Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 93-048 KI-generiert

Parliamentary Information Center Fees Case

Geschäftsnummer VPB 93-048
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The parliament rejected a minority proposal to make information from a European information center free for parliamentarians. The court reasoned that the center, while partially subsidized, needs to be commercially viable to cover its costs, and providing free services would increase its deficit, ultimately requiring more public funding. The alternative proposed was to offer information at cost price rather than at a profit margin.

Legislator-Regeste

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Art. 2 plus, Art. 68 GRN, Art. 68 RCN; Parliamentary Information Center Fees Case: The court reasoned that the center, while partially subsidized, needs to be commercially viable to cover its costs, and providing free services would increase its deficit, ultimately requiring more public funding. The alternative proposed was to offer information at cost price rather than at a profit margin.

Schlagwörter

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Einstandspreis Zugang zu amtlichen Dokumenten Auferlegung von Verfahrenskosten Sachverständigenkosten digitale Kluft Radio- und Fernsehabgabe
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 68 GRN

This provision refers to Category IV, indicating a procedural classification for the handling of the matter within the Federal Assembly, which is part of the final orders.

Art. 68 RCN

This provision refers to Category IV, indicating a procedural classification for the handling of the matter within the Federal Assembly, which is part of the final orders.

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Volltext

Accords économiques internationaux 1630 N 28 septembre 1993

fixées par la Communauté qui veut que cette information soit le Art. 2

plus largement accessible, notamment dans les pays dont le Antrag der Kommission

niveau de vie et les salaires sont moins élevés que dans notre Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

pays. Proposition de la commission

Par ailleurs, si nous demandions à l'Osée de fournir gratuite- Adhérer à la décision du Conseil des Etats

ment ces informations à la Confédération et aux parlementai-

res, incontestablement son déficit augmenterait et nous de- Angenommen -Adopté

vrions, par le biais du budget public également, venir complé-

ter la subvention que nous donnons à l'Osée. Monsieur Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble

Strahm, l'information des parlementaires pourra toujours se Für Annahme des Entwurfes 102 Stimmen

faire par le biais de la Confédération, par le Bureau de l'intégra- Dagegen 10 Stimmen

tion, par les Services du Parlement qui, eux, discuteront si né-

cessaire avec l'Osée, mais la nature même des renseigne-

ments que doit fournir l'Osée est essentiellement liée à une ac- An den Bundesrat-Au Conseil fédéral

tivité commerciale des entreprises.

Par conséquent, nous vous demandons de bien vouloir refu-

ser la proposition de minorité Strahm Rudolf.

#ST# 93.048

Stucky, Berichterstatter: Der Antrag der Minderheit Strahm

Rudolf hat schon in der Kommission vorgelegen, ist aber mit Internationale

12 zu 5 Stimmen abgelehnt worden. Wir Parlamentarier kön- Wirtschaftsvereinbarungen

nen uns nämlich die Informationen bei der Verwaltung gratis Accords économiques internationaux

holen; dieser Punkt ist abgedeckt Die Verwaltung hingegen

hat zum Teil direkten Zugang zur Information. Das Integrati- Botschaft und Beschlussentwürfe vom 19. Mai 1993 (BBIII365)

onsbüro insbesondere hat auch eine entsprechende Organi- Message et projets d'arrêtés du 19 mai 1993 (FF II349)

sation, um die Informationen einzuholen. Soweit aber die Ver- Beschluss des Ständerates vom 21. September 1993

Décision du Conseil des Etats du 21 septembre 1993

waltung die Informationen über den Euro Info Center bei der

Zentrale für Handelsförderung abruft, muss sie natürlich für Kategorie IV, Art 68 GRN - Catégorie IV, art 68 RCN

die Selbstkosten aufkommen. Wenn sie dies nicht tut, dann

wird einfach das Defizit der Zentrale für Handelsförderung,

also der drei Centers, entsprechend höher, was sich dann wie-

derum im Defizit respektive im Budget auswirken würde. Man

erreicht folglich gar nichts, wenn man hier stipuliert, dass die Herr Rychen unterbreitet im Namen der Kommission den fol-

Bezüge für die Verwaltung auch gratis sein sollen. Ich habe Ih- genden schriftlichen Bericht:

nen ja gesagt, dass das Center wiederum Vorschriften hat, wie

es abzurechnen hat An diese Vorschriften ist es seitens der Der Bundesrat unterbreitet der Bundesversammlung folgende

EG gebunden. Eine andere Lösung als diese beiden Wege - Vereinbarungen zur Genehmigung:

wobei der zweite Weg über die Erhöhung des Defizits im Bud- - drei bilaterale Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz

get sicher der schlechtere ist - gibt es nicht Wir schlagen Ih- und den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, wel-

nen vor, dass auch die Verwaltung hier allenfalls mit einem Ab- che die Schweiz seit dem 1. April 1993 vorläufig anwendet;

kommen zumindest die Selbstkosten trägt -das Abkommen vom 10. Dezember 1992 zwischen den

Ich bitte Sie deshalb, den Antrag der Minderheit Strahm Rudolf Efta-Staaten und Rumänien, das die Schweiz seit dem 1. Mai

abzulehnen. 1993 vorläufig anwendet;

- das Internationale Zucker-Uebereinkommen vom 20. März

1992, das die Schweiz seit dem 20. Januar 1993 vorläufig an-

M. Delamuraz, conseiller fédéral: Je comprends parfaitement wendet;

l'intervention de minorité Strahm Rudolf; elle est légitime, elle - das Protokoll vom 9. Dezember 1992 zur Verlängerung der

témoigne d'une volonté de documentation, notamment pour Vereinbarung über den internationalen Handel mit Textilien,

les parlementaires, qui l'honore. das die Schweiz seit dem 1. Januar 1993 vorläufig anwendet.

Je voudrais cependant vous inviter à ne pas suivre la minorité 1. Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und den bal-

Strahm Rudolf. Dans la mesure où nous essayons d'obtenir tischen Staaten Estland, Lettland und Litauen

de l'Osée, sans doute subventionné, mais de moins en moins Seit die drei baltischen Staaten im August 1991 ihre Unabhän-

subventionné, un résultat d'exploitation neutre, nous deman- gigkeit zurückerlangt haben, bemühen sie sich um eine Annä-

dons à l'Osée d'être capable, par les émoluments ou les hono- herung an die westlichen Staaten und um einen weltweiten

raires qu'il perçoit, d'équilibrer chacune des opérations qu'il Ausbau ihrer Wirtschafts- und Handelsbeziehungen.

lance, hormis, bien entendu, pendant les années et les mois Im Dezember 1991 unterzeichneten die Efta-Staaten mit den

de rodage. Nous sommes en présence d'un rodage de ce cen- baltischen Republiken Zusammenarbeitserklärungen. Der

tre d'information européen. nächste Schritt war die Unterzeichnung des Freihandelsab-

Nous ne pouvons, d'une main, donner quelque chose à kommens. Im Gegensatz zu den ändern Freihandelsabkom-

l'Osée pour permettre le lancement de l'opération, et de l'autre men, die zwischen den Ländern Mittel- und Osteuropas und

reprendre ce que nous avons donné, sous forme de services den Efta-Staaten abgeschlossen wurden, zogen die nordi-

gratuits pour certaines catégories d'utilisateurs. Je crois qu'il schen Efta-Staaten gegenüber den baltischen Republiken bi-

faut maintenir le principe de la rentabilité de ce service, qui laterale Freihandelslösungen vor. Die Schweiz sah sich des-

sera acquis à la longue et, par conséquent, repousser la pro- halb ebenfalls zu bilateralen Verhandlungen veranlasst Sie

position de minorité Strahm Rudolf. hat darauf geachtet, die vorliegenden Abkommen inhaltlich

En contrepartie, mes services examineront, Monsieur Strahm, möglichst auf die Vereinbarungen zwischen den nordischen

la possibilité d'assurer aux utilisateurs visés dans votre inter- Staaten und den baltischen Republiken abzustimmen.

vention, un accès aux informations facturées au prix coûtant, Die Abkommen umfassen Industrieprodukte, verarbeitete

et non au prix avec marge bénéficiaire. Ce qui permet à l'Osée landwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Fische und andere

de tourner. C'est dans ce sens que je ferai une ouverture qui va Meeresprodukte. Im Agrarbereich wurden keine konkreten

dans la bonne direction, me semble-t-il. Vereinbarungen im Sinne der Gewährung von Konzessionen

getroffen. Durch die Abkommen werden Zölle und Abgaben

Abstimmung - Vote auf den betroffenen Waren beseitigt Die Einnahmenausfälle

Für den Antrag der Mehrheit 85 Stimmen aus Zöllen auf Importerzeugnissen aus diesen Ländern belie-

Für den Antrag der Minderheit 46 Stimmen fen sich 1992 auf rund 90 000 Franken.

28. September 1993 N 1631 Internationale Wirtschaftsvereinbarungen

Diese Freihandelsabkommen gelten auch für das Fürstentum Ziel des MFA ist es, die Handelspolitik im Textilbereich multila-

Liechtenstein, solange dieses durch eine Zollunion mit der teralen Regeln zu unterstellen und transparenter zu gestalten,

Schweiz verbunden ist. Sie sind unter einer Vorankündigungs- um sie einer schrittweisen Liberalisierung zuzuführen. Das

frist von sechs Monaten jederzeit kündbar. Um eine Diskrimi- MFA sollte dereinst durch das Textilabkommen ersetzt wer-

nierung schweizerischer Exportprodukte gegenüber Erzeug- den, das im Entwurf der Schlussakte der Uruguay-Runde vor-

nissen aus den nordischen Staaten zu vermeiden, deren Frei- gesehen ist und den Textilsektor innert zehn Jahren etappen-

handelsverträge mit den baltischen Staaten bereits in Kraft weise den Regeln des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkom-

sind, werden diese Abkommen seit dem 1. April 1993 vorläufig mens unterstellen soll.

angewendet. Die vorliegenden, der Bundesversammlung zur Genehmi-

2. Abkommen zwischen den Efta-Staaten und Rumänien gung unterbreiteten Bundesbeschlüsse unterstehen nicht

Im Dezember 1991 wurde zwischen den Efta-Staaten und Ru- dem fakultativen Staatsvertragsreferendum.

mänien eine Zusammenarbeitserklärung unterzeichnet Damit

bekundeten die Efta-Staaten ihren Willen, Rumäniens Ueber- M. Rychen présente au nom de la commission le rapport écrit

gang zur Marktwirtschaft zu unterstützen und mit den Staaten suivant:

Mittel- und Osteuropas enge Beziehungen herzustellen.

Das Abkommen mit Rumänien wurde nach zweimonatigen Le Conseil fédéral soumet à l'approbation des Chambres fé-

Verhandlungen am 10. Dezember 1992 unterzeichnet. Es wird dérales :

seitdem 1. Mai 1993 vorläufig angewendet, um eine Diskrimi- - trois Accords bilatéraux de libre-échange, conclus entre la

nierung der Efta-Produkte gegenüber den Konkurrenten aus Suisse et les Etats baltes (Estonie, Lituanie, Lettonie), appli-

der EG zu vermeiden. Dabei wurden die Verhandlungen so- qués provisoirement depuis le 1 er avril 1993;

weit als möglich parallel zu jenen zwischen der EG und Rumä- - l'Accord du 10 décembre 1992 entre les Etats de l'AELE et la

nien angegangen. Roumanie, entré en vigueur provisoirement depuis le 1er mai

Dieses Abkommen entspricht den Vertragswerken, die zwi- 1993;

schen den Efta-Staaten und der ehemaligen Tschechischen - l'Accord international du 20 mars 1992 sur le sucre, appliqué

und Slowakischen Republik und mit Polen abgeschlossen provisoirement par la Suisse depuis le 20 janvier 1993;

wurden. Es umfasst Industrieprodukte, die verarbeiteten land- -le Protocole du 9décembre 1992 portant prorogation de

wirtschaftlichen Erzeugnisse sowie Fische und andere Mee- l'Arrangement concernant le commerce international des texti-

resprodukte. les, appliqué provisoirement depuis le 1 er janvier 1993.

Nebst den Vorschriften über den Abbau von Zöllen und men- 1. Accords de libre-échange entre la Suisse et les Etats baltes

genmässigen Beschränkungen enthält das Abkommen auch (Estonie, Lituanie, Lettonie)

Bestimmungen über den Wettbewerb, die Beseitigung techni- En août 1991, les trois républiques baltes ont recouvré leur in-

scher Handelshemmnisse, das öffentliche Beschaffungswe- dépendance. Depuis, elles tentent de se rapprocher du

sen, den Schutz des geistigen Eigentums sowie über Dienst- monde occidental et de développer les relations économi-

leistungen und Investitionen. Der Agrarbereich bildet Gegen- ques et commerciales au niveau mondial.

stand einer bilateralen Vereinbarung zwischen der Schweiz En décembre 1991, les Etats de l'AELE ont signé avec les Ré-

und Rumänien. Das Abkommen ist asymmetrisch ausgestal- publiques des déclarations de coopération. L'étape suivante

tet: Die Efta-Staaten gewähren Rumänien mit dem Inkrafttre- fut la signature de l'Accord de libre-échange. Contrairement

ten des Abkommens bedeutende Zugeständnisse, während aux autres accords de libre-échange signés avec les pays

die Konzessionen Rumäniens den Efta-Staaten stufenweise d'Europe centrale et orientale et les pays de l'AELE, les pays

über eine Periode von zehn Jahren eingeräumt werden. Die nordiques membres de l'AELE ont préféré une approche bila-

Errichtung einer Freihandelszone erfolgt somit schrittweise in- térale avec les Etats baltes. La Suisse a donc dû négocier bila-

nerhalb einer Uebergangsperiode, die am 31. Dezember 2002 téralement. Elle a veillé à ce que la teneur des présents ac-

endet. cords soit en harmonie avec les accords négociés entre les

Dieses Abkommen gilt auch für das Fürstentum Liechtenstein, pays nordiques et les Etats baltes.

solange dieses durch eine Zollunion mit der Schweiz verbun- Les Accords couvrent les produits industriels, les produits

den ist. Es kann unter einer Vorankündigungsfrist von sechs agricoles transformés et autres produits de la mer. Il n'y a pas

Monaten jederzeit gekündigt werden. d'accord concret dans le domaine agricole, aucune conces-

3. Internationales Zucker-Uebereinkommen von 1992 sion n'a été accordée. Ces accords vont supprimer les droits

Das vorliegende Uebereinkommen löst dasjenige von 1987 de douane et taxes frappant les produits concernés. Pour

ab, dem die Schweiz 1990 beitrat. Die Schweiz unterzeichnete 1992, les pertes des recettes douanières sur les importations

das neue Uebereinkommen unter Ratifizieriungsvorbehalt im provenant de ces Etats s'élèvent à environ 90 000 francs.

Dezember 1992, nachdem die konsultierten Wirtschaftskreise Ces accords s'appliquent également à la Principauté du

und Hilfswerke diesen Beitritt befürwortet hatten. Liechtenstein tant qu'elle est liée à la Suisse par l'union doua-

Das Uebereinkommen von 1992 unterscheidet sich insgesamt nière. Ils peuvent être dénoncés en tout temps, moyennant un

kaum vom Uebereinkommen von 1987. Dessen Zielsetzung préavis de six mois. Pour éviter que les produits suisses d'ex-

und wirtschaftliche Tragweite sind beschränkt, da es keine portation ne soient discriminés par rapport aux produits des

marktregulierenden Bestimmungen enthält. Es soll vor allem pays nordiques, dont les accords de libre-échange sont déjà

die Zuckerindustrie insbesondere in den Entwicklungslän- entrés en vigueur, ces accords conclus avec les Etats baltes

dern fördern und durch die Beschaffung und Veröffentlichung sont entrés provisoirement en vigueur le 1 er avril 1993.

von Informationen über den Weltzuckermarkt die Markttrans- 2. Accord entre les Etats de l'AELE et la Roumanie

parenz verbessern. Une déclaration de coopération avait été signée en décembre

Das Uebereinkommen ist am 20. Januar 1993 definitiv in Kraft 1991 entre les Etats de l'AELE et la Roumanie, afin de marquer

getreten; seine Dauer ist auf drei Jahre beschränkt, kann aber un soutien pour le passage de ce pays à l'économie de mar-

vom Internationalen Zuckerrat jeweils um maximal zwei Jahre ché et la volonté politique des pays de l'AELE d'établir des

verlängert werden. liens étroits avec les pays d'Europe centrale et orientale.

4. Protokoll zur Verlängerung derVereinbarung über den inter- L'Accord d'association avec la Roumanie a été signé le

nationalen Handel mit Textilien 10 décembre 1992 après deux mois de négociations. Il est en-

Die Vereinbarung über den internationalen Textilhandel, das tré provisoirement en vigueur le 1er mai 1993 pour éviter un

sogenannte Multifaserabkommen (MFA), trat erstmals 1974 in risque de discrimination des produits de l'AELE vis-à-vis des

Kraft. In der Folge wurde es viermal verlängert (1977, 1981, concurrents de la CE. Dans la mesure du possible, une ap-

1986 und 1991) und war damit bis zum 31. Dezember 1992 proche parallèle à celle de la CE envers la Roumanie a été

gültig. Am 9. Dezember 1992 beschloss das Textilkomitee, maintenue.

das MFA in unveränderter Form bis zum 31. Dezember 1993 Cet accord est similaire aux accords conclus par les pays de

zu verlängern, in der Erwartung, dass die Uruguay-Runde bis l'AELE avec l'ex-République tchèque et slovaque et avec la

zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen sein würde. Pologne. Il couvre les produits industriels, les produits agri-

Accords économiques internationaux 1632 N 28 septembre 1993

coles transformés ainsi que les poissons et autres produits de Suisse et les Etats Baltes, sur l'accord entre les Etats de l'AELE

la mer. et la Roumanie, sur l'Accord international de 1992 sur le sucre

Outre les prescriptions sur l'élimination des droits de douane et sur le Protocole portant prorogation de l'Arrangement

et des restrictions quantitatives, l'Accord contient des disposi- concernant le commerce international des textiles.

tions sur la concurrence, l'élimination des obstacles techni-

ques au commerce, les marchés publics, la protection de la Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen

propriété intellectuelle, les services et les investissements. Le L'entrée en matière est décidée sans opposition

domaine agricole fait l'objet d'un arrangement bilatéral entre

la Suisse et la Roumanie.

Il s'agit d'un accord asymétrique: les Etats de l'AELE accor- Detailberatung - Discussion par articles

dent dès l'entrée en vigueur de l'Accord les concessions à la

Roumanie, alors que la Roumanie peut les étaler par étapes A. Bundesbeschluss über die Freihandelsabkommen

sur une période de dix ans. Une zone de libre-échange sera zwischen der Schweiz und den baltischen Staaten

ainsi progressivement instaurée durant une période transitoire A. Arrêté fédéral sur les accords de libre-échange entre la

qui prendra fin le 31 décembre 2002. Suisse et les Etats Baltes

Cet Accord s'applique également à la Principauté du Liech-

tenstein tant que l'union douanière avec la Suisse est en vi-

Titel und Ingress, Art. 1,2

gueur. Il est dénonçable en tout temps, avec un préavis de six

Antrag der Kommission

mois.

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

3. Accord international de 1992 sur le sucre

Cet accord, faisant suite à l'accord de 1987, a pour objectif de

contribuer à la promotion de l'économie sucrière, particulière- Titre et préambule, art. 1,2

ment dans les pays en développement et à la transparence du Proposition de la commission

marché. Adhérer à la décision du Conseil des Etats

La Suisse est membre de l'Accord international sur le sucre de

1987 depuis 1990. Après consultation des milieux économi- Angenommen -Adopté

ques concernés et des oeuvres d'entraide, il n'y a pas eu d'op-

position à l'adhésion à l'Accord.

Actuellement, l'Accord n'a plus que des objectifs et une portée Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble

économique limités. Rassemblant des informations sur le mar- Für Annahme des Entwurfes 113Stimmen

ché, il contribue surtout à la transparence sur le marché et à la (Einstimmigkeit)

promotion de l'économie sucrière, en particulier dans les pays

en développement

L'Accord de 1992 diffère peu de celui de 1987. Il est entré B. Bundesbeschluss über das Abkommen zwischen den

en vigueur le 20 janvier 1993, sa durée est limitée à trois Efta-Staaten und Rumänien

ans, avec possibilités de prorogation par le Conseil interna- B. Arrêté fédéral sur l'Accord entre les Etats de l'AELE et la

tional du sucre pour des périodes successives de deux ans Roumanie

maximum.

4. Protocole portant prorogation de l'Arrangement concer-

nant le commerce international des textiles Titel und Ingress, Art. 1,2

Cet Arrangement désigné par l'Accord multifibres ou AMF est Antrag der Kommission

entré en vigueur en 1974. Il a été prorogé quatre fois (1977, Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

1981, 1986 et 1991) jusqu'au 31 décembre 1992. En 1991,

l'AMF a été prorogé sans modification avec l'espoir de Titre et préambule, art. 1,2

conclure le cycle de l'Uruguay Round. Le 9 décembre 1992, le Proposition de la commission

Comité des textiles a décidé de le proroger encore une fois Adhérer à la décision du Conseil des Etats

sans changement jusqu'au 31 décembre 1993, toujours avec

l'espoir de voir s'achever les négociations de l'Uruguay Angenommen -Adopté

Round.

L'objectif de l'AMF est de soumettre les politiques commercia-

les dans le domaine des textiles à des règles multilatérales et Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble

d'en assurer la transparence afin de réaliser une libéralisation Für Annahme des Entwurfes 118Stimmen

progressive de ces politiques. Le projet d'accord contenu (Einstimmigkeit)

dans le projet d'Acte final du cycle de l'Uruguay Round, qui

devrait remplacer l'AMF, prévoit de soumettre par étapes le

secteur des textiles aux règles de l'Accord général sur les tarifs

douaniers et le commerce. C. Bundesbeschluss über das Internationale Zucker-

Uebereinkommen von 1992

Les présents arrêtés fédéraux soumis à l'approbation des

Chambres fédérales ne sont pas sujet au référendum en ma- C. Arrêté fédéral sur l'Accord international de 1992 sur le

tière de traités internationaux sucre

Titel und Ingress, Art. 1,2

Antrag der Kommission Antrag der Kommission

Die einstimmige Kommission beantragt Ihnen, auf die Vorla- Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

gen einzutreten und den Bundesbeschlüssen über die Frei-

handelsabkommen zwischen der Schweiz und den baltischen

Staaten, über das Abkommen zwischen den Efta-Staaten und Titre et préambule, art. 1,2

Rumänien, das Internationale Zucker-Uebereinkommen von Proposition de la commission

1992 und über das Protokoll zur Verlängerung der Verein- Adhérer à la décision du Conseil des Etats

barung über den internationalen Handel mit Textilien zuzu-

stimmen. Angenommen -Adopté

Proposition de la commission Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble

La commission vous propose à l'unanimité d'approuver les Ar- Für Annahme des Entwurfes 118Stimmen

rêtés fédéraux sur les accords de libre-échange entre la (Einstimmigkeit)

28. September 1993 N 1633 Parlamentarische Initiative. Solidaritätsbeiträge

D. Bundesbeschluss betreffend das Protokoll zur Verlän- Erachtens zu grotesken Zwängen. Wer Spezialkäse produziert

gerung der Vereinbarung über den internationalen Handel und auf dem Wochenmarkt direkt an die Konsumenten ver-

mit Textilien kauft, muss an die Werbung für Export-Emmentaler zahlen,

D. Arrêté fédéral sur le Protocole portant prorogation de und Halter von Freilandtieren werden gegen ihre Interessen

l'Arrangement concernant le commerce international des gezwungen, Propaganda des Viehproduzentenverbandes zu

textiles unterstützen, die generell für Fleisch wirbt, auch für Fleisch

aus Tierfabriken. Nicht Solidaritätsbeiträge werden eingeführt,

Titel und Ingress, Art. 1,2 sondern Zwangsabgaben.

Antrag der Kommission

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Präsident: Herr Baumann, ich habe es Ihnen ausdrücklich ge-

Titre et préambule, art. 1,2 sagt: Sie dürfen nur Ihren Ordnungsantrag betreffend Katego-

Proposition de la commission rienwechsel und nicht Ihren Einzelantrag begründen.

Adhérer à la décision du Conseil des Etats

Baumann: Ich bin immer noch bei der Argumentation zum

Angenommen -Adopté Ordnungsantrag.

Die ursprüngliche parlamentarische Initiative Berger ist in ei-

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble nem gesetzgeberischen Dauerlauf immer weiter ausgedehnt

Für Annahme des Entwurfes 114 Stimmen worden, und darum dieser Ordnungsantrag. Jetzt sollen alle

(Einstimmigkeit) Produzenten gezwungen werden können, den zahlreichen

landwirtschaftlichen Branchenorganisationen zur Finanzie-

rung von Marketingmassnahmen im weitesten Sinne Zwangs-

An den Bundesrat-Au Conseil fédéral abgaben zu entrichten. Ursprünglich war nur der Obstbau im

Alkoholgesetz vorgesehen worden. Dann ist das Fleisch im

Landwirtschaftsgesetz dazugekommen, dann das Getreide

im Getreidegesetz und die Kartoffeln, wieder im Alkoholge-

setz, und schliesslich im Milchwirtschaftsbeschluss die Milch.

Es liegen ein Minderheitsantrag und mein Abänderungsan-

trag vor, der Direktvermarkter befreien und Freigrenzen für

#ST# 92.416 kleine Produzenten einführen will. Diese Anträge können nicht

begründet werden, wenn wir das Geschäft in Kategorie IV be-

Parlamentarische Initiative lassen.

(WAK-SR) Es ist überdies kein Geheimnis, dass wir uns bemühen, ge-

Solidaritätsbeiträge gen diese zahlreichen neuen Zwangsabgaben ein Referen-

in der Landwirtschaft dum zustande zu bringen. Das soll keine Drohung sein, son-

dern Sie nur darauf aufmerksam machen, dass wir die Be-

Initiative parlementaire deutung dieser Gesetzesänderung sehr viel höher einschät-

(CER-CE) zen, als das mit der Behandlung in Kategorie IV zum Aus-

Contributions de solidarité druck kommt.

dans l'agriculture Ich bitte Sie daher, das Geschäft wegen der zahlreichen offe-

nen Fragen - und damit es wirklich diskutiert werden kann - in

Differenzen - Divergences Kategorie III zu behandeln.

Siehe Seite 769 hiervor - Voir page 769 ci-devant

Beschluss des Ständerates vom 15. Juni 1993 Abstimmung - Vote

Décision du Conseil des Etats du 15 juin 1993 Für den Ordnungsantrag Baumann 43 Stimmen

Kategorie IV, Art. 68 GRN - Catégorie IV, art. 68 RCN Dagegen 88 Stimmen

Ziff. Ibis

Antrag der Kommission

Ordnungsantrag Baumann Mehrheit

Behandlung des Geschäftes in Kategorie III Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Minderheit

Motion d'ordre Baumann (Thür, Danuser, Diener, Hämmerle, Jaeger, Ledergerber,

Traiter l'objet en catégorie III Strahm Rudolf)

Streichen

Präsident: Herr Baumann hat das Wort zu seinem Ordnungs-

antrag, aber nicht zu seinem Einzelantrag. Antrag Baumann

Ziff. 1 Art. 24septiesAbs. 2

Baumann: Ich beantrage Ihnen, das Geschäft in Kategorie III .... nicht übersteigen. Direktvermarkter und Selbstversorger

zu behandeln. Warum? werden von den Solidaritätsbeiträgen befreit.

Solidarität in der Landwirtschaft und Selbsthilfe zur Förderung Ziff. 2 Art. 11 bis Abs. 2

des Produkteabsatzes sind notwendig. Dass die Abnehmer .... nicht übersteigen. Direktvermarkter und Selbstversorger

von Milch, Getreide, Kartoffeln usw. Preisabzüge für Werbung werden von den Solidaritätsbeiträgen befreit.

oder für Marktentlastungsmassnahmen vornehmen, akzeptie-

ren die Produzenten. Auch gegen Kampagnen, finanziert über

freiwillige Beiträge, gibt es nichts einzuwenden. All dies ist Ch. Ibis

aber bereits heute möglich. Wozu also die verschiedenen Proposition de la commission

neuen Gesetzesänderungen? Majorité

Neu wird sein: Die Selbsthilfemassnahmen können allgemein- Adhérer à la décision du Conseil des Etats

verbindlich erklärt werden. Der Bundesrat kann alle Produzen- Minorité

ten zur Abgabe an eine Branchenorganisation zwingen, auch (Thür, Danuser, Diener, Hämmerle, Jaeger, Ledergerber,

solche, die ihre Produktion selber vermarkten und eigene Wer- Strahm Rudolf)

beanstrengungen zu finanzieren haben. Das führt meines Biffer

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Internationale Wirtschaftsvereinbarungen

Accords économiques internationaux

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1993

Année

Anno

Band IV

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 06

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 93.048

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 28.09.1993 - 08:00

Date

Data

Seite 1630-1633

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Ref. No 20 023 169

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