Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 93-3212 KI-generiert

Revision of Lex Friedrich Law for Vacation Home Co-ownership

Geschäftsnummer VPB 93-3212
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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This motion proposes a revision of the Lex Friedrich law to promote co-ownership of vacation homes. The core argument is that current regulations hinder the economic benefits of co-ownership, such as better utilization of property and job creation in tourist areas. The motion suggests changes to facilitate co-ownership, including specific registration for furnished apartments with limited usage rights, a more flexible quota system, and a potential eventual repeal of the Lex Friedrich to align Swiss law with European standards. The government indicated its willingness to accept the motion.

Legislator-Regeste

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Art. 19 FMG; Revision of Lex Friedrich Law for Vacation Home Co-ownership: The core argument is that current regulations hinder the economic benefits of co-ownership, such as better utilization of property and job creation in tourist areas. The motion suggests changes to facilitate co-ownership, including specific registration for furnished apartments with limited usage rights, a more flexible quota system, and a potential eventual repeal of the Lex Friedrich to align Swiss law with European standards. The government indicated its willingness to accept the motion.

Schlagwörter

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Miteigentum Errichtung eines dinglichen Rechts Wirtschaftsrecht Kurtaxe Wohnungsrecht Mietliegenschaft

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 19 FMG

Mentioned in relation to the network monopoly and cooperation with third parties.

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Volltext

Motion Comby 1964 N 8 octobre 1993

bundenen Gefahr der Ausnutzung von rentablen Teilmärkten FMG aufzuwerfen ist, wozu die nötigen Schritte eingeleitet

(«Rosinenpicken») soll mit einer angemessenen Gebühr als worden sind. Bei einer allfälligen Neuregelung des Netzmono-

Deckungsbeitrag für die interne Subventionierung von Benut- pols müssen die verschiedenen Optionen geprüft und muss

zergruppen, die von den PTT-Betrieben mit hohen Kosten be- eine Lösung für regionale Kostenunterdeckungen, insbeson-

dient werden müssen, wie beispielsweise die Berggebiete, dere in Berggebieten, im Gesamtzusammenhang gesucht

entgegengewirkt werden. werden.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Schriftliche Erklärung des Bundesrates

vom 25. August 1993 Déclaration écrite du Conseil fédéral

Rapport écrit du Conseil fédéral Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu-

du 25 août 1993 wandeln.

Das neue Fernmeldegesetz (FMG) trat am 1. Mai 1992 in Kraft

Es brachte eine weitgehende Liberalisierung, mit Ausnahme Präsident: Der Vorstoss wird von Herrn Eggenberger auch als

des Netz- und Telefoniemonopols der PTT-Betriebe. Sie üben Postulat bekämpft. Die Diskussion wird verschoben.

das Netzmonopol allein oder in Zusammenarbeit mit Dritten

aus. Es kann durch Konzessionen oder Bewilligungen an Verschoben - Renvoyé

Dritte übertragen werden. Dabei legt der Bundesrat die Grund-

sätze der Zusammenarbeit mit Dritten und der Konzessionser-

teilung an Dritte fest (Art 19 FMG). Das FMG ermöglicht somit

ein Zusammenspannen der PTT mit Dritten, ohne aber die PTT

dazu zu verpflichten. In der Praxis hat sich eine konsequente

Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Netzbetrei-

93.3212

bern erst ansatzweise durchgesetzt Ein konkretes Beispiel

#ST#

sind die aktuellen Diskussionen um den Aufbau eines landes-

weiten Netzes für die allgemeine Bundesverwaltung Motion Comby

(KOMBV3) mit einer Mitbenutzung der SBB-Netze durch die Revision der Lex Friedrich.

PTT. Offene Fragen bestehen hierbei insbesondere bei der ge- Förderung des Mehrfacheigentums

genseitigen Leistungsgestaltung und -Verrechnung. Gestützt an Zweitwohnungen

auf diese Gespräche wird zu prüfen sein, ob auf Verordnungs-

stufe eine Regelung der Zusammenarbeit sinnvoll ist Révision de la lex Friedrich.

Anzustreben ist auch bei den Fernmeldenetzen ein möglichst Encouragement à la multipropriété

effizienter Einsatz der Infrastruktur für volkswirtschaftlich sinn- de logements de vacances

volle Lösungen. Dazu braucht es grundsätzlich eine optimale

Aufgabenteilung und ein landesweites Zusammenspiel zwi-

schen allen Netzbetreibern, also zwischen PTT, SBB, Elektrizi-

tätswerken, Kabelnetzbetreibern und Privaten.

Weil sich seit der Erarbeitung des FMG die wirtschaftlichen Wortlaut der Motion vom 28. April 1993

und technologischen Voraussetzungen im Fernmeldebereich Wir beantragen dem Bundesrat, unverzüglich eine grundle-

erneut mit hoher Dynamik verändert haben, ist der Bundesrat gende Revision der Lex Friedrich in die Wege zu leiten. Dabei

bereit zu prüfen, wie unsere Fernmeldeordnung mit der not- sollen insbesondere die drei folgenden Punkte berücksichtigt

wendigen Flexibilität für ein dynamisches Umfeld ausgestaltet werden:

werden muss (Motionen der freisinnig-demokratischen Frak- 1. Förderung des Mehrfacheigentums, indem beispielsweise

tion und von Herrn Ständerat Rhinow, beide vom 18.3.1993 der Grundbucheintrag eines Kaufvertrags für eine möblierte

und vom Bundesrat als Postulate am 7.6.1993 entgegenge- Wohnung mit kompletter Küchenausstattung, der zu einer

nommen). Eine überlegte, schrittweise und mit dem Ausland jährlichen Nutzung von weniger als 16 aufeinanderfolgenden

abgestimmte Entflechtung und Oeffnung unseres Fernmelde- oder nicht aufeinanderfolgenden Wochen berechtigt, nicht

marktes wird nötig sein, um die Wettbewerbsfähigkeit des der Lex Friedrich unterstellt wird;

Wirtschaftsstandortes Schweiz zu erhalten bzw. zu stärken. 2. Totalüberarbeitung des Systems der Kontingentierung im

Gleichzeitig sind aber eine flächendeckende, zuverlässige Sinne einer Flexibilisierung;

und preiswerte Grundversorgung sowie die Leistungsfähig- 3. Ueberprüfung, ob eine mittelfristige Aufhebung der Lex

keit der PTT-Betriebe zu sichern. Eine volkswirtschaftlich sinn- Friedrich zweckmässig ist, um unsere Gesetzgebung auf

volle Aufgabenteilung ist bereits im Rahmen der heutigen Re- Bundes- wie auch auf Kantonsebene europakompatibel zu

gelung voranzutreiben. machen.

Abklärungen sind in Angriff genommen worden. Neben Fra-

gen im Zusammenhang mit dem Netzmonopol sollen die Texte de la motion du 28 avril 1993

Grundversorgung mit Telekommunikationsdienstleistungen, Nous proposons au Conseil fédéral d'entreprendre immédia-

die Liberalisierung des Sprach-Telefondienstes, die Stellung tement une révision fondamentale de la lex Friedrich, en rete-

der PTT-Betriebe sowie die Wettbewerbs- und Tarifregulierung nant en particulier les trois points suivants:

bearbeitet werden. 1. encourager la multipropriété, en prévoyant, par exemple,

Eine vollständige Liberalisierung der Fernmeldenetze stösst que l'inscription au Registre foncier d'un acte de vente d'un lo-

nicht nur in der Schweiz an Grenzen, wie die Diskussion auf in- gement meublé et entièrement équipé, donnant droit à une

ternationaler Ebene zeigt So hat beispielsweise der Minister- jouissance annuelle inférieure à 16 semaines consécutives ou

rat der Europäischen Gemeinschaften in seiner Resolution non, n'est pas soumise à la lex Friedrich;

vom 16. Juni 1993, die eine Liberalisierung des Telefondien- 2. effectuer une refonte complète du système du contingente-

stes bis 1998 verlangt, keine Entscheidung bezüglich der ment dans le sens d'un assouplissement;

Netze gefällt 3. analyser l'opportunité à moyen terme d'une abrogation de

Das Bundesamt für Kommunikation und die PTT-Betriebe ver- la lex Friedrich afin de rendre notre législation fédérale et can-

folgen die internationalen Liberalisierungs- und Privatisie- tonale eurocompatible.

rungsschritte und werten die Erfahrungen aus, um den Hand-

lungsbedarf für die weitere Entwicklung der schweizerischen Mitunterzeichner - Cosignataires: Aregger, Berger, Campo-

Fernmeldeordnung zuhanden des Bundesrates und des Par- novo, Cavadini Adriano, Chevallaz, Ducret, Eggly, Epiney, Eti-

lamentes termingerecht vorzubereiten. que, Fischer-Seengen, Frey Claude, Fritschi Oscar, Gros

Der Bundesrat ist demnach der Meinung, dass das Anliegen Jean-Michel, Gysin, Mamie, Narbel, Perey, Philipona, Poncet,

des Motionärs, soweit nicht durch das geltende Recht schon Rohrbasser, Savary, Scheurer Rémy, Stamm Luzi, Tschopp

abgedeckt, im Rahmen der umfassenden Ueberprüfung des (24)

8. Oktober 1993 1965 Motion Urek-NR

Schriftliche Begründung - Développement par écrit #ST# 93.3038

La multipropriété ou «time-sharing» connaît un développe-

ment réjouissant dans le monde entier. En France, par exem- Motion Urek-NR

ple, le «time-sharing» se distingue des autres produits immobi- Konzept für die Umsetzung

liers, qui sont en chute libre, avec un taux de croissance an-

nuel d'environ 25 pour cent. Le succès réside dans le fait que,

der am Erdgipfel in Rio formulierten Ziele

dans la majorité des cas, le client achète une ou plusieurs se- Motion Ceate-CN

maines de jouissance d'un appartement, et qu'ensuite, par le Projet de réalisation des objectifs

biais d'une bourse d'échange de séjours (plus de 2400 lieux formulés au Sommet de la Terre à Rio

possibles dans le monde), il peut troquer ses semaines contre

des séjours dans d'autres destinations de vacances et aux da-

tes qui lui conviennent.

Sur le plan économique, cette formule présente des avanta-

ges indéniables. Elle permet, en effet, une meilleure utilisation

des équipements et des infrastructures grâce à une occupa- Wortlaut der Motion vom 9. Februar 1993

tion quasi optimale des logements de vacances (35 à 45 se- Der Bundesrat wird beauftragt, so bald als möglich dem Parla-

maines en moyenne par année au lieu de 3 à 4 semaines pour ment ein Konzept für die Umsetzung der am Erdgipfel in Rio

un appartement acheté en pleine propriété). Elle favorise ainsi formulierten Ziele zu unterbreiten. Darin soll dem Parlament

la création d'emplois à l'année dans les zones touristiques. und der Oeffentlichkeit dargelegt werden, mit welchen Mass-

Par ailleurs, à notre avis, la révision urgente de la lex Friedrich nahmen und welchem Zeitplan die Rio-Konventionen durch

s'impose pour toutes les raisons déjà évoquées par plusieurs die Schweiz realisiert werden sollen.

interventions parlementaires récentes (interpellation Epiney:

«Augmentation du contingent d'autorisations de vente d'im- Texte de la motion du 9 février 1993

meubles aux étrangers»; motion Reymond: «Abrogation de la Le Conseil fédéral est chargé de soumettre au plus vite au Par-

lex Friedrich»; motion du groupe radical-démocratique: «Mo- lement un projet de réalisation des objectifs formulés au Som-

dification de la lex Friedrich»; et motion Ducret: «Révision de la met de la Terre à Rio. A l'adresse du Parlement et de l'opinion

lex Friedrich»). La justification donnée lors du débat sur le pa- publique, ce projet devrait mettre en évidence les mesures et

quet Eurolex demeure entièrement valable aujourd'hui. les délais de réalisation des Conventions de Rio par la Suisse.

Je déplore vivement le fait que le Conseil fédéral n'ait pas re-

pris la révision de la lex Friedrich dans le premier paquet Swis- Schriftliche Begründung

slex soumis au Parlement Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen

La nécessité de promouvoir l'économie suisse passe, en effet, eine schriftliche Antwort.

par la suppression des tracasseries administratives et de tou-

tes les entraves réglementaires et législatives au développe- Développement par écrit

ment La relance de l'économie suisse est subordonnée à l'éli- Les auteurs renoncent au développement et demandent

mination de toute une série d'obstacles à l'économie de mar- une réponse écrite.

ché. Dans cet esprit, la libéralisation progressive en matière de

vente d'immeubles à des personnes domiciliées à l'étranger Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

permettrait la poursuite d'un développement touristique har- vom 23. Juni 1993

monieux des régions alpines en particulier. Il ne s'agit en au- Der Bundesrat sieht für die Umsetzung der am Erdgipfel in Rio

cun cas de sacrifier l'environnement sur l'autel du développe- formulierten Ziele die folgenden Massnahmen, Fristen und Fi-

ment D'où l'importance d'appliquer simultanément une politi- nanzierungsmechanismen vor:

que volontariste d'aménagement du territoire, en respectant I. Unced-Nachfolgeprozess in der Schweiz

les indispensables équilibres entre l'homme et la nature. 1.1 Die Verantwortung für Ausrichtung und Koordination aller

Arbeiten wurde vom Bundesrat mit Beschluss vom 1. März 1993

Schriftliche Erklärung des Bundesrates einem neuen interdepartementalen Ausschuss auf Direktore-

vom 15. September 1993 nebene (Idario) übertragen. Die erste Sitzung des Idario hat am

Déclaration écrite du Conseil fédéral II. März 1993 stattgefunden. Der Ausschuss steht allen inter-

du 15 septembre 1993 essierten Bundesämtern offen. Sein Vorsitz wird im jährlichen

Le Conseil fédéral est prêt à accepter la motion. Wechsel von der DEH (Vorsitz 1993), dem Buwal und dem Bawi

übernommen. Der Ausschuss tritt nach Bedarf zusammen.

Präsident: Der Vorstoss wird von Herrn Keller Rudolf be- 1.2 Eine interdépartementale Koordinationsgruppe, die sich

kämpft Die Diskussion wird verschoben. aus Vertreterinnen und Vertretern aller interessierten Bundes-

ämter zusammensetzt, wird den Ausschuss Idario unterstüt-

Verschoben - Renvoyé zen. Diese Gruppe hat am 6. April und am 5. Mai 1993 Sitzun-

gen durchgeführt Zu ihren ersten Aufgaben gehört die Vorbe-

reitung eines nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der

Agenda 21, der auf den Ergebnissen der Auswertung der

Agenda 21 durch die einzelnen Bundesämter basieren und

den Bedarf für konkrete Massnahmen beschreiben soll. Das

Buwal, die DEH und das Bawi haben bereits Analysen der ein-

zelnen Kapitel der Agenda 21 zur Ermittlung des Handlungs-

bedarfs in ihren Kompetenzbereichen durchgeführt. Ausser-

dem laufen entsprechende Arbeiten in verschiedenen Nichtre-

gierungsorganisationen und Forschungsinstitutionen.

Ferner bereitet die Koordinationsgruppe Mandate für eine

Reihe von Arbeitsgruppen vor, die sich vertieft mit ausgewähl-

ten prioritären Themenbereichen beschäftigen werden. Akti-

onsplan und Mandate der Arbeitsgruppen müssen vom Aus-

schuss Idario verabschiedet werden.

1.3 Vertreterinnen und Vertreter der nichtstaatlichen Sektoren

werden an den Unced-Nachfolgearbeiten beteiligt sein. Ein er-

stes Treffen mit Vertretern der Bundesverwaltung zwecks ge-

genseitiger Information und Orientierung über bereits ange-

laufene Arbeiten hat am 5. März 1993 stattgefunden. Die Koor-

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Motion Comby Revision der Lex Friedrich. Förderung des Mehrfacheigentums an

Zweitwohnungen

Motion Comby Révision de la lex Friedrich. Encouragement à la multipropriété de

logements de vacances

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1993

Année

Anno

Band IV

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 15

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 93.3212

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 08.10.1993 - 08:00

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Data

Seite 1964-1965

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