden sollten. In seiner Antwort vom
einrichtungen. 24. August 1992 versprach der Bundesrat, diesen Punkt im
Art. 57 Rahmen der ersten BVG-Revision weiter zu behandeln, wobei
Die im Register für die berufliche Vorsorge eingetragenen Vor- die Botschaft auf Ende 1993 in Aussicht gestellt wurde. Die
sorgeeinrichtungen sind dem Sicherheitsfonds angeschlos- Motion wurde deshalb in ein Postulat umgewandelt und in der
sen; für die Insolvenzdeckung auch die auf dem Gebiet der Al- Folge überwiesen.
ters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge tätigen, nicht re- Inzwischen ist klar geworden, dass bis zur ersten BVG-Revi-
gistrierten Vorsorgeeinrichtungen. sion noch einige Zeit verstreichen wird. Wie bei der Behand-
Art. 59 lung der Botschaft zur Revision von Artikel 33 BVG angekün-
Der Sicherheitsfonds wird von den Vorsorgeeinrichtungen fi- digt wurde, ist mit der Botschaft auf Anfang 1996 und einem
nanziert. Massgebend für die Beitragsbemessung ist die Ge- Inkrafttreten der ersten BVG-Revision auf Anfang 1999 zu
samtsumme der Sparguthaben bzw. Deckungskapitalien im rechnen.
Rahmen des vom Bundesrat gemäss Artikel 56 festgelegten Angesichts dieser Verzögerung kann mit der Realisierung des
Leistungsumfangs. dringenden Anliegens der Insolvenzdeckung auch in der aus-
serobligatorischen Vorsorge aber nicht mehr zugewartet wer-
Texte de l'initiative du 17 décembre 1993 den. So ruft auch die Konferenz der kantonalen BVG- und Stif-
La loi fédérale sur la prévoyance professionnelle vieillesse, tungsaufsichtsbehörden dazu auf, die Insolvenzdeckung in
survivants et invalidité (LPP) est modifiée comme il suit: der ausserobligatorischen Vorsorge dringlich und unabhän-
Art. 56 al. llet.b gig von der ersten BVG-Revision zu realisieren («Schweizeri-
7. Oktober 1994 N 1869 Parlamentarische Initiative. Insolvenzdeckung
sehe Zeitschrift für Sozialversicherung und berufliche Vor- ein Gutachten zu diesem Thema in die Beurteilung einzube-
sorge», 1993,8. 375). ziehen sein, welches im Rahmen der Ressortforschung durch
Die parlamentarische Initiative schlägt für die rasche Realisie- das Bundesamt für Sozialversicherung bei der Hochschule St.
rung des sozialpolitischen Anliegens eine möglichst einfache Gallen in Auftrag gegeben wurde. Es wird Ende 1994 abge-
Änderung des BVG vor, welche sich auf das Nötigste be- schlossen sein.
schränkt. Die Regelung der Details ist vom Bundesrat auf dem
Weg der Verordnung vorzunehmen. Zu diesen gehört auch Gonsefh Ruth (G, BL) présente au nom de la Commission de
der Umfang der Deckung (beispielsweise könnte für den Um- la sécurité sociale et de la santé publique (CSSS) le rapport
fang der Deckung auf das UVG-Maximum abgestellt werden). écrit suivant:
Erwägungen der Kommission En vertu de l'article 21 ter de la loi sur les rapports entre les
1. Ausgangslage conseils, nous vous soumettons le rapport de la Commission
Nach geltendem Recht ist nur jener Teil der Leistungen der be- de la sécurité sociale et de la santé publique (CSSS) sur l'ini-
ruflichen Vorsorge durch den Sicherheitsfonds sichergestellt, tiative parlementaire déposée le 17 décembre 1993 par
der dem Obligatorium entspricht Die Leistungen der vorobli- M. Rechsteiner.
gatorischen beruflichen Vorsorge, also aus der Zeit vor dem Cette initiative demande une amélioration de la couverture des
Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, prestations dues au titre de la prévoyance professionnelle
Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) 1985, sowie die hors-obligatoire en cas d'insolvabilité de l'employeur. Cet ob-
Leistungen der überobligatorischen Vorsorge sind somit nicht jectif pourrait être atteint en étendant le domaine de compé-
sichergestellt. Insbesondere für ältere Arbeitnehmer mit ei- tence du fonds de garantie actuel aux prestations préobligatoi-
nem grossen Anteil an vorobligatorischen Ansprüchen be- res et surobligatoires, alors qu'aujourd'hui le fonds de garan-
steht die Gefahr hoher Verluste, wenn sich beim Konkurs eines tie assure uniquement le versement des prestations selon le
Unternehmens herausstellt, dass ein wesentlicher Teil der régime obligatoire introduit en 1985 par la loi fédérale sur la
Guthaben der Vorsorgeeinrichtung beim Arbeitgeber selbst prévoyance professionnelle vieillesse, survivants et invalidité
angelegt war oder dass gar Beiträge vom Arbeitgeber nicht an (LPP).
die Vorsorgeeinrichtung einbezahlt wurden. La commission a délibéré sur l'initiative le 24 juin 1994 non
Obwohl die Aufsicht unter dem Eindruck einzelner spektakulä- sans avoir donné au préalable à son auteur l'occasion d'expo-
rer Schadenfälle in letzter Zeit deutlich verschärft und verbes- ser en détail les motifs de cette intervention. La commission
sert wurde, sind die zuständigen Behörden nicht in der Lage, avait par ailleurs invité deux experts pour l'examen de cet objet
mit ihren Kontrollen solche Vorkommnisse auszuschliessen; quelque peu ardu relevant de l'actuariat
insbesondere dann nicht, wenn es sich um betrügerische Ma-
chenschaften handelt Die Forderung nach einer Ausweitung Développement de l'auteur de l'initiative
der Insolvenzdeckung auf die nichtobligatorische reglementa- Les expériences de ces dernières années ont montré que la
rische berufliche Vorsorge wird daher konsequenterweise couverture d'insolvabilité dans la prévoyance professionnelle
auch seitens der Konferenz der kantonalen BVG- und Stif- était insuffisante. Comme d'après la LPP, le fonds de garantie
tungsaufsichtsbehörden erhoben. n'intervient que dans l'assurance obligatoire, les faillites d'ins-
Die vorliegende Problematik ist im wesentlichen transitori- titutions de prévoyance à capitaux non seulement surobliga-
scher Natur, da sich die Probleme vor allem bei der Ab- toires mais aussi, et surtout, préobligatoires risquent d'entraî-
deckung der vorobligatorischen Leistungen aus der Zeit vor ner des pertes importantes.
1985 stellen. Le 4 juin 1992, j'avais déposé une motion (92.3198) concer-
Die Kommission hatte für die Beratung dieser versicherungs- nant la garantie des rentes de la prévoyance professionnelle et
technisch anspruchsvollen Problematik als Experten ausser demandant que les dispositions sur le fonds de garantie s'ap-
den Vertretern der Verwaltung die Herren Gérard Séchaud, pliquent aussi à la prévoyance surobligatoire. Dans sa ré-
Präsident der Konferenz der kantonalen BVG- und Stiftungs- ponse du 24 août 1992, le Conseil fédéral avait promis de trai-
aufsichtsbehörden, und Hermann Waiser, Geschäftsführer ter cette question dans le cadre de la 1 ère révision de la LPP et
des Schweizerischen Verbandes für privatwirtschaftliche Per- avait annoncé le message pour fin 1993. Dès lors, ma motion
sonalvorsorge, beigezogen. avait été transformée en postulat et transmise en consé-
2. Arbeiten der Verwaltung quence.
Eine erste Revision des BVG, in deren Rahmen dem Anliegen Depuis, il est apparu que la 1 ère révision de la LPP ne se ferait
der Initiative Rechnung getragen werden soll, ist in Vorberei- pas dans les délais prévus. Comme cela a été annoncé lors du
tung. Gemäss dem bundesrätlichen Bericht über die Legisla- traitement du message relatif à la révision de l'article 33 LPP, le
turplanung 1991-1995 war die Verabschiedung durch den message concernant la 1 ère révision de la LPP devrait être
Bundesrat 1993 vorgesehen. Die Arbeiten haben sich jedoch prêt pour début 1996 et la révision elle-même devrait entrer en
verzögert. Im ersten Halbjahr 1995 soll eine breite Vernehmlas- vigueur début 1999.
sung durchgeführt werden. Frühestens 1996 wird dem Parla- Compte tenu de ce retard, il n'est plus possible de repousser
ment die Revision zur Beratung vorliegen. encore l'extension de la couverture d'insolvabilité à la pré-
3. Beurteilung durch die Kommission voyance surobligatoire. A cet égard, la Conférence des autori-
Die Berechtigung des Anliegens blieb unbestritten. Zu Diskus- tés cantonales de surveillance LPP et des fondations de-
sionen Anlass gab die Frage, ob eine Behandlung dieser Pro- mande que cette mesure soit prise sans délai et indépendam-
blematik losgelöst vom Gesamtkontext der BVG-Revision ment de la 1ère révision de la LPP («Revue suisse des assu-
möglich und sinnvoll ist. rances sociales et de la prévoyance professionnelle», 1993,
Die Initiative greift ein transitorisches Problem auf, das mög- p. 376).
lichst schnell behoben werden sollte. Da der Fahrplan für die A cette fin, la présente initiative parlementaire propose une
BVG-Revision noch mit vielen Ungewissheiten behaftet ist, modification de la LPP aussi simple que possible et se limitant
erachtet die Kommission die parlamentarische Initiative als ein au strict nécessaire. Le Conseil fédéral réglera les détails par
geeignetes Mittel, diese begrenzte Problematik einer raschen voie d'ordonnance, et notamment l'ampleur de la couverture
Lösung zuzuführen. (qui pourrait être calquée par exemple sur le maximum de la
Auch nach Beurteilung der Experten ist eine losgelöste, vorge- LAA).
zogene Behandlung dieses Punktes möglich.
Der Initiant legt in seinem Vorstoss bereits ausgearbeitete Ge- Considérations de la commission
setzesänderungsvorschläge vor. Die Kommission hielt fest, 1. Situation initiale
dass sie mit dem grundsätzlichen Anliegen der Initiative ein- D'après le droit en vigueur, le fonds de garantie assure unique-
verstanden ist In der zweiten Phase wird aber noch detailliert ment le versement des prestations de prévoyance profession-
zu prüfen sein, mit welchen gesetzlichen Änderungen die opti- nelle correspondant au régime obligatoire. Les prestations de
malste Lösung erreicht werden kann. Insbesondere wird auch la prévoyance professionnelle préobligatoire, c'est-à-dire
Initiative parlementaire. Article lOObis chiffre 1 CP 1870 N 7 octobre 1994
avant l'entrée en vigueur en 1985 de la loi fédérale sur la pré- #ST# 93.448
voyance professionnelle vieillesse, survivants et invalidité
(LPP), ainsi que les prestations de la prévoyance surobliga- Parlamentarische Initiative
toire ne sont donc pas garantis. Les travailleurs âgés, dont une (Fehr)
grande part des prétentions se situent dans le domaine pré-
obligatoire, sont particulièrement exposés à des pertes consi- Ergänzung
dérables s'il s'avère, en cas de faillite d'une entreprise, qu'une von Artikel lOObis Ziffer 1 StGB
part importante des capitaux de l'institution de prévoyance Initiative parlementaire
était investie dans l'entreprise elle-même ou encore que des (Fehr)
cotisations n'avaient pas été versées par l'employeur à Complément
celle-ci. à l'article 100bis chiffre 1 CP
En dépit du renforcement actuel de la surveillance exercée
sous la pression de quelques affaires retentissantes, les auto- Kategorie V, Art 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN
rités compétentes ne peuvent pas exclure, par le biais de leurs
contrôles, que de tels cas ne se présentent à l'avenir, en parti-
culier lorsqu'il s'agit d'opérations frauduleuses. La Confé-
rence des autorités cantonales de surveillance LPP formule
par conséquent la même exigence que l'initiative au sujet Wortlaut der Initiative vom 7. Oktober 1993
d'une extension de la couverture d'insolvabilité à la pré- Artikel 10Obis Ziffer 1 des Schweizerischen Strafgesetzbu-
voyance professionnelle réglementaire non obligatoire. ches ist wie folgt zu ergänzen:
Ce problème ne se pose que de manière transitoire, car il porte Ist der Täter in seiner charakterlichen Entwicklung erheblich
avant tout sur la couverture des prestations préobligatoires de gestört oder gefährdet oder ist er verwahrlost, liederlich oder
la période antérieure à 1985. arbeitsscheu und steht seine Tat damit im Zusammenhang, so
Pour les débats sur cette question complexe de technique ac- kann der Richter anstelle einer Freiheitsstrafe von bis zu drei
tuarielle, la commission avait fait appel à des représentants de Jahren seine Einweisung in eine Arbeitserziehungsanstalt an-
l'administration ainsi qu'aux experts suivants: M. Gérard Sé- ordnen, wenn anzunehmen ist, durch diese Massnahme lasse
chaud, président de la Conférence des autorités cantonales sich die Gefahr künftiger Verbrechen oder Vergehen verhüten.
de surveillance LPP, et M. Hermann Waiser, directeur de l'As-
sociation suisse de prévoyance sociale privée. Texte de l'initiative du 7 octobre 1993
2. Travaux de l'administration L'article lOObis chiffre 1 du Code pénal est modifié comme il
Une première révision de la LPP, qui devrait prendre en suit:
compte les exigences de l'initiative, est en cours de prépara- Si l'infraction est liée au développement caractériel gravement
tion. Le rapport du Conseil fédéral sur le programme de la lé- perturbé ou menacé de l'auteur, à son état d'abandon, à sa vie
gislature 1991 -1995 prévoyait l'adoption par le Conseil fédéral dans l'inconduite ou la fainéantise, le juge pourra prononcer,
d'un tel projet en 1993. Les travaux ont cependant pris du re- au lieu d'une peine privative de liberté de trois ans au maxi-
tard et une procédure de consultation étendue n'est prévue mum, le placement dans une maison d'éducation au travail,
que pour le premier semestre 1995. La révision sera par lorsque cette mesure paraît propre à prévenir de nouveaux cri-
conséquent soumise au Parlement en 1996 au plus tôt mes ou délits.
3. Evaluation de la commission
La commission reconnaît à l'unanimité le bien-fondé des exi- Reimann Maximilian (V, AG) unterbreitet im Namen der
gences de l'initiative, aussi la discussion s'est-elle limitée à la Kommission für Rechtsfragen (RK) den folgenden schriftli-
question de savoir s'il était possible et opportun de traiter cette chen Bericht:
question en dehors du contexte de la révision de la LPP.
L'initiative aborde un problème transitoire qu'il conviendrait de Am 7. Oktober 1993 reichte Frau Fehr eine parlamentarische
résoudre dans les plus brefs délais. Le calendrier de la révision Initiative in der Form des ausgearbeiteten Entwurfs ein.
de la LPP étant encore incertain, la commission voit en l'initia- Die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates, welcher
tive parlementaire un instrument approprié afin de régler cette dieses Geschäft zur Prüfung zugewiesen wurde, gab am
question d'une portée limitée. 11. Januar 1994 der Initiantin Gelegenheit, sich zu ihrem Vor-
Les experts jugent pour leur part envisageable un traitement stoss zu äussern.
séparé et anticipé de ce point.
L'auteur de l'initiative propose des modifications déjà élabo- Begründung der Initiantin (Zusammenfassung)
rées de la loi en vigueur dans son intervention. La commission Kürzlich hat der Kassationshof des Bundesgerichts bei der Be-
s'étant ralliée à l'essentiel des exigences de l'initiative, elle se urteilung eines besonders abscheulichen Mordfalles ent-
penchera encore en détail, au cours de la seconde phase, sur schieden, dass selbst ein Mörder einen Anspruch auf die rela-
les amendements nécessaires à la mise au point d'une solu- tiv milde und in der Regel 1 bis 3 Jahre (max. 4 Jahre) dau-
tion optimale. Dans son évalutation, elle prendra connais- ernde Massnahme der Arbeitserziehung haben soll, sofern er
sance de l'expertise confiée par l'Office fédéral des assuran- als massnahmebedürftig und massnahmefähig zu betrachten
ces sociales à la Haute Ecole de Saint-Gall et effectuée dans le ist. Dieser Anspruch solle ungeachtet der Höhe des Verschul-
cadre de la recherche du secteur public. Cette expertise sera dens und der Schwere der Tat gelten, selbst wenn der Täter
terminée à la fin de l'année 1994. sonst zu einer Zuchthausstrafe von z. B. 20 Jahren oder le-
benslänglich verurteilt werden müsste. Zur Anwendung
Antrag der Kommission kommt diese Regel bei Tätern, die bei der Tatbegehung zwi-
Die Kommission beantragt einstimmig und ohne Enthaltun- schen 18 und 25 Jahre alt waren, also grundsätzlich voll dem
gen, der Initiative Folge zu geben. Erwachsenenstrafrecht unterstehen.
Die Justiz trägt damit gerade in einer Zeit mit stark steigender
Proposition de la commission Gewaltkriminalität zu einer Verharmlosung von Tötungsdelik-
La commission propose, à l'unanimité et sans aucune absten- ten bei, denn damit unterliegen Morde der gleichen Sanktion
tion, de donner suite à l'initiative. wie z. B. gewöhnliche Diebstähle. Der Mord als Delikt verliert
seinen Schrecken. Die Hemmschwelle zu töten wird noch stär-
Angenommen -Adopté ker sinken. Ausserdem liegt auch ein krasser Verstoss gegen
die Rechtsgleichheit vor, wenn Straftäterfür das gleiche Delikt
derart unterschiedlich bestraft werden. Begehen z. B. ein so-
zial integrierter Straftäter mit guten Leistungen am Arbeitsplatz
und ein asozialer, arbeitsscheuer Täter zusammen einen
Mord, so wird ersterer zu 15 bis 20 Jahren Zuchthaus (allen-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Parlamentarische Initiative (Rechsteiner) Verbesserung der Insolvenzdeckung in der
beruflichen Vorsorge
Initiative parlementaire (Rechsteiner) Prévoyance professionnelle. Amélioration de la
couverture
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1994
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.462
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 07.10.1994 - 08:00
Date
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Seite 1868-1870
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