Parliamentary Pension Contributions Postulate Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered a motion to increase the pension contributions for parliament members, which had been rejected in a previous vote on compensation. The court reasoned that parliament members, unlike other employees, were not covered by the second pillar of pension plans, leading to financial disadvantages when they left their professional employment. To ensure fair treatment and equality before the law, the court proposed transforming the motion into a postulate, allowing for further examination and potential separate treatment of the issue by the councils.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 37 Waldgesetz; Parliamentary Pension Contributions Postulate Case: The court reasoned that parliament members, unlike other employees, were not covered by the second pillar of pension plans, leading to financial disadvantages when they left their professional employment. To ensure fair treatment and equality before the law, the court proposed transforming the motion into a postulate, allowing for further examination and potential separate treatment of the issue by the councils.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as the legal basis for federal contributions to forest damage prevention and remediation, including combating bark beetles.
Volltext
Postulat Bischof 2748 N 18 décembre 1992
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Bäumlin, Béguelin, hinsichtlich Altersvorsorge nicht schlechtergestellt sein als an-
Brunner Christiane, Carobbio, Danuser, Fankhauser, von Fei- dere Staatsangehörige. Im Rahmen der Parlamentsreform
ten, Goll, Hafner Ursula, Hämmerle, Ruffy, Spielmann, Steiger, sind Berechnungen angestellt und Vorschläge ausgearbeitet
Züger (15) worden. Es geht jetzt lediglich darum, diese erneut und even-
tuell separat in den Räten zu behandeln. Ich bin überzeugt,
Schriftliche Begründung - Développement par écrit dass der Souverän über diese Ungerechtigkeit nicht im Bild
L'auteur renonce au développement et demande une war und dass der erhöhte Vorsorgebeitrag ganz bestimmt
réponse écrite. nicht Grund für die Verwerfung des Entschädigungsgesetzes
sein konnte.
Schriftliche Erklärung des Büros
vom 13. November 1992 Schriftliche Stellungnahme des Büros
Déclaration écrite du Bureau vom 13. November 1992
du 13 novembre 1992 Rapport écrit du Bureau
Le Bureau propose de transformer la motion en postulat. du 13 novembre 1992
Nach der Ablehnung des Entschädigungsgesetzes in der
Ueberwiesen aïs Postulat-Transmis comme postulat Volksabstimmung vom 27. September 1992 sind von ver-
schiedenen Seiten Vorschläge und Anträge unterbreitet wor-
den, wie gewisse, im Abstimmungskampf unbestritten geblie-
bene Massnahmen zur Besserstellung der Ratsmitglieder ver-
wirklicht werden sollen. Dazu gehört auch der Vorschlag des
Motionärs. Weitere Vorschläge sind angekündigt Ein Teil die-
#ST# 92.3435 ser Vorschläge lassen sich ohne Gesetzesänderungen ver-
wirklichen.
Motion Schmid Peter Das Büro ist der Meinung, dass insbesondere mit einer Ver-
Vprsorgeentschädigung besserung der Vorsorgeentschädigung gemäss den gesetzli-
für Parlamentsmitglieder chen Vorschriften nicht zugewartet werden soll. Es möchte
aber vorerst alle hängigen Verbesserungsmöglichkeiten und
Contribution allouée ausgehend davon das weitere Vorgehen überprüfen. Mit die-
aux parlementaires sem Vorbehalt ist das Büro bereit, die Motion anzunehmen.
au titre de la prévoyance
Schriftliche Erklärung des Büros
Déclaration écrite du Bureau
Das Büro ist bereit, die Motion anzunehmen.
Wortlaut der Motion vom 8. Oktober 1992 Ueberwiesen - Transmis
Das Büro wird beauftragt, die Vorsorgeentschädigung ge-
mäss Artikel 7 des Bundesbeschlusses zum Entschädigungs-
gesetz so anzuheben, dass den Mitgliedern des Parlaments
vergleichbare Leistungen ausgerichtet werden, wie dies jede
in einem Arbeitsverhältnis stehende Person beanspruchen #ST# 92.3367
kann. Ein entsprechender Vorschlag ist dem Rat möglichst
bald zu unterbreiten. Postulat Bischof
Sicherstellung der Gelder
Texte de la motion du 8 octobre 1992 für die Bekämpfung des Borkenkäfers
Le Bureau est chargé de relever la contribution au titre de la
prévoyance fixée à l'article 7 de l'arrêté fédéral relatif à la loi sur Financement de la lutte
les indemnités parlementaires, afin que les députés bénéfi- contre le bostryche
cient de prestations comparables à celles auxquelles peut pré-
tendre toute personne liée par des rapports de service. Il sou-
mettra au conseil, dans les délais les plus brefs, une proposi-
tion à ce sujet
Wortlaut des Postulates vom 21. September 1992
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Allenspach, Bär, Der Bundesrat wird ersucht, die notwendigen Finanzierungen
Baumann, Béguelin, Borei François, Bühlmann, Bundi, Dar- der Gemeinden im Kampf gegen den Borkenkäfer sicherzu-
bellay, David, Diener, Dünki, Gardiol, Gonseth, Grossenba- stellen.
cher, Hafner Rudolf, Hollenstein, Hubacher, Maeder, Meier Dem Riesenhunger der Borkenkäfer sind in den Gebirgswäl-
Hans, Meyer Theo, Misteli, Rebeaud, Ruckstuhl, Ruf, Ruffy, dern der Schweiz schon 300 000 Kubikmeter Fichtenholz zum
Rychen, Stamm Judith, Stucky, Weder Hansjürg, Züger, Zwy- Opfer gefallen. Bis Ende Jahr werden über eine Million Kubik-
gart (32) meter befallen sein.
Dieser Kampf ist jedoch teuer. Bäume müssen gefällt und Kä-
Schriftliche Begründung - Développement par écrit ferfallen aufgestellt werden.
Nach der deutlichen Ablehnung des Entschädigungsgeset- Nun droht der Bund mit einer Kürzung der Gelder. Es gibt Ge-
zes im Rahmen der Parlamentsreform bleibt eine offensichtli- meinden in der Schweiz, die wegen der Käfer vor dem Bank-
che Ungleichbehandlung bestehen: Die Mitglieder des Parla- rott stehen. Für den Kampf gegen den Borkenkäfer dürfen die
ments sind die einzigen Angestellten in der Schweiz, für wel- Gelder nicht gekürzt werden. Die Gemeinden mit dem drohen-
che die Regelungen der zweiten Säule nicht gelten. Demzu- den Verderben an den Bergflanken über ihren Häusern dürfen
folge haben die Parlamentarierinnen und Parlamentarier bei nicht im Stich gelassen werden.
Reduktion ihrer beruflichen Anstellung ihre Personalvorsorge,
auch den entfallenden Anteil des Arbeitgeberbeitrags, selbst Texte du postulat du 21 septembre 1992
zu übernehmen. Den Arbeitnehmerbeitrag können sie zudem Le Conseil fédéral est prié de veiller à ce que les communes
nicht von den Steuern abziehen. Der derzeitige symbolische disposent de moyens suffisants pour combattre le bostryche.
Beitrag des Bundes von 2500 Franken ist auch nicht steuer- Quelque 300 000 mètres cubes d'épicéa ont déjà été victimes
frei. de la voracité des bostryches dans nos forêts de montagne.
Im Sinne der Bundesverfassung, wonach alle Bürger vor dem D'ici lafin de l'année, un million de mètres cubes auront été at-
Gesetze gleich sind, sollten die eidgenössischen Räte auch taqués.
18. Dezember 1992 2749 Postulat Duvoisin
La lutte contre le bostryche coûte cher; les arbres atteints doi- #ST# 92.3366
vent être abattus et des pièges installés.
Et voilà que la Confédération menace de réduire ses contribu- Postulat Bischof
tions, alors que certaines communes sont près de la faillite à
cause des bostryches. Haushaltspestizide
Les moyens destinés à combattre ce coléoptère ne doivent pas Pesticides à usage domestique
être réduits. Nousn'avons pas ledroitd'abandonneràleurtriste
sort des communes gravement menacées par ce fléau.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Borradori, Keller Rudolf,
Stalder, Steffen, Weder Hansjürg (5) Wortlaut des Postulates vom 21. September 1992
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Ich ersuche den Bundesrat, Insektizide ganz klar unter die De-
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht klarationspflicht zu stellen.
eine schriftliche Antwort.
Texfe du postulat du 21 septembre 1992
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Le Conseil fédéral est prié de rendre obligatoire la déclaration
vom 11. November 1992 des insecticides.
Rapport écrit du Conseil fédéral
du 11 novembre 1992 Mitunterzeichner-Cosignataires: Borradori, Keller Rudolf, Ruf,
Die Erhaltung unserer Wälder und insbesondere unserer Ge- Weder Hansjürg (4)
birgswälder gehört zu den vordringlichsten Aufgaben unseres
Forstdienstes. Der Bekämpfung des Borkenkäfers, welcher Schriftliche Begründung - Développement par écrit
zeitweise eine echte Bedrohung unserer Wälder darstellen «Biologisch abbaubar»; «ungefährlich». Mit solchen Aufschrif-
kann, hat der Bundesrat in der Vergangenheit stets grösste ten wollen uns die Hersteller von Insektiziden glauben ma-
Beachtung geschenkt. Nicht zuletzt aus der Borkenkäferepi- chen, sie würden umweltfreundliche Produkte anbieten. Die
demie von 1984 heraus wurde im gleichen Jahr ein dringlicher Stoffe, die sie so anpreisen, sind sogenannte Pyrethroide
Bundesbeschluss für ausserordentliche Massnahmen zur (wichtigste Substanzen: Allthrin, Deltamethrin, Permethrin).
Walderhaltung in Kraft gesetzt, ohne den die notwendigen Pyrethroide sind vollsynthetisch und alles andere als harmlos.
Massnahmen zur Borkenkäferbekämpfung nicht möglich ge- Pyrethroide sind Nervengifte.
wesen wären. Professor H. Müller-Mohnsson, der Leiter des Münchner Insti-
Auch für die Zukunft hat der Bundesrat bereits vorgesehen. So tuts für Umwelthygiene und Strahlenforschung, kennt Hun-
sind im neuen Waldgesetz Massnahmen zur Verhütung und derte von Fällen, in denen Benutzer von Insektiziden mit ge-
Behebung von Waldschäden, worunter auch die Bekämpfung sundheitlichen Spätfolgen zu kämpfen haben.
von Borkenkäfern fällt, beitragsberechtigt (Art 37). Es handelt Bei uns in der Schweiz ist in den Garten-Centern und Super-
sich dabei um sogenannte Abgeltungen, d. h. um Leistungen märkten von Zurückhaltung jedoch nichts zu spüren. Da sind
infolge bundesrechtlich vorgeschriebener Aufgaben, die der die meisten pyrethroidhaltigen Insektenvertilger in Selbstbe-
Bund erbringen muss. dienung erhältlich. Häufig fehlen sogar Inhaltsangaben und
Angesichts der akuten Finanzknappheit muss der Bund eine Warnhinweise.
Strenge Prioritätensetzung seiner Subventionspolitik vorneh- Fritz Zürcher, Leiter des appenzell-ausserrhodischen Amtes
men. Erste Prioritäten im Bereich des Waldes haben dabei für Luftreinhaltung, rät sogar dringend vom leichtfertigen Ge-
Massnahmen, die der Erhaltung der Schutzfunktion dienen. brauch von Pyrethroiden ab.
Unter diese fallen auch die Massnahmen zur Verhütung und
Behebung von Waldschäden. Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Beim Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft lagen vom 18. November 1992
Ende September 1992 Beitragsgesuche der Kantone im Be- Déclaration écrite du Conseil fédéral
trage von 25 Millionen Franken vor, die mangels Krediten in du 18 novembre 1992
diesem Jahr nicht mehr behandelt werden können. Bis Ende Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
des Jahres dürfte sich dieser Betrag auf 50 Millionen Franken
erhöhen. Um diesen Zahlungsrückstand innert einer ange- Ueberwiesen - Transmis
messenen Frist abzutragen, ist hierfür ein zusätzlicher Betrag
von 40 Millionen Franken ins Budget 1993 eingestellt worden.
Gleichzeitig hat der Bundesrat dem Parlament mit der Bot-
schaft zum Voranschlag 1993 einen Zahlungsrahmen für die #ST# 92.3421
Jahre 1993 bis 1996 unterbreitet. Bei der Festlegung des Be-
trages wurde der Tatsache der ausstehenden Bundesleistun- Postulat Duvoisin
gen im Zusammenhang mit der Behebung der Sturmschäden
1990 Rechnung getragen. Anwendung
Für Massnahmen zur Verhütung und Behebung der Waldschä- des Subsidiaritätsprinzips
den, die im Jahre 1993 zur Ausführung gelangen, ist im Voran- auf den Zivilschutz
schlag 1993 ein Betrag von 25 Millionen Franken eingestellt. Bei Protection civile
weiter gehenden Ereignissen wie Waldkatastrophen kann die
Bundesversammlung mit allgemeinverbindlichem, nicht refe-
en cas de catastrophe.
rendumspflichtigem Bundesbeschluss Massnahmen erg reifen. Principe de subsidiarité
Mitdiesen gesetzlichen Instrumenten und einerweitsichtigen Fi-
nanzplanung - soweit ausserordentliche Ereignisse wie Wald-
schäden überhaupt planbar sind - ist der Bundesrat der Mei-
nung, dass dem Anliegen des Postulates Rechnung getragen
wird und keine zusätzlichen Massnahmen ergriffen werden müs- Wortlaut des Postulates vom 7. Oktober 1992
sen. Der Bundesrat wird aufgefordert, das Subsidiaritätsprinzip zu
verwirklichen und den Kantonen zu gestatten:
Schriftliche Erklärung des Bundesrates - für den Zivilschutz diejenige Organisation zu wählen, die ih-
Déclaration écrite du Conseil fédéral nen am besten entspricht und im Katastrophenfall ein mög-
Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzuschreiben. lichstwirksames Eingreifen erlaubt;
- die für ein wirksames Eingreifen erforderlichen Ausbildungs-
Abgeschrieben - Classé stufen festzulegen;
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Bischof Sicherstellung der Gelder für die Bekämpfung des Borkenkäfers
Postulat Bischof Financement de la lutte contre le bostryche
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1992
Année
Anno
Band VI
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3367
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 18.12.1992 - 08:00
Date
Data
Seite 2748-2749
Page
Pagina
Ref. No 20 022 114
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