EFTA/European Parliament Delegation Activities in 1993: Adjusting to EEA Rejection
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis report details the activities of the EFTA/European Parliament Delegation in 1993, highlighting the impact of Switzerland's rejection of the European Economic Area (EEA) treaty, which led to adjustments in delegation roles and observer status in EEA-related committees. The delegation engaged in bilateral and multilateral meetings with European Parliament representatives, discussed EFTA matters with the EFTA Council, and fostered interparliamentary dialogue with Central and Eastern European countries, aiming to maintain Switzerland's influence and avoid isolation within European integration processes.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 54bis nien, Art. 116al.3bis Biffer, Art. 54bis Biffer, Art. 116 al. 2 Antrag; EFTA/European Parliament Delegation Activities in 1993: Adjusting to EEA Rejection: The delegation engaged in bilateral and multilateral meetings with European Parliament representatives, discussed EFTA matters with the EFTA Council, and fostered interparliamentary dialogue with Central and Eastern European countries, aiming to maintain Switzerland's influence and avoid isolation within European integration processes.
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KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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15. Juni 1994 693 Delegation Efta/Europäisches Parlament
contenus dans la pétition sont déjà inscrits implicitement et ex- Eine viel weiter führende Konsequenz war die Zweiteilung
plicitement dans les conventions et déclarations y afférentes des bisherigen Efta-Parlamentarierkomitees: Das bisherige
en vigueur, ce dont il faudra également tenir compte dans (alte) Komitee wird - unter vollberechtigter Beteiligung der
l'élaboration, actuellement en cours, des instruments juridi- Schweizer Delegation - hauptsächlich für die rein internen
ques pour la protection des minorités nationales. Une inser- Efta-Angelegenheiten und für die Beziehungen mit Drittstaa-
tion explicite des trois principes mentionnés dans la pétition ten zuständig sein. Das «neue» Komitee, in welchem der
n'apporterait, par conséquent, aucune amélioration maté- Schweizer Delegation der Beobachterstatus zugestanden
rielle. En fait, le véritable problème ne réside pas dans l'ab- wurde, befasst sich mit EWR-Angelegenheiten. Es wird den
sence d'instruments juridiques, mais dans la mise en oeuvre Efta-Pfeiler des unter dem EWR-Vertrag vorgesehenen «ge-
de ceux-ci. Le problème de la mise en oeuvre se pose avant meinsamen EWR-Ausschusses» mit einer Delegation des Eu-
tout dans le domaine du droit international humanitaire, ce qui ropäischen Parlamentes bilden. Der Schweiz dürfte auch in
a conduit notre pays à convoquer, en août 1993, en tant diesem gemeinsamen Ausschuss der Beobachterstatus zu-
qu'Etat dépositaire des Conventions de Genève, une confé- gestanden werden.
rence internationale pour la protection des victimes de la 2.2 Gliederung des Berichtes
guerre. Cette conférence visait avant tout la reconnaissance, Die Berichterstattung gliedert sich wie bisher nach inhaltlichen
le respect et l'application du droit international humanitaire re- Schwerpunkten:
présenté par les instruments précités. (Pour le suivi de la - Begegnungen mit den Vertretern des Europäischen Parla-
conférence, la Suisse a été mandatée de réunir un groupe mentes (im bilateralen und im multilateralen Rahmen);
d'experts intergouvernemental chargé de rechercher des - gemeinsame Sitzungen Efta-Parlamentarierkomitee/Efta-
moyens concrets de faire respecter pleinement le droit interna- Ministerrat;
tional humanitaire). - interparlamentarische Kolloquien mit Vertretern aus mittel-
und osteuropäischen Ländern.
Antrag der Kommission 2.3 Zusammensetzung der Delegation während des Berichts-
Die Kommission beantragt, von der Petition Kenntnis zu neh- jahres
men, ihr aber keine Folge zu geben. Die Delegation setzte sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen
(kursiv: Mitglieder des Efta-Parlamentarierkomitees):
Proposition de la commission Nationalrat: Béguelin, Bundi (Vizepräsident der Delegation;
La commission propose de prendre connaissance de la péti- Präsident EP-Sektion), Frey Claude, Loeb François (seit Sep-
tion sans y donner suite. tember 1993), Nabholz (seit September 1993), Oehler, Rei-
mann Maximilian, Segmüller, Vollmer, Wyss Paul (bis Septem-
ber 1993).
Angenommen -Adopté Ständerat: Cavadini Jean, Gadient, Jagmetti, Kündig (Delegati-
onspräsident), Onken, Petitpierre.
Für die Amtsperiode 1994/95 werden das Delegationspräsi-
dium an Nationalrat Loeb François und das Vizepräsidium und
das Präsidium der EP-Sektion an Ständerat Cavadini Jean
übergehen.
#ST# 93.099 Im September 1993 trat National rat Wyss Paul aus der Delega-
tion aus. Die Delegation bedauert diesen Austritt und dankt
Delegation Efta/Europäisches Parlament. Herrn Wyss für seinen Einsatz im Rahmen der Delegation und
Bericht des Efta-Parlamentarierkomitees.
Délégation AELE/Parlement européen. 3. Begegnungen mit den Vertretern des Europäischen Parla-
mentes
Rapport 3.1 Bilateraler Rahmen (Begegnung mit der Delegation des EP)
Beschluss des Natipnalrates vom 16. März 1994 Das zwölfte bilaterale Treffen mit der für die Beziehungen zur
Décision du Conseil national du 16 mars 1994 schweizerischen Bundesversammlung verantwortlichen Dele-
gation des Europäischen Parlamentes fand am 28. und
29. Mai 1993 in Flims statt.
Für die Delegation des EP war dieses Treffen vor allem eine
Gelegenheit, sich näher über die Lage nach dem Entscheid
Kündig Markus (C, ZG), Delegationspräsident, und Bund/ vom 6. Dezember 1992 und über die Gründe der Ablehnung
Martin (S, GR), Vizepräsident der Delegation und Nationalrat, des EWR-Vertrages zu informieren.
unterbreiten im Namen der Schweizer Delegation beim Efta- Weitere Themen dieses Treffens waren:
Parlamentarierkomitee und beim Europäischen Parlament - die grenzüberschreitende Zusammenarbeit (insbesondere
(EP) den folgenden schriftlichen Bericht über die Tätigkeit im anhand des Beispiels der Regio Basiliensis);
Jahr 1993 ffexte français voir Bulletin officiel du Conseil natio- - die Forschung (die Schweizer Delegation unterstrich hier die
nal, session de printemps 1994, page 410): Bedeutung einer Beteiligung unseres Landes am 4. For-
schungsprogramm der Europäischen Union);
1. Einleitung -Wegekostenregelung im Zusammenhang mit Transitver-
Die Delegation Efta/Europäisches Parlament berichtet im fol- kehr/Umwelt (KostenWahrheit); in diesem Zusammenhang ka-
genden über ihre Tätigkeit während des vergangenen Jahres. men auch die gegenseitigen Verpflichtungen aus dem Transit-
1993 fanden insgesamt 17 Sitzungen/Anlässe statt (siehe An- vertrag zur Sprache.
hang). Dazu gehörten auch die regelmässigen Delegationssit- Der Präsident der EP-Delegation, Giacomo Porrazzini, zeigte,
zungen anlässlich der Sessionen in Bern, um die gegenseitige im Gegensatz zu anderen Mitgliedern seiner Delegation, gros-
Orientierung zwischen der Efta- und der EP-Sektion sicherzu- ses Interesse für unser Land, über das er gut orientiert ist Zu
stellen. beklagen war auch der Umstand, dass am Flimser Treffen auf
2.1 Die wichtigsten Ereignisse im Berichtsjahr der Seite des Europäischen Parlamentes lediglich 3 Mitglieder
Der Entscheid von Volk und Ständen vom 6. Dezember 1992, (aus einem Total von 10) und 2 Stellvertreter teilgenommen
dem Vertrag betreffend den Beitritt der Schweiz zum Europäi- hatten.
schen Wirtschaftsraum nicht zuzustimmen, führte als unmittel- Am 15. November 1993 traf Nationalrat Bundi mit Herrn Por-
bare Folge zum Verzicht auf die Vizepräsidentschaft des Efta- razzini in Chur zusammen, um die Kontakte zwischen den bei-
Parlamentarierkomitees, welche unserem Land ab Juni 1993 den Delegationen zu vertiefen. Bei dieser Gelegenheit hat Herr
zugestanden hätte (dieser Entscheid wurde analog zu jenem Porrazzini auch seine Unterstützung im Zusammenhang mit
des Bundesrates gefasst, der auf den Vorsitz des Efta-Minister- der Eröffnung bilateraler Verhandlungen zwischen der
rates im ersten Halbjahr 1993 verzichtet hatte). Schweiz und der Europäischen Union zugesichert.
Délégation AELE/Parlement européen 694 15 juin 1994
Das nächste Treffen mit der EP-Delegation findet am 7. und 5. Interparlamentarische Kolloquien mit mittel- und osteuropäi-
8. April 1994 in Luxemburg statt Es wird das letzte Treffen der schen Ländern
laufenden Legislaturperiode des Europäischen Parlamentes 1993 organisierte das Efta-Parlamentarierkomitee in Genf zwei
sein (die Wahlen finden im Juni 1994 statt). interparlamentarische Kolloquien mit Vertretern aus mittel-
3.2 Multilateraler Rahmen (gemeinsamer parlamentarischer und osteuropäischen Ländern. Ziel dieser Veranstaltungen
EWR-Ausschuss) war die Förderung des politischen Dialogs. Dabei kam auch
Im Hinblick auf das Inkrafttreten des EWR-Abkommens fand die Einführung einer regelmässigen interparlamentarischen
im Juni 1993 in Bergen (Norwegen) eine Vorbereitungssitzung Zusammenarbeit zwischen dem Efta-Parlamentarierkomitee
des künftigen gemeinsamen parlamentarischen EWR-Aus- und den Parlamenten der mittel- und osteuropäischen Länder
schusses (gemeinsamer EWR-Ausschuss) statt Die Delega- zur Sprache.
tion des Europäischen Parlamentes (EP) stand unter der Lei- Das erste Kolloquium fand am 21. und 22. April 1993 mit parla-
tung des Präsidenten des EP, Egon Klepsch. mentarischen Vertretern jener Länder statt, die ein Freihan-
Die Efta-Vertreter sprachen sich für einen Beobachterstatus delsabkommen mit den Efta-Staaten unterzeichnet haben
der Schweiz innerhalb des gemeinsamen EWR-Ausschusses (Ungarn, Bulgarien, die Tschechische Republik, Polen, Rumä-
aus. Da die EP-Delegation keine Einwände vorbrachte, dürfte nien und die Slowakische Republik). Das zweite Treffen
der schweizerische Beobachterstatus anlässlich des ersten of- (18. und 19. Oktober 1993) vereinigte das Efta-Parlamentarier-
fiziellen Treffens des gemeinsamen EWR-Ausschusses vom komitee mit parlamentarischen Vertretern jener Länder, die
24. und 25. Januar 1994 gutgeheissen werden. eine Zusammenarbeitserklärung mit den Efta-Ländern unter-
Der gemeinsame EWR-Ausschuss setzt sich aus insgesamt zeichnet haben (baltische Länder, Slowenien und Albanien).
66 Mitgliedern (je33 auf Efta- und EP-Seite) zusammen, wobei 6. Schlussfolgerung
die ursprünglich der Schweiz zustehenden 6 Sitze auf die an- Die Gewährung des Beobachterstatus im gemeinsamen
deren Delegationen verteilt wurden; die 2 dem Fürstentum EWR-Ausschuss und die Weiterführung der bisherigen bilate-
Liechtenstein (FL) zustehenden Sitze wurden ebenfalls auf die ralen Beziehungen mit dem Europäischen Parlament werden
übrigen Delegationen verteilt, solange das FL noch nicht den es der Schweizer Delegation ermöglichen, eine Isolierung im
EWR-Vertrag anwenden kann (später werden ihm Finnland Rahmen der Efta und des Europäischen Parlamentes zu ver-
und Island je 1 Sitz abgeben). meiden. Über diese offiziellen Kontakte hinaus ist es heute -
Die Verteilung auf der Efta-Seite sieht gegenwärtig wie folgt insbesondere aber im Zusammenhang mit den Beziehungen
aus: zum Europäischen Parlament - wichtiger denn je, sowohl auf
- Schweden und Österreich je 8 Sitze (+2) ; persönlicher Ebene als auch zwischen den Fraktionen der eid-
- Finnland 7Sitze (+2); genössischen Räte und jenen des Europäischen Parlamentes
- Norwegen 6 Sitze (+1); weitere Kontakte aufzubauen und zu pflegen.
-Island 4 Sitze (+1). Abschliessend möchten wir dem Bundesrat sowie den Mitar-
Im Zusammenhang mit der Diskussion über die für die An- beitern des Eidgenössischen Departementes für auswärtige
nahme von Entschliessungen des gemeinsamen EWR-Aus- Angelegenheiten und des Eidgenössischen Volkswirtschafts-
schusses notwendigen Mehrheit wurde in Bergen der sehr departementes in Bern, Genf und Brüssel für ihre Unterstüt-
umstrittene Entscheid zugunsten einer Zweidrittelmehrheit zung der Delegation im vergangenen Jahr danken.
gefällt. Diese Regelung garantiert zwar klare Mehrheitsbe-
schlüsse im gemeinsamen EWR-Ausschuss, birgt aber gleich-
zeitig ein gewisses Sperrisiko in sich, weil keine der im Aus- Anhang
schuss vertretenen grossen Fraktionen (Sozialdemokraten 15. Januar 1993
und Konservative) die für das Zweidrittelmehr erforderlichen Sitzung des Lenkungsausschusses («Agenda Committee»),
45 Stimmen aufbringen kann. Genf
Gegenwärtig betrifft dieser Entscheid unser Land nicht, er wird 1.-4. März 1993
aber die Funktionsweise des gemeinsamen EWR-Ausschus- 42. Session des Nordischen Rates in Oslo: Ständerat Kündig
ses und des «neuen» Efta-Parlamentarierkomitees beeinflus- ist offizieller Delegierter des Efta-Parlamentarierkomitees
sen. Der Begriff der Zugehörigkeit zu einer nationalen Delega- 4. März 1993
tion könnte durch jenen der Zugehörigkeit zu einer Fraktion Sitzung der Delegation Efta/EP in Bern
abgelöst werden, wie dies schon beim Europäischen Parla- 8. März 1993
ment der Fall ist Ein Zeichen dafür, dass es auch auf der Efta- 30. Sitzung des Efta-Parlamentarierkomitees;
Seite in diese Richtung gehen könnte, war der Entscheid des 2. Sitzung der Arbeitsgruppe für Budgetfragen;
«neuen» Efta-Parlamentarierkomitees in Bergen, ebenfalls in 2. Sitzung der Arbeitsgruppe für Umweltfragen;
seinem Rahmen eine konservative, eine sozialdemokratische Sitzung der Arbeitsgruppe «Fisch und Erzeugnisse aus land-
und eine liberale Fraktion zu bilden. Diese äusserten den wirtschaftlichen Produkten»
Wunsch, mit ihren Kollegen des EP zusammenzuarbeiten. Die (alle Sitzungen in Genf)
Schweizer Parlamentarier dürften ebenfalls zu dieser Zusam- 7. April 1993
menarbeit eingeladen werden. Sitzung der Delegation Efta/EP in Bern
4. Gemeinsame Sitzung Efta-Parlamentarierkomitee/Efta-Mini- 21./22. April 1993
sterrat Zweites internationales Kolloquium mit den Ländern Mittel-
Nach anderthalbjährigem Unterbruch ist es am 16. Dezember und Osteuropas (Bulgarien, Tschechische Republik, Ungarn,
1993 in Wien erstmals wieder zu einer gemeinsamen Sitzung Polen, Rumänien, Slowakische Republik) in Genf
zwischen dem Efta-Parlamentarierkomitee und dem Efta-Mini- 16./17./18. Mai 1993
sterrat gekommen. Haupttraktanden waren das Inkrafttreten Sitzung des Lenkungsausschusses und Treffen mit der «Kan-
des EWR-Vertrages am 1. Januar 1994 und die Beziehungen garoo Group» in Reykjavik
der Efta-Länder mit Drittländern, insbesondere mit mittel- und 28729. Mai 1993
osteuropäischen Ländern. 12. interparlamentarisches Treffen Schweiz/EP in Flims
Eine Mehrheit der Teilnehmer war sich darin einig, dass der 17. Juni 1993
Europäische Wirtschaftsraum trotz der Beitrittsverhandlungen Sitzung der Delegation Efta/EP in Bern
von vier Efta-Ländern mit der Europäischen Union noch eine 28./29./30. Juni 1993
Zukunft habe. 31. Sitzung des Efta-Parlamentarierkomitees;
Wenn sich auch sehr wenige der Teilnehmer für eine Erweite- Sitzung der Arbeitsgruppe «Fisch und Erzeugnisse aus land-
rung der Efta auf die mittel- und osteuropäischen Länder im wirtschaftlichen Produkten»;
gegenwärtigen Zeitpunkt aussprachen, war man doch mehr- erstes informelles Treffen des gemeinsamen parlamentari-
heitlich der Meinung, dass die Fortsetzung der Bemühungen schen EWR-Ausschusses in Bergen, Norwegen
der Efta um eine Zusammenarbeit mit diesen Landern eine 15./16. September 1993
Pflicht darstelle. Sitzung des Lenkungsausschusses;
15. Juni 1994 695 Bundesverfassung. Sprachenartikel
3. Sitzung der Arbeitsgruppe für Umweltfragen; Art. 54bis; Art. 116 Abs. 3,3bis, 4
Sitzung der Arbeitsgruppe «Fisch und Erzeugnisse aus land- Antrag der Kommission
wirtschaftlichen Produkten» in Strassburg Art. 54bis
28. September 1993 Die Sprachenfreiheit ist gewährleistet
Sitzung der Delegation Efta/EP in Genf Art. 116 Abs. 3
18./19. Oktober 1993 Festhalten
32. Sitzung des Efta-Parlamentarierkomitees; Art.116Abs.3bis
4. Sitzung der Arbeitsgruppe für Umweltfragen; Streichen
4. Sitzung der Arbeitsgruppe für Budgetfragen; Art. 116 Abs. 4
Sitzung der Arbeitsgruppe «Fisch und Erzeugnisse aus land- .... Verständigung und den Austausch zwischen....
wirtschaftlichen Produkten»;
drittes interparlamentarisches Kolloquium mit den Ländern Antrag Iten Andreas
Mittel- und Osteuropas (baltische Staaten, Albanien, Slowe- Art. 54bis
nien) in Genf Streichen
2. Dezember 1993 Art. 116
Sitzung der Efta-Delegationsleiter in Brüssel Unverändert
7. Dezember 1993
Sitzung der Delegation Efta/EP in Bern Antrag Petitpierre/Cavadini Jean/Cavelty/Gadient
15. Dezember 1993 Art. 116 Abs. 1
Sitzung der Delegation Efta/EP in Bern Das Deutsche, Französische, Italienische und Rätoromani-
16./17. Dezember 1993 sche sind die Nationalsprachen der Schweiz. Auf Begehren
33. Sitzung des Efta-Parlamentarierkomitees; der betroffenen Kantone unterstützt der Bund Massnahmen
neuntes gemeinsames Treffen mit dem Efta-Ministerrat; zur Erhaltung des überlieferten Sprachgebietes bedrohter
Sitzung der Arbeitsgruppe «Fisch und Erzeugnisse aus land- sprachlicher Minderheiten.
wirtschaftlichen Produkten» in Wien. Art. 116 Abs. 2
= Absatz 5 gemäss Beschluss des Ständerates vom 8. Okto-
Antrag der Kommission ber 1992
Kenntnisnahme vom Bericht
Proposition de la commission
Art. 54bis; art. 116 al. 3,3bis, 4
Prendre acte du rapport
Proposition de la commission
Art. 54bis
Angenommen -Adopté
La liberté de la langue est garantie.
Art. 116 al. 3
Maintenir
Art. 116al.3bis
Biffer
Art. 116 al. 4
.... la compréhension et les échanges entre....
#ST# 91.019
Proposition Iten Andréas
Bundesverfassung. Sprachenartikel Art. 54bis
Biffer
Constitution fédérale. Art. 116
Article sur les langues Inchangé
Differenzen - Divergences
Proposition Petitpierre/Cavadini Jean/Cavelty/Gadient
Siehe Jahrgang 1992, Seite 1050 - Voir année 1992, page 1050 Art. 116 al. 1
L'allemand, le français, l'italien et le romanche sont les lan-
Beschluss des Nationalstes vom 22. September 1993
Décision du Conseil national du 22 septembre 1993 gues nationales de la Suisse. A la demande des cantons
concernés, la Confédération soutient des mesures tendant à
préserver l'aire linguistique traditionnelle des minorités me-
nacées.
Art. 116 al. 2
Antrag Plattner = alinéa 5 selon la décision du Conseil des Etats du 8 octobre
Rückweisung der Vorlage an den Bundesrat 1992
mit dem Auftrag, auf der Grundlage des bestehenden Arti-
kels 116 BV: Jagmetti Riccardo (R, ZH), Berichterstatter: Ich steige nun in
-eine Revision des Bundesgesetzes über Beiträge an die die Arena, und dies ohne die Gewissheit des Erfolges. Aber
Kantone Graubünden und Tessin zur Förderung ihrer Kultur sind wir Politiker nicht aufgerufen, unsere Überzeugung auch
und Sprache (SR 441), sowie dann zum Ausdruck zu bringen, wenn wir den Erfolg nicht ga-
- ein Amtssprachengesetz unter Berücksichtigung des Räto- rantiert wissen? Wir werden das auch in Zukunft tun.
romanischen als Amtssprache des Bundes auszuarbeiten Die Sprachenfrage gehört - da sind wir uns alle sicher einig -
und den eidgenössischen Räten innert nützlicher Frist vorzu- zum schweizerischen Selbstverständnis. Einsprachig wäre
legen. die Schweiz nicht sich selbst Nun haben wir uns seit 1991 be-
müht, die Regelung der Sprachenfrage in der Verfassung bes-
Proposition Plattner ser zu umschreiben. Der Bundesrat hatte uns einen Antrag
Renvoi au Conseil fédéral vorgelegt, von dem wir in der ersten Beratungsrunde die Spra-
en le chargeant de préparer, sur la base de l'actuel article 116 chenfreiheit strichen, weil wir sie als stillschweigend gewähr-
est., et de présenter aux Chambres dans les délais utiles: leistetes Freiheitsrecht betrachteten; hingegen behielten wir
- une révision de la loi sur les subventions aux cantons des das Territorialitätsprinzip im Text
Grisons et du Tessin pour la sauvegarde de leur culture et de Der National rat hat dann sowohl die Sprachenfreiheit als auch
leur langue (RS 441 ), ainsi que das Territorialitätsprinzip aus dem vorgeschlagenen Text ent-
- une loi sur les langues officielles incluant le romanche au ti- fernt, hingegen die Bestimmungen über die Verständigung
tre de langue officielle de la Confédération. beibehalten.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Delegation Efta/Europäisches Parlament. Bericht
Délégation AELE/Parlement européen. Rapport
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1994
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Ständerat
Conseil Conseil des Etats
Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 11
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.099
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 15.06.1994 - 08:20
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Data
Seite 693-695
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