Pendolino Trains for Munich-Bregenz-Chur/Zurich Route Feasibility
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis case concerns the feasibility of using Pendolino tilting trains for the Munich-Bregenz-Chur/Zurich route. The request asks if the government would consider using such trains to shorten travel times, similar to their successful implementation by German railways. The government responded that while tilting trains are being considered, the specific diesel Pendolino trains used by German railways are not suitable for international long-distance travel due to comfort requirements. Instead, they favor a solution involving a different tilting train system combined with infrastructure improvements on key sections of the route, particularly between Munich and Zurich, as the demand for the Munich-Chur route is low except during peak seasons.
Legislator-Regeste
KI-generiertPendolino Trains for Munich-Bregenz-Chur/Zurich Route Feasibility: bitrailer», «Road Railer» par exemple) dans le trafic de transit et permis de réduire très considérablement la durée des trajets.
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KI-generiertVolltext
Interpellation Cavelty 932 30 septembre 1992
#ST# 92.3251 #ST# 92.3298
Postulat Cavelty Interpellation Cavelty Förderung neuer Techniken des Pendolino für die Strecke kombinierten Verkehrs München-Bregenz-Chur/Zürich Pour de nouvelles techniques Engagement de la composition de de transport combiné type Pendolino sur le trajet Munich-Bregenz-Coire/Zurich
Wortlaut des Postulates vom 17. Juni 1992 Der Bundesrat wird eingeladen, neue Techniken des kombi- Wortlaut der Interpellation vom 19. Juni 1992 nierten Verkehrs Schiene/Strasse wie zum Beispiel Kombitrai- Die Deutsche Bundesbahn setzt seit dem Fahrplanwechsel
ler oder Road Railer für die Anwendung im Transitund im Binauf den beiden Nebenfernstrecken Nürnberg-Bayreuth und
nenverkehr zu prüfen und gegebenenfalls die nötigen Mass- Nürnberg-Hof neue Dieseltriebzüge ein. Damit sollen sich die
nahmen zur Förderung dieser Formen des kombinierten Ver- Fahrzeiten ganz erheblich verkürzt haben.
kehrs zu treffen. Dabei ist auch zu prüfen, ob neue Formen der Ist der Bundesrat bereit, bei seinen Bestrebungen zur Förde-
Zugsbildung statt des aufwendigen Rangierens möglich sind. rung der Linien München-Chur und München-Zürich den
Eine Zusammenarbeit mit dem Strassentransportgewerbe Einsatz solcher Züge ebenfalls zu prüfen? Wie gross wären die
und eine technische Harmonisierung im europäischen Rah- Zeitersparnisse und wie hoch die Kosten? men sind anzustreben.
Texte de l'interpellation du 19 juin 1992 Texte du postulat du 17 juin 1992 Les chemins de fer allemands font circuler depuis le change-
Le Conseil fédéral est invité à examiner la possibilité d'utiliser ment d'horaire de nouvelles rames automotrices diesel sur les
de nouveaux systèmes de transport combiné rail/route («Komdeux lignes Nuremberg-Bayreuth et Nuremberg-Hof. Cela a
bitrailer», «Road Railer» par exemple) dans le trafic de transit et permis de réduire très considérablement la durée des trajets.
dans le trafic intérieur et de prendre le cas échéant les mesu- Le Conseil fédéral est-il prêt à étudier également la possibilité
res nécessaires pour promouvoir ces techniques. Il faut aussi d'utiliser de tels trains, dans le cadre de la promotion des li-
étudier la possibilité de former les convois de façon plus ragnes Munich-Coire et Munich-Zurich? Quels seraient les
pide que par les longues manoeuvres auxquelles on procède gains de temps réalisables? Quels seraient les coûts? actuellement On cherchera à coopérer avec l'industrie des transports et à assurer une harmonisation technique sur le Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine-Aucun plan européen.
Cavelty: Beim vorherigen Vorstoss ging es um den Güterver- Mitunterzeichner- Cosignataires: Keine - Aucun kehr. Hier geht es um den Personenverkehr. Seit vielen Jahren gehöre ich zu den Anhängern des Pendolino bzw. von Neige- Cavelty: Das vorliegende Postulat möchte den Güterverkehr fahrzeugen. Diese können auf kurvenreichen Strecken die vermehrt von der Strasse auf die Schiene verlegen. Es lädt den gleichen Geschwindigkeiten erreichen wie normale Züge auf Bundesrat ein, neue Techniken des kombinierten Verkehrs, begradigten Neubaustrecken.
Ganz Europa schafft solche wie zum Beispiel Kombitrailer oder Road Railer, zu prüfen und Neigefahrzeuge an. Nur die SBB haben da gewisse Hemmungegebenenfalls die notwendigen Massnahmen zur Förderung gen, üben eine gewisse Zurückhaltung, und dies, obschon wir dieser Formen des kombinierten Verkehrs zu treffen. Bis jetzt mit den Probezügen letztes Jahr von Bern nach Brig beste Erwerden bei uns folgende Formen praktiziert: die «rollende fahrungen gemacht haben. Diese positiven Erfahrungen wur- Strasse», die an Aktualität immer mehr abnimmt; der Contaiden nicht sehr bekanntgemacht nertransport, der auch in Zukunft die beste Form des Güterver- Im Sinne meiner früheren Ausführungen erwarte ich immer kehrs darstellt; die neueste Technik, die als Ergänzung zum noch generell ein grösseres Engagement der SBB für Neige- Containertransport diesem Postulat zugrunde liegt: eine Verfahrzeuge, dies vor allem auch mit Blick auf «Bahn 2000» und knüpfung von Sattelanhänger und Eisenbahnwaggon.
Die eventuell mögliche «Einsparungen» von Neubaustrecken, Umwandlung eines Eisenbahnwaggons in ein Strassenfahrz. B. auf der Strecke Bern-Lausanne. zeug dauert wenige Minuten und bedarf keines Umschlag- Bei meiner Interpellation geht es aber konkret darum, darauf bahnhofes, sondern nur eines mit Strassenfahrzeugen befahraufmerksam zu machen, dass die Deutsche Bundesbahn für baren Gleises. Unsere Verkehrskommission hatte an ihrer Aunicht elektrifizierte Strecken mit Erfolg einen Diesel-Pendolino gustsitzung in Landquart Gelegenheit, einer entsprechenden einsetzt und damit etwa 20 bis 25 Prozent Geschwindigkeit ge- Demonstration beizuwohnen.
Wir waren über die Einfachheit winnt des Systems verblüfft Ich möchte den Bundesrat fragen, ob er auch der Meinung ist, Weil heute in Europa verschiedene Systeme erprobt werden man solle die Frage des Einsatzes eines solchen Pendolinos und noch keines definitiv eingeführt ist, ist es wichtig, dass für die Strecke München-Zürich wohlwollend prüfen. Wenn rasch eine europaweit kompatible Lösung gefunden wird. Die dies bejaht würde, würde sich die Frage stellen, ob der Pendo- Schweiz als Alpentransitland hat grosses Interesse daran, lino dann, statt in Zürich quasi zu übernachten, nicht gerade dass ein solches System möglichst rasch in ganz Europa Verbis nach Chur weitergezogen werden könnte, wenigstens breitung findet während der Saison.
Das Postulat möchte den Bundesrat einladen, die entspre- Das ist das Anliegen dieser Interpellation. chenden Bemühungen und Studien wohlwollend zu verfolgen und zu unterstützen.
Bundesrat Ogi: Der Interpellant fragt, ob es möglich wäre, den
Bundesrat Ogi: Der Bundesrat ist selbstverständlich bereit, Pendolino für die Strecke München-Bregenz-Chur/Zürich
das Postulat entgegenzunehmen. einzusetzen, also nicht für die Strecke zwischen Bern und Lausanne; ich gebe damit nur für diesen Bereich eine Antwort Ueberwiesen - Transmis Die SBB haben in den letzten Jahren zusammen mit den anderen an der Verbindung zwischen München, Lindau und der Schweiz beteiligten Bahnen verschiedene Möglichkeiten geprüft, die zu einer Reisezeitverkürzung führen könnten. Dabei wurden auch Neigezüge mit aktiver und passiver Querneige-
30. September 1992 S 933 Interpellation Cavelty einrichtung - also Pendolino, Talgo und Neiko - in die Evaluation einbezogen. Die Untersuchungen der Deutschen Bundesbahn über den Einsatz von Talgo-Fahrzeugen konnten die Wirtschaftlichkeit nicht nachweisen. Bei den von Herrn Cavelty erwähnten Pendolino-Zügen, welche von der Deutschen Bundesbahn auf den Strecken Nürnberg-Bayreuth und Nürnberg-Hof eingesetzt werden, handelt es sich um zweiteilige Dieseleinheiten für den Regionalschnellverkehr. Die Kosten für eine solche Einheit betragen 5,6 Millionen Deutsche Mark.
Dieser Typ wäre laut Deutscher Bundesbahn und SBB nicht geeignet für den Einsatz im internationalen Fernverkehr mit wesentlich höherem Komfortanspruch. Ich sage immer: nach Meinung der SBB. Die beteiligten Bahnen streben mittelfristig den Einsatz von Querneigezügen an. Dabei haben die bisherigen Abklärungen tendenziell gezeigt, dass die vorteilhafteste Lösung mit dem Einsatz von Wagen des Systems Neiko, verbunden mit einem gezielten Ausbau von Engpässen bei den festen Anlagen, zu erreichen ist Dazu gehören z. B. auf SBB-Gebiet der bevorstehende Ausbau des Bahnhofes St Margrethen und der sich im Plangenehmigungsverfahren befindliche Doppelspurausbau zwischen St.
Gallen-St Fiden und Goldau. Auf dem Gebiet der Deutschen Bundesbahn sind Ausbauten auf der eingleisigen Strecke zwischen Buchloe und Hergatz in Form von Doppelspurinseln, Weichenanpassungen und Sicherungen von Bahnübergängen notwendig. Unter diesen Voraussetzungen wären zwischen München und Zürich Reisezeitverkürzungen von zirka 25 bis 30 Minuten zu realisieren. Dagegen bringt der grosse Einsatz von Neigefahrzeugen keine wesentliche Reisezeitverkürzung, weil der Gewinn der höheren Kurvengeschwindigkeit durch zahllose örtliche Geschwindigkeitsreduktionen und Kreuzungshalte weitgehend neutralisiert wird.
Die anfallenden Kosten bei den drei beteiligten Bahnen können im Moment nicht beziffert werden. Die Vorteile der erwähnten Ausbauten wären nicht nur für die Verbindungen zwischen München und der Schweiz, sondern für den gesamten Verkehr auf diesen Strecken von Nutzen. Während zwischen München und Zürich ein Verkehrspotential vorhanden ist, das Investitionen im vorerwähnten Rahmen rechtfertigen kann, ist die Nachfrage zwischen München und Chur - mit Ausnahme einiger Wochenenden im Sommer und während der Wintersportperiode - sehr bescheiden.
Ausserhalb der erwähnten Spitzentage liegt die Besetzung der direkten Kurswagen München-Chur bei durchschnittlich 30 Reisenden im Transit pro Tag und Richtung. Die Stossrichtung der Angebotsverbesserungen liegt deshalb in der Relation München-Zürich, Hand in Hand mit der Verbesserung der Anschlüsse in St Margrethen und nach Graubünden. Im Fahrplan 1993-1995 werden aufgrund der Planung voraussichtlich alle Verbindungen als Eurocity-Züge geführt Mit Ausnahme eines Zugpaares, das weitgehend über Kempten geleitet wird, verkehren alle Züge in doppelter Dieseltraktion zwischen Lindau und München über die etwas kürzere Strecke via Memmingen.
Dadurch lassen sich die Reisezeiten gegenüber dem laufenden Fahrplan noch um zehn bis zwölf Minuten auf knapp über vier Stunden reduzieren. Die Strecke Lindau-München schliesslich ist in die deutsche Bundesverkehrswege-Planung aufgenommen. In Kürze wird eine Arbeitsgruppe, mit Beteiligung der Verkehrsministerien - also auch unseres Departements - sowie der Bahnen gebildet, die Vorschläge für die Planverwirklichung ausarbeiten wird. Auch hier wird uns die Neat-Abstimmung vom letzten Sonntag hilfreich sein.
Cavelty: In der Hoffnung, dass die SBB im Zuge bevorstehender Entwicklungen die Meinung vielleicht doch noch ändern, erkläre ich mich teilweise befriedigt; sonst wäre ich von der Antwort nicht befriedigt
Schluss der Sitzung um 10.45 Uhr La séance est levée à 10 h 45 Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Cavelty Pendolino für die Strecke München-Bregenz-Chur/Zürich
Interpellation Cavelty Engagement de la composition de type Pendolino sur le trajet Munich-Bregenz-Coire/Zurich
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1992 Année Anno
Band V Volume Volume
Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale
Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 07 Séance Seduta
Geschäftsnummer 92.3298 Numéro d'objet Numero dell'oggetto
Datum 30.09.1992 - 08:00 Date Data
Seite 932-933 Page Pagina
Ref. No 20 021 896
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