Federal Council's Non-Intervention in Youth Session Organization
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis case concerns a request to review the organization of a youth session, specifically regarding the application of parliamentary rules, the equitable distribution of seats, and the allocation of tribune seats. The Federal Council declined the request, stating that the organization of youth sessions is the responsibility of the youth organizations themselves, and the Federal Council does not wish to interfere in their self-governance, particularly as it relates to citizen engagement.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 al. 1 LTF; Federal Council's Non-Intervention in Youth Session Organization: The Federal Council declined the request, stating that the organization of youth sessions is the responsibility of the youth organizations themselves, and the Federal Council does not wish to interfere in their self-governance, particularly as it relates to citizen engagement.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision was cited by the court to explain why the appeal was declared inadmissible due to being against an interlocutory decision.
Volltext
Postulat Ruffy 594 18 mars 1994
Schriftliche Begründung müssen, ist fraglich. Zudem wurde von verschiedenen Seiten
Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen festgestellt, dass die politische Auswahl der Teilnehmer sehr
eine schriftliche Antwort. einseitig war. Sogar die Tribünenbillette für die Parlamentarier wurden anscheinend nur an Bevorzugte abgegeben. Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates une réponse écrite. vom 2. Februar 1994 Rapport écrit du Conseil fédéral Schriftliche Erklärung des Bundesrates du 2 février 1994 vom 6. Dezember 1993 Die Gewährung des Gastrechtes zur Durchführung von Ju-
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. gendsessionen im Nationalratssaal liegt in der Kompetenz der
eidgenössischen Räte. Es ist deshalb grundsätzlich auch Déclaration écrite du Conseil fédéral nicht Aufgabe des Bundesrates, die Anwendung verschiededu 6 décembre 1993 ner Artikel aus dem Ratsreglement für Jugendsessionen zu Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat überprüfen.
Der Ordnungsdienst und die Durchsetzung von Verhaltensre- Überwiesen - Transmis geln liegen in der Verantwortung der Parlamentsdienste, welche direkt den eidgenössischen Räten unterstellt sind. Deshalb kann der Bundesrat auch nicht über die Verteilung von Tribünenplätzen bestimmen.
Die Jugendlichen, welche Jugendsessionen in eigener Initia- #ST# 93.3625 tive organisieren, sind auch für eine möglichst repräsentative und demokratische Vertretung selber verantwortlich. Das Pa- Postulat Jenni Peter tronat hat die Eidgenössische Kommission für Jugendfragen übernommen, welche das Projekt begleitet hat und für eine Jugendsession korrekte Durchführung besorgt war. Die Jugendsession vom Session des jeunes 4. Dezember 1993 wurde von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) organisiert, in welcher ein breites Spektrum von Jugendorganisationen vertreten ist An der Jugendsession interessierte Jugendliche konnten sich aufgrund einer Ausschreibung melden, welche über Wortlaut des Postulates vom 15. Dezember 1993 verschiedenste Kanäle erfolgt ist (SAJV-Mitglieder, andere Ju-
Bevor eine weitere Jugendsession stattfindet, bitte ich den gendverbände, Zeitschrift Dialog, kantonale Erziehungsdirek-
Bundesrat, folgende Punkte zu prüfen: tionen, Schülerund Schülerinnen-Zeitschriften, Medien, Ju-
- Um die Reinigungsarbeiten in Grenzen zu halten, soll gegendzentren, kantonale und kommunale Jugendparlamente). prüft werden, ob verschiedene Artikel aus dem Ratsreglement Aufgrund der eingegangenen Anmeldungen wurde ein mögauch an der Jugendsession anzuwenden sind. lichst breites Spektrum (Herkunft, Geschlecht usw.) berück-
- Es ist zu prüfen, wie eine gerechtere Sitzverteilung erreicht sichtigt Politische Gesichtspunkte standen bei der Auswahl
werden kann. Allenfalls sind die Sitze nach dem bestehenden allerdings nicht im Vordergrund. Der Bundesrat sieht keine
Parteienproporz aufzuteilen. Die im Parlament vertretenen Notwendigkeit, den Jugendlichen entsprechende Vorschrif- Parteien hätten so die Möglichkeit, ihre Anzahl Sitze an die Juten zu machen. gendverbände und Jungpolitiker zu verteilen. Sie müssten Da die Jugendsession eine von den Jugendlichen und ihren
sich somit auch mit der Jugendpolitik auseinandersetzen! Verbänden in eigener Verantwortung durchgeführte Veranstal-
- Zudem ist zu prüfen, ob es nicht sinnvoller wäre, die Tribütung ist, in die der Bundesrat nicht zuletzt aus staatsbürgerli-
nenplätze über die Parlamentsdienste zu verteilen. chen Überlegungen so wenig als möglich eingreifen will, beantragt er Ablehnung des Postulates. Texte du postulat du 15 décembre 1993 Avant qu'une nouvelle session des jeunes n'ait lieu, je prie le Schriftliche Erklärung des Bundesrates Conseil fédéral d'étudier les points suivants: Déclaration écrite du Conseil fédéral
- Nettoyage des locaux: Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen. Ne faudrait-il pas appliquer certains articles du règlement du Conseil national à la session des jeunes, afin de limiter les tra- Abgelehnt - Rejeté vaux de nettoyage?
- Equité dans la répartition des sièges: Par quel moyen pourrait-on parvenir à une répartition équitable des sièges? Ne pourrait-on les partager entre les partis selon le nombre de sièges qu'ils ont au Parlement? Les partis représentés au Parlement auraient ainsi la possibilité d'attribuer #ST# 93.3670 leurs sièges aux associations de jeunes ainsi qu'à des jeunes engagés en politique, ce qui obligerait aussi ces partis à se Postulat Ruffy préoccuper de la politique des jeunes! Nationales Forschungsprogramm.
- Attribution des places des tribunes: Studien über die Korruption Ne serait-il pas plus judicieux que ce soit les Services du Parlement qui attribuent les places dans les tribunes? Recherches sur la corruption.
Programme national de recherche Mitunterzeichner-Cosignataires: Bischof, Borer Roland, Dreher, Giezendanner, Keller Rudolf, Kern, Maspoli, Moser, Scherrer Jürg, Scherrer Werner, Seiler Hanspeter, Stalder, Steffen, Steinemann (14)
Wortlaut des Postulates vom 17. Dezember 1993 Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Bundesrat wird eingeladen, dafür zu sorgen, dass im Rah-
Der Ablauf der Jugendsession 1993 lässt vermuten, dass vermen des vor kurzem beschlossenen Nationalen Forschungs-
schiedene organisatorische Angelegenheiten nicht geregelt programms «Gewalt im Alltag und organisierte Kriminalität»
sind. Ob Transparente in den Ratssaal gehören oder ob das ein besonderes Gewicht auf die Korruption und die Mittel zu
Picknicken und Velofahren im Bundeshaus toleriert werden ihrer Bekämpfung gelegt wird. Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Jenni Peter Jugendsession
Postulat Jenni Session des jeunes
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1994 Année Anno
Band I Volume Volume
Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 18 Séance Seduta
Geschäftsnummer 93.3625 Numéro d'objet Numero dell'oggetto
Datum 18.03.1994 - 08:00 Date Data
Seite 594-594 Page Pagina
Ref. No 20 023 859
Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.