Meat Market Price Drop and Farm Viability
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis interpellation addresses the severe price drop in the meat market, particularly for young bulls, which threatens the existence of many farms that do not sell milk. The government acknowledges the price decline is due to oversupply, partly caused by increased domestic cattle and calf production leading to a higher self-sufficiency rate and reduced import duties, which in turn decreased funds available for seasonal surplus management. While some funds from previous years and the current year's budget are being used for voluntary storage of veal and young bull meat, the government states no further measures can be taken due to budget constraints, and that improved prices will only occur with a reduced supply, acknowledging the struggle of mountain farms that rely on this alternative to milk production.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 11 Abs. 2 des Landwirtschaftsgesetzes (LWG, Art. 11 Abs. 1 des Landwirtschaftsgesetzes (LWG; Meat Market Price Drop and Farm Viability: The government acknowledges the price decline is due to oversupply, partly caused by increased domestic cattle and calf production leading to a higher self-sufficiency rate and reduced import duties, which in turn decreased funds available for seasonal surplus management. While some funds from previous years and the current year's budget are being used for voluntary storage of veal and young bull meat, the government states no further measures can be taken due to budget constraints, and that improved prices will only occur with a reduced supply, acknowledging the struggle of mountain farms that rely on this alternative to milk production.
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KI-generiertThis provision is cited as the basis for the federal government's measures to mitigate price collapses on the meat market, specifically by using funds from the 'Rückstellungsfonds Fleisch' for storage operations.
This provision is cited in relation to the federal government's support for agricultural production alternatives in disadvantaged areas, such as calf fattening and suckler cow farming, through contributions to cow keepers without milk delivery.
Volltext
9. Oktober 1992 N 2189 Interpellation Bühler Simeon
Aufgrund der dargelegten Annahmen führen die Berechnun- Beitragszusicherungen für IHG-Hilfe bis zu Beginn dieses Jah-
gen über die Steuerbelastung gemäss geltendem Recht (Wa- res nicht den verfügbaren Mitteln aus dem IHG-Fonds entspre-
renumsatzsteuer und direkte Bundessteuer) und Volksinitia- chen, da dieser nicht mehr geäufnet worden ist Wo stehen wir
tive (Mehrwertsteuer mit kompensatorischem Normalsatz von heute?
10,6 Prozent) zu folgenden Ergebnissen (alle Beträge in Fran-
ken): Testo dell'interpellanza del 3 giugno 1992
Chiedo all'autorità federale competente di informare in merito
Brutto- Waren- Direkte Total Mehr- Mehr- (+) alle attuali disponiblità del fondo LIM, considerato, ad esem-
einkommen umsatz- Bundes- heute wert- oder
steuer steuer steuer Minder- (-) pio, che nel mio Cantone (Ticino) fino all'inizio del corrente
belastung anno i preawisi di contributo federale LIM non corrisponde-
20000 256 0 256 826 + 570 vano alla relativa disponibilità finanziaria federale, non es-
30000 384 0 384 1239 + 855 sendo stato rinnovato il fondo. A che punto siamo?
40000 512 84 596 1652 + 1056
50000 605 196 801 1885 + 1084 Texte de l'interpellation du 3 juin 1992
60000 738 439 1177 2214 + 1037 Je prie l'autorité fédérale responsable d'informer sur les liqui-
70000 868 750 1618 2583 + 965 dités du fonds d'aide aux investissements dans les régions de
80000 984 1141 2125 2880 + 755 montagne, compte tenu du fait que, par exemple, dans mon
90000 1071 1619 2690 3276 + 586 canton, le Tessin, les préavis de contributions fédérales au titre
100000 1370 2207 3577 3860 + 283 de la LIM formulés jusqu'au début de cette année, ne corres-
150000 2055 7452 9507 5790 - 3717 pondent pas aux liquidités financières, étant donné que le
200000 2740 13302 16042 7720 - 8322 fonds n'a pas été renouvelé. Où en sommes-nous?
300000 4110 25639 29749 11580 -18169
500000 6850 50326 57176 19300 -37876 Mitunterzeichner-Cofirmatari-Cosignataires:
Keine - Nessuno - Aucun
Die Tabelle zeigt, dass die Volksinitiative eindeutig zu einer
starken Entlastung hoher Einkommen führt, während sich bei Schriftliche Begründung - Motivazione scritta -
kleinen und mittleren Einkommen Mehrbelastungen ergeben. Développement par écrit
Die Umverteilungswirkung der Initiative dürfte wegen der ver- L'autore rinuncia alla motivazione e desidera una
einfachenden Annahmen, die insbesondere die höhere Spar- risposta scritta
quote der Haushalte mit sehr hohen Einkommen vernachläs-
sigen, in der Tabelle tendenziell sogar etwas unterschätzt sein. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Die starke Wirkung erklärt sich mit der starken Progression der vom 31. August 1992
direkten Bundessteuer, welche dazu führt, dass sich aus der Risposta scritta del Consiglio federale
Summe von Warenumsatzsteuer und direkter Bundessteuer del 31 agosto 1992
heute eine eindeutig progressive Steuerbelastung ergibt Bei Rapport écrit du Conseil fédéral
der Abschaffung dieser beiden Steuern und der Einführung ei- du 31 août 1992
ner Mehrwertsteuer als Kompensationsmassnahme ändert Dal 1975 al 1991, il fondo d'aiuto agli investimenti è stato incre-
sich das Bild radikal: In den Grundzügen kann die am Einkom- mentato di 784 milioni di franchi con mezzi provenienti dal
men gemessene Steuerbelastung dann als proportional be- budget Nello stesso periodo, sono rifluiti nel fondo 189 milioni
zeichnet werden. di franchi provenienti da ammortamenti.
Der Schnittpunkt, wo sich weder eine Mehr- noch eine Minder- Per l'anno 1992, l'importo del budget è stato fissato a 68 mi-
belastung ergibt, liegt übrigens bei einem Bruttoeinkommen lioni di franchi. Il piano di finanziamento per il periodo 1993-
von 105 000 bis 110 000 Franken. Daraus lässt sich aufgrund 1995, prevede un versamento annuo al fondo di 50,4 milioni di
der Statistik der direkten Bundessteuer ableiten, dass durch franchi.
die Volksinitiative nur 8 bis 9 Prozent aller steuerpflichtigen na- Unitamente ai presumibili rimborsi, alle 54 regioni LIM della
türlichen Personen in den Genuss von Minderbelastungen kä- Svizzera potranno essere assegnati sotto forma di mutui i se-
men, während 90 Prozent mehr belastet würden. guenti importi:
1992: 80 milioni di franchi (di cui 6,4 milioni per le regioni del
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- Canton Ticino), 1993: 85 milioni di franchi; 1994: 85 milioni di
tes befriedigt franchi.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra-
tes teilweise befriedigt
#ST# 92.3195
Interpellation Pini
Investitionshilfe für Berggebiete. #ST# 92.3220
Wiederäufnung des Fonds
Interpellanza Pini Interpellation Bühler Simeon
Crediti LIM. Rinnovo fondo Preiszusammenbruch
Interpellation Pini auf dem Fleischmarkt
Aide aux investissements Chute des prix
dans les régions de montagne. sur le marché de la viande
Réapprovisionnement du fonds
Wortlaut der Interpellation vom 12. Juni 1992
Wortlaut der Interpellation vom 3. Juni 1992 Für viele Bauern, die keine Milch in Verkehr bringen, sondern
Ich bitte die zuständigen Bundesbehörden um Auskunft dar- die Milch über die Kälber-und Jungstiermast verwerten, ist der
über, in welchem Umfang gegenwärtig Mittel aus dem IHG- katastrophale Preiszusammenbruch auf dem Fleischmarkt
Fonds zur Verfügung stehen. Diese Frage stellt sich in Anbe- zur Existenzfrage geworden. Der durchschnittliche Kilopreis
tracht der Tatsache, dass z. B. in meinem Kanton (Tessin) die ist zum Beispiel bei Jungstieren von über 7 Franken auf
Interpellation Bühler Simeon 2190 N 9 octobre 1992
4.50 Franken oder um etwa 40 Prozent gefallen. Weil das An- gert werden. Die Mehrschlachtungen 1991 von 45 000 Stück
gebot insbesondere der Jungstiere (Fresser) sich infolge der Rindvieh gegenüber dem Vorjahr Hessen den Selbstversor-
natürlichen Bedingungen auf eine kurze Zeit (April bis Juni) er- gungsgrad beim Rindfleisch auf 97,2 Prozent und beim Kalb-
streckt, kann der Markt in dieser Zeit nicht das ganze Angebot fleisch auf 100,4 Prozent ansteigen. In der Folge gingen die
aufnehmen. Bisher hat die GSF mit Unterstützung des Bundes Importabgaben auf Fleisch noch weiter zurück, und es stan-
durch die Einlagerung das Angebot auf das ganze Jahr ver- den somit weniger Mittel für die saisonale Ueberschussver-
teilt Damit konnten Preiszusammenbrüche im diesjährigen wertung bei Fleisch für 1992 zur Verfügung.
Ausmass vermieden werden. Der in der Interpellation angesprochene Preisrückgang ist vor
In diesem Zusammenhang stelle ich dem Bundesrat folgende allem auf ein überhöhtes Angebot zurückzuführen.
Fragen: Zu den Fragen im einzelnen:
1. Warum hat der Bundesrat dieses Jahr der GSF keine Einla- 1. Die 1992 verfügbaren Mittel aus dem Rückstellungsfonds
gerungen zugestanden, obwohl damit der gewaltige Preis- Fleisch werden vollumfänglich zur Entlastung des Kälber- und
sturz hätte vermieden werden können? Fressermarktes eingesetzt So auch in der freiwilligen Einlage-
2. Ist sich der Bundesrat bewusst, dass bei ständig steigen- rungsaktion 1992, in welcher vom 2. AprilbislO. Juli1992total
den Kosten dieser Preiszusammenbruch bei den Fleischpro- 225 Tonnen Kalb- und 278 Tonnen Fresserfleisch eingelagert
duzenten die Existenz vieler Bauernbetriebe, die keine Milch wurden. Die dadurch entstehenden Kosten werden etwa 2 Mil-
abliefern, bedroht? lionen Franken betragen. Da die Lagerhaltung aus den Ueber-
3. Bei den Betrieben, die keine Milch in Verkehr bringen, han- schussverwertungen der Jahre 1990 und 1991 weitere 7 Millio-
delt es sich im Berggebiet um solche, die unsere abgelegen- nen Franken bis Ende Jahr kosten wird, müssen die Verwer-
sten Gebiete besiedeln und bewirtschaften. Durch die Exi- tungsmassnahmen für Kalb- und Fresserfleisch im erwähnten
stenzgefährdung dieser Betriebe wird gleichzeitig die Besied- Rahmen gehalten werden, und für zusätzliche Massnahmen
lung und Pflege weiter Teile des Berggebietes bedroht Was beim grossen Schlachtvieh bleiben keine Mittel mehr. Am
gedenkt der Bundesrat zu unternehmen, damit diese wichtige, 1. Januar 1992 betrugen die beitragspflichtigen Lagermengen
multifunktionale Aufgabe weiterhin von diesen Betrieben er- noch etwa 4000 Tonnen Bank- und Verarbeitungsvieh sowie
füllt werden kann? etwa 1000 Tonnen Kalb- und Fresserfleisch.
2. Der Bundesrat ist sich der Folgen der ständig steigenden
Texte afe l'interpellation du 12 juin 1992 Kosten und der erfolgten Preisrückgänge auf dem Schlacht-
Pour maints paysans qui ne mettent pas de lait dans le com- viehmarkt bewusst Er weiss indessen auch, dass bessere
merce parce qu'ils l'utilisent pour l'engraissement de veaux Preise und somit auch höhere Einkommen erst wieder nach
et de taurillons, l'effondrement catastrophique des prix sur le einer Reduktion des Angebotes möglich sein werden.
marché de la viande a pris des proportions telles que leur Die Entwicklung des Schlachtviehmarktes für Grossvieh in
existence est menacée. Le prix moyen au kilo pour les tauril- den letzten fünf Jahren hat die Bedeutung der oberen Produk-
lons, par exemple, qui était au-dessus de 7 francs, est tombé tionslimiten in der Schlachtviehordnung im Interesse der
à 4 francs 50, soit une chute de près de 40 pour cent Landwirtschaft eindrücklich bestätigt Ein Rückgang des In-
Comme l'offre de taurillons (broutards) se concentre sur une landanteils im Rindfleischsektor auf 90 Prozent würde einen
brève période (avril à juin), elle ne peut être complètement entsprechenden Anstieg der Preise und der Einkommen be-
absorbée par le marché. Jusqu'ici, la Coopérative pour l'ap- wirken. Die dadurch ermöglichten Mehrimporte würden den
provisionnement en bétail de boucherie et en viande (CBV), Rückstellungsfonds äufnen, so dass bei saisonalen Ueber-
avec le soutien de la Confédération, avait pu répartir la pro- schüssen beim Grossvieh wieder Verwertungsmassnahmen
duction sur toute l'année en recourant à l'entreposage. On möglich wären.
avait pu ainsi éviter un effondrement des prix tel que celui 3. Die Verwendung von Vollmilch zur Aufzucht und Mast von
survenu cette année. Kälbern sowie die Ammen- und Mutterkuhhaltung stellen für
A ce propos, je prie le Conseil fédéral de répondre aux ques- abgelegene Höfe im Berggebiet und in Randregionen viel-
tions suivantes: fach die einzige Alternative zur Verkehrsmilchproduktion dar.
1. Pourquoi n'a-t-il pas autorisé la CBV à recourir cette année Der Bund fördert diese Produktionsalternativen seit 1970 mit
encore à l'entreposage, ce qui aurait permis d'éviter la brutale den Beiträgen an Kuhhalter ohne Verkehrsmilchproduktion.
chute des prix? Von rund zehn Prozent der im Jahre 1990 gezählten
2. Est-il conscient qu'avec la hausse croissante des coûts, cet 792 340 Kühe wird keine Milch abgeliefert Sie wird auf dem
effondrement des prix de la viande menace l'existence de Hof direkt über die Kälbermast oder Aufzucht verwertet Der
nombreux paysans ne livrant pas de lait? Milchmarkt wird dadurch um schätzungsweise 310 Millionen
3. Les exploitations qui ne mettent pas de lait dans le com- Kilogramm entlastet
merce se situent en zone de montagne. Elles occupent et ex- Im Beitragsjahr 1989/90 kamen 10 487 Betriebe mit insgesamt
ploitent donc des régions qui sont parmi les plus reculées de 67 072 beitragsberechtigten Kühen in den Genuss der Bei-
notre pays. La mise en péril de ces exploitations menace ainsi träge. Die Gesamtkosten betrugen 118 Millionen Franken und
le peuplement et l'entretien de vastes régions de montagne. gingen zu Lasten der Milchrechnung.
Que pense entreprendre le Conseil fédéral pour que ces ex- Die Gewährung dieser Beiträge - eine unter verschie-
ploitations puissent continuer à remplir leurs nombreuses et denen Massnahmen des Bundes zugunsten der Berglandwirt-
importantes fonctions? schaft - zeigt die anerkannte Bedeutung dieser Regionen so-
wie den Willen zur Erhaltung der ihnen angemessenen Bewirt-
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bezzola, Binder, Bürgi, Co- schaftung und Pflege.
lumberg, Hämmerle, Hari, Hess Otto, Maurer, Müller, Rutis-
hauser, Schnider, Schwab, Wittenwiler (13) Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra-
tes nicht befriedigt
Schriftliche Begründung-Développement par écrit
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
eine schriftliche Antwort
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
vom 31. August 1992
Rapport écrit du Conseil fédéral
du 31 août 1992
Zur Milderung der Trockenheitsschäden hat der Bundesrat im
Herbst 1991 16 Millionen Franken à fonds perdu für den
Schlachtviehmarkt zur Verfügung gestellt Dadurch konnten
etwa 4000 Tonnen Fleisch von grossem Schlachtvieh eingela-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Bühler Simeon Preiszusammenbruch auf dem Fleischmarkt
Interpellation Bühler Simeon Chute des prix sur le marché de la viande
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1992
Année
Anno
Band V
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3220
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 09.10.1992 - 08:00
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Data
Seite 2189-2190
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