Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 92-3274 KI-generiert

Federal Council Postulates Water Fee Adjustments

Geschäftsnummer VPB 92-3274
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The parliamentary motions, concerning the adjustment of water resource usage fees, were addressed. The Federal Council proposed converting a motion demanding a return to 1916 real value for water usage fees into a postulate, citing concerns about economic stability, legal certainty, and the potential impact on energy-intensive businesses and international competitiveness. Another motion, calling for a revision of water resource fees to reflect current economic conditions and market value, was also transformed into a postulate. The Council acknowledged the need for fair compensation for water resources but emphasized that significant, rapid increases in fees could be detrimental to the economy and producers.

Legislator-Regeste

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Art. 49 Absatz, Art. 24bis Absatz; Federal Council Postulates Water Fee Adjustments: The Federal Council proposed converting a motion demanding a return to 1916 real value for water usage fees into a postulate, citing concerns about economic stability, legal certainty, and the potential impact on energy-intensive businesses and international competitiveness. Another motion, calling for a revision of water resource fees to reflect current economic conditions and market value, was also transformed into a postulate. The Council acknowledged the need for fair compensation for water resources but emphasized that significant, rapid increases in fees could be detrimental to the economy and producers.

Schlagwörter

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Wertberichtigung Wasserrechtszins Anwaltskosten Wassernutzung parlamentarisches Postulat Abwassergebühr

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 49 Absatz
Modification de l'article 49,1er alinéa du 11 novembre 1992
Art. 24bis Absatz
échéant à l'article 24bis 3e alinéa de la constitution, dans le Grundlage erfolgen.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 49 des Bundesgesetzes über die Nutzbarmachung der Wasserkräfte

The court used this article to address the modification of the water fee maximum.

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Volltext

Motion Danuser 2744 N 18 décembre 1992

II n'y a pas de demande pour de nouvelles lignes à grand débit Des exceptions peuvent être prévues pour les entreprises qui

traversant le Jura C'est pourquoi de tels projets ne figurent ni consomment une grande quantité d'énergie et qui, s'il n'y

dans les plans français ni dans les plans suisses. Cela n'est avait pas de réglementation spéciale, envisageraient un trans-

d'ailleurs pas du tout nécessaire. Il s'agit en premier lieu de fert de leurs activités.

mieux utiliser le réseau existant

Nous sommes persuadés que les besoins de transports trans- Mitunterzeichner-Cosignataires: Baumann, Bäumlin, Bircher

jurassiens iront en croissant dans une Europe en pleine ex- Silvio, Bodenmann, Brunner Christiane, Bundi, Carobbio,

pansion. Cela concerne tant les transports entre le canton du Caspar-Mutter, Columberg, Diener, Dünki, Eggenberger,

Jura et Belfort, région où l'on pourra d'ailleurs trouver une Fankhauser, von Feiten, Giger, Goll, Grendelmeier, Gross An-

jonction avec la future ligne TGV, que les transports entre dreas, Haering Binder, Hafner Rudolf, Hafner Ursula, Haller,

l'ouest du Plateau, la France-Comté et la Bourgogne. Nous Hämmerle, Hollenstein, Jeanprêtre, Keller Anton, Lederger-

sommes tout à fait disposés à collaborer avec la France et les ber, Leemann, Leuenberger Ernst, Maeder, Marti Werner,

chemins de fer concernés pour élaborer des conceptions ré- Meyer Theo, Misteli, Nabholz, Seiler Rolf, Stamm Judith, Stei-

gionales des transports. ger, Strahm Rudolf, Tschäppät Alexander, Vollmer, Wieder-

L'intervention devra toutefois être transmise sous la forme kehr, Züger (42)

d'un postulat L'article 22 de la loi sur les rapports entre les Schriftliche Begründung - Développement par écrit

conseils précise qu'une motion sert à confier au Conseil fédé- Zu Beginn der Wasserkraftnutzung galt es, die Entwicklung

ral le soin de présenter un projet de loi ou d'arrêté fédéral ou derselben nicht mit zu hohen Abgaben zu belasten. So wurde

de prendre une mesure. La fourniture d'un rapport ne remplit anlässlich der Beratungen des Wasserrechtsgesetzes 1913

pas ces conditions. bis 1916 der Wasserzins mit 6 Franken pro Brutto-PS festge-

setzt Dieser Betrag entsprach dem Taglohn eines Facharbei-

Schriftliche Erklärung des Bundesrates ters. Heute wird laut Biga ein Tageslohn von 200 Franken ein-

Déclaration écrite du Conseil fédéral gesetzt. Der Wasserzins beträgt heute jedoch lediglich

Le Conseil fédéral propose de transformer la motion en pos- 54 Franken pro Kilowatt bzw. rund 40 Franken pro Brutto-PS,

tulat d. h. etwa 20 Prozent des realen Wertes von 1916. Das Berg-

gebiet erhält also heute noch rund einen Fünftel des 1916 be-

Ueberwiesen aïs Postulat- Transmis comme postulat schlossenen Betrages. Gesamtschweizerisch betragen die

Wasserzinse 260 Millionen Franken, im Jahre 1989 waren dies

2 Prozent des Elektrizitätsgeschäftes von 13,2 Milliarden Fran-

ken. Davon erhalten die Gebirgskantone inklusive Tessin und

#ST# 92.3274 Alpennordseite rund 80 Prozent oder 210 Millionen Franken

pro Jahr. Dies ist keine angemessene Vergütung für diesen

Motion Danuser einheimischen Rohstoff. Und weil angesichts der gegenwärti-

gen Finanzprobleme des Bundes überall und insbesondere

Aenderung von Artikel 49 Absatz 1 auch zu Lasten des Berggebietes Beiträge gestrichen werden,

des Bundesgesetzes ist eine Anpassung der Wasserzinse doppelt begründet

über die Nutzbarmachung der Wasserkräfte

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

Loi sur l'utilisation vom 11. November 1992

des forces hydrauliques. Rapport écrit du Conseil fédéral

Modification de l'article 49,1er alinéa du 11 novembre 1992

Anlässlich einer vor kurzem durchgeführten Revision des Bun-

desgesetzes über die Nutzbarmachung der Wasserkräfte

(WRG) wurde eine deutliche Erhöhung des Wasserzinsmaxi-

mums durch das Parlament beschlossen. Der Betrag von

Wortlaut der Motion vom 18. Juni 1992 54 Franken pro Kilowatt trat am 1. Januar 1990 in Kraft Es

Der jährliche Wasserzins von heute 54 Franken pro Kilowatt stellt sich die Frage, ob unter Berücksichtigung der Wahrung

Bruttoleistung wird spätestens alle fünf Jahre angemessen er- der Rechtssicherheit und des Grundsatzes von Treu und Glau-

höht, bis er den Realwert des Jahres 1916 erreicht Alsdann ben eine neuerliche Erhöhung des Wasserzinsmaximums

wird er dem Konsumentenpreisindex periodisch angepasst nach so kurzer Zeit angemessen ist. Die Beliehenen müssen

Bis dieser Realwert erreicht ist, kann der Bundesrat zugunsten sich im Bereich der Wasserzinsen auf eine klare politische Li-

der Kantone oder nach kantonaler Gesetzgebung Berechtig- nie stützen können, ohne allzuoft finanzielle Aspekte in den

ten jeweils einen gleich hohen Betrag für die Sicherstellung Konzessionsverhältnissen überprüfen zu müssen. Dies gilt

der Verpflichtungen gemäss Artikel 22 Absätze 3 bis 5 des um so mehr, als die Wasserzinsen nicht die einzigen Leistun-

Wasserrechtsgesetzes (Ausgleichsleistungen) sowie ange- gen sind, die sie zugunsten der Konzedenten erbringen.

messene Beiträge für die Nutzung erneuerbarer Energien Das Programm «Energie 2000» strebt bis ins Jahr 2000 eine

erheben. Erhöhung um 5 Prozent der Energieerzeugung durch Wasser-

Für besonders energieintensive Unternehmungen können kraft an. Der Bund setzt sich im Rahmen dieses Programms für

Ausnahmeregelungen getroffen werden, sofern die Standort- die Entwicklung günstiger Bedingungen für die Produktions-

gebundenheit derselben andernfalls gefährdet wäre. steigerung ein. Die Aufhebung des Wasserzinsmaximums

könnte die gewünschte Entwicklung gefährden. In diesem Zu-

Texte de la motion du 18 juin 1992 sammenhang ist darauf hinzuweisen, dass einige Kantone

La redevance annuelle, qui est aujourd'hui de 54 francs par ki- (beispielsweise BE, LU, SO, SG) den Wasserzins für Kleinkraft-

lowatt théorique, est relevée tous les cinq ans au moins werke aufgehoben oder reduziert haben.

jusqu'à ce qu'elle ait atteint sa valeur réelle de 1916. Ensuite, Für die zusätzliche Abgabe zur Sicherstellung der Verpflich-

elle sera adaptée périodiquement à l'indice des prix à la tungen nach Artikel 22 Absätze 3 bis 5 des Wasserrechtsge-

consommation. setzes bestünde keine Verfassungsgrundlage.

Jusqu'à ce que cette valeur soit atteinte, le Conseil fédéral In einer Zeit, in der das Indexieren der Preise zunehmend in

peut percevoir un montant égal à la redevance annuelle, en fa- Frage gestellt wird, ist es nicht angebracht, neue Indexierun-

veur des cantons ou des ayants droit désignés par les législa- gen einzuführen.

tions cantonales, pour l'accomplissement des obligations qui Aufgrund der verschiedenen Leistungen, die den Beliehenen

leur incombent en vertu de l'article 22, alinéas 3 à 5, de la loi auferlegt werden, könnten bei zu hohen Abgaben Betriebe,

sur l'utilisation des forces hydrauliques (montants compensa- die grosse Energiemengen benötigen, welche sie selber pro-

toires). Il peut également percevoir un montant approprié pour duzieren, einen Transfer ihrer Tätigkeiten ins Ausland in Be-

favoriser l'exploitation des énergies renouvelables. trachtziehen.

18. Dezember 1992 2745 Motion Columberg

Die Anpassung der Obergrenze für den Wasserzins könnte ra- Seit der Beschlussfassung beläuft sich die Teuerung auf über

scher über den Gesetzesweg erfolgen, wenn der Bundesrat 25 Prozent. Bei der damaligen parlamentarischen Beratung

befugt wäre, den in Artikel 49 des WRG festgelegten Betrag wurde leider dem Bundesrat nicht die Kompetenz für eine pe-

periodisch anzugleichen. Obwohl diese Lösung 1985 vom riodische Anpassung des Höchstsatzes an die veränderten

Parlament abgelehnt wurde, sollte sie einer erneuten Prüfung Verhältnisse erteilt. Die Teuerungsanpassung ist jedoch ein

unterzogen werden. elementarer Grundsatz unserer Marktwirtschaft, was auch der

Der Bundesrat ist sich auch der finanziellen Schwierigkeiten Bundesrat mehrfach betont hat. So führte beispielsweise Bun-

bewusst, mit denen Kantone und Gemeinden zu kämpfen ha- desrat Leon Schlumpf bei der Behandlung der Gesetzesrevi-

ben. Er erklärt sich deshalb bereit, die Frage einer Erhöhung sion in der Sitzung des Nationalrates vom 20. Juni 1985 aus:

des höchstzulässigen Wasserzinses zu prüfen und beantragt «Man muss die Teuerung ausgleichen. Das ist eine ganz ele-

die Umwandlung der Motion in ein Postulat. mentare Forderung. Die Vergütung für dieses wertvolle Gut -

es ist übrigens nicht das zur Verfügung gestellte Wasser, son-

Schriftliche Erklärung des Bundesrates dern die Wasserkraft, also Menge plus Gefalle; das Wasser

Déclaration écrite du Conseil fédéral wird nicht verkauft- muss doch insgesamt real in ihrem Wert

Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- erhalten bleiben.» (AB 1985 N 1183).

wandeln. Da eine neue Anpassung der Entschädigung (infolge des

langwierigen parlamentarischen Verfahrens) viel Zeit bean-

Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat sprucht, werden die neuen Ansätze nicht vor 1995 in Kraft tre-

ten können. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfte die Geldentwer-

tung rund 35 Prozent betragen, so dass die Wasserrechtsver-

leiher (Kantone und Gemeinden) einen erheblichen Substanz-

verlust für eine ihrer wenigen Ressourcen erleiden. Die Vorar-

beiten für die Anpassung müssen deshalb unverzüglich ein-

#ST# 92.3279 geleitet werden. -Als Vergleich sei angeführt, dass der Real-

wert des Wasserzinses auf der Grundlage der Ansätze von

Motion Columberg 1916 heute 270 Franken pro Kilowatt betragen würden.

Wasserrechtsgesetz. Uebrigens werden die Stromkonsumenten eine angemes-

sene Anpassung kaum spüren, da die Entschädigung für den

Angemessene und gerechte Wasserzinse Rohstoff «Wasserkraft» lediglich 7 Prozent des Strompreises

Loi sur l'utilisation des forces oder 0,8 Rappen pro Kilowatt beträgt.

hydrauliques. Redevances équitables Bei der Wasserkraft handelt es sich um eine äusserst wert-

volle, preisgünstige, erneuerbare und umweltfreundliche

Energie. Die Entschädigung dieser wertvollen Energie ent-

spricht jedoch nicht dem Marktwert. Deshalb muss im Rah-

men der Revision der Wasserrechtsgesetzgebung eine Lö-

Wortlaut der Motion vom 19. Juni 1992 sung mit einer gerechteren bzw. marktkonformen Wasserzins-

Der Bundesrat wird eingeladen, den eidgenössischen Räten entschädigung gesucht werden.

eine Revision von Artikel 49 des Bundesgesetzes über die Gegenwärtig werden grosse Anstrengungen zur Revitalisie-

Nutzbarmachung der Wasserkräfte vom 22. Dezember 1916, rung der Wirtschaft und zur Deregulierung unternommen. Die

allenfalls unter Einbezug von Artikel 24bis Absatz 3 der Bun- staatliche Preisfestsetzung im Wasserrechtsgesetz passt nicht

desverfassung, zu unterbreiten, mit dem Ziel, den höchstzu- in unser freiheitliches marktwirtschaftliches Ordnungssystem.

lässigen Wasserzins den geänderten Verhältnissen anzupas- Sie ist ein Unikum in unserer Rechts- und Wirtschaftsordnung

sen. Gleichzeitig soll der Bundesrat prüfen, ob auf die gesetzli- und widerspricht den Bemühungen des Bundesrates zur Er-

che Festsetzung einer Obergrenze für den Wasserzins ver- höhung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft

zichtet werden kann. Ein Verzicht auf eine gesetzliche Preisschranke drängt sich

um so mehr auf, als sie damals unter völlig anderen Vorausset-

Texfe de la motion du 19 juin 1992 zungen eingeführt wurde, nämlich um zu verhindern, dass

Le Conseil fédéral est chargé de soumettre aux Chambres un durch zu hohe Wasserzinse die Nutzung der Wasserkraft be-

projet de révision de l'article 49 de la loi du 22 décembre 1916 hindert werden könnte. Heute muss die Abgeltung des Roh-

sur l'utilisation des forces hydrauliques, en se référant le cas stoffes «Wasserkraft» über eine möglichst marktgerechte

échéant à l'article 24bis 3e alinéa de la constitution, dans le Grundlage erfolgen. Dadurch wird ein haushälterischer Um-

but d'adapter la limite supérieure des redevances aux condi- gang mit dieser wertvollen Energie gefördert.

tions actuelles. Il conviendrait également d'examiner la possi- Schliesslich ist eine Anpassung bzw. Neuregelung auch nötig,

bilité de renoncer à limiter la redevance annuelle par la voie lé- um den Berg- und Randgebieten zu ermöglichen, ihre eigene

gislative. Ressourcen besser auszuschöpfen. Diese wertvolle regional-

politische Massnahme kann die mit der europäischen Inte-

Mitunterzeichner - Cosignataires: Baumberger, Bezzola, Bir- gration sich für die Berggebiete ergebenden Probleme etwas

cher Peter, Blatter, Bodenmann, Bonny, Bühler Simeon, mildern.

Bundi, Bürgi, Caccia, Caspar-Hutter, Comby, Cotti, Danuser,

Darbellay, David, Deiss, Dettling, Dormann, Ducret, Eggen- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

berger, Engler, Epiney, Fasel, Grendelmeier, Grossenbacher, vom 11. November 1992

Haller, Hämmerle, Hari, Heberlein, Hildbrand, Jäggi Paul, Jori, Rapport écrit du Conseil fédéral

Keller Anton, Kühne, Ledergerber, Leu Josef, Maeder, Marti du 11 novembre 1992

Werner, Maspoli, Meyer Theo, Nabholz, Raggenbass, Rutis- 1. Anpassung des eidgenössischen Wasserzinsmaximums

hauser, Schmidhalter, Schnider, Segmüller, Seiler Hanspeter, Artikel 49 des Bundesgesetzes vom 22. Dezember 1916 über

Seiler Rolf, Stamm Judith, Steffen, Steinegger, Theubet, die Nutzbarmachung der Wasserkräfte (WRG) legt den gegen-

Tschäppät Alexander, Weder Hansjürg, Wick, Wiederkehr, Zü- wärtigen Höchstsatz auf 54 Franken pro Kilowatt fest. Dieser

ger, Zwahlen.Zwygart (60) Preis trat am 1. Januar 1990 in Kraft und entspricht einer Erhö-

hung um 100 Prozent im Vergleich zur Situation vor der Revi-

Schriftliche Begründung - Développement par écrit sion von 1985. Die Bekämpfung der Teuerung, die Wiederan-

Am 21. Juni 1985 haben die eidgenössischen Räte eine Erhö- kurbelung unserer Wirtschaft sowie die Bedeutung der

hung des Wasserzinsmaximums beschlossen. Die Erhöhung Rechtssicherheit sprechen gegen eine erneute wesentliche

erfolgte stufenweise, die letzte Anfang 1990. Demnach beträgt Erhöhung innerhalb einer kurzen Zeitspanne.

die jährliche Entschädigung heute 54 Franken pro Kilowatt Die Wasserkraft ist eine einheimische und erneuerbare Ener-

Bruttoleistung. giequelle, deren Nutzung unterstützt werden soll. Hohe Was-

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Motion Danuser Aenderung von Artikel 49 Absatz 1 des Bundesgesetzes über die

Nutzbarmachung der Wasserkräfte

Motion Danuser Loi sur l'utilisation des forces hydrauliques. Modification de l'article 49,

1er alinéa

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1992

Année

Anno

Band VI

Volume

Volume

Session Wintersession

Session Session d'hiver

Sessione Sessione invernale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 15

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 92.3274

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 18.12.1992 - 08:00

Date

Data

Seite 2744-2745

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Ref. No 20 022 109

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