Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 92-3516 KI-generiert

Parliamentary Parking Fee Reimbursement Upheld

Geschäftsnummer VPB 92-3516
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The court rejected a motion proposing to abolish the reimbursement of parking fees for parliament members, deeming the existing system, established in 1988, to be beneficial for facilitating the work of a militia parliamentarian by ensuring reasonable travel conditions. The court reasoned that the current reimbursement policy, which includes parking in Bern and outside Bern as a park-and-ride measure, supports parliament members who may not have convenient public transport options and are reliant on private vehicles for part of their journey. The court also noted that the new payment methods allow for cost control.

Legislator-Regeste

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Art. 5 Absatz, Artikel 5 Absatz 3 Entschädigungsgesetz, Artikel 4 Absatz 1 des Bundesbeschlusses zum Entschädigungsgesetz; Parliamentary Parking Fee Reimbursement Upheld: The court reasoned that the current reimbursement policy, which includes parking in Bern and outside Bern as a park-and-ride measure, supports parliament members who may not have convenient public transport options and are reliant on private vehicles for part of their journey. The court also noted that the new payment methods allow for cost control.

Schlagwörter

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Parkplatzkontrollgebühr Vergütung von Reisekosten Gebührenzahlung parlamentarisches System Parkplatzerstellungspflicht Öffentlicher Verkehrsdienst

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 5 Absatz
wovon 30 Rappen zugunsten der PTT und 1.70 Franken zu- L'article 5 alinéa 3 de la loi sur les indemnités et l'article 4
Artikel 5 Absatz 3 Entschädigungsgesetz
This provision was cited in the dispositive regarding the reimbursement of parking fees for parliamentarians.
Artikel 4 Absatz 1 des Bundesbeschlusses zum Entschädigungsgesetz
This provision was cited in the dispositive regarding the reimbursement of parking fees for parliamentarians.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Artikel 5 Absatz 3 Entschädigungsgesetz

This provision was cited in the dispositive regarding the reimbursement of parking fees for parliamentarians.

Artikel 4 Absatz 1 des Bundesbeschlusses zum Entschädigungsgesetz

This provision was cited in the dispositive regarding the reimbursement of parking fees for parliamentarians.

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Volltext

Motion Neuenschwander 580 N 19 mars 1993

#ST# 92.3511 #ST# 92.3516

Motion Bischof Motion Neuenschwander

156er Nummern Reiseentschädigung für Parlamentarier

in der öffentlichen Verwaltung Indemnités de voyage des parlementaires

Administration publique.

Téléphone No 156

Wortlaut der Motion vom 15. Dezember 1992

Gemäss Artikel 5 Absatz 3 Entschädigungsgesetz sowie Arti-

Wortlaut der Motion vom 14. Dezember 1992 kel 4 Absatz 1 des Bundesbeschlusses zum Entschädigungs-

Der Bundesrat wird um ein Eingreifen gefordert und angehal- gesetzwerden den Ratsmitgliedern die Parkgebühren in Bern

ten, diesem Treiben ein Ende zu setzen. und in Bahnhofparkanlagen ausserhalb Berns zurücker-

stattet

Texte de la motion du 14 décembre 1992 Diese Ausgaben sind in den letzten Jahren massiv angestie-

Le Conseil fédéral est chargé d'intervenir afin de mettre un gen. Angesichts der Finanzlage der Eidgenossenschaft sowie

terme à cette pratique. der Möglichkeit der Ratsmitglieder, ein Generalabonnement

zu beziehen, erscheint die Ausrichtung von Parkgebühren

Mitunterzeichner-Cosignataires: Maspoli, Stalder, Steffen (3) nicht sachgerecht.

Das Büro wird beauftragt, eine Revision des Entschädigungs-

Schriftliche Begründung - Développement par écrit gesetzes sowie des Bundesbeschlusses zum Entschädi-

Immer mehr öffentliche Verwaltungen greifen zum Mittel der gungsgesetz vorzulegen, mit welcher die Rückerstattung der

156er Nummer. Als jüngstes Beispiel sei hier das Handelsregi- Parkgebühren aufgehoben wird.

steramt des Kantons Zürich erwähnt Pro Telefon muss der

auskunftsuchende Bürger 2 Franken pro Minute bezahlen, Texte de la motion du 15 décembre 1992

wovon 30 Rappen zugunsten der PTT und 1.70 Franken zu- L'article 5 alinéa 3 de la loi sur les indemnités et l'article 4

gunsten dieser öffentlichen Verwaltungsstelle sind. alinéa premier de l'arrêté fédéral relatif à la loi sur les indemni-

Nebst dem, dass der Bürger nur noch beschränkt zu seinen tés spécifient que les taxes de parcage acquittées à Berne ou

Auskünften kommt, muss er in diesem Fall zweimal für das dans les places de parc des gares en dehors de Berne sont

gleiche bezahlen. Einerseits bezahlt er mit seinen Steuern die remboursées aux députés qui utilisent leur véhicule privé.

öffentlichen Verwaltungen, andererseits bezahlt er mit dieser Les dépenses qui en ont résulté ces dernières années ont for-

156er Nummer die Auskunft vom von ihm bezahlten Beamten tement augmenté. Vu la situation financière que connaît la

nochmals. Confédération et sachant que tout député peut obtenir un

abonnement général des CFF, il me semble que le rembour-

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates sement de ces taxes n'est plus de mise.

vom 3. Februar 1993 Je charge donc le Bureau de nous soumettre une révision des

Rapport écrit du Conseil fédéral deux actes législatifs précités, révision qui abolira le rembour-

du 3 février 1993 sement de ces taxes.

Es liegt in der ausschliesslichen Zuständigkeit der Kantone

und Gemeinden, die Erhebung von Verwaltungsgebühren Mitunterzeichner - Cosignataires: Binder, Bircher Peter, Bi-

durch ihre Behörden zu regeln. Weder der Bundesrat noch die schof, Bortoluzzi, Bühler Simeon, Cincera, Daepp, Dettling,

PTT-Betriebe können sich im Einzelfall zur Zulässigkeit einer Fehr, Fritschi Oscar, Giger, Mari, Hegetschweiler, Maurer, Mo-

solchen Gebührenerhebung äussern. Dies ist vielmehr Sache ser, Rutishauser, Schwab, Seiler Hanspeter, Steffen, Tschopp,

der jeweils zuständigen Gerichts- oder Aufsichtsinstanzen. Wittenwiler, Zölch (22)

Die PTT-Betriebe stellen mit dem «Telekiosk 156» bzw.

dem von ihnen in Aussicht genommenen Dienst «Tele- Schriftliche Begründung-Développement par écrit

business 157» nur ein Mittel zur Verfügung, welches Dritten Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht

das Inkasso für telefonisch erbrachte Dienstleistungen verein- eine schriftliche Antwort

facht.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates Schriftliche Stellungnahme des Büros

Déclaration écrite du Conseil fédéral vom 1. März 1993

Der Bundesrat beantragt, die Motion abzulehnen. Rapport écrit du Bureau

du 1er mars 1993

Abgelehnt - Rejeté Die Rückerstattung von Parkgebühren wurde bei der Total-

revision des Entschädigungsgesetzes im Jahre 1988 neu ge-

regelt

Diese Regelung sieht einerseits die Entschädigung von Park-

gebühren in Bern vor. Vor allem Ratsmitglieder aus dem Um-

kreis von Bern, die nicht mit dem Zug anreisen, sind auf Parkie-

rungsmöglichkeiten angewiesen. Da die Parkplätze vor dem

Bundeshaus beschränkt sind und nicht als Dauerparkplätze

benutzt werden sollten, werden in den Parkhäusern einige

Parkplätze während den Sessionen zur Verfügung gestellt.

Im Sinne von Park-and-Ride wurde 1988 andererseits die Ent-

schädigung von Parkgebühren ausserhalb von Bern einge-

führt. Damit wollte man es den Ratsmitgliedern erleichtern, auf

das öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Diese Regelung

kommt jenen Ratsmitgliedern entgegen, die über keine günsti-

gen Verkehrsbedingungen verfügen und zumindest für einen

Teil der Reise nach Bern auf das Privatauto angewiesen sind.

Das Büro ist der Meinung, dass alle Möglichkeiten aufrechter-

halten bleiben sollen, die dem Milizparlamentarier die Arbeits-

19. März 1993 N 581 Postulat Nabholz

bedingungen erleichtern, wozu auch möglichst gute Reisebe- #ST# 92.3585

dingungen gehören. Diese Regelung hat sich bewährt. Mit der

neuen, individuell ausgerichteten Bezahlungsmethode kön- Postulat Robert

nen zudem die Kosten in Grenzen gehalten werden.

Zentren für Vergewaltigungs-

Schriftliche Erklärung des Büros und Folteropfer

Déclaration écrite du Bureau Centres pour les victimes

Das Büro beantragt, die Motion abzulehnen.

de viols et de tortures

Abgelehnt-Rejeté

Wortlaut des Postulates vom 18. Dezember 1992

Der Bundesrat wird ersucht,

- sich für die Schaffung von professionell betreuten Zentren

für Vergewaltigungs-und Folteropfer im früheren Jugoslawien

92.3531 einzusetzen; und

- nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit Hilfswerken und

#ST#

Kirchen die Schaffung eines Zentrums für Vergewaltigungs-

Postulat Rebeaud und Folteropfer in der Schweiz zu unterstützen.

Beitritt zum Fürstentum Liechtenstein

Texte du postulat du 18 décembre 1992

Adhésion au Liechtenstein Le Conseil fédéral est prié

- d'intervenir en faveur de la création de centres, disposant de

professionnels qualifiés, pour les victimes de viols et de tortu-

res dans l'ex-Yougoslavie, et

- dans la mesure du possible, de fournir son appui à la créa-

Wortlaut des Postulates vom 16. Dezember 1992 tion d'un centre en Suisse pour les victimes de viols et de tortu-

Der Bundesrat wird gebeten abzuklären, welche Möglichkei- res, en collaboration avec les oeuvres d'entraide et les Eglises.

ten der Oeffnung der Beitritt des Fürstentums Liechtenstein

zum Europäischen Wirtschaftsraum der Schweiz bietet. Er

Mitunterzeichner - Cosignataires: Baumann, Gardiol, Hollen-

sollte namentlich prüfen, ob es nicht zweckmässig wäre, in Va-

stein, Misteli, Rebeaud, Thür (6)

duz eine Botschaft zu eröffnen. Zudem sollte er untersuchen,

unter welchen Bedingungen einer oder mehrere Schweizer

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Kantone oder sogar die ganze Eidgenossenschaft ein Gesuch Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht

um Beitritt zum Fürstentum Liechtenstein stellen könnten.

eine schriftliche Antwort.

Texte du postulat du 16 décembre 1992

Schriftliche Erklärung des Bundesrates

Le Conseil fédéral est prié d'évaluer les possibilités d'ouver- vom 27. Januar 1993

ture que représente pour la Suisse l'adhésion du Liechten-

Déclaration écrite du Conseil fédéral

stein à l'Espace économique européen. A cet effet, il devrait du 27 janvier 1993

envisager l'opportunité d'ouvrir une ambassade à Vaduz, et Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

examiner dans quelles conditions il serait possible à un ou plu-

sieurs cantons suisses, voire à la Confédération tout entière, Ueberwiesen - Transmis

de demander leur rattachement au Liechtenstein.

Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine-Aucun

Schriftliche Begründung - Développement par écrit #ST# 92.3546

L'auteur renonce au développement et demande une

réponse écrite. Postulat Nabholz

Diplomatische Vertretung

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates der EG in der Schweiz

vom 27. Januar 1993

Rapport écrit du Conseil fédéral Représentation diplomatique

du 27 janvier 1993 de la CE en Suisse

La Principauté du Liechtenstein ne pourra adhérer à l'EEE

qu'à condition d'être en mesure de respecter toutes les obliga-

tions découlant de l'Accord sur l'EEE. De plus, il faut partir de

l'idée que les autres parties contractantes demanderont au

Liechtenstein l'assurance que son adhésion ne permettra pas Wortlaut des Postulates vom 17. Dezember 1992

à la Suisse de participer par la petite porte à l'Espace économi- Der Bundesrat wird eingeladen, bei der EG abzuklären, ob

que européen. diese gedenkt, in der Schweiz eine diplomatische Vertretung

La question de l'opportunité d'ouvrir une ambassade suisse à zu eröffnen und bei den eidgenössischen Behörden zu akkre-

Vaduz fait déjà l'objet de la réponse positive que le Conseil fé- ditieren.

déral a donnée à la motion Ruffy, le 20 janvier 1993.

En ce qui concerne le rattachement d'un ou de plusieurs can- Texte du postulat du 17 décembre 1992

tons suisses au Liechtenstein, il faut se rappeler que les can- J'invite le Conseil fédéral à s'enquérir si la CE envisage

tons n'ont pas le droit de sécession. d'ouvrir en Suisse une représentation diplomatique et, dans

cette hypothèse, de l'accréditer auprès des autorités de la

Schriftliche Erklärung des Bundesrates Confédération.

Déclaration écrite du Conseil fédéral

Le Conseil fédéral propose de rejeter le postulat. Mitunterzeichner - Cosignataires: Bürgi, Caccia, Cavadini

Adriano, Camponovo, Comby, Dormann, Engler, Etique, Ey-

Abgelehnt - Rejeté mann Christoph, Frey Claude, Grendelmeier, Grossenbacher,

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Motion Neuenschwander Reiseentschädigung für Parlamentarier

Motion Neuenschwander Indemnités de voyage des parlementaires

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1993

Année

Anno

Band I

Volume

Volume

Session Frühjahrssession

Session Session de printemps

Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 16

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 92.3516

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 19.03.1993 - 08:00

Date

Data

Seite 580-581

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Ref. No 20 022 441

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