Parliamentary Postulates on Healthcare, Social Security, Youth Sessions, and Corruption
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis document contains several parliamentary postulates and the Federal Council's responses. One postulate suggested requiring a one-year nursing internship as a prerequisite for medical studies to curb physician oversupply and associated costs, with the council expressing willingness to examine this. Another postulate concerned "AHVplus," and the council agreed to report on potential solutions. A third postulate proposed stricter rules for youth sessions, including cleaning protocols and seat distribution, which the council rejected, stating that such events are self-organized by youth groups. The council also indicated its readiness to address a postulate regarding corruption research within a national program.
Legislator-Regeste
KI-generiertParliamentary Postulates on Healthcare, Social Security, Youth Sessions, and Corruption: kanntlich die Leistungserbringer (Ärztinnen und Ärzte) einen Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
18. März 1994 N 593 Postulat SGK-NR
Deshalb ist es zwingend notwendig, dass der Bundesrat die coûts qui ne serait pas accompagnée d'une restriction des en-
Verhandlungen aufnimmt, und zwar unverzüglich. trées en facultés de médecine n'est pas pensable. On sait en
effet que ceux qui fournissent les prestations, en l'occurrence
Schriftliche Erklärung des Bundesrates les médecins, ont une liberté considérable quant à l'offre de
vom 7. März 1994 leurs prestations; les statistiques corroborent d'ailleurs ces
Déclaration écrite du Conseil fédéral faits.
du 7 mars 1994 C'est dans ce contexte que certains pays ont introduit le nume-
Eine Aktivierung des Gesuches um Aufnahme von Beitrittsver- rus clausus dans les facultés de médecine, bien qu'aucun mo-
handlungen ist gegenwärtig nicht opportun. Die Frage bleibt dèle ne soit satisfaisant L'évaluation selon les notes obtenues
jedoch Gegenstand laufender Prüfungen, die auf sämtliche in- à la maturité, comme cela se fait en Allemagne, a conduit,
nen- und aussenpolitischen Entwicklungen Rücksicht nimmt dans les classes de gymnase concernées, à une désolidarisa-
Der Bundesrat ist deshalb bereit, das Postulat im Sinne der tion et à une forte concurrence entre les élèves dans le but
Überlegungen des Berichtes vom 29. November 1993 über d'obtenir la meilleure note. L'idée de réduire le nombre des
die Aussenpolitik der Schweiz in den neunziger Jahren immatriculations en augmentant la difficulté du premier propé-
(93.098) entgegenzunehmen. deutique recèle en soi le même danger (qui ne se révélera que
plus tard). Le nombre de débutants n'en sera pas réduit, et la
Präsidentin: Der Vorstoss wird von Herrn Keller Rudolf be- qualité de la formation dans le domaine des sciences physi-
kämpft Die Diskussion wird verschoben. ques et naturelles en pâtira inévitablement
C'est pourquoi je demande au Conseil fédéral d'examiner la
Verschoben - Renvoyé possibilité d'introduire un stage d'infirmier d'une durée d'un
an, comme le professeur Fahrländer de Baie l'avait déjà pro-
posé en 1977. La confrontation à des situations de soins diffici-
les (soins aux handicapés, en hôpital ou à domicile, psycho-
gériatrie et soins aux personnes âgées, par exemple) pourrait
#ST# 93.3503 décourager les candidates et les candidats peu aptes aux étu-
des de médecine.
Postulat Wick En outre, je prie le Conseil fédéral d'examiner si une telle me-
Pflegepraktikum als Voraussetzung sure pourrait être introduite par voie d'ordonnance sur la base
zum Medizinstudium de la loi fédérale concernant l'exercice des professions de mé-
decin, de pharmacien et de vétérinaire dans la Confédération
Stage d'infirmier comme condition suisse.
aux études de médecine
Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine -Aucun
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
Wortlaut des Postulates vom 8. Oktober 1993 eine schriftliche Antwort.
Es ist unbestritten, dass zu viele Ärztinnen und Ärzte ausgebil-
det werden. Die Zahl der ausgebildeten Ärzte beeinflusst aber Schriftliche Erklärung des Bundesrates
direkt die in der Sozialversicherung entstehenden Kosten. vom 22. Dezember 1993
Eine Kosteneindämmung ohne eine sinnvolle Zulassungsbe- Déclaration écrite du Conseil fédéral
schränkung zum Medizinstudium ist nicht denkbar, da be- du 22 décembre 1993
kanntlich die Leistungserbringer (Ärztinnen und Ärzte) einen Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
beträchtlichen Spielraum im Angebot ihrer eigenen Leistun-
gen haben. Statistiken erhärten diese Aussage. Präsidentin: Der Vorstoss wird von Frau Hollenstein be-
Etliche Länder haben deshalb den Numerus claususfürs Me- kämpft. Die Diskussion wird verschoben.
dizinstudium eingeführt Ein befriedigendes Modell existiert
aber nicht Die Bewertung nach Maturitätsnoten - wie in Verschoben - Renvoyé
Deutschland - hat in den betreffenden Gymnasialklassen zu
einer Entsolidarisierung und zu einem Kampf von allen gegen
alle um gute Noten geführt. Die Idee, die Beschränkung durch
eine Verschärfung des 1. Propädeutikums zu erreichen, birgt #ST# 93.3530
genau die gleiche Gefahr (nur etwas später) in sich. Die grosse
Zahl der Anfänger wird dadurch nicht eingeschränkt. Die Qua- Postulat SGK-NR (92.442)
lität der Ausbildung in den naturwissenschaftlichen Grundla-
gen leidet zwangsläufig unter dieser grossen Zahl von Studen-
AHVplus
tinnen und Studenten. Postulat CSSS-CN (92.442)
Ich bitte deshalb den Bundesrat, die Einführung eines Pflege- AVS plus
praktikums von einem Jahr (wie schon 1977 von Herrn Profes-
sor Fahrländer in Basel vorgeschlagen) in Betracht zu ziehen.
Die Konfrontation mit schweren Pflegesituationen (Behin-
derte: stationär und im Spitex-Bereich, Psychogeriatrie und Al-
terspflege seien als Beispiele erwähnt) könnte wenig geeig- Wortlaut des Postulates vom 22. Oktober 1993
nete Bewerberinnen und Bewerber vom Medizinstudium ab- Der Bundesrat wird gebeten, über die mit der parlamentari-
halten. schen Initiative Tschopp «AHV plus» (92.442) angesprochene
Ich bitte den Bundesrat ferner, zu prüfen, ob diese Mass- Problematik einen Bericht zu verfassen und allfällige neue Lö-
nahme auf der Grundlage des Bundesgesetzes betreffend die sungsmöglichkeiten aufzuzeigen - sei dies im Rahmen der Er-
Freizügigkeit des Medizinpersonals in der Schweizerischen gänzungsleistungen oder im Sinne der Initiative.
Eidgenossenschaft (SR 811.11) auf Verordnungsebene ein-
geführt werden könnte. Texte du postulat du 22 octobre 1993
Le Conseil fédéral est prié de rédiger un rapport sur la problé-
Texte du postulat du 8 octobre 1993 matique évoquée par l'initiative parlementaire Tschopp «AVS
La Suisse, indiscutablement, forme trop de médecins. Or, le plus» (92.442) et d'énumérer les diverses solutions envisagea-
nombre de médecins diplômés a des conséquences directes bles - soit dans le cadre des prestations complémentaires,
sur les coûts de l'assurance sociale. Une réduction de ces soit dans le sens de ladite initiative.
Postulat Ruffy 594 18 mars 1994
Schriftliche Begründung müssen, ist fraglich. Zudem wurde von verschiedenen Seiten
Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen festgestellt, dass die politische Auswahl der Teilnehmer sehr
eine schriftliche Antwort. einseitig war. Sogar die Tribünenbillette für die Parlamentarier
wurden anscheinend nur an Bevorzugte abgegeben.
Développement par écrit
Les auteurs renoncent au développement et demandent Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
une réponse écrite. vom 2. Februar 1994
Rapport écrit du Conseil fédéral
Schriftliche Erklärung des Bundesrates du 2 février 1994
vom 6. Dezember 1993 Die Gewährung des Gastrechtes zur Durchführung von Ju-
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. gendsessionen im Nationalratssaal liegt in der Kompetenz der
eidgenössischen Räte. Es ist deshalb grundsätzlich auch
Déclaration écrite du Conseil fédéral nicht Aufgabe des Bundesrates, die Anwendung verschiede-
du 6 décembre 1993 ner Artikel aus dem Ratsreglement für Jugendsessionen zu
Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat überprüfen.
Der Ordnungsdienst und die Durchsetzung von Verhaltensre-
Überwiesen - Transmis geln liegen in der Verantwortung der Parlamentsdienste, wel-
che direkt den eidgenössischen Räten unterstellt sind. Des-
halb kann der Bundesrat auch nicht über die Verteilung von
Tribünenplätzen bestimmen.
Die Jugendlichen, welche Jugendsessionen in eigener Initia-
#ST# 93.3625 tive organisieren, sind auch für eine möglichst repräsentative
und demokratische Vertretung selber verantwortlich. Das Pa-
Postulat Jenni Peter tronat hat die Eidgenössische Kommission für Jugendfragen
übernommen, welche das Projekt begleitet hat und für eine
Jugendsession korrekte Durchführung besorgt war. Die Jugendsession vom
Session des jeunes 4. Dezember 1993 wurde von der Schweizerischen Arbeitsge-
meinschaft der Jugendverbände (SAJV) organisiert, in wel-
cher ein breites Spektrum von Jugendorganisationen vertre-
ten ist An der Jugendsession interessierte Jugendliche konn-
ten sich aufgrund einer Ausschreibung melden, welche über
Wortlaut des Postulates vom 15. Dezember 1993 verschiedenste Kanäle erfolgt ist (SAJV-Mitglieder, andere Ju-
Bevor eine weitere Jugendsession stattfindet, bitte ich den gendverbände, Zeitschrift Dialog, kantonale Erziehungsdirek-
Bundesrat, folgende Punkte zu prüfen: tionen, Schüler- und Schülerinnen-Zeitschriften, Medien, Ju-
- Um die Reinigungsarbeiten in Grenzen zu halten, soll ge- gendzentren, kantonale und kommunale Jugendparlamente).
prüft werden, ob verschiedene Artikel aus dem Ratsreglement Aufgrund der eingegangenen Anmeldungen wurde ein mög-
auch an der Jugendsession anzuwenden sind. lichst breites Spektrum (Herkunft, Geschlecht usw.) berück-
- Es ist zu prüfen, wie eine gerechtere Sitzverteilung erreicht sichtigt Politische Gesichtspunkte standen bei der Auswahl
werden kann. Allenfalls sind die Sitze nach dem bestehenden allerdings nicht im Vordergrund. Der Bundesrat sieht keine
Parteienproporz aufzuteilen. Die im Parlament vertretenen Notwendigkeit, den Jugendlichen entsprechende Vorschrif-
Parteien hätten so die Möglichkeit, ihre Anzahl Sitze an die Ju- ten zu machen.
gendverbände und Jungpolitiker zu verteilen. Sie müssten Da die Jugendsession eine von den Jugendlichen und ihren
sich somit auch mit der Jugendpolitik auseinandersetzen! Verbänden in eigener Verantwortung durchgeführte Veranstal-
- Zudem ist zu prüfen, ob es nicht sinnvoller wäre, die Tribü- tung ist, in die der Bundesrat nicht zuletzt aus staatsbürgerli-
nenplätze über die Parlamentsdienste zu verteilen. chen Überlegungen so wenig als möglich eingreifen will, be-
antragt er Ablehnung des Postulates.
Texte du postulat du 15 décembre 1993
Avant qu'une nouvelle session des jeunes n'ait lieu, je prie le Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Conseil fédéral d'étudier les points suivants: Déclaration écrite du Conseil fédéral
- Nettoyage des locaux: Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.
Ne faudrait-il pas appliquer certains articles du règlement du
Conseil national à la session des jeunes, afin de limiter les tra- Abgelehnt - Rejeté
vaux de nettoyage?
- Equité dans la répartition des sièges:
Par quel moyen pourrait-on parvenir à une répartition équita-
ble des sièges? Ne pourrait-on les partager entre les partis se-
lon le nombre de sièges qu'ils ont au Parlement? Les partis re-
présentés au Parlement auraient ainsi la possibilité d'attribuer #ST# 93.3670
leurs sièges aux associations de jeunes ainsi qu'à des jeunes
engagés en politique, ce qui obligerait aussi ces partis à se Postulat Ruffy
préoccuper de la politique des jeunes! Nationales Forschungsprogramm.
- Attribution des places des tribunes: Studien über die Korruption
Ne serait-il pas plus judicieux que ce soit les Services du Parle-
ment qui attribuent les places dans les tribunes? Recherches sur la corruption.
Programme national de recherche
Mitunterzeichner-Cosignataires: Bischof, Borer Roland, Dre-
her, Giezendanner, Keller Rudolf, Kern, Maspoli, Moser,
Scherrer Jürg, Scherrer Werner, Seiler Hanspeter, Stalder,
Steffen, Steinemann (14)
Wortlaut des Postulates vom 17. Dezember 1993
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Bundesrat wird eingeladen, dafür zu sorgen, dass im Rah-
Der Ablauf der Jugendsession 1993 lässt vermuten, dass ver- men des vor kurzem beschlossenen Nationalen Forschungs-
schiedene organisatorische Angelegenheiten nicht geregelt programms «Gewalt im Alltag und organisierte Kriminalität»
sind. Ob Transparente in den Ratssaal gehören oder ob das ein besonderes Gewicht auf die Korruption und die Mittel zu
Picknicken und Velofahren im Bundeshaus toleriert werden ihrer Bekämpfung gelegt wird.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat SGK-NR (92.442) AHV plus
Postulat CSSS-CN (92.442) AVS plus
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1994
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 18
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.3530
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 18.03.1994 - 08:00
Date
Data
Seite 593-594
Page
Pagina
Ref. No 20 023 858
Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung.
Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale.
Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.