National Road Construction Funding Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA legislative body debated a motion proposing that funds for national road construction be prioritized for completing the network in Western Switzerland, arguing this would stimulate the region's economy, which was lagging behind other parts of the country. The court acknowledged the economic disparity as a factor but emphasized that the government would consider all criteria, including transport policy and spatial planning, before making a final decision on infrastructure projects. The debate also touched upon environmental concerns and the need for balanced development across the entire country, not just regional interests.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 al. 1 LTF; National Road Construction Funding Dispute: The court acknowledged the economic disparity as a factor but emphasized that the government would consider all criteria, including transport policy and spatial planning, before making a final decision on infrastructure projects. The debate also touched upon environmental concerns and the need for balanced development across the entire country, not just regional interests.
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is cited to justify the imposition of costs on the party that lost the appeal.
Volltext
28. April 1993 291 Empfehlung Simmen
nen in diesem Verfahren - Herr Büttiker - nicht einfach eine Postulat 93.3035
Massnahme, beispielsweise die Tunnels, jetzt schon be- Ueberwiesen - Transmis
schliessen; das können wir nicht vorwegnehmen.
7. Zur Bemerkung von Herrn Cottier möchte ich folgendes sa- Motion 93.3036
gen: Die Ueberprüfung des Konzepts ist Sache der SBB und
der Verwaltung. Es ist aber Aufgabe des Bundesrates, die poli- Abstimmung - Vote
tischen Entscheide zu treffen. Ich habe Ihrer Regierung ge- Für Ueberweisung der Motion 4 Stimmen
schrieben, dass ich sehr gerne bereit bin, mit ihr zusammen- Dagegen 22 Stimmen
zukommen, wenn die Anträge der SBB vorliegen. Das ist vor
Ende Juni 1993 nicht möglich. Wie ich Ihnen in Aussicht ge-
stellt habe, werden die SBB die Anträge bis Ende Juni 1993
vorlegen. Der Bundesrat wird danach alle erwähnten Kri-
terien - Verkehrspolitik, Raumordnung, Kohäsion der ver- #ST# 92.3502
schiedenen Landesgegenden - berücksichtigen.
Aber Herr Cottier ist etwas weit gegangen; der «Röstigraben» Empfehlung Simmen
wurde von ihm durch eine «mur» ersetzt; ich bitte Sie, diese Nationalstrassenbau
«mur» nicht jetzt schon zu sehen. Es ist heute noch nichts ent- in der Westschweiz
schieden.
8. In bezug auf die Einladung von Frau Simmen: Es ist natür- Recommandation Simmen
lich eine andere Ausgangslage, Frau Simmen. Meine EG-Kol- Construction des routes nationales
legen hatten zum Teil noch nie Berge gesehen, währenddem en Suisse romande
ich den Oberaargau und das Wasseramt sehr gut kenne. Hier
müssen Sie vielleicht eine kleine Differenzierung anstellen. Ich
bin etwas überrascht, dass Sie mir diese Einladung öffentlich
überreichen, nachdem mir Ihre Baudirektorin einen persönli-
chen Brief geschrieben hat Wortlaut der Empfehlung vom 9. Dezember 1992
Ich werde selbstverständlich alle Umweltanliegen prüfen. Anlässlich der Abstimmung vom 6. Dezember 1992 hat sich
Auch die Probleme der betroffenen Menschen, Frau Simmen, ein schweres Auseinanderklaffen von Westschweiz einerseits
werden wir berücksichtigen. Dazu ist das Verfahren da, und und Inner- und Ostschweiz andererseits gezeigt
dazu braucht es keine Motion. Ich kenne die Gegend sehr gut Ein Grund unter anderen hierfür ist die in der Westschweiz be-
Ich kenne auch Aeschi gut Meine Mutter kommt aus dieser deutend schlechtere Wirtschaftslage, welche auch auf die
Region. Ich werde mir aber vorbehalten, die entsprechenden schlechtere verkehrsmässige Erschliessung dieses Landes-
Orte so zu besichtigen, wie ich es als richtig erachte. Ich kann teiles zurückzuführen ist Ich ersuche daher den Bundesrat,
nicht mit jedem Einsprecher eine Besichtigung mit dem Velo die Mittel für den Nationalstrassenbau in erster Linie für die
oder zu FUSS durchführen. Aber wenn meine Mitarbeiter den Fertigstellung des Nationalstrassennetzes in der Westschweiz
Antrag stellen, werde ich den Weg wählen, der mir richtig zu verwenden, um ein wirtschaftliches Aufholen dieser Region
scheint, und werde hoffentlich auch richtig entscheiden. Nur: nach Möglichkeit zu beschleunigen.
In dieser Situation kann ich gar nicht richtig entscheiden, wenn
ich Ihnen allen zuhöre. Texfe de la recommandation du 9 décembre 1992
Im übrigen wird das EVED im Rahmen des Plangenehmi- La votation du 6 décembre 1992 a fait apparaître un grave cli-
gungsverfahrens prüfen, ob die Umweltschutzgesetz- vage entre la Suisse romande et la Suisse centrale et orientale.
gebung -wie das Herr Büttiker noch einmal zum Ausdruck ge- Ce clivage s'explique notamment par le fait que la situation
bracht hat - mit dem SBB-Projekt, wie es vorgelegt wurde, tat- économique en Suisse romande est nettement plus mauvaise
sächlich verletzt wurde. Sie können das im Moment nicht be- qu'en Suisse alémanique. Or, cette réalité esten partie due au
haupten. Sie dürfen auch nicht nur Fürsprecher Ihrer Region, développement moins avancé du réseau routier en Roman-
Ihres Dorfes sein. Sie müssen die Verantwortung für das die. C'est pourquoi je prie le Conseil fédéral d'utiliser les fonds
ganze Land tragen und an die finanziellen Auswirkungen destinés à la construction des routes nationales en priorité
denken. pour l'achèvement du réseau en Suisse romande, afin d'accé-
Herr Salvioni hat ein gutes Beispiel vorgelegt Jetzt haben die lérer autant que possible la relance de l'économie dans cette
Ingenieure eine neue Neat-Linie im Tessin ausgearbeitet, ei- région.
nen Tunnel von Biasca bis nach Chiasso. Das geht doch ein-
fach nicht! Ich bitte Sie, im Interesse des Landes zu stimmen Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun
und nicht nur im Interesse Ihrer Region. Sagen Sie den Leuten
in Ihren Regionen, dass sie vernünftig sein und mit beiden Bei- Frau Simmen: Der 6. Dezember 1992 hat einmal mehr ein Ab-
nen auf dem Boden bleiben müssen, dass sie die ökologische stimmungsergebnis gebracht, das die Westschweiz - ver-
Verantwortung mit ökonomischer Vernunft verbinden stärkt durch die beiden Basel - in Gegensatz zur Deutsch-
müssen. schweiz gesetzt hat Wir haben gestern ohne Gegenstimme
Wir hatten letzte Woche eine Sitzung der nationalrätlichen eine Motion überwiesen, die den Bundesrat beauftragt, Mass-
Kommission in Solothurn. Dort sagte ein Nationalrat, es garan- nahmen zur Verbesserung der gegenseitigen Verständigung
tiere ja niemand, dass nicht in einigen Jahren Häuser in dieser auf den verschiedensten Gebieten zu ergreifen.
Region gebaut würden, wenn wir keine Bahn bauten. Ich bitte Der Motionär hat in seiner Begründung darauf hingewiesen,
Sie, auch das zu beachten. dass die Westschweiz bei Abstimmungen immer wieder in die
Ich bitte Sie dringend, die Motion abzulehnen. Ich bitte Sie Minderheit versetzt wird, dies auch auf Gebieten, die keinen ei-
dringend, das Postulat zu akzeptieren. gentlich kulturellen Inhalt haben. Ein solches Gebiet ist zum
Beispiel die Verkehrspolitik, insbesondere der Nationalstras-
senbau.
Initiative 91.306
In der Deutschschweiz ist die Skepsis gegenüber weiteren Na-
tionalstrassen weit verbreitet Das hat allerdings nicht nur mit
Präsident: Die Kommission beantragt Ihnen, der Initiative ökologischen Aspekten zu tun, sondern - bis zu einem gewis-
keine Folge zu geben. sen Grad - auch mit der Sättigung der Habenden. Die
Deutschschweiz ist weitgehend erschlossen und hat neben
den Nachteilen durchaus auch die Vorteile der Erschliessung.
Zustimmung - Adhésion
Anders ist es in der Westschweiz, die noch immer auf eine
Schliessung der Lücken im Nationalstrassennetz wartet An-
An den Nationalrat-Au Conseil national schluss an das Nationalstrassennetz bedeutet eben auch wirt-
Interpellation Uhlmann 292 28 avril 1993
schaftlichen Aufschwung, das hat sich im Kanton Freiburg mit tionalstrassennetzes sind ohne diesen Minimalsatz erstellt
der N 12 deutlich gezeigt Dass andere Kantone ebenfalls von worden, und für die restlichen 18 Prozent soll der Satz nun
diesem Effekt profitieren möchten, ist verständlich und ein be- plötzlich anders angesetzt werden.
rechtigtes Anliegen. Das schweizerische Nationalstrassennetz wurde nach Priori-
Die finanziellen Engpässe in der eidgenössischen Politik wer- täten erstellt, zu Recht natürlich. Zuerst nahm man die Haupt-
den eine Erstreckung des Bauprogrammes wahrscheinlich achsen in Angriff und jene Abschnitte, mit welchen auf dem
machen. Aus den vorher genannten Gründen scheint es mir Hauptstrassennetz die grössten Entlastungseffekte erzielt
sinnvoll, die Mittel prioritär nun zuerst in der Westschweiz ein- werden konnten. Erst in zweiter Linie baute man jene Ab-
zusetzen. schnitte, mit denen man einen Abbau der regionalen Dispari-
Ich empfehle dem Bundesrat deshalb, das Strassenbaupro- täten erreichen wollte. Die Prioritätenliste wurde vom Bund
gramm der nächsten Jahre in diesem Sinne zu gestalten. also ganz klar vorgegeben.
Wer nun also zuletzt an die Reihe kommt, ist - oder wäre - der
Bundespräsident Ogi: Die Empfehlung kann entgegenge- doppelt Geprellte, nicht nur, weil seine Nationalstrasse zuletzt
nommen werden. erstellt wird, sondern weil er dafür auch noch die höheren Ko-
Das vierte langfristige Bauprogramm vom 1. April 1992-es ist sten zu tragen hat Er läuft völlig unverschuldet in höhere Bei-
kein Aprilscherz - sieht für die Westschweiz folgende Zielset- tragssätze der Kantone hinein. Ganz und gar unverständlich
zungen vor: wäre dieser Schritt des Bundesrates angesichts der beschlos-
Fertigstellung der im Bau weit fortgeschrittenen Umfahrung senen Benzinpreiserhöhung um 20 Rappen pro Liter - und
von Genf (N 1a), Neuenburg (N 5) und Sion (N 9), Weiterbau zwar mit dem erklärten Ziel, dem Strassenbau mehr Mittel zu-
der Abschnitte Neuenburg-St-Blaise (N 5), Sion-Sierre (N 9), kommen zu lassen - und angesichts des Beschlusses der eid-
weiter hinauf kommen wir möglicherweise nicht, weil die Ober- genössischen Räte, das Nationalstrassennetz nun rasch und
walliser noch Schwierigkeiten haben und machen; Umfah- unter Einsatz grösserer Kredittranchen zu vollenden.
rung Murten-Faoug (N 1), Glovelier-Pruntrut und Tavannes- Ich frage also den Bundesrat an: Ist er bereit, auf die Revision
La Heutte (N 16); Schliessen der Lücken in der N 1 zwischen der Beitragssätze zu verzichten?
Yverdon und Murten sowie Ausbau des Teilstückes Grauholz.
Das beansprucht jährlich mehrere hundert Millionen Franken. Bundespräsident Ogi: Ich danke Herrn Uhlmann, dass er jetzt
Ich bitte Sie, beim Budget daran zu denken, dass Sie eine seine Interpellation begründet hat Sie wurde unbegründet
Empfehlung eingereicht haben. eingereicht Es gibt aber eine gleichlautende Interpellation im
Nationalrat von Herrn Raggenbass.
Ueberwiesen - Transmis Ich möchte Ihnen vor dem Schluss der Sitzung folgendes zum
Nachdenken mit auf den Weg geben: Wenn wir heute über die
finanzielle Situation nur jammern, muss der Bundesrat sowohl
beim Budget als auch auf dem Gesetzesweg gewisse Aende-
92.3556 rungen in Angriff nehmen, nicht zuletzt aufgrund Ihrer Anträge
und Ihrer Bemerkungen.
#ST#
Nun auf Ihre Frage eine klare Antwort: Ein Verordnungsent-
Interpellation Uhlmann wurf sah für die meisten Kantone in der Tat tiefere Beitrags-
Revision der Verordnung sätze vor. Die betroffenen Kantone haben sich dann sehr hef-
über die Nationalstrassen tig dagegen gewehrt. Es gibt Vertreter von anderen Kantonen,
die das auch wissen. Die vorgebrachten Einwände sind von
Révision de l'ordonnance Gewicht und müssen daher eingehend geprüft werden. Zu be-
sur les routes nationales rücksichtigen sind bei dieser Beurteilung die gesetzlichen Vor-
gaben, der Finanzhaushalt des Bundes - man kann nicht im-
mer nur dem Bund sagen: spare, spare, und dann nicht bereit
sein, die Konsequenzen zu tragen -, aber auch die Interessen
der Kantone.
Wortlaut der Interpellation vom 17. Dezember 1992 Erst das Ergebnis dieser Abklärungen, Herr Uhlmann, wird
Ist der Bundesrat gewillt, auf die Neufestsetzung der Beiträge zeigen, ob und gegebenenfalls wie die Beitragssätze zu än-
des Bundes für den Bau der Nationalstrassen zu verzichten dern wären. Bis jetzt sind sie nicht geändert worden, die Arbeit
und diese bis zur Fertigstellung des Nationalstrassennetzes ist nicht abgeschlossen, die umfassende Abklärung ist noch
auf ihrer jetzigen Höhe zu belassen? im Gange, und ich möchte dieser umfassenden Abklärung
nicht vorgreifen; ich kenne das Problem. Immerhin ist zu er-
Texte de l'interpellation du 17 décembre 1992 wähnen, dass einige Kantone von der Neufestsetzung profitie-
Le Conseil fédéral est-il disposé à renoncer à modifier le mon- ren würden. Sie haben sich auch schon darüber beklagt, dass
tant des contributions versées par la Confédération pour la der Bundesrat erst die Beitragssätze für den Betrieb, nicht
construction des routes nationales et à les maintenir par aber diejenigen für den Bau in Kraft gesetzt hat Den einen
conséquent au niveau actuel jusqu'à l'achèvement du réseau passt es, den anderen passt es nicht.
de ces routes? Deshalb werden wir mit aller Gründlichkeit, Herr Uhlmann, die
Bereiche der gesetzlichen Vorgaben, den Finanzhaushalt des
Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine-Aucun Bundes - da haben Sie ja die Budgethoheit, ich möchte Ihnen
das in Erinnerung rufen - und die Interessen der Kantone ge-
Uhlmann: Der Bundesrat beabsichtigt bekanntlich, mit der geneinander abwägen und dann entscheiden.
Revision der Verordnung über die Nationalstrassen auch die
Beitragssätze des Bundes für den Bau der Nationalstrassen Uhlmann: Ich zweifle nicht an der Gründlichkeit der Abklärun-
neu festzusetzen, nachdem dies am 9. Februar 1962 erstmals gen. Ich möchte aber immerhin sagen, dass mich die Antwort
und gleichzeitig auch letztmals geschehen ist Die Neufestset- nur teilweise befriedigen kann, weil ich ja nicht weiss, was
zung sieht natürlich vor-wie könnte es anders sein -, die Bun- dann schlussendlich beschlossen wird. Ich möchte den Bun-
desbeiträge tiefer anzusetzen. desrat immerhin daran erinnern, dass doch sehr viele West-
Ich frage deshalb den Bundesrat an: Ist er bereit, auf diese schweizer Kantone vom gleichen Problem betroffen sind.
Herabsetzung der Beiträge zu verzichten, und zwar bis die Na-
tionalstrassen fertiggestellt sind?
Kurz zur Begründung: Dieser plötzliche Wechsel ist in mehrfa-
cher Weise stossend. Die erstmalige Anwendung des um
50 Prozent niedrigeren Beitragssatzes ergibt eine klar rechts- Schiuss der Sitzung und der Session um 13.45 Uhr
ungleiche Behandlung: 82 Prozent des schweizerischen Na- Fin de la séance et de la session à 13 h 45
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Empfehlung Simmen Nationalstrassenbau in der Westschweiz
Recommandation Simmen Construction des routes nationales en Suisse romande
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1993
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Aprilsession
Session Session d'avril
Sessione Sessione di aprile
Rat Ständerat
Conseil Conseil des Etats
Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 02
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3502
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 28.04.1993 - 08:00
Date
Data
Seite 291-292
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Ref. No 20 022 730
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