Parliamentary Parking Fee Reimbursement Upheld
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court rejected a motion proposing to abolish the reimbursement of parking fees for parliament members, deeming the existing system, established in 1988, to be beneficial for facilitating the work of a militia parliamentarian by ensuring reasonable travel conditions. The court reasoned that the current reimbursement policy, which includes parking in Bern and outside Bern as a park-and-ride measure, supports parliament members who may not have convenient public transport options and are reliant on private vehicles for part of their journey. The court also noted that the new payment methods allow for cost control.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 5 Absatz, Artikel 5 Absatz 3 Entschädigungsgesetz, Artikel 4 Absatz 1 des Bundesbeschlusses zum Entschädigungsgesetz; Parliamentary Parking Fee Reimbursement Upheld: The court reasoned that the current reimbursement policy, which includes parking in Bern and outside Bern as a park-and-ride measure, supports parliament members who may not have convenient public transport options and are reliant on private vehicles for part of their journey. The court also noted that the new payment methods allow for cost control.
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KI-generiertThis provision was cited in the dispositive regarding the reimbursement of parking fees for parliamentarians.
This provision was cited in the dispositive regarding the reimbursement of parking fees for parliamentarians.
Volltext
Motion Neuenschwander 580 N 19 mars 1993
#ST# 92.3511 #ST# 92.3516
Motion Bischof Motion Neuenschwander
156er Nummern Reiseentschädigung für Parlamentarier
in der öffentlichen Verwaltung Indemnités de voyage des parlementaires
Administration publique.
Téléphone No 156
Wortlaut der Motion vom 15. Dezember 1992
Gemäss Artikel 5 Absatz 3 Entschädigungsgesetz sowie Arti-
Wortlaut der Motion vom 14. Dezember 1992 kel 4 Absatz 1 des Bundesbeschlusses zum Entschädigungs-
Der Bundesrat wird um ein Eingreifen gefordert und angehal- gesetzwerden den Ratsmitgliedern die Parkgebühren in Bern
ten, diesem Treiben ein Ende zu setzen. und in Bahnhofparkanlagen ausserhalb Berns zurücker-
stattet
Texte de la motion du 14 décembre 1992 Diese Ausgaben sind in den letzten Jahren massiv angestie-
Le Conseil fédéral est chargé d'intervenir afin de mettre un gen. Angesichts der Finanzlage der Eidgenossenschaft sowie
terme à cette pratique. der Möglichkeit der Ratsmitglieder, ein Generalabonnement
zu beziehen, erscheint die Ausrichtung von Parkgebühren
Mitunterzeichner-Cosignataires: Maspoli, Stalder, Steffen (3) nicht sachgerecht.
Das Büro wird beauftragt, eine Revision des Entschädigungs-
Schriftliche Begründung - Développement par écrit gesetzes sowie des Bundesbeschlusses zum Entschädi-
Immer mehr öffentliche Verwaltungen greifen zum Mittel der gungsgesetz vorzulegen, mit welcher die Rückerstattung der
156er Nummer. Als jüngstes Beispiel sei hier das Handelsregi- Parkgebühren aufgehoben wird.
steramt des Kantons Zürich erwähnt Pro Telefon muss der
auskunftsuchende Bürger 2 Franken pro Minute bezahlen, Texte de la motion du 15 décembre 1992
wovon 30 Rappen zugunsten der PTT und 1.70 Franken zu- L'article 5 alinéa 3 de la loi sur les indemnités et l'article 4
gunsten dieser öffentlichen Verwaltungsstelle sind. alinéa premier de l'arrêté fédéral relatif à la loi sur les indemni-
Nebst dem, dass der Bürger nur noch beschränkt zu seinen tés spécifient que les taxes de parcage acquittées à Berne ou
Auskünften kommt, muss er in diesem Fall zweimal für das dans les places de parc des gares en dehors de Berne sont
gleiche bezahlen. Einerseits bezahlt er mit seinen Steuern die remboursées aux députés qui utilisent leur véhicule privé.
öffentlichen Verwaltungen, andererseits bezahlt er mit dieser Les dépenses qui en ont résulté ces dernières années ont for-
156er Nummer die Auskunft vom von ihm bezahlten Beamten tement augmenté. Vu la situation financière que connaît la
nochmals. Confédération et sachant que tout député peut obtenir un
abonnement général des CFF, il me semble que le rembour-
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates sement de ces taxes n'est plus de mise.
vom 3. Februar 1993 Je charge donc le Bureau de nous soumettre une révision des
Rapport écrit du Conseil fédéral deux actes législatifs précités, révision qui abolira le rembour-
du 3 février 1993 sement de ces taxes.
Es liegt in der ausschliesslichen Zuständigkeit der Kantone
und Gemeinden, die Erhebung von Verwaltungsgebühren Mitunterzeichner - Cosignataires: Binder, Bircher Peter, Bi-
durch ihre Behörden zu regeln. Weder der Bundesrat noch die schof, Bortoluzzi, Bühler Simeon, Cincera, Daepp, Dettling,
PTT-Betriebe können sich im Einzelfall zur Zulässigkeit einer Fehr, Fritschi Oscar, Giger, Mari, Hegetschweiler, Maurer, Mo-
solchen Gebührenerhebung äussern. Dies ist vielmehr Sache ser, Rutishauser, Schwab, Seiler Hanspeter, Steffen, Tschopp,
der jeweils zuständigen Gerichts- oder Aufsichtsinstanzen. Wittenwiler, Zölch (22)
Die PTT-Betriebe stellen mit dem «Telekiosk 156» bzw.
dem von ihnen in Aussicht genommenen Dienst «Tele- Schriftliche Begründung-Développement par écrit
business 157» nur ein Mittel zur Verfügung, welches Dritten Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
das Inkasso für telefonisch erbrachte Dienstleistungen verein- eine schriftliche Antwort
facht.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Schriftliche Stellungnahme des Büros
Déclaration écrite du Conseil fédéral vom 1. März 1993
Der Bundesrat beantragt, die Motion abzulehnen. Rapport écrit du Bureau
du 1er mars 1993
Abgelehnt - Rejeté Die Rückerstattung von Parkgebühren wurde bei der Total-
revision des Entschädigungsgesetzes im Jahre 1988 neu ge-
regelt
Diese Regelung sieht einerseits die Entschädigung von Park-
gebühren in Bern vor. Vor allem Ratsmitglieder aus dem Um-
kreis von Bern, die nicht mit dem Zug anreisen, sind auf Parkie-
rungsmöglichkeiten angewiesen. Da die Parkplätze vor dem
Bundeshaus beschränkt sind und nicht als Dauerparkplätze
benutzt werden sollten, werden in den Parkhäusern einige
Parkplätze während den Sessionen zur Verfügung gestellt.
Im Sinne von Park-and-Ride wurde 1988 andererseits die Ent-
schädigung von Parkgebühren ausserhalb von Bern einge-
führt. Damit wollte man es den Ratsmitgliedern erleichtern, auf
das öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Diese Regelung
kommt jenen Ratsmitgliedern entgegen, die über keine günsti-
gen Verkehrsbedingungen verfügen und zumindest für einen
Teil der Reise nach Bern auf das Privatauto angewiesen sind.
Das Büro ist der Meinung, dass alle Möglichkeiten aufrechter-
halten bleiben sollen, die dem Milizparlamentarier die Arbeits-
19. März 1993 N 581 Postulat Nabholz
bedingungen erleichtern, wozu auch möglichst gute Reisebe- #ST# 92.3585
dingungen gehören. Diese Regelung hat sich bewährt. Mit der
neuen, individuell ausgerichteten Bezahlungsmethode kön- Postulat Robert
nen zudem die Kosten in Grenzen gehalten werden.
Zentren für Vergewaltigungs-
Schriftliche Erklärung des Büros und Folteropfer
Déclaration écrite du Bureau Centres pour les victimes
Das Büro beantragt, die Motion abzulehnen.
de viols et de tortures
Abgelehnt-Rejeté
Wortlaut des Postulates vom 18. Dezember 1992
Der Bundesrat wird ersucht,
- sich für die Schaffung von professionell betreuten Zentren
für Vergewaltigungs-und Folteropfer im früheren Jugoslawien
92.3531 einzusetzen; und
- nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit Hilfswerken und
#ST#
Kirchen die Schaffung eines Zentrums für Vergewaltigungs-
Postulat Rebeaud und Folteropfer in der Schweiz zu unterstützen.
Beitritt zum Fürstentum Liechtenstein
Texte du postulat du 18 décembre 1992
Adhésion au Liechtenstein Le Conseil fédéral est prié
- d'intervenir en faveur de la création de centres, disposant de
professionnels qualifiés, pour les victimes de viols et de tortu-
res dans l'ex-Yougoslavie, et
- dans la mesure du possible, de fournir son appui à la créa-
Wortlaut des Postulates vom 16. Dezember 1992 tion d'un centre en Suisse pour les victimes de viols et de tortu-
Der Bundesrat wird gebeten abzuklären, welche Möglichkei- res, en collaboration avec les oeuvres d'entraide et les Eglises.
ten der Oeffnung der Beitritt des Fürstentums Liechtenstein
zum Europäischen Wirtschaftsraum der Schweiz bietet. Er
Mitunterzeichner - Cosignataires: Baumann, Gardiol, Hollen-
sollte namentlich prüfen, ob es nicht zweckmässig wäre, in Va-
stein, Misteli, Rebeaud, Thür (6)
duz eine Botschaft zu eröffnen. Zudem sollte er untersuchen,
unter welchen Bedingungen einer oder mehrere Schweizer
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Kantone oder sogar die ganze Eidgenossenschaft ein Gesuch Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht
um Beitritt zum Fürstentum Liechtenstein stellen könnten.
eine schriftliche Antwort.
Texte du postulat du 16 décembre 1992
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Le Conseil fédéral est prié d'évaluer les possibilités d'ouver- vom 27. Januar 1993
ture que représente pour la Suisse l'adhésion du Liechten-
Déclaration écrite du Conseil fédéral
stein à l'Espace économique européen. A cet effet, il devrait du 27 janvier 1993
envisager l'opportunité d'ouvrir une ambassade à Vaduz, et Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
examiner dans quelles conditions il serait possible à un ou plu-
sieurs cantons suisses, voire à la Confédération tout entière, Ueberwiesen - Transmis
de demander leur rattachement au Liechtenstein.
Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine-Aucun
Schriftliche Begründung - Développement par écrit #ST# 92.3546
L'auteur renonce au développement et demande une
réponse écrite. Postulat Nabholz
Diplomatische Vertretung
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates der EG in der Schweiz
vom 27. Januar 1993
Rapport écrit du Conseil fédéral Représentation diplomatique
du 27 janvier 1993 de la CE en Suisse
La Principauté du Liechtenstein ne pourra adhérer à l'EEE
qu'à condition d'être en mesure de respecter toutes les obliga-
tions découlant de l'Accord sur l'EEE. De plus, il faut partir de
l'idée que les autres parties contractantes demanderont au
Liechtenstein l'assurance que son adhésion ne permettra pas Wortlaut des Postulates vom 17. Dezember 1992
à la Suisse de participer par la petite porte à l'Espace économi- Der Bundesrat wird eingeladen, bei der EG abzuklären, ob
que européen. diese gedenkt, in der Schweiz eine diplomatische Vertretung
La question de l'opportunité d'ouvrir une ambassade suisse à zu eröffnen und bei den eidgenössischen Behörden zu akkre-
Vaduz fait déjà l'objet de la réponse positive que le Conseil fé- ditieren.
déral a donnée à la motion Ruffy, le 20 janvier 1993.
En ce qui concerne le rattachement d'un ou de plusieurs can- Texte du postulat du 17 décembre 1992
tons suisses au Liechtenstein, il faut se rappeler que les can- J'invite le Conseil fédéral à s'enquérir si la CE envisage
tons n'ont pas le droit de sécession. d'ouvrir en Suisse une représentation diplomatique et, dans
cette hypothèse, de l'accréditer auprès des autorités de la
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Confédération.
Déclaration écrite du Conseil fédéral
Le Conseil fédéral propose de rejeter le postulat. Mitunterzeichner - Cosignataires: Bürgi, Caccia, Cavadini
Adriano, Camponovo, Comby, Dormann, Engler, Etique, Ey-
Abgelehnt - Rejeté mann Christoph, Frey Claude, Grendelmeier, Grossenbacher,
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Neuenschwander Reiseentschädigung für Parlamentarier
Motion Neuenschwander Indemnités de voyage des parlementaires
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1993
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3516
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 19.03.1993 - 08:00
Date
Data
Seite 580-581
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Pagina
Ref. No 20 022 441
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