Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 92-3422 KI-generiert

Swiss Federal Council on Female Genital Mutilation

Geschäftsnummer VPB 92-3422
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Council addressed an interpellation concerning female genital mutilation, stating that while the practice is recognized as severe bodily harm under Swiss penal law and doctors are obligated to report cases involving minors to authorities, the Council does not see the need for a mandatory reporting system for all cases. Regarding international efforts, the Council indicated willingness to support education and improved living conditions in affected regions, and acknowledged that foreign nationals facing deportation who prove a real risk of undergoing this practice would be granted temporary admission, classifying it as inhuman treatment under the European Convention on Human Rights.

Legislator-Regeste

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Art. 61 Abs. 3 UVG, Art. 122 StGB, Art. 358ter StGB, Art. 3 EMRK; Swiss Federal Council on Female Genital Mutilation: Regarding international efforts, the Council indicated willingness to support education and improved living conditions in affected regions, and acknowledged that foreign nationals facing deportation who prove a real risk of undergoing this practice would be granted temporary admission, classifying it as inhuman treatment under the European Convention on Human Rights.

Schlagwörter

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Verstümmelung weiblicher Genitalien Europäische Menschenrechtskonvention Körperverletzung internationale Abkommen grausame und erniedrigende Behandlung illegale Abtreibung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 122 StGB

Cited as the legal basis for criminal prosecution of female genital mutilation as severe bodily harm.

Art. 358ter StGB

Cited as the legal basis for the obligation of healthcare professionals to report female genital mutilation performed on minors to the guardianship authorities, overriding professional secrecy.

Art. 3 EMRK

Cited as the basis for considering female genital mutilation as inhuman treatment, relevant for asylum procedures.

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Volltext

Interpellation Caspar-Mutter 598 N 19 mars 1993

Voici les questions que j'adresse au Conseil fédéral: Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fra-

1. Cette suppression d'emplois peut-elle se faire sans licencie- gen:

ments? - Kennt der Bundesrat das Ausmass und die Handhabung der

2. Quels seront les secteurs touchés par une éventuelle Klitorisbeschneidungen in der Schweiz?

diminution des prestations et de l'offre si ces emplois sont - Ist der Bundesrat gewillt, eine Meldepflicht für Aerzte und

supprimés? Spitäler einzuführen, um so ein realistisches Bild über das

3. Quelles seront les répercussions d'une éventuelle diminu- Ausmass zu bekommen?

tion des prestations et de l'offre sur les assurés? -Wie gewichtet der Bundesrat diese Verletzungen und Ver-

4. Quelles seront les répercussions d'une éventuelle diminu- stümmelungen strafrechtlich?

tion des prestations et de l'offre sur les autres assureurs? - Ist der Bundesrat bereit, sich international dafür einzusetzen,

5. Les mesures prévues par la CNA nécessitent-elles la modifi- dass diese Kulte unter Strafandrohung nicht mehr vollzogen

cation d'actes législatifs? Si oui, de quels actes? werden dürfen?

- Ist der Bundesrat bereit, Frauen und Mädchen, die sich die-

Mitunterzeichner-Cosignataires: Bischof, Borradori, Maspoli, serTorturzu entziehen versuchen, angemessene Hilfe zukom-

Ruf, Stalder, Steffen (6) men zu lassen, zum Beispiel durch Anerkennung dieser Ver-

letzung der körperlichen Integrität als Folter oder Bedrohung

Schriftliche Begründung - Développement par écrit von Leib und Leben?

Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht

eine schriftliche Antwort Texte de l'interpellation du 7 octobre 1992

Les femmes et les fillettes de certaines cultures sont systémati-

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates quement victimes de mutilations et d'amputations de leurs or-

vom 3. Februar 1993 ganes sexuels, ce qui a des conséquences traumatisantes et

Rapport écrit du Conseil fédéral désastreuses pour leur santé. La Suisse compte également

du 3 février 1993 des adeptes de ces rites.

Nach der geltenden gesetzlichen Regelung untersteht die Su- Je prie donc le Conseil fédéral de répondre aux questions sui-

va hinsichtlich ihrer Geschäftsführung in erster Linie der Auf- vantes:

sicht des paritätisch zusammengesetzten Suva-Verwaltungs- -Connaît-il le nombre d'excisions pratiquées en Suisse et

rates, in dem auch Parlamentarier und Vertreter des Bundes sait-il dans quelles conditions elles sont faites?

einsitzen. Der Bundesrat übt lediglich die Oberaufsicht aus - Est-il disposé à obliger les médecins et les hôpitaux à décla-

(Art 61 Abs. 3 UVG). Demnach ist die Suva in ihrer Geschäfts- rer ces pratiques afin qu'on puisse se faire une idée réaliste de

führung weitgehend autonom. l'ampleur du phénomène?

Die vom Interpellanten gestellten Fragen beantwortet die Suva - Comment considère-t-il ces blessures et amputations du

auf unsere Aufforderung hin dahin gehend, dass der ange- point de vue du droit pénal?

zeigte Personalabbau ohne Entlassungen und ohne Lei- - Est-il prêt à s'engager sur le plan international afin que ces ri-

stungsabbau gegenüber den Versicherten erfolgen könne. tes ne puissent plus être pratiqués, sous peine de sanctions

Ebenfalls keine Auswirkungen seien auf andere Versiche- pénales?

rungsanbieter zu erwarten. Im Rahmen des Projektes «Aktiv» - Est-il disposé àfournir une aide adéquate aux femmes et aux

würden vor allem Vorschläge realisiert, die eine Reduktion der fillettes cherchant à échapper à cette torture, par exemple en

internen Dienstleistungen beträfen, wie mehrfache Kontrollen reconnaissant que cette violation de l'intégrité corporelle

von Arbeitsvorgängen, Führen einlässlicher Protokolle über constitue une torture ou une mise en danger de la vie et de l'in-

interne Arbeitssitzungen und Führen interner Statistiken. Ganz tégrité corporelle?

generell solle auf das bloss Wünschbare, aber für eine effizien-

te Leistungserbringung nicht Notwendige verzichtet werden. Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Bäumlin, Béguelin,

Im übrigen würden als Folge der Rezession die Zahl der ge- Bodenmann, Brügger Cyrill, Bundi, Carobbio, Danuser, Eg-

meldeten Unfälle und damit ein Teil des Geschäftsvolumens genberger, Fankhauser, von Feiten, Goll, Gross Andreas,

zurückgehen. Haering Binder, Hämmerle, Herczog, Jeanprêtre, Lederger-

Wir sind der Auffassung, dass zur Durchführung der Suva- ber, Leemann, Leuenberger Ernst, Steiger, Strahm Rudolf (22)

Massnahmen keine gesetzlichen Bestimmungen geändert

werden müssen. Insbesondere bestehen keine Anhaltspunk- Schriftliche Begründung - Développement par écrit

te, dass infolge des Personalabbaus bei der Suva der einheitli- Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht

che und kundenfreundliche Vollzug der gesetzlichen Bestim- eine schriftliche Antwort

mungen des UVG nicht mehr gewährleistet werden könnte.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

Erklärung des Interpellanten: teilweise befriedigt vom 1. März 1993

Déclaration de l'interpellateur: partiellement satisfait Rapport écrit du Conseil fédéral

du 1er mars 1993

1. Laut einer zurzeit laufenden Erhebung des Instituts für Eth-

nologie der Universität Bern wurden in den letzten Jahren die

#ST# 92.3422 öffentlichen Spitäler der Schweiz in rund 80 Fällen mit der Be-

handlung beschnittener Frauen konfrontiert Es handelte sich

Interpellation Caspar-Mutter dabei vor allem um Asylsuchende aus den Ländern Somalia,

Frauen- und Mädchenverstümmelung Aethiopien und Sudan. Die Betroffenen suchen ärztliche Hilfe

wegen verschiedenen Problemen im Zusammenhang mit

Mutilations sexuelles pratiquées Schwangerschaft und Geburt einerseits und mit Infektionen

sur des femmes et des fillettes anderseits.

Von aktuellen, in der Schweiz durchgeführten Beschneidun-

gen ist aufgrund derselben Erhebungen nichts bekannt.

2. Eine Meldepflicht für Aerzte und Spitäler über festgestellte,

bereits im Ursprungsland erfolgte Verstümmelung bringt in Er-

Wortlaut der Interpellation vom 7. Oktober 1992 gänzung zum bestehenden Datenmaterial keine wesentliche

Mädchen und Frauen gewisser Kulturen haben die systemati- Verbesserung der Kenntnisse über diesen in weiten Teilen Afri-

sche Verstümmelung und Amputation ihrer Geschlechtsor- kas praktizierten Brauch. Aus diesem Grunde sieht der Bun-

gane mit schrecklichen gesundheitlichen und traumatisieren- desrat für die Einführung einer Meldepflicht, wofür eine spezi-

den Folgen zu erdulden. Angehörige dieser Kulte leben auch elle gesetzliche Grundlage geschaffen werden müsste, keinen

in der Schweiz. Handlungsbedarf.

19. März 1993 N 599 Interpellation Aregger

3. Die Klitorisbeschneidung erfüllt im schweizerischen Straf- fährt; sie können deshalb die Autobahn erst über die nächste

recht den Tatbestand der schweren Körperverletzung - ein Ausfahrt verlassen)?

Tatbestand, der eines der höchsten Rechtsgüter unserer 4. Hat der Bundesrat die Ausdehnung des räumlichen Gel-

Rechtsordnung, die körperliche Unversehrtheit, schützt tungsbereichs der Geschwindigkeitsreduktion geprüft?

(Art. 122 StGB). Wer also sogenannt rituelle, sexuell verstüm- 5. Hat der Bundesrat Kenntnis vom Gutachten des TüV Rhein-

melnde Eingriffe an Personen, namentlich an Kindern und Ju- land Köln (mit dem das Buwal zusammenarbeitet), wonach

gendlichen weiblichen Geschlechts, vornimmt, macht sich die zentralen Aussagen im Elektrowatt-Bericht zum befristeten

strafbar. Die schwere Körperverletzung wird von Amtes wegen Ozontempoversuch von 1991 fachlich nicht fundiert sind?

verfolgt 6. Weshalb werden Signalisationen geduldet, die nicht im

Die rechtliche Lage ist somit eindeutig. Ueberdies dürfen SVG definiert sind?

Aerzte und ihre Hilfspersonen, wenn sie von einer an einer 7. In den Gesuchsunterlagen fehlen konkrete Prognosen über

Unmündigen in der Schweiz vorgenommenen Beschneidung den Nutzen betreffend NCWNOa-Emissionen. Braucht es nicht

erfahren, ungeachtet des Berufsgeheimnisses, dem sie unter- eine Erfolgskontrolle, damit die dauernde Temporeduktion auf

liegen, dies der vormundschaftlichen Behörde melden 80/60 km/h glaubwürdig bleibt?

(Art. 358ter StGB). 8. Ist der Bundesrat gewillt, die überzwanzig Beschwerden zü-

Die Zentrale Medizinisch-Ethische Kommission der Schweize- gig zu bearbeiten und zu entscheiden, nachdem der Zustand

rischen Akademie der medizinischen Wissenschaften hat sich der Umweltsituation in Luzern weder neu noch alarmierend ist?

bereits 1983 aufgrund einer Anfrage der Verbindung der

Schweizer Aerzte (FMH) mit diesem Brauch befasstund ist da- Texte de l'interpellation du 3 septembre 1992

bei zur selben klaren Schlussfolgerung gelangt (vgl. Schwei- 1. Pourquoi le DFJP ne respecte-t-il pas les directives qu'il a

zerische Aerztezeitung, Band 64,1983, Heft 34). données lui-même aux cantons et autorise-t-il un abaissement

4. Die Klitorisbeschneidung ist ein in verschiedenen Teilen durable des limitations de vitesse, sans même exiger une ex-

Afrikas verbreiteter Brauch, der traditionell und kulturell tief pertise valable qui démontre les effets réels d'un tel abaisse-

verwurzelt ist. Solche rituelle Gebräuche lassen sich mit dem ment sur la sécurité routière?

Mittel des Strafrechts dort kaum wirksam bekämpfen. Der Weg 2. Comment justifie-t-il la différence entre la vitesse maximale

dazu führt, wie durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) valable pour les camions (60 km/h) et celle applicable aux au-

wiederholt festgestellt, in erster Linie über die Aufklärung so- tres véhicules (80 km/h)?

wie die Verbesserung der Lebensbedingungen, des Bildungs- 3. Le Conseil fédéral est-il conscient du fait que cette diffé-

standes und der sozialen Stellung der Frauen. rence conduit à des situations grotesques comme celle, par

In diesem Sinne leistet der Bund über die Entwicklungszusam- exemple, où la voie de droite est bouchée par des camions, de

menarbeit allgemeine Unterstützung und ist grundsätzlich sorte que les conducteurs qui se trouvent sur la voie de gau-

auch bereit, Beiträge an lokal getragene Aufklärungsprojekte che ne peuvent quitter l'autoroute là où ils le désirent et doi-

zu leisten. Der Bundesrat ist zudem bereit, Möglichkeiten für vent attendre la prochaine sortie?

eine zielgruppenorientierte Information innerhalb der Schweiz 4. Le Conseil fédéral a-t-il examiné la possibilité d'étendre à

zu prüfen. d'autres régions l'abaissement des limitations de vitesse?

5. In der Schweiz wie auch im europäischen Raum wird eine 5. Le Conseil fédéral a-t-il connaissance de l'expertise réalisée

Klitorisbeschneidung als unmenschliche Behandlung im par le «TüV Rheinland» de Cologne (service de contrôle techni-

Sinne von Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskon- que des automobiles, qui collabore avec l'Ofefp), selon la-

vention (EMRK) angesehen. Legt eine von einer Wegweisung quelle les affirmations contenues dans le rapport d'Elektrowatt

bedrohte Ausländerin dar, dass sie nach ihrer Wegweisung ei- sur l'abaissement temporaire des limitations de vitesse tenté

nem tatsächlichen Risiko dieser unmenschlichen Behandlung en 1991 pour réduire les taux d'ozone dans l'air sont scientifi-

unterworfen würde, wäre daher vom Vollzug der bestehenden quement infondées?

rechtskräftigen Wegweisung abzusehen und statt dessen die 6. Pourquoi autorise-t-on la mise en place de signalisations

vorläufige Aufnahme zu verfügen. qui ne sont pas définies dans la LCR?

7. Les documents fournis par le canton de Lucerne avec sa de-

Erklärung der Interpellantin: teilweise befriedigt mande d'autorisation ne contiennent même pas d'analyse

Déclaration de l'interpellatrice: partiellement satisfaite précise prouvant l'utilité des mesures pour une diminution des

émissions d'oxyde d'azote et des taux d'ozone dans l'air. Une

telle analyse ne s'impose-t-elle pas, si l'on veut que le maintien

des limitations de vitesse à 80 et 60 km/h soit crédible?

8. Le Conseil fédéral est-il prêt à traiter rapidement les vingt et

#ST# 92.3357 quelques recours qui ont été déposés, sachant que la situa-

tion en matière de pollution dans le canton de Lucerne n'est ni

Interpellation Aregger nouvelle ni alarmante?

Tempolimiten

auf den Nationalstrassen in Luzern Mitunterzeichner - Cosignataires: Dettling, Iten Joseph,

Stucky (3)

Routes nationales. Limitations

de vitesse dans le canton de Lucerne Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht

eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

Wortlaut der Interpellation vom 3. September 1992 vom 20. Januar 1993

1. Weshalb hat das EJPD seine eigenen Weisungen an die Rapport écrit du Conseil fédéral

Kantone missachtet und ohne brauchbares Gutachten, das du 20 janvier 1993

die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit aufzeigt, die Be- 1. Gegen die mit Bewilligung des EJPD vom Regierungsrat

willigung zur dauernden Tempoabsenkung erteilt? des Kantons Luzern auf bestimmten Strecken der N 2 und

2. Was sind die Gründe der differenzierten Maximalgeschwin- N 14 verfügten Geschwindigkeitsbeschränkungen haben ins-

digkeit zwischen Lastwagen (60 km/h) und übrigen Fahrzeu- gesamt 42 Personen mit 25 Eingaben beim Bundesrat Verwal-

gen (80 km/h)? tungsbeschwerde geführt. Das für die Beschwerdeinstruktion

3. Ist sich der Bundesrat bewusst, dass die differenzierte Ge- zuständige EFD hat mit Zwischenverfügung vom 1. Septem-

schwindigkeit zu grotesken Situationen führt (z. B. können Au- ber 1992 die Begehren um Wiederherstellung der vom Regie-

tofahrer von der linken Spur eine Ausfahrt nicht erreichen, weil rungsrat entzogenen aufschiebenden Wirkung abgewiesen;

auf der rechten Spur eine geschlossene Kolonne Lastwagen der Entscheid in der Hauptsache wird damit nicht präjudiziert

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Caspar-Hutter Frauen- und Mädchenverstümmelung

Interpellation Caspar-Hutter Mutilations sexuelles pratiquées sur des femmes et des

fillettes

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1993

Année

Anno

Band I

Volume

Volume

Session Frühjahrssession

Session Session de printemps

Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 16

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 92.3422

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 19.03.1993 - 08:00

Date

Data

Seite 598-599

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Ref. No 20 022 467

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