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VPB 92-3496 KI-generiert

Federal Council Responds to Interpellation on AIDS Research Focus and Funding

Geschäftsnummer VPB 92-3496
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The interpellation questioned the direction of AIDS research, specifically the focus on the HIV virus as the sole cause, and requested clarification on funding and the composition of research commissions. The Federal Council responded by affirming the overwhelming scientific consensus on HIV's central role in causing AIDS, supported by extensive evidence. While acknowledging other influencing factors like age and genetics, the Council stated that the role of stress and other co-factors in disease progression is still under investigation, with limited research submissions and funding allocated to the stress hypothesis to date.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Federal Council Responds to Interpellation on AIDS Research Focus and Funding: Je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions suivantes Neuinfektionen mit dem HI-Virus zu verhindern.

Schlagwörter

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Forschungsförderung Factor medizinische Feststellungen Nachlassbegehren Forschungsstelle anthropologisch-erbbiologisches Gutachten
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Volltext

Interpellation Jori 620 N 19 mars 1993

Abstimmung - Vote Schrittliche Begründung - Développement par écrit

Für den Antrag auf Diskussion offensichtliche Mehrheit Seit 1981 erstmals Aids als Immunschwächesyndrom be-

Dagegen Minderheit schrieben wurde und 1983 das HI-Virus (= human immunde-

ficiency virus) gezüchtet und nachgewiesen werden konnte,

Verschoben - Renvoyé sind leider alle Versuche im Forschungsbereich erfolglos ge-

blieben, diese Krankheit zu heilen oder einen Impfstoff zu ent-

wickeln. Somit beschränkt sich heute die Bekämpfung der

Aids-Erkrankung auf Präventionskampagnen und der prophy-

laktischen und therapeutischen Verabreichung von Medika-

menten, die zur Krebsbehandlung entwickelt wurden. Es

herrscht allgemein die Meinung, HIV löse bei den damit Infi-

#ST# 92.3496 zierten früher oder später Aids aus und führe ohne Ausnahme

zum Tode. Diese momentan ausweglose Situation stellt für die

Interpellation Jöri Betroffenen eine grosse Belastung dar.

Angesichts der Erfolglosigkeit im Bereich von Therapie und

Ausrichtung der Aids-Forschung Impfung zehn Jahre nach der Erstbeschreibung der Aids-

Orientation de la recherche sur le sida Erkrankung erscheint es legitim, sich zu überlegen und zu fra-

gen, ob die Virushypothese nicht einer Korrektur bzw. einer Er-

gänzung bedarf. Jedenfalls mehren sich die Stimmen ernst zu

nehmender Wissenschafterinnen und Wissenschafter, welche

nicht mehr bereit sind, die Monokausalität der HI-Viren als

Wortlaut der Interpellation vom 8. Dezember 1992 Aids-Erreger aufrechtzuerhalten. Diskutiert werden soge-

Ich bitte den Bundesrat, im Zusammenhang mit der Ausrich- nannte Kofaktoren, die den Krankheitsausbruch mitbeeinflus-

tung der Aids-Forschung folgende Fragen zu beantworten: sen, weil sie das Immunsystem beeinträchtigen. Solch im-

1. Wie hoch beliefen sich die Forschungsgelder des Bundes munsupressive (= das Immunsystem unterdrückende) Risi-

insgesamt in den letzten Jahren für die Aids-Forschung, und kofaktoren bei Homosexuellen und Drogenabhängigen sind

welchen Auftrag hat die Eidgenössische Kommission zur Kon- gehäufte Geschlechtskrankheiten mit entsprechend häufigen

trolle der Aids-Forschung? Antibiotikabehandlungen, Medikamentenmissbrauch, Dro-

2. In welchem Umfang bewegt sich der Anteil der Forschungs- gensucht, Fehlernährung, gesellschaftliche Ausgrenzung und

gelder in den letzten Jahren, der für die Aids-Forschung auf Hoffnungslosigkeit.

der Basis der Virushypothese bewilligt wurde? All diese Risikofaktoren verursachen vermehrt Stress, der ur-

3. Gewährleistet die Zusammensetzung der Eidgenössischen sächlich in Zusammenhang mit dem Ausbruch der Aids-

Kommission für Aids-Fragen respektive der Eidgenössischen Erkrankung gebracht wird. Die monokausale Virushypothese

Kommission zur Kontrolle der Aids-Forschung auch eine Dis- wird mit den zusätzlichen Risikofaktoren um die Stresshypo-

kussion über die Monokausalität der HI-Viren als Aids-Erreger these von Aids ergänzt Mit dieser Ergänzung eröffnen sich

hinaus? möglicherweise neue Perspektiven im Bereich medikamentö-

4. Wie hoch beliefen sich in den letzten Jahren die gesproche- ser und ernährungsbezogener Prophylaxe- und Therapie-

nen Beträge, um vermehrt Kenntnisse über die Stresshypo- möglichkeiten, die bisher brachlagen.

these zu erhalten? Die verantwortlichen Behörden des schweizerischen Gesund-

5. Ist der Bundesrat angesichts der allzustark auf die Virus- heitswesens sind aufgerufen, sowohl die Virus- wie die Stress-

hypothese aufgebauten Aids-Forschung nicht auch der Mei- hypothese der Aids-Erkrankung sachlich und unvorein-

nung, eine Denkpause bzw. eine Neuorientierung der Ausrich- genommen einander gegenüberzustellen und -falls notwen-

tung in der Aids-Forschung sei angebracht und eventuell da- dig - Schlüsse für eine Neuausrichtung der Aids-Forschung

mit auch in der Zusammensetzung der Eidgenössischen daraus zu ziehen. Dieses Vorgehen ist im Interesse der Direkt-

Kommission zur Kontrolle der Aids-Forschung? betroffenen gerechtfertigt und zur Ueberwindung der Hoff-

nungslosigkeit angezeigt Selbstverständlich muss auch in

Texte de l'interpellation du 8 décembre 1992 Zukunft der Prävention erste Priorität eingeräumt werden, um

Je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions suivantes Neuinfektionen mit dem HI-Virus zu verhindern.

en rapport avec la recherche sur le sida:

1. Combien la Confédération a-t-elle dépensé ces dernières Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

années pour la recherche sur le sida, et quel est le mandat de vom 17. Februar 1993

la Commission fédérale de la recherche sur le sida? Rapport écrit du Conseil fédéral

2. Quels montants ont été dépensés ces dernières années du 17 février 1993

pour la recherche sur le sidafondée sur l'hypothèse du virus? Die Eidgenössische Kommission zur Kontrolle der Aids-For-

3. La composition de la Commission fédérale pour les problè- schung (KKAF) beurteilt Gesuche, welche ihr unterbreitet wer-

mes liés au sida et celle de la Commission fédérale de la re- den. Sie tut dies vorurteilsfrei und ohne eine Hypothese ge-

cherche sur le sida permettent-elles une remise en question genüber einer anderen zu privilegieren. Die Projekte, die der

de la monocausalité des virus HIV en tant qu'agents pathogè- KKAF unterbreitet werden, reflektieren die Meinungen ihrer

nes du sida? Autoren.

4. Quels ont été les montants alloués ces dernières années en Als Aids (Acquired Immuno Deficiency Syndrom) wird ein

vue d'aquérir de nouvelles connaissances sur l'hypothèse du Krankheitsbild bezeichnet, das sich durch zunehmende

stress? Schwächung der Immunabwehr des Menschen auszeichnet;

5. La recherche sur le sida étant essentiellement fondée sur diese Immunschwäche führt zum Auftreten von gehäuften In-

l'hypothèse du virus, le Conseil fédéral n'estime-t-il pas aussi fektionen durch normalerweise nicht oder wenig krankma-

qu'il conviendrait de prendre le temps de réfléchir, voire de chende Erreger, zu verschiedenen Krebsformen, zu einem Ab-

réorienter la recherche sur le sida et que, le cas échéant, il fau- bau der Hirnfunktionen und sehr oft zum Tode.

drait revoir la composition de la Commission fédérale de la re- Es existiert in der Fachwelt eine hohe Uebereinstimmung über

cherche sur le sida? die zentrale Rolle, welche das HI-Virus bei der Auslösung der

erwähnten Immunschwäche und damit der Aids-Erkrankung

Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Baumann, Béguelin, spielt, denn:

Bühlmann, Bundi, Carobbio, Caspar-Hutter, de Dardel, Dor- - mit modernen Analysemethoden ist das Virus bei allen aids-

mann, Eggenberger, Gross Andreas, Haering Binder, Hafner kranken Personen nachzuweisen;

Ursula, Haller, Hämmerle, Herczog, Hollenstein, Ledergerber, - wenn das Aids-Virus in einer gegebenen Bevölkerung auf-

Leemann, Leuenberger Ernst, Matthey, Misteli, Robert, Stei- tritt, treten nach einigen Jahren unvermeidbar Fälle von Aids

ger, Strahm Rudolf, Thür, Tschäppät Alexander, Züger (28) auf;

19. März 1993 N 621 Interpellation Vollmer

- mehr als 99 Prozent der Patienten mit Aids weisen Antikör- more); die Analyse der psychologischen, psychosozialen und

per gegen das Virus auf, was bedeutet, dass sie mit diesem in präventiven Aspekte. Die virologischen Projekte, welche die

Kontakt gewesen sind. In Ländern, in welchen man in der Be- Rolle des HIV untersuchen, stellen eine Minderheit dar,

völkerung keine Antikörper gegen das HIV findet, tritt auch d. h. 27 von 81 Projekten seit 1990 (5,48 Millionen Franken

nicht Aids auf. In den Ländern, in denen Antikörper häufig von 16,54 Millionen Franken = 33 Prozent). Eine vollständige

sind, existieren auch viele Aids-Fälle; Liste der durch die KKAF finanzierten Projekte wird als Anhang

- das HIV zerstört in vitro dieselben Arten von weissen Blutkör- zum Tätigkeitsbericht der KKAF 1991/92 publiziert

perchen, die bei den an Aids erkrankten Personen fehlen; 3. Die KKAF besteht aus fünf Aerzten (zwei Kliniker, ein Präven-

- dank der neuesten Erkenntnisse der Virologie ist es heute tivmediziner und zwei Labormediziner), einer Soziologin, einer

möglich zu zeigen, dass dem Auftreten einer Immunschwäche Psychologin, einem Psychiater, einem Vertreter der pharma-

bei einem gegebenen Patienten eine ausgeprägte Vermeh- zeutischen Industrie, einer Vertreterin des Bundesamtes für

rung der HI-Viren vorausgeht; Bildung und Wissenschaft, zwei Vertretern des Nationalfonds

- bezüglich der Bluttransfusionen kann folgendes gesagt wer- und einem Vertreter des Bundesamtes für Gesundheitswesen.

den: ohne eine HIV-Kontamination der Blutkonserven gibt es Das breite Interessenspektrum der Kommissionsmitglieder

auch keine Uebertragung von HIV und folglich kein Aids. gewährleistet eine objektive und vorurteilsfreie Beurteilung

Dessenungeachtet können wir feststellen, dass ein Teil der der Anträge.

HlV-infizierten Personen lange Zeit einen guten Gesundheits- 4. Bis jetzt wurde ein einziges Gesuch, welches die Stress-

zustand aufweisen, während andere sehr rasch krank werden. hypothese zum Inhalt hat, eingereicht Dieses Gesuch wurde

Seit der Entdeckung des HIV sucht man nach Faktoren, wel- gutgeheissen (Projekt Nr. 90-7006,120 000 Franken).

che das Fortschreiten der Immunschwäche beim infizierten 5. Der Bundesrat teilt die Ansicht des Interpellanten nicht,

Menschen beeinflussen. Unter den genannten Faktoren konn- dass die Aids-Forschung die Virushypothese zu stark favori-

ten bis heute zwei Hauptfaktoren identifiziert werden: das Alter siert, da die Rolle dieses Virus für die Aids-Verursachung auf-

Qe älter man zum Zeitpunkt der Infektion ist, um so grösser ist grund der obenerwähnten Gründe von grösster Bedeutung

die Tendenz der Immunschwäche, schneller fortzuschreiten) ist. Was die übrigen Faktoren betrifft, welche zur Immun-

und die genetische Konstitution. Unglücklicherweise können schwäche bei mit HlV-infizierten Personen beitragen, so wer-

diese beiden Faktoren nicht beeinflusst werden. Im Gegen- den sie in der Schweiz wie in der übrigen Welt aktiv untersucht.

satz zu dem, was in der Interpellation durchscheint, konnte bis Welche Rolle Stress in der Entwicklung und beim Fortschrei-

heute nicht nachgewiesen werden, dass Medikamenten- oder ten der Immunschwäche spielt, ist mehrheitlich unbekannt

Drogenabusus und eine wenig ausgewogene Ernährung eine Schon die Ansichten, wie Stress zu definieren und zu messen

bedeutsame Rolle im Fortschreiten der Krankheit spielen. sei, gehen zum Teil weit auseinander. Dieser Umstand spie-

Detaillierte Beantwortung der Fragen: gelt sich auch in der geringen Anzahl von Gesuchen zuhan-

1. Die KKAF wurde 1987 mit dem Auftrag gegründet, bis Ende den der KKAF wider, die dieses Thema behandeln. Allfällige

1988 einen Bericht über die Aktivitäten und Perspektiven der Projekte aus diesem Bereich werden von der Kommission

Aids-Forschung in der Schweiz zu erstellen und Finanzie- nach den gleichen Kriterien beurteilt wie andere Projekte und

rungsvorschläge für die künftige Forschung in diesem Bereich aufgrund einer Prioritätenliste finanziert Diese Prioritätenliste

zu unterbreiten. Seit 1988 ist die KKAF beauftragt, die ausser- beinhaltet die Originalität der Fragestellung, die wissenschaft-

ordentlichen und ordentlichen Kredite, die für die Aids-For- liche Erfahrung der Gesuchsteller die Erfolgsaussichten der

schung bestimmt sind, zu verwalten. Die entsprechenden Be- vorgeschlagenen Forschungsarbeiten, die praktische Bedeu-

träge verteilen sich wie folgt: tung des Forschungsvorhabens und dessen Kosten.

- Periode 1988/89:6 Millionen Franken (3 Millionen/Jahr);

- Periode 1990/91:16 Millionen Franken (8 Millionen/Jahr); Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra-

- Legislaturperiode 1992-1995:38 Millionen Franken (9,5 Mil- tes teilweise befriedigt und verlangt Diskussion.

lionen/Jahr).

Neben den durch die KKAF aus dem Aids-Forschungskredit fi- Abstimmung - Vote

nanzierten Projekten unterstützt der Bund zurzeit zusätzlich im Für den Antrag auf Diskussion offensichtliche Mehrheit

Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms zehn Pro- Dagegen Minderheit

jekte, die psychosoziale, wirtschaftliche und präventive

Aspekte untersuchen (NFP 26 «Menschen, Gesundheit, Um- Verschoben - Renvoyé

welt»; Teil C «psychosoziale Aspekte von Aids» - Kredit

2,85 Millionen Franken, Dauer 1989 bis 1994).

Die Ziele, welche sich die KKAF gesetzt hat, sind folgende:

-die Förderung der interdisziplinären Aids- und HIV-For-

schung; #ST# 92.3561

- die Intensivierung der wissenschaftlichen Aktivitäten in fol-

genden drei Aids-Forschungsbereichen: Interpellation Vollmer

. angewandte biomedizinische Forschung; Gefährdete Pressefreiheit

. klinische Forschung; ohne Gesamtarbeitsvertrag

. psychosoziale Forschung/öffentliches Gesundheitswesen

(Public Health). Liberté de la presse

Seit dem Beginn des Nationalen Aids-Forschungsprogramms et convention collective

1990 hat die KKAF sich bemüht, Projekte zu bestimmten The-

men zu ermutigen und zu fördern, bis heute insbesondere sol-

che aus den Bereichen der psychosozialen und der Public-

Health-Forschung. Aufgrund der Resultate laufender Evalua-

tionen durch externe Experten, welche allfällige Lücken und Wortlaut der Interpellation vom 17. Dezember 1992

neue Bedürfnisse zu identifizieren erlauben, wird die KKAF Ab 1. Januar 1993 ist in der Printmedienbranche der Deutsch-

prüfen, ob und wo Projektausschreibungen zu ausgewählten schweiz und des Tessins der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zwi-

Themen notwendig sind. schen dem Schweizerischen Verband der Zeitungs- und Zeit-

2. Ein grösser Teil der von der KKAF zugesprochenen Kredite schriftenverleger (SZV) einerseits und dem Schweizer Ver-

ist für Projekte bestimmt, die nichts mit der Rolle des HIV in der band der Journalistinnen und Journalisten (SVJ) und der

Entstehung von Aids zu tun haben, z. B. : die Koordination und Schweizerischen Journalistinnen- und Journalisten-Union

die Betreuung von aidskranken Patienten; die Untersuchung (SJU/VPOD) andrerseits nicht mehr in Kraft

der Mechanismen, durch welche das Immunsystem angegrif- Der GAV sicherte nicht nur die materiellen Rechte der Medien-

fen wird; die Forschung nach Behandlungsmöglichkeiten der schaffenden und eine minimale Ausbildung angehender jour-

mit Aids verbundenen Komplikationen (Infektionen oder Tu- nalistischer Berufsleute ab, sondern er enthielt auch staatspo-

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Jöri Ausrichtung der Aids-Forschung

Interpellation Jöri Orientation de la recherche sur le sida

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1993

Année

Anno

Band I

Volume

Volume

Session Frühjahrssession

Session Session de printemps

Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 16

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 92.3496

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 19.03.1993 - 08:00

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Data

Seite 620-621

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Ref. No 20 022 488

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