National Road Contributions Revision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis case concerns a revision to the ordinance on national roads, specifically regarding federal contributions to their construction and maintenance. The government intended to revise these contributions, arguing that cantonal financial capacities had changed and the lowest permissible contribution rate had never been applied. The interpellant objected, citing that changes in cantonal financial strength had been ongoing for decades without prior adjustment, that applying the lowest rate for the first time would be inequitable given that most of the network was built without it, and that prioritizing different road sections and accounting for environmental concerns and project delays meant those last in line would bear disproportionately higher costs. The government's written response indicated a partial revision would occur regarding maintenance and traffic monitoring contributions, with a full revision on construction contributions to be considered later after further consultation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 60 und 61 (inkl. Anhang 1; National Road Contributions Revision: The government intended to revise these contributions, arguing that cantonal financial capacities had changed and the lowest permissible contribution rate had never been applied. The interpellant objected, citing that changes in cantonal financial strength had been ongoing for decades without prior adjustment, that applying the lowest rate for the first time would be inequitable given that most of the network was built without it, and that prioritizing different road sections and accounting for environmental concerns and project delays meant those last in line would bear disproportionately higher costs. The government's written response indicated a partial revision would occur regarding maintenance and traffic monitoring contributions, with a full revision on construction contributions to be considered later after further consultation.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThese articles are mentioned as the basis for the proposed new federal contribution rates for the construction of national roads, which was the subject of the interpellation.
Volltext
19. März 1993 N 615 Interpellation Raggenbass
#ST# 92.3460 Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
Interpellation Vol l mer eine schriftliche Antwort
Monopolisierungstendenzen Schrittliche Stellungnahme des Bundesrates
in der Annoncenregie-Branche vom 17. Februar 1993
Régies d'annonces. Rapport écrit du Conseil fédéral
Tendance au monopole du 17 février 1993
Die Uebernahme der OFA und der Assa durch die Publicitas
schafft bei den Werbegesellschaften einen sehr hohen Kon-
zentrationsgrad. Es wird zu prüfen sein, wie sich diese Kon-
zentration auf die verschiedenen Tätigkeiten der Werbegesell-
schaften (Inseratevermittlung, Inserateregie und Beteiligung
Wortlaut der Interpellation vom 30. November 1992 an Zeitungsverlagen) auswirkt
Mitte November 1992 ist die vollständige Uebernahme der Zu den einzelnen Fragen:
OFA und Assa durch die Publicitas bekanntgeworden. Die 1. Volkswirtschaftlich oder sozial schädliche Auswirkungen
Pressewerbung war zwar in der Schweiz schon bisher hoch der Uebernahme in den einzelnen Tätigkeitsbereichen kön-
konzentriert, doch muss diese neuste Fusion als eigentlicher nen nicht ausgeschlossen werden. Allfällige schädliche Aus-
Monopolisierungsschritt angesehen werden, welcher auch wirkungen auf das Pressewesen können Gegenstand einer
auf die von den Annoncenregien abhängigen Pressemedien Verhaltensempfehlung der Kartellkommission an die Publici-
gravierende Auswirkungen haben kann. Gemäss Zei- tas sein. Solche Empfehlungen können, falls sie nicht akzep-
tungsberichten soll die Kartellkommission bereits im Vorfeld tiert werden, in Verfügungen des EVD umgewandelt werden.
der Transaktionen Verständnis für das Zusammenrücken ge- 2. Die Kartellkommission wird demnächst eine Untersuchung
zeigt haben. über die Pressekonzentration abschliessen. Darin wird sie
Ich bitte den Bundesrat in diesem Zusammenhang um die Be- auch den fraglichen Zusammenschluss unter den Werbege-
antwortung folgender Fragen: sellschaften prüfen und nötigenfalls Empfehlungen erlassen.
1. Sieht der Bundesrat in den Monopolisierungstendenzen Die Kartellkommission hat keinerlei Erklärungen abgegeben,
der Annoncenregie-Branche nicht auch mögliche, gravie- welche den Ausgang dieser Untersuchung vorwegnehmen
rende Auswirkungen auf die Pressemedien und damit auf die würden. Sie hätte solche Aeusserungen zum Zeitpunkt der in
Pressefreiheit? der Interpellation erwähnten Pressemeldungen angesichts
2. Die Kartellkommission untersucht gegenwärtig den schwei- des Standes der Arbeiten auch gar nicht abgeben können.
zerischen Pressemarkt nach wettbewerbsrechtlichen Per- 3. Die Publicitas-Führung hat den Zusammenschluss der Kar-
spektiven. Wäre es nicht angezeigt, angesichts der Verände- tellkommission auf freiwilliger Basis vorgängig gemeldet und
rungen bei den Annoncenfirmen die Zusammenhänge und begründet. Seitens der Kommission wurde lediglich darauf
Abhängigkeiten zwischen Annoncenregien und Presseer- hingewiesen, dass nach geltendem Kartellgesetz keine Mög-
zeugnissen in die Untersuchungen einzubeziehen sowie die lichkeit bestehe, den Zusammenschluss zu verhindern oder
damit verbundenen grundlegenden Aspekte bezüglich der nachträglich zu entflechten.
Pressefreiheit in den Mittelpunkt zu stellen?
3. Wie wertet der Bundesrat die Aussagen der Publicitas-Füh- Erklärung des Interpellanten: teilweise befriedigt
rung, nach denen sie aufgrund von informellen Kontakten zur Déclaration de l'interpellateur: partiellement satisfait
Kartellkommission ein «gewisses Wohlwollen» und «Verständ-
nis» bei dieser Behörde für die Fusionsbestrebungen festge-
stellt haben soll?
#ST# 92.3559
fexte de l'interpellation du 30 novembre 1992
La reprise intégrale d'OFA et d'Assa par Publicitas a été an- Interpellation Raggenbass
noncée à la mi-novembre 1992. Si la concentration des régies
d'annonces était déjà grande en Suisse, cette nouvelle fusion
Revision der Verordnung
doit véritablement être considérée comme une étape vers le über die Nationalstrassen
monopole, qui pourrait avoir des conséquences non négligea- Révision de l'ordonnance
bles sur la presse écrite, dépendante de ces entreprises. Se- sur les routes nationales
lon la presse, la Commission des cartels aurait, avant même le
début des négociations, fait preuve de compréhension à
l'égard de ces transactions.
A ce propos, je prie le Conseil fédéral de répondre aux ques-
tions suivantes: Wortlaut der Interpellation vom 17. Dezember 1992
1. N'estime-t-il pas que la tendance au monopole des régies Ist der Bundesrat gewillt, auf die Neufestsetzung der Beiträge
d'annonces pourrait avoir des conséquences non négligea- des Bundes für den Bau der Nationalstrassen zu verzichten
bles sur la presse écrite et, partant, sur la liberté de la presse? und diese bis zur Fertigstellung des Nationalstrassennetzes
2. La Commission des cartels réalise actuellement une étude auf ihrer jetzigen Höhe zu belassen?
sur le marché suisse de la presse du point de vue de la concur-
rence. Ne conviendrait-il pas, au vu des changements qui Texfe de l'interpellation du 17 décembre 1992
s'opèrent, d'étudier également les rapports entre les régies Le Conseil fédéral est-il disposé à renoncer à modifier le mon-
d'annonces et la presse et de mettre en lumière les aspects tant des contributions versées par la Confédération pour la
fondamentaux de la liberté de la presse qui en découlent? construction des routes nationales et à les maintenir, par
3. Que pense-t-il des déclarations de la direction de Publicitas, conséquent, au niveau actuel jusqu'à l'achèvement du réseau
selon lesquelles des contacts informels avec la Commission de ces routes?
des cartels auraient révélé «une certaine bienveillance» et de la
«compréhension» à l'égard de ces projets de fusion? Mitunterzeichner - Cosignataires: Baumberger, Bezzola, Bin-
der, Bircher Peter, Bürgi, Dettling, Eggly, Engler, Fehr, Fi-
Mitunterzeichner-Cosignataires: Bundi, Carobbio, Eggenber- scher-Seengen, Früh, Giger, Gysin, Hari, Hess Otto, Jäggi
ger, Fankhauser, Haering Binder, Hafner Ursula, Haller, Häm- Paul, Keller Anton, Kühne, Leuba, Maurer, Miesch, Mühle-
merle, Herczog, Hubacher, Jeanprêtre, Jöri, Leemann, Leuen- mann, Müller, Narbel, Neuenschwander, Reimann Maximilian,
berger Ernst, Piuffy, Steiger, Strahm Rudolf, Tschäppät Alexan- Ruckstuhl, Rutishauser, Rychen, Schnider, Segmüller, Vet-
der, Züger (19) terli, Wick, Wittenwiler, Wyss Paul, Wyss William (36)
Interpellation du groupe démocrate-chrétien 616 N 19 mars 1993
Schriftliche Begründung - Développement par écrit #ST# 92.3597
Der Bundesrat beabsichtigt, auf den 1. Januar 1993 die revi-
dierte Verordnung über die Nationalstrassen in Kraft zu setzen. Interpellation
Mit den Artikeln 60 und 61 (inkl. Anhang 1) sollen auch die Bei- der christlichdemokratischen Fraktion
tragssätze des Bundes für den Bau der Nationalstrassen neu
festgesetzt werden, nachdem dies am 9. Februar 1962 erst- Delegierter des Bundesrates
mals und gleichzeitig letztmals geschehen ist für Europafragen
Der Bundesrat begründet seine Massnahme im wesentlichen Interpellation
damit, dass sich die Finanzkraft der Kantone in den letzten du groupe démocrate-chrétien
30 Jahren untereinander stark geändert habe und dass der Délègue du Conseil fédéral
niedrigste gesetzlich vorgeschriebene Beitragssatz von
pour les questions européennes
50 Prozent nie angewendet worden sei.
Dieser plötzliche Wechsel ist in mehrfacher Weise stossend.
1. Die Finanzkraft der Kantone untereinander hat sich laufend
verändert. Es entbehrt jeder Begründung, diesen Sachverhalt
während drei Jahrzehnten hinzunehmen und dann plötzlich
Wortlaut der Interpellation vom 18. Dezember 1992
den «Pfad der Tugend» zu entdecken.
2. Die erstmalige Anwendung des niedrigsten Beitragssatzes Der Bundesrat wird um Auskunft gebeten, wie er in Zukunft die
von 50 Prozent ergibt eine klar rechtsungleiche Behand- nach Ablehnung des EWR-Vertrages durch Volk und Stände
lung. 82 Prozent des schweizerischen Nationalstrassennetzes entstehenden Probleme im europäischen politischen Umfeld
sind ohne diesen Minimalsatz erstellt worden, und für die rest- koordinieren und behandeln will.
lichen 18 Prozentsoll er nun plötzlich Gültigkeit haben. Namentlich erbitten wir Auskunft über die Frage, ob er
3. Das schweizerische Nationalstrassennetz wurde nach Prio- - zur Koordination der verschiedenen Problembereiche;
ritäten erstellt. Zuerst nahm man die Hauptachsen in Angriff - zur Abklärung der Folgen der neuen Gegebenheiten;
und jene Abschnitte, mit denen auf dem Hauptstrassennetz - für die zu ziehenden Schlussfolgerungen; sowie
diegrössten Entlastungseffekte erzielt werden konnten. Erst in - für die zu treffenden Massnahmen
zweiter Linie baute man jene Abschnitte (z. B. die N 7 im Kan- die Ernennung einer ausgewiesenen Persönlichkeit zum Dele-
ton Thurgau), mit denen man einen Abbau der regionalen gierten des Bundesrates für Europafragen als gegeben erach-
Disparitäten erreichen wollte. Die Prioritätenliste wurde also tet. Wenn dem so sein sollte, erwarten wir eine Antwort auf die
ganz klar vom Bund vorgegeben. Wer nun zuletzt an die Reihe Frage, in welchem Zeitrahmen dieser Plan realisiert werden
kommt, ist der doppelt Geprellte: Nicht nur wird seine Natio- soll.
nalstrasse zuletzt erstellt, sondern er hat dafür auch noch die
höheren Kosten zu tragen. Texte de l'interpellation du 18 décembre 1992
4. Erschwerend kommt dazu, dass sechs Nationalstrassen- Le Conseil fédéral est prié d'indiquer comment il entend traiter
abschnitte durch die Kommission Biel einer Ueberprüfung un- et coordonner les problèmes provoqués, au plan politique eu-
terzogen werden mussten. Dieser Grundsatzentscheid ver- ropéen, par le rejet de l'Accord sur l'EEE à la double majorité.
bunden mit den nötigen Projektanpassungen hat bei der N 7 Le Conseil fédéral juge-t-il opportun de nommer une person-
z. B. eine Verzögerung von rund zehn Jahren gebracht, für wei- nalité compétente en qualité de délégué du Conseil fédéral
che der betroffene Kanton überhaupt nichts kann. Er läuft also pour les questions européennes, eu égard:
völlig unverschuldet in höhere Beitragssätze hinein. -à la coordination nécessaire entre les divers secteurs
5. Viele der Projektanpassungen gehen in Richtung Umwelt- concernés par ces problèmes;
und Landschaftsschutz. Die Folge ist, dass die noch zu bauen- - à l'examen des conséquences de la situation nouvelle;
den Nationalstrassenabschnitte wesentlich teurer zu stehen - aux conclusions qu'il convient d'en tirer;
kommen als die bereits erstellten. Ausgerechnet für diese teu- - aux mesures qui s'imposent?
ren Strecken soll nun in einigen Kantonen ein höherer Bei- Le cas échéant, dans quel délai un tel plan devrait-il être
tragssatz angewendet werden. réalisé?
6. Ganz und gar unverständlich wäre dieser Schritt des Bun-
desrates angesichts einer Treibstorfzollerhöhung von 20 Rap- Schriftliche Begründung
pen pro Liter, mit dem erklärten Ziel, dem Strassenbau mehr Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen
Mittel zukommen zu lassen, und dem Auftrag der eidgenössi- eine schriftliche Antwort.
schen Räte, das Nationalstrassennetz nun rasch und unter
Einsatz grösserer Kredittranchen zu vollenden. Développement par écrit
Les auteurs renoncent au développement et demandent
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates une réponse écrite.
vom 3. Februar 1993
Rapport écrit du Conseil fédéral Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
du 3 février 1993 vom 3. Februar 1993
Entgegen der ursprünglichen Absicht hat der Bundesrat auf Der Bundesrat beabsichtigt, weiterhin selbst die Entscheide
den 1. Januar 1993 mit einer Teilrevision der geltenden Ver- zu fällen, die im Bereich der Europapolitik im allgemeinen und
ordnung über die Nationalstrassen lediglich die Beitragssätze der Integrationspolitik im speziellen (d. h. der Politik gegen-
des Bundes an die Kosten des betrieblichen Unterhalts und über der EG und der Efta einer der Prioritäten der Europapoli-
der polizeilichen Verkehrsüberwachung neu festgesetzt. Der tik) angezeigt sind. Damit diese Entscheide optimal vorberei-
Beschluss über die totalrevidierte Verordnung, einschliesslich tet werden, können sie durch eine Delegation des Bundesra-
der Beitragssätze des Bundes an die Kosten des Baus und tes für die europäische Integration vorbesprochen werden.
baulichen Unterhalts, erfolgt später, nach der Auswertung der Diese Delegation setzt sich zusammen aus den Vorstehern
Ergebnisse der Vernehmlassung und in Kenntnis der Stellung- des EDA, des EVD und des EJPD oder des Departementes,
nahmen der Kantone. das durch den Entscheidentwurf besonders betroffen ist.
Der Bundesrat ist somit in der Lage, selbst alle Massnahmen
Erklärung des Interpellanten: befriedigt im Bereich der Innen- und Aussenpolitik zu koordinieren und
Déclaration de l'interpellateur: satisfait zu treffen, die in seiner Kompetenz liegen.
Auf Verwaltungsebene hat der Bundesrat bereits 1961 ein Ko-
ordinationsorgan für die Integrationspolitik geschaffen. Es
handelt sich um das Integrationsbüro, das einerseits Teil der
Politischen Direktion des EDA ist, welche durch den Staatsse-
kretär für auswärtige Angelegenheiten geleitet wird. Anderer-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Raggenbass Revision der Verordnung über die Nationalstrassen
Interpellation Raggenbass Révision de l'ordonnance sur les routes nationales
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1993
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3559
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 19.03.1993 - 08:00
Date
Data
Seite 615-616
Page
Pagina
Ref. No 20 022 484
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