Swiss Council Rejects "Media Blue Helmets" for Former Yugoslavia
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Council rejected a postulate requesting the deployment of "media blue helmets" to ensure independent reporting in the former Yugoslavia. The council argued that while the press can generally operate freely, electronic media in the crisis zone are heavily controlled by conflict parties, making intervention difficult and contingent on the agreement of all parties, which was unlikely. The council also stated that assuming responsibility for "correct" information exceeded the mandate of "blue helmets," whose primary function is physical interposition.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 68 al. 1 ParlG; Swiss Council Rejects "Media Blue Helmets" for Former Yugoslavia: The council argued that while the press can generally operate freely, electronic media in the crisis zone are heavily controlled by conflict parties, making intervention difficult and contingent on the agreement of all parties, which was unlikely. The council also stated that assuming responsibility for "correct" information exceeded the mandate of "blue helmets," whose primary function is physical interposition.
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KI-generiertThis provision is cited in the context of the resolution, indicating it's the basis for the decision on whether to transmit the postulate.
Volltext
29. April 1993 N 851 Postulat Bär
Bundesrat Cotti: Ueber die totale Verurteilung dieser Verbre- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
chen und Kriegsverbrechen besteht und bestand materiell vom 27. Januar 1993
zwischen Bundesrat und Parlament überhaupt keine Mei- Rapport écrit du Conseil fédéral
nungsverschiedenheit. du 27 janvier 1993
Ich möchte bestätigen, was Frau Robert gesagt hat Seit der Die Vielfalt der Nachrichten, die uns täglich aus dem früheren
Stellungnahme des Bundesrates im Januar dieses Jahres zu Jugoslawien erreichen, zeugen davon, dass die freie Presse
diesen Postulaten spielte sich in der Vorbereitung der interna- ihre Aufgabe insgesamt durchaus wahrnehmen kann. Einge-
tionalen Konferenz über die Menschenrechte in Wien einiges schränkt ist dagegen im Krisengebiet die Berichterstattung
ab. Insbesondere wurde vorgeschlagen, einen Berichterstat- der elektronischen Medien, die von den Konfliktparteien stark
ter zu den Fragen der fundamentalen Rechte der Frau zu er- kontrolliert werden. Die Schweiz setzt sich in internationalen
nennen. Wenn dieser Vorschlag angenommen wird - die Gremien immer wieder für eine freie Pressearbeit ein. Der Ein-
Schweiz wird sich sehr dafür einsetzen -, dann ist es selbstver- satz von Medien-Blauhelmen - seien sie nun männlichen oder
ständlich, dass einer der Hauptgegenstände dieser Bericht- weiblichen Geschlechts - wäre allerdings, wie auch derjenige
erstattung die Probleme der Kriegsverbrechen an Frauen in normaler Blauhelme, nur im Einvernehmen mit allen beteilig-
Ex-Jugoslawien sein wird. Und in diesem Sinne ist die Situa- ten Parteien möglich, wozu derzeit kaum Aussicht auf Erfolg
tion sicher eine ganz andere - Herr Mühlemann hat es auch besteht Abgesehen davon ginge die Uebernahme der Verant-
gesagt-verglichen mit derjenigen bei der Beantwortung des wortung für «korrekte» Information weit über die faktischen
Postulates. Möglichkeiten von Blauhelmen, die auf dem Prinzip der physi-
Ich nehme es auf mich, dem Nationalrat zu beantragen, das schen Interposition beruhen, hinaus.
Postulat Robert anzunehmen. Wir werden in Wien auch für die
Ernennung eintreten, wenn möglich - was sehr wünschens- Schriftliche Erklärung des Bundesrates
wert wäre - für die Ernennung einer Frau. Déclaration écrite du Conseil fédéral
Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.
Ueberwiesen - Transmis
Frau Bär: Es ist für mich eigentlich nichts Aussergewöhnliches
und auch nichts Beunruhigendes, wenn der Bundesrat ande-
rer Meinung ist als ich. Aber ich muss sagen, im Fall dieses
Postulates, mit dem ich verlange oder wünsche, dass sich der
Bundesrat für eine unabhängige Berichterstattung in Ex-Jugo-
slawien einsetzt, fehlt mir schlicht das Verständnis für die Hal-
tung des Bundesrates.
Einmal aus grundsätzlichen Ueberlegungen: Seit mehr als ei-
#S92.3577
T#
nem Jahr müssen wir hilflos und entsetzt zuschauen, wie die-
ser grässliche Krieg in Ex-Jugoslawien eskaliert; und dort, wo
Postulat Bär die Schweiz eine eigenständige Möglichkeit hätte, positive
Medien-Blauhelme Massnahmen vorzuschlagen, will sie es nicht tun.
für Ex-Jugoslawien Die Medien sind und waren von allem Anfang an ein Teil des
Krieges in Ex-Jugoslawien. Sie gehören zu den Waffen dieses
Ex-Yougoslavie. Krieges, und zwar auf allen Konfliktseiten. Der Krieg in Ex-
Casques bleus journalistes Jugoslawien ist auch ein Medienkrieg.
Die KSZE hat letztes Jahr eine Delegation in das Kriegsgebiet
geschickt, und zwar unter der Leitung eines Schweizer Exper-
ten; der Bundesrat hatte Professor Thomas Fleiner von der
Universität Freiburg delegiert, um die Situation der Medien im
Wortlaut des Postulates vom 18. Dezember 1992 Kriegsgebiet zu untersuchen. Professor Fleiner hat bei seiner
Der Bundesrat wird eingeladen, die bereits von verschiedener Rückkehr auf die Dringlichkeit und Wichtigkeit aufmerksam
Seite erhobene Forderung nach der Entsendung von Me- gemacht, sich für eine unabhängige Medienberichterstattung
dien-Blauhelmen aufzunehmen und in die internationalen einzusetzen. «Die Medien haben diesen Krieg fabriziert, indem
Gremien hineinzutragen; solchen Ueberwachungsgruppen sie die Menschen in ihrem Hass angestachelt haben, gegen
sollten unbedingt auch Frauen angehören. andere Menschen zu kämpfen», hat er geschrieben. «Mit die-
ser Kriegspropaganda und nationalistischer Agitation sind die
Texte du postulat du 18 décembre 1992 Medien für den Krieg wesentlich mitverantwortlich», steht in
Nombreux sont ceux qui demandent que des casques bleus diesem Bericht Deshalb forderte Professor Fleiner bereits
journalistes soient envoyés en ex-Yougoslavie. Le Conseil fé- letztes Jahr Medien-Blauhelme, die täglich Nachrichten-
déral est invité à soutenir cette exigence et à la porter devant sendungen produzieren sollten, unabhängig von den Regie-
les organisations internationales. Des femmes doivent impéra- rungen der Kriegsparteien. «Denn ohne Waffenstillstand im
tivement faire partie de ces groupes de surveillance. Medienkrieg ist ein dauerhafter militärischer Waffenstillstand
nicht möglich», sagte Professor Fleiner nochmals vor einem
Mitunterzeichner - Cosignataires: Baumann, Bäumlin, Bühl- Monat an einer öffentlichen Veranstaltung und an einem Medi-
mann, Diener, von Feiten, Gardiol, Goll, Gonseth, Haering Bin- enseminar, das Medienschaffende aus der Schweiz zusam-
der, Hafner Rudolf, Haller, Hollenstein, Meier Hans, Misteli, men mit Medienschaffenden aus den verschiedenen Ländern
Mühlemann, Rebeaud, Robert, Ruffy, Schmid Peter, Segmül- Ex-Jugoslawiens aufgrund der Besorgnis über den Zustand
ler, Steiger, Thür, Weder Hansjürg, Wiederkehr, Wyss Paul (25) der Berichterstattung organisiert haben.
An diesem Seminar kam zum Ausdruck, wie oberflächlich, ja
Schriftliche Begründung - Développement par écrit wie falsch die Antwort des Bundesrates ist, wenn er in seiner
Erschreckend - wenn auch nicht ganz neu - ist die Erkenntnis, Stellungnahme zu meinem Postulat schreibt: «Die Vielfalt der
dass in Ex-Jugoslawien die Medien sowohl Instrument als Nachrichten, die uns täglich aus dem früheren Jugoslawien
auch Schauplatz dieses Krieges sind und dass Berichte über erreichen, zeugen davon, dass die freie Presse ihre Aufgabe
Greueltaten dabei zur wirksamsten Munition gehören. Me- insgesamt durchaus wahrnehmen kann.» Wer sich ernsthaft
dienleute und alle, die sie informieren, sind in Gefahr, wider mit dem Krieg und mit dem Verhalten und der Rolle der
Willen zu Instrumenten der Kriegführung zu werden. Das ist Medien auseinandersetzt, kann einen solchen Satz nicht
um so leichter möglich, als die strikt kontrollierten Medien, be- schreiben.
sonders das Fernsehen, gezielt nur Meldungen verbreiten, Sowohl in Serbien wie auch in Kroatien werden die Medien
welche die Gegner belasten und propagandistisch ausge- vom Staat rigoros kontrolliert und unter den Medienleuten
nützt werden können. richtige Säuberungswellen durchgeführt. Ich habe mich da-
Postulat Schwab 852 N 29 avril 1993
von sowohl in Serbien wie auch in Kroatien selber überzeugen grossen Schwierigkeiten, welche die Medien an Ort und Stelle
können. Die wenigen übriggebliebenen Medien, die versu- erleben, dürfen wir erleichtert feststellen, dass die Berichter-
chen, unabhängig zu bleiben, arbeiten unter äusserst schwie- stattung, die auch bis in unsere Gegenden kommt, sehr wahr-
rigen Bedingungen. Oft fehlt ihnen das nötige Material zum heitsgetreu ist; die Medien sind voll und ganz in der Lage, un-
Produzieren, sowohl die Schreibmaschinen als auch das sere Oeffentlichkeit genau zu informieren, in einer Art und
Papier. Weise, welche es erlaubt, dass unsere Oeffentlichkeit ganz
Die unabhängigen Radiostationen und ein paar Zeitungen, klar-wie Bundesrat und Parlament-zur Krise Stellung bezie-
die noch verblieben sind, werden jetzt von Schweizer Medien- hen kann.
schaffenden so gut wie möglich unterstützt Jasna Bastie, eine
bekannte Radiojournalistin aus Sarajevo, sagte vor einem Mo- Abstimmung - Vote
nat in Bern dazu: «Ohne unabhängige Medien lässt sich der Für Ueberweisung des Postulates 49 Stimmen
Krieg nicht stoppen.» Dagegen 55 Stimmen
Wenn sich die Schweiz nach ihren Möglichkeiten für eine un-
abhängige Berichterstattung einsetzen würde - wie ich es mit
meinem Postulat wünsche -, würde sie ein kleines Stückchen
Friedensarbeit leisten. Sie würde einen Beitrag gegen ein #ST# 91.3204
Kriegsverbrechen leisten; denn Kriegshetze, wie sie die Me-
dien betreiben, ist ein Kriegsverbrechen. Sachliche Informatio- Postulat Schwab
nen verbreiten ist somit ein Stück Friedensarbeit leisten. Ich Aenderung
kann deshalb beim besten Willen nicht verstehen, weshalb der
der Milchverwertungslenkung
Bundesrat dieses Postulat nicht annehmen will. Aber ich hoffe
jetzt auf den Lernprozess oder auf den neuen Aussenminister, Utilisation du lait commercial.
nachdem das Postulat Robert überwiesen worden ist Seit Ja- Révision de l'ordonnance
nuar ist einiges passiert; wir wissen, dass sich die Situation in
Ex-Jugoslawien von Tag zu Tag verschärft. Ich hoffe deshalb,
dass Herr Bundesrat Cotti - gleich unbelastet wie beim Po-
stulat Robert - die Erklärung des Bundesrates noch ändern
wird. Wortlaut des Postulates vom 19. Juni 1991
Dem Rat beantrage ich, mein Postulat zu überweisen. Die Milchverwertungslenkung des Bundes stösst im Schwei-
zervolk auf zunehmende Kritik. Der Fall «Scheunenberg/BE»
Frau Bäumlin: Auch ich hoffe, mit meinen Aeusserungen Was- zeigt dies mit aller Deutlichkeit. Die Konsumgewohnheiten ha-
ser in die Aare zu tragen, wie das beim Postulat von Frau Ro- ben sich in den letzten Jahren stark geändert. An der Verkaufs-
bert geschehen ist. front wird vom Konsument eine breite Palette an Käsesorten
Ich muss sagen: Ich verstehe die ablehnende Haltung des verlangt. Der Konsumrückgang an Emmentalerkäse ist so-
Bundesrates überhaupt nicht. Der Bundesrat gibt ja selber zu, wohl im In- wie auch im Ausland festzustellen. Mangels genü-
dass die Medienberichterstattung eingeschränkt ist. Zwischen gend inländischem Weichkäseangebot steigen die Importe
Einschränkung und totaler Kontrolle der Medien und der an. Die garantierte Gesamtmilchmenge gerät so unberechtig-
Medienberichterstattung sind die Grenzen sehr, sehr flies- terweise unter Druck.
send: so sehr, dass man - wie frau nicht nur ein bisschen Aus den angeführten Gründen wird der Bundesrat ersucht:
schwanger sein kann - als Berichterstatter nicht nur ein biss- - die Verordnung über die Milchverwertungslenkung in dem
chen Partei oder kontrolliert sein kann, in einem solchen Kon- Sinne zu ändern, dass den Konsumwünschen auf dem Inland-
flikt und Krieg ganz sicher nicht! markt entsprochen werden kann und gleichzeitig die Emmen-
Die Kriegsparteien müssen international gezwungen werden, talerproduktion entlastet wird;
diese Medien- und Pressekontrolle aufzugeben. Es ist dazu - die Erforschung und Betreuung der Exportmärkte für
reichlich spät; das ist gewiss. Ich gebe auch zu, dass es Schweizer Käse im Sinne einer Absatzförderung und gleich-
schwierig ist. Aber die Idee der Medien-Blauhelme scheint mir zeitiger Entlastung der Milchrechnung zu verbessern.
sehr interessant zu sein, und sie sollte mindestens weiterge-
dacht werden, anstatt mutlos einfach abgelehnt zu werden. Texte du postulat du 19 juin 1991
Der Bundesrat darf sich - hier wie anderswo - bei Menschen- Les mesures d'orientation prises par la Confédération dans le
rechtsproblemen nicht einfach hinter dem mangelnden Ein- domaine de l'utilisation du lait provoquent parmi la population
vernehmen aller beteiligter Parteien verstecken. Von welchen suisse des critiques toujours plus vives. Le cas de Scheunen-
Parteien ist da übrigens die Rede? Die Konfliktparteien kön- berg/BE en est un exemple frappant Les habitudes de
nen ja damit nicht gemeint sein. Wenn es die anderen Länder consommation ont subi une importante évolution ces derniè-
sind, die am Ende dieses geschürten Hasses und Konfliktes res années. Les consommateurs exigent un large assortiment
interessiert sein müssen, muss doch ein Einvernehmen her- de fromages. Les ventes de fromage d'Emmental régressent
stellbar sein; ein Einvernehmen darüber, dass eben sie - und tant en Suisse qu'à l'étranger. L'offre indigène de fromages à
damit auch die Schweiz - die Verantwortung für korrekte Infor- pâte molle étant insuffisante, les importations ne cessent de
mationen bis in die Konfliktländer hinein tragen und sich Ge- s'accroître. Le contingent global de lait est donc soumis à des
danken machen müssen, wie sie diese Verantwortung tat- pressions injustifiées.
sächlich wahrnehmen können. In den zuständigen Gremien C'est pourquoi je demande au Conseil fédéral:
und Organisationen sollte deshalb die Idee der Blauhelme - de modifier l'ordonnance sur l'utilisation du lait commercial
produktiv diskutiert werden. Dazu ist es nötig, dass die de manière à adapter l'offre aux désirs des consommateurs
Schweiz sie dort - unterstützt vom Bundesrat - einbringt und sur le marché suisse et à réduire les tensions qui affectent la
vorträgt. production d'emmental;
Herr Bundesrat, kommen Sie also bitte auf diesen formalisti- - d'améliorer l'étude des marchés d'exportation et les mesu-
schen und vorschnellen Ablehnungsbeschluss zurück, und res prises en ce domaine, afin de promouvoir les ventes de fro-
nehmen Sie das Postulat Bär bitte an! Sonst müssen wir es mage suisse et de réduire les dépenses du compte laitier.
überweisen!
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bühler Simeon, Bürgi,
Bundesrat Cotti: Ich muss Frau Bär enttäuschen. In diesem Daepp, Hari, Neuenschwander, Ruckstuhl, Rutishauser, Ry-
Falle möchte ich mich nicht von der Erklärung des Bundesra- chen, Seiler Hanspeter, Wanner, Wyss William, Zölch (12)
tes distanzieren, die am 27. Januar gegeben wurde. Ich sehe
keine wesentlichen Veränderungen der Lage gegenüber dem Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Moment, als der Bundesrat die Antwort gegeben hat Auch in Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
materieller Hinsicht dürfen wir eines festhalten: Trotz aller eine schriftliche Antwort.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Bär Medien-Blauhelme für Ex-Jugoslawien
Postulat Bär Ex-Yougoslavie. Casques bleus journalistes
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1993
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Aprilsession
Session Session d'avril
Sessione Sessione di aprile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 06
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3577
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 29.04.1993 - 08:00
Date
Data
Seite 851-852
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Ref. No 20 022 686
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