Bahn 2000 Project Cost Overruns and Restructuring
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertConcerns were raised about the escalating costs and feasibility of the "Bahn 2000" public transport project, which had expanded significantly beyond its original scope and budget. The government acknowledged that the project's complexity, increased environmental demands, and additional requests had driven up costs from the initial 5.4 billion francs to over 16.5 billion. To address this, the Federal Council instructed the Swiss Federal Railways (SBB) to revise the project, focusing on essential infrastructure and prioritizing cost-effectiveness and economic viability, aiming to realign with the original 1985 concept and its financial framework.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 68 GRN, Art. 68 RCN, Art. 66 al. 1 LTF, Art. 64 LTF; Bahn 2000 Project Cost Overruns and Restructuring: The government acknowledged that the project's complexity, increased environmental demands, and additional requests had driven up costs from the initial 5.4 billion francs to over 16.5 billion. To address this, the Federal Council instructed the Swiss Federal Railways (SBB) to revise the project, focusing on essential infrastructure and prioritizing cost-effectiveness and economic viability, aiming to realign with the original 1985 concept and its financial framework.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is used to allocate court costs when the appeal is dismissed.
This provision governs the award of legal aid and is cited in the dispositive regarding costs.
Volltext
17. März 1993 N 455 Oeffentlicher Verkehr. Dringliche Interpellationen
das Parlament über eine entsprechende Vorlage mit Referen- - Le Conseil fédéral est-il disposé à faire en sorte que l'on soit
dumsmöglichkeit befinden muss. entièrement et rapidement fixé sur les conséquences à atten-
In jedem Fall wird der Bundesrat jedoch die eidgenössischen dre pour la planification de la NLFA et pour les coûts?
Räte auf dem laufenden halten.
Schriftliche Begründung
Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen
eine schriftliche Antwort
#ST# 93.3104 Développement par écrit
Les auteurs renoncent au développement et demandent
Dringliche Interpellation une réponse écrite.
der grünen Fraktion
Krise und Zukunft Sprecherin-Porte-parole: Robert
des öffentlichen Verkehrs
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Interpellation urgente vom 15. März 1993
du groupe écologiste Die SBB rechnen in ihrem Standbericht vom August 1992 mit
Crise et avenir Infrastrukturkosten zur Verwirklichung des Konzepts
des transports publics «Bahn 2000» in der Grössenordnung von 10,7 Millionen Fran-
ken, während der bewilligte Kredit, umgerechnet in heutige
Kaufkraft, rund 8 Millionen Franken beträgt Hinzu kommen
weitere, nicht im Kredit enthaltene Kosten aus den ordentlichen
Investitionen sowie das Rollmaterial. Effektive Kostenüber-
Wortlaut der Interpellation vom 2. März 1993 schreitungen sind indessen nicht eingetreten. Bis heute sind
Die zunehmenden Schwierigkeiten bei der Finanzierung des rund 10 Prozent der Bauten erstellt worden, im Bau oder bau-
Schienenverkehrs in der Schweiz geben zu grosser Besorgnis reif. Der grosse Rest von rund 90 Prozent der Bauten befindet
Anlass, und das kürzlich veröffentlichte Grünbuch der sich im Plangenehmigungsverfahren, in der Planung oder erst
«Groupe de réflexion» über die Zukunft der SBB hat diese im Studium. Man musssomit im vorliegenden Zusammenhang
Sorge zusätzlich verstärkt Die «Bahn 2000» ist so, wie sie das von «geplanten» Kostenüberschreitungen sprechen.
Volk beschlossen hat, aus Kostengründen nicht realisierbar, Das Eidgenössische Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepar-
was insbesondere die ländlichen Gegenden und den Regio- tement (EVED) hat deshalb verantwortungsbewusst gehan-
nalverkehr betrifft Zweifellos hat das Planungs- und Finanz- delt und von den SBB eine Beschränkung auf das für die Ver-
fiasko bei der «Bahn 2000» auch Auswirkungen auf die Neat wirklichung der ursprünglichen Konzeptidee Notwendige ver-
Ein zusätzlicher Grund zur Beunruhigung ist, dass gemäss Fi- langt Für zusätzliche Begehrlichkeiten sind Zusatzkredite zu
nanzplanung bei einem Ausgabenwachstum des Gesamtbun- verlangen. Es geht letztlich um unsere Steuergelder.
deshaushaltes bis 1995 um 6,3 Prozent die Ausgaben für den In diesem Sinne hat das EVED den SBB den Auftrag erteilt, ein
öffentlichen Verkehr mit 5,9 Prozent unterdurchschnittlich zu- Konzept auszuarbeiten, das sich im Rahmen des bewilligten
nehmen, während die Strassenausgaben mit 10,9 Prozent Kredits von 5,4 Milliarden Franken plus aufgelaufene Teue-
überdurchschnittlich zulegen. rung (zu heutigen Preisen rund 8 Milliarden Franken) realisie-
Der Bundesrat wird deshalb gebeten, die folgenden Fragen zu ren lässt Die Ergebnisse dieser Neuorientierung wurden von
beantworten: den SBB auf Ende Juni in Aussicht gestellt.
- Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass angesichts dessen, Mit diesem Vorgehen sind die SBB gezwungen, auf alles
was von der vom Volk beschlossenen «Bahn 2000» noch üb- Wünschbare zu verzichten und nur das absolut Notwendige
rigbleibt, eine neue Volksabstimmung nötig ist? zu planen und zu realisieren; das Projekt muss auf den Kern
- Wer trägt die Verantwortung für das «Bahn 2000»-Debakel, des in der Botschaft von 1985 Versprochenen zurückgeführt
und ist der Bundesrat bereit, die Verantwortlichkeiten abzu- werden:
klären? -Stundentakt mit Verdichtung zum Halbstundentakt bei
- Ist der Bundesrat bereit, bezüglich der Auswirkungen auf die Bedarf.
Neat-Planung und die Baukosten rasch und umfassend für - Möglichst viele Anschlussspinnen in möglichst vielen
Klarheit zu sorgen? Knoten.
Aus übergeordneter verkehrspolitischer und gesamtwirt-
Texte de l'interpellation du 2 mars 1993 schaftlicher Sicht sind des weiteren die folgenden Rahmen-
Les difficultés croissantes que nous avons à financer les trans- bedingungen zu berücksichtigen:
ports par le rail suscitent une inquiétude qui a été renforcée - Die Suisse romande darf nicht benachteiligt werden. So ist
par la récente publication du livre vert du groupe dit «de ré- die Jurasüdfuss-Linie der Mittelland-Linie fahrzeitmässig
flexion» sur l'avenir des CFF. Des considérations d'ordre finan- gleichzustellen.
cier empêchent de réaliser le programme «Rail 2000» tel qu'il a - Den Kapazitätsanforderungen für den Alpentransit-Zulauf-
été accepté par le peuple et ce, au détriment en particulier des verkehr ist Rechnung zu tragen.
zones rurales et du trafic régional. La mauvaise planification - Die Anforderungen der Einbindung der Schweiz in das euro-
du projet «Rail 2000» et le désastre financier qui s'annonce ont päische Hochgeschwindigkeitsnetz sind auf den betroffenen
aussi des conséquences sur la NLFA. Une cause d'inquiétude Linien zu erfüllen.
supplémentaire est le fait que, selon la planification financière, - Die Wirtschaftlichkeit des Konzeptes ist zu belegen.
les dépenses consenties pour les transports publics augmen- Gestützt auf die Planungsergebnisse wird dann zu überprüfen
teront de 5,9 pour cent seulement jusqu'en 1995, ce qui est in- sein, ob allenfalls der Bundesbeschluss geändert werden und
férieur à l'augmentation moyenne de 6,3 pour cent des dépen- das Parlament über eine entsprechende Vorlage mit Referen-
ses inscrites au budget de la Confédération, alors que les dé- dumsmöglichkeit befinden muss. Der Bundesrat wird die eid-
penses pour les routes augmenteront de 10,9 pour cent, ce genössischen Räte in jedem Fall auf dem laufenden halten.
qui est nettement supérieur à la moyenne précitée. Die Ursachen für die massive Zunahme der geplanten Kosten
Le Conseil fédéral est invité à répondre aux questions sui- können im Grunde genommen in drei Kategorien eingeordnet
vantes: werden: veränderte Rahmenbedingungen, zunehmende Be-
- Est-il également d'avis qu'une nouvelle votation populaire gehrlichkeiten und Planungsfehler. Eine quantitative Auftei-
s'impose, vu ce qui reste encore du projet «Rail 2000» accepté lung der Mehrkosten auf diese drei Kategorien ist jedoch nicht
par le peuple? möglich, weil sich die einzelnen Teilprojekte in unterschiedli-
- Qui est responsable de la débâcle dudit projet? Le Conseil chen Planungszuständen befinden und sich die erwähnten
fédéral est-il prêt à déterminer les responsabilités? Ursachen der Mehrkosten teilweise überschneiden.
Transports publics. Interpellations urgentes 456 N 17 mars 1993
Anhand des Beispiels der Neubaustrecke Mattstetten-Roth- geschaffen, und die Kantone sind bereits zum heutigen Zeit-
rist sollen diese Schwierigkeiten illustriert werden: punktvoll in den Planungsprozess integriert.
Im Jahre 1986 rechneten die SBB mit Projektkosten von
773 Millionen Franken. Ende 1992 bezifferten die SBB im Auf- Rapport écrit du Conseil fédéral
lageprojekt die Gesamtkosten auf fast 1,5 Milliarden Franken, du 15 mars 1993
einschliesslich 222 Millionen Franken für Umweltschutzmass- Selon leur rapport d'août 1992, les CFF s'attendaient effective-
nahmen. Die SBB glauben, damit ein Projekt zu haben, das ment à des coûts d'infrastructure de 10,7 milliards de francs
den geltenden Umweltschutzbestimmungen gerecht wird. pour réaliser le projet «Rail 2000». Le crédit alloué s'élève à
Demgegenüber würde die Realisierung der von den Kantonen 8 milliards en valeur actuelle, somme à laquelle viennent
und Regionen, vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Land- s'ajouter d'autres dépenses se rapportant aux investisse-
schaft (Buwal) und von anderen Bundesstellen sowie von vie- ments ordinaires et au matériel roulant
len Einsprechern zusätzlich verlangten Umweltauflagen wei- Le devis n'a toutefois pas encore été dépassé dans les faits.
tere rund 700 Millionen Franken kosten. Jusqu'à présent, seuls 10 pour cent des constructions ont été
Darin enthalten sind Mehrkosten von rund 220 Millionen Fran- établis ou sont en chantier ou encore prêts à être réalisés. Le
ken für den Munibergtunnel, für dessen Notwendigkeit Ge- reste (environ 90 pour cent) se trouve actuellement soit au
wässer- und Landschaftsschutzgründe angeführt werden, stade de l'approbation des plans ou de la planification, soit en
und 175 Millionen Franken für den Oesch-Oenz-Tunnel, der cours d'étude. Dès lors, on ne peut parler que de dépasse-
in erster Linie aus Gründen des Landschaftsschutzes gefor- ments «planifiés» du devis.
dert wird. Conscient de ses responsabilités, le Département fédéral des
Während im Auflageprojekt für die rund 45 Kilometer lange transports, des communications et de l'énergie (DFTCE) a
Neubaustrecke 10,7 Kilometer Tunnel vorgesehen sind, réagi et a enjoint aux CFF de ne pas aller au-delà des princi-
würde sich der Tunnelanteil durch den Bau dieser zusätzli- paux éléments à la base du projet. Tout autre complément re-
chen Tunnel auf 21,5 Kilometer, auf fast 50 Prozent der quiert donc la demande d'un crédit supplémentaire. Il s'agit,
Streckenlänge, erhöhen. en fin de compte, de nos impôts.
Aus Gründen des Gewässerschutzes wird ein Verzicht auf Her- Dans cet esprit, le DFTCE a donné aux CFF pour mandat d'éla-
bizideinsatz gefordert, was Mehrkosten von 95 Millionen Fran- borer un programme pouvant être réalisé dans les limites du
ken für die notwendigen Ersatzmassnahmen bedeuten crédit alloué (5,4 milliards de francs) et du renchérissement
würde. Für die ebenfalls geforderte Revitalisierung der Ober- survenu, c'est-à-dire pour un total de 8 milliards de francs en
flächengewässer rechnet man mit zusätzlichen Aufwendun- valeur actuelle. Les résultats de cette nouvelle orientation ont
gen von 3,5 Millionen Franken und für den Transport von Aus- été promis par les CFF pour la fin du mois de juin.
hubmaterial zu weiter entfernten Deponien infolge eines ver- L'entreprise est dès lors contrainte de renoncer à tout ce qui
langten Verzichts auf eine neue Deponie mit solchen von über serait souhaitable et de ne planifier puis réaliser que ce qui est
30 Millionen Franken. absolument nécessaire; le projet doit être ramené à l'essentiel
Die SBB sehen den Bau von Wildquerungen vor, welche auf des éléments promis dans le message de 1985, à savoir:
insgesamt 15 Millionen Franken veranschlagt sind. Die zu- - cadence horaire, avec au besoin accroissement de la den-
ständigen Stellen erachten auf dem betreffenden Abschnitt sité des convois (toutes les demi-heures);
Wildquerungen für weitere 40 Millionen Franken als unum- - correspondances les plus ramifiées dans le plus grand nom-
gänglich. Diese Beispiele könnten vermehrt werden. Sie ver- bre possible de points de jonction.
anschaulichen die zurzeit bestehenden Schwierigkeiten ins- Toutefois, pour des raisons relevant de la politique des trans-
besondere bei der Umsetzung der Umweltschutzgesetzge- ports et de l'économie générale, il y a lieu de tenir compte des
bung. Anlässlich der Beratung der Vorlage «Bahn 2000» wa- conditions-cadres ci-après:
ren zwar das Natur- und Heimatschutzgesetz, das Forstpoli- - la Suisse romande ne saurait être lésée; par conséquent, la
zeigesetz, das Jagd- und Vogelschutzgesetz sowie das Ge- ligne longeant le Pied du Jura sera, quant à l'horaire, mise sur
wässerschutzgesetz bekannt. Bekannt war auch das Umwelt- pied d'égalité avec celle qui traverse le Plateau;
schutzgesetz, nicht aber dessen Verordnungen (z. B. Lärm- - la capacité requise des lignes d'apport aux artères du transit
schutz, Bodenschutz, Störfall). Dadurch wurden die Kosten für alpin sera assurée;
Umweltauflagen stark unterschätzt Erst rechtskräftige Ent- - les impératifs résultant de l'intégration de la Suisse dans le
scheide werden definitiv festlegen, welche Umweltschutz- réseau européen à grande vitesse seront pris en compte;
massnahmen zwingend verwirklicht werden müssen. Würden - la rentabilité du projet doit être prouvée.
sämtliche geforderten Massnahmen realisiert, dann erhöhten Les résultats de la planification permettront de déterminer s'il y
sich die Baukosten der Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist a lieu de modifier l'arrêté fédéral et si le Parlement doit se saisir
auf 2,2 Milliarden Franken. Zurückgerechnet auf Basispreise une nouvelle fois du projet avec une possibilité de référendum.
ergäbe dies annähernd eine reale Verdoppelung der Kosten. Nous informerons en tout cas les Chambres au fur et à me-
Ein grosser Teil dieser Massnahmen ist aber nicht nur durch sure.
den Umweltschutz bedingt, sondern auch auf zunehmende Les causes imputables à l'augmentation massive des coûts
Begehrlichkeiten der vom Bau der Linie betroffenen Kantone planifiés peuvent, en fait, être réparties en trois catégories: mo-
und anderer Interessenkreise zurückzuführen. Wie hoch die difications des conditions-cadres, accroissement des exigen-
Anteile an den Mehrkosten sind, kann nicht exakt rekonstruiert ces et erreurs de planification. Il n'est cependant pas possible
werden. Schliesslich ist erwiesen, dass auch verfahrensmäs- de ventiler quantitativement les surcoûts, car les divers projets
sige Verzögerungen zu geplanten Mehrkosten geführt haben. partiels se trouvent à différents stades de la planification et les
Das Beispiel des Zusammenwirkens und der Ueberschnei- causes précitées des frais supplémentaires se recoupent en
dung von verschiedenen Ursachen der Mehrkosten bei der partie.
Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist kann stellvertretend für Ces difficultés peuvent être illustrées avec l'exemple du tron-
einen grossen Teil der Vorhaben im Konzept «Bahn 2000» ver- çon Mattstetten-Rothrist:
allgemeinert werden. Es zeigt, dass die verschiedenen Ursa- En 1986, les CFF estimaient son coût à 773 millions de francs.
chen der Erhöhung der geplanten Baukosten nicht restlos iso- A la fin de 1992, ils calculaient que le projet mis à l'enquête re-
liert und zugeteilt werden können. viendrait à près de 1,5 milliard de francs, y compris 222 mil-
Die geschilderte «Bahn 2000»-Problematik ist aufgrund der lions de francs pour les mesures écologiques. Ils pensent dis-
bisher vorliegenden Erkenntnisse ohne Einfluss auf die Neat- poser ainsi d'une solution répondant aux dispositions en vi-
Planung. Wie oben angedeutet, muss das durch die SBB vor- gueur sur la protection de l'environnement Toutefois, les nou-
zulegende Konzept die Anforderungen des Neat-Zulaufver- velles mesures écologiques exigées par les cantons, les ré-
kehrs erfüllen. gions, l'Office fédéral de l'environnement, des forêts et du pay-
Bei der Planung der Neat haben wir die Lehren aus sage (OFEFP) ainsi que par d'autres services fédéraux et par
«Bahn 2000» gezogen. Das Plangenehmigungsverfahren une multitude de requérants devraient entraîner des dépenses
wurde gestrafft, ein Stab für Kontrolle und Koordination wurde supplémentaires de l'ordre de 700 millions de francs.
17. März 1993 N 457 Oeffentlicher Verkehr. Dringliche Interpellationen
Ce dernier montant comprend les frais supplémentaires de lenden Kosten dieses Konzeptes sowie der vier vorgesehenen
220 millions de francs pour le tunnel du Muniberg, préconisé Neubaustrecken zu decken.
pour des raisons relevant de la protection des eaux et du pay- Herr Bundespräsident Ogi, ich bin Ihnen dankbar, dass Sie
sage, et les surcoûts de 175 millions de francs pour le tunnel Ihre Führungsfunktion wahrgenommen und die SBB beauf-
Oesch-Oenz, exigés principalement en vue de préserver le tragt haben, nun ein Kernprojekt auszuarbeiten, das bei der
site. Alors que le projet mis à l'enquête prévoit 10,7 km de Verwirklichung der ursprünglichen Konzeptidee nur das drin-
tunnel pour un nouveau tronçon de 45 km, la part en souter- gend Notwendige vorsehen soll. Wir Mitglieder des Parlamen-
rain après la construction de ces galeries supplémentaires tes und mit uns natürlich viele Bürgerinnen und Bürger, die vor
atteindrait 21,5 km, soit près de la moitié de la longueur allem von den geplanten Neubaustrecken betroffen werden,
totale. sind gespannt, wie dieses neue Kernprojekt aussehen wird.
L'emploi des herbicides étant refusé en raison de la protection Sicher wird es nicht mehr voll und ganz den seinerzeitigen
des eaux, les mesures de remplacement entraîneraient des Bundesbeschlüssen entsprechen. Leider werde ich den Ver-
surcoûts de l'ordre de 95 millions de francs. Pour la revitalisa- dacht nicht los, dass aus regionalpolitischer und auch ge-
tion des eaux de surface, également requise, on s'attend à des samtwirtschaftlicher Sicht wieder soviel wie möglich in dieses
dépenses supplémentaires de 3,5 millions de francs. En sogenannt neue Kernprojekt einbezogen wird. Dann werden
outre, comme on ne veut pas créer une nouvelle décharge, le wir erneut vor der Frage stehen: Wer soll das bezahlen, wer hat
transport des matériaux d'excavation ferait augmenter la fac- soviel Geld? Die zweite Frage, die wir uns stellen, wird dann
ture de plus de 30 millions de francs. sein, welche von diesen Wünschen Vorrang haben
Les CFF prévoient d'aménager des passages pour le gibier, Zwei Sachen beschäftigen mich und sicher auch Sie:
devises à 15 millions de francs. Les services compétents esti- 1. Bei grossen Bauvorhaben hat das Umweltschutzempfinden
ment cependant que les passages sur le tronçon en question heute einen ganz anderen Stellenwert, als dies zur Zeit der
nécessitent 40 millions de francs supplémentaires. Planung und Ausarbeitung der Botschaft vor zehn Jahren der
De tels exemples pourraient être multipliés. Ils illustrent les dif- Fai l war.
ficultés actuelles, notamment lorsqu'il s'agit d'appliquer la lé- 2. In nächster Zeit werden wir vermehrt mit finanziellen Eng-
gislation sur la protection de l'environnement. Lors des débats pässen rechnen müssen, denn die wirtschaftliche Rezession
sur le projet «Rail 2000», on connaissait certes la loi sur la pro- ist noch nicht durchgestanden. Die heutige Situation zwingt
tection de la nature et du paysage, les législations sur les fo- uns zum Ueberdenken der verkehrspolitischen Vorhaben. Der
rêts, sur la chasse ainsi que sur la protection des oiseaux et öffentliche Verkehr und damit vor allem der Schienenverkehr
des eaux On disposait aussi de la loi sur la protection de l'en- haben einen hohen Stellenwert. Das Schweizervolk hat diesen
vironnement, mais on ignorait la teneur de ses ordonnances hohen Stellenwert sowohl bei der Abstimmung über das Kon-
d'application (par exemple, lutte contre le bruit, protection du zept «Bahn 2000» als auch bei jener über die Neat bejaht
sol, accidents). De ce fait, les coûts résultant des charges éco- Aufgrund der heutigen Situation müssen zur Verwirklichung -
logiques ont été considérablement sous-estimes. Seules des vor allem der Bauvorhaben - neue Wege gesucht werden. So-
décisions entrées en vigueur permettront de fixer définitive- wohl bei der Neat wie beim Konzept «Bahn 2000» sind die Prio-
ment les mesures de protection de l'environnement qui doi- ritäten neu festzulegen. Zur Realisierung der gesteckten Ziele
vent absolument être réalisées. müssen wir in kleinen Schritten vorgehen und die verschiede-
Si toutes les mesures exigées étaient traduites dans les faits, la nen Bauvorhaben - wenn sie überhaupt nötig sind - etappen-
construction du tronçon Mattstetten-Rothrist reviendrait à weise planen und auch etappenweise verwirklichen. Vor al-
2,2 milliards de francs. Rapporté au prix de base, cela équivau- lem, Herr Bundespräsident, sind die Neat und das Konzept
drait approximativement à doubler les coûts en termes réels. «Bahn 2000» aufeinander abzustimmen. Dieses etappen-
Mais la plupart de ces mesures ne découlent pas uniquement weise Vorgehen muss hier im Parlamentsgebäude neu dis-
de la protection de l'environnement; elles résultent aussi des kutiert werden. Wenn wir uns einig sind, welche Neubau-
convoitises accrues des cantons touchés et d'autres milieux strecken, welche Bauvorhaben dringend verwirklicht werden
intéressés. On ne peut calculer exactement les diverses parts müssen und z. B. welcher Alpendurchstich Priorität haben
des coûts supplémentaires. Finalement, il est prouvé que des soll, muss die Planung unter rechtzeitigem Einbezug der Kan-
retards en matière de procédure ont également conduit à l'ac- tone, der Gemeinden und der betroffenen Grundeigentümer
croissement des surcoûts planifiés. erfolgen. Nur so werden wir bei der Realisierung der etappier-
Cet exemple de la conjonction des diverses causes des coûts ten Projekte eine gewisse Akzeptanz erhalten, und nur so kön-
supplémentaires peut être généralisé pour un grand nombre nen wir Tausende von Einsprachen vermeiden.
d'autres réalisations liées à «Rail 2000». Il apparaît que les di- Von der Antwort, Herr Bundespräsident, bin ich teilweise be-
vers motifs ne sauraient être considérés isolément et attribués friedigt.
à l'une de ces causes.
Compte tenu des enseignements disponibles actuellement, Frau Robert: Es wäre zuviel von uns verlangt, Herr Bundes-
les problèmes précités de «Rail 2000» n'exercent pas d'in- präsident, wenn wir mit Ihren Antworten auf unsere Fragen zu-
fluence sur la planification de la NLFA Comme nous l'avons frieden sein sollten. Ich weiss, Sie hören die Worte Debakel
laissé entendre, le programme à présenter par les CFF doit ré- und Fiasko im Zusammenhang mit der «Bahn 2000» nicht
pondre aux exigences du trafic d'apport à la NLFA gerne. Sie haben uns das letzte Woche erklärt und auch ge-
Nous avons tiré les leçons de «Rail 2000» lorsqu'il s'est agi de sagt, dass Sie eben ins Gelingen verliebt seien. Verliebt sein ist
planifier la nouvelle transversale. La procédure d'approbation sicher ein schöner Zustand, aber er ist auch oft von Realitäts-
des plans a été simplifiée et les cantons sont, à l'heure ac- verlust begleitet. Wir gönnen Ihnen Ihre Verliebtheit, aber es ist
tuelle, entièrement intégrés dans le processus de planifica- so, dass man von aussen oft besser wahrnimmt, wie die Reali-
tion. En plus, nous avons mis sur pied l'état-major de contrôle tät aussieht, als es der Verliebte selber tut
et de coordination. Die «Bahn 2000» ist ein Debakel. Es ist ein Planungsdebakel
erster Güte. Man darf dieses Wort in diesem Zusammenhang
Präsident: Die Interpellanten verlangen Diskussion. in den Mund nehmen. Unzählige Leute in diesem Land fühlen
sich heute verschaukelt.
Abstimmung - Vote Wir haben vor der Volksabstimmung 1987 wunderbare Ver-
Für den Antrag auf Diskussion 41 Stimmen sprechungen erhalten. Vermittelt wurde uns der Eindruck,
Dagegen 15 Stimmen dass die Schweiz auf der Schwelle zum Verkehrsparadies
stehe. Allen Landesteilen, städtischen und ländlichen, wurden
WyssWilliam: Mildem Bundesbeschluss vom 19. Dezember namhafte Vorteile in Aussicht gestellt: häufigere, raschere, di-
1986 betreffend das Konzept «Bahn 2000» verabschiedeten rektere, bequemere Verbindungen zwischen Stadt und Land
Volk und Stände dieses Konzept mit vier Neubaustrecken. und den Regionen, flächendeckende Verbesserungen, be-
Heute ist bekannt, dass die damals beschlossenen Verpflich- sonders auch für die abseits gelegenen Randregionen, von
tungskreditlimiten bei weitem nicht ausreichen, um die anfal- denen man sagte, sie würden näher zusammenrücken. Erklärt
Transports publics. Interpellations urgentes 458 N 17 mars 1993
wurde, man werde mehr Güter auf die Schiene bringen und leicht sassen sie auch in den Organen der SBB oder in der Ver-
das Konzept «Bahn 2000» werde so umweltfreundlich sein, waltung -, sie nennen sich Planer, Experten, Direktoren. Zum
dass sogar auf Amphibienlaichplätze, Waldpflanzen und Vo- Teil sitzen oder sassen sie vielleicht so hoch, dass man sie
gelnistplätze Rücksicht genommen werde. nach bewährtem Rezept laufenlässt Es will sie ja auch nie-
Als Schönstes von allem wurde betont, das Ganze sei für die mand hängen. Aber wir denken, das Verwedeln und Vertu-
Kantone nicht mit finanziellen Mehrbelastungen verbunden. schen der Verantwortung und das Abschieben auf andere die-
Ich habe die Worte von Herrn Generaldirektor Eisenring noch nen der Sache des öffentlichen Verkehrs nun wirklich nicht,
in den Ohren. Er sagte, dass alles eingehend untersucht wor- und auch nicht der Glaubwürdigkeit der Behörden und
den sei, die Experten seien zum Schluss gekommen, dass das der SBB.
Projekt - mit kleinen Aenderungen - allen Umweltverträglich- Zur letzten Frage, zur Frage, die wir im Zusammenhang mit
keitsanforderungen gerecht werde. Herr Eisenring betonte der Neat gestellt haben. Sie sagen, es seien die Lehren aus
auch, alle Angaben seien seriös erarbeitet worden und beruh- dem Debakel «Bahn 2000» gezogen worden. Sie sagen auch,
ten auf soliden Unterlagen. Heute wissen wir alle, dass dem dieses werde keinen Einfluss auf die Neat-Planung haben.
nicht so ist. Sollen wir das glauben? Sollen wir glauben, dass ein so teures
Die Realität sieht völlig anders aus, und innerhalb weniger Bauwerk dem Regionalverkehr nicht noch das letzte Geld ab-
Jahre müssen wir erkennen, dass das alles leere Versprechun- gräbt? Sollen wir uns bei Ihren Aussagen in Sicherheit wiegen,
gen waren und dass das Konzept «Bahn 2000» nicht realisier- obschon im Departement Ogi und in der SBB-Spitze heute be-
bar ist. Allein die Neubauten im Mittelland verschlingen reits laut darüber gesprochen wird, welchen der eben erst be-
sämtliche für die Investitionen des ganzen Konzeptes zur Ver- willigten beiden Tunnels man nicht bauen solle? Das alles ist
fügung stehenden Mittel; nicht einmal alle bewilligten für uns und für weite Teile der Bevölkerung ein bisschen
Neubaustrecken könnten - aus finanziellen Gründen - reali- schwierig zu verstehen. Es macht die Sache auch nicht bes-
siert werden. ser, dass die schönen Versprechungen in bezug auf die Neat
Das Grünbuch der SBB kommt zum Schluss, dass die Reali- nun so weit in die Zukunft verlegt worden sind, dass wir ohne-
sierung des Konzeptes «Bahn 2000» jährlich Hunderte von hin alle tot sein werden, bevor wir wissen, ob die Neat nicht das
Millionen Franken zusätzliche Belastung für die SBB bedeuten Debakel des nächsten Jahrhunderts sein wird.
würde. Mit anderen Worten: Dies bedeutet das Aus für das Sie verstehen, Herr Bundespräsident, dass wir von diesen Ant-
Konzept «Bahn 2000», welches vom Volk 1987 bewilligt worten in keiner Art und Weise befriedigt sind.
wurde.
Das Gesamtkonzept «Bahn 2000» ist innert weniger Jahre zu Bircher Silvio: Man könnte zwar den Interpellanten, der grü-
einer Zufahrt für die Neat verkommen und wird letztlich vor al- nen Fraktion und Herrn Wyss William, insofern recht geben,
lem den ohnehin schon standortbegünstigten Agglomera- als es in der Tat nicht ganz befriedigend ist, wenn ein Bahn-
tionen im Mittelland dienen, und gerade nicht den Rand- konzept, das zwischen 1985 und 1986 von den Planungsin-
regionen - das alles auf dem Buckel der betroffenen Bevölke- stanzen entworfen wurde und dem das Volk Ende 1987 zu-
rung, der Umwelt und der Kantone. stimmte, in den seither vergangenen Jahren noch nicht stär-
Nun sollen plötzlich die Kantone an diesem Debakel schuld ker vorangetrieben werden konnte. Insofern ist die Kritik von
sein. Man sagt, dass sie übertriebene Umweltansprüche stel- Frau Robert und Herrn Wyss William berechtigt, aber an den
len, dass sie plötzlich neue Begehrlichkeiten angemeldet ha- beiden vorhergehenden Voten gefällt mit nicht, dass sie die
ben. Das stimmt einfach nicht. Schuld sind nicht die «bösen» Gesamtzielsetzung der Investitionen, welche wir bei den Bah-
Kantone! So geht das nicht, Herr Ogi. Die Planung ist schuld. nen und insgesamt beim öffentlichen Verkehr anstreben, nicht
Es war eine fahrlässig unseriöse Planung. Bei den Umweltfor- in einen grösseren Zusammenhang stellen. Auch haben wir in
derungen, die die Kantone stellten - sei das nun im Kanton diesem Parlament mehrheitlich den deutlichen politischen
Bern der Munibergtunnel oder im Kanton Solothurn der Willen ausgedrückt, dass wir gegenüber den sechziger Jah-
Oesch-Oenz-Tunnel -, durften sie mit gutem Recht glauben, ren, wo das Nationalstrassennetz infrastrukturmässig aufge-
dass sie berücksichtigt würden. Dafür gibt es genügend Be- baut worden und eine moderne Strasseninfrastruktur entstan-
weise. Sie können heute nicht sagen, daseien Begehrlichkei- den ist, jetzt auch beim Schienennetz nachziehen und das-
ten, von denen niemand etwas wusste und die man heute ex- selbe machen müssen.
tra verrechnen müsse. Das stimmt einfach nicht! Das war im Wir hatten hier im Hinblick auf die Volksabstimmung vom De-
Konzept enthalten, das schliesslich als «Umweltprojekt des zember 1987 einen sehr grossen Konsens darüber, dass
Jahrhunderts» verkauft wurde. Bahnstrecken, die den heutigen Anforderungen nicht mehr
Diese Auflagen waren im Grunde genommen nie bestritten. genügen, neu gebaut werden müssen. Und es ist jetzt natür-
Wenn Sie das Planungsdebakel dazu missbrauchen wollen, lich sehr einfach, dieses «Bahn 2000»-Konzept zum Einsturz
um ökologische Anforderungen, die nie bestritten waren, ein- zu bringen, indem Sie - sei es aus planerischen, sei es
fach hinauszukippen, finden wir das unredlich; wir können das aus umweltpolitischen Gründen - einzelne Teile dieses
nicht akzeptieren. «Bahn 2000»-Konzeptes herausbrechen, hinauskippen wol-
Wir finden es für ein starkes Stück, dass nun die Kantone mit len. Da vergessen Sie eben die Gesamtstossrichtung.
ihren «Begehrlichkeiten» schuld sein sollen oder die Anwoh- Was war der Grundgedanke dieses Konzepts, der leider mit
ner mit ihren ökologischen und menschlichen Empfindlichkei- dieser auf Partikularinteressen eingeengten Diskussion sehr
ten. Wir finden es ebenfalls ein starkes Stück, wenn das Buwal gerne vergessen geht? Das Grundkonzept war doch eine flä-
verantwortlich sein soll, das nun plötzlich den Kantonen «mit chendeckende Verbesserung des Schienennetzes, also nicht
übertriebenen Forderungen» helfen soll. Und es ist auch ein einfach nur, eine neue Strecke von A nach B zu bauen oder
starkes Stück, wenn nun behauptet wird, Verzögerungen eine Strecke von A nach B zu modernisieren, sondern ein flä-
seien an den Kostensteigerungen schuld-durch Einsprecher chendeckendes Konzept zu entwickeln, also beispielsweise
verursachte Verzögerungen auch nicht einfach nur für den Transitverkehr, für die Neat, die
Die einzige konkrete Verzögerung durch eine Einsprache ist Strecke von Ölten nach Bern auf vier Spuren auszubauen oder
bisher auf den Kanton Baselland zurückzuführen. Und da geht die Strecke durch den Lötschberg zu modernisieren und ei-
es nicht etwa um Umweltverbände, sondern um Leute aus Ih- nen neuen Tunnel zu bauen. Wir wollten mit unseren Milliar-
ren eigenen Reihen, die rechts von mir sitzen. denbeträgen auch nicht einfach nur für den ausländischen
Tatsache ist, dass die Umweltverbände mit Einsprachen sehr Transitverkehr Verbesserungen bringen. Wir wollten wirklich
zurückhaltend sind. Die Erfolgsquote zeigt auch, wie berech- das Bahnnetz in allen Regionen, in allen Kantonen unseres
tigt sie jeweils handeln, wenn sie eine Einsprache erheben. Landes modernisieren.
Wir können dieses Schwarzpeterspiel nicht akzeptieren und Ich bin der Meinung, dass die Antwort, die wir vom Bundesrat
fragen daher nach der wirklichen Verantwortung. Es gibt Ver- erhalten haben, ehrlich ist, dass sie sagt, wo Kostensteigerun-
antwortliche, aber man findet sie nicht im Volk, nicht in den gen entstanden sind-weil eben in der Zwischenzeit Jahre ver-
Kantonen und nicht in den Umweltorganisationen: Sie sitzen flossen sind. Das ist die übliche Kostensteigerung, wie wir sie
in den Organen der SBB, sie sitzen in der Verwaltung - viel- z. B. bei jedem Schulhausprojekt und überall dort haben, wo
17. März 1993 N 459 Oeffentlicher Verkehr. Dringliche Interpellationen
Sie die Bauten später realisieren, also Jahre, nachdem der Be- ments mit einer Verlagerung des Individualverkehrs zum öf-
schluss erfolgte. Wir müssen auch zur Kenntnis nehmen - und fentlichen Verkehr und an diesen bedeutenden Investitions-
das nehme ich knurrend und teilweise mit Kopfschütteln zur schub im Infrastrukturbereich. Der politische Wille, die Bahn
Kenntnis -, dass sich die Planer verrechnet haben und teil- stärker zu fördern, war doch erfreulich!
weise von falschen Voraussetzungen ausgegangen sind. Da Es gibt selbstverständlich Argumente, die zu Kritik berechti-
müssen wir, meine ich, auch den Mut haben, die Mehrkosten gen. Vielleicht hat man damals die Komplexität dieses Vorha-
in diesem Parlament wenn nötig zu bewilligen. bens falsch eingeschätzt. Vielleicht hat man die Dimensionen
Es geht doch nicht an, dass wir in einer Phase, in der wir jetzt dieses Vorhabens mit damals rund 100 Einzelobjekten nicht
von seilen der Wirtschaft, von seilen der Bauwirtschaft Investi- richtig eingeschätzt. Das ist bedauerlich, und bedauerlich ist
lionen gebrauchen könnlen, in der wir 150 000 Arbeilslose ha- auch die Feststellung in der Stellungnahme des Bundesrates
ben, in der wir Milliardenbelräge aufbringen, um die finanziel- zur Interpellation Wyss William: «Bis heute ist nämlich lediglich
len Löcher der Arbeitslosenkasse zu stopfen, solche Investitio- 1 Prozent der Bauten erstellt worden, 4 Prozent befinden sich
nen aus kurzfristigen finanzpolitischen oder ändern Gründen im Bau, und weitere 4 Prozent können nächstens in Angriff ge-
wieder zurückstellen und ein Hüst-und-hott-Spiel hinsichtlich nommen werden. Der grosse Rest von 91 Prozent der Bauten
unserer früheren Zielsetzungen beginnen. befindet sich im Plangenehmigungsverfahren »
Ich wünschte, dass der Bundesrat zusammen mit den SBB Es ist bedauerlich, dass nach faste Jahren nicht mehr verwirk-
standfest bleibt und zu solchen Investitionen steht, die als rich- licht worden ist. Aber grundsätzlich müssen wir nach wie vor
tig erkannt wurden, die in einem Gesamtkonzept auch not- positiv zu «Bahn 2000» stehen, positiv zu diesem Konzept der
wendig sind, und dass er ihnen gerade in der heutigen Zeit, in grundlegenden Erneuerung des Eisenbahnnetzes. Auch hier
der solche Investitionen auch gesamtwirtschaftlich einen Sinn müssen wir beachten, was wir dem Volk damals versprochen
haben, zum Durchbruch verhelfen kann. haben. In der Abstimmungsvorlage steht beispielsweise ge-
schrieben: «'Bahn 2000' ist ein Konzept zur Förderung des öf-
M. Cavadini Adriano: Le groupe radical a discuté brièvement fentlichen Verkehrs.»
de cette interpellation. Nous sommes très critiques vis-à-vis de Zur Kostensteigerung: Es ist sehr schade, dass eine derartige
la situation financière des chemins de fer, une attitude déjà ex- Erhöhung eingetreten ist. Aber da müssen wir korrekter sein.
primée lors de la discussion sur le budget des CFF de cette Ich habe den Eindruck - der Herr Bundespräsident wird sicher
année. Nous soutenons cependant la proposition du Conseil dazu Stellung nehmen -, dass wir an «Bahn 2000» ganz an-
fédéral de revoir en profondeur le projet et le programme des dere Anforderungen stellen als an Strassenbauprojekte. Ver-
travaux de «Rail 2000». gleichen Sie beispielsweise die Forderungen nach Tunnels im
La situation financière des chemins de fer tout comme la situa- Bereich Bahn bzw. Strasse! Ich habe den Eindruck, hier werde
tion financière difficile de la Confédération imposent une atti- mit unterschiedlichen Ellen gemessen; vielleicht muss man
tude nouvelle très critique face à ces grands projets. Le projet noch einmal überdenken, ob wir mit diesen Anforderungen an
de «Rail 2000» doit donc, à notre avis, être réexaminé de façon «Bahn 2000» nicht zu weit gehen.
très restrictive, comme le dit aussi le Conseil fédéral dans sa Wir begrüssen die Forderung des Bundesrates, das Projekt
réponse, pour en revenir au coût du message de 1985, soit nochmals gründlich zu überprüfen und nach Einsparungen
5 milliards de francs, plus le renchérissement qu'il y a eu de- Ausschau zu halten. Eine Konzentration auf das Wesentliche
puis. Cela demande que l'on réalise uniquement les infrastruc- ist erwünscht, ist angebracht. Wir dürfen auch der Generaldi-
tures absolument nécessaires et prioritaires, et en particulier rektion vertrauen, die bereit und gewillt ist, diese Aufgabe mit
que les investissements réduits qui résulteront de ce réexa- grosser Ernsthaftigkeit anzupacken, die also eine Ueberprü-
men soient concentrés sur les parties du projet qui sont en fung wünscht.
mesure d'assurer une rentabilité économique élevée et une Aber Herr Bundesrat, das, was in der Abstimmungsempfeh-
amélioration substantielle de l'exploitation et du rendement lung stand, muss eingehalten werden. Die Substanz der Vor-
des chemins de fer. Toutes les parties du projet de «Rail 2000» lage darf nicht darunter leiden, trotz der finanziellen Schwierig-
qui ne sont pas de première urgence et qui ne satisfont pas à keiten. Das, was damals dem Schweizervolk versprochen wor-
des critères de rentabilité économique et d'amélioration du den ist, ist eine gute Sache. Sie muss überprüft werden, sie
rendement de l'exploitation doivent être renvoyées à un mo- muss aber im Grundsatz eingehalten werden.
ment où nous aurons les moyens financiers d'assurer la réali-
sation de ces travaux Dreher: Blicken wir kurz zurück in das Jahr 1985. Da versam-
Le Conseil fédéral doit donc insister auprès de la Direction gé- melten sich dieser Rat und der Ständerat als einziges Parla-
nérale des Chemins de fer fédéraux pour en revenir au finance- ment der Welt wegen der Waldsterbelüge, weil man auf die
ment et aux coûts du message de 1985 plus le renchérisse- Medien «abgefahren» war und sich etwas suggerieren liess,
ment. Le groupe radical estime en tout cas qu'il ne faudra pas das nur in der Phantasie linker Politiker und Journalisten über-
revenir devant le Parlement avec un nouvel arrêté, mais qu'il haupt je stattgefunden hat Wir wissen heute, dass alles her-
faudra donner aux Chambres une indication précise sur la pla- beigelogen war! Es fehlte jegliche Substanz für diese Unge-
nification pluriannuelle des investissements réduits qui seront heuerlichkeiten, die damals hier in diesem Saal erzählt wur-
le résultat de ce réexamen, et une indication précise quant aux den, die alle aktenkundig sind und nachgeschlagen werden
moyens de financer ces investissements. D'autre part, une in- können. In diesem Umfeld wurde auch das Konzept
formation de ce genre était prévue dans l'arrêté fédéral A de «Bahn 2000» elaboriert und schliesslich zur Volksabstimmung
«Rail 2000» concernant l'information relative à ce projet gebracht.
En définitive, nous soutenons le Conseil fédéral dans ce réexa- Wir wissen, dass wir heute noch an den Spätfolgen dieses so-
men restrictif des investissements pour «Rail 2000» et nous lui genannten Waldsterbens in der Gesetzgebung leiden. Dazu
demandons de nous communiquer le résultat de ce réexa- gehören die unsäglichen Umweltverträglichkeitsprüfungen,
men, comment il va le ventiler sur les prochaines années et welche nichts anderes sind als eine Unterstützungsmass-
comment il va financer cet investissement réduit. nahmefür linke Umweltbüros. Sie dienen dazu, Bauvorhaben
auf Kosten öffentlicher und privater Investoren böswillig zu ver-
Columberg: Ich möchte doch noch etwas Positives zu zögern.
«Bahn 2000» sagen, zu diesem grossartigen Bestreben, das Wir haben gewarnt. Wir haben schon 1985 gewarnt, dass das
Eisenbahnnetz in der Schweiz grundlegend zu modernisie- ins Desaster führen müsse. Und was ist dann passiert? Man
ren. Vielleicht sollten wir mit unserer Kritik etwas zurückhal- hat gesagt: «Bahnlärm gleich Umweltschutz!» Der Privatver-
tend sein. Wir sollten an die Vorgeschichte denken, an die Si- kehr musste am eingebildeten Waldsterben schuld sein, des-
tuation vor dem Entscheid, welchen wir hier gefällt haben: an halb musste der öffentliche Verkehr gefördert werden. Wir wis-
die fast jahrhundertelange Vernachlässigung des öffentlichen sen jedoch: Wenn der Staat «fördert», dann schickt er Geld
Verkehrs. Damals haben wir den Mut gehabt, eine Akzentver- weg, irgendwohin. Die Folge davon ist, dass es dann sehr,
schiebung - weg von der Strasse hin zur Bahn - vorzuneh- sehr teuer wird. Wir haben 1987 Witze gemacht und haben ge-
men. Ich erinnere Sie an die Einführung des Halbtaxabonne- sagt: «Bahn 2000» heisse «Bahn 2000 Millionen Defizit im
Transports publics. Interpellations urgentes 460 N 17 mars 1993
Jahr». Ja, das war aber noch konservativ. Wir sind jetzt bald bei concurrence routière -tellement lourd qu'on peut se poser la
3000 Millionen Franken Defizit. question: est-ce concurrentiellement encore supportable?
Wir haben Sie auf die ungeheuren Defizite und den gewaltigen Enfin, dernier élément: les liaisons avec la Suisse romande.
Schuldenberg der japanischen Staatsbahnen - dem besten J'aimerais rappeler à mes compatriotes alémaniques qu'à
Eisenbahnsystem der Welt- hingewiesen. Wir haben gesagt, l'heure actuelle nous allons de Genève à Paris en trois heures
das werde so herauskommen. Das haben Sie alles unter den et des poussières, de Lausanne à Paris en trois heures trente-
Tisch gewischt, und Sie haben gesagt: Jetzt müssen wir den quatre. Nous mettons à peine un peu plus de temps pour aller
öffentlichen Verkehr fördern. Auch die freisinnige Fraktion hat à Paris que pour aller à Zurich. D'ici une dizaine d'années, on
diesen ordnungspolitischen Sündenfall mitgemacht. peut envisager que nous irons plus vite à Paris qu'à Zurich. Je
Was ist bei dieser Sachlage zu tun? Wir müssen dieses Projekt pense que, sur le plan de la politique générale du pays, ce fait
redimensionieren. Wir werden nicht länger darumherum kom- n'est pas indifférent C'est pour cela qu'il faut que «Rail 2000»
men, die Strukturen den tatsächlichen Bedürfnissen des Mark- se réalise, il est vrai sous une forme redimensionnée, et que
tes anzupassen. Es ist doch vollkommen unmöglich, dass wir les liaisons entre la Suisse alémanique et la Suisse romande fi-
heute noch mit Lokalzügen eine Flächenverteilung vorneh- gurent en bonne place. Et, à ce propos, je salue justement la
men. Das kann ja kein Mensch bezahlen; bitte hören Sie auf décision du président de la Confédération de mettre comme
mit solchen Sprüchen, man habe dem Schweizervolk dies priorité les liaisons Suisse romande-Suisse alémanique. Je
oder das versprochen, man habe «damals» eine Vorlage ge- pense que le projet «Rail 2000» ainsi redimensionné, mais réa-
bracht. Die «NZZ» hatte sich 1987 z. B. geweigert, unsere Inse- lisable rapidement, sera une excellente chose.
rate abzudrucken, mit der Begründung, unsere Szenarien
seien zwar politisch verständlich, aber derart eigenwillig in den
Nebiker: Sie werden nicht überrascht sein, dass ich als Mit-
Entwicklungen, dass man solche falschen Zahlen dem Volk
glied des Verwaltungsrates der SBB nach wie vor zum Projekt
nicht vorlegen könne. Wir waren jedoch sehr konservativ mit
«Bahn 2000» stehe. Das ist aber nicht der Grund, weshalb ich
unseren Voraussagen, die alle eingetroffen sind. Sie können
hier spreche, sondern dass es immerhin eine Volksabstim-
die Inserate im «Tages-Anzeiger» nachlesen. Dort war man
mung war - dass es der deutliche Wille des Volkes war -, die
nicht so zimperlich.
Bahnen zu modernisieren. Das Konzept von «Bahn 2000» ist
Wir müssen bei dieser Sachlage Bahnlinien stillegen. Wenn es
auch heute noch aktuell: nämlich dass man nicht nur die gros-
Leute gibt, die sagen, das sei ein Verlust an Lebensqualität,
sen Städte bedient oder den Transitverkehr, Herr Dreher, son-
dann sollen die Gemeinden, welche eine Bahn wollen, den
dern dass die Bahn auch weitgehend flächendeckend versor-
Aufwand aus ihrem Steueraufkommen bezahlen, dann bricht
gen muss.
die Vernunft von selbst durch. Wir müssen Busse fahren las-
Wir möchten ein paralleles, gleichwertiges Verkehrssystem,
sen. Wir wollen eine Grunderschliessung mit öffentlichen Ver-
nicht nurStrassen, sondern auch Bahnen. Aber diese Bahnen
kehrsmitteln; da hat niemand etwas dagegen. Aber wenn Sie
müssen modern sein, sie müssen leistungsfähig sein, sie
zum Beispiel die berühmte Seetalbahn im Aargau ansehen, da
müssen für den Benutzer attraktiv sein, sonst kann man die
gingen die Hirngespinste bis zu Ausgaben von 700 Millionen
Benützung der Bahn nicht erwarten.
Franken für einen Superausbau, auf jetzt immer noch 100 bis
Natürlich muss man auch die Kosten betrachten. Es ist richtig,
120 Millionen. Ja, rechnen Sie nur einmal den Zins von 6 Pro-
dass man sich in dieser Phase bewusst wird, in welche Kosten
zent auf diesem Betrag aus und die Bruttoeinnahmen von
man hineinläuft, wenn man sämtliche Wünsche erfüllen will,
rund 3 Millionen Franken, wobei noch kein Kilometer Bahn be-
wenn also Begehrlichkeiten, die sich mit den Auflageprojekten
trieben ist.
ergeben, erfüllt werden sollten. Aber das Gesamtprojekt, die
Man sollte jetzt wirklich zu den betriebswirtschaftlichen Reali-
Gesamtidee dahinter, kann nicht durch lokale Widerstände in
täten zurückfinden und dieses pseudoökologische Wunsch-
Frage gestellt werden.
denken dorthin tun, wo es hingehört: in die Rumpelkammer.
Ich selbst stamme aus einer Gegend, wo der Widerstand ge-
Wir werden in einigen Jahren noch einige wenige Bahnlinien
gen eine Linienführung von «Bahn 2000» enorm gewachsen
haben, Nord-Süd, Ost-West und etwas dazwischen. Was die
Lokallinien betrifft, da werden Busse fahren; sie sind leise, ist Ich kann auch beurteilen, dass man den Widerstand nicht
einfach aufgrund der Zahl der Einsprachen beurteilen kann.
auch umweltfreundlich, vor allem aber sind sie viel, viel billiger.
Einsprachen, das ist wie eine Lawine: Einsprachen schaffen
Sie müssen endlich mehr Respekt vor den Leistungen des
Einsprachen.
Steuerzahlers zeigen, auch hier in diesem Saal.
Trotzdem ist es selbstverständlich, dass man nicht nur auf-
grund der Kostenentwicklung, sondern auch aufgrund der hö-
M. Béguelin: Le débat est maintenant bien lancé. J'aimerais
reprendre trois points. heren Sensibilität, der höheren Anforderungen an die Umwelt-
auflagen das Vernünftigste-aber auch das Tragbare-macht.
Le premier, à propos du dépassement des coûts. A mon sens,
Schliesslich wollen wir am Ende eine Bahn haben, die auch
des mots qui vont trop loin ont été prononcés ici, par exemple
kostenmässig tragbar ist Es gilt, die Verhältnismässigkeit zu
«débâcle». Je constate une chose: il s'agirait d'utiliser la
wahren.
même unité de mesure, que ce soit pour le rail ou pour la route.
Je viens de lire, il y a quelques jours, un article sur l'évolution Ich erachte die Stellungnahmen des Bundesrates auf die Inter-
des coûts de l'autoroute nationale 16. Devisée à 690 millions pellationen als sehr gut; sie sind klar. Ich erachte es auch als
richtig, dass der Bundesrat eine Zwischenbeurteilung machen
de francs au départ, nous en sommes à 2,2 milliards de francs,
will, mit dem Auftrag an die Bundesbahnen, festzustellen, was
ce qui représente une augmentation de 318 pour cent Per-
überhaupt mit einem begrenzten Betrag, mit 8 Milliarden Fran-
sonne ne parle de débâcle: c'est un fait, on considère cette
ken, realisierbar ist, ob die Grundidee, das Grundkonzept von
évolution dans le temps comme normale. J'aimerais que,
«Bahn 2000», so noch realisiert werden kann.
quand on s'exprime sur des projets ferroviaires, on ne change
pas de lorgnette pour juger l'évolution. Es ist noch verfrüht, jetzt zu sagen, es brauche weitere Volks-
Ensuite, à propos de «Rail 2000», je cite un cas vraiment frap- abstimmungen zu «Bahn 2000». Allenfalls kommt man auf Vor-
pant: le tronçon Mattstetten-Olten. L'objectif de «Rail 2000» schläge, die eine Etappierung des Vorgehens beinhalten; das
braucht noch keine neuen Volksabstimmungen. Man soll
est de transférer du trafic de la route au rail en améliorant l'of-
diese Zwischenbeurteilung aufgrund der heutigen Zahlen ma-
fre. Pendant chaque année de retard que prend le projet, le tra-
chen, die bei der Konkretisierung der Projekte vorliegen.
fic routier continue évidemment de se développer. Il y a une di-
In diesem Sinne hoffe ich, dass die SBB zu einem guten Resul-
zaine d'années, une autoroute a été terminée entre Olten et
Berne et il n'y a pas un mètre de tunnel. Le paradoxe est que, tat kommen und konkrete, realisierbare Vorschläge unterbrei-
ten können.
pour la voie ferrée qui sera à peu près parallèle à cette auto-
route, on peut envisager jusqu'à 22 kilomètres de tunnel sur
45 kilomètres de parcours. Cela montre le poids des éléments Bundespräsident Ogi: Der Bundesrat ist froh, dass wir heute
de protection de l'environnement. Et, à la limite, je dirai que ce über diese dringlichen Interpellationen reden können, um
poids devient financièrement - à travers la réflexion sur la Transparenz in dieses Geschäft zu bringen, aber auch, um Sie
17. März 1993 N 461 Oeffentlicher Verkehr. Dringliche Interpellationen
nachdenklich zu stimmen, damit auch Sie überlegen und da- den beiden anderen absolut gleichwertig, und es kann nicht
mit auch Sie die Verantwortung übernehmen. angehen, nur die ersten beiden Forderungen zu erfüllen.
Ich bin dankbar für die Voten der Herren Bircher Silvio, Colum- 6. Wir dürfen, wie das Herr Béguelin erwähnt hat, die Suisse
berg, Béguelin und Nebiker, und ich habe sogar teilweise Ver- romande nicht benachteiligen, das insbesondere nicht nach
ständnis für die Sorgen von Herrn Wyss William. Weniger Ver- dem 6. Dezember 1992. Die vom Parlament - und das möchte
ständnis habe ich für die Ausführungen von Frau Robert - ich ich in Erinnerung rufen - in Form der Variante «Süd plus» be-
komme darauf zurück. schlossene Gleichstellung der Jurasüdfuss-ünie mit der Mit-
Wir haben Gott sei Dank die Lust am Gelingen noch nicht ver- telland-Linie muss deshalb verwirklicht werden.
loren, und wir kämpfen für eine gute Lösung - und erst noch 7. Seit 1985 sind Forderungen gekommen, Forderungen!
mit Freude. Wenn wir einmal keine Freude mehr daran haben Frau Robert, ich möchte Sie bitten, vielleicht einmal in der
sollten, die Probleme, die uns gestellt sind, zu lösen, ist es «NZZ» vom letzten Samstag zu lesen, was dort festgehalten
nicht mehr gut, dann sollten wir zurücktreten. wurde; und Sie werden dann hoffentlich begreifen, dass wir
Das Gesagte möchte ich wie folgt zusammenfassen und damit dieser Entwicklung auch Einhalt gebieten mussten. Es steht
den schriftlichen Bericht, den Sie bekommen haben, er- geschrieben: «Falls den Kantonen Bern und Solothurn die ge-
gänzen. forderten Untertunnelungen zugestanden werden, will die Aar-
1.1m Jahre 1986 hat das Parlament dem Konzept gauer Regierung ebenfalls weitere Forderungen stellen.»
«Bahn 2000» zugestimmt. Dieses Konzept beruht auf dem Dieser Eskalation der Forderungen nach dem Motto «Wenn
Taktfahrplan, mit einem landesweiten Stundentakt und mit er etwas bekommt, dann muss ich auch weitergehen» kön-
Verdichtungen zum Halbstundentakt auf den wichtigsten Li- nen wir bei einem Projekt, das von nationaler und von inter-
nien. Es sieht vor, dass die Züge in allen wichtigen Knoten- nationaler Bedeutung ist, nicht einfach ohne weiteres zu-
bahnhöfen gleichzeitig ankommen - ich betone: gleichzeitig stimmen.
ankommen - und gleichzeitig abfahren, um so optimale An- 8. Wir haben beim Projekt «Bahn 2000» auch der Forderung
schlüsse herzustellen. Dafür wurde damals ein Kredit der Einbindung der Schweiz ins europäische Hochleistungs-
von5,4 Milliarden Franken beschlossen-das macht zum heu- netz Rechnung zu tragen. Wir müssen dafür sorgen, dass die
tigen Geldwert rund 8 Milliarden Franken aus. Normen des europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehrs
2. Die SBB hatten damals ein sehr grosszügiges Angebot erar- erfüllt werden. Wir wollen ja nicht Milliarden und Abermilliar-
beitet, das auf einzelnen Streckenabschnitten selbst über den den von Franken für «Bahn 2000» und für die Neat ausgeben,
Halbstundentakt hinausging. um bis in zwei Jahrzehnten vom Hochgeschwindigkeits-
3. Dieses Angebot wurde in der Folge auf vielen Strecken um Eisenbahnverkehr umfahren zu werden.
mindestens ein Zugspaar pro Stunde erweitert, so etwa auf 9. Schliesslich müssen wir auch unserer Umwelt zuliebe
den Abschnitten Genf-Biel-Olten-Zürich, Lausanne-Bern, schnelle, mit dem Auto konkurrenzfähige Verbindungen an-
Olten-Luzern, Zürich-Weinfelden. Zudem wurden der Pla- bieten.
nung offenbar grosszügigere Annahmen über die Entwick- 10. Wir wollen ins europäische Hochgeschwindigkeitsnetz
lung des Güterverkehrs und des Regionalverkehrs in den Ag- eingebunden werden. Wir müssen es, um die Umwelt zu scho-
glomerationen zugrunde gelegt Des weiteren hat die stärkere nen und um unsere wirtschaftliche Standortgunst zu ver-
Sensibilisierung der Bevölkerung für Umweltanliegen sowohl bessern. Das ist notwendig, vor allem nach dem 6. De-
zu einer wesentlichen Verlangsamung und Verteuerung des zember 1992. Deshalb bauen wir die «Bahn 2000», und des-
Planungsprozesses als auch zu grösseren Projektänderun- halb bauen wir die Neat Deshalb brauchen wir auch die An-
gen-das sind bekanntlich nicht Verbilligungen-geführt. Das schlüsse an den TGV, den IGE und den italienischen «treno
muss ich in aller Klarheit sagen. Sie, Frau Robert, sollten das ad alta velocità», im Westen, im Norden, im Süden.
eigentlich als ehemaliges Mitglied der Berner Regierung wis- 11. Doch zurück zur Infrastruktur. Wir müssen uns auf jene
sen. Man hat also ein Ueberangebot entwickelt und immer Neubaustrecken beschränken, die aus Kapazitätsgründen
mehr erweitert. notwendig sind und die auch - Herr Wyss William - für die
4. Aufgrund dieser Entwicklung ist uns eine Rechnung prä- Neat notwendig sind. Das sind natürlich die Strecken, die Sie
sentiert worden, die inflationsbereinigt mindestens das Dop- kennen. Das ist Basel-Bern, das ist Zürich-Thalwil mit dem
pelte von dem kosten würde, was 1986 bewilligt wurde. Ent- Anschluss Richtung Gotthard. Auch der Ausbau der Strecke
sprechend dieser unbefriedigenden Situation und entspre- Olten-Zürich ist aus dieser Optik nicht bestritten.
chend der dadurch gefährdeten Wirtschaftlichkeit - wir dürfen Ich muss Ihnen jetzt einfach einige Zahlen an den Kopf werfen.
ja nicht nur an den Bau, sondern müssen insbesondere auch Die Strecke Mattstetten-Rothrist zum Beispiel beträgt
an den Betrieb denken - mussten wir einschreiten. Wir heute 46,9 Kilometer. Heute bestehen 500 Meter Tunnel. Das
mussten Halt gebieten - es geht nicht zuletzt um Ihre Steuer- isti Prozent. Das ursprüngliche SBB-Projekt sah 42,4 Kilome-
gelder-, und wir haben das bereits am 8. November 1990 ge- ter mit 10,3 Kilometer Tunnel vor. Das würde 24 Prozent erge-
macht. ben. Das Auflageprojekt, das vor einigen Wochen in Langen-
Wir haben von den SBB Massnahmen zur Kostensenkung ver- thal vorgestellt wurde, umfasst 45 Kilometer und 10,7 Kilome-
langt. Wir haben verlangt, dass man uns die Möglichkeiten der ter Tunnel, was 24 Prozent ausmacht
Kostensenkung aufzeigt. Wir haben am 5. Juni 1992 weitere, Schliesslich sind wir auch noch ein Touristenland, und die
neue Aufträge erteilt. Wir haben am 8. Januar 1993 den Auftrag Bahnreisenden sollten die Gegend sehen können. Nun kom-
gegeben, ein gestrafftes Projekt zu entwickeln, weil die Kosten men die Forderungen: Wenn Sie etwa den Oesch-Oenz-Tun-
mittlerweile nicht nur auf über 10 Milliarden Franken angestie- nel und den Munibergtunnel einbeziehen, haben wir auf
gen, sondern unter Berücksichtigung von Investitionen aus 44,8 Kilometern 21,5 Kilometer Tunnel, was 48 Prozent aus-
dem ordentlichen Budget bei 16,5 Milliarden Franken ange- macht Man würde von Mattstetten bis Rothrist praktisch zur
langt waren. Da werden Sie wohl begreifen, dass wir eine Hälfte im Tunnel fahren. Wenn wir die Forderungen der Kan-
Rückbesinnung auf das, was das Volk, was Sie beschlossen tone und einiger Aemter betrachten, muss ich Ihnen sagen,
haben, verlangen mussten. dass der Munibergtunnel zusätzliche 220 Millionen Franken
5. Wir konnten so nicht weitermachen. Wir müssen uns zu- und der Oesch-Oenz-Tunnel 175 Millionen zusätzlich kosten,
rückbesinnen auf das, was 1986 beschlossen worden war: Frau Robert
Stundentakt mit Verdichtung nach Bedarf, Halbstundentakt Danach verlangte man Wildquerungen. Die SBB haben einige
nur dort, wo er auch benötigt wird, dort, wo von diesem Ange- Wildquerungen vorgesehen. Aber man verlangt weitere Wild-
bot Gebrauch gemacht wird. Das heisst, dass wir nicht einfach querungen, Kosten: 14,5 Millionen Franken. Neu hat man Ge-
von morgens 6 Uhr bis abends 23 Uhr einen Halbstundentakt wässerschutzmassnahmen verlangt Diese kosten 95 Millio-
offerieren können. Anschlussspinnen in möglichst vielen Kno- nen Franken. Man hat neu Massnahmen für Jagd und Wild ver-
ten ja, diese müssen aber nicht unbedingt zur vollen Stunde langt; sie kosten 16 Millionen Franken. Ich kritisiere das nicht,
eingeplant werden. Ein Kostenrahmen von 5,4 Milliarden aber ich muss Sie darauf aufmerksam machen, dass Forde-
Franken, das ist das, was das Schweizervolk aufgrund des rungen und nochmals Forderungen kommen und dass irgend
Preisstandes von 1985 beschlossen hat. Diese Vorgabe ist mit jemand dies alles bezahlen muss. Verzicht auf eine Deponie in
Initiative parlementaire. Abonnement demi-tarif 462 17 mars 1993
Grüt, Abtransport zu abgelegenen, bestehenden Deponien: #ST# 92.440
30 Millionen Franken.
Es ist eine Tatsache - auch wenn Sie es nicht gerne hören, Parlamentarische Initiative
Frau Robert -, dass gemäss der Stellungnahme des Buwal für
(Bircher Silvio)
den Streckenabschnitt Mattstetten-Rothrist zusätzliche For-
derungen für 700 Millionen Franken gestellt werden. Wir ha-
Fortsetzung der Verbilligung
ben nichts dagegen, aber man muss bereit sein, nicht nur zu des Halbpreisabonnementes
fordern, sondern auch die Konsequenzen zu akzeptieren. Initiative parlementaire
Wenn wir auf einzelnen Strecken sechs und mehr Schnellzüge (Bircher Silvio)
pro Stunde und Richtung anbieten müssen, werden die Ko- Reconduction de la réduction
sten horrend ansteigen. Es braucht Infrastrukturanpassun-
du prix de l'abonnement demi-tarif
gen, es braucht Begradigungen. Ich kann Ihnen sagen, dass
man beispielsweise 1985 für die Strecke Genf-Lausanne Ko- Kategorie IV, Art. 68 GRN - Catégorie IV, art. 68 RCN
sten von 300 Millionen Franken vorgesehen hatte; in der Pla-
nung sind sie dann mit 1,1 Milliarden Franken erschienen.
Auch für die Strecke zwischen Ölten und Luzern wurde von
60 Millionen Franken gesprochen; in der Planung 1991
sprach man dann von 400 Millionen Franken. Das geht nicht,
deshalb mussten wir in dieser Situation - auch aus Gründen Wortlaut der Initiative vom 30. September 1992
der Verantwortung - einschreiten. Das Parlament erlässt einen Bundesbeschluss über die Wei-
terführung der Verbilligung des Halbpreisabonnementes ge-
Wenn man Zusatzwünsche äussert und weitere Begehren
mäss Tarif 654 der Schweizer Transportunternehmungen. Der
stellt, wie das die grüne Fraktion immer wieder macht, sollten
die Politiker auch offen dafür einstehen und Zusatzkredite ver- Verbilligungsbeitrag des Bundes unter dem noch bis Ende
1992 laufenden Bundesbeschluss betrug zuletzt 22 Millionen
langen und auch bewilligen, aber sie nicht einfach der
«Bahn 2000» unterjubeln. Wenn man «Bahn 2000» über For- Franken jährlich. Der Bundesbeitrag soll eine Fortsetzung des
heutigen, attraktiven Halbpreisabos zu einem für alle Alterska-
derungen in Sachen Umweltschutz zu einer Luxusvariante
tegorien einheitlichen Preis garantieren.
hochschrauben will, kann man das tun - aber man sollte dann
nicht von Debakel, Fiasko und Verantwortungslosigkeit reden,
sondern ehrlich und bereitsein, das auch zu bezahlen. Texte de l'initiative du 30 septembre 1992
Man kann im Umweltbereich schon immer fordern, aber man Le Parlement édicté un arrêté fédéral reconduisant la réduc-
darf danach nicht über die Explosion der Kosten jammern. Zu- tion du prix de l'abonnement demi-tarif selon le tarif 654 des
satzwünsche erfordern Zusatzkredite, zusätzliche Begehren entreprises suisses de transport Le montant versé par la
sind getrennt vom Konzept «Bahn 2000» zu betrachten. Wir Confédération pour réduire le prix de l'abonnement, selon l'ar-
werden Ihnen genau präsentieren, was in der ursprünglichen rêté fédéral en vigueur jusqu'à la fin 1992, s'élevait en dernier
Variante war und was zusätzlich verlangt worden ist. Sie kön- lieu à 22 millions de francs par année. La contribution de la
nen entscheiden, ob Sie das bezahlen wollen oder nicht Confédération doit permettre de maintenir l'abonnement
Im übrigen darf ich Ihnen sagen, dass bis 1993 unter dem Titel demi-tarif, qui est actuellement attractif, à un prix avantageux
«Bahn 2000» inklusive Planungskosten 317 Millionen Franken pourtoutes les classes d'âge.
ausgegeben wurden. Weitere 177 Millionen Franken sind mit
Verpflichtungen blockiert. Man kann nicht von einem Debakel Herr Wanner unterbreitet im Namen der Kommission den fol-
reden. genden schriftlichen Bericht:
Ich sage das bewusst zuhanden des Protokolls und der Ge-
schichte. Die Kritik müsste später auch diejenigen treffen, die Am 30. September 1992 reichte Nationalrat Silvio Bircher eine
nur gefordert und sich keine Gedanken darüber gemacht ha- parlamentarische Initiative ein. Die Initiative wurde wie folgt be-
ben, wie wir das alles schliesslich bezahlen wollen. gründet:
Die Verkehrsprognosen für das Jahr 2000, aber ohne «Das ursprünglich bis zu 360 Franken teure Halbpreisabonne-
«Bahn 2000», lauten auf 13 Milliarden Personenkilometer. ment der SBB und weiterer öffentlicher Transportunterneh-
Heute haben wir bereits 12,4 Milliarden Personenkilometer er- mungen ist durch den Beschluss des Parlamentes 1986 zur
reicht. Wir brauchen aber eine weitere Steigerung. Wir müssen Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs und aus Umwelt-
uns auch vorstellen, wie es auf unseren Strassen aussähe, schutzgründen zu einem 100-Franken-Abo umgestaltet wor-
wenn wir die Eisenbahn nicht hätten. den. Der Bundesbeschluss zu dieser Tariferleichterung läuft
Es ist so, dass wir, Herr Wyss William, das Ganze etappieren Ende 1992 aus und beinhaltet entsprechende Zahlungen an
können und dass wir die «Bahn 2000» auch für die Neat brau- die Verkehrsbetriebe. Bereits hat aber der Bundesrat im Zuge
chen. Das habe ich hier bei der Neat-Debatte mehrmals ge- der Sparmassnahmen via Budget die entsprechenden Ent-
sagt. schädigungen abgebaut. Prompt erfolgte nach einer ersten
«Häufiger», «rascher» und «besser» haben Sie gesagt, Frau Erhöhung um 10 Franken auf den 1. Januar 1990 ein weiterer
Robert. Wir sind mit Ihnen einverstanden, aber wir sollten Preisanstieg des seinerzeitigen 100-Franken-Abos auf 125
keine leeren Züge mehr haben. Schauen Sie einmal in den Franken.
Randregionen, wie die Züge besetzt sind. Da werden Sie sich Gleichzeitig fand in zwei Schüben (je auf den 1. Mai 1991 und
sicher auch gewisse Gedanken machen. 1992) eine allgemeine Tariferhöhung statt, die über der Teue-
Wir bleiben standfest, Herr Columberg. Wir wollen die Pro- rung liegt. Deshalb wäre es ein Fehler und würde es der erfolg-
bleme lösen, aber in dieser Situation und bei dieser finanziel- reichen Grundidee von 1986 widersprechen, wenn zur schein-
len Lage sowie angesichts dieser Entwicklung mussten wir die baren Verbesserung der Ertragslage der Verkehrsbetriebe
SBB - übrigens im Einvernehmen mit Ihnen - dazu anhalten, weitere markante Preisanstiege oder ein Rückfall in die Auf-
das Konzept nochmals zu überarbeiten und aufzuzeigen, was splitterung des Preises nach Alterskategorien stattfinden
sie für diese 5,4 Milliarden Franken, angepasst an die heutige würden.
Teuerung, offerieren können. Bevor man nun schimpft, bitte Vor Einführung der Tariferleichterungen waren in Bereichen,
ich zu warten. Die SBB haben ihren Bericht auf Ende Juni in wo eine echte Wahl zwischen Bahn und Auto bestand, die Ko-
Aussicht gestellt. Wir werden Sie dann wieder über dieses sten beim Auto tiefer als bei der Bahn, besonders wenn mehr
grosse und für unser Land so wichtige Projekt orientieren. als eine Person im Auto sass. Hinzu kommt der Zeitvergleich.
Erst mit dem Halbpreisabo wurde eine echte Konkurrenz er-
Präsident: Herr Wyss William ist teilweise befriedigt. Frau Ro- möglicht. Entsprechend günstig reagierte der Markt Zusam-
bert ist nicht befriedigt. men mit den Fahrplanverbesserungen ab Sommer 1987
brachten die Tarifmassnahmen 22 Prozent mehr Personenki-
lometer im Binnenverkehr und eine Erhöhung des Bahnanteils
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Dringliche Interpellation der grünen Fraktion Krise und Zukunft des öffentlichen
Verkehrs
Interpellation urgente du groupe écologiste Crise et avenir des transports publics
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1993
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 13
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.3104
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 17.03.1993 - 15:00
Date
Data
Seite 455-462
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Ref. No 20 022 390
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