Housing Cost Inflation: Federal Law Review Motion
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe motion requested a review of all federal provisions related to housing construction to identify their inflationary effects on building costs. The government agreed to analyze these provisions, list their pros and cons, and propose necessary revisions. While acknowledging concerns about rising housing costs, the government pointed out that many cost factors, such as building codes and zoning, are primarily controlled by cantons and municipalities, and that evolving quality demands from residents also contribute. Therefore, the government proposed converting the motion into a postulate, indicating a willingness to investigate the matter further within existing research frameworks rather than undertaking a comprehensive review of all federal laws.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 10 MO; Housing Cost Inflation: Federal Law Review Motion: The government agreed to analyze these provisions, list their pros and cons, and propose necessary revisions. While acknowledging concerns about rising housing costs, the government pointed out that many cost factors, such as building codes and zoning, are primarily controlled by cantons and municipalities, and that evolving quality demands from residents also contribute. Therefore, the government proposed converting the motion into a postulate, indicating a willingness to investigate the matter further within existing research frameworks rather than undertaking a comprehensive review of all federal laws.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the reasoning regarding the military organization, but not used in the dispositive orders.
Volltext
Motion Scheidegger 2164 N 9 octobre 1992
Schrittliche Stellungnahme des Bundesrates Texte de la motion du 18 mars 1992
vom 24. August 1992 Le Conseil fédéral est chargé d'examiner la totalité des dispo-
Rapport écrit du Conseil fédéral sitions du droit fédéral ayant trait à la construction de loge-
du 24 août 1992 ments et ce, sous l'angle des effets inflationnistes qu'elles
Der Bundesrat teilt grundsätzlich die Ansicht der Motionäre, peuvent avoir sur les prix à la construction; il établira égale-
dass der Arbeitgeber Bund seinen spezifischen Beitrag zur ment la liste de leurs avantages et de leurs inconvénients; en-
Unterstützung der partnerschaftlichen Teilung der Betreu- fin, il mettra en chantier les révisions qui s'imposeront au vu
ungsarbeit leisten kann. des résultats obtenus.
Mit den am 18. Dezember 1991 beschlossenen Weisungen
über die Verbesserung der Vertretung und der beruflichen
Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine -Aucun
Stellung des weiblichen Personals in der allgemeinen Bun-
desverwaltung setzte er ein weiteres klares Zeichen dafür,
dass einerseits die Bundesverwaltung den Frauen in den ver-
Schriftliche Begründung-Développement par écrit
schiedenen Tätigkeitsbereichen der Verwaltung und auf allen
Die Hypothekarzinserhöhungen der letzten Jahre haben auf
Hierarchiestufen offenstehen will und dass andererseits fami-
Bundesebene zu Panikreaktionen geführt, die an den eigentli-
lien- und partnerschaftsfreundliche Arbeitsbedingungen, so
chen Problemen vorbeizielen. Mit Staatseingriffen wie den
zum Beispiel Teilzeitstellen auch in höheren Funktionen, ver-
dringlichen Bundesbeschlüssen, mietrechtlichen Bestimmun-
mehrt geschaffen werden sollen.
gen und parlamentarischen Initiativen wurde Symptombe-
Um die Weisungen umzusetzen, erarbeiten die Bundeskanz-
kämpfung betrieben. Die neuen Regulierungen führen zu ei-
lei, die Generalsekretariate und die Bundesämter zurzeit ei-
nem permanenten Trend hin zu planwirtschaftlichen Zustän-
gene Frauenförderungsprogramme. Dabei ist es ihnen freige-
den. Damit wird der dringend erforderliche Markt auf dem
stellt, mittels einer Quotenregelung die jeweils gesetzten Ziele,
Wohnungssektor nicht nur unnötig behindert, er wird effektiv
beispielsweise bei Anstellungen, zu erreichen.
verunmöglicht
Die Arbeitsgruppe «Arbeitszeit 2000», die verwaltungsintern
Bodenpolitische Massnahmen, Baupolizeivorschriften, Ein-
eine zukunftsgerichtete Arbeitszeitpolitik zuhanden des Bun-
schränkungen der Umweltschutzgesetzgebung, Natur- und
desrates erarbeitet, wird von den Motionären aufgeworfenen
Heimatschutzbestimmungen und nicht zuletzt unverhältnis-
Punkte (Recht auf Reduktion der Arbeitszeit bei Betreuungs-
mässige Baunormen haben das ihre dazu beigetragen, dass
aufgaben von Angehörigen, Ueberzeitverbot für Betreuungs-
das Bauen im allgemeinen und der Wohnungsbau im beson-
pflichtige und Elternurlaub) in ihre Ueberlegungen einbezie-
deren teurer und teurer wurden.
hen. Einen Urlaub für die Betreuung kranker Familien-
In früheren Jahren halfen tiefe Hypothekarzinse noch über
angehöriger respektive für die Organisation der ersten Riege
diese Hindernisse hinweg.
kennt die Bundesverwaltung bereits seit vielen Jahren.
Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass wir vor allem im Woh-
Das «militärische Weitermachen» ist im Bundesgesetz über
nungsbau über unsere Verhältnisse leben. Eine Durch-
die Militärorganisation (MO) im Artikel 10 dahingehend gere-
schnittswohnung kostet weit mehr, als sich eine Durch-
gelt, dass Angehörige der Armee verpflichtet werden können,
schnittsfamilie leisten kann. Diese unbefriedigende Situation
einen bestimmten Grad zu bekleiden, eine Funktion oder ein
muss dringend korrigiert werden. Miet- und Hypothekarzins-
Kommando zu übernehmen und den dafür vorgeschriebenen
zuschüsse sind dabei ebensowenig erfolgversprechend wie
Dienst zu leisten. Am 8. März 1990 hat sich der Nationalrat im
eine von anderen Massnahmen isolierte Revision irgendwel-
Rahmen der Beratung über die Teilrevision der MO letztmals
cher Verordnung wie z. B. der revisionsbedürftigen, kostenin-
deutlich für die Beibehaltung des erwähnten Artikels 10 aus-
tensiven Lärmschutzverordnung. Die Kosten von Neuwoh-
gesprochen. Allerdings bemüht sich die Armee, im Rahmen
nungen sind so weit von einer volkswirtschaftlich verantwort-
des Vernünftigen und Möglichen immer wieder auf individu-
baren Grössenordnung entfernt, dass nur eine gesamtheitli-
elle Bedürfnisse, so auch auf allfällige Betreuungspflichten,
che Lösung, die sämtliche wohnbaurelevanten Faktoren be-
Rücksicht zu nehmen.
rücksichtigt, genügen kann.
Da einige Punkte der Motion zurzeit in der Umsetzung sind re-
In diesem Sinne wird der Bundesrat beauftragt, sämtliche für
spektive noch geprüft werden sollen, erscheint dem Bundes-
den Wohnungsbau relevanten Bestimmungen des Bundes-
rat eine Umwandlung in ein Postulat als angebracht
rechts einer Ueberprüfung bezüglich baukostentreibender
Wirkung zu unterziehen, eine Gegenüberstellung von Vor-
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
und Nachteilen auszuarbeiten und je nach Ergebnis die er-
Déclaration écrite du Conseil fédéral
forderlichen Revisionen dieser Bestimmungen in die Weg zu
Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu-
leiten.
wandeln.
Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
vom 13. Mai 1992
Rapport écrit du Conseil fédéral
du 13 mai 1992
#ST# 92.3105 Der Bundesrat teilt die Besorgnis des Motionärs über die
Preissteigerungen im Wohnungsbau. Hauptverantwortlich
Motion Scheidegger sind die jüngeren Entwicklungen auf den Boden- und Hypo-
thekarmärkten. Daneben existiert eine Vielzahl nachgeordne-
Reduktion der Kosten im Wohnungsbau ter Kostenfaktoren, die zum überdurchschnittlichen Kostenan-
Construction de logements. stieg im Wohnungsbau beitragen. Dazu gehören verschie-
Réduction des coûts dene gesetzliche und andere Normen, doch ist zu beachten,
dass gerade die kostenwirksamsten Regelungen häufig aus-
serhalb des Einflussbereiches des Bundes liegen. So sind für
die Baugesetzgebung, die Baupolizeivorschriften, das Pla-
nungsrecht und andere Bestimmungen in erster Linie die Kan-
Wortlaut der Motion vom 18. März 1992 tone und Gemeinden zuständig. Was die ebenfalls kostenrele-
Der Bundesrat wird beauftragt, sämtliche für den Wohnungs- vanten Qualitätsanforderungen an einzelne Bauleistungen be-
bau relevanten Bestimmungen des Bundesrechts einer Ueber- trifft, werden sie von den Berufs- und Branchenverbänden der
prüfung bezüglich baukostentreibender Wirkung zu unterzie- Bauwirtschaft festgelegt Obwohl diese Normen öffentlich-
hen, eine Gegenüberstellung von Vor-und Nachteilen auszuar- rechtlich unverbindlich sind, setzen sie sich nicht zuletzt auch
beiten und die dem Ergebnis entsprechenden erforderlichen deshalb durch, weil sie die gestiegenen Ansprüche vieler
Revisionen dieser Bestimmungen in die Wege zu leiten. Wohnungsnachfrager widerspiegeln.
9. Oktober 1992 N 2165 Motion der christlichdemokratischen Fraktion
Verglichen mit den genannten Faktoren sind die Bundesvor- 2. le développement et le renforcement interne des ETS et des
schriften als Quellen möglicher Kostensteigerungen von ge- ESCEA, ainsi que sur leur reconnaissance au titre d'écoles
ringerer Bedeutung. Separate Wirkungsanalysen für jede ein- professionnelles supérieures. La réforme touchera les horai-
zelne der in Frage kommenden Bestimmungen würden im res d'études, les finances, la dotation en personnel et les équi-
Verhältnis zum möglichen Nutzen ausserordentliche Aufwen- pements. Elle donnera aux ETS les moyens d'accélérer le
dungen verursachen. transfert de savoir et de technologie vers les petites et les
Der Bundesrat ist jedoch bereit, das Anliegen nach Möglich- moyennes entreprises;
keit zu prüfen. So wird im Rahmen der Wohnungsmarkt- und 3. le perfectionnement des enseignants, qui sera systémati-
Bauforschung das technische, architektonische und organi- quement encouragé à tous les niveaux, afin qu'ils puissent re-
satorische Potential zur Reduktion der Baukosten untersucht lever les nouveaux défis qui leur seront lancés.
Diese Studien dürften zeigen, in welchen Bereichen Einspa-
rungen grundsätzlich möglich sind, welche Hindernisse be- Sprecherin - Porte-parole: Grossenbacher
stehen und wie diese beseitigt werden könnten. Erste Anhalts-
Schriftliche Begründung
punkte dazu wird ein Baukostenvergleich mit dem Ausland lie-
Gut qualifizierte, einsatzbereite Mitarbeiter auf allen Stufen
fern, der gegenwärtig durchgeführt wird.
und ein im internationalen Standard hohes Bildungsniveau
gelten als wesentliche Bestimmungsfaktoren der Innovations-
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
fähigkeit einer Gesellschaft und damit der Wettbewerbsfähig-
Déclaration écrite du Conseil fédéral
keit von Volkswirtschaften. Durch zeitgemässe Ausbildung
Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu-
und Qualifizierung lassen sich nicht nur die mit dem laufend
wandeln.
stattfindenden wirtschaftlichen Wandel verbundenen Anpas-
sungsprobleme besser bewältigen, sondern es werden damit
Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat
auch Wege zu neuen Perspektiven geebnet
Für das schweizerische Bildungssystem stellt sich die Auf-
gabe, rascher auf die neuen Qualifikationsanforderungen an
die Erwerbstätigen reagieren zu können und die Phasen von
Schul- und beruflicher Erstausbildung noch besser aufeinan-
#ST# 92.3206 der abzustimmen. Zudem gilt es, auf der Basis einer breiten
Allgemeinbildung und einer bedarfsgerechten Berufsausbil-
Motion dung ein flexibles System von Weiterbildungsmöglichkeiten
der christlichdemokratischen Fraktion aufzustellen. Bei der Schaffung der Voraussetzungen zur An-
passung der Qualifikationsstruktur der Erwerbstätigen an die
Reform des schweizerischen Veränderungen in den Qualifikationsanforderungen der Ar-
Aus- und Weiterbildungssystems beitsplätze kommt den Unternehmen auch in Zukunft eine
Motion grosse Bedeutung zu. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht ist es
du groupe démocrate-chrétien jedoch wichtig, dass auch für kleinere Unternehmen, welche
Formation de base insbesondere in bezug auf Weiterbildung betriebsbedingte
et formation continue. Engpassfaktoren aufweisen, Kooperationsmodelle entwickelt
werden, welche die Möglichkeit zu einer verbesserten Zusam-
Réforme du système suisse menarbeit mit Berufs-, Ingenieur- und Hochschulen schaffen.
Eine blosse Erhöhung der Anzahl der Aus- und Weiterbil-
dungsplätze allein reicht nicht aus, um den sich laufend verän-
dernden Verhältnissen auf dem Arbeitsmarkt gerecht zu wer-
den. Es ist auch vermehrt darauf zu achten, dass künftig die
Wortlaut der Motion vom 9. Juni 1992
beruflichen Aus-, Fortbildungs- und Umschulungsmassnah-
Der Bundesrat wird eingeladen, in Zusammenarbeit mit den
men stärker als bisher mit der Arbeitsnachfrage abgestimmt
Kantonen Vorschläge für eine Reform des schweizerischen
und die jeweiligen Berufswahlentscheidungen von einer nüch-
Aus- und Weiterbildungssystems zu erarbeiten, welche die
ternen und sachbezogenen Aufklärung über die voraussichtli-
Anpassungsfähigkeit der schweizerischen Volkswirtschaft
chen Nachfrageentwicklungen auf den Arbeitsmärkten unter-
stärken soll. Im Vordergrund stehen:
stützt werden.
1. die Reform der Berufsausbildung im Sinne der Stärkung der
allgemeinbildenden Komponenten und der erhöhten Durch- Développement par écrit
lässigkeit zwischen den verschiedenen Bildungsstufen; dabei Deux facteurs déterminent pour l'essentiel la capacité d'inno-
sind die Arbeiten zur Schaffung einer Berufsmaturität konse- vation d'une société et l'aptitude d'une économie à relever le
quent weiterzuführen; défi de la concurrence; c'est, d'une part, l'existence - à tous
2. der Ausbau und die innere Stärkung der HTL und HWV so- les échelons - d'un personnel hautement qualifié et motivé,
wie deren Aufwertung zu Fachhochschulen; die Reform muss c'est, d'autre part, un niveau de formation générale supérieur
sowohl die Lehrpläne, die finanziellen, personellen als auch in- à la moyenne des autres pays. Donner aux individus une for-
frastrukturellen Ausstattungen einschliessen; die HTL sind da- mation moderne et une qualification adéquate, ce n'est pas
bei in die Lage zu versetzen, den Wissens- und Technologie- seulement leur apprendre à mieux venir à bout des problèmes
transfer in Richtung kleine und mittlere Unternehmen zu ver- d'adaptation inhérents aux mutations constantes que connaît
breiten und zu beschleunigen; l'économie, c'est aussi leur ouvrir de nouveaux horizons.
3. die Weiterbildung der Ausbildner auf allen Stufen des Bil- Pour le système suisse de formation, il en résulte la nécessité
dungssystems ist gezielt zu fördern, damit diese ihrerseits den de réagir avec plus de célérité aux nouveaux défis lancés aux
erhöhten Anforderungen gerecht werden. salariés en matière de qualification, et l'obligation de mieux
adapter la phase de la formation scolaire à la phase de la pre-
Texte de la motion du 9 juin 1992 mière formation professionnelle. Il s'agira de mettre sur pied
Le Conseil fédéral est invité à élaborer, en collaboration avec un système de perfectionnement suffisamment souple qui
les cantons, des propositions de réforme du système suisse s'appuiera sur ces deux piliers. Les entreprises continueront à
de formation et de perfectionnement en vue de renforcer la ca- être investies d'une grande responsabilité, à savoir qu'elles
pacité d'adaptation de notre économie. Il mettra l'accent sur: devront - en assurant les conditions - continuer à faire en
1. la réforme de la formation professionnelle en donnant plus sorte que leurs salariés puissent adapter leur qualification aux
de poids à la partie formation générale et en multipliant les mutations dont leur emploi fera l'objet II s'agira encore, dans
possibilités de passage d'un niveau déformation à l'autre. Ce l'intérêt de l'économie en général, de développer des modèles
faisant, il continuera résolument les travaux de mise sur pied de coopération destinés aux petites entreprises, lesquelles,
de la maturité professionnelle; de par la nature des choses, n'ont pas les moyens d'assurer
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Scheidegger Reduktion der Kosten im Wohnungsbau
Motion Scheidegger Construction de logements. Réduction des coûts
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1992
Année
Anno
Band V
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3105
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 09.10.1992 - 08:00
Date
Data
Seite 2164-2165
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Pagina
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