Textile and Clothing Industry's EU Market Access
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court examined the integration of the textile and clothing industry into the European single market, finding that the European Economic Area (EEA) agreement was insufficient in this regard, particularly concerning passive outward processing and origin rules. The court concluded that full participation would only be possible with full membership in the European Community and urged the government to explore transitional solutions, either bilateral or multilateral, to address the industry's vital interests and mitigate further losses in the crucial EU market.
Legislator-Regeste
KI-generiertTextile and Clothing Industry's EU Market Access: neuen Zinskonditionen in der Regel sogar vorteilhafter. Der Li- tes integriert beziehungsweise kumuliert wurden.
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KI-generiertVolltext
18. Dezember 1992 N 2753 Postulat Keller Rudolf
Ab 1. Januar 1993 wird eine neue Finanzierungsvereinbarung Schriftliche Begründung - Développement par écrit
zwischen der Schweizerischen Bankiervereinigung und dem Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist zu Recht enttäuscht
Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement zur Anwen- über den in ihrem Gebiet unbefriedigenden materiellen Gehalt
dung kommen. Danach kann jeder Pflichtlagerhalter, unab- des EWR-Vertrages. Die wesentlichsten Forderungen in be-
hängig von seiner Grosse oder individuellen Bonität, sein La- zug auf den passiven Veredelungsverkehr und die Vereinfa-
ger bei den Geschäftsbanken zum günstigen Libor-Satz (Ab- chung der Ursprungsregeln wurden nicht erfüllt. Eine volle
kürzung für «London inter-bank offered rate») finanzieren. Da- Teilnahme am europäischen Binnenmarkt für die Textilwirt-
bei kann er zwischen Laufzeiten von drei, sechs oder zwölf schaft wird deshalb erst bei einem Beitritt der Schweiz zur EG
Monaten wählen. Der Bund garantiert die gewährten Kredite. möglich sein.
Diese Garantie erlaubt dem Schuldner, den günstigen Libor in Von einem einzigen europäischen Markt im Sinne des EWR
Anspruch zu nehmen. Damit leistet der Bund indirekt seinen kann nur gesprochen werden, wenn auch im Textil- und Be-
Beitrag zur Verbilligung der Pflichtlagerfinanzierung. Die kleidungsbereich mindestens die zollrechtliche Diskriminie-
Schweizerische Nationalbank wird im Rahmen ihrer Ge- rung im passiven Veredelungsverkehr beseitigt wird. Die Tex-
schäftsbedingungen weiterhin bereitsein, Pflichtlagerwechsel til- und Bekleidungsindustrie ist die viertwichtigste Exportindu-
zu rediskontieren. strie der Schweiz und kann weitere Verluste auf dem für sie ent-
3. Mit dieser neuen Finanzierungsform wird der gesetzliche scheidenden EG-Markt nicht länger hinnehmen. Dies gilt um
Auftrag, die Kreditbeschaffung zu niedrigem Zins zu ermögli- so mehr, als auch für den Warenverkehr mit Osteuropa die ent-
chen, erfüllt. Auch den Anliegen des Postulates ist damit Rech- sprechenden Abkommen der Efta mit denen der EG nicht ab-
nung getragen. Im Vergleich zur bisherigen Lösung sind die gestimmt und auch nicht im Sinne eines gemeinsamen Mark-
neuen Zinskonditionen in der Regel sogar vorteilhafter. Der Li- tes integriert beziehungsweise kumuliert wurden.
bor wird normalerweise nur beim Interbankgeschäft oder für Der EWR-Vertrag ist mangelhaft, wenn er lebenswichtige Inter-
erstklassige Schuldner und ab 5 Millionen Franken gewährt. essen von Teilen der Industrie nicht berücksichtigt. Der Bun-
Dank der Bundesgarantie gilt dieser Satz nun für alle Pflicht- desrat soll rasch nach Möglichkeiten suchen, tragbare Ueber-
lagerhalter. Ohne die neuen Finanzierungsvereinbarung hät- gangslösungen für den Textil- und Bekleidungsbereich zu fin-
ten 90 Prozent der Pflichtlagerhalter aufgrund ihres zu kleinen den. Dabei sind entweder bilaterale oder multilaterale (zusam-
individuellen Volumens nicht die Möglichkeit, sich zu Libor- men mit den anderen Efta-Staaten) Möglichkeiten ins Auge zu
Bedingungen zu refinanzieren. Für den Bund ändert sich auf- fassen.
grund der neuen Finanzierungsform nichts. Sein Engagement
beschränkt sich weiterhin auf die Garantieerklärung gegen- Schriftliche Erklärung des Bundesrates
über den Banken. vom 2. November 1992
Déclaration écrite du Conseil fédéral
Schriftliche Erklärung des Bundesrates du 2 novembre 1992
Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Der Bundesrat beantragt, das Postulat als erfüllt abzu-
schreiben. Ueberwiesen - Transmis
Abgeschrieben - Classé
#ST# 92.3306
Postulat Keller Rudolf
#ST# 92.3171 Hilfe für Langzeitarbeitslose
Aide aux chômeurs de longue durée
Postulat Loeb François
Integration
der Textil- und Bekleidungsindustrie
in den europäischen Binnenmarkt
Wortlaut des Postulates vom 24. August 1992
Intégration au marché unique Es ist zu prüfen, ob ausgesteuerten Arbeitslosen, deren offizi-
européen de l'industrie elle Arbeitslosenentschädigung im Rahmen der eidgenössi-
des textiles et de l'habillement schen Bestimmungen abgelaufen ist, bei frei werdenden Stel-
len-wo möglich-eine Anstellung (temporär oder fest) beider
Bundesverwaltung oder in öffentlich-rechtlichen Institutionen
angeboten werden kann. Der Gesamtbestand an Stellen soll
dadurch also nicht erhöht werden.
Wortlaut des Postulates vom 1. Juni 1992 Weiter ist zu prüfen, ob verbindliche Arbeitseinsatzprogramme
Der Integrationsstand im Textilbereich wird auch nach einer für alle Langzeitarbeitslosen durchgeführt werden können,
allfälligen Ratifizierung des EWR-Vertrages durch Volk und wobei der Lohn mindestens existenzsichernd sein müsste.
Stände unbefriedigend bleiben. Der Bundesrat wird eingela-
den zu prüfen, welche Schritte zu unternehmen sind, damit Texte du postulat du 24 août 1992
auch die Textil- und Bekleidungsindustrie mit Inkraftsetzung II convient d'examiner s'il est possible d'offrir à des chômeurs
des EWR am europäischen Binnenmarkt teilnehmen kann. en fin de droit des emplois (temporaires ou fixes) dans l'admi-
nistration fédérale ou dans des institutions de droit public, lors-
Texte du postulat du 1er juin 1992 que des postes se libèrent et que les conditions le permettent
Dans le domaine de l'industrie textile, le degré d'intégration Une telle mesure ne doit pas entraîner d'augmentation du
restera insuffisant même au cas où peuple et cantons approu- nombre total des postes de travail.
veraient l'Accord EEE. Le Conseil fédéral est invité à examiner En outre, il convient d'examiner si des programmes d'occupa-
quelles mesures devraient être prises pour que l'industrie des tion obligatoires peuvent être mis en place pour tous les chô-
textiles et de l'habillement puisse également participer au mar- meurs de longue durée. Dans ce cas, la rémunération devrait
ché unique européen à l'entrée en vigueur de l'Accord EEE. assurer aux bénéficiaires au moins le minimum vital.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Cavadini Adriano, Dünki, Mitunterzeichner-Cosignataires: Bischof, Borradori, Maspoli,
Gros Jean-Michel, Heberlein, Stucky.Wyss Paul (6) Ruf, Stalder, Steffen (6)
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Loeb François Integration der Textil- und Bekleidungsindustrie in den
europäischen Binnenmarkt
Postulat Loeb Intégration au marché unique européen de l'industrie des textiles et de
l'habillement
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1992
Année
Anno
Band VI
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3171
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 18.12.1992 - 08:00
Date
Data
Seite 2753-2753
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Pagina
Ref. No 20 022 122
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