VHKA energy consumption billing system upheld
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered an interpellation regarding the mandatory system for billing heating and hot water costs based on actual consumption (VHKA). The inquiry questioned whether this system actually saves energy, if the savings cover installation costs, and if it remains cost-effective compared to building insulation. The court affirmed that VHKA is a key element in stabilizing energy consumption and reducing emissions, as mandated by the "Energie 2000" program. Evidence indicates energy savings of around 15% are achievable, and with moderate installation costs, the system becomes cost-effective, especially when considering environmental benefits and the principle that users should pay for their consumption. While building insulation is also important, VHKA uniquely influences user behavior, making it a complementary and justified measure.
Legislator-Regeste
KI-generiertVHKA energy consumption billing system upheld: The inquiry questioned whether this system actually saves energy, if the savings cover installation costs, and if it remains cost-effective compared to building insulation. The court affirmed that VHKA is a key element in stabilizing energy consumption and reducing emissions, as mandated by the "Energie 2000" program. Evidence indicates energy savings of around 15% are achievable, and with moderate installation costs, the system becomes cost-effective, especially when considering environmental benefits and the principle that users should pay for their consumption. While building insulation is also important, VHKA uniquely influences user behavior, making it a complementary and justified measure.
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KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Interpellation Wyss William 1816 N 4 octobre 1993
#ST# 93.3323 durchschnittlich rund 15 Prozent erreicht werden. Dies bele-
gen verschiedene Abklärungen. Im Projekt «Erfolge sind
Interpellation Wyss William messbar», welches vom Kanton Basel-Landschaft in Zusam-
menarbeit mit dem Bundesamt für Energiewirtschaft unter Ein-
Verbrauchsabhängige bezug von über 1000 Wohnungen durchgeführt wurde, sind
Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung diese Einsparungen bereits 1985 bestätigt worden. Dabei wur-
(VHKA) den zudem in vergleichbaren Wohnungen Verbrauchsunter-
schiede im Verhältnis 1 zu 3 und mehr festgestellt, welche vor
Décompte individuel des frais allem auf unterschiedliches Lüftungsverhalten zurückzufüh-
de chauffage et d'eau chaude (DIFC) ren sind. Nur mit der VHKA kommen solche Verbrauchsunter-
schiede in der Heizkostenabrechnung zum Ausdruck, indem
der Sparer belohnt wird und der Verschwender seinen Mehr-
verbrauch bezahlt.
2. Die Investitionskosten für Geräte zur VHKA weisen eine er-
Wortlaut der Interpellation vom 17. Juni 1993 hebliche Spannweite auf. Werden nicht die teuersten Geräte
Heute wird immer wieder festgestellt, die unzähligen Bundes- eingesetzt, ergibt sich ein vertretbares Kosten-Nutzen-Verhält-
und Kantonsvorschriften seien für die hohen Installationsko- nis. Durch das Anbringen von elektronischen Heizkostenver-
sten im Wohnungsbau verantwortlich. Der Bundesrat wird er- teilern an den Heizkörpern entstehen für einen Mieter einer
sucht, in diesem Zusammenhang folgende Fragen zu beant- durchschnittlichen, bestehenden 4-Zimmer-Wohnung mit ei-
worten. ner Energiebezugsfläche von 100 Quadratmetern jährliche
1. Wurde seit der Einführung der verbrauchsabhängigen Heiz- Kosten von rund 145 Franken. Diese Kosten umfassen die
und Warmwasserkostenabrechnung tatsächlich Energie ein- Amortisation der Geräte sowie die Ablesung und das Erstellen
gespart? der Abrechnung. Bei 15 Prozent Energieeinsparung beträgt
2. Wenn ja, deckt der Ertrag der eingesparten Energie die In- die Kosteneinsparung etwa 100 Franken. Das heisst, dass für
stallations- und Verwaltungskosten? diesen Mieter monatliche Mehrkosten von weniger als 4 Fran-
3. Dank guter Qualität der Gebäudeisolation kann bestimmt ken entstehen. Diese Angaben basieren auf einem mittleren
der Energieverbrauch gesenkt werden. Könnte nicht im Inter- Energiepreis von Fr. 48.80 pro 100 Kilogramm während der
esse eines guten Kosten-Nutzen-Verhältnisses in Zukunft auf nächsten zehn Jahre. Im Falle von höheren Energiepreisen
die VHKA verzichtet werden? oder billigeren Geräten werden diese Kosten weiter reduziert,
und es können sogar Gewinne resultieren.
Texte de l'interpellation du 17 juin 1993 Der Bundesrat ist der Ansicht, dass geringe Mehrkosten durch
A l'heure actuelle, on a constaté à plusieurs reprises que les die Schonung der Ressourcen sowie durch die Reduktion der
innombrables dispositions fédérales et cantonales étaient res- Schadstoffbelastung der Umwelt gerechtfertigt sind. Dadurch
ponsables du niveau élevé des frais d'installation en matière wird auch dem Energienutzungsbeschluss Rechnung getra-
de construction de logements. Le Conseil fédéral est prié de gen, der fordert, dass im Zusammenhang mit dem Verursa-
répondre aux questions suivantes dans ce contexte: cherprinzip auch die Kosten für die Vermeidung und Beseiti-
1. A-t-on effectivement économisé de l'énergie depuis l'instau- gung der direkten energiebedingten Umweltschäden zu be-
ration des décomptes individuels des frais de chauffage et rücksichtigen sind.
d'eau chaude? 3. Zur Erreichung eines der Ziele von «Energie 2000», Stabili-
2. Si oui, les recettes provenant des économies d'énergie cou- sierung des Verbrauchs von fossilen Energieträgern, sind ne-
vrent-elles les frais d'installation et les coûts administratifs? ben der VHKA unter anderem auch wärmetechnische Gebäu-
3. Lorsque l'isolation des bâtiments est de bonne qualité, il est desanierungen notwendig. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis
sans aucun doute possible de diminuer la consommation solcher Sanierungen ist jedoch infolge der hohen, notwendi-
d'énergie. Ne pourrait-on pas renoncer à l'avenir au DIFC afin gen Investitionskosten wesentlich schlechter als bei der
d'assurer un bon rapport coûts/utilité? VHKA. So kostet z. B. die Wärmedämmung einer Fassade
rund 300 Franken pro Quadratmeter oder der Ersatz von Fen-
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aregger, Bezzola, Binder, stern über 600 Franken pro Quadratmeter. Trotzdem muss im
Engler, Fischer-Hägglingen, Frey Walter, Hari, Hess Otto, Rahmen von «Energie 2000» sichergestellt werden, dass bei
Kühne, Maurer, Miesch, Mühlemann, Raggenbass, Reimann Gesamtsanierungen auch diese Massnahmen ergriffen wer-
Maximilian, Rutishauser, Rychen, Schwab, Seiler Hanspeter, den. Das Benutzerverhalten jedoch kann nur mit der VHKA di-
Vetterli, Wyss Paul, Zölch (21) rekt beeinflusst werden. Die beiden Massnahmen ergänzen
sich.
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Unverhältnismässige Massnahmen werden auch vom Ener-
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht gienutzungsbeschluss nicht gefordert.
eine schriftliche Antwort
Erklärung des Interpellanten: teilweise befriedigt
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Déclaration de l'interpellateur: partiellement satisfait
vom 1. September 1993
Rapport écrit du Conseil fédéral
du 1er septembre 1993
Die verbrauchsabhängige Heiz- und Warmwasserkostenab-
rechnung (VHKA) stellt ein wichtiges Element zur Stabilisie-
rung des Verbrauchs von fossilen Energieträgern und der
CO2-Emissionen im Jahr 2000 auf dem Stand von 1990 dar,
wie dies im vom Bundesrat lancierten Aktionsprogramm
«Energie 2000» gefordert wird. Die VHKA wurde erstmals 1980
in der Schweiz mit dem Energiegesetz des Kantons Basel-
Landschaft vorgeschrieben. Bis zum 1. Mai 1992 haben
16 Kantone die VHKA ebenfalls eingeführt Mit Inkrafttreten
des Energienutzungsbeschlusses (ENB) vom 14. Dezember
1990 und der dazugehörigen Energienutzungsverordnung
(ENV) vom 22. Januar 1992 ist die VHKA nun gesamtschweize-
risch obligatorisch.
1. In der Schweiz sind heute über 120 000 Wohnungen mit Ge-
räten zur VHKA ausgerüstet Dabei können Einsparungen von
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Wyss William Verbrauchsabhängige Heiz- und
Warmwasserkostenabrechnung (VHKA)
Interpellation Wyss William Décompte individuel des frais de chauffage et d'eau chaude
(DIFC)
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1993
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 10
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.3323
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 04.10.1993 - 15:30
Date
Data
Seite 1816-1816
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Pagina
Ref. No 20 023 208
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