Federal Council Statement on Fuel Tax Allocation for N16 Road Construction
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council responded to an interpellation regarding the acceleration of road construction, specifically the N16, following a fuel tax increase. The Council acknowledged that the additional revenue would benefit the N16 section but clarified that the funds would be distributed across various road construction projects, allocating only up to 10 million francs to the specific section in question. They explained that road construction projects are planned and funded annually, and while the fuel tax increase provided more resources, the allocation is based on a comprehensive, multi-year program.
Legislator-Regeste
KI-generiertFederal Council Statement on Fuel Tax Allocation for N16 Road Construction: steht dann aus abgereichertem Uran oder aus Uran von der 2.7 Nein, es besteht keine rechtliche Grundlage dazu.
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KI-generiertVolltext
Interpellation Aubry 2002 N 8 octobre 1993
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates preis nicht nur zeitlich, sondern auch je nach Ursprungsgebiet
vom 1. September 1993 stärkeren Schwankungen ausgesetzt ist Das Ausmass dieser
Rapport écrit du Conseil fédéral Schwankungen kann im Zeitpunkt der Unterzeichnung der
du 1er septembre 1993 Verträge nicht vorausgesehen werden. Als die schweizeri-
1. Generelle Bemerkungen schen Kernkraftwerkbetreiber ihre ersten Verträge abschlös-
1.1 Technische Aspekte sen, stand die Wirtschaftlichkeit der Wiederaufarbeitung aus-
Die abgebrannten Brennelemente enthalten bei ihrer Ent- ser Zweifel. Es ist fraglich, ob unter den gegenwärtigen Ver-
nahme aus dem Reaktor eine grosse Menge an unverbrauch- hältnissen solche Verträge abgeschlossen würden.
tem Brennstoff. Es handelt sich um ungefähr 95 Prozent des Der Einsatz von MOX-Elementen aus Uran und Plutonium ist
anfänglich vorhandenen Urans und eine gewisse Menge Plu- gegenwärtig bis zu 30 Prozent teurer als die Verwendung von
tonium, welche während des Reaktorbetriebs aus einem Teil reinen Uranelementen. Dieser finanzielle Nachteil könnte sich
des Urans gebildet wurde. Bei der Wiederaufarbeitung trennt aber innerhalb weniger Jahre verringern oder sogar ins Ge-
man das noch verwendbare Uran und das Plutonium von den genteil umschlagen.
radioaktiven Abfällen. Dieser abgetrennte Brennstoff kann für Von ihrer Unterzeichnung an waren die laufenden Wiederauf-
die Herstellung neuer Brennelemente direkt wiederverwendet arbeitungsverträge mit Klauseln zur Rücknahme der Abfälle
werden. Das gewonnene Uran kann aber auch wieder ange- vorgesehen. Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernan-
reichert und in dieser Form weiterverwendet werden. Die Wie- lagen des Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschafts-
deraufarbeitung ermöglicht somit eine beträchtliche Brenn- departementes hat Normen und Regeln, mit Einschluss eines
stoffeinsparung, was gleichbedeutend ist mit der haushälteri- Systems zur Qualitätskontrolle, aufgestellt, welche für die
schen Nutzung einer nichterneuerbaren Energiequelle und Rückführung der Abfälle in die Schweiz und insbesondere für
damit auch der Reduktion des Rohstoffabbaus in Uranminen. deren Konditionierung verbindlich sind.
Betrachtet man ferner den ganzen Brennstoffkreislauf vom Ab- 2. Beantwortung der einzelnen Fragen
bau in der Uranmine bis zum Endlager, so ist das gesamte Vo- 2.1 Mit der Rezyklierung von Material aus der Wiederaufarbei-
lumen radioaktiver Abfälle bei der Wiederaufarbeitung gerin- tung werden die Grundsätze der Strahlenschutzgesetzge-
ger oder höchstens etwa gleich gross wie bei der direkten bung eingehalten.
Endlagerung der abgebrannten Brennelemente. 2.2 Die Studie der Eurodif ist nicht bekannt Der Abreiche-
In Leichtwasserreaktoren wird ein Teil des in den Brenn- rungsgrad und die Ausbeutung von Uranquellen werden in-
elementen enthaltenen Urans durch Kernspaltungsprozesse dessen von technischen Entwicklungen und wirtschaftlichen
verbraucht Gleichzeitig entsteht aus einem anderen Teil des Gegebenheiten bestimmt Es ist nicht Sache des Bundesra-
Urans Plutonium, dessen Isotope 239 und 241 ebenfalls spalt- tes, Kostenvergleiche anzustellen.
bar sind. Diese beiden Isotope werden ihrerseits teilweise di- 2.3 Die im Zusammenhang mit der Wiederaufarbeitung nöti-
rekt wieder im Reaktor verbraucht Ihr Beitrag zur thermischen gen Ein- und Ausfuhrbewilligungen erteilt das Bundesamt für
Energieproduktion des Kernkraftwerks beträgt etwa einen Energiewirtschaft (BEW). Dabei werden alle Voraussetzungen
Drittel. Die Verbrennung von Plutonium ist also in Leichtwas- zur Erteilung der Bewilligung geprüft
serreaktoren ein inhärenter Prozess und ist nicht zwingend 2.4 Für eine Rücklieferung der Wiederaufarbeitungsabfälle
von der Verwendung neuer, plutoniumhaltiger Brennelemente müssen alle von der Hauptabteilung für die Sicherheit der
abhängig. Kernanlagen (HSK) des BEW auferlegten Bedingungen erfüllt
Das aus der Wiederaufarbeitung stammende Plutonium kann, sein.
wie erwähnt, in frische Brennelemente eingefügt werden als 2.5/2.6 Die Schweiz hat aus völkerrechtlichen Gründen keine
Ersatz von angereichertem Uran. Der Rest des Brennstoffs be- Möglichkeit dazu.
steht dann aus abgereichertem Uran oder aus Uran von der 2.7 Nein, es besteht keine rechtliche Grundlage dazu.
Wiederaufarbeitung. Eine solche Mischung von Uran- und Plu- 2.8 Dem Bundesrat liegen keine solchen Berechnungen vor.
toniumoxid wird MOX (Mischoxid) genannt Die Wiederaufar- 2.9 Die Wiederaufarbeitungsverträge sind privatrechtlicher Art
beitung von vier bis sechs gebrauchten Brennelementen er- und die darin festgehaltenen Kosten vertraulich. Eine Aussage
möglicht die Herstellung von einem MOX-Brennelement und darüber ist deshalb nicht möglich. Eine Umkonditionierung ist
einem Uran-Brennelement Der Einsatz von MOX-Brennele- nicht vorgesehen.
menten in Leichtwasserreaktoren ermöglicht somit die Elimi- 2.10 Die Kernkraftwerkbetreiber haften nicht für Unfälle in aus-
nierung von Plutonium. ländischen Kernanlagen.
Das in einem MOX-Brennelement enthaltene Plutonium be-
steht nicht ausschliesslich aus Plutonium 239, sondern ent- Erklärung der Interpellantin: teilweise befriedigt
hält auch andere Isotope. Dieses Isotopengemisch ist nicht Déclaration de l'interpellatrice: partiellement satisfaite
geeignet zur Herstellung von nuklearem Sprengstoff.
1.2 Politische und voikerrechtliche Aspekte
In Westeuropa stehen zwei Wiederaufarbeitungsanlagen in
Betrieb, die eine in La Hague (F) und die andere in Sellafield
(GB), wo sich auch Thorp befindet Verantwortlich für deren Si- #ST# 93.3117
cherheit und für die Anwendung der verschiedenen internatio-
nal akzeptierten Normen, insbesondere jene des Strahlen- Interpellation Aubry
schutzes, sind die Behörden der betreffenden Länder. Frank-
reich und Grossbritannien -wie übrigens auch die Schweiz - N 16 und Benzinzollerhöhung
sind Mitglieder der NEA (Kernenergieagentur der OECD) und N 16 et surtaxe sur les carburants
der IAEO (Internationale Atomenergie-Organisation), wo sol-
che Normen erarbeitet werden. Zudem haben diese Länder
den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (Atom-
sperrvertrag) unterzeichnet
Es gibt keine völkerrechtliche Grundlage für eine allfällige In- Wortlaut der Interpellation vom 17. März 1993
tervention der Schweiz bei den Regierungen der beiden Län- Kann der Bundesrat nach der Annahme der Benzinzollerhö-
der, sind doch Bau und Betrieb einer Wiederaufarbeitungsan- hung am 7. März 1993 die Fertigstellung von Strassenab-
lage von keinem internationalen Abkommen verboten. schnitten beschleunigen, für die, wie für die N 16, zuwenig
1.3 Wirtschaftliche Aspekte Geld zur Verfügung steht?
Die Verträge für die Wiederaufarbeitung sind langfristiger und
privatrechtlicher Natur. Sie werden zwischen den Kernkraft- Texte de l'interpellation du 17 mars 1993
werkbetreibern und den Wiederaufarbeitungsunternehmen Le Conseil fédéral, à la suite du vote du 7 mars 1993 sur la taxe
abgeschlossen. Die Kosten der Wiederaufarbeitung verän- sur les carburants, peut-il accélérer l'achèvement de certains
dern sich im Laufe der Zeit relativ wenig, während der Uran- tronçons routiers en panne d'argent, à l'image de la N 16?
8. Oktober 1993 N 2003 Interpellation Seiler Hanspeter
Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine -Aucun denz, Investitionen zur Förderung des öffentlichen Verkehrs
vorwiegend in den dichtbesiedelten Gebieten und auf be-
Schriftliche Begründung - Développement par écrit triebswirtschaftlich interessanten Strecken einzusetzen, wird
Lors de la discussion du budget 1992, les Chambres ont voté damit klar verstärkt, während die Gefahr wächst, dass der-
un montant de 1,279 milliard de francs au poste de la cons- selbe förderungswürdige Verkehr im ländlichen, dünnbesie-
truction des routes nationales. delten Raum in volkswirtschaftlich nicht sinnvoller Weise stän-
Le 4 septembre 1990, le Conseil des Etats acceptait la motion dig abgebaut werden muss.
Cavadini Jean concernant l'achèvement du réseau des routes Der Bundesrat wird deshalb um Stellungnahme zu folgenden
nationales en l'an 2000. Le 3 décembre 1990, le Conseil natio- Problembereichen gebeten:
nal en faisait de même avec la motion jumelle Kohler. Une mo- 1. In Beantwortung einer entsprechenden Einfachen Anfrage
tion du groupe libéral allant dans le même sens a été déposée des Interpellanten hat der Bundesrat mögliche Mehrfachnut-
le 31 janvier 1992 et, aujourd'hui, nous disposons de la taxe zungen von Stationsinfrastrukturen begrüsst. Die Realisierung
de 20 centimes sur l'essence. solcher Nutzungen durch Dritte benötigt aber begreiflicher-
Or, sur le tronçon de la N 16 de Sonceboz à Tavannes, on ne weise sehr viel Zeit. Dies setzt eine frühzeitige Information der
dispose en 1993 que de 40 millions de francs pour continuer betroffenen Gemeinde oder/und Region voraus. Werden den
les travaux. C'est trop peu pour achever ces travaux dans un erwähnten Betroffenen die geplanten Veränderungen (zum
délai raisonnable et la direction cantonale des travaux publics Beispiel Umwandlungen in eine unbediente Station) direkt
aimerait pouvoir avancer plus rapidement si le Conseil fédéral und mindestens zwei Jahre vor der Realisierung der beschlos-
lui mettait encore quelques dizaines de millions à disposition. senen Massnahme mitgeteilt?
L'état du compte routier le permettrait aisément et l'on se de- 2. Mögliche Mehrfachnutzungen scheitern auch an der Höhe
mande le pourquoi d'un tel frein. Depuis le 7 mars 1993, la si- des Miet- oder Pachtzinses. Richten sich diese Preise bzw.
tuation a changé et il n'y a plus l'excuse du manque d'argent. Zinse nach dem Grundsatz der Ortsüblichkeit und nach dem
Je prie donc le Conseil fédéral de revoir les subventions accor- Angebots- und Nachfrageprinzip? Ist der Bundesrat bereit,
dées à ce tronçon afin de continuer les travaux dans une pé- dahin zu wirken, dass kostengünstige Lösungen getroffen
riode aussi favorable au point de vue de la conjoncture. En ef- werden?
fet, c'est permettre au secteur de la construction de se mainte- 3. Ein Abtreten von Anlagen und Infrastrukturen an Dritte muss
nir ou de participer à des mesures de relance, bien nécessai- im Interesse der Aufrechterhaltung der Dienstleistung im
res dans une région où le chômage dépasse les 5 pour cent Sinne von Präsenz in der Fläche unter günstigen Rahmenbe-
dingungen erfolgen können. Ist der Bundesrat bereit, Bestre-
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates bungen dieser Art zu unterstützen?
vom 1. Juni 1993 4. Als mögliche Mitbenutzer können auch die PTT in Frage
Rapport écrit du Conseil fédéral kommen. Ist der Bundesrat bereit, dahin zu wirken, dass die
du 1er juin 1993 teilweise mangelhafte Koordination zwischen PTT, SBB und
Le 1 er avril 1992, le Conseil fédéral a adopté le quatrième pro- gegebenenfalls anderen Betrieben des Bundes verbessert
gramme à long terme de construction des routes nationales, wird?
après avoir consulté les cantons. Dans sa réponse, le canton
de Berne avait demandé que les tronçons qu'il devait encore Texfe de l'interpellation du 19 mars 1993
construire fussent planifiés par étapes successives, cela pour Le rapport intermédiaire du Groupe de réflexion, qui propose
des raisons financières. Le programme a donc fixé le calen- notamment de réduire fortement le trafic régional pour assainir
drier des travaux en précisant les montants disponibles cha- les CFF, s'il a été compris, a néanmoins provoqué dans les
que année pour les tronçons prévus. campagnes des réactions d'inquiétude et une certaine décep-
Après le résultat positif du scrutin du 7 mars 1993 sur l'aug- tion. Ainsi se manifeste clairement la tendance qu'ont les CFF
mentation de la taxe sur les carburants, un montant supplé- à investir pour promouvoir le trafic surtout dans les régions très
mentaire de 100 millions de francs est disponible pour la cons- peuplées et sur les tronçons les plus rentables pour l'entre-
truction des routes nationales. Cette somme profitera en parti- prise, alors que le danger augmente de voir diminuer progres-
culier au tronçon Sonceboz-Tavannes de la N 16, mentionné sivement dans les campagnes, moins peuplées, ce même tra-
dans l'interpellation. Elle devra cependant être répartie, car le fic, tout aussi digne d'être promu, ce qui n'est guère sensé
réseau des routes nationales comporte plusieurs chantiers im- pour l'économie du pays.
portants. C'est la raison pour laquelle le tronçon en question Je prie donc le Conseil fédéral de répondre aux questions sui-
ne bénéficiera pas de «quelques dizaines de millions», comme vantes:
le propose l'auteur de l'interpellation, mais de 10 millions de 1. Dans sa réponse à une question ordinaire que j'avais po-
francs, tout au plus. sée, le Conseil fédéral avait bien accueilli l'idée d'une utilisa-
tion multiple des infrastructures de certaines petites gares. La
Erklärung der Interpellantin: teilweise befriedigt mise en place d'un tel système, ouvert à des tiers, nécessite
Déclaration de l'interpellatrice: partiellement satisfaite cependant beaucoup de temps, comme on peut le compren-
dre. Cela suppose que l'on informe à temps la commune ou la
région concernées. Communique-t-on directement aux inté-
ressés précités les modifications qui sont prévues (par exem-
ple la suppression du service à la clientèle)? Le fait-on au
#ST# 93.3185 moins deux ans avant la mise en oeuvre de la décision qui a
été prise?
Interpellation Seiler Hanspeter 2. L'utilisation multiple des infrastructures se solde souvent
par un échec, notamment en raison du montant du bail à loyer
Abbau Regionalverkehr ou du bail à ferme. Ces prix sont-ils fixés en fonction des usa-
Démantèlement du trafic régional ges locaux et du principe de l'offre et de la demande? Le
Conseil fédéral est-il disposé à agir pour offrir des prix avanta-
geux?
3. La cession d'installations et d'infrastructures à des tiers doit
garantir, dans des conditions avantageuses, le maintien des
Wortlaut der Interpellation vom 19. März 1993 prestations (présence assurée). Le Conseil fédéral est-il dis-
Der Zwischenbericht der Groupe de réflexion, in welchem als posé à soutenir des efforts de ce type?
Massnahme zur Gesundung der SBB u. a. auch gravierende 4. Les PTT sont aussi des co-utilisateurs potentiels. Le Conseil
Einschränkungen im Regionalverkehr vorgeschlagen wer- fédéral est-il disposé à faire en sorte que soit améliorée la coor-
den, hat im ländlichen Raum neben Verständnis auch Verunsi- dination-en partie défaillante-entre les PTT, les CFF et, éven-
cherung und eine gewisse Enttäuschung ausgelöst. Die Ten- tuellement, d'autres entreprises de la Confédération?
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Aubry N 16 und Benzinzollerhöhung
Interpellation Aubry N 16 et surtaxe sur les carburants
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1993
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.3117
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 08.10.1993 - 08:00
Date
Data
Seite 2002-2003
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Pagina
Ref. No 20 023 277
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