Broadcaster Fees and Magazine Launch Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed two distinct issues: an increase in radio and television fees, which was deemed necessary for the broadcasters' operations, and the launch of a new magazine by a regional television station. Regarding the magazine, the court reasoned that, in accordance with a recent structural reform mandating increased entrepreneurial action from public broadcasting entities, the regional station was justified in launching the magazine as a self-sustaining marketing initiative to compete with other media, and this did not negatively impact the print press or have any relation to the fee increase.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 al. 1 LTF; Broadcaster Fees and Magazine Launch Case: Regarding the magazine, the court reasoned that, in accordance with a recent structural reform mandating increased entrepreneurial action from public broadcasting entities, the regional station was justified in launching the magazine as a self-sustaining marketing initiative to compete with other media, and this did not negatively impact the print press or have any relation to the fee increase.
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KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court ordered the appellant to pay the costs of the federal proceedings.
Volltext
Postulat Loeb François 74 N 2 mars 1993
puls geben, der dringend notwendig ist, damit wir nicht zu spät In diesem Zusammenhang habe ich etwas Mühe, die Interpel-
sind. lation Aubry zu verstehen. Die Frage hat beim Entscheid des
Hier ist eine ungeheure Entwicklung im Gange, und wir sollten Bundesrates vom 18. November über die Gebührenerhöhung
diese Entwicklung nicht verschlafen. überhaupt keine Rolle gespielt.
Es geht hier um zwei verschiedene Themen: Es geht einerseits
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- um die Erhöhung der Radio- und Fernsehgebühren - diese
tes befriedigt. Gebühren haben Radio und Fernsehen dringend nötig -, an-
derseits geht es um die neue Zeitschrift des Westschweizer
Fernsehens, das hier unternehmerisch gehandelt hat. Wir ha-
ben im Rahmen der jüngsten Strukturreform derSRG-Sie ha-
ben das mit dem neuen Radio- und Fernsehgesetz bestätigt -
#ST# 92.3368 vermehrtes unternehmerisches Handeln und Denken verlangt
und auch gefordert Jedes Medium der SRG soll eine selb-
Interpellation Aubry ständige Betriebseinheit bilden und über einen eigenen unter-
Erhöhung der Radio- nehmerischen Ermessensspielraum verfügen. Das wurde im
und Fernsehgebühren Rahmen des Radio- und Fernsehgesetzes ganz klar von der
und neues Magazin «Hublot» Mehrheit gefordert; Sie können das in den Protokollen nach-
lesen.
Hausses des taxes Deshalb soll das Westschweizer Fernsehen auch mit einer ex-
de la radio et de la télévision ternen Publikation hier Marketing betreiben können. Es soll
et parution du magazine «Hublot» sich gegenüber der grossen Konkurrenz, die heute gerade in
diesem Bereich besteht, wenigstens in der Schweiz, Frau Au-
Diskussion - Discussion bry, durchsetzen können. «Hublot» stellt einen neuen Kommu-
nikationskanal zwischen den Sponsoren, die wir dringend
Siehe Jahrgang 1992, Seite 2788-Voir année 1992, page 2788 suchen und die Ihr Parteikollege Mühlemann von uns oder
von der SRG gefordert hat, damit man diese Kooperations-
möglichkeiten mit ihnen realisieren kann.
Irgendwie braucht es diesen Kommunikationskanal zwischen
den möglichen Sponsoren - zwischen denjenigen, die bereit
M™ Aubry: Ceci intéresse uniquement les Romands et pas les sind zu unterstützen - und der SRG und natürlich auch dem
Suisses alémaniques. Cette interpellation avait deux points Publikum. So gesehen ist «Hublot» auch keine Konkurrenz zu
bien précis. Le premier est tombé, c'était la hausse des rede- übrigen Presseerzeugnissen. Ich kann Ihnen sagen: Die Fi-
vances télévision et radio qui a déjà été décidée par le Conseil nanzierung dieses Kommunikationskanals erfolgt aus den ei-
fédéral. Nous n'y reviendrons donc pas, même si nous la dé- genen Werbeeinnahmen, die dieses Organ, dieser Kommuni-
plorons. kationskanal, erzielt. Die Zeitschrift ist also selbsttragend. Das
Le deuxième point concerne le magazine «Hublot». Ce maga- neue Magazin steht somit in keinem Zusammenhang mit der
zine cause de nombreux soucis à la presse quotidienne. Il a Erhöhung der Empfangsgebühren.
été distribué à 760 000 exemplaires dans toutes les boîtes aux Es ist bei der SRG, bei den PTT, bei den SBB immer wieder das
lettres de Suisse romande gratuitement. Et ce qui dérange gleiche. Bei den Budgets, bei den Rechnungen verlangt man
c'est justement la gratuité à un moment où la presse écrite su- von uns unternehmerisches Handeln. Wir gehen dann hin -
bit un net recul de la publicité. Je vous rappellerai une chose mit A-Post - zu diesen Unternehmungen und sagen ihnen:
importante: en ce moment les petits journaux en Suisse ro- «Unternehmerisch handeln, bitte. Man erwartet von Ihnen,
mande ont perdu le 22,2 pour cent de leur publicité, et leur pa- dass.... usw.» Und wenn sie dann etwas unternehmen, eben
rution est mise en péril. Or, nous avons besoin de journaux ré- unternehmerisch handeln, dann wird immer wieder kritisiert
gionaux, nous avons besoin de diversité dans la presse, mais Ich glaube, wir sollten hier etwas Grosszügigkeit entwickeln;
nous n'avons pas besoin d'une concurrence déloyale gratuite wir sollten nicht die Lust am Scheitern entwickeln, sondern wir
de la télévision. De tous côtés, on la trouve inadmissible. Et la sollten die Lust am Reüssieren, am Erfolg, entwickeln.
télévision va publier deux fois, peut-être trois fois par an ce ma-
gazine qui, jugé par une certaine presse, ne semble pas d'un Präsident: Die Interpellantin ist von der Antwort des Bundes-
niveau très élevé. Selon des statistiques fiables, la télévision a rates nicht befriedigt.
déjà capté régulièrement 4 pour cent du total de la manne pu-
blicitaire et les journaux ont vu leur part de publicité descendre
de 37 à 32 pour cent. En janvier, la presse quotidienne a cons-
taté une réduction de 12 pour cent des annonces par rapport
au mois de janvier précédent.
On a parlé dans la réponse du Conseil fédéral de marketing,
mais est-ce réellement une image de marque que ces photo-
graphies rapidement sous-titrées du magazine «Hublot»? A #ST# 92.3571
mes yeux, elle n'est pas très élevée, aux yeux des spécialistes,
non plus. Je pense que, comme marketing, la télévision ro- Postulat Loeb François
mande est fort bien servie puisque toute la journée elle passe Mehrsprachige Sendungen
sur le petit écran pour se faire valoir. an Radio und Fernsehen
Je vous demande, Monsieur le Président de la Confédération,
de faire appliquer, parce que ceci est quand même assez ur- Radio et télévision.
gent, le cahier des charges de la télévision suisse romande Emissions plurilingues
afin d'éviter, avec la presse écrite, une concurrence que nous
appellerons déloyale.
Bundespräsident Ogi: Wenn ich jetzt das wieder höre und
auch die Diskussion von vorhin etwas analysiere, habe ich Wortlaut des Postulates vom 18. Dezember 1992
manchmal schon den Eindruck: Wir haben irgendwie in den Der Bundesrat wird gebeten, möglichst rasch dafür zu sorgen,
letzten Jahren eine Lust am Scheitern entwickelt, eine Verliebt- dass die SRG in den deutschsprachigen Programmen regel-
heit ins Scheitern, anstatt eine Verliebtheit in den Erfolg. Ich mässig mehrsprachige Sendungen, an denen gleichzeitig
möchte grundsätzlich sagen: Man muss in den Erfolg verliebt mehrere Landessprachen beteiligt sind, am Radio und Fern-
sein und nicht ins Scheitern. sehen durchführt.
2. März 1993 N 75 Postulat Loeb François
Texte du postulat du 18 décembre 1992
Le Conseil fédéral est prié de veiller sans retard à ce que la
SSR prévoie dans les programmes de la radio et de la télévi-
sion alémaniques des émissions dans lesquelles plusieurs
langues nationales sont utilisées.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bonny, Couchepin, Gysin,
Nabholz (4)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Die SRG hat unter anderem die Aufgabe, zur Verständigung
innerhalb des Landes beizutragen. Mehrsprachige Sendun-
gen (von der Diskussionssendung, in der jeder in seiner Mut-
tersprache spricht, bis zur Sportübertragung) sind in sehr vie-
len Variationen möglich. Solche Sendungen sollten rasch auf-
genommen werden, da deutsch-französische Gemein-
schaftsprojekte bereits in diese Richtung stossen und es unse-
rem mehrsprachigen Land gut anstünde, hier Pionierarbeit
zum Wohle der gegenseitigen Verständigung zu leisten.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
vom 3. Februar 1993
Déclaration écrite du Conseil fédéral
du 3 février 1993
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat als Prüfungsauftrag ent-
gegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
Schluss der Sitzung um 13.00 Uhr
La séance est levée à 13 h 00
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Loeb François Mehrsprachige Sendungen an Radio und Fernsehen
Postulat Loeb Radio et télévision. Emissions plurilingues
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1993
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 02
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3571
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 02.03.1993 - 08:00
Date
Data
Seite 74-75
Page
Pagina
Ref. No 20 022 338
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