Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 92-3040 KI-generiert

Federal Council Rejects Study on Microwaved Food Health Risks

Geschäftsnummer VPB 92-3040
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Council responded to a postulate requesting a study on potential health risks from microwaved food. The Council cited existing international studies and a report from the Federal Office of Public Health confirming the safety of microwaved food when used properly. They also noted that a study cited by the postulate was not from a recognized institution and its authors had distanced themselves from its conclusions, leading the Council to reject the request for a new study.

Legislator-Regeste

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Art. 93 al. 1 LTF; Federal Council Rejects Study on Microwaved Food Health Risks: The Council cited existing international studies and a report from the Federal Office of Public Health confirming the safety of microwaved food when used properly. They also noted that a study cited by the postulate was not from a recognized institution and its authors had distanced themselves from its conclusions, leading the Council to reject the request for a new study.

Schlagwörter

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gesundheitliche Risiken Lebensmittelsicherheit Gesundheitswesen Humanforschung nicht ionisierende Strahlung trotz medizinischer Bedenken

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 93 al. 1 LTF

Cited to declare the appeal inadmissible as it concerned a non-final decision.

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Volltext

19. Juni 1992 N 1211 Postulat Gross Andreas

Wendungsmöglichkeiten zu wählen, die für die betroffenen Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

Staaten einen optimalen Nutzen bringen und gleichzeitig den vom 29. April 1992

Geberländern die Möglichkeit einzuräumen, den Einsatz der Rapport écrit du Conseil fédéral

Gelder zu begleiten. du 29 avril 1992

3. Einsatz der Osteuropahilfe zur Sanierung der Kernkraft- In den letzten Jahren ist die Bevölkerung wiederholt durch Be-

werke hauptungen und Vermutungen über die Sicherheit von Mikro-

Die Schweiz verfügt über hervorragende Nuklearfachleute, die wellenkochgeräten und der darin zubereiteten Speisen verun-

angesichts der Situation in unserem Land aber sukzessive ab- sichert worden.

wandern. Es liegt nahe, diese im Rahmen der Osteuropahilfe Das Bundesamt für Gesundheitswesen hat aus diesem

zur Ueberprüfung und eventuell Sanierung der dortigen Kern- Grunde einen ausführlichen Bericht erarbeitet und im März

kraftwerke einzusetzen. Damit könnte folgendes erreicht dieses Jahres publiziert (BAG-Bulletin Nr. 92/10). Diese Arbeit

werden: stützt sich auf gründliche wissenschaftliche Abklärungen, wel-

-Verringerung der Gefahr eines weiteren Kernkraftwerkun- che auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aner-

falls in Osteuropa, kannt werden. Diese Studien gelangen alle zum selben ein-

-Verbesserung der Energieversorgung der osteuropäischen deutigen Schluss, dass der sachgemässe Gebrauch von Mi-

Länder, krowellenkochgeräten und der Genuss von darin zubereiteter

- Sinnvoller Einsatz der Osteuropahilfe, Nahrung ungefährlich sind.

- Kontrolle über den Einsatz der Gelder, Bei der von der Postulantin erwähnten Studie (im «Journal

- Gute aussenpolitische Initiative der Schweiz, Franz Weber» Nr. 19, Januar 1992) handelt es nicht um eine

- Demonstration schweizerischer Kompetenz im Nuklearbe- Studie der ETH Lausanne, sondern um eine Arbeit, für welche

reich, die betreffenden Autoren auf individueller Basis verantwortlich

- Bremsung der Abwanderung schweizerischer Nuklearfach- zeichnen. Die ETH Lausanne erachtet die Schlussfolgerungen

leute. aus der Studie als wissenschaftlich nicht abgestützte persönli-

che Hypothesen der Autoren (Pressemitteilung der ETH Lau-

Schriftliche Erklärung des Bundesrates sanne vom 24. Januar 1992). Co-Autor Professor Blanc, wis-

vom 6. Mai 1992 senschaftlicher Mitarbeiter an der ETH Lausanne, hat sich sel-

Déclaration écrite du Conseil fédéral ber öffentlich von den im «Journal Franz Weber» publizierten

du 6 mai 1992 Schlussfolgerungen distanziert (Erklärung vom 27. Januar

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. 1992).

Da die Unbedenklichkeit des sachgemässen Gebrauchs von

Ueberwiesen - Transmis Mikrowellenkochgeräten in verschiedenen international aner-

kannten Studien wiederholt bestätigt wurde, besteht kein An-

lass, erneut Studien dieses Inhaltes in Auftrag zu geben.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates

#ST# 92.3040 Déclaration écrite du Conseil fédéral

Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzuschreiben.

Postulat Haering Binder

Gesundheitsschäden durch Nahrungsmittel, Abgeschrieben - Classé

die mit Mikrowellen erhitzt worden sind

Nocivité de la cuisine

au four à micro-ondes #ST# 92.3131

Postulat Gross Andreas

Wahrnehmung

Wortlaut des Postulates vom 31. Januar 1992 der Persönlichkeitsrechte

Der Bundesrat wird aufgefordert, eine Studie in Auftrag zu ge- im Berufssport

ben, welche eine umfassende Klärung möglicher Gesund-

heitsschäden durch Nahrungsmittel, welche mit Mikrowellen Sauvegarde des droits

erhitzt worden sind, zum Ziele hat de la personnalité

dans le sport professionnel

Texte du postulat du 31 janvier 1992

Le Conseil fédéral est prié de faire réaliser une étude visant à

déterminer tous les aspects de la nocivité potentielle des ali-

ments chauffés au four à micro-ondes.

Wortlaut des Postulates vom 20. März 1992

Mitunterzeichner - Cosignataires: Bäumlin, Bodenmann, Der Bundesrat wird gebeten, die heute im Berufssport von Ver-

Bühlmann, Danuser, Diener, Fankhauser, Gross Andreas, bänden und Vereinen in Anspruch genommene Rechtspre-

Hafner Ursula, Hämmerle, Hollenstein, Jöri, Leemann, Leuen- chungsautonomie im Hinblick auf ihre Auswirkungen für die

berger Ernst, Mauch Ursula, Misteli, Steiger, Strahm Rudolf, Persönlichkeitsrechte betroffener Sportler zu überprüfen.

Tschäppät Alexander, Thür, Züger (20) Ebenso sollte geprüft werden, welche Massnahmen sich auf-

drängen, um den allgemein gültigen Vorschriften des Arbeits-

Schriftliche Begründung - Développement par écrit und Vertragsrechts sowie den verfassungsmässig verbürgten

Ergebnisse einer Studie der ETH Lausanne belegen, dass Ge- Freiheitsrechten auch in diesem Bereich Nachachtung zu ver-

sundheitsschäden durch Nahrungsmittel, welche mit Mikro- schaffen. Dabei ist das Augenmerk vor allem jenen hochpro-

wellen erhitzt worden sind, entgegen bisheriger Auffassung fessionalisierten Sportarten zu widmen, wo Transfers eine

nicht ausgeschlossen werden können. Dieser Umstand hat in grosse Bedeutung haben.

der Bevölkerung zu Verunsicherungen und Befürchtungen

geführt Texte du postulat du 20 mars 1992

Nach Aussage der Forschenden sind die Ergebnisse dieser Le Conseil fédéral est prié d'examiner le droit que s'arrogent

Studie erst als vorläufig zu bezeichnen. Weitere Untersuchun- fédérations et associations de disposer à leur guise des spor-

gen sind somit dringend, um die notwendigen Grundlagen im tifs professionnels, en violation des droits de la personnalité.

Hinblick auf allenfalls notwendige Massnahmen zu liefern. En outre, il devrait étudier les mesures qui s'imposent afin que

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Haering Binder Gesundheitsschäden durch Nahrungsmittel, die mit Mikrowellen

erhitzt worden sind

Postulat Haering Binder Nocivité de la cuisine au four à micro-ondes

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1992

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Sommersession

Session Session d'été

Sessione Sessione estiva

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 16

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 92.3040

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 19.06.1992 - 08:00

Date

Data

Seite 1211-1211

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Ref. No 20 021 289

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