Jura Tax Amnesty Rejected by Senate Commission
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe canton of Jura proposed a federal tax amnesty to address significant public deficits and undeclared assets. The Senate's legal affairs commission, however, voted against it, with the majority arguing that a tax amnesty undermines the legal order and unfairly benefits tax evaders. A minority dissented, believing an amnesty would promote tax fairness and generate needed revenue, referencing past successful amnesties and the potential for increased cantonal and communal income.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 Absatz, Art. 93 Abs. 2 BV; Jura Tax Amnesty Rejected by Senate Commission: The Senate's legal affairs commission, however, voted against it, with the majority arguing that a tax amnesty undermines the legal order and unfairly benefits tax evaders. A minority dissented, believing an amnesty would promote tax fairness and generate needed revenue, referencing past successful amnesties and the potential for increased cantonal and communal income.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe initiative is based on this article, requesting the federal government to enact a new tax amnesty.
Volltext
Amnistie fiscale 1er mars 1993
#ST# 93.301 La minorité de la commission, quant à elle, a estimé que l'am-
nistie demandée rendrait la fiscalité plus équitable et qu'en
Standesinitiative Jura outre, les recettes supplémentaires qui en résulteraient se-
raient un élément positif.
Steueramnestie
Pour le reste, la commission renvoie aux délibérations du
Initiative du canton du Jura Conseil des Etats à propos de la motion Delalay précitée.
Amnistie fiscale
Antrag der Kommission
Mehrheit
Die Kommissionsmehrheit beantragt, der Standesinitiative
Jura keine Folge zu geben.
Minderheit
Wortlaut der Initiative vom 18. Januar 1993 (Zimmerli, Coutau, Küchler, Meier Josi, Schmid Carlo, Ziegler
Angesichts der sehr grossen Defizite der öffentlichen Haus- Oswald)
halte (Bund, Kantone, Gemeinden) und der enormen Sum- Die Kommissionsminderheit beantragt, der Motion Delalay
men auf Treuhandguthaben, unter anderem auch im Ausland, zuzustimmen und deshalb die Standesinitiative Jura abzu-
die steuerlich nicht deklariert sind, verlangt der Kanton Jura, schreiben.
gestützt auf Artikel 93 Absatz 2 der Bundesverfassung, dass
der Bund eine neue Steueramnestie erlässt. Proposition de la commission
Majorité
Texfe de l'initiative du 18 janvier 1993 La majorité de la commission propose de ne pas donner suite
Compte tenu des déficits importants des collectivités publi- à l'initiative du canton du Jura
ques (Confédération, cantons, communes) et des sommes Minorité
énormes non déclarées qui sont investies en placements fidu- (Zimmerli, Coutau, Küchler, Meier Josi, Schmid Carlo, Ziegler
ciaires, entre autres à l'étranger, le canton du Jura, se fondant Oswald)
sur l'article 93, alinéa 2 de la Constitution fédérale, demande La minorité de la commission propose d'approuver la motion
une nouvelle amnistie fiscale fédérale. Delalay et, de ce fait, de classer l'initiative du canton du Jura.
Herr Zimmerli unterbreitet im Namen der Kommission den fol- Zimmerli, Berichterstatter: Zwischen diesen drei Steueramne-
genden schriftlichen Bericht: stiegeschäften, die wir heute zu behandeln haben, besteht ein
enger sachlicher Zusammenhang. Bereits in der vergangenen
1. Am 18. Januar 1993 reichte der Kanton Jura eine Standesin- Wintersession habe ich im Namen der Kommission für Rechts-
itiative ein, welche den Erlass einer Steueramnestie verlangt fragen darauf hingewiesen. Sie sind unserem Antrag gefolgt
Er begründet dies insbesondere mit den grossen Defiziten der und haben die Kommission für Rechtsfragen, gestützt auf Arti-
öffentlichen Haushalte (Bund, Kantone, Gemeinden) und den kel 27 Absatz 4 des Ratsreglementes, beauftragt, Ihnen zur
enormen Summen auf Treuhandguthaben, unter anderem Motion Delalay Bericht zu erstatten, Antrag zu stellen und Ih-
auch im Ausland, die steuerlich nicht deklariert sind. nen gleichzeitig unsere Haltung zur parallel laufenden Stan-
2. Die Kommission für Rechtsfragen des Ständerates, welcher desinitiative Wallis kundzutun. Ich darf Sie daran erinnern,
dieses Geschäft zur Beratung zugewiesen wurde, prüfte die dass Herr Kollege Delalay seine Motion im Dezember 1992
Standesinitiative am 10. Februar 1993. Sie hält fest, dass das mündlich begründet hat und dass Herr Bundesrat Stich diese
vom Kanton Jura vorgebrachte Anliegen im Ständerat bereits in seiner mündlichen Stellungnahme abgelehnt hat.
aufgrund einer Motion von Ständerat Edouard Delalay An ihrer Sitzung vom 10. Februar 1993 hat sich die Kommis-
(92.3249) vom 17. Juni 1992 zur Diskussion steht sion für Rechtsfragen auftragsgemäss nochmals intensiv mit
Die Mehrheit der Kommission hat sich bei der Vorberatung der Motion Delalay und mit der Amnestie-Standesinitiative
dieser Motion gegen eine Steueramnestie ausgesprochen in Wallis befasst Beide Vorstösse sind naturgemäss sachlich
der Auffassung, dass ein solches Ausserkraftsetzen des Ge- gleich zu erledigen. Entweder wird die Motion Delalay über-
setzes einen Einbruch in die bestehende Rechtsordnung be- wiesen, und dann kann die Standesinitiative Wallis abge-
deuten und die Defraudanten einseitig begünstigen würde. schrieben werden, oder die Motion Delalay wird abgelehnt,
Die Kommissionsminderheit vertrat demgegenüber die Auf- und dann wird unser Rat gewiss beschliessen, der Standes-
fassung, die geforderte Amnestie führe einerseits zu mehr initiative Wallis keine Folge zu geben.
Steuergerechtigkeit und andererseits sei auch die Mehrein- Während der Hängigkeit dieser beiden Walliser Geschäfte vor
nahmenbeschaffung positiv zu werten. unserer Kommission ist am 18. Januar dieses Jahres auch
Im übrigen verweist die Kommission auf die Beratungen zur noch vom Kanton Jura eine Standesinitiative mit dem Antrag
erwähnten Motion Delalay im Ständerat auf Durchführung einer Steueramnestie eingereicht worden.
Das Anliegen aus dem Kanton Jura deckt sich sachlich voll-
M. Zimmerli présente au nom de la commission le rapport ständig mit den beiden Vorstössen aus dem Kanton Wallis.
écrit suivant: Unser heutiger Entscheid zu den Walliser Vorlagen präjudi-
ziert also auch den Entscheid zur Standesinitiative aus dem
1. Le 18 janvier 1993, le canton du Jura a déposé une initiative Kanton Jura
demandant une nouvelle amnistie fiscale fédérale. Il a justifié Das Büro hat heute denn auch diese jurassische Standesin-
sa demande en invoquant les déficits des collectivités publi- itiative sinngemäss unserer Kommission zugeteilt, und wir ha-
ques (Confédération, cantons, communes) et les sommes ben vorsorglich auch bereits zur jurassischen Standesinitia-
énormes non déclarées qui sont investies en placements fidu- tive Stellung genommen. Deshalb finden Sie in Ihren Unterla-
ciaires, entre autres à l'étranger. gen zwei schriftliche Berichte, einen ersten zur Initiative aus
2. La Commission des affaires juridiques du Conseil des Etats, dem Kanton Wallis und einen zweiten zur Initiative aus dem
qui a été chargée d'examiner cet objet, s'est penchée sur l'ini- Kanton Jura, je mit Anträgen, die unserer Stellungnahme zur
tiative le 10 février 1993. Elle a constaté que la demande formu- Motion Delalay entsprechen.
lée par le canton du Jura fait déjà l'objet d'une discussion au Nun zur Motion Delalay: Die Kommission für Rechtsfragen hat
Conseil des Etats, une motion ayant été déposée à ce sujet le am 10. Februar 1993 mit 7 zu 6 Stimmen beschlossen, dem
17 juin 1992 par M. Edouard Delalay (92.3249). Ständerat die Ablehnung dieses Vorstosses zu empfehlen.
La majorité de la commission s'est prononcée contre une am- Von diesem Beschluss wurde auch die Kommission für Wirt-
nistie fiscale lors de l'examen de la motion précitée; elle a en schaft und Abgaben (WAK) in Kenntnis gesetzt. Die WAK hatte
effet estimé qu'une telle modification de la loi ouvrirait une brè- Gelegenheit, sich im Februar ebenfalls mit diesem Geschäft
che dans le régime juridique actuel et favoriserait les frau- zu befassen, weil eine Steueramnestie naturgemäss ihren
deurs. sachlichen Zuständigkeitsbereich betrifft. Ich nehme an, dass
1. März 1993 Steueramnestie
der Präsident der WAK, Herr Jagmetti, dazu auch noch das 2. Dans le domaine fiscal en particulier, l'amnistie tend à ren-
Wort ergreifen wird. forcer le sentiment déjà beaucoup trop répandu que la délin-
Den Standpunkt der ablehnenden Mehrheit unserer Kommis- quance en matière d'impôts n'est pas si grave, qu'elle a même
sion wird Herr Kollege Petitpierre begründen. Ich bitte Sie, quelque chose de sympathique. A tout le moins, elle banalise
Herr Präsident, Herrn Petitpierre das Wort zu erteilen. Alsdann la délinquance fiscale, elle alimente ainsi la tendance trop ré-
möchte ich gerne den Standpunkt der Minderheit vertreten. pandue à se prévaloir d'une double morale.
3. Elle est contraire au principe de l'égalité devant la loi et peut
M. Petitpierre: M. Zimmerli, président de la commission, vient faire naître le sentiment que les contribuables honnêtes sont
de vous décrire la procédure que nous avons suivie; je n'y re- en définitive des naïfs, pour ne pas utiliser de mot plus dur.
viendrai donc pas, sinon pour rappeler que, quant au fond, ce 4. Le retour, tous les quarts de siècle, un peu comme la Fête
que nous disons de la motion de M. Delalay vaut aussi pour les des vignerons, d'une amnistie fiscale est de nature à découra-
deux initiatives des cantons du Valais et du Jura. ger l'honnêteté chez ceux qui savent compter et calculer leur
Le thème de l'amnistie fiscale est suffisamment connu pour risque; il instaurerait une prime pour les moins scrupuleux des
que nous ne reprenions pas ici tous ses aspects. Les argu- contribuables.
ments favorables et défavorables sont en soi honorables et il 5. Il n'est pas certain que les petits contribuables seraient les
n'est pas question de faire intervenir dans le débat le moindre principaux bénéficiaires de l'amnistie; quant aux héritiers, ils
soupçon quant à la qualité des intentions des partisans et des peuvent assez souvent négocier les conséquences fiscales
adversaires d'une nouvelle amnistie fiscale générale. Cela est des agissements de leurs auteurs, dont ils reçoivent en règle
d'autant plus vrai que, comme vous venez de l'entendre, les générale gratuitement le patrimoine, ne l'oublions pas.
membres de la commission se sont partagés presque égale- 6. Il n'est pas facile d'estimer le montant des nouvelles ren-
ment. C'est en effet par 7 voix contre 6 que nous vous invitons trées fiscales que l'amnistie apporterait Une amélioration
à ne pas suivre la motion Delalay. Je crois même pouvoir ajou- massive des revenus des cantons et des communes, dans la
ter que les membres de la commission ont pris position en période actuelle, n'est pas du tout assurée.
étant eux-mêmes conscients de la qualité des deux argumen- 7. En l'état, le lien indispensable avec le renforcement des
tations pourtant opposées. Si le détail de la réglementation contrôles et de la répression et la coïncidence avec une ré-
d'une amnistie fiscale est chaque fois ouvert, il n'en est pas forme de grande ampleur du régime financier ne sont pas éta-
moins pertinent de se reporter à ce qui a été décidé dans le blis. Ce n'est d'ailleurs pas le facteur déterminant à lui seul. De
passé. Nous avions à l'esprit le modèle de l'amnistie de 1969 toute façon, l'ordre des considérations devrait être inversé:
tel qu'il figure dans la loi du 15 mars 1968; il prescrit l'abandon d'abord mettre sur pied un nouveau régime financier et subsi-
de toute poursuite et de toute peine contre ceux qui auront sa- diairement se poser, ensuite, la question de l'opportunité,
tisfait aux conditions de l'amnistie, d'une part, la renonciation dans ce contexte nouveau par hypothèse, d'une amnistie.
au prélèvement par le fisc des montants soustraits à l'imposi- Votre commission a pesé ses arguments pour parvenir à la dé-
tion, à quelques exceptions près, d'autre part. cision serrée que vous savez. La majorité n'a pas la prétention
Le cadre général du débat est donné: d'un côté, par la volonté d'avoir le monopole du sens de l'Etat de droit et de la morale
de faire réapparaître au niveau de la taxation la substance fis- fiscale. Elle a simplement, tout bien pesé, considéré que les in-
cale dissimulée, avec tous les avantages que cela implique convénients et le prix à payer au niveau de principes essentiels
pour l'ensemble des collectivités concernées; de l'autre côté, l'emportaient sur les avantages attendus d'une amnistie fis-
par la réticence à légitimer en quelque sorte des comporte- cale générale.
ments contraires au droit. La majorité vous invite, en conséquence, à ne pas accepter la
Voici plus précisément le sommaire des arguments positifs. proposition de M. Delalay ni, du même coup, les initiatives des
1. Dans une optique chronologique, on remarque qu'une am- cantons du Valais et du Jura.
nistie a été admise en gros une fois par génération - en 1945
et en 1969 les dernières fois; les temps seraient donc venus. Zimmerli, Sprecher der Minderheit: Die aus 6 von 13 Kommis-
2. Le lien avec une réforme importante des finances fédérales sionsmitgliedern bestehende Minderheit beantragt Ihnen, die
serait donné puisque nous devons agir dans ce domaine dans von nicht weniger als 27 Ratsmitgliedern unterzeichnete Mo-
les toutes prochaines années. tion Delalay zu überweisen und demzufolge die Standesinitia-
3. L'espèce d'absolution donnée à ceux qui se sont soustraits tiven aus dem Kanton Wallis und aus dem Kanton Jura abzu-
à leurs devoirs fiscaux profiterait aussi à ceux qui, comme les schreiben.
héritiers des coupables, se trouvent placés malgré eux dans Obschon Herr Kollege Petitpierre die Freundlichkeit hatte, sie-
une situation pénible. ben gute Gründe für die Motion Delalay anzuführen, erlaube
4. Les auteurs modestes de petites soustractions profiteraient ich mir, diese guten Gründe, die in unseren Augen die besse-
de l'amnistie plus que les gros contribuables qui savent s'en- ren sind, mit ein paar Sätzen noch zu unterlegen.
tourer de conseillers fiscaux avisés; vu leur nombre, les mon- Die Minderheit ist sich bewusst, dass bei der Bewilligung einer
tants en jeu n'en seraient pas moins considérables, malgré Steueramnestie durchaus Vorsicht geboten ist, damit nicht der
leur modestie pris isolément. L'égalité entre petits et gros Eindruck entsteht, unehrliches Verhalten der Steuerpflichtigen
contribuables ne serait ainsi pas bafouée. werde regelmässig nach Ablauf einer bestimmten, mehr oder
5. Sur le plan moral, il est équitable, vis-à-vis des contribuables weniger langen Zeit belohnt.
honnêtes, que ceux qui ont triché retrouvent le plus vite possi- Die Mehrheit stützt sich aber bei ihren Ueberlegungen auf die
ble la voie de l'honnêteté et s'acquittent pleinement de leur dû. Tatsache, dass bereits in den vierziger Jahren und namentlich
6. Il serait opportun d'épurer les situations douteuses pour in- im Jahre 1969 mit überzeugenden Gründen vom Parlament
troduire par exemple la taxe à la valeur ajoutée, et rien n'empê- allgemeine Steueramnestien beschlossen wurden, die vom
che d'assortir l'amnistie de dispositions répressives plus sévè- fiskalischen Gesichtspunkt aus gesehen durchaus erfolgreich
res, de mesures plus efficaces et plus rigoureuses de contrôle. waren und keineswegs nachteilige Auswirkungen auf die
Enfin, Steuerdisziplin hatten.
7. s'il est vrai que, dans l'optique de son rendement, une am- Dass Herr Bundesrat Stich die Motion aus fiskalischen Grün-
nistie générale rapporte peu à la caisse fédérale en raison de den bekämpft, verstehe ich durchaus, weil dem Bund nämlich
l'impôt anticipé, les cantons et les communes ont, eux, tout à y beträchtliche Summen an Verrechnungssteuern verloren-
gagner. gehen.
J'en viens maintenant au sommaire des arguments négatifs Die Kantone haben aber demgegenüber ein sehr gewichtiges
de la majorité de la commission. Interesse an der Offenlegung bisher nicht erfasster Vermö-
1. Le principe même d'une amnistie, quel que soit son objet à genswerte. Es kommt denn auch nicht von ungefähr, dass der
vrai dire, met en question le principe de la légalité dans l'Etat Ruf nach Durchführung einer allgemeinen Steueramnestie
de droit, en ce sens qu'il légitime d'un jour à l'autre, à une date auch in anderen Kantonen laut wird.
fixée arbitrairement, des violations de l'ordre juridique et il ne Immerhin machte das im Jahre 1969 amnestierte Vermögen,
faut l'admettre qu'avec la plus grande retenue. wie Herr Delalay in der mündlichen Begründung seiner Motion
Amnistie fiscale 1er mars 1993
mit Recht betont hat, einen Betrag von 11,5 Milliarden Franken Sinne einer vernünftigen Amnestie rechtfertigt Die äusseren
aus, was einem heutigen Gegenwert von rund 30 Milliarden Rahmenbedingungen für eine Amnestie sind auch deshalb
Franken entspricht. Bereits damit ist wohl hinreichend darge- gegeben, weil seit der letzten Amnestie immerhin 25 Jahre ver-
tan, dass eine neue Steueramnestie auf allen drei Ebenen, gangen sind. Gut, das ist eine Zeitspanne, die man mit dem
aber vor allem auf der Ebene der Kantone und der Gemein- Winzerfest vergleichen kann. Es ist aber auch eine ganze Ge-
den, beträchtliche zusätzliche Steuereinnahmen bringen neration, und dieses Intervall ist nach Meinung der Minderheit
würde und dass es deshalb schon sehr gewichtige sachliche der Kommission durchaus sachgerecht
Gegenargumente braucht, um seitens des Staates auf diesen Zum Schluss möchte ich darauf hinweisen, dass die Modalitä-
Mittelzufluss zu verzichten. ten einer neuen Steueramnestie bekanntlich auf der Stufe der
Die Gegner der Amnestie - Sie haben es gehört - sehen sol- formellen Gesetzgebung im Schaufenster der direkten Demo-
che Gegenargumente in einer angeblichen Prämierung der kratie festzuschreiben sind, so dass wirklich keine Rede davon
Unehrlichkeit der Steuerpflichtigen und machen geltend, der sein könnte, das Parlament rede mit einer Ueberweisung der
Staat müsse sich quasi eine Doppelmoral vorwerfen lassen, Motion Delalay einfach der Steuerdefraudation das Wort und
wenn er heute erneut eine Steueramnestie auf dem Wege der nehme seine Aufgabe als Hüter der schweizerischen Rechts-
Gesetzgebung beschliesse. ordnung nicht ernst. Das Gegenteil ist nach Meinung der Min-
Wir haben diese Gründe vorgestellt erhalten. Sie überzeugen derheit der Fall, wie ich das zu skizzieren versucht habe.
die Kommissionsminderheit nicht Weshalb? Zunächst ist die Im Namen der Kommissionsminderheit beantrage ich Ihnen
unbestrittene Tatsache erneut zu unterstreichen, dass sich deshalb, die Motion Delalay zu überweisen und die beiden
eine Steueramnestie grundlegend von einer allgemeinen Standesinitiativen abzuschreiben.
strafrechtlichen Amnestie unterscheidet In der Rechtslehre ist
man sich darüber einig, dass eine Steueramnestie an einen fis- M. Delalay: A la suite du rapport de la Commission des affaires
kalisch relevanten äusseren Anlass anknüpfen kann und soll, juridiques, je voudrais tout d'abord remercier MM. Zimmerli et
beispielsweise an die Einführung eines neuen Steuersystems, Petitpierre, qui nous ont exposé avec beaucoup d'objectivité
und dass dabei Ueberlegungen zur Rechtssicherheit und les considérations en faveur et contre une amnistie fiscale gé-
Steuergerechtigkeit durchaus im Vordergrund stehen müs- nérale. Ceci me dispense de développer à nouveau la motion,
sen. Nicht die Steuerhinterziehung soll damit belohnt werden, puisque je l'ai déjà fait au mois de décembre 1992. Je voudrais
sondern es sollen vielmehr undurchsichtige, nicht zuletzt seulement relever quelques éléments qui peuvent peut-être
durch vielerlei Erbgänge entstandene kaum mehr überblick- encore faire partie de l'argumentation en faveur de l'amnistie
bare Vermögensverhältnisse wieder einer minimalen Transpa- fiscale générale.
renz zugeführt werden, die eine vernünftige fiskalische Erfas- Tout d'abord le moment de l'amnistie. M. Petitpierre en a parlé
sung gestattet Nur wenn wohldosierte Flurbereinigungen in tout à l'heure, je partage son avis en ce sens qu'on peut choisir
Form einer Steueramnestie durchgeführt werden, gelingt es soit, par exemple, l'entrée en vigueur de la nouvelle loi sur l'im-
dem Staat letztlich, alle Steuerpflichtigen nach Massgabe ihrer pôt fédéral direct, soit l'introduction du nouveau régime finan-
wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und damit gerecht zu er- cier de la Confédération; cela peut donc être soit au début
fassen. 1995, soit même plus tard. Je tiens à préciser sur ce point,
Erfreulicherweise wurde in unserer Kommission denn auch concernant la date de l'amnistie, que, dans ma motion, je n'ai
nicht stur die dogmatische gegen eine nachgiebig-pragmati- absolument pas fixé de date, mais seulement des limites en di-
sche Haltung ausgespielt. Wir haben in der Tat - wie es Herr sant qu'elle devait intervenir entre 1993 et 1997. Le Conseil fé-
Petitpierre gesagt hat - die Argumente gegeneinander abge- déral a donc toute latitude pour, dans l'arrêté qui doit fixer les
wogen. Man bemühte sich, beide Seiten zu verstehen. conditions de l'amnistie, choisir une date, celle qui lui convient
Für die Minderheit hat die eine Amnestie befürwortende Argu- le mieux et saisir l'occasion, par exemple, de l'entrée en vi-
mentation vor dem skizzierten intellektuellen Hintergrund klar gueur de la loi sur l'impôt fédéral direct ou du nouveau régime
mehr Gewicht Was können beispielsweise die Erben dafür, financier de la Confédération pour assortir ces événements
dass beim Tod eines Verwandten nichtdeklarierte Sparhefte d'une amnistie fiscale générale.
mit beträchtlichen Guthaben zum Vorschein gekommen sind? Il en est de même d'ailleurs des conditions de l'amnistie. Tout
Nun gut, werden Sie sagen, sie können Selbstanzeige ma- est laissé à la libre appréciation du Conseil fédéral et il ne va
chen. Aber die Frage ist, ob sie es tatsächlich tun. pas absolument de soi qu'il faille, à l'occasion d'une amnistie,
Warum tut man so, als ob durchaus gutgläubigen Beteiligten renoncer au prélèvement de tout impôt sur la fortune. Le
an Vermögenstransaktionen, die teilweise auch durch unsere Conseil fédéral pourrait même fixer des conditions au-delà
komplizierte Rechtsordnung bedingt sind, nicht kaum lösbare desquelles les contribuables doivent tout de même, s'ils veu-
Schwierigkeiten entstehen, wenn nicht nach Ablauf einer be- lent bénéficier de l'amnistie, indiquer l'origine des revenus qui
stimmten längeren Zeit der Gesetzgeber seinerseits einen Bei- ont servi à constituer la fortune qu'ils déclarent Le Conseil fé-
trag zur Befriedigung leistet? Ich stelle einfach die Frage. déral peut même prélever l'impôt sur la fortune pour l'année,
Mehrere Kommissionsmitglieder haben in der intensiven Dis- les deux ans qui précèdent l'amnistie; toutes les possibilités
kussion eindrücklich auf ihre Erfahrungen als Vertrauensper- restent ouvertes, rien n'a été fixé dans la motion ni dans les ini-
sonen und als Anwälte von dergestalt betroffenen Personen tiatives des cantons du Valais et du Jura Donc, il y a là toute
hingewiesen. Auch ich kann als ehemaliger Verwaltungsrich- une latitude qui est laissée au Conseil fédéral et il devra l'utili-
ter nur bestätigen, dass es doch etwas weltfremd und letztlich ser, le cas échéant, après avoir consulté les experts sur la meil-
ungerecht wäre, das Bedürfnis nach einer Steueramnestie ein- leure manière de fixer les conditions de cette amnistie.
fach mit dem Hinweis auf die Problematik des Instituts abzu- Ensuite, j'aimerais quand même rappeler une chose: c'est
tun. Die Frage ist bloss, ob jetzt tatsächlich der richtige Zeit- que jamais comme ces dernières années les placements à
punkt für eine neuerliche Steueramnestie gekommen ist und l'étranger n'ont été aussi encouragés par les banques - place-
ob ein hinreichender äusserer Anlass dazu besteht, wie er ments à l'étranger sous forme de placements à termes fixes,
auch von der bisherigen Praxis des schweizerischen Gesetz- investissements en obligations en monnaie étrangère ou in-
gebers gefordert wird. Für die Minderheit ist die Antwort ein Ja vestissements en obligations étrangères en francs suisses,
Wir stehen vor der Inkraftsetzung des Gesetzes über die di- qui ne sont pas soumis à l'impôt anticipé - de telle sorte que la
rekte Bundessteuer mit Möglichkeiten einer verstärkten Kon- Confédération perd encore des revenus importants en matière
trolltätigkeit seitens der Steuerbehörden. Das hat im übrigen d'impôt anticipé du fait de ces placements à l'étranger qui ont
Herr Bundesrat Stich fairerweise in seiner Stellungnahme zur été très largement encouragés. Je ne veux pas dire que tous
Motion Delalay auch eingeräumt und ist unbestritten. Auch die les contribuables qui ont fait ces placements à l'étranger sont
Kantone haben ihre Steuerrechtsordnung auf diesen Zeit- des fraudeurs, ce serait exagéré, mais il y a quand même toute
punkt hin entsprechend anzupassen. une série d'entre eux qui, étant donné le fait que ces place-
Wir stehen weiter vor der Einführung einer neuen Finanzord- ments n'ont pas été soumis à l'impôt à la source, ne vont pas
nung auf Verfassungsebene, konkret, vor der Einführung der déclarer les revenus qui en résultent; ce serait une manière de
Mehrwertsteuer, was gewiss auch eine Geste des Staates im les remettre dans le droit chemin.
1. März 1993 Steueramnestie
Enfin, dernier argument, celui de la relance. Je crois quand 5. Es handelt sich ja nicht bloss um einen Einzelvorstoss des
même que la situation économique que notre président a dé- Kollegen Delalay, sondern in der Diskussion mit Stimmbürge-
crite en début de séance comme étant morose est un juge- rinnen und Stimmbürgern stellen wir fest, dass es in der Bevöl-
ment qui est tout à fait justifié et il convient de faire en sorte que kerung eine gewisse Grundwelle zum Erlass einer Steuer-
les capitaux noirs dont sont aujourd'hui privées les contribu- amnestie gibt - rund eine Generation seit der letzten. In zwei
tions publiques se trouvent également être des capitaux qui ne Kantonen hat sich diese Grundwelle bereits zu einer Standes-
servent pas l'investissement dans notre pays. Je suis certain initiative verdichtet, nämlich im Kanton Wallis und im Kanton
que s'ils peuvent être remis dans le circuit économique de no- Jura.
tre pays en ayant bénéficié d'une amnistie, eh bien, ces capi- Ein letztes Argument: Wir sollten im Ständerat als Erstrat der
taux serviront aussi à la relance. Motion zustimmen, um dem Nationalrat die Gelegenheit zu
C'est pour ces raisons que je vous invite à voter cette motion, geben, dieses Problem einlässlich zu diskutieren.
d'autant plus que je trouve tout de même un peu contradictoire All diese Gründe stellen ein genügendes öffentliches Inter-
de la part du Conseil fédéral, pour ne pas dire un peu incongru, esse dar, um der Motion zum Durchbruch zu verhelfen. In der
de soutenir la levée de l'interdiction des casinos et de refuser Literatur, die den Kommissionsmitgliedern ausgeteilt wurde,
une amnistie fiscale pour les contribuables de ce pays. Il y a là wird ausgeführt, es entspreche einem Akt finanzpolitischer
véritablement une contradiction que je ne m'explique pas. Pour Klugheit, von Zeit zu Zeit eine Steueramnestie zu erlassen. Ich
toutes ces raisons, je vous invite à voter cette motion. verweise auf eine juristische Dissertation von Jakob Gubler:
«Die Steueramnestie in Bund und Kantonen.»
Küchler: Sie haben es gehört: In der Kommission haben wir Auch Herr Bundesrat Stich war anlässlich der Dezemberses-
ausführlich und sorgfältig über die Pro- und Kontra-Argu- sion nicht grundsätzlich und unter allen Umständen gegen die
mente der Steueramnestie diskutiert. Ich habe zusammen mit Durchführung einer Steueramnestie. Er hat aus seiner und aus
26 anderen Mitgliedern dieses Rates die Motion Delalay unter- der Sicht des Departementes die vorhandenen Argumente als
zeichnet. Wir haben in der Kommission auch festgestellt, dass nicht ausreichend erachtet, hat aber u. a ausgeführt, dass an
sich die äusseren Rahmenbedingungen, bei denen jeweils eine Amnestie gedacht werden könnte, wenn eventuell noch
über die Durchführung einer Steueramnestie befunden ausserordentliche Umstände hinzukämen - u. a wäre insbe-
wurde, verblüffend ähnelten. So wurde bereits am 4. Oktober sondere an einen substantiellen Ausbau der Kontrolltätigkeit
1966 im Zusammenhang mit dem Bundesbeschluss über die zu denken. Nun wird mit dem neuen Bundesgesetz über die
Anschlussamnestie für die Wehrsteuer im Ständerat ausge- direkte Bundessteuer die Kontrolltätigkeit verstärkt, also ist
führt: «Die Entwicklung der Bundes-, Kantons- und Gemeinde- dies ein Aufhänger für die Ansetzung einer Amnestie.
finanzen gestaltet sich in letzter Zeit dermassen besorgniser- Aus all diesen Gründen erachtet es die Kommissionsminder-
regend, dass das Steuersubstrat möglichst allseitig erfasst heit als gegeben, dass das öffentliche Interesse vorliegt, dass
werden sollte. Je grösser der Erfolg der Amnestie sein wird, aber auch ein grosses Interesse der Kantone und Gemeinden
desto mehr profitieren die Kantone und die Gemeinden.» für die Durchführung einer Steueramnestie vorhanden ist
Und dann wird weiter ausgeführt: «Die Steueramnestie kann Ich bitte Sie, der Ueberweisung der Motion zuzustimmen.
als ein legales Mittel betrachtet werden, um die Steuerehrlich-
keit zu fördern. Man kann sich auch fragen, ob die Steuerde- Ziegler Oswald: Es dürfte unbestritten sein, dass Steuern hin-
fraudation mit ändern legalen Mitteln besser bekämpft werden terzogen werden. Es dürfte aber auch unbestritten sein, dass
könnte. Es wird weder auf dem Amnestieweg noch auf dem die Instrumente zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung
Wege drakonischer Massnahmen je möglich sein, eine hun- sehr beschränkt sind. Und es dürfte auch unbestritten sein,
dertprozentige Versteuerung von Vermögen und Einkommen dass die Steueramnestie eines von mehreren Instrumenten
zu erreichen. A priori ist die Amnestie dem Einsatz eines unge- zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung ist. Schliesslich ist
hemmten Fiskalismus vorzuziehen.» (AB 1966 S 272) es auch unbestritten und in der heutigen Situation nicht zu ver-
Es ist also in der Rechtsliteratur und es war auch in unserer gessen, dass eine Steueramnestie tatsächlich Mehreinnah-
Kommission unbestritten, dass es für die Ansetzung einer men bringt.
Amnestie eines besonderen Anlasses bedarf. Aber dieser An- Weil die üblichen Instrumente zur Bekämpfung der Steuerhin-
lass wird von der Kommissionsminderheit nun in verschieden- terziehung sehr beschränkt sind, will ich zusätzlich zu dem,
ster Hinsicht offensichtlich als gegeben erachtet, wie bereits was bereits gesagt worden ist, nur etwas zur Steueramnestie
ausgeführt wurde: als Instrument zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung sa-
1. Die dringende Notwendigkeit der möglichst umfassenden gen. Ein kleiner Teil der Steuerhinterzieher wird offenbar mit
Erfassung des Steuersubstrates: Wie Herr Kollege Zimmerli den üblichen Instrumenten zur Bekämpfung der Steuerhinter-
ausgeführt hat, kamen 1969 bereits rund 11,5 Milliarden Fran- ziehung erfasst. Das zeigen die Erfolge der - wenn auch weni-
ken zusätzliches Steuersubstrat zum Vorschein. Die Summe gen - durchgeführten Steueramnestien klar und deutlich. Es
dürfte heute noch bedeutend höher sein. Und von diesem hö- ist ja nicht sehr sinnvoll, über die Steuerhinterzieher zu
heren Steuersubstrat werden künftig auch die Kantone und schimpfen, aber für ihre Ueberführung nichts zu unterneh-
die Gemeinden profitieren. Es kann auf jeden Fall diesen Ge- men, sondern diesbezüglich die Ohnmacht tatenlos hinzu-
meinwesen nicht gleichgültig sein, ob solche Substrate erfasst nehmen.
werden oder nicht. So gesehen, ist die Steueramnestie wohl ein ausserordentli-
2. Auf den 1. Januar 1995 tritt das neue Bundesgesetz über die ches, aber vielleicht doch auch ein übliches, ja legales Instru-
direkte Bundessteuer in Kraft, mit wesentlich verschärften ment zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung - Herr Kollege
Kontrollmöglichkeiten und Strafsanktionen. Der Ausbau von Küchler hat das bereits erwähnt.
zusätzlichen, verschärften Kontrollmechanismen war schon Rechtsstaatlich mag jede Amnestie, insbesondere aber auch
bisher Grund für die Ansetzung einer Steueramnestie. die Steueramnestie, bedenklich sein. Unrecht wird legitimiert
3. Wir stehen an der Schwelle eines neuen Finanzregimes, Bei der Steueramnestie wird der Rechtsstaat gegen Geld aus-
u. a. vor dem Wechsel von der Wust zur Mehrwertsteuer. Wir gespielt Es gilt eigentlich nicht «Gnade vor Recht», sondern
stehen in unserer Finanzpolitik vor relevanten Neuerungen es wird Gnade gegen Geld angeboten. Aber trotzdem: Die Er-
ganz generell. Und dies wiederum ist ein geeigneter Zeitpunkt folge zeigen, dass Amnestien notwendig sind und die rechts-
für die Vornahme einer Amnestie, vor allem für die genaue Klä- staatliche Idee nicht so schwer gewichtet werden kann.
rung des Steuersubstrates. Noch ein Wort zur Rechtsgleichheit: Die Rechtsgleichheit ver-
4. Es geht, wie in der Kommission von verschiedenen Mitglie- biete, so hört man, eine Steueramnestie. Ist denn die Rechts-
dern betont wurde, um eine vermehrte Steuergerechtigkeit ge- gleichheit mehr verletzt, wenn man amnestiert und für die Zu-
rade den kleinen Steuerzahlern, aber auch den ehrlichen kunft wieder mehr Steuergerechtigkeit schafft, als wenn man
Steuerzahlern gegenüber, weil diese in Zukunft von der besse- weiss, dass Steuern hinterzogen werden, in grossem Masse
ren Erfassung, von der erhöhten Erfassung des Steuersub- hinterzogen werden, aber man überhaupt nichts oder zumin-
strates profitieren können, indem eventuell der Steuersatz dest sehr wenig dagegen tut? Auch hier ist doch die Rechts-
künftig reduziert werden kann. gleichheitverletzt, wenn man weiss, dass Steuern hinterzogen
Amnistie fiscale 1er mars 1993
werden, und wenn man keine neuen Instrumente, ja über- weil die Steuerhinterziehung zu einem Kavaliersdelikt herab-
haupt nichts schafft, damit jemand der Steuerhinterziehung gemindert wird. Man sagt sich: Der Staat selber amnestiert
überführt werden kann. uns ja alle paar Jahrzehnte wieder, was soll denn das Ganze?
Mit der Minderheit der Kommission stimme ich deshalb der Ich rate Ihnen zusammen mit der Mehrheit, diese Motion und
Ueberweisung der Motion zu. die Standesinitiativen nicht gutzuheissen.
Plattner: Ich möchte aus meiner Sicht einige Argumente der M. Coutau: J'aimerais insister encore sur un point en particu-
Mehrheit hinzufügen, nachdem die Minderheit in grosser lier, qui a été évoqué dans le catalogue des arguments pour et
Breite einige Punkte dargelegt hat contre une amnistie fiscale, point quia finalement presque di-
Man kann ja wohl davon ausgehen, dass niemand gerne visé en deux la commission et qui doit être pris en considéra-
Steuern zahlt, und man kann auch davon ausgehen, dass die tion. Ce catalogue est un bon instrument d'appréciation dans
Steuermoral vermutlich sehr schlecht wäre, wenn das Nicht- la pesée des intérêts respectifs des uns et des autres. Cet ar-
bezahlen von Steuern vollkommen folgenlos wäre. Zweifellos gument concerne en particulier les cantons et c'est la raison
hat die Tatsache, dass die Leute Steuern zahlen, etwas damit pour laquelle, puisque nous sommes la Chambre des can-
zu tun, dass sie Sanktionen befürchten müssen, wenn sie es tons, je me permets d'insister encore un instant
nicht tun. Natürlich gibt es Steuerzahler, die gar keine grosse La Confédération elle-même n'a en effet pas un intérêt majeur
Wahl haben. Das sind jene, die vor allem von ihrem Arbeitsein- à décréter une amnistie fiscale. Lors du débat en commission,
kommen leben. Und es gibt Steuerzahler, die eine gewisse M. Stich, conseiller fédéral, s'est déclaré hostile à cette amnis-
Wahlfreiheit haben. Das sind jene, die mindestens teilweise tie. On peut le comprendre, car, finalement, de son point de
auch von Einkommen aus dem Vermögen leben. vue, en regard des scrupules juridiques et moraux qu'il par-
Ich stimme der Minderheit soweit zu, dass die Amnestie -wie tage avec la majorité de la commission, il ne peut même pas
es mehrmals gesagt wurde - ein Mittel ist, auch Leute, die viel- mettre en balance l'intérêt financier et fiscal qui anime la mino-
leicht nicht reibungslos Steuern zahlen, gelegentlich wieder rité. C'est bien en effet de cette pesée d'intérêts divergents
dazu anzuregen, sich zu überlegen, ob sie nicht doch ihre Ver- qu'il s'agit, et pour la Confédération le calcul est assez vite fait:
mögen und Vermögenserträge angeben sollen. Ich wehre ce qu'elle gagne au titre de l'impôt fédéral direct en raison de
mich aber gegen die Darstellung, die hier nun Platz greift, dass la mise au jour des revenus dissimulés, elle le perd assez lar-
es sozusagen einen Gegensatz zwischen ethischen Ueberle- gement au titre de l'impôt anticipé. Quant à la mise au jour
gungen der Rechtsgleichheit und der Gerechtigkeit einerseits d'éléments de fortune, elle ne rapporte rien à la Confédération
und der finanziellen Opportunität andererseits gebe. Ich be- qui, précisément, ne prélève pas d'impôt sur la fortune. La po-
zweifle, dass das Erlassen von zu häufigen Amnestien wirklich sition de M. Stich, conseiller fédéral, s'explique donc parfaite-
im Sinne des Finanzministers produktiv ist Im Gegenteil, ich ment.
bin überzeugt, dass es langfristig sogar kontraproduktiv sein Toute autre est la position des cantons. Ils peuvent d'une part,
kann. Jede einzelne Amnestie wird Vermögen zum Vorschein après un grand pardon, assujettir à l'impôt tous les éléments
bringen. Das ist sicher richtig. Aber zu häufige Amnestien wer- de revenu et de fortune dissimulés jusqu'alors par des contri-
den dazu führen, dass sich die Leute sagen: Man riskiert nicht buables repentants, ce qui constitue un complément de recet-
allzuviel, wenn man versucht, Steuern zu hinterziehen, es tes très apprécié dans son volume. Les rapports relatifs aux ré-
kommt ja immer wieder einmal zu einer Amnestie. Je häufiger sultats de la dernière amnistie fiscale générale de 1969 éma-
sie kommt, desto weniger riskiert man. Wenn die Sache nant de plusieurs cantons font état de hausses de recettes
«heiss» wird, kann man beim nächsten Mal wieder deklarieren, substantielles et durables grâce à des déclarations plus cor-
insbesondere können die Leute, die schon älter sind, das ih- rectes de toutes les catégories de contribuables.
ren Erben überlassen, und dann riskieren sie überhaupt nichts D'autre part, dans la situation actuelle des finances de la plu-
beim Uebergang des Vermögens. part des cantons, qui est extrêmement perturbée, des modifi-
Die Rechtsunsicherheit, die durch zu häufige Amnestien ent- cations de tarifs fiscaux cantonaux sont envisagées, voire à
steht, wird in sich selber die Tendenz zur Steuerhinterziehung l'ordre du jour, pour équilibrer les finances déficitaires. Si une
fördern, und damit ist sie kontraproduktiv. Das Risiko bei einer charge supplémentaire est ainsi demandée sans amnistie
Steuerhinterziehung wird kleiner, und damit ist auch wieder et- préalable, elle sera d'autant plus lourde qu'elle ne frappe que
was gegeben, was kontraproduktiv ist Sie dürfen nicht ver- les contribuables honnêtes qui ont scrupuleusement déclaré
gessen: Auch bei einer Amnestie ist es ja immer noch billiger, revenus et fortunes. Au contraire, en cas d'amnistie réussie, la
nichts zu versteuern. Die Amnestie also nicht zu benützen ist charge supplémentaire nécessaire sera d'autant moins lourde
immer noch das billigste aller Mittel. Dass man eine Amnestie pour chacun que plus nombreux seront les contribuables à
benützt, hängt auch wieder mit der Angst vor der Sanktion zu- avoir profité de l'occasion de mettre leur conscience fiscale en
sammen. ordre. Par l'amnistie, on redonnera à l'assiette fiscale sa vérita-
Ich denke, das wirkliche Mittel, eine bessere Steuermoral dort ble dimension et ainsi les contribuables honnêtes profiteront
zu erreichen, wo Steuern relativ leicht hinterzogen werden aussi de l'amnistie des fraudeurs.
können, ist die bessere Kontrolle - dies wurde heute schon Mais il est évident que seule une amnistie générale, aux ni-
mehrmals gesagt Es wird nun allerdings damit argumentiert, veaux fédéral, cantonal et communal, peut apporter les résul-
dass in wenigen Jahren ja ohnehin ein neues Steuergesetz mit tats recherchés. En effet, les pénalités de l'impôt fédéral direct
verschärften Kontrollen in Kraft trete und dass es gegenüber sont de nature à dissuader un contribuable de faire usage
den bis jetzt Hinterziehenden deshalb nichts als fair sei, dass d'une amnistie qui ne serait que cantonale, pour autant que la
man ihnen die Chance gebe, noch vor der Verschärfung der Confédération n'emboîte pas le même pas. Ainsi, la Confédé-
Kontrollen ihre Vermögen zu deklarieren. Diese Art von Fair- ration, par solidarité avec les cantons, devrait permettre à ces
ness gegenüber jemandem, der der Gesellschaft gegenüber derniers de tirer de substantiels et nécessaires profits d'une
nicht fair war, kommt mir doch etwas seltsam vor. amnistie fiscale générale.
Summa summarum, für mich ist es eine Frage des Masses. N'oublions d'ailleurs pas que les modifications fiscales qui
Gegen gelegentliche Amnestien, die im übrigen nicht vorher- sont intervenues et qui vont intervenir au niveau de la Confédé-
sehbar sein dürfen, habe ich (mit der Mehrheit zusammen) ration légitiment également une amnistie: d'abord la nouvelle
nichts einzuwenden. Aber drei Amnestien in fünfzig Jahren, loi sur l'impôt fédéral direct prévoit un sensible renforcement
nämlich 1945,1969 und -jetzt wieder-1993, das sind wesent- des mesures propres à prévenir et à sanctionner la dissimula-
lich mehr als eine pro Generation; die Generationen leben tion fiscale; de plus, le nouveau régime des finances fédérales,
heute im übrigen länger als 25 Jahre. Es ist zu häufig, zu regel- qui devra être accepté d'ici fin 1994, apportera aussi des modi-
mässig; es ist vorhersehbar und damit - neben der ethischen fications - dont l'ampleur reste encore incertaine - au système
Frage-auch vollkommen kontraproduktiv. Ich bin überzeugt: d'imposition à la consommation. On peut imaginer que ce
So viele Milliarden Franken bei jeder Amnestie zum Vorschein nouveau système, quels qu'en soient le nom et les modalités,
kommen, so viele mehr werden auch nach jeder Amnestie in mettra les fraudeurs de l'Icha actuel dans une situation déli-
Zukunft hinterzogen werden - aus den genannten Gründen -, cate. En décrétant une amnistie fiscale générale, qui coïncide-
1. März 1993 Steueramnestie
rait avec l'entrée en vigueur du nouveau régime des finances Dienstverweigerer, für Jura-Attentäter. Amnestiebegehren
fédérales, on réduirait alors de très nombreuses oppositions werden uns laufend unterbreitet, und wir haben uns laufend
et de très nombreuses réticences. damit zu beschäftigen.
J'ai évoqué ce dernier point pour bien montrer que non seule- In diesem Zusammenhang hat unser Parlament eine ganz
ment les cantons, mais, en définitive, également la Confédéra- klare Praxis entwickelt, die nicht nur für Spanienkämpfer oder
tion auraient un intérêt à décréter une amnistie fiscale géné- für Dienstverweigerer zur Anwendung gelangen darf. Wenn
rale dans les circonstances actuelles. wir dem Grundsatz der Rechtssicherheit Folge leisten wollen,
Enfin, je voudrais terminer en insistant sur un point. L'expé- dann muss die Praxis, die wir entwickelt haben, in allen Fällen
rience de 1969 a permis de montrer que le succès d'une am- zum Tragen kommen. Ich will Ihnen jetzt sagen, wie diese Pra-
nistie dépend largement de la confiance créée entre le fisc et xis lautet: Wir, also die eidgenössischen Räte, haben bisher
les contribuables par l'intermédiaire des notaires, des avo- die Gewährung einer Amnestie immer von der Voraussetzung
cats, des gérants de fortune et autres conseillers fiscaux. Il abhängig gemacht, dass ein öffentliches Interesse am Ver-
convient de préparer un tel climat, car la morale fiscale d'un zicht auf die Ahndung der Widerhandlung besteht und - zu-
pays ne se décrète pas avec des lois: elle se fonde sur des rap- sätzlich dazu - dass diesem öffentlichen Interesse ein ganz
ports de confiance mutuels. besonderer Wert zukommt. Nur wenn das öffentliche Inter-
Pour l'instant, je vous invite, avec la forte minorité de la com- esse höher gewertet wurde und gewertet wird als das Inter-
mission, à soutenir la motion Delalay. esse an der Verhängung und Vollstreckung der gesetzlichen
Sanktion, ist die Amnestie jeweils als gerechtfertigt betrachtet
On. Morniroli: Capisco le riserve formulate a proposito del worden. Das heisst also, dass an sich der Grundsatz der
principio del nostro ordinamento giuridico e la loro messa in Rechtssicherheit und Rechtsgleichheit höchste Priorität ge-
discussione di una amnistia fiscale generale. Capisco pure le niessen muss und geniesst, dass aber im Einzelfall gegebe-
preoccupazioni di chi ritiene che un simile passo favorisca uni- nenfalls öffentliche Interessen berücksichtigt werden können,
lateralmente gli evasori fiscali. Ma l'occultamento di una parte die den Grundsatz der Rechtssicherheit und der Rechtsgleich-
del reddito o di capitali da parte di persone fisiche e giuridiche heit an Gewicht und Bedeutung noch übersteigen.
è pur sempre una realtà risaputa e da nessuno contestata Das öffentliche Interesse, das für eine Steueramnestie spricht,
Wenn es keine Steuerhinterzieher gäbe, dann würde man ja ist ein rein fiskalisches oder, wenn ich es etwas weniger edel
auch gar nicht von einer Steueramnestie sprechen. Ich glaube, formulieren will, ein rein geldwertes Interesse. Für mein Ver-
behaupten zu dürfen, dass dieser «Sport» weltweit praktiziert ständnis von den Begriffen Rechtssicherheit und Rechts-
wird. Der italienische Ministerpräsident hat kürzlich in einer gleichheit kann ein geldwertes Interesse niemals genügen,
Rede gesagt: Dem Staate würde es bessergehen, wenn die Ita- um den Grundsatz aus den Angeln zu heben, an den sich un-
liener nur etwas weniger Steuern hinterziehen würden, also ser Parlament immer gehalten hat, um Rechtssicherheit und
nicht überhaupt keine, sondern nur etwas weniger. Rechtsgleichheit in Frage zu stellen.
Ich will mich keinen Spekulationen hinsichtlich grösserer Ich meine deshalb, dass die Frage der Steueramnestie, beur-
Steuergerechtigkeit und Mehreinnahmen hingeben. Ich teilt nach diesen Kriterien, eindeutig mit Nein zu beantworten
möchte einen anderen Aspekt aufzeigen: Die versteckten ist, und ich werde deshalb der Motion Delalay nicht zustimmen
Schwarzgelder liegen mehr oder weniger brach in den Ban- können.
ken herum, werden schwarz in hochriskante Projekte inve-
stiert und oft stillschweigend abgeschrieben oder im Ausland Bundesrat Stich: Es ist naturgemäss ein schwieriges Unter-
angelegt, wie bereits gesagt wurde. fangen, gegen eine Motion zu kämpfen, wenn sich 27 Mitglie-
Unsere Wirtschaft kann sich dies gegenwärtig nicht leisten. der Ihres ehrenwerten Rates dafür entschieden haben, die Mo-
Wir dürfen hier nicht zimperlich sein. Ich verstehe, dass man tion Delalay gutzuheissen. Der Bundesrat lehnt diese Motion
nicht glücklich sein kann, wenn Steuerhinterzieher auch noch ab, und man darf, kann, soll für diese Ablehnung kämpfen und
belohnt werden. Ich glaube aber, dass eine Steueramnestie es es trotzdem - das muss ich auch sagen - noch gerne tun.
uns gestatten würde, erhebliche finanzielle Mittel zu mobilisie- Ich finde, dass alle Argumente, die Sie für die Amnestie ange-
ren, d. h. für Investitionen in unserem Lande freizumachen. Die führt haben, mit Steuergerechtigkeit sicher nicht das geringste
Bedeutung der Auswirkung für unsere Wirtschaft brauche ich zu tun haben, sondern im Grunde genommen bedeutet jede
nicht zu unterstreichen. Ich denke hierbei nicht nur an grosse Amnestie - Herr Schoch hat das gerade wieder ausgeführt -
Investitionsprojekte, sondern auch an die vielen mittleren und letztlich einen Einbruch in das Rechtssystem. Um das zu
kleinen, z. B. an Kleinbetriebe oder an den Wohnungsbau, be- rechtfertigen, braucht es schon ganz besondere Gründe, und
sonders an das Eigenheim. Ich sehe hier die Möglichkeit einer diese besonderen Gründe sind heute nicht gegeben. Das
reellen flankierenden Massnahme im Sinne und Interesse der muss man ganz klar sehen. Man hat davon gesprochen, dass
parlamentarischen Initiative, die wir am 10. März zu behandeln jetzt mit dem neuen Gesetz über die direkte Bundessteuer die
haben, die eine Gewährung von Finanzhilfen für die Förde- Kontrolle verbessert würde, dass wir neue Mittel hätten. Dazu
rung der Beschäftigung im Wohnungsbau fordert Es ist auch muss ich sagen: Ich habe davon noch nichts gemerkt Das
ein Mittel, um das Ziel 33 der Legislaturplanung des Bundesra- Parlament hat beispielsweise im letzten Dezember beschlos-
tes zu erreichen, die Förderung von Eigentumswohnungen, sen, in der allgemeinen Bundesverwaltung keine Stellen für
d. h. Umschalten von Mietervolk auf Eigentümervolk. die zivilen Departemente zu bewilligen, sondern, im Gegenteil,
Ich unterstütze deshalb die Motion Delalay. den Personalbestand sogar um 100 Stellen zu reduzieren.
Wenn wir eine verbesserte Kontrolle haben möchten, dann
Schoch: Es haben jetzt für die Kommissionsmehrheit ein Ro- brauchten wir eigentlich mehr Steuerbeamte; das wäre die
mand und für die Kommissionsminderheit fast unzählige Voraussetzung. Dazu muss ich Ihnen einfach etwas sagen,
Deutschschweizer gesprochen. Ich glaube, es rechtfertigt und was ich schon öfters gesagt habe: Beispielsweise bei der Wa-
drängt sich geradezu auf, dass auch für die Kommissions- renumsatzsteuer haben wir heute bei kleinen Betrieben Kon-
mehrheit noch ein Vertreter deutscher Muttersprache kurz das trollzeiten von vielleicht 30 und mehr Jahren. Das heisst also:
Wort ergreift. An sich ist zwar das, was Herr Petitpierre gesagt Wenn Sie nach 24 Jahren schon wieder eine Amnestie be-
hat, vollständig, abschliessend und sachlich richtig. Ich kann schliessen, kann einer davon ausgehen, dass er überhaupt
all das nur unterstreichen und Ihnen sagen, dass ich genau nie erfasst wird. Das kann nicht der Zweck der Uebung sein.
gleicher Meinung bin wie er. Hinzu kommt, dass mit der Einführung der Mehrwertsteuer die
Aber es liegt mir vor allem daran, hier noch einen zusätzlichen Kontrolle grundsätzlich noch nicht besser wird. Wir werden
Gedanken in die Diskussion einzubringen, und das ist folgen- dann zwar etwa zwischen 70 000 und 80 000 Betriebe mehr
der: Wir beschäftigen uns in diesem Parlament nicht nur im haben, die wir kontrollieren müssten, die wir im Grunde ge-
Zusammenhang mit Steuern und mit dem Hinterziehen von nommen besser kontrollieren müssten - nicht weil man die
Steuern mit Amnestien, sondern auch in vielen anderen Zu- Mehrwertsteuer natürlich wie die Warenumsatzsteuer und
sammenhängen. Sie wissen das, Sie haben immer wieder jede andere Steuer auch hinterziehen kann, sondern weil man
Amnestiebegehren zu beurteilen: für Spanienkämpfer, für dort unter Umständen noch Geld vom Staat zurückfordern
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Standesinitiative Jura Steueramnestie
Initiative du canton du Jura Amnistie fiscale
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1993
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Ständerat
Conseil Conseil des Etats
Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 01
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.301
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 01.03.1993 - 18:15
Date
Data
Seite 4-10
Page
Pagina
Ref. No 20 022 551
Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung.
Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale.
Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.