Switzerland Adopts EU Emission Standards for Vehicles
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council announced its intention to align Swiss vehicle emission regulations with European Union standards, aiming for implementation by January 1, 1995, with regulations taking effect October 1, 1995. This includes adopting EU directives for heavy-duty vehicles and light motor vehicles, with specific future tightening of limits for diesel vehicles under 3.5 tonnes. The council also affirmed its commitment to procuring only the most technologically advanced, environmentally compliant heavy-duty vehicles and coaches for federal acquisitions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 4 dieser, Art. 36 BüG, Art. 93 BGG; Switzerland Adopts EU Emission Standards for Vehicles: This includes adopting EU directives for heavy-duty vehicles and light motor vehicles, with specific future tightening of limits for diesel vehicles under 3.5 tonnes. The council also affirmed its commitment to procuring only the most technologically advanced, environmentally compliant heavy-duty vehicles and coaches for federal acquisitions.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertBasis for annulment of naturalization due to concealment of facts.
Used to declare the appeal inadmissible because it was against an interlocutory decision.
Volltext
17. Dezember 1993 N 2547 Interpellation Pini
Nous prions le Conseil fédéral de publier le calendrier des me- der entsprechenden EG-Abgasvorschriften für leichte Mo-
sures à prendre et de répondre aux questions suivantes: torwagen (EG-Richtlinie 70/220/EWG bzw. Aenderungsrichtli-
1. Quand entend-il arrêter les mesures renforçant les disposi- nie 93/59/EWG) auf 1. Oktober 1995 ebenfalls übernommen
tions relatives aux émissions concernant les poids lourds nou- werden. Die heute in der EG dafür geltenden Abgasvorschrif-
vellement homologués? ten entsprechen in ihren Auswirkungen auf den Schadstoff-
2. Quelles sont les valeurs limites en CO, HC, NOxet en parti- ausstoss in etwa denjenigen der schweizerischen Verordnung
cules qu'il prévoit de fixer pour les poids lourds? über Abgasemissionen leichter Motorwagen (FAV 1). Da die
3. Quelles mesures d'abaissement des valeurs limites a-t-il Schadstoffkomponenten jedoch nach anderen Prüfverfahren
l'intention de prendre pour les véhicules diesel de moins (nicht derselbe Fahrzyklus) ermittelt werden, sind diese nicht
de 3,5 tonnes? Selon quel calendrier? direkt miteinander vergleichbar.
4. Est-il disposé, dans le cadre des acquisitions de la Confédé- In der EG-Richtlinie 93/59/EWG ist, analog der zweiten Stufe
ration et de ses entreprises, à ne plus se procurer que des für die schweren Motorwagen, ebenfalls eine erneute Ver-
poids lourds et des cars conformes à l'état le plus avancé de la schärfung der Abgasvorschriften für leichte Motorwagen in
technique en ce qui concerne les émissions? Aussicht gestellt worden. Gemäss Artikel 4 dieser Richtlinie
entscheidet der Rat bis zum 31. Dezember 1994 über einen
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bäumlin, Borei François, Vorschlag für eine neue Senkung der Grenzwerte auf 1. Ja-
Danuser, von Feiten, Hämmerle, Herczog, Ledergerber, nuar 1996 bzw. 1. Januar 1997, den die Kommission bis
Mauch Ursula, Rechsteiner (9) zum 31. Dezember 1993 vorlegen muss. Die Schweiz beab-
sichtigt, diese Verschärfung zeitgleich mit der EG in Kraft zu
Schriftliche Begründung - Développement par écrit setzen.
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht 4. Bei der Beschaffung von bundeseigenen Fahrzeugen sind
eine schriftliche Antwort. die unterschiedlichsten Kriterien aus den verschiedensten Be-
reichen zu berücksichtigen. Die Bereiche Lärm- und Abgas-
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates emissionen waren bereits früher und sind auch heute Fakto-
vom 17. November 1993 ren, die in Anbetracht des hohen Stellenwertes, den der Um-
Rapport écrit du Conseil fédéral weltschutz in unserem Land geniesst, von besonderer Wich-
du 17 novembre 1993 tigkeit sind. Es ist deshalb selbstverständlich, dass bei der Be-
Der Bundesrat hat am 30. Juni 1993 beschlossen, im Zuge der schaffung von bundeseigenen Fahrzeugen die Auswirkungen
marktwirtschaftlichen Erneuerung u. a auch die schweizeri- auf die Umwelt berücksichtigt und nur Fahrzeuge, die dem
schen Bau- und Ausrüstungsvorschriften für Personenwagen, neuesten Stand der Technik entsprechen, beschafft werden.
Nutzfahrzeuge und Busse einschliesslich der Lärm-, Ab-
gas- und allfälliger künftiger Energiesparvorschriften dem Erklärung des Interpellanten: teilweise befriedigt
EG-Recht anzupassen. Die schweizerischen Vorschriften sind Déclaration de l'interpellateur: partiellement satisfait
dabei so zu gestalten, dasssie nicht strengere Anforderungen
als diejenigen der EG stellen.
Diese Anpassung der Vorschriften soll auf den 1. Januar 1995
erfolgen und ab dem 1. Oktober 1995 gelten.
1. Neben der am 30. Juni 1993 geäusserten Absicht, die
schweizerischen Vorschriften an diejenigen der EG anzupas- #ST# 92.3535
sen, hat der Bundesrat das EJPD bereits am 21. April 1993 im
Rahmen der Massnahmenpläne der Kantone zur Luftrein-
haltung neu beauftragt, für die Uebernahme der Bestim- Interpellation Pini
mungen der EG-Abgasvorschriften für schwere Motorwagen Totalrevision der Bundesverfassung
(EG-Richtlinie 88/77/EWG respektive Aenderungsrichtlinie Interpellanza Pini
91/542/EWG) Antrag zu stellen, sobald die Grenzwerte der Revisione totale
zweiten Stufe dieser Richtlinie definitiv feststehen. Die Inkraft- della Costituzione federale
setzung soll dabei zeitgleich mit der EG erfolgen. Gemäss der
EG-Richtlinie 91/542/EWG soll die zweite Stufe in den EG-Mit- Interpellation Pini
gliedstaaten auf den 1. Oktober 1995 für Fahrzeuge, die sich Révision totale
einer neuen Typenprüfung unterziehen müssen, bzw. 1. Okto- de la Constitution fédérale
ber 1996 für die Inverkehrssetzung aller übrigen Fahrzeugein
Kraft treten.
Die letztmalige Aenderung der Verordnung über Abgas-
emissionen schwerer Motorwagen (FAV 2) ist in der Schweiz
am 13. Januar 1993 erfolgt und am 1. Oktober 1993 in Kraft ge- Wortlaut der Interpellation vom 16. Dezember 1992
treten. Daraus resultierte die Angleichung an die bezüglich Der Interpellant bittet den Bundesrat um Beantwortung folgen-
Partikelemissionen etwas strengeren Grenzwerte der ersten der Fragen:
Stufe der obengenannten EG-Richtlinie. a. Werden die mit der Vernehmlassung bei den Kantonen ab-
2. Wie bereits aus der Antwort zur ersten Frage hervorgeht, geschlossenen Arbeiten zu den Motionen Dürrenmatt und
strebt der Bundesrat die Anpassung der FAV 2 an die Vor- Obrecht, die eine Totalrevision der Bundesverfassung anreg-
schriften der zweiten Stufe der EG-Richtlinie 91/542/EWG ten, als aussagekräftig genug angesehen, um eine allfällige
an. Deren Grenzwerte in g/kWh lauten wie folgt: CO: 4,0 Neuauflage dieses historischen Vorhabens zu rechtfertigen?
(heute: 4,9); HC: 1,1 (heute: 1,23); NO,: 7,0 (heute: 9,0); Parti- b. Hat der Bundesrat nicht die Absicht, das Problem der Total-
kel: 0,15 (heute: 0,4 bzw. 0,68). Der Grenzwert für den Partike- revision der Bundesverfassung im Laufe der gegenwärtigen
lausstoss ist jedoch mit einem Vorbehalt versehen. Gemäss Legislaturperiode neu zur Diskussion zu stellen?
Artikels Absatz2 der EG-Richtlinie 91/542/EWG muss die
Kommission dem Rat vor Ende 1993 einen Bericht über den Testo dell'interpellanza del 16 dicembre 1992
Entwicklungsstand (Verfügbarkeit von Techniken zur Kon- L'interpellante chiede al Consiglio federale:
trolle luftverunreinigender Emissionen aus Dieselmotoren) a. I lavori intrapresi e conclusi con la consultazione cantonale
übergeben. Aufgrund dieses Berichtes beschliesst der Rat in merito alle mozioni Dürrenmatt e Obrecht, tendenti a pro-
dann bis spätestens am 30. September 1994 die endgültigen porre la revisione totale della costituzione, sono ritenuti validi
Grenzwerte. per un eventuale rilancio di questo storico oggetto?
3. Auch die Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von weni- b. Non ritiene, il Governo federale, di riproporre il problema
ger als 3500 Kilogramm sind vom Bundesratsbeschluss vom della revisione totale della costituzione nel corso della pre-
30. Juni 1993 betroffen. Es sollen deshalb die Bestimmungen sente legislatura?
Interpellation Cavadini Adriano 2548 N 17 décembre 1993
Texte de l'interpellation du 16 décembre 1992 #ST# 93.3440
L'interpellateur demande au Conseil fédéral:
a Les travaux qui se sont terminés par la consultation des can- Interpellation Cavadini Adriano
tons au sujet des motions Dürrenmatt et Obrecht demandant Besteuerung von Filialen
la révision totale de la constitution ont-ils été jugés valables
pour la relance de cet objet historique? und Zweigniederlassungen
b. Le gouvernement fédéral ne juge-t-il pas opportun de repo- Interpellanza Cavadini Adriano
ser le problème de la révision totale de la constitution dans le Imposizione delle filiali e succursali
courant de la présente législature?
Interpellation Cavadini Adriano
Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Keine - Nes- Imposition des filiales et succursales
suno-Aucun
Schriftliche Begründung - Motivazione scritta -
Développement par écrit
L'autore rinuncia alla motivazione e desidera una risposta Wortlaut der Interpellation vom 30. September 1993
scritta Der Nationalrat hat am 18. Dezember 1992 ein Postulat der
Kommission für Wirtschaft und Abgaben überwiesen. Dieses
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates lädt den Bundesrat ein, in enger Zusammenarbeit mit den
vom 29. November 1993 Kantonen zu prüfen, ob Weisungen für den Vollzug der Be-
Risposta scritta del Consiglio federale steuerung von Partnergesellschaften und Filialen aufgestellt
del 29 novembre 1993 werden sollen.
Rapport écrit du Conseil fédéral Die bis anhin angewandte Berechnungsmethode (indirekte
du 29 novembre 1993 Methode) benachteiligt die Kantone, die -wie etwa der Kanton
In adempimento delle mozioni delle Camere federali dei Tessin - Sitz von Filialen und Partnergesellschaften sind.
15/28 giugno 1966 (Obrecht e Dürrenmatt), il Consiglio fede- Das Postulat fordert, dass mit einem neuen Verteilungsschlüs-
rale ha presentato all'Assemblea federale il rapporto del 6 no- sel für die Gewinne mehr Gerechtigkeit hergestellt werde. Zu
vembre 1985 sulla revisione totale della Costituzione federale diesem Zweck sollte man die für die Banken angewendete di-
(FF 1985 III 1-233). Nello stesso sono presentati in extenso i rekte Methode übernehmen und das den Sitzkantonen zu-
lavori preparatori; la consultazione approfondita di tutte le cer- kommende Präzipuum abschaffen.
ehie interessate e la relativa valutazione da parte del gruppo di Das Postulat fordert auch eine Regelung der Fragen, die sich
lavoro Wahlen, il progetto di costituzione della commissione im Zusammenhang mit dem Recht der kantonalen Behörden
peritale Furgler e i risultati della procedura di consultazione stellen, die juristischen Personen zu besteuern, die ihren Sitz
che ha avuto un'ampiezza rimasta finora unica L'Assemblea und ihre tatsächliche Verwaltung nicht im gleichen Kanton
federale ha accolto la proposta del Consiglio federale: con de- haben.
creto federale del 3 giugno 1987 ha in effetti deciso di proce- Ich frage deshalb den Bundesrat:
dere alla revisione totale della Costituzione federale e incari- 1. Hat er im Sinne des Postulates etwas bei den Kantonen un-
cato il Consiglio federale di sottoporrle disegno e messaggio ternommen?
per una nuova Costituzione federale. 2. Hält er es nicht für angebracht, den Kantonen einen neuen
Dopo una positiva decisione sull'Accordo dello Spazio econo- Vorschlag für die Verteilung der Gewinne zur Prüfung und
mico europeo (SEE) e sulle relative modificazioni dell'ordina- Gutheissung zu unterbreiten, welcher die Forderungen des
mento giuridico svizzero, il Consiglio federale intendeva ela- Postulates (Anwendung der direkten Methode und Abschaf-
borare un disegno di nuova Costituzione federale conforme al fung des Präzipuums) erfüllt?
diritto europeo. Dopo l'esito negativo della votazione sullo
SEE la revisione totale della Costituzione federale non deve in Testo dell'interpellanza del 30 settembre 1993
effetti più essere concordata con un passo concreto in vista Lo scorso 18 dicembre il Consiglio nazionale approvò un po-
d'integrazione; tuttavia il Consiglio federale ritiene tuttora sen- stulato della Commissione dell'economia e dei tributi, il quale
sato un riesame del diritto costituzionale svizzero nella pro- chiedeva al Consiglio federale, in stretta collaborazione con i
spettiva delle mutate esigenze nazionali ma anche internazio- Cantoni, di studiare la messa a punto di direttive di applica-
nali. zione in materia d'imposizione delle filiali e succursali di
Il Consiglio federale ha l'intenzione di elaborare entro il 1995 società
un disegno (con varianti) di una nuova Costituzione federale. Infatti, i metodi di calcolo finora utilizzati (metodo indiretto) pe-
Per il resto rinviamo alla nostra risposta scritta all'interpellanza nalizzano i Cantoni sede di filiali e succursali come il Canton
del gruppo socialista del 9 dicembre 1992, revisione totale Ticino. Il postulato chiede che con un nuovo sistema di riparti-
della Costituzione federale (92.3498). zione degli utili sia ottenuto un risultato più equo. Si dovrebbe
perciò adottare il sistema diretto (adoperato per le banche) e
Erklärung des Interpellanten: teilweise befriedigt sopprimere il precipuo attribuito ai Cantoni sede.
Déclaration de l'interpellateur: partiellement satisfait Il postulato chiedeva ancora die regolare gli aspetti relativi al
diritto delle autorità cantonali di tassare le persone giuridiche
che hanno la loro sede o amministrazione effettiva in Cantoni
diversi.
Chiedo pertanto al Consiglio federale:
1. se ha coinvolto i Cantoni nel senso chiesto dal postulato;
2. se non ritiene di sottoporre per discussione e approvazione
ai Cantoni una nuova proposta di ripartizione degli utili che
soddisfi le richieste del postulato (applicazione del metodo di-
retto e soppressione del precipuo).
Texte de l'interpellation du 30 septembre 1993
Le 18 décembre 1992, le Conseil national a approuvé un pos-
tulat de la Commission de l'économie et des redevances de-
mandant au Conseil fédéral d'étudier, en collaboration étroite
avec les cantons, la mise au point de directives d'applica-
tion en matière d'imposition des filiales et succursales des
sociétés.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Pini Totalrevision der Bundesverfassung
Interpellation Pini Révision totale de la Constitution fédérale
Interpellanza Pini Revisione totale della Costituzione federale
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1993
Année
Anno
Band V
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3535
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 17.12.1993 - 08:00
Date
Data
Seite 2547-2548
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Pagina
Ref. No 20 023 544
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