Parliamentary Compensation Reform Initiative Rejected
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis parliamentary initiative proposed increasing and standardizing parliamentarian compensation, introducing a loss of earnings allowance for up to 50,000 Swiss francs, and establishing a pension system. The initiative was rejected by the parliamentary office, which argued that the economic climate had worsened since a previous rejection of parliamentarian compensation reforms, that standardizing compensation was not ideal, and that loss of earnings allowance would create unequal treatment since taking on a parliamentary mandate is voluntary. The office did agree that a better pension system was warranted and planned to pursue that separately.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 68 GRN, Art. 68 RCN, Art. 5 Art, Art. 6 tation, Art. 2 Absatz, Art. 2 mit; Parliamentary Compensation Reform Initiative Rejected: The initiative was rejected by the parliamentary office, which argued that the economic climate had worsened since a previous rejection of parliamentarian compensation reforms, that standardizing compensation was not ideal, and that loss of earnings allowance would create unequal treatment since taking on a parliamentary mandate is voluntary. The office did agree that a better pension system was warranted and planned to pursue that separately.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as the legal basis for submitting the parliamentary initiative.
Volltext
Initiative parlementaire. Indemnités parlementaires 1098 N 15 juin 1994
1er Rudolf, Leu Josef, Leuba, Leuenberger Ernst, Maeder, #ST# 93.432
Mauch Ursula, Meier Hans, Miesch, Müller, Nebiker, Oster-
mann, Reimann Maximilian, Ruffy, Rutishauser, Sandoz, Sa- Parlamentarische Initiative
vary, Scherrer Werner, Scheurer Rémy, Schmid Peter, (Stucky)
Schmidhalter, Schmied Walter, Schnider, Segmüller, Seiler
Rolf, Stalder, Stamm Judith, Steffen, Strahm Rudolf, Stucky, Bezüge der Mitglieder
Suter, Vollmer, Weder Hansjürg, Wiederkehr, Wittenwiler, der eidgenössischen Räte
Zbinden, Züger, Zwahlen.Zwygart (91) Initiative parlementaire
(Stucky)
Dagegen stimmen - Rejettent le projet: Indemnités dues aux membres
Allenspach, Borer Roland, Comby, Darbellay, Deiss, Dreher,
Epiney, Eymann Christoph, Fritschi Oscar, Giezendanner,
des conseils législatifs
Jenni Peter, Kern, Ledergerber, Lepori Bonetti, Maître, Moser, Kategorie V, Art 68 GRN - Catégorie V, art 68 RCN
Perey, Pini, Poncet, Raggenbass, Ruckstuhl, Scherrer Jürg,
Seiler Hanspeter, Steinemann, Theubet, Tschopp, Wyss Wil-
liam (27)
Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent:
Bezzola, Dettling, Fischer-Seengen, Heberlein, Hegetschwei- Wortlaut der Initiative vom 28. April 1993
ler, Loeb François, Mamie, Marti Werner, Misteli, Narbel, Oeh- Gestützt auf Artikel 21 bis des Geschäftsverkehrsgesetzes ver-
ler, Spielmann, Spoerry, Steiger Hans, Tschäppät Alexander, lange ich mit einer parlamentarischen Initiative die folgenden
Zisyadis (16) Anpassungen im Entschädigungsgesetz und im Bundesbe-
schluss zum Entschädigungsgesetz:
Abwesend sind - Sont absents: 1. Entschädigungsgesetz
Aregger, Aubry, Baumann, Baumberger, Bäumlin, Blocher, Art. 2
Bodenmann, Bortoluzzi, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Jahresentschädigung
Bührer Gerald, Camponovo, Caspar-Hutter, Chevallaz, Cin- Abs. 1
cera, Columberg, Daepp, de Dardel, Ducret, Duvoisin, Engler, Die Mitglieder des Nationalrates erhalten eine Jahresentschä-
Fasel, Frey Walter, Früh, Giger, Gobet, Goll, Gysin, Haering digung von 26 000 Franken als Entgelt für allgemeine Unko-
Binder, Hari, Herczog, Kühne, Leemann, Leuenberger Moritz, sten und Inkonvenienzen und von 24 000 Franken als Entgelt
Maspoli, Matthey, Mauch Rolf, Maurer, Meier Samuel, Meyer für Vorbereitungsarbeiten.
Theo, Mühlemann, Nabholz, Neuenschwander, Philipona, Pi- Abs. 2 (neu)
doux, Rebeaud, Rechsteiner, Robert, Rohrbasser, Ruf, Ry- Die Inkonvenienzentschädigung kann um bis zu 10 000 Fran-
chen, Schwab, Schweingruber, Sieber, Stamm Luzi, Steineg- ken erhöht werden bei Nachweis tatsächlich höherer Unko-
ger, Steiner Rudolf, Thür, Tschuppert Karl, Vetterli, Wanner, sten, einer besonders langen Anfahrtszeit sowie der Beschäfti-
Weyeneth, Wick, Wyss Paul, Ziegler Jean (65) gung einer Arbeitskraft als Hilfe oder zum Ersatz eigener Tätig-
keit Das Büro des Rates regelt die übrigen Bedingungen.
Präsidentin, stimmt nicht-Presidente, ne vote pas: Art. 3 Abs. 2 (neu)
Haller (1) Das Taggeld wird auf der Basis von 100 Entschädigungen pro
Jahr pauschaliert Bei einer Präsenz eines Mitgliedes von we-
Abschreibung - Classement niger als 90 Arbeitstagen wird es entsprechend gekürzt, bei
mehr als 110 Arbeitstagen bis maximal 130 Arbeitstagen nach-
Antrag des Büros bezahlt
Abschreiben der parlamentarischen Vorstösse Art. 6
gemäss Brief an die eidgenössischen Räte Distanzentschädigung wird ersetzt durch Erwerbsersatz
Proposition du Bureau (neu).
Classer les interventions parlementaires Ratsmitglieder, die durch Ausübung ihres Mandates eine Ein-
selon lettre aux Chambres fédérales kommenseinbusse erleiden, die die Beibehaltung des bis-
herigen Lebensstandards nicht mehr erlaubt, erhalten auf-
Angenommen -Adopté grund eines Nachweises über das bisherige Arbeitseinkom-
men einen Erwerbsersatz. Dieser beträgt höchstens 50 000
Franken.
An den Ständerat - Au Conseil des Etats Art. 7
Ruhegehalt
Die Ratsmitglieder erhalten vom ersten bis und mit achtem
Amtsjahr eine jährliche Entschädigung für ihre Vorsorge und
sind mit vollendetem achtem Amtsjahr zum Bezug eines Ru-
hegehaltes berechtigt Dieses richtet sich nach der Anzahl der
Amtsjahre und wird mit Erreichung des 65. Altersjahres ausbe-
zahlt, sofern das Mitglied dem Rat nicht mehr angehört und bei
seinem Ausscheiden nicht älter als 70 Jahre alt ist
Art. 7bis (neu)
Ausserordentliches Ruhegehalt
Erleidet ein Mitglied, das das 50. Lebensjahr überschritten hat,
nachweislich wegen Ausübung seines Mandates eine Ein-
busse bei seiner ordentlichen Vorsorge und verfügt es über
ein geringes Einkommen, so ist es zum Bezug eines ausseror-
dentlichen Ruhegehaltes berechtigt, sofern es das fünfte
Amtsjahr begonnen hat
2. Änderungen des Bundesbeschlusses zum Entschädi-
gungsgesetz
Art. 2
Taggeld
Das Taggeld beträgt 300 Franken und wird in vierteljährlichen
Raten auf der Basis von 100 Arbeitstagen ausbezahlt
15. Juni 1994 N 1099 Parlamentarische Initiative. Bezüge der Ratsmitglieder
Bei einer Präsenz von weniger als 90 Arbeitstagen wird die ment long ou qu'il emploie une personne pour l'assister ou le
Rate um 300 Franken pro Tag gekürzt, bei mehr als 110 Ar- remplacer. Le Bureau du conseil définit les autres conditions.
beitstagen bis höchstens 130 Arbeitstagen entsprechend Art. 3 al. 2 (nouveau)
nachbezahlt L'indemnité journalière est versée sous la forme d'un montant
Der Ausgleich bei Mehr- oder Minderpräsenz erfolgt in der Re- forfaitaire calculé sur la base de 100 indemnités par année. Si
gel mit der letzten Jahresrate. un député totalise moins de 90 jours de travail, l'indemnité for-
Art. 3 Abs. 3,4 faitaire est réduite en conséquence; s'il totalise plus de 110
Entfallen, d. h., der Ausgleich erfolgt über die Inkonvenien- jours de travail, un supplément lui est versé, jusqu'à concur-
zentschädigung. rence d'un montant équivalant à 130 jours de travail.
Art. 5 Art. 6
Gemeinsame Bestimmungen für die Mahlzeiten-, Übernach- L'indemnité de parcours est remplacée par une allocation
tungs- und Reiseentschädigung pour perte de gain (nouveau).
Abs. 2bis (neu) Les députés qui, de par l'exercice de leur mandat, subissent
Die Entschädigungen können pro Arbeitstag oder monatlich une perte de revenu qui les empêche de maintenir leur niveau
abgerechnet und ausbezahlt werden. de vie reçoivent une allocation pour perte de gain, sur présen-
Art. 6 tation d'un document justifiant du revenu de leur travail avant
Distanzentschädigung entfällt und wird ersetzt durch Erwerbs- leur entrée en fonction. Cette allocation est de 50 000 francs au
ersatz. maximum.
Der Erwerbsersatz wird nach folgender Formel berechnet: Art. 7
Bisheriges Arbeitseinkommen weniger der Summe aus der Retraite
Hälfte des bisherigen Arbeitseinkommens, zuzüglich der Les députés reçoivent, de la première à la huitième année
Grundentschädigung und Taggeldpauschale. Die Differenz d'exercice incluse, une indemnité annuelle au titre de la pré-
wird als Erwerbsersatz ausbezahlt, jedoch höchstens 50 000 voyance; ils ont droit à une retraite s'ils ont exercé leur mandat
Franken. pendant plus de huit ans. Le montant de cette retraite est fonc-
Der Erwerbsersatz wird um 300 Franken gekürzt, für jeden Ar- tion du nombre d'années d'exercice; la retraite commence à
beitstag, wenn ein Ratsmitglied gemäss Artikel 2 Absatz 2 un- être versée lorsque le député atteint l'année de ses 65 ans, à
ter die Norm von 90 Arbeitstagen fällt condition qu'il ne soit plus membre du Conseil. Elle n'est pas
Der Nachweis über das bisherige Arbeitseinkommen ist an- versée aux députés qui quittent leur fonction après l'âge de
hand der Steuererklärung des (der) Vorjahres (Vorjahre) zu er- 70 ans.
bringen, ab dem (denen) der Erwerbsersatz geltend gemacht Art. 7bis (nouveau)
wird. Retraite extraordinaire
Art. 7 Si un député âgé de plus de 50 ans apporte la preuve qu'il su-
Vorsorgeentschädigung und Ruhegehalt bit, de par l'exercice de son mandat, une réduction de sa pré-
Die Vorsorgeentschädigung beträgt 2500 Franken pro Jahr voyance ordinaire et qu'il dispose d'un faible revenu, il a droit à
und wird allen Ratsmitgliedern bis und mit dem achten Amts- une retraite extraordinaire, pour autant qu'il exerce son man-
jahr ausbezahlt dat depuis plus de cinq ans.
Ratsmitglieder mit vollen acht Amtsjahren erhalten beim Errei- 2. Modification de l'arrêté fédéral relatif à la loi sur les indemni-
chen des 65. Altersjahres - anstelle der Vorsorgeentschädi- tés parlementaires
gung-ein Ruhegehalt. Dieses beträgt für Ratsmitglieder: Art. 2
mit 9 bis 12 Amtsjahren: 1000 Fr./Monat Indemnité journalière
mit mehr als 12 Amtsjahren: 1600 Fr./Monat L'indemnité journalière se monte à 300 francs; elle est versée
Das Ruhegehalt wird beim Erreichen des 65. Altersjahres mo- par acomptes trimestriels, sur la base de 100 jours de travail.
natlich ausbezahlt, sofern das Ratsmitglied sein Parlaments- Si un député totalise moins de 90 jours de travail, la somme for-
mandat schon niedergelegt hat faitaire est diminuée de 300 francs par jour manquant; s'il tota-
Art. 7bis (neu) lise plus de 110 jours de travail, un supplément lui est versé,
Ausserordentliches Ruhegehalt jusqu'à concurrence d'un montant équivalant à 130 jours de
Das ausserordentliche Ruhegehalt beträgt 500 Franken pro travail.
Monat und wird an Ratsmitglieder mit mehr als 4 Amtsjahren En général, la réduction de la somme ou le paiement du
ausbezahlt, sofern das Einkommen nachweislich weniger als supplément ont lieu avec le versement du dernier acompte de
48 000 Franken pro Jahr beträgt l'année.
Der Nachweis ist anhand der Steuererklärung des Vorjahres Art. 3 al. 3,4
zu erbringen. Supprimés: L'indemnisation est comprise dans l'indemnité
Art. 7ter (neu) versée au titre du dédommagement pour les inconvénients
Gemeinsame Bestimmungen für das Ruhegehalt subis.
Das Ruhegehalt wird nur an ehemalige Ratsmitglieder, die vor Art. 5
dem 70. Lebensjahr zurückgetreten sind, ausbezahlt. Dispositions communes applicables aux indemnités de repas,
de nuitée et de voyage
Texte de l'initiative du 28 avril 1993 Al. 2bis (nouveau)
Me fondant sur l'article 21 bis de la loi sur les rapports entre les Les indemnités peuvent être calculées et payées par journée
conseils, je demande, par le biais d'une initiative parlemen- de travail ou par mois.
taire, que la loi sur les indemnités parlementaires et l'arrêté fé- Art. 6
déral y relatif soient modifiés comme il suit: L'indemnité de parcours est supprimée et remplacée par une
1. Loi sur les indemnités parlementaires allocation pour perte de gain.
Art. 2 L'allocation pour perte de gain est calculée d'après la formule
Indemnité annuelle suivante:
Al. 1 Le revenu du travail avant l'entrée en fonction, moins la
Les membres du Conseil national reçoivent une indemnité an- somme de la moitié de ce revenu, de l'indemnité de base et de
nuelle de 26 000 francs à titre de dédommagement pour leurs la somme forfaitaire de l'indemnité journalière. La différence
frais généraux et pour les inconvénients subis et de 24 000 ainsi obtenue est versée au titre de la perte de gain; elle ne dé-
francs pour la préparation de leurs travaux parlementaires. passe toutefois pas 50 000 francs.
Al. 2 (nouveau) Si un député totalise moins de 90 jours de travail, conformé-
L'indemnité versée au titre du dédommagement pour les in- ment à l'article 2 alinéa 2, l'allocation pour perte de gain est ré-
convénients subis peut être augmentée de 10 000 francs au duite de 300 francs par jour manquant
plus si le député apporte la preuve qu'il encourt effectivement Le député justifiera du revenu qu'il tirait de son travail avant
des frais plus élevés, que son temps de trajet est particulière- son entrée en fonction en présentant la déclaration d'impôts
Initiative parlementaire. Indemnités parlementaires 1100 N 15 juin 1994
de l'année ou des années à partir de laquelle/desquelles il fait 2. der Bruch zwischen Volk und Parlament (politische Unzu-
valoir son droit à l'allocation pour perte de gain. friedenheit und die Meinung, dass im Bundeshaus immer
Art. 7 mehr gegen und immer weniger für das Volk entschieden
Indemnité au titre de la prévoyance et retraite wird),
L'indemnité au titre de la prévoyance s'élève à 2500 francs par 3. die Aufhebung des Milizsystems als Merkmal der politi-
an; elle est versée à tous les députés jusqu'à la huitième année schen Kultur, das die Haltung zur Reform mitprägt (das Fest-
d'exercice incluse. halten an der Idee des ehren- und nebenamtlichen Milizparla-
Les députés qui ont exercé leur mandat pendant plus de huit ments)
ans reçoivent, lorsqu'ils atteignent l'année de leurs 65 ans, die Schwerpunkte der Verwerfung der Parlamentsreform dar-
une retraite en lieu et place de l'indemnité au titre de la pré- stellen.
voyance. La retraite s'élève pour les députés comptant: Ferner scheinen die Kenntnisse des Volkes über die Parla-
entre 9 et 12 ans d'exercice: 1000fr./mois mentsreform eher schlecht gewesen zu sein. Man könnte des-
plusde12 ans d'exercice: 1600fr./mois halb auch daraus schliessen, dass die Vorlage zu kompliziert
La retraite est versée chaque mois dès que le député a atteint gewesen ist
l'année de ses 65 ans, à condition qu'il ne soit plus en fonction. Zusammenfassend kann man sagen: Die Verwerfung erfolgte
Art. 7bis (nouveau) einerseits aus finanziellen Gründen und andererseits aus der
Retraite extraordinaire Unkenntnis des Volkes, was den Umfang eines Parlaments-
La retraite extraordinaire s'élève à 500 francs par mois; elle est mandates beinhaltet Dennoch ist davon auszugehen, dass
versée aux députés qui sont en exercice depuis plus de 4 ans bei einer tieferen Entschädigung der Parlamentarier das Refe-
et qui apportent la preuve que leur revenu est inférieur à 48 000 rendum nicht ergriffen worden wäre.
francs par an. 2. Befragung einiger Parlamentarier
Ces députés justifieront de leur revenu en présentant la décla- Bei Befragungen einiger Parlamentarier betreffend das Parla-
ration d'impôts de l'année précédente. mentariermandat hat man folgendes feststellen können:
Art. 7ter (nouveau) 2.1 Es wurde nie erwähnt, dass ein Parlamentarier für sein
Disposition commune applicable à la retraite Mandat grundsätzlich zuwenig entschädigt werde; jedoch
La retraite n'est versée qu'aux anciens députés qui ont quitté wurde mehrfach erläutert, dass sie zuwenig Mittel hätten, um
leur fonction avant l'âge de 70 ans. eine Teilzeitsekretärin oder Assistentin usw. - zur Unterstüt-
zung parlamentarischer Arbeit-zu engagieren.
2.2 Selbständig erwerbende Parlamentarier erleiden zum Teil
Haller Gret (S, BE) unterbreitet im Namen des Büros den fol-
grössere finanzielle Einbussen bei ihrer beruflichen Tätigkeit
genden schriftlichen Bericht:
durch den hohen Zeitaufwand und die mit dem Parlaments-
mandat verursachte Abwesenheit am Arbeitsplatz.
Wir unterbreiten Ihnen gemäss Artikel 21 ter des Geschäftsver- 2.3 Im Gegensatz zur Vorlage vom 27. September 1992 ge-
kehrsgesetzes den Bericht des Büros, das mit der Vorprüfung winnt man bei den Parlamentariern, mit denen ich gesprochen
der von Herrn Stucky am 28. April 1993 eingereichten parla- habe, den Eindruck, dass ein Parlamentarier etwa 50 Prozent
mentarischen Initiative beauftragt war. der Zeit für sein Mandat beansprucht Persönliche PR (zu einer
Die Initiative verlangt eine Änderung des Entschädigungsge- eventuellen späteren Wiederwahl) soll wohl auch kaum vom
setzes und des Bundesbeschlusses zum Entschädigungsge- Steuerzahler bezahlt werden. Um so mehr sollten 50 Prozent
setz. Neben einer Erhöhung und Pauschalierung der Entschä- Arbeitszeit reichen, wenn der Parlamentarier eine(n) Teilzeit-
digungen soll auch eine Erwerbsersatzordnung eingeführt beschäftigte(n) engagieren kann.
werden, wonach Einkommenseinbussen wegen der Aus- 2.4 Der Betrag von 2500 Franken, der vom Bund für die Alters-
übung eines Parlamentsmandates bis zu höchstens 50 000 vorsorge jährlich einbezahlt wird, scheint für vor allem ältere
Franken ausgeglichen werden können. Weiter verlangt der In- Parlamentarier von absoluter Irrelevanz bezüglich ihrer späte-
itiant auch die Einführung einer Ruhegehaltsregelung. ren Rente zu sein.
Das Büro hat den Initianten am 25. August 1993 angehört 3. Ziel
Nach der Ablehnung der im Rahmen der Parlamentsreform 3.1 Aufgrund des Argumentes der Finanzierung geht es nun
beschlossenen Neuregelung der Parlamentarierentschädi- darum, eine Politik der kleinen Schritte zu verfolgen. Das
gungen in der Volksabstimmung vom 27. September 1992 hat heisst, dass die eigentliche Entlöhnung der Grundentschädi-
das Büro beschlossen, von den hängigen Forderungen nach gung nicht allzuhoch sein darf und dass eine Erhöhung der
Verbesserung der Entschädigungen vorläufig nur die Frage Entschädigung dem Volk einleuchten muss.
der Vorsorge näher zu prüfen. Selbst im Abstimmungskampf 3.2 Es wäre von Vorteil, wenn der Bürger über den Umfang ei-
blieb unbestritten, dass auch für die Parlamentsarbeit eine nes Parlamentsmandates besser informiert würde.
Vorsorgeregelung gerechtfertigt sei. Das Büro verweist auf die 3.3 Die Parlamentsreform sollte so einfach wie möglich (falls
Vorlage 94.409, «Parlamentarische Initiative. Vorsorgerege- dies möglich ist) präsentiert werden.
lung für Parlamentsmitglieder». 3.4 Es geht darum, den Parlamentariern zumindest eine ange-
passte Grundentschädigung fürdas Parlamentsmandat zu be-
Begründung des Initianten zahlen und die mit dem Mandat verursachten Extrakosten zu
1. Ausgangslage einem grösseren Teil zu decken. Ferner sollte das Anstellen ei-
Die Abstimmung vom 27. September 1992 über die Parla- nerTeilzeitsekretärinunterder neuen Reform finanziell möglich
mentsreform weist folgendes Stimmergebnis auf: sein. Ausserdem ist es wichtig, dass ein gewisser gewohnter
Änderung des Geschäftsverkehrsgesetzes Lebensstandard trotz des Parlamentsmandates beibehalten
Ja 1 097 185 (58,0 Prozent) Nein 794 132 (42,0 Prozent) werden kann, dam itsich auch zukünftig BürgerzurWahl stellen
Änderung des Entschädigungsgesetzes werden, die ein tiefes und mittleres Salär haben respektive selb-
Ja 542 768 (27,6 Prozent) Nein 1 424 954 (72,4 Prozent) ständig erwerbend sind. Auch ist zu beachten, dass die für die
l nf rastru ktu rg esetz neue Parlamentsreform nötigen Mittel für das Volk nicht als zu
Ja 590 484 (30,6 Prozent) Nein 1 339 597 (69,4 Prozent) hohe Belastung empfunden werden. Von Relevanz ist, dass
Stimmbeteiligung: 45,5 Prozent das Parlament ein Milizparlament bleibt, denn gerade dadurch
In bezug auf den verworfenen Teil der Abstimmung der Parla- können die verschiedenen Situationen einzelner Berufsgattun-
mentsreform kann folgendes Konzept als Grundlage für eine gen am besten in Betracht gezogen werden.
mögliche neue Vorlage dienen. Aufgrund der obgenannten Ausgangslage ist folgende Re-
Die Vox-Analyse hält fest, dass: formmöglichkeit denkbar:
1. das Kostenargument (wobei man nicht darauf schliessen a Eine Aufbesserung der Grundentschädigung und der In-
soll, dass die Reform nur bei einem geringeren Entgelt oder in konvenienz, damit der Parlamentarier korrekt entschädigt wird
einer wirtschaftlich weniger angespannten Situation durchge- und damit er die Möglichkeit hat, eine Teilzeitangestellte, z. B.
kommen wäre), Sekretärin, Assistentin, zu engagieren.
15. Juni 1994 N 1101 Parlamentarische Initiative. Bezüge der Ratsmitglieder
b. Ein Erwerbsersatz für Parlamentarier, die durch ihr Parla- Gehen wir nun davon aus, dass jeder Parlamentarier in Zukunft
mentsmandat erhebliche Einbussen in ihrem beruflichen Ein- 80 000 Franken bekommt und dass er für sein Mandat 50 Pro-
kommen auf sich nehmen müssen. zent seiner Zeit beansprucht, so heisst das, dass alle Parlamen-
c. Anstelle einer Altersvorsorge könnte für gewisse Parlamenta- tarier, die vor Antritt ihres Parlamentsmandates «nur» eine 50-
rier eine Pension mit der Erreichung des 65. Altersjahres und prozentige, 40prozentige Tätigkeit oder weniger ausübten, fi-
nach dem Niederlegen seines Mandates ausgeschüttet werden. nanziell gedeckt sein dürften. Somit kann dieser seinen ge-
d. Es ist dafür zu sorgen, dass der Schweizer Bürger (z. B. via wohnten Lebensstandard-nämlich den, den er vor dem Antritt
Fernsehspots oder Interviews mit verschiedenen Parlamenta- seines Parlamentsmandates gehabt hat- beibehalten.
riern und auch mit Zeitungsartikeln) besser über diese Miliz- Der Parlamentarier, dessen vorparlamentarische berufliche
tätigkeit informiert wird. Tätigkeit 50 Prozent übersteigt und dessen Arbeitgeber für
e. Eine Reform, die nicht in allen Aspekten immer alle gleich den durch das neue Amt bedingten Arbeitsausfall keine oder
begünstigt, leuchtet vielleicht dem Bürger besser ein. eine ungenügende Entschädigung entrichtet, hat mit dem hier
4. Grundentschädigung und Taggeld unten vorgestellten Erwerbsersatz die Möglichkeit, eine finan-
Zurzeit betragen die Grundentschädigung 12 000 Franken pro zielle Kompensation zu bekommen. Die Kompensation ist vor
Jahr und das Taggeld 300 Franken pro Sitzungstag. allem auch für Parlamentarier gedacht, die selbständig erwer-
Eine Verdoppelung der Grundentschädigung von 12000 bend sind.
Franken auf 24 000 Franken ist wohl kaum als übertrieben an- Eine Kompensation erhält er allerdings nur, wenn er anhand
zusehen, was quasi einem Monatssalär von 2000 Franken ent- der Steuererklärung das Erwerbseinkommen vorweisen kann
sprechen würde. Da aber für die Bürger eine Verdoppelung respektive mit der Unterschrift des Arbeitgebers bestätigen
der Grundentschädigung und eine zusätzliche Erhöhung der kann, dass ihm das bisherige Arbeitseinkommen wegen des
Sitzungsgelder zuviel sein dürften, betrachte ich es als sinn- parlamentarischen Amtes gekürzt wird.
voll, das Taggeld nicht zu erhöhen. Es könnte aber als eine Die Idee der Kompensation liegt darin, dass der gewohnte Le-
Pauschale von 30 000 Franken pro Jahr dem Parlamentarier bensstandard beibehalten werden soll.
bezahlt werden, sofern dieser regelmässig an den Sitzungen Somit könnte man folgende Kompensationsmöglichkeit in Be-
teilnimmt Mehr als eine 10prozentige Abwesenheit wird mit ei- tracht ziehen:
nem Abzug von 300 Franken pro Sitzungstag pönalisiert, Es werden addiert: ursprüngliches Arbeitseinkommen
überdurchschnittliche Arbeitsleistung von 110 bis 130 Tagen weniger die Summe von der Hälfte des ursprünglichen Salärs
entlöhnt (Obergrenze, damit ein «Schinden» um Arbeitstage plus Grundentschädigung von 24 000 Franken plus das Tag-
unattraktiv gemacht wird). geld von 30 000 Franken (vorausgesetzt, der Parlamentarier
5. Inkonvenienz hat nicht mehr als eine 10prozentige Abwesenheit; sonst wer-
Da das Infrastrukturgesetz hochkantig verworfen worden ist den ihm von der Summe des Erwerbsersatzes zusätzlich noch
und dennoch viele Parlamentarier zumindest einer Teilzeitse- 300 Franken pro fehlenden Arbeitstag abgezählt): total 54 000
kretärin, eines wissenschaftlichen Mitarbeiters, eines Knech- Franken. Die Differenz zum ursprünglichen Gehalt könnte mit
tes usw. bedürfen, würde eine Erhöhung der schon heute aus- einer Kompensationsentschädigung bis zu etwa 50 000 Fran-
bezahlten Summe von 18 000 Franken pro Jahr zur Deckung ken vom Bund bezahlt werden.
der Inkonvenienz beim Stimmbürger möglicherweise auf we- Beispiel: Die Hälfte eines ursprünglichen Salärs von 120 000
niger Widerstand stossen. Gemäss Biga verdient eine Sekre- Franken wäre 60 000 Franken. Würden wir die Grundentschä-
tärin in der öffentlichen Verwaltung durchschnittlich brutto digung und das Sitzungsgeld dazuzählen, würde dies einen
5082 Franken (inklusive Anteil 13. Monatslohn). Eine Sekretä- Betrag von 114 000 Franken ergeben. Die Differenz zu 120 000
rin, die zu diesen Konditionen für 30 Prozent angestellt würde, Franken wäre somit 6000 Franken pro Jahr. Bei einem Salär
würde 18295 Franken pro Jahr kosten. (Beide Beträge sind von 200 000 Franken wäre die Differenz 46 000 Franken.
ohne Sozialleistungen seitens des Arbeitgebers gerechnet) In Anbetracht der Tatsache, dass der Stimmbürger höhere
Da ich annehme, dass im allgemeinen kein Parlamentarier nur Einkommen für Parlamentarier nicht goutiert, bin ich der Mei-
für sein SOprozentiges Parlamentsmandat (die meiste Arbeits- nung, dass 50 000 Franken der höchste Betrag sein sollte, den
zeit würde er ohnehin eher in Bern oder an einem Seminar man als Kompensation geben soll. Ab 208 000 Franken bleibt
oder einer Sitzung ausserhalb seines Büros verbringen) ir- die Kompensation bei 50 000 Franken. Ab 500 000 Franken
gendwo ein Büro mietet, sondern allenfalls - wenn er nicht Einkommen gibt es keine Kompensation mehr.
schon ein Büro an seinem normalen Arbeitsort hat - sich zu 7. Altersvorsorge
Hause ein solches einrichtet, sollte die Deckung der Kosten für Es ist zu prüfen, ob anstelle eines Beitrages des Bundes von
Büromaterial, Telefon und Fax kaum 6000 Franken pro Jahr 2500 Franken für die Altersvorsorge eine Rente entrichtet wer-
überschreiten. (Allfällige Mehrkosten, für solche Parlamenta- den könnte. Wie oben erwähnt, ist vor allem für ältere Parla-
rier, die aufgrund ihres Mandates eine grössere Wohnung ha- mentarier der Ertrag der einbezahlten 2500 Franken kaum
ben müssen, um ein Büro einzurichten!) noch rentenbildend.
Aufgrund der oben genannten Annahmen und Berechnungen Man könnte folgendes Modell prüfen und berechnen:
schliesse ich daraus, dass der Beitrag zur Deckung der Inkon- I Mindestens 9 bis 12 Parlamentsjahre 1000 Fr./Monat Rente
venienz von 18 000 auf 26 000 Franken erhöht werden sollte. 22 Prozent von 54 000 Fr.
Zu prüfen wäre die Möglichkeit eines Zusatzbetrages (nach II Mindestens 12 und mehr Parlamentsjahre
Vorweis der effektiven Kosten) im Rahmen von etwa 10000 1600 Fr./Monat Rente
Franken bei einigen Parlamentariern, die gezwungen sind, 35 Prozent von 54 000 Fr.
den Betrag von 26 000 Franken beträchtlich zu überschreiten, Dies jedoch immer nur, wenn der Parlamentarier bei seinem
und insbesondere zum Ausgleich der Distanzentschädigung, Rücktritt nicht älter als 70 Jahre alt ist
die administrativ viel zu aufwendig ist Neu könnten drei Kreise Als eine Art spezielle Sozialleistung könnte man unter Umstän-
geschaffen werden: Distanz bis zu 50 Kilometer: nichts; 50 bis den noch folgende Variante einbauen:
150 Kilometer: Pauschale 1000 Franken; darüber z.B. III Mindestens5 bis8 Parlamentsjahre 500 Fr./Monat Rente
3000 Franken. 11 Prozent von 54 000 Fr.
6. Erwerbsersatz
Rechnet man die Pauschale Zur Erfüllung dieser Sozialleistung sind folgende Kriterien ku-
Taggeld 30 000 Fr., mulativ in Betracht zu ziehen:
Grundentschädigung 24 000 Fr., a Der Parlamentarier muss bei seinem 5. bis 8. Amtsjahr min-
Inkonvenienz 26 000 Fr., destens 50 Jahre alt gewesen, aber bei der Vollendung
so kommt man auf ein Total von 80 000 Fr. des 8. Jahres noch nicht pensioniert sein. Bei Selbständiger-
246 x 80 000 = 19 680 000 Fr. werbenden und bei gewissen Spezialfällen kann das Pensio-
Heute betragen die Ausgaben für Nationalrat und Ständerat nierungsalter unter Umständen auch höher als 65 Jahre sein,
etwa 14 760 000 Fr. falls die Pensionierung bei diesen erst im 7. und 8. Jahr erfol-
Differenz 4 920 000 Fr. gen sollte.
Initiative parlementaire. Indemnités parlementaires 1102 N 15 juin 1994
b. Wenn der Parlamentarier durch sein Mandat eine Pensions- Haller Gret (S, BE) présente au nom du Bureau le rapport écrit
einbusse erleidet, z. B., wenn der Arbeitgeber weniger Prä- suivant:
mien einbezahlt hat; oder bei einem Selbständigerwerben-
den, wenn er wegen des Mandates zu kleineren Einkommen Conformément à l'article 21ter de la loi sur les rapports entre
kam und damit eine geringere dritte Säule aufbauen konnte. les conseils, nous vous soumettons ci-joint le rapport du Bu-
c. Wenn das Einkommen des Parlamentariers (für seine nicht- reau, chargé de donner son préavis sur l'initiative parlemen-
parlamentarische Arbeit) unter 48 000 Franken liegt taire déposée le 28 avril 1993 par M. Stucky.
Für alle Varianten gilt: Nous rappelons que cette initiative vise à modifier la loi sur les
Die Rente wird erst ab 65. Altersjahr ausbezahlt Bei Parlamen- indemnités parlementaires d'une part, l'arrêté fédéral relatif à
tariern, die noch im AHV-Alter ihr Mandat ausüben, wird die la loi sur les indemnités parlementaires d'autre part, sur quatre
Pension erst nach Abgabe ihres Mandates bezahlt points: augmentation des indemnités parlementaires, trans-
8. Alterslimite formation des indemnités journalières en indemnités forfaitai-
Die Alterslimiten sind folgendermassen begründet: res, instauration d'une allocation pour perte de gain de 50 000
Vorausschicken sollte man, dass erstens die 2500 Franken in francs au maximum, instauration d'un régime de retraite.
der Regel für eher jüngere Parlamentarier bezahlt werden, bei Le Bureau a entendu l'auteur de l'initiative le 25 août 1993.
denen die 2500 Franken noch rentenbildend sind, und zwei- Le peuple ayant rejeté, le 27 septembre 1992, la nouvelle ré-
tens für alle Parlamentarier, die die oben erwähnten Kriterien glementation concernant les indemnités parlementaires qui
nicht erfüllen. Für sie bleibt grundsätzlich alles beim alten. avait été proposée dans le cadre de la réforme du Parlement,
Kategorie II le Bureau a décidé de concentrer pour l'instant tous ses efforts
Parlamentarier, die mehr als 12 Amtsjahre absolviert haben, sur la seule question de la prévoyance, dont le bien-fondé
können nach Abgabe ihres Parlamentsmandates und bei der n'avait pas été contesté. Le Bureau renvoie à ce sujet à l'objet
Pensionierung eine Rente von 1600 Franken beziehen. 94.409, «Initiative parlementaire. Réglementation en matière
Kategorie III de prévoyance applicable aux députés».
Sollte man als eine Art Sozialleistung für schon ältere Parla-
mentarier ansehen, die aber noch nicht im AHV-Alter sind. Sie Développement de l'auteur de l'initiative
können mit den 2500 Franken keine Rente mehr bilden und 1. Situation de départ
sind weder vermögend, noch verfügen sie über ein höheres Lavotationdu27 septembre 1992 sur la réforme du Parlement
Einkommen. a donné les résultats suivants:
Révision de la loi sur les rapports entre les conseils
Erwägungen des Büros Oui 1 097 185 (58,0 pourcent)/Non 794 132 (42,0 pour cent)
Nach dem negativen Volksentscheid vom 27. September Révision de la loi sur les indemnités parlementaires
1992 zur Verbesserung der Parlamentarierentschädigungen Oui 542 768 (27,6 pourcent)/Non 1 424 954 (72,4 pour cent)
schlägt Herr Stucky ein neues Entschädigungssystem mit den Loi sur les coûts d'infrastructure
folgenden Eckpunkten vor: Erhöhung und Pauschalierung Oui 590 484 (30,6 pourcent)/Non 1 339 597 (69,4 pour cent)
der Entschädigungen für die Ratsarbeit; Erhöhung der Ent- Participation: 45,5 pour cent
schädigung für Infrastrukturauslagen mit der Möglichkeit ei- Le présent document porte sur les éléments de la réforme par-
ner Ausrichtung aufgrund der persönlichen Situation der Rats- lementaire qui ont été rejetés et pourra servir de base pour la
mitglieder; die Einführung einer Erwerbsersatzordnung und présentation d'un nouveau projet
eine neue Vorsorgeregelung. L'analyse Vox constate:
Während die Verbesserung der Vorsorgeregelung im Büro wie 1. Que l'argument financier (sans qu'on puisse toutefois
auch im National- und Ständerat unbestritten blieb (vgl. conclure que la réforme aurait passé si les indemnités avaient
92.3435 Motion NR/SR [Schmid Peter]. Vorsorgeentschädi- été moindres ou la situation économique moins tendue),
gung für Parlamentsmitglieder), lehnt das Büro weitere Mass- 2. Que la rupture entre le peuple et le Parlement (mécontente-
nahmen im Entschädigungsbereich ab. ment politique; impression que les décisions, à Berne, sont
Das Büro teilt zwar die Meinung von Herrn Stucky, dass die prises de plus en plus contre et de moins en moins pour le
Entschädigung der Parlamentsmitglieder gesamthaft gese- peuple)
hen ungenügend und dem geleisteten Einsatz nicht angemes- 3. Que la suppression du système de milice caractérisant la
sen ist Es lehnt aber eine Erhöhung zum heutigen Zeitpunkt culture politique qui marque l'attitude vis-à-vis de la réforme
ab. Das wirtschaftliche Umfeld und die Lage der Bundesfinan- (attachement à l'idée d'un parlement de milice exerçant son
zen haben sich seit dem negativen Volksentscheid noch ver- mandat à titre bénévole et accessoire)
schlechtert Zudem ist das Büro der Meinung, dass eine Pau- ont constitué les principaux motifs de rejet de la réforme du
schalierung der Entschädigungen nicht der richtige Weg sei Parlement
und dass die Leistungskomponente, d. h. die Taggelder, bei- II semble en outre que les connaissances du peuple au sujet
zubehalten seien. Ferner lehnte es mit 7 zu 4 Stimmen eine de la réforme du Parlement aient été plutôt lacunaires, ce qui
Anpassung der Taggelder und mit 7 zu 5 Stimmen eine Anpas- laisse penser que le projet était trop compliqué.
sung der Spesenentschädigungen an die Teuerung ab. En résumé, on peut dire que le rejet s'explique d'une part par
Ausgehend vom Grundsatz, dass die Arbeit im Parlament für des raisons financières et d'autre part par le fait que le peuple
alle gleich bewertet und folglich gleich entschädigt werden ignore ce que recouvre un mandat parlementaire. On peuttou-
soll, lehnte das Büro die Einführung einer Erwerbsersatzlö- tefois supposer que si le projet avait prévu une indemnisation
sung ab. Es unterstrich, dass die Übernahme eines Parla- moins élevée, le référendum n'aurait pas été demandé.
mentsmandates freiwillig sei und man auch nicht von einem 2. Sondage auprès de quelques parlementaires
Arbeitsverhältnis im eigentlichen Sinn des Wortes ausgehen En interrogeant quelques parlementaires au sujet de leur man-
bzw. von «Lohn» sprechen könne. Das Büro anerkennt zwar, dat, on a pu constater ce qui suit:
dass Ratsmitglieder wegen dem Parlamentsmandat Einkom- 2.1 Pas un n'a affirmé que les parlementaires étaient par prin-
menseinbussen in Kauf nehmen müssen. Eine Kompensation cipe trop peu indemnisés pour l'exercice de leur mandat; plu-
solcher Einbussen würde aber zu einer Ungleichbehandlung sieurs, en revanche, on dit n'avoir pas assez de moyens pour
führen, die weder gerechtfertigt noch erwünscht wäre. engager une secrétaire à temps partiel ou une assistante, etc.,
Unbestritten blieb im Büro die Forderung nach einer besseren pour les aider dans leurs tâches de parlementaire.
Vorsorgeregelung, welche das Büro mit einer eigenen Initia- 2.2 Les parlementaires qui exercent une profession en indé-
tive verwirklichen will. Eine entsprechende Vorlage (94.409) pendant subissent parfois d'importantes diminutions de leur
liegt dem Nationalrat zur Genehmigung vor. revenu professionnel à cause du temps que leur prend leur
Damit erachtet das Büro die Entschädigungsfrage als vorläu- mandat et des absences qu'il occasionne.
fig erledigt und beantragt dem Rat, der Initiative keine Folge zu 2.3 Contrairement à ce qui est dit dans le projet du 27 septem-
geben. bre 1992, on a l'impression, en parlant avec les parlementai-
res, qu'un député consacre env. 50 pour cent de son temps de
15. Juni 1994 N 1103 Parlamentarische Initiative. Bezüge der Ratsmitglieder
travail à son mandat. Cependant, le temps qu'il consacre aux 5. Indemnité pour les inconvénients subis
relations publiques (pour être éventuellement réélu) ne saurait Comme la loi sur les coûts d'infrastructure a été massivement
être financé par le contribuable. Et si le parlementaire peut en- rejetée, mais que de nombreux parlementaires ont tout de
gager un employé ou une employée à temps partiel, 50 pour même besoin au moins d'une secrétaire à temps partiel, d'un
cent du temps de travail devraient être d'autant plus suffisants. collaborateur scientifique ou d'un auxiliaire agricole, etc., une
2.4 En ce qui concerne la retraite, les 2500 francs qui sont ver- augmentation de la somme de 18 000 francs par an versée au-
sés chaque année par la Confédération au titre de la pré- jourd'hui au titre du dédommagement pour les inconvénients
voyance semblent tout à fait insignifiants, surtout pour les par- subis pourrait rencontrer moins de résistance auprès des ci-
lementaires d'un certain âge. toyens. Selon l'Ofiamt, une secrétaire employée dans l'admi-
3. Objectif nistration publique gagne en moyenne 5082 francs brut par
3.1 Si l'on considère l'argument financier, il faut maintenant mois (y compris la part du 13e mois de salaire). Une secrétaire
adopter une politique des petits pas. En conséquence, l'in- qui serait engagée à 30 pour cent à ces conditions coûterait
demnité de base ne doit pas être trop élevée; en outre, une 18 295 francs par année (les deux montants n'incluent pas les
augmentation de l'indemnité doit pouvoir être comprise par le prestations sociales de l'employeur).
peuple. Comme je pars du principe qu'en général aucun parlemen-
3.2 On aurait tout à gagner d'une meilleure information du ci- taire ne loue un bureau uniquement pour son mandat à
toyen en ce qui concerne les tâches liées au mandat parle- 50 pour cent (il passerait de toute façon la plupart de son
mentaire. temps de travail à Berne, à des séminaires ou à des séances),
3.3 La réforme du Parlement devrait être présentée de manière mais que s'il n'a pas déjà un bureau à son lieu de travail, il s'en
aussi simple que possible (pour autant que cela soit possible). aménage un à la maison, la somme couvrant les frais de maté-
3.4 II s'agit de payer aux parlementaires, pour l'exercice de riel, de téléphone et de fax ne devrait guère dépasser 6000
leur mandat, une indemnité de base adaptée et de couvrir une francs par année (éventuellement frais supplémentaires pour
majeure partie des frais supplémentaires qu'ils encourent de les parlementaires qui, à cause de leur mandat, doivent avoir
par cet exercice. En outre, la nouvelle réforme devrait donner un plus grand appartement pour y aménager un bureau).
aux parlementaires les moyens d'engager une secrétaire à Je conclus de ce qui précède que le montant dédommageant
temps partiel. Par ailleurs, il est important qu'un certain niveau des inconvénients subis devrait être relevé de 18 000 à 26 000
de vie puisse être maintenu, malgré l'exercice du mandat, afin francs. Il faudrait en outre examiner la possibilité de verser un
que les citoyens dont le salaire est bas ou moyen, ou qui tra- supplément de l'ordre de 10 000 francs (sur présentation de
vaillent en indépendant, puissent eux aussi se présenter à des pièces justifiant des coûts effectifs) à certains parlementaires
élections à l'avenir. Il faut, de plus, veiller à ce que les moyens qui sont contraints de dépasser largement les 26 000 francs
qui seraient engagés au titre de la nouvelle réforme du Parle- afin, notamment, de compenser l'indemnité de parcours qui
ment ne soient pas perçus par le peuple comme une charge entraîne trop de charges administratives. On pourrait désor-
trop lourde. Il est important que le Parlement reste un parle- mais définir trois cercles: distance jusqu'à 50 kilomètres: rien;
ment de milice, car seul ce système permet de tenir compte au de 50 à 150 kilomètres: forfait de 1000 francs; au-delà: par ex.
mieux des différentes réalités professionnelles. 3000 francs.
Sur la base de ce qui précède, on peut envisager les réformes 6. Allocation pour perte de gain
suivantes: 51 l'on additionne les sommes forfaitaires:
a Amélioration de l'indemnité de base et de l'indemnité pour Indemnité journalière 30000fr.
les inconvénients subis, afin que le parlementaire soit dédom- Indemnité de base 24000fr.
magé correctement et qu'il ait la possibilité d'engager une em- Indemnité pour inconvénients subis 26 000 fr.
ployée à temps partiel, par ex une secrétaire ou un/une assis- on arrive au total de 80 000 fr.
tante. 246x80000= 19680000fr.
b. Versement d'une allocation pour perte de gain aux parle- Aujourd'hui, les dépenses pour le Conseil national et le
mentaires qui, de par l'exercice de leur mandat, doivent Conseil des Etats s'élèvent à environ 14 760 000 f r.
supporter des diminutions importantes de leur revenu profes- Différence 4920000fr.
sionnel. Si l'on part du principe que chaque parlementaire recevra dé-
c. En lieu et place de l'indemnité au titre de la prévoyance, ver- sormais 80 000 francs et qu'il consacre 50 pour cent de son
sement, à certains parlementaires, d'une retraite lorsqu'ils at- temps de travail à l'exercice de son mandat, cela signifie que
teignent l'année de leurs 65 ans et qu'ils ont quitté leur fonc- tous les parlementaires qui, avant d'entamer leur mandat, ne
tion. travaillaient «qu'à» 50 pour cent, 40 pour cent ou moins de-
d. Meilleure information du citoyen suisse au sujet du système vraient être couverts financièrement Ainsi, ils peuvent mainte-
de milice (p. ex. au moyen de spots télévisés, d'interviews de nir leur niveau de vie habituel, c'est-à-dire celui qu'ils avaient
parlementaires, ou encore d'articles de journaux). avant d'entamer leur mandat
e. Une réforme qui ne favorise pas tout le monde en même Le député dont l'activité professionnelle préparlementaire dé-
temps et à tous les niveaux sera peut-être mieux acceptée par passait 50 pour cent et dont l'employeur ne verse, en compen-
les citoyens. sation des absences dues à l'exercice de la nouvelle charge,
4. Indemnité de base et indemnité journalière pas d'indemnité ou une indemnité insuffisante, a la possibilité,
Actuellement, l'indemnité de base s'élève à 12 000 francs par avec l'allocation pour perte de gain présentée ci-après, de re-
année et l'indemnité journalière à 300 francs par jour de cevoir une compensation financière. Cette compensation est
séance. aussi et surtout conçue pour les parlementaires qui exercent
Un doublement de l'indemnité de base de 12 000 à 24 000 leur activité en indépendant.
francs ne saurait être considéré comme excessif; ce nouveau Toutefois, le parlementaire ne reçoit une compensation que
montant annuel équivaudrait à un salaire mensuel d'environ s'il peut justifier de son revenu professionnel sur la base de sa
2000 francs. En revanche, le citoyen pourrait trouver exagéré déclaration d'impôts ou s'il peut certifier, avec la signature de
qu'en plus du doublement de l'indemnité de base, on aug- l'employeur, que le revenu de son travail a été diminué à cause
mente aussi l'indemnité journalière; en conséquence, il me du mandat parlementaire.
semble raisonnable de ne pas relever l'indemnité journalière. Cette compensation a pour but de permettre au parlementaire
Cependant, elle pourrait être versée au parlementaire sous la de maintenir son niveau de vie.
forme d'une somme forfaitaire de 30 000 francs par année, Ainsi, on peut considérer la possibilité de compensation sui-
pour autant qu'il participe régulièrement aux séances. Un taux vante:
d'absence de plus de 10 pour cent serait pénalisé d'une dé- On additionne: revenu du travail avant l'entrée en fonction,
duction de 300 francs par jour de séance, un taux de présence moins la somme de la moitié de ce revenu, de l'indemnité de
de 110à 130 jours serait rétribué (= limite supérieure pour évi- base (24000 francs) et de l'indemnité journalière (30000
ter une surenchère). francs, pour autant que le parlementaire n'enregistre pas un
taux d'absence de plus de 10 pour cent; dans le cas contraire,
Initiative parlementaire. Indemnités parlementaires 1104 N 15 juin 1994
il lui est déduit de l'allocation pour perte de gain 300 francs par Considérations du Bureau
jour manquant), total 54 000 francs. La différence par rapport Le peuple ayant refusé, le 27 septembre 1992, d'entériner le
au revenu du travail avant l'entrée en fonction pourrait être nouveau système d'indemnisation des parlementaires sur
payée par la Confédération sous la forme d'une indemnité lequel il avait été appelé à trancher dans le cadre plus large de
compensatoire pouvant aller jusqu'à environ 50 000 francs. la réforme du Parlement, M. Stucky a proposé un nouveau dis-
Exemple: La moitié d'un salaire avant l'entrée en fonctions de positif articulé autour des points suivants: augmentation des
120 000 francs donne 60 000 francs. Si l'on y ajoute l'indem- indemnités parlementaires, transformation des indemnités
nité de base et l'indemnité journalière, cela fait 114 000 francs. journalières en indemnités forfaitaires, augmentation des in-
La différence par rapport à 120 000 francs donne 6000 francs demnités de secrétariat avec modulation possible en fonction
par année. Pour un salaire de 200 000 francs, la différence se de la situation particulière de chaque député, instauration
monterait à 46 000 francs. Comme le citoyen ne semble guère d'une allocation pour perte de gain, instauration d'un régime
apprécier que l'on augmente le revenu des parlementaires, je de retraite.
pense que 50 000 francs devrait être le montant maximum Considérant que la modernisation de la réglementation en
pouvant être versé à titre de compensation. Dès 208 000 matière de prévoyance était le seul point n'ayant donné lieu à
francs, la compensation reste à 50 000 francs. Dès 500 000 contestation ni de la part du Bureau, ni de la part du Conseil
francs de revenu, il n'y a plus de compensation. national, ni de la part du Conseil des Etats (cf. 92.3435 Motion
7. Prévoyance CN/CE [Schmid Peter]. Contribution allouée aux parlementai-
II faut examiner si, à la place du montant de 2500 francs versé res au titre de la prévoyance), le Bureau renonce pour l'heure à
par la Confédération au titre de la prévoyance, on ne pourrait agir dans les autres domaines ressortissant à l'indemnisation.
pas verser une retraite. Comme mentionné plus haut, le mon- Si le Bureau partage l'opinion de M. Stucky, selon laquelle l'in-
tant de 2500 francs ne permet plus guère de se constituer une demnisation accordée aux députés est globalement insuffi-
rente, surtout pour les parlementaires d'un certain âge. sante compte tenu de l'investissement personnel que requiert
On pourrait étudier le modèle suivant: l'activité parlementaire, il n'en rejette pas moins l'idée d'une
I 9 à 12 années au Parlement 1000fr./mois de retraite réévaluation, du moins pour l'instant D'une part, en effet, la si-
22 pourcentde54 000fr. tuation économique en général, et les finances de la Confédé-
II 12 ou plus années au Parlement 1600 fr./mois de retraite ration en particulier, se sont encore dégradées depuis le
35 pour cent de 54 000 fr. «non» populaire. D'autre part, le Bureau ne considère pas que
Toutefois, ces sommes ne sont versées que si le parlemen- la globalisation de l'indemnisation sous la forme d'indemnités
taire est âgé de moins de 70 ans lorsqu'il quitte ses fonctions. forfaitaires soit véritablement judicieuse: mieux vaut, à ses
Dans certains cas, on pourrait également envisager une sorte yeux, conserver le système des indemnités journalières, dont
de prestation sociale spéciale. le versement est subordonné à la présence. Enfin, le Bureau a
III 5 à8 années au Parlement 500fr./mois de retraite rejeté, par 7 voix contre 4, l'idée d'un ajustement des indemni-
11 pour cent de 54000fr. tés journalières au renchérissement, et, par 7 voix contre 5,
Pour obtenir cette prestation sociale, le parlementaire doit l'idée d'un tel ajustement pour les indemnités versées au titre
remplir les critères suivants de manière cumulative: des débours.
a Le parlementaire doit être âgé d'au moins 50 ans lorsqu'il se Par ailleurs, s'appuyant sur le principe que tous les parlemen-
trouve entre la 5e et la 8e année d'exercice; cependant, il ne taires accomplissent un travail d'égale valeur qui doit donc
doit pas encore être à la retraite lorsqu'il achève sa 8e année. être également rémunéré, le Bureau a rejeté la proposition
Pour les indépendants et dans certains cas spéciaux, l'âge de d'une allocation pour perte de gain. Il a rappelé à ce propos,
la retraite peut être, dans certaines circonstances, plus élevé d'abord, que personne n'était obligé d'accepter un mandat
que 65 ans, si ces parlementaires ne partent à la retraite qu'au parlementaire, ensuite, qu'il était difficile de considérer que
cours de leur 7e ou 8e année d'exercice. l'activité parlementaire était un travail comme un autre, et donc
b. Le parlementaire subit, de par l'exercice de son mandat, d'assimiler la rémunération des députés à un «salaire». Cela
une diminution de sa retraite, par exemple lorsque l'em- n'empêche pas d'ailleurs le Bureau d'admettre qu'un mandat
ployeur a payé moins de primes; ou, pour les indépendants, il parlementaire se traduit effectivement par une perte de re-
a produit un revenu moindre à cause de son mandat, de sorte venu: mais compenser cette perte conduirait à une inégalité
que le 3e pilier qu'il s'est constitué est moins important de traitement aussi injustifiable que peu souhaitable.
c. Le revenu du parlementaire (pour son activité extraparle- Enfin, le Bureau reste unanime à admettre le bien-fondé d'une
mentaire) est inférieur à 48 000 francs. amélioration de la réglementation en matière de prévoyance,
Les conditions suivantes s'appliquent à toutes les variantes: et il a lui-même soumis une initiative en ce sens (94.409) au
La retraite n'est versée qu'à partir de la 65e année. Pour les Conseil national.
parlementaires qui exercent encore leur mandat à l'âge de la En conséquence, le Bureau considère que le chapitre de l'in-
retraite, la retraite n'est versée que lorsqu'ils remettent leur demnisation est provisoirement clos, et il propose au Conseil
mandat de ne pas donner suite à l'initiative parlementaire Stucky.
8. Limite d'âge
Les limites d'âge s'expliquent comme suit: Antrag des Büros
II faut remarquer tout d'abord que les 2500 francs sont en gé- Das Büro beantragt mit 13 zu 0 Stimmen, der Initiative keine
néral versés en premier lieu à des parlementaires plutôt jeunes Folge zu geben.
pour qui cette somme permet encore de se constituer une
rente et en second lieu à tous les parlementaires qui ne rem- Proposition du Bureau
plissent pas les critères précités. Pour ces personnes, rien ne Le Bureau propose, par 13 voix sans opposition, de ne pas
change. donner suite à l'initiative.
Catégorie II
Les parlementaires qui ont exercé leur mandat pendant plus Angenommen -Adopté
de 12 ans peuvent toucher une rente de 1600 francs après
avoir remis leur mandat parlementaire et au moment du départ
à la retraite.
Catégorie III Schluss der Sitzung um 19.30 Uhr
A considérer comme une sorte de prestation sociale pour des La séance est levée à 19 h 30
parlementaires plus âgés, mais n'ayant pas encore atteint
l'âge de l'AVS. Ils ne peuvent plus se constituer une rente avec
les 2500 francs, ne disposent pas d'une grande fortune, ni
d'un revenu élevé.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Parlamentarische Initiative (Stucky) Bezüge der Mitglieder der eidgenössischen Räte
Initiative parlementaire (Stucky) Indemnités dues aux membres des conseils législatifs
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1994
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 13
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.432
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 15.06.1994 - 15:00
Date
Data
Seite 1098-1104
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