Federal Council's Response on Agricultural Research Station Future
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council is responding to an interpellation regarding the future of agricultural research stations, particularly concerning their role in environmental and quality-focused agricultural production. The Council outlines plans to restructure and reduce spending in agricultural research by 2025, but emphasizes that research stations will continue to focus on domestic breeding issues and will increasingly engage with agroecology, considering Swiss-specific growing conditions. The Council also states that international efforts toward plant patenting are being examined and that Switzerland is committed to maintaining independent plant breeding for food security. Specific to a proposed closure, the Council indicates that while a research station might be integrated into another, its environmental and ecological research functions will be strengthened, not diminished, with a focus on enhancing practical application and synergy.
Legislator-Regeste
KI-generiertArtikel 31 b des Landwirtschaftsgesetzes; Federal Council's Response on Agricultural Research Station Future: The Council outlines plans to restructure and reduce spending in agricultural research by 2025, but emphasizes that research stations will continue to focus on domestic breeding issues and will increasingly engage with agroecology, considering Swiss-specific growing conditions. The Council also states that international efforts toward plant patenting are being examined and that Switzerland is committed to maintaining independent plant breeding for food security. Specific to a proposed closure, the Council indicates that while a research station might be integrated into another, its environmental and ecological research functions will be strengthened, not diminished, with a focus on enhancing practical application and synergy.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court refers to this article in relation to the tasks of the research station.
Volltext
Stations de recherches agricoles. Interventions 1066 N 7 juin 1993
8. Comment, selon le Conseil fédéral, serait-il possible de me- #ST# 92.3312
ner à bien les nombreuses recherches et autres activités ayant
trait à une production ménageant l'environnement, à l'écolo- Interpellation Baumann
gie du paysage et à la garantie de la qualité des produits agri-
coles? Landwirtschaftliche
9. Comment se dérouleraient, dans les régions de langue alle- Forschungsanstalten
mande, les nombreuses activités qu'impliqué l'exécution des Stations de recherches agricoles
tâches imposées par la loi (loi sur la protection de l'environne-
ment, contrôle des matières auxiliaires, protection des eaux, Diskussion - Discussion
des plantes, des animaux, etc.)?
Siehe Jahrgang 1992, Seite 2784 - Voir année 1992, page 2784
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bonny, Nabholz, Scheideg-
ger, Wittenwiler (4)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
eine schriftliche Antwort
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates 92.3315
vom 12. Mai 1993
Rapport écrit du Conseil fédéral Interpellation Hämmerle
du 12 mai 1993 Landwirtschaftliche Umweltforschung
1. Der Bundesrat hat im Rahmen der Sparmassnahmen unter
anderem das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement Recherche agronomique
beauftragt, die künftigen Aufgaben, Ziele und Strukturen der sur l'environnement
landwirtschaftlichen Forschungsanstalten zu überprüfen und
im Bereich der landwirtschaftlichen Forschung die Ausgaben Diskussion - Discussion
bis zum Jahr 1995 um 14 Millionen Franken zu reduzieren.
Das EVD arbeitet gegenwärtig Pläne für eine Neustrukturie- Siehe Jahrgang 1992, Seite 2785 - Voir année 1992, page 2785
rung und Reduktion der landwirtschaftlichen Forschung aus.
2. Es kann davon ausgegangen werden, dass die For-
schungsanstalten auch weiterhin im Rahmen ihrer Pflichten-
hefte den inländischen Züchtungsfragen ihre volle Aufmerk-
samkeit zuwenden werden.
3. Im Rahmen der geplanten Neustrukturierungen werden
sich die Forschungsanstalten in Zukunft verstärkt mit Fragen 92.3349
der Agrarökologie unter besonderer Berücksichtigung der
spezifisch schweizerischen Anbaubedingungen zu befassen Interpellation Grossenbacher
haben.
4. International sind Bestrebungen in Gang, welche die Paten- Schliessung der landwirtschaftlichen
tierung von Pflanzenmaterial zum Ziele haben. Die damit ver- Versuchsanstalt Liebefeld-Bern
bundenen Fragen werden gegenwärtig von einer bundesinter- Fermeture de la station d'essais
nen Arbeitsgruppe bearbeitet Diesbezügliche Entscheide lie-
gen aber noch nicht vor.
agricoles de Liebefeld-Berne
5. Die Schweiz war und wird auch in Zukunft bestrebt sein,
Diskussion -Discussion
eine unabhängige Sortenzucht und die damit verbundene
Sicherung der Nahrungsgrundlage soweit als möglich zu er- Siehe Jahrgang 1992, Seite 2786-Voir année 1992, page 2786
halten.
6. Gerade durch die vorgesehene Verstärkung des Bereiches
Agrarökologie bei den eidgenössischen Forschungsanstalten
wird einer Verarmung der heute noch vorhandenen Sortenviel-
falt entgegengewirkt
7. Die geplante Neustrukturierung der Forschungsanstalten
hat keinerlei Einfluss auf deren gesetzlichen Auftrag, und es
besteht auch kein Zusammenhang mit einer allfälligen Kon- 93.3151
kurrenzierung durch private Pflanzenzüchter.
8. Es ist vorgesehen, die landwirtschaftliche Forschung ge- Postulat Zölch
rade in bezug auf die umweltschonende Produktion, die ent- Neue Aufgaben
sprechende Qualitätssicherung der landwirtschaftlichen Pro-
dukte und die Agrarökologie zu verstärken und im Rahmen ei-
für die Forschungsanstalt Liebefeld
ner vorzunehmenden Reorganisation auszubauen. Nouvel les tâches pour la station
9. Auch bei einer möglichen Neustrukturierung der landwirt- de recherches de Liebefeld
schaftlichen Forschungsanstalten werden deren Aktivitäten
im Bereich des Vollzuges der gesetzlichen Aufgaben gesamt-
schweizerisch gewährleistet
Wortlaut des Postulates vom 18. März 1993
Der Bundesrat wird eingeladen:
- in Anbetracht der notwendigen Zusammenarbeit innerhalb
der Bundesverwaltung (BLWund Buwal);
- mit Rücksicht auf die gesamtschweizerische Koordination
ökologischer Forschungsanliegen in der Landwirtschaft;
- in Anbetracht der notwendigen Zusammenarbeit unter den
betreffenden Institutionen in den verschiedenen Sprachgebie-
ten (insbesondere Romandie);
7. Juni 1993 N 1067 Landwirtschaftliche Forschungsanstalten. Vorstösse
- unter Würdigung der im In- und Ausland anerkannt guten nötig? Fragen über Fragen, auf die es im Moment keine Ant-
Aufgabenerfüllungen, worten gibt.
zu prüfen, ob der bestehenden Forschungsanstalt Liebefeld Ich erwarte vom Bundesrat andere Zeichen als Kreditkürzun-
(FAC) - insbesondere bei der Umsetzung von Artikel 31 b des gen bei der Forschung für den biologischen Landbau oder die
Landwirtschaftsgesetzes - neue, zukunftsweisende Aufgaben Schliessung der umweltfreundlichen Forschungsanstalt Lie-
zugewiesen werden könnten. befeld, wenn er die agrarökologische Forschung wirklich - so
wie er das darlegt - verstärken will.
Texte du postulat du 18mars 1993
Le Conseil fédéral est invité: Hämmerle: Die Landwirtschaftspolitik muss umgebaut wer-
- étant donné la nécessité d'une collaboration au sein de l'ad- den in Richtung Extensivierung, Oekologisierung. Dies ist ein
ministration fédérale (Ofag et Ofefp); Konsens, aber der Konsens beschränkt sich auf die verbale
- vu le besoin de coordonner, au niveau national, la recherche Ebene und auf das Papier. Der Gesetzesauftrag ist ebenfalls
environnementale dans le domaine de l'agriculture; klar: Artikel 31 b Landwirtschaftsgesetz, die ökologische Land-
- étant donné la nécessité d'une collaboration entre les éta- wirtschaft also, soll die gleiche Bedeutung erhalten wie Arti-
blissements concernés dans les différentes régions linguisti- kel 31 a, die allgemeinen Direktzahlungen. Aber in der prakti-
ques (surtout en Suisse romande); schen Umsetzung dieser neuen Politik hapert es sehr. Es läuft
- compte tenu de la qualité reconnue en Suisse et à l'étranger wenig bis nichts. Ein Beispiel dafür sind die Bundesratsbe-
du travail de la station de recherches, schlüsse vom letzten April, wo die Gesetzesbestimmungen in
à examiner la possibilité d'attribuer à la station de recherches die Verordnung hätten umgesetzt werden sollen. Dort aber
de Liebefeld (FAC) de nouvelles tâches axées sur l'avenir, en kommt die Oekologie kaum mehr vor.
particulier en ce qui concerne la mise en oeuvre de Ein anderes, ebenso trauriges Beispiel ist die landwirtschaftli-
l'article 31 b de la loi sur l'agriculture. che Forschung. Die Forschung sollte der Motor des Umden-
kens und auch des «Umhandelns» sein. Wenn dem so ist,
Mitunterzeichner-Cosignataires: Aubry, Daepp, Etique, Fehr, muss die agrarökologische Forschung eine Schlüsselposition
Fischer-Hägglingen, Grossenbacher, Hafner Rudolf, Hari, in der Agrarpolitik einnehmen. Die agrarökologische For-
Rohrbasser, Rychen, Schmied Walter, Segmüller, Seiler schung musste ein deutlich grösseres Gewicht erhalten als
Hanspeter, Wiederkehr, Zwygart (15) die konventionelle Ag rarforsch u ng. Dies geht übrigens auch
aus dem McKinsey-Bericht zur Agrarforschung klar hervor,
Schriftliche Begründung - Développement par écrit welcher eigentlich nur die agrarökologische Forschung als
Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht ausbauwürdig und -fähig betrachtet. Und nun soll ausgerech-
eine schriftliche Antwort. net die einzige eidgenössische Forschungsanstalt, die sich
schwerpunktmässig mit der Agrarökologie befasst- Liebefeld
Schriftliche Erklärung des Bundesrates nämlich -, geschlossen werden.
vom 12. Mai 1993 Trotzdem beteuert der Bundesrat, die landwirtschaftliche Um-
Déclaration écrite du Conseil fédéral weltforschung werde dadurch nicht leiden, im Gegenteil, sie
du 12 mai 1993 solle noch verstärkt werden. Alle Indizien und alle Erfahrungen
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. der letzten Monate weisen aber auf das Gegenteil hin. Auch
aus der Antwort des Bundesrates auf unsere Interpellationen
Präsident: Wir behandeln die sechs Vorstösse 92.3098, lässt sich kein einziger konkreter Hinweis ableiten, dass die
92.3111,92.3312,92.3315,92.3349 und 93.3151 zusammen. landwirtschaftliche Umweltforschung ausgebaut statt abge-
baut werden soll. Was geschieht beim Forschungsinstitut für
Baumann: Unsere Landwirtschaft steht vor einer neuen Epo- biologischen Landbau in Oberwil, der wichtigsten privaten
che: Eine neue Wirtschaftsstruktur, eine neue Umweltsitua- Forschungseinrichtung im Bereich der ökologischen Land-
tion, neue Wünsche und Bedürfnisse des Souveräns und eine wirtschaft? Die Bundesbeiträge werden gekürzt, obwohl sie
völlig neue politische Konstellation prägen schon heute den schon heute im Vergleich zu den Kosten der bundeseigenen
«neuen Bauern», den modernen Landbewirtschafter. Forschungsanstalten, die eben wenig bis gar keine agraröko-
So wie der Subsistenzbauer sukzessive vom unternehmeri- logische Forschung betreiben, unglaublich klein sind.
schen Landwirt abgelöst wurde, so wartet heute auf den ver- Das Verhältnis zwischen der Forschung im Biolandbau und
sierten und vielseitig orientierten Agrarspezialisten eine der allgemeinen Forschung beträgt etwa 1 zu 90. Um es ganz
grundlegend modernisierte, den vielen sozialpolitischen und deutlich zusagen: Wir wissen, dass auch in der landwirtschaft-
ökologischen Neuerungen angepasste Landbewirtschaftung. lichen Forschungspolitik gespart werden muss und gespart
Abkehr vom einseitigen Ertragsdenken und eine stärkere Ge- werden kann. Wir wehren uns nicht einmal dagegen, dass ein-
wichtung der ökologischen Zusammenhänge sind angesagt zelne Anstalten geschlossen werden. Aber innerhalb der
Es versteht sich von selbst, dass die sieben landwirtschaftli- Agrarforschung muss die Agrarökologie das grösste Gewicht
chen Forschungsanstalten, mit einem Kreditvolumen von haben, weil die Forschung zukunftsgerichtet sein muss und
rund 100 Millionen Franken jährlich, ihre Tätigkeit auf diese weil der ökologischen Landwirtschaft die Zukunft gehört.
neue Landwirtschaft, auf die neue Agrarpolitik ausrichten Deshalb darf die Anstalt Liebefeld nicht geschlossen werden,
müssen. und deshalb müssen die Beiträge an das Forschungsinstitut
Wenn man aber feststellen muss, dass beispielsweise das For- in Oberwil massiv aufgestockt statt abgebaut werden - wenn
schungsinstitut für biologischen Landbau in Oberwil (BL) be- nötig zu Lasten der konventionellen Agrarforschung.
reits Leute entlassen musste, dass die Forschungsanstalt für
Agrikulturchemie und Umwelthygiene in Liebefeld-Bern mög- Frau Grossenbacher: «Die Forschungsanstalt Liebefeld soll
licherweise geschlossen werden soll, dann kommen doch er- geschlossen werden! Will der Bund bei der bäuerlichen Um-
hebliche Zweifel auf, ob die Forschung in der Agrar- und Land- weltforschung sparen?» So stand es bereits im August 1992 in
schaftsökologie tatsächlich verstärkt werden soll, wie das der einer grossen schweizerischen Zeitung zu lesen. Die kleinste
Bundesrat in seiner Antwort auf meine Motion darlegt der landwirtschaftlichen Forschungsanstalten, die For-
Die Umstellung auf integrierte oder biologische Anbauformen, schungsanstalt für Agrikulturchemie und Umwelthygiene
im Zusammenhang mit den neuen Direktzahlungen gemäss Liebefeld-Bern (FAC), soll aus Spargründen geschlossen
Artikel 31a und 31 b Landwirtschaftsgesetz, zeigt deutlich, werden.
dass Grundlagen zur Ausrichtung der Oekobeiträge an allen Die FAC widmet sich, wie Sie wissen, in erster Linie Umwelt-
Ecken und Enden fehlen. problemen, und zwar seit Jahren.
Welche Praktiken sind nun wünschenswert? Welche Richtung Im Jahre 1982 wurden zum Beispiel die Schwermetalleinträge
ist in der veränderten Umwelt ratsam? Braucht es zusätzliche in die Landwirtschaftsböden durch Müll- und Klärschlamm-
Lenkungsabgaben auf landwirtschaftlichen Hilfsstoffen? Wo komposte kritisiert Folgen davon waren der Erlass der Klär-
und in welchem Zusammenhang sind wirtschaftliche Anreize schlammverordnung und die Festsetzung von Grenzwerten.
Stations de recherches agricoles. Interventions 1068 N 7 juin 1993
Das sind praxisnahe Ergebnisse langjähriger und auch im sur l'agriculture biologique qui sont des domaines majeurs de
Ausland als beispielgebend betrachteter Forschung. In all die- l'agriculture d'aujourd'hui, et surtout de l'agriculture de de-
sen Arbeitsbereichen arbeitet die FAC bei Vollzugsaufgaben main.
sehr eng mit dem Buwal, dem Umweltschutzpartner auf Bun- C'est dans ce sens que la Commission consultative pour les
desebene, zusammen, was durch den Standort Bern sehr stations fédérales de recherches agronomiques, que nous
wohl zu einer Erleichterung des unumgänglichen Kontaktes avons commise pour réexaminer les missions des stations de
zwischen diesen beiden Bundesstellen führt recherches agronomiques, s'est prononcée pour un premier
In meiner Interpellation ist eine meiner Fragen, ob die Verzette- projet visant à intégrer la FAC à la FAP sur la base des princi-
lung dieser Forschung auf andere Forschungsanstalten sinn- pes suivants:
voll ist. Diese Frage hat der Bundesrat nicht beantwortet Wes- a Le développement de la recherche sur l'environnement, le
halb soll nun die FAC als eigenständige Institution aufgelöst développement de la production écologique, le développe-
werden, solange diese Frage nicht geklärt ist? Die FAC be- ment des recherches en matière d'exploitation moins inten-
schäftigt sich in bezug auf die Agrarökologie nicht nur mit sive, puis extensive, le développement de la recherche sur la
Rlanzenbau, sondern ganzheitlich mit dem Landwirtschafts- protection des espèces, sur la production intégrée et sur les
betrieb, auch mit Tieren, mit dem Boden und mit dem Einfluss cultures biologiques, c'est sa première conclusion, ce sont là
der Nichtlandwirtschaft, zum Beispiel mit den Auswirkungen des recherches qui doivent être non seulement maintenues au
der Luftverschmutzung auf die Landwirtschaft Ich befürchte, niveau actuel, mais bien davantage renforcées.
dass eine Verzettelung der FAC auf die anderen landwirt- b. En revanche, il faut réduire et mieux spécialiser la recherche
schaftlichen Forschungsanstalten diese ganzheitliche Sicht dans le domaine de la culture végétale. Nous avons obtenu
und Arbeitsweise empfindlich stören würde. d'excellents résultats dans ce domaine, il y en a d'autres à ob-
Noch eine Frage: Soll nun mit der geplanten Verlegung der tenir, on peut certainement y parvenir par une meilleure utilisa-
FAC nach Zürich-Reckenholz und mit der Fusionierung mit tion de nos moyens, par une rationalisation du travail de ces
der dortigen Forschungsanstalt für Rlanzenbau die ganze stations de recherches et par la suppression de doubles em-
Umwelt- und Landwirtschaftsforschung im Grossraum Zürich plois, voire de triples emplois, qui apparaissent ici ou là dans le
stattfinden? Damit würden wir den idealen Standort Bern auf- travail de nos stations de recherches.
geben. Bern ist eine Brücke zwischen Deutsch- und Welsch- c. La commission a postulé le maintien de l'engagement dans
schweiz und, wie ich bereits bemerkt habe, in der Nähe des la production animale. Si la production végétale paraît, en ef-
Bundesamtes für Landwirtschaft und des Bundesamtes für fet, mériter quelques rationalisations de son organisation, la
Umwelt, Wald und Landschaft Es besteht eine enge For- production animale, elle, doit être grosso modo maintenue.
schungs- und Lehrverknüpfung mit der Universität Bern und d. La restructuration partielle de la Station de recherches
mit der Schweizerischen Ingenieurschule für Landwirtschaft in d'économie d'entreprise et de génie rural de Tänikon, en rai-
Zollikofen. Im Grossraum Bern-Solothurn sind für Feldversu- son d'une plus grande activité dans les domaines de la bio-
che alle Landwirtschaftszonen vorhanden: Jura, Mittelland énergie et de l'économie agraire. Sur la base de cette proposi-
und Voralpen. tion, l'Ofag a examiné d'autres solutions qui permettraient, en
Eine weitere Frage, die nicht zufriedenstellend beantwortet respectant strictement ce cahier des charges prioritaire, de
wurde: Die FAC ist die einzige der sieben Forschungsanstal- parvenir au même résultat qu'avec le transfert des recherches
ten, welche eine Forschergruppe stellt, die ausschliesslich de Liebefeld à Zurich-Reckenholz. Ces solutions seraient le
aus Frauen besteht, nämlich jene der Bodenbiologie. Eine maintien d'une certaine forme d'activité à Liebefeld, première
Aufhebung der FAC hätte auch eine Auflösung dieser For- solution alternative; et autre solution alternative, c'est le main-
schergruppe zur Folge. Wie lässt sich dies mit dem Frauenför- tien des sept stations avec un partage nouveau de leurs com-
derungsprogramm des Bundesrates und des Personalamtes pétences.
vereinbaren? Mit der Verlegung der FAC nach Zürich würde Il apparaît au Conseil fédéral aujourd'hui - mais de grâce, ne
nämlich das Frauenteam der Bodenbiologie mit Sicherheit me faites pas dire ce que je n'ai pas dit, il ne s'agit pas d'une
auseinanderfallen, da mindestens die Hälfte dieser Frauen décision du Conseil fédéral, il s'agit d'une première apprécia-
aus familiären Gründen an die Region Bern gebunden ist tion - que le premier projet serait le plus judicieux. D'abord -
Die FAC Liebefeld ist heute die national und international aner- et je réponds à MmeGrossenbacher au passage - parce qu'il
kannte, renommierte Forschungsanstalt für landwirtschaftli- permettrait justement à Zurich-Reckenholz une concentra-
che Umweltforschung mit eingespielten Arbeitsteams. Bei ei- tion - vous m'entendez bien, Madame Grossenbacher - de
ner Auflösung und Verlegung der FAC gehen mindestens fünf tout ce type de recherche qui, actuellement à Liebefeld, n'a
Jahre verloren, bis wieder gute, brauchbare agrarökologische pas les moyens matériels, les espaces et les terrains, pour
Erkenntnisse gewonnen werden. s'accomplir complètement et qui devrait donc être, pour conti-
Diese Stop-and-go-Politik ist nicht verantwortbar, wenn der nuer d'être développé, séparé ou divisé entre Liebefeld et Zu-
ökologische Schwerpunkt des 7. Landwirtschaftsberichtes rich-Reckenholz. La solution numéro un permet précisément
heute glaubwürdig vollzogen werden soll. une concentration future de ce type d'activité à Zurich-Recken-
Deshalb bitte ich den Bundesrat, sich diese Auflösung sehr holz, et c'est quelque chose d'extrêmement important
gut zu überlegen. Deuxièmement, l'intégration prévue avec cette solution per-
mettrait les effets de synergie, au plan administratif sans
M. Delamuraz, conseiller fédéral: La rationalisation du travail doute, mais au plan professionnel également, parce qu'elle
des stations de recherches agronomiques n'est pas une ques- donnerait à cette station qui aurait ses autres activités un in-
tion administrative, elle n'est pas une question financière seu- flux, un contact direct, un esprit qui permettrait de prolonger,
lement Elle est beaucoup plus significative, elle doit porter sur d'étendre, d'amplifier l'effet que l'on obtient aujourd'hui à Lie-
le fond, c'est-à-dire sur la responsabilité que la Confédération befeld en milieu un peu plus fermé et certainement plus limité.
doit assumer en matière de recherche agronomique, d'ac- En effet, il existe à Zurich-Reckenholz une station qui dispose
cents nouveaux mis dans cette recherche agronomique, de de l'infrastructure nécessaire pour 150 à 160 emplois et
solutions anciennes peut-être abandonnées. 72 hectares de terre en propre, c'est véritablement une dimen-
Mais la priorité de nos préoccupations, pour le Conseil fédéral, sion qui permet le passage de la théorie du laboratoire, de la
est de faire que la qualité de notre travail de recherche soit de recherche pure, à l'application dans le terrain. Et ça, c'est un
haute signification et qu'elle puisse servir quotidiennement les immense privilège, si nous voulons être pratiques, si nous
paysans et l'agriculture de ce pays, aujourd'hui et demain, voulons être ouverts, si nous voulons répondre à l'attente non
comme on l'a fait jusqu'à aujourd'hui. Que l'on soit extrême- pas des scientifiques seulement, mais des paysans de ce
ment clair sur ce point, le Conseil fédéral - quelles que soient pays, que de leur apporter des solutions concrètes et prati-
les exigences légitimes de rationaliser ce secteur de la recher- ques. Cette synergie, nous l'obtiendrions à Zurich-Recken-
che, de réaliser des économies dans ce secteur- ne réalisera holz.
pas ces économies au détriment de la qualité de ce que nous La place qui serait libérée à Liebefeld - mais ça n'est pas un
avons à faire, notamment dans la recherche sur l'écologie et argument essentiel - serait certainement bienvenue pour
7. Juni 1993 N 1069 Postulat Hari
d'autres emplois et, par conséquent, Liebefeld ne serait pas #ST# 92.3113
devenu un lieu mort et fermé, il occuperait d'autres activités et
il continuerait à représenter pour le canton et la ville de Berne, Postulat Hari
qui est la capitale fédérale, et ses environs, une activité; par
conséquent, il ne faut pas craindre un exode comme celui de Ausmerzbeiträge an Viehhalter.
quelques offices fédéraux qui gagneront demain Granges, Sparmassnahmen 1992
Neuchâtel ou Bulle. Contributions à l'élimination du bétail.
Le Conseil fédéral est décidé à trouver une qualité d'exploita-
Programme d'économies 1992
tion des stations de recherches qui soit meilleure. Il souhaite
parvenir à une rationalisation, mais cette dernière ne se fera à
aucun prix et en aucune raison au détriment de la recherche
fondamentale et de la recherche appliquée en matière, je le ré-
pète, d'environnement, de production écologique, d'exploita- Wortlaut des Postulates vom 18. März 1992
tion moins intensive et ensuite extensive, de protection des es- Der Bundesrat wird ersucht, die Bergbauern nicht in ihrer Exi-
pèces, de production intégrée et de culture biologique. stenz durch Kürzung und Abschaffung der Ausmerzbeiträge
De cela, je me porte garant, car je serais en contradiction avec zu bedrohen und seinen diesbezüglichen Entscheid (Spar-
le 7e rapport sur l'agriculture, avec tout ce que nous avons dis- massnahmen 1992) zu überprüfen.
cuté dans cette enceinte, parfois avec passion, quant à l'appli-
cation de l'article 31 a et surtout quant à l'application de Texte du postulat du 18 mars 1992
l'article 31 b de la loi sur l'agriculture, si je me mettais à envisa- Le Conseil fédéral est prié d'éviter que l'existence des paysans
ger dans ce domaine - qui est celui de l'avenir - des réduc- de montagne soit menacée par la réduction et la suppression
tions, des coupes sombres qui ne nous permettraient plus des contributions à l'élimination de bétail, et de réexaminer la
d'apporter l'irrigation intellectuelle, la réflexion et les solutions décision prise à cet égard au titre du programme d'économies
aux paysans de ce pays qui doivent les appliquer. C'est dans 1992.
cet esprit, respectueux de l'essentiel, que les formules de ra-
tionalisation peuvent être trouvées. Mitunterzeichner - Cosignataires: Berger, Blatter, Bühler Si-
Permettez-moi de vous dire in fine que le Conseil fédéral ne meon, Bundi, Bürgi, Columberg, Engler, Hämmerle, Jäggi
prendra sa décision -je parle bien de sa décision, j'ai parlé de Paul, Kühne, Leu Josef, Luder, Müller, ScherrerWerner, Schni-
ses intentions pour l'instant - qu'après avoir eu plusieurs der, Schwab, Seiler Hanspeter, Steinegger, Wittenwiler, Zölch
contacts définitivement conduits avec les milieux intéressés, (20)
c'est-à-dire l'agriculture et la recherche. Je songe à ce qui se
fait en matière de recherche agronomique aussi, bien sûr, en Schriftliche Begründung - Développement par écrit
dehors de ces stations. Je songe en particulier à l'Ecole poly- Die Viehaufzucht ist für den Bergbauern der wichtigste Be-
technique fédérale de Zurich - c'est le premier type de con- triebszweig. Fallen die Ausmerzbeiträge im Berggebiet weg,
tact -, avec le personnel des stations, et notamment avec celui werden die Bergbauern in ihrer Existenz bedroht Der Erlös
de Liebefeld, parce que nous ne sommes pas en train de jouer von Zucht- und Schlachtvieh bildet das Haupteinkommen der
avec des schémas ou des organigrammes. Il y a, dans cette Bergbauern. Ausweichmöglichkeiten gibt es praktisch keine,
maison, une équipe qui travaille d'une manière serrée et rigou- da die Milchkontingente, wenn überhaupt vorhanden, doch
reuse. Nous ne voulons pas démanteler cette équipe, nous recht bescheiden sind.
voulons lui trouver un nouveau lieu d'expression. Mais ça ne Dank den öffentlichen Massnahmen zugunsten des Viehab-
se fait pas par décision administrative, sans que nous ayons, satzes aus dem Berggebiet konnten die Zuchtprodukte zu an-
posément et de manière approfondie, discuté, au niveau du nähernd befriedigenden Preisen abgesetzt werden. Von gros-
chef du département, avec cette équipe, lorsque nos convic- ser Bedeutung ist auch, dass an den Ausmerzaktionen Tiere
tions seront suffisamment formées. abgesetzt werden können, die sich nicht für die Weiterzucht
Enfin, la moindre reconnaissance que je doive, et que le eignen. Der grösste Teil dieser Tiere geht an die Weitermast
Conseil fédéral doive, va au Conseil d'Etat bernois, aux muni- ins Unterland, wo die Futterbeschaffung billiger ist. Auf diese
cipalités bernoises et aux communes intéressées. Il s'agit Weise funktioniert die Arbeitsteilung zwischen Berg- und Tal-
aussi de les consulter et d'avoir un dialogue avec elles. Ce bauern bestens.
n'est qu'au bout de tout ce processus que le Conseil fédéral
dira oui ou non à cette première variante et qu'il fera ses choix Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
définitifs. vom 13. Mai 1992
Vous pouvez donc être assurés, Mesdames et Messieurs qui Rapport écrit du Conseil fédéral
avez déposé une intervention personnelle, de deux choses: la du 13 mai 1992
première, c'est que le fond est intégralement maintenu et Der Bundesrat hat in den letzten Jahren grosse Anstrengun-
même développé, que la rationalisation de notre travail ne se gen unternommen, die Berglandwirtschaft zu unterstützen.
fera pas au détriment des objectifs majeurs que nous devons Die beiliegende Zusammenstellung zeigt die Entwicklung der
maintenir; la deuxième, c'est que nous ne prendrons pas no- Ausgaben für die wichtigsten Massnahmen zugunsten der
tre décision dans le camp retranché de la séance du Conseil Berglandwirtschaft. Daraus geht hervor, dass sich die Aus-
fédéral du mercredi matin, mais seulement après que nous au- gleichszahlungen seit dem Jahre 1980 mehr als verdoppelt
rons été au front, encore une fois, et que nous aurons discuté haben. Insgesamt wurden 1991 über eine Milliarde Franken
dans un dialogue ouvert avec les intéressés par ces opéra- für verschiedene Beitragsmassnahmen ausgerichtet, wobei
tions. 74,6 Prozent ins Hügel- und Berggebiet flössen. Insbeson-
Telles sont les deux certitudes que je peux vous apporter au- dere sind auch die Ausgaben zur Förderung des Viehabsatzes
jourd'hui, dans la volonté du Conseil fédéral d'aller de l'avant, (Ausmerzaktionen, Entlastungskäufe, Exportbeiträge) stark
et d'aller de l'avant, je crois, intelligemment, et sans casser des angestiegen. Diesen Massnahmen kommt für die Bergland-
choses qu'il serait absurde et inadmissible de casser. wirtschaft mit ihrer stark auf die Viehwirtschaft ausgerichteten
Produktion besondere Bedeutung zu.
Motion 92.3098 Die Ausmerzbeiträge wurden Anfang der sechziger Jahre vor
Ueberwiesen aïs Postulat-Transmis comme postulat allem aus tierzüchterischen Gründen eingeführt. Mit diesen
Beiträgen sollte ein Anreiz geschaffen werden, nicht den züch-
Postulat 93.3151 terischen Anforderungen entsprechende Aufzuchttiere auszu-
Ueberwiesen - Transmis merzen. Inzwischen hat die Tierzucht ein beachtliches Niveau
erreicht, und die Massnahme hat daher zusehends ihren ur-
sprünglichen Zweck eingebüsst. Sie hat heute weitgehend die
Funktion einer Preisstützung für Schlachttiere.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Baumann Landwirtschaftliche Forschungsanstalten
Interpellation Baumann Stations de recherches agricoles
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1993
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 06
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3312
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 07.06.1993 - 14:30
Date
Data
Seite 1066-1069
Page
Pagina
Ref. No 20 022 809
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