Abolition of Voluntary Social Security Insurance for Swiss Abroad Rejected
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council proposed to abolish voluntary social security insurance for Swiss citizens abroad as part of 1993 austerity measures, aiming for long-term savings of up to 40 million Swiss francs annually. This proposal was rejected by the chambers of parliament, and the Federal Council will decide whether to resubmit it. While the exact costs are unknown, an estimated 130 million Swiss francs are spent annually, with the deficit largely borne by the mandatory AHV/IV and the Confederation covering implementation costs. The government indicated that social gaps could be addressed through welfare provisions for those in need.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 21 Abs. 1 ATSG, Art. 11 Abs. 1 ATSG, Art. 29 Abs. 1 ATSG; Abolition of Voluntary Social Security Insurance for Swiss Abroad Rejected: This proposal was rejected by the chambers of parliament, and the Federal Council will decide whether to resubmit it. While the exact costs are unknown, an estimated 130 million Swiss francs are spent annually, with the deficit largely borne by the mandatory AHV/IV and the Confederation covering implementation costs. The government indicated that social gaps could be addressed through welfare provisions for those in need.
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KI-generiertThe court cited this provision to state that the legal basis for social insurance benefits is regulated by the ATSG.
The court cited this provision to explain that only insured persons who are not gainfully employed are entitled to receive benefits in the event of invalidity.
The court cited this provision to state that the conditions of entitlement to benefits are governed by this article.
This provision establishes the legal basis for supplementary social benefits for Swiss citizens abroad in cases of need.
Volltext
Interpellation Steinemann 1202 N 17 juin 1994
#ST# 93.3511 desrat zurückgewiesen. Dieser wird prüfen, ob und allenfalls
in welcher Form er das Geschäft im dritten Sanierungspaket
Interpellation Fischer-Hägglingen erneut den eidgenössischen Räten unterbreiten will.
2. Die effektiven Kosten der freiwilligen Versicherung sind
Freiwillige AHV/IV nicht bekannt, da bei der Rentenfestsetzung keine Unterschei-
für Auslandschweizer dung zwischen Beiträgen an die obligatorische und solchen
Assurance facultative AVS/AI an die freiwillige Versicherung gemacht wird. Mittels einer
pour les ressortissants suisses à l'étranger Modellrechnung schätzen wir die heutigen Ausgaben aber auf
130 Millionen Franken pro Jahr. Das Defizit geht grösstenteils
zu Lasten der obligatorischen AHV/IV. Der Beitrag der Eidge-
nossenschaft an die AHV beträgt 17,5 Prozent der jährlichen
Ausgaben und jener an die IV 37,5 Prozent Der Staat trägt
Wortlaut der Interpellation vom 8. Oktober 1993 ausserdem die Durchführungskosten der freiwilligen Versi-
Gemäss seinen Ausführungen zu den Sanierungsmassnah- cherung (personell und materiell). Im Ausmass der zunächst
men 1993 will der Bundesratdie freiwillige AHV/IV für Ausland- progressiven Abschaffung der freiwilligen Versicherung ma-
schweizer streichen. Viele Schweizer Bürgerinnen und Bürger chen sich die finanziellen Auswirkungen für den Bund nicht
im Ausland sind jedoch auf diese Form der Altersvorsorge an- sofort bemerkbar. Je nach Modell kann der Wegfall von Bei-
gewiesen. In diesem Zusammenhang möchte ich deshalb tragszahlungen dem Bund kurzfristig sogar Mehrkosten verur-
dem Bundesrat folgende Fragen stellen: sachen. Langfristig rechnete der Bundesrat bei seinem Vor-
1. Der Bundesrat ist über die konkrete Verwirklichung seiner schlag mit Einsparungen ansteigend bis 40 Millionen Franken
Absicht bisher sehr vage geblieben. In welchen Schritten und im Jahr.
in welchem Zeitraum sieht er den vorgesehenen Abbau? 3. Ob und inwieweit soziale Lücken für Auslandschweizerin-
2. Welche Kosten verursacht die freiwillige AHV/IVfür Ausland- nen und Auslandschweizer entstehen, hängt von den weiteren
schweizer heute, und welche Summe will der Bundesrat mit ei- Anträgen des Bundesrates bzw. den Beschlüssen des Parla-
ner Aufhebung sparen? ments ab. Bei sozialen Härtefällen besteht gemäss Bundesge-
3. Wie gedenkt der Bundesrat die entstehende soziale Lücke setz vom 21. März 1973 über Fürsorgeleistungen an Ausland-
für die Auslandschweizer auszufüllen? Welche Massnahmen schweizer die Möglichkeit, Personen, die sich in einer Notlage
werden ergriffen, um soziale Härten auszugleichen? befinden, Fürsorgebeiträge des Bundes zu entrichten.
Erklärung des Interpellanten: befriedigt
Texte de l'interpellation du 8 octobre 1993 Déclaration de l'interpellateur: satisfait
Selon ses explications relatives aux mesures d'assainisse-
ment prévues pour 1993, le Conseil fédéral veut abolir l'assu-
rance facultative AVS et Al pour les Suisses résidant à l'étran-
ger. Un grand nombre de citoyens suisses vivant à l'étranger
dépendent pourtant de cette forme de prévoyance vieillesse.
Dans ce contexte, j'aimerais poser les questions suivantes au #ST# 93.3658
Conseil fédéral:
1. Jusqu'à aujourd'hui, le Conseil fédéral est resté très vague
quant à la réalisation de son intention. Quelles étapes et quel
Interpellation Steinemann
laps de temps prévoit-il pour abolir les dispositions en Heroinversuche und Krankenkassen
question? Distribution d'héroïne et caisses-maladie
2. Quels coûts l'assurance facultative AVS et Al pour les Suis-
ses résidant à l'étranger occasionne-t-elle aujourd'hui et
quelle somme le Conseil fédéral entend-il économiser par
cette abolition?
3. Comment le Conseil fédéral a-t-il l'intention de combler la la- Wortlaut der Interpellation vom 16. Dezember 1993
cune sociale qui découlera de sa décision pour les Suisses ré- Die gesetzlich fragwürdigen Heroinversuche des Bundesam-
sidant à l'étranger? Quelles mesures prendra-t-il pour aider les tes für Gesundheitswesen (BAG) sind vom Bund finanziert
personnes qui pourraient se retrouver dans une situation pré- Diese Bundesmittel decken aber nur einen Bruchteil der Ko-
caire? sten (bis 20 000 Franken pro Person und Jahr). Die Durchfüh-
rung der Versuche ist daher von wesentlichen Leistungen der
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bortoluzzi, Bühler Simeon, Krankenkassen respektive der Kantone und der Städte ab-
Daepp, Fehr, Hari, Müller, Neuenschwander, Reimann Maxi- hängig.
milian, Rutishauser, Rychen, Seiler Hanspeter, Vetterli, Wyss Viele Krankenkassenmitglieder verlangen von den Kassen,
William, Zölch (14) dass mit ihren einbezahlten Geldern für die Hilfe und Unter-
stützung in kranken Tagen keine wissenschaftlich unhaltba-
Schrittliche Begründung - Développement par écrit ren Versuche finanziert werden. Das Konkordat der Schweize-
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht rischen Krankenkassen hat bekanntlich die Mitfinanzierung
eine schriftliche Antwort. der Heroinversuche abgelehnt
Wir sind der Auffassung, dass aus Rücksicht auf die Prämien-
Schrittliche Stellungnahme des Bundesrates zahler die Krankenkassen keinesfalls zu Leistungen in einem
vom 11. Mai 1994 höchst fragwürdigen Bereich gezwungen werden dürfen.
Rapport écrit du Conseil fédéral Der Bundesrat wird um Beantwortung folgender Fragen ge-
du 11 mai 1994 beten:
1. Der Bundesrat beantragte dem Parlament am 4. Oktober 1. Auf welcher gesetzlichen Grundlage können die Kranken-
1993 im Rahmen der Botschaft über die Sanierungsmassnah- kassen in irgendeiner Form zur Mitfinanzierung von umstritte-
men 1993 für den Bundeshaushalt eine Aufhebung der freiwil- nen Versuchen mit Heroinabgabe gezwungen werden, die
ligen AHV/IVfür Auslandschweizerinnen und Auslandschwei- nicht nur den im Betäubungsmittelgesetz eng definierten me-
zer. Dabei sah er vor, dass ab Inkrafttreten der Gesetzesände- dizinischen Zwecken dienen?
rung keine Neubeitritte mehr zulässig sein sollten. Für Perso- 2. Ist dem Bundesrat bekannt, dass einzelne Krankenkassen
nen, die zu diesem Zeitpunkt der freiwilligen Versicherung an- bereits Versuchskosten auf Druck von Kantonsregierungen
gehört hätten, wäre die Versicherung nach einer Übergangs- übernehmen sollen?
frist von zehn Jahren endgültig abgeschafft worden. National- 3. Wer bezahlt die entsprechenden Kosten für Versuchsperso-
rat und Ständerat haben die Vorlage inzwischen an den Bun- nen, bei denen kein Versicherungsschutz besteht?
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Fischer-Hägglingen Freiwillige AHV/IV für Auslandschweizer
Interpellation Fischer-Hägglingen Assurance facultative AVS/AI pour les ressortissants
suisses à l'étranger
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1994
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.3511
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 17.06.1994 - 08:00
Date
Data
Seite 1202-1202
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Ref. No 20 024 200
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