Federal Council Rejects Bark Beetle Funding Postulate
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis case involved a postulate urging the federal government to continue funding efforts to combat the bark beetle, a pest that causes significant damage to forests and imposes financial burdens on municipalities. The Federal Council responded by stating that forest preservation, including measures against the bark beetle, is a priority, and that existing and planned legislation, along with budgetary allocations for forest damage prevention and remediation, adequately address the issue. Therefore, no additional measures were deemed necessary beyond the already established financial frameworks and parliamentary approval processes for exceptional events.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt 37 Waldgesetz; Federal Council Rejects Bark Beetle Funding Postulate: The Federal Council responded by stating that forest preservation, including measures against the bark beetle, is a priority, and that existing and planned legislation, along with budgetary allocations for forest damage prevention and remediation, adequately address the issue. Therefore, no additional measures were deemed necessary beyond the already established financial frameworks and parliamentary approval processes for exceptional events.
Schlagwörter
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KI-generiertCited as the legal basis for contributions to measures for preventing and remedying forest damage, including combating bark beetles.
Volltext
18. Dezember 1992 2749 Postulat Duvoisin
La lutte contre le bostryche coûte cher; les arbres atteints doi- #ST# 92.3366
vent être abattus et des pièges installés.
Et voilà que la Confédération menace de réduire ses contribu- Postulat Bischof
tions, alors que certaines communes sont près de la faillite à
cause des bostryches. Haushaltspestizide
Les moyens destinés à combattre ce coléoptère ne doivent pas Pesticides à usage domestique
être réduits. Nousn'avons pas ledroitd'abandonneràleurtriste
sort des communes gravement menacées par ce fléau.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Borradori, Keller Rudolf,
Stalder, Steffen, Weder Hansjürg (5) Wortlaut des Postulates vom 21. September 1992
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Ich ersuche den Bundesrat, Insektizide ganz klar unter die De-
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht klarationspflicht zu stellen.
eine schriftliche Antwort.
Texfe du postulat du 21 septembre 1992
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Le Conseil fédéral est prié de rendre obligatoire la déclaration
vom 11. November 1992 des insecticides.
Rapport écrit du Conseil fédéral
du 11 novembre 1992 Mitunterzeichner-Cosignataires: Borradori, Keller Rudolf, Ruf,
Die Erhaltung unserer Wälder und insbesondere unserer Ge- Weder Hansjürg (4)
birgswälder gehört zu den vordringlichsten Aufgaben unseres
Forstdienstes. Der Bekämpfung des Borkenkäfers, welcher Schriftliche Begründung - Développement par écrit
zeitweise eine echte Bedrohung unserer Wälder darstellen «Biologisch abbaubar»; «ungefährlich». Mit solchen Aufschrif-
kann, hat der Bundesrat in der Vergangenheit stets grösste ten wollen uns die Hersteller von Insektiziden glauben ma-
Beachtung geschenkt. Nicht zuletzt aus der Borkenkäferepi- chen, sie würden umweltfreundliche Produkte anbieten. Die
demie von 1984 heraus wurde im gleichen Jahr ein dringlicher Stoffe, die sie so anpreisen, sind sogenannte Pyrethroide
Bundesbeschluss für ausserordentliche Massnahmen zur (wichtigste Substanzen: Allthrin, Deltamethrin, Permethrin).
Walderhaltung in Kraft gesetzt, ohne den die notwendigen Pyrethroide sind vollsynthetisch und alles andere als harmlos.
Massnahmen zur Borkenkäferbekämpfung nicht möglich ge- Pyrethroide sind Nervengifte.
wesen wären. Professor H. Müller-Mohnsson, der Leiter des Münchner Insti-
Auch für die Zukunft hat der Bundesrat bereits vorgesehen. So tuts für Umwelthygiene und Strahlenforschung, kennt Hun-
sind im neuen Waldgesetz Massnahmen zur Verhütung und derte von Fällen, in denen Benutzer von Insektiziden mit ge-
Behebung von Waldschäden, worunter auch die Bekämpfung sundheitlichen Spätfolgen zu kämpfen haben.
von Borkenkäfern fällt, beitragsberechtigt (Art 37). Es handelt Bei uns in der Schweiz ist in den Garten-Centern und Super-
sich dabei um sogenannte Abgeltungen, d. h. um Leistungen märkten von Zurückhaltung jedoch nichts zu spüren. Da sind
infolge bundesrechtlich vorgeschriebener Aufgaben, die der die meisten pyrethroidhaltigen Insektenvertilger in Selbstbe-
Bund erbringen muss. dienung erhältlich. Häufig fehlen sogar Inhaltsangaben und
Angesichts der akuten Finanzknappheit muss der Bund eine Warnhinweise.
Strenge Prioritätensetzung seiner Subventionspolitik vorneh- Fritz Zürcher, Leiter des appenzell-ausserrhodischen Amtes
men. Erste Prioritäten im Bereich des Waldes haben dabei für Luftreinhaltung, rät sogar dringend vom leichtfertigen Ge-
Massnahmen, die der Erhaltung der Schutzfunktion dienen. brauch von Pyrethroiden ab.
Unter diese fallen auch die Massnahmen zur Verhütung und
Behebung von Waldschäden. Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Beim Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft lagen vom 18. November 1992
Ende September 1992 Beitragsgesuche der Kantone im Be- Déclaration écrite du Conseil fédéral
trage von 25 Millionen Franken vor, die mangels Krediten in du 18 novembre 1992
diesem Jahr nicht mehr behandelt werden können. Bis Ende Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
des Jahres dürfte sich dieser Betrag auf 50 Millionen Franken
erhöhen. Um diesen Zahlungsrückstand innert einer ange- Ueberwiesen - Transmis
messenen Frist abzutragen, ist hierfür ein zusätzlicher Betrag
von 40 Millionen Franken ins Budget 1993 eingestellt worden.
Gleichzeitig hat der Bundesrat dem Parlament mit der Bot-
schaft zum Voranschlag 1993 einen Zahlungsrahmen für die #ST# 92.3421
Jahre 1993 bis 1996 unterbreitet. Bei der Festlegung des Be-
trages wurde der Tatsache der ausstehenden Bundesleistun- Postulat Duvoisin
gen im Zusammenhang mit der Behebung der Sturmschäden
1990 Rechnung getragen. Anwendung
Für Massnahmen zur Verhütung und Behebung der Waldschä- des Subsidiaritätsprinzips
den, die im Jahre 1993 zur Ausführung gelangen, ist im Voran- auf den Zivilschutz
schlag 1993 ein Betrag von 25 Millionen Franken eingestellt. Bei Protection civile
weiter gehenden Ereignissen wie Waldkatastrophen kann die
Bundesversammlung mit allgemeinverbindlichem, nicht refe-
en cas de catastrophe.
rendumspflichtigem Bundesbeschluss Massnahmen erg reifen. Principe de subsidiarité
Mitdiesen gesetzlichen Instrumenten und einerweitsichtigen Fi-
nanzplanung - soweit ausserordentliche Ereignisse wie Wald-
schäden überhaupt planbar sind - ist der Bundesrat der Mei-
nung, dass dem Anliegen des Postulates Rechnung getragen
wird und keine zusätzlichen Massnahmen ergriffen werden müs- Wortlaut des Postulates vom 7. Oktober 1992
sen. Der Bundesrat wird aufgefordert, das Subsidiaritätsprinzip zu
verwirklichen und den Kantonen zu gestatten:
Schriftliche Erklärung des Bundesrates - für den Zivilschutz diejenige Organisation zu wählen, die ih-
Déclaration écrite du Conseil fédéral nen am besten entspricht und im Katastrophenfall ein mög-
Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzuschreiben. lichstwirksames Eingreifen erlaubt;
- die für ein wirksames Eingreifen erforderlichen Ausbildungs-
Abgeschrieben - Classé stufen festzulegen;
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Bischof Haushaltspestizide
Postulat Bischof Pesticides à usage domestique
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1992
Année
Anno
Band VI
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3366
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 18.12.1992 - 08:00
Date
Data
Seite 2749-2749
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Pagina
Ref. No 20 022 115
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