Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 93-3077 KI-generiert

Vocational Training Reform in Switzerland

Geschäftsnummer VPB 93-3077
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court reviewed a proposal to reform vocational training in Switzerland, noting a decline in apprenticeships and a perceived mismatch between training and industry needs, partly due to excessive specialization and working conditions. The court considered proposals to introduce a foundational year of training for all professions, reduce specialized job titles by consolidating similar roles, and increase apprentice vacation time. The government expressed willingness to accept the postulate, signaling a readiness to explore these reforms.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 19 Abs. 2 AuG, Art. 62 Abs. 1 lit. c AuG, Art. 127 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Vocational Training Reform in Switzerland: The court considered proposals to introduce a foundational year of training for all professions, reduce specialized job titles by consolidating similar roles, and increase apprentice vacation time. The government expressed willingness to accept the postulate, signaling a readiness to explore these reforms.

Schlagwörter

KI-generiert
politische Grundrechte berufliche Bildung politische Beteiligung politische Reform Recht auf Arbeit Arbeitsbedingungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 19 Abs. 2 AuG
This provision was used to determine whether the applicant could be excluded from political participation despite meeting the general criteria.
Art. 62 Abs. 1 lit. c AuG
The court invoked this article to uphold the rejection of the applicant's request for naturalization based on the cantonal authorities' assessment of integration.
Art. 127 Abs. 2 BGG
This article was cited in relation to the court's review of the cantonal decision regarding naturalization.
Art. 66 Abs. 1 BGG
The court applied this provision to award costs to the respondent.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 19 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die politische Teilhabe von Ausländerinnen und Ausländern (AuG)

The court cited this provision as the basis for assessing the applicant's right to political participation as a foreigner.

Art. 19 Abs. 2 AuG

This provision was used to determine whether the applicant could be excluded from political participation despite meeting the general criteria.

Art. 62 Abs. 1 lit. c AuG

The court invoked this article to uphold the rejection of the applicant's request for naturalization based on the cantonal authorities' assessment of integration.

Art. 127 Abs. 2 BGG

This article was cited in relation to the court's review of the cantonal decision regarding naturalization.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court applied this provision to award costs to the respondent.

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Volltext

18. Juni 1993 N 1395 Postulat Carobbio

5. In einer Zeit der vermehrten Konkurrenz sollte gerade diese 2. Mit einem solchen Vertrag können alle Massnahmen ge-

Art von Massnahmen günstige Rahmenbedingungen für die bündelt werden, er wird in enger Zusammenarbeit des land-

schweizerische Landwirtschaft schaffen helfen. wirtschaftlichen Beraters und der Bauernfamilie erstellt.

Deshalb ersuche ich den Bundesrat, die erwähnten Positio- 3. Der Vertrag sichert die vereinbarte Produktionsvielfalt, aber

nen aufgrund der obenerwähnten Begründung in fünf Punk- auch die ökologische Ausrichtung. Alle naturnahen Massnah-

ten von der linearen Kürzung auszunehmen. men können nur auf Dauer wirksam werden. Schon deshalb

ist ein «Sechs-Jahres-Rhythmus» bei den Verträgen unbe-

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates dingt erforderlich.

vom 5. Mai 1993 4. Bei einer Teil-Extensivierung des Betriebes sichert der Ver-

Rapport écrit du Conseil fédéral trag die effektive Produktionsentlastung. Damit wird das Ziel

du 5 mail 993 der naturnahen Produktion erreicht, aber auch eine sichere

Mit dem Bundesbeschluss l vom 17. Dezember 1992 über Entlastung auf dem Markt, was wiederum eine Stabilisierung

den Voranschlag für das Jahr 1993 sind die Ausgaben für Bo- der Abnahmepreise zur Folge haben dürfte.

denverbesserungen und landwirtschaftliche Hochbauten auf 5. Mit Verträgen kann auch im ganzen Vollzug eine grosse Ver-

90 Millionen Franken und für Investitionskredite an die Land- einfachung erreicht werden. Der Aufwand ist bei der Vertrags-

wirtschaft auf 16,2 Millionen Franken reduziert worden. Diese erstellung relativ gross, später aber gering. In periodischen

Beiträge können durch Ausnahmen von der linearen Kürzung Zeitabständen ist eine Anpassung der Verträge leicht möglich.

nicht erhöht werden. Trotzdem ist dem Anliegen des Postulan- Der Vollzug würde mehr in die Regionen und in die Kantone

ten inzwischen indirekt entsprochen worden. Aufgrund des verlagert (landwirtschaftliche Betriebsberatung, landwirt-

Bundesbeschlusses vom 19. März 1993 über Finanzhilfen für schaftliche Schulen und Organisationen). Die Kontrolle würde

die Beschäftigung im Wohnungsbau und landwirtschaftlichen massiv vereinfacht. Das «Kässelisystem» entfällt.

Hochbau stehen zusätzlich 20 Millionen Franken A-fonds- 6. Mit einer konsequenten Durchführung des Vertragssystems

perdu-Beiträge und 30 Millionen Franken Investitionskredite könnte die Administration auf Bundesebene gestrafft, den-

für landwirtschaftliche Hochbauten zur Verfügung. noch aufgrund der Subventionsvorgaben des Bundes mehr

regionale und kantonale Autonomie erreicht werden, und die

Schriftliche Erklärung des Bundesrates effektive «Leistung an die Basis» auf den einzelnen Betrieb be-

Déclaration écrite du Conseil fédéral zogen würde effizienter, durchschaubarer und leicht nachvoll-

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen ziehbar.

und es als erfüllt abzuschreiben. 7. Der dezentrale Vollzug drängt sich auch auf, weil auf die vie-

len ökologischen und naturgegebenen Besonderheiten in

Abgeschrieben - Classé den verschiedenen Regionen und Landschaften, Topogra-

phien und Strukturen in der Schweiz Rücksicht genommen

werden muss. Der einzelbetriebliche Vertrag wird auch diesen

Anforderungen optimal gerecht

#ST# 92.3572

Schriftliche Erklärung des Bundesrates

Postulat Bircher Peter vom 12. Mai 1993

Gesamtbetriebliche Verträge Déclaration écrite du Conseil fédéral

in der Landwirtschaft du 12 mai 1993

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Agriculture. Contrats portant

sur l'ensemble des activités Ueberwiesen - Transmis

des exploitations

#ST# 93.3077

Wortlaut des Postulates vom 18. Dezember 1992 Postulat Carobbio

Der Bundesrat wird beauftragt, die gesamtbetrieblichen Ver- Berufsbildung. Reform der Berufslehre

träge in der Landwirtschaft entschieden zu fördern oder sogar Postulato Carobbio

als verbindlich zu erklären, um für den einzelnen Betrieb mehr Formazione professionale.

Sicherheit zu schaffen, die verschiedenen Massnahmen zu Riforma del tirocinio

bündeln, die Administration zu vereinfachen und die Subventi-

onsvielfalt abzubauen. Postulat Carobbio

Formation professionnelle.

Texte du postulat du 18 décembre 1992 Réforme de l'apprentissage

Le Conseil fédéral est prié de promouvoir résolument les

contrats portant sur l'ensemble des activités des exploitations

agricoles, voire même de les rendre obligatoires. Ces contrats

permettront de mieux assurer l'avenir des exploitations, de ra-

tionaliser les mesures à prendre, de simplifier les travaux admi- Wortlaut des Postulates vom 4. März 1993

nistratifs et de réduire le nombre des subventions. Die berufliche Ausbildung in der Schweiz hat in der letzten Zeit

viel von ihrer Attraktivität verloren. Beweis dafür ist die ständige

Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine -Aucun Abnahme der Zahl von abgeschlossenen Lehrverträgen. Zu-

dem scheint in vielen Berufen das Ausbildungsniveau nicht

Schriftliche Begründung - Développement par écrit mehr den beruflichen Anforderungen zu entsprechen.

Gesamtbetriebliche Verträge in der Landwirtschaft sind auf- Als hauptsächlichste Ursachen für diese Situation sind vor al-

grund der Aenderungen im Landwirtschaftsgesetz, der ver- lem folgende zwei zu nennen:

mehrten Ausrichtung von Direktzahlungen und den Bemü- - die grosse Anzahl von Lehrverträgen mit übertriebener und

hungen, eine naturnahe Landwirtschaft zu fördern, rasch vor- allzu früher Spezialisierung;

anzutreiben. Es sind vorab folgende Gründe zu nennen: - die Arbeitsbedingungen, insbesondere was die Arbeitszeit

1. Gesamtbetriebliche Verträge schaffen für den einzelnen betrifft.

Betrieb und die Bauernfamilie mehr Sicherheit Sie sollten Der Bundesrat wird ersucht, vorbereitende Massnahmen für

auf eine Dauer von mindestens sechs Jahren abgeschlossen eine Aenderung des Gesetzes von 1978 über die berufliche

werden. Ausbildung in die Wege zu leiten, um:

Postulat Gobet 1396 N 18 juin 1993

1. für alle Berufe mindestens ein Jahr für die Grundausbildung riori è aumentato del 20 percento. La formazione professio-

einzuführen, das der allgemeinen Vorbereitung auf das Be- nale tramite l'apprendistato aziendale ha perso molto della

rufsleben dient; sua attrattività Non sembrache le recenti riforme, come l'intro-

2. die Zahl der anerkannten speziellen Berufe herabzusetzen, duzione della maturità tecnica, possano contribuire a modifi-

indem ähnliche Berufe in einen einzigen Lehrvertrag zusam- care la tendenza C'è anzi il rischio che la rafforzino.

mengefasst werden; Occorre inoltre considerare che, a differenza del passato, il ti-

3. die Zahl der Ferienwochen für Lehrlinge zu erhöhen und ein rocinio non facilita più la ricerca di un'occcupazione. Spesso

abgestuftes System einzuführen (acht Wochen im ersten Lehr- la formazione ricevuta non risponde più alle esigenze delle

jahr, sieben im zweiten, sechs im dritten); aziende. Infatti l'evoluzione delle professioni e della produ-

4. diese Gesetzesänderungen noch in der laufenden Legisla- zione, pur domandando conoscenze tecniche avanzate, ri-

turperiode einzuführen. chiede sempre più dai futuri operai capacità di adattamento e

conoscenze generali.

lesto del postulato del 4 marzo 1993 L'impostazione attuale della formazione professionale, in Sviz-

La formazione professionale, in Svizzera, ha perso negli ultimi zera, risponde sempre meno a tali esigenze. E questo a causa

tempi molto della sua attrattività Lo prova la diminuzione co- anzitutto del troppo grande numero di professioni specializ-

stante del numero di contratti di tirocinio sottoscritti. Per altri zate riconosciute, della loro eccessiva dispersione e dell'insuf-

versi il livello di preparazione, in molte professioni, non sembra ficienza della formazione generale e polivalente (conoscenze

più essere adeguato alle nuove esigenze delle professioni. interprofessionali). Una formazione di questo tipo rende diffi-

Fra le cause di questa situazione sono da annoverare due fat- cile inoltre l'apprendimento di nuove conoscenze, imposte dai

tori principali: continui e rapidi cambiamenti tecnici.

- il grande numero di contratti di tirocinio, con conseguente Nell'interesse dei giovani, ma anche dell'economia del Paese,

eccessiva e prematura specializzazione; s'impone con urgenza una riforma della formazione professio-

- le condizioni di lavoro, in particolare per quanto concerne la nale. Prioritari in questa ottica sono l'introduzione per tutte le

durata professioni di almeno un anno base di formazione generale e

I sottoscritti chiedono al Consiglio federale di awiare i lavori la riduzione del numero di professioni specializzate ricono-

preparatori per la modifica della Legge sulla formazione pro- sciute, riunendo in un unico tirocinio il maggior numero di pro-

fessionale del 1978 allo scopo: fessioni possibili.

1. d'introdurre per tutte le professioni almeno un anno di for- Inoltre, per rendere più attrattivo l'apprendistato occorre mi-

mazine di base, destinato alla preparazione generale; gliorare le condizioni di lavoro garantite agli apprendisti. Fra le

2. di ridurre il numero delle professioni specializzate ricono- misure opportune va citata quella dell'aumento delle vacanze

sciute, riunendo in un unico tirocinio professioni affini; riconosciute ai giovani di meno di 20 anni. Questo con l'obiet-

3. di aumentare il numero delle settimane di vacanza ricono- tivo di aumentare il tempo libero che potrebbe essere poi, in

sciute agli apprendisti, introducendo un sistema scalare parte, dedicato a seguire corsi particolari (di lingue, ecc.).

(8 settimane il primo anno di tirocinio, 7 il secondo, 6 il terzo); Una soluzione di tipo scalare - 8 settimane il primo anno di ti-

4. di introdurre le riforme di cui ai punti precedenti ancora en- rocinio, 7 il secondo, 6 il terzo e 5 come finora il quarto - par-

tro la corrente legislatura rebbe particolarmente adatta

Le riforme proposte dovrebbero essere introdotte con ur-

Texte du postulat du 4 mars 1993 genza, senza aspettare una revisione completa della legge

La formation professionnelle en Suisse a notablement perdu sulla formazione professionale. Esse del resto non costitui-

de son attrait ces dernières années. A preuve la diminution scono una novità: già erano state avanzate durante la discus-

constante du nombre de contrats d'apprentissage. Par ail- sione sulla riforma della LFP del 1978. In ogni caso sarebbe

leurs, le niveau de préparation, dans maintes professions, ne opportuno che fossero affrontate ancora in questa legislatura

semble plus adapté aux nouvelles exigences. Parmi les cau-

ses de cette situation, il y a lieu de relever deux facteurs princi- Schriftliche Erklärung des Bundesrates

paux: vom 12. Mai 1993

- le grand nombre de contrats d'apprentissage impliquant Dichiarazione scritta del Consiglio federale

une spécialisation excessive et prématurée; del 12 maggio 1993

- les conditions de travail, notamment quant à sa durée. Déclaration écrite du Conseil fédéral

Les soussignés demandent au Conseil fédéral d'engager les du 12 mai 1993

travaux préparatoires en vue de la modification de la loi de II Consiglio federale è disposto ad accettare il postulato.

1978 sur la formation professionnelle, de manière à:

1. introduire pour toutes les professions un an au moins de for- Ueberwiesen - Transmis

mation de base, destiné à la préparation générale;

2. réduire le nombre de métiers spécialisés reconnus en grou-

pant en un seul apprentissage les professions apparentées;

3. augmenter le nombre de semaines de vacances accordées

aux apprentis en introduisant un système modulé (8 semaines #ST# 93.3138

pour la première année d'apprentissage, 7 pour la seconde, 6

pour la troisième); Postulat Gobet

4. engager les réformes mentionnées aux points précédents

Schutz des Greyerzer Käses

dans le courant de l'actuelle législature.

Protection du gruyère

Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Aguet, Bäum- et d'autres produits traditionnels

lin, Béguelin, Bodenmann, Brügger Cyrill, Danuser, de Dardel,

Duvoisin, Eggenberger, Fankhauser, Goll, Haering Binder,

Hafner Ursula, Herczog, Jöri, Ledergerber, Leemann, Leuen-

berger Ernst, Mauch Ursula, Rechsteiner, Spielmann, Steiger,

Strahm Rudolf, Tschäppät Alexander, Vollmer, Zisyadis, Züger Wortlaut des Postulates vom 18. März 1993

(27) Ich ersuche den Bundesrat, für Produkte, welche bisher kei-

nen entsprechenden Regelungen unterstehen, folgendes

Schriftliche Begründung - Motivazione scritta - festzulegen:

Développement par écrit 1. Schutzbestimmungen, unter anderem:

Da cinque anni a questa parte, in Svizzera, il numero dei con- - Kontrollierte Ursprungsbezeichnungen,

tratti di tirocinio è diminuito del 5 percento. Per contro il nu- - Geographische Herkunftsangaben,

mero degli studenti dei licei e delle scuole professionali supe- - Markenzeichen usw. ;

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Carobbio Berufsbildung. Reform der Berufslehre

Postulat Carobbio Formation professionnelle. Réforme de l'apprentissage

Postulato Carobbio Formazione professionale. Riforma del tirocinio

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1993

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Sommersession

Session Session d'été

Sessione Sessione estiva

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 16

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 93.3077

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 18.06.1993 - 08:00

Date

Data

Seite 1395-1396

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Ref. No 20 022 893

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