Vocational Training Reform in Switzerland
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court reviewed a proposal to reform vocational training in Switzerland, noting a decline in apprenticeships and a perceived mismatch between training and industry needs, partly due to excessive specialization and working conditions. The court considered proposals to introduce a foundational year of training for all professions, reduce specialized job titles by consolidating similar roles, and increase apprentice vacation time. The government expressed willingness to accept the postulate, signaling a readiness to explore these reforms.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 19 Abs. 2 AuG, Art. 62 Abs. 1 lit. c AuG, Art. 127 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Vocational Training Reform in Switzerland: The court considered proposals to introduce a foundational year of training for all professions, reduce specialized job titles by consolidating similar roles, and increase apprentice vacation time. The government expressed willingness to accept the postulate, signaling a readiness to explore these reforms.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court cited this provision as the basis for assessing the applicant's right to political participation as a foreigner.
This provision was used to determine whether the applicant could be excluded from political participation despite meeting the general criteria.
The court invoked this article to uphold the rejection of the applicant's request for naturalization based on the cantonal authorities' assessment of integration.
This article was cited in relation to the court's review of the cantonal decision regarding naturalization.
The court applied this provision to award costs to the respondent.
Volltext
18. Juni 1993 N 1395 Postulat Carobbio
5. In einer Zeit der vermehrten Konkurrenz sollte gerade diese 2. Mit einem solchen Vertrag können alle Massnahmen ge-
Art von Massnahmen günstige Rahmenbedingungen für die bündelt werden, er wird in enger Zusammenarbeit des land-
schweizerische Landwirtschaft schaffen helfen. wirtschaftlichen Beraters und der Bauernfamilie erstellt.
Deshalb ersuche ich den Bundesrat, die erwähnten Positio- 3. Der Vertrag sichert die vereinbarte Produktionsvielfalt, aber
nen aufgrund der obenerwähnten Begründung in fünf Punk- auch die ökologische Ausrichtung. Alle naturnahen Massnah-
ten von der linearen Kürzung auszunehmen. men können nur auf Dauer wirksam werden. Schon deshalb
ist ein «Sechs-Jahres-Rhythmus» bei den Verträgen unbe-
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates dingt erforderlich.
vom 5. Mai 1993 4. Bei einer Teil-Extensivierung des Betriebes sichert der Ver-
Rapport écrit du Conseil fédéral trag die effektive Produktionsentlastung. Damit wird das Ziel
du 5 mail 993 der naturnahen Produktion erreicht, aber auch eine sichere
Mit dem Bundesbeschluss l vom 17. Dezember 1992 über Entlastung auf dem Markt, was wiederum eine Stabilisierung
den Voranschlag für das Jahr 1993 sind die Ausgaben für Bo- der Abnahmepreise zur Folge haben dürfte.
denverbesserungen und landwirtschaftliche Hochbauten auf 5. Mit Verträgen kann auch im ganzen Vollzug eine grosse Ver-
90 Millionen Franken und für Investitionskredite an die Land- einfachung erreicht werden. Der Aufwand ist bei der Vertrags-
wirtschaft auf 16,2 Millionen Franken reduziert worden. Diese erstellung relativ gross, später aber gering. In periodischen
Beiträge können durch Ausnahmen von der linearen Kürzung Zeitabständen ist eine Anpassung der Verträge leicht möglich.
nicht erhöht werden. Trotzdem ist dem Anliegen des Postulan- Der Vollzug würde mehr in die Regionen und in die Kantone
ten inzwischen indirekt entsprochen worden. Aufgrund des verlagert (landwirtschaftliche Betriebsberatung, landwirt-
Bundesbeschlusses vom 19. März 1993 über Finanzhilfen für schaftliche Schulen und Organisationen). Die Kontrolle würde
die Beschäftigung im Wohnungsbau und landwirtschaftlichen massiv vereinfacht. Das «Kässelisystem» entfällt.
Hochbau stehen zusätzlich 20 Millionen Franken A-fonds- 6. Mit einer konsequenten Durchführung des Vertragssystems
perdu-Beiträge und 30 Millionen Franken Investitionskredite könnte die Administration auf Bundesebene gestrafft, den-
für landwirtschaftliche Hochbauten zur Verfügung. noch aufgrund der Subventionsvorgaben des Bundes mehr
regionale und kantonale Autonomie erreicht werden, und die
Schriftliche Erklärung des Bundesrates effektive «Leistung an die Basis» auf den einzelnen Betrieb be-
Déclaration écrite du Conseil fédéral zogen würde effizienter, durchschaubarer und leicht nachvoll-
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen ziehbar.
und es als erfüllt abzuschreiben. 7. Der dezentrale Vollzug drängt sich auch auf, weil auf die vie-
len ökologischen und naturgegebenen Besonderheiten in
Abgeschrieben - Classé den verschiedenen Regionen und Landschaften, Topogra-
phien und Strukturen in der Schweiz Rücksicht genommen
werden muss. Der einzelbetriebliche Vertrag wird auch diesen
Anforderungen optimal gerecht
#ST# 92.3572
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Postulat Bircher Peter vom 12. Mai 1993
Gesamtbetriebliche Verträge Déclaration écrite du Conseil fédéral
in der Landwirtschaft du 12 mai 1993
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Agriculture. Contrats portant
sur l'ensemble des activités Ueberwiesen - Transmis
des exploitations
#ST# 93.3077
Wortlaut des Postulates vom 18. Dezember 1992 Postulat Carobbio
Der Bundesrat wird beauftragt, die gesamtbetrieblichen Ver- Berufsbildung. Reform der Berufslehre
träge in der Landwirtschaft entschieden zu fördern oder sogar Postulato Carobbio
als verbindlich zu erklären, um für den einzelnen Betrieb mehr Formazione professionale.
Sicherheit zu schaffen, die verschiedenen Massnahmen zu Riforma del tirocinio
bündeln, die Administration zu vereinfachen und die Subventi-
onsvielfalt abzubauen. Postulat Carobbio
Formation professionnelle.
Texte du postulat du 18 décembre 1992 Réforme de l'apprentissage
Le Conseil fédéral est prié de promouvoir résolument les
contrats portant sur l'ensemble des activités des exploitations
agricoles, voire même de les rendre obligatoires. Ces contrats
permettront de mieux assurer l'avenir des exploitations, de ra-
tionaliser les mesures à prendre, de simplifier les travaux admi- Wortlaut des Postulates vom 4. März 1993
nistratifs et de réduire le nombre des subventions. Die berufliche Ausbildung in der Schweiz hat in der letzten Zeit
viel von ihrer Attraktivität verloren. Beweis dafür ist die ständige
Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine -Aucun Abnahme der Zahl von abgeschlossenen Lehrverträgen. Zu-
dem scheint in vielen Berufen das Ausbildungsniveau nicht
Schriftliche Begründung - Développement par écrit mehr den beruflichen Anforderungen zu entsprechen.
Gesamtbetriebliche Verträge in der Landwirtschaft sind auf- Als hauptsächlichste Ursachen für diese Situation sind vor al-
grund der Aenderungen im Landwirtschaftsgesetz, der ver- lem folgende zwei zu nennen:
mehrten Ausrichtung von Direktzahlungen und den Bemü- - die grosse Anzahl von Lehrverträgen mit übertriebener und
hungen, eine naturnahe Landwirtschaft zu fördern, rasch vor- allzu früher Spezialisierung;
anzutreiben. Es sind vorab folgende Gründe zu nennen: - die Arbeitsbedingungen, insbesondere was die Arbeitszeit
1. Gesamtbetriebliche Verträge schaffen für den einzelnen betrifft.
Betrieb und die Bauernfamilie mehr Sicherheit Sie sollten Der Bundesrat wird ersucht, vorbereitende Massnahmen für
auf eine Dauer von mindestens sechs Jahren abgeschlossen eine Aenderung des Gesetzes von 1978 über die berufliche
werden. Ausbildung in die Wege zu leiten, um:
Postulat Gobet 1396 N 18 juin 1993
1. für alle Berufe mindestens ein Jahr für die Grundausbildung riori è aumentato del 20 percento. La formazione professio-
einzuführen, das der allgemeinen Vorbereitung auf das Be- nale tramite l'apprendistato aziendale ha perso molto della
rufsleben dient; sua attrattività Non sembrache le recenti riforme, come l'intro-
2. die Zahl der anerkannten speziellen Berufe herabzusetzen, duzione della maturità tecnica, possano contribuire a modifi-
indem ähnliche Berufe in einen einzigen Lehrvertrag zusam- care la tendenza C'è anzi il rischio che la rafforzino.
mengefasst werden; Occorre inoltre considerare che, a differenza del passato, il ti-
3. die Zahl der Ferienwochen für Lehrlinge zu erhöhen und ein rocinio non facilita più la ricerca di un'occcupazione. Spesso
abgestuftes System einzuführen (acht Wochen im ersten Lehr- la formazione ricevuta non risponde più alle esigenze delle
jahr, sieben im zweiten, sechs im dritten); aziende. Infatti l'evoluzione delle professioni e della produ-
4. diese Gesetzesänderungen noch in der laufenden Legisla- zione, pur domandando conoscenze tecniche avanzate, ri-
turperiode einzuführen. chiede sempre più dai futuri operai capacità di adattamento e
conoscenze generali.
lesto del postulato del 4 marzo 1993 L'impostazione attuale della formazione professionale, in Sviz-
La formazione professionale, in Svizzera, ha perso negli ultimi zera, risponde sempre meno a tali esigenze. E questo a causa
tempi molto della sua attrattività Lo prova la diminuzione co- anzitutto del troppo grande numero di professioni specializ-
stante del numero di contratti di tirocinio sottoscritti. Per altri zate riconosciute, della loro eccessiva dispersione e dell'insuf-
versi il livello di preparazione, in molte professioni, non sembra ficienza della formazione generale e polivalente (conoscenze
più essere adeguato alle nuove esigenze delle professioni. interprofessionali). Una formazione di questo tipo rende diffi-
Fra le cause di questa situazione sono da annoverare due fat- cile inoltre l'apprendimento di nuove conoscenze, imposte dai
tori principali: continui e rapidi cambiamenti tecnici.
- il grande numero di contratti di tirocinio, con conseguente Nell'interesse dei giovani, ma anche dell'economia del Paese,
eccessiva e prematura specializzazione; s'impone con urgenza una riforma della formazione professio-
- le condizioni di lavoro, in particolare per quanto concerne la nale. Prioritari in questa ottica sono l'introduzione per tutte le
durata professioni di almeno un anno base di formazione generale e
I sottoscritti chiedono al Consiglio federale di awiare i lavori la riduzione del numero di professioni specializzate ricono-
preparatori per la modifica della Legge sulla formazione pro- sciute, riunendo in un unico tirocinio il maggior numero di pro-
fessionale del 1978 allo scopo: fessioni possibili.
1. d'introdurre per tutte le professioni almeno un anno di for- Inoltre, per rendere più attrattivo l'apprendistato occorre mi-
mazine di base, destinato alla preparazione generale; gliorare le condizioni di lavoro garantite agli apprendisti. Fra le
2. di ridurre il numero delle professioni specializzate ricono- misure opportune va citata quella dell'aumento delle vacanze
sciute, riunendo in un unico tirocinio professioni affini; riconosciute ai giovani di meno di 20 anni. Questo con l'obiet-
3. di aumentare il numero delle settimane di vacanza ricono- tivo di aumentare il tempo libero che potrebbe essere poi, in
sciute agli apprendisti, introducendo un sistema scalare parte, dedicato a seguire corsi particolari (di lingue, ecc.).
(8 settimane il primo anno di tirocinio, 7 il secondo, 6 il terzo); Una soluzione di tipo scalare - 8 settimane il primo anno di ti-
4. di introdurre le riforme di cui ai punti precedenti ancora en- rocinio, 7 il secondo, 6 il terzo e 5 come finora il quarto - par-
tro la corrente legislatura rebbe particolarmente adatta
Le riforme proposte dovrebbero essere introdotte con ur-
Texte du postulat du 4 mars 1993 genza, senza aspettare una revisione completa della legge
La formation professionnelle en Suisse a notablement perdu sulla formazione professionale. Esse del resto non costitui-
de son attrait ces dernières années. A preuve la diminution scono una novità: già erano state avanzate durante la discus-
constante du nombre de contrats d'apprentissage. Par ail- sione sulla riforma della LFP del 1978. In ogni caso sarebbe
leurs, le niveau de préparation, dans maintes professions, ne opportuno che fossero affrontate ancora in questa legislatura
semble plus adapté aux nouvelles exigences. Parmi les cau-
ses de cette situation, il y a lieu de relever deux facteurs princi- Schriftliche Erklärung des Bundesrates
paux: vom 12. Mai 1993
- le grand nombre de contrats d'apprentissage impliquant Dichiarazione scritta del Consiglio federale
une spécialisation excessive et prématurée; del 12 maggio 1993
- les conditions de travail, notamment quant à sa durée. Déclaration écrite du Conseil fédéral
Les soussignés demandent au Conseil fédéral d'engager les du 12 mai 1993
travaux préparatoires en vue de la modification de la loi de II Consiglio federale è disposto ad accettare il postulato.
1978 sur la formation professionnelle, de manière à:
1. introduire pour toutes les professions un an au moins de for- Ueberwiesen - Transmis
mation de base, destiné à la préparation générale;
2. réduire le nombre de métiers spécialisés reconnus en grou-
pant en un seul apprentissage les professions apparentées;
3. augmenter le nombre de semaines de vacances accordées
aux apprentis en introduisant un système modulé (8 semaines #ST# 93.3138
pour la première année d'apprentissage, 7 pour la seconde, 6
pour la troisième); Postulat Gobet
4. engager les réformes mentionnées aux points précédents
Schutz des Greyerzer Käses
dans le courant de l'actuelle législature.
Protection du gruyère
Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Aguet, Bäum- et d'autres produits traditionnels
lin, Béguelin, Bodenmann, Brügger Cyrill, Danuser, de Dardel,
Duvoisin, Eggenberger, Fankhauser, Goll, Haering Binder,
Hafner Ursula, Herczog, Jöri, Ledergerber, Leemann, Leuen-
berger Ernst, Mauch Ursula, Rechsteiner, Spielmann, Steiger,
Strahm Rudolf, Tschäppät Alexander, Vollmer, Zisyadis, Züger Wortlaut des Postulates vom 18. März 1993
(27) Ich ersuche den Bundesrat, für Produkte, welche bisher kei-
nen entsprechenden Regelungen unterstehen, folgendes
Schriftliche Begründung - Motivazione scritta - festzulegen:
Développement par écrit 1. Schutzbestimmungen, unter anderem:
Da cinque anni a questa parte, in Svizzera, il numero dei con- - Kontrollierte Ursprungsbezeichnungen,
tratti di tirocinio è diminuito del 5 percento. Per contro il nu- - Geographische Herkunftsangaben,
mero degli studenti dei licei e delle scuole professionali supe- - Markenzeichen usw. ;
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Carobbio Berufsbildung. Reform der Berufslehre
Postulat Carobbio Formation professionnelle. Réforme de l'apprentissage
Postulato Carobbio Formazione professionale. Riforma del tirocinio
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1993
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.3077
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 18.06.1993 - 08:00
Date
Data
Seite 1395-1396
Page
Pagina
Ref. No 20 022 893
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