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92.045 • VB CH 92.045 KI-generiert

ILO Convention Ratification and Customs Tariff Equalization

Geschäftsnummer 92.045
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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This document addresses two distinct matters: the ratification of an International Labour Organization convention concerning working conditions in the hospitality industry and proposed customs tariff measures. Regarding the convention, the court determined that Switzerland already met its requirements through existing legislation and collective agreements, and ratification was recommended out of solidarity with international labor standards. For the customs tariff measures, the court approved a decision to equalize import duties on breadcrumbs regardless of packaging, rectifying a previous disparity that favored retail packaging and caused market distortions, thereby aligning with the law's intent to compensate for raw material handicaps.

Legislator-Regeste

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Art. 9 Absatz, Art. 1 Absatz, Art. 66 al. 1 LTF; ILO Convention Ratification and Customs Tariff Equalization: Regarding the convention, the court determined that Switzerland already met its requirements through existing legislation and collective agreements, and ratification was recommended out of solidarity with international labor standards. For the customs tariff measures, the court approved a decision to equalize import duties on breadcrumbs regardless of packaging, rectifying a previous disparity that favored retail packaging and caused market distortions, thereby aligning with the law's intent to compensate for raw material handicaps.

Schlagwörter

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Ratifikation eines Staatsvertrags Arbeitsgerichtsbarkeit Tarifgenehmigung internationale Schiedsgerichtsbarkeit Haager Übereinkommen kantonale Begründung
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 al. 1 LTF

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Volltext

Conférence internationale du Travail. 78e session 1116 2 décembre 1992

II n'y a que la Société cynologique suisse qui a affirmé que #ST# 92.045 cette interdiction était disproportionnée, exagérée et qu'elle ne devait dès lors pas être retenue d'une manière absolue par Internationale Arbeitskonferenz. la Suisse. La Société cynologique suisse, à l'appui de son re- 78. Tagung fus, faisait remarquer que l'intervention est opérée sur des chiots de deux ou trois jours de vie, à un moment où leur sys- Conférence internationale du Travail. tème nerveux n'est pas encore totalement développé et où 78e session l'animal ressent moins la douleur que par la suite. A l'argument que la coupe de la queue ne cause presque pas de dou- Botschaft und Beschlussentwurf vom 29. April 1992 (BBIIII741) leur, on peut opposer cependant qu'il s'agit, qu'on le veuille Message et projet d'arrêté du 29 avril 1992 (FF III 737) ou non, d'une intervention qui n'est faite que pour des raisons esthétiques et qui prive l'animal d'un moyen de communication. D'une manière générale, la tendance de la protection des animaux en Europe est de limiter les interventions chirurgicales également sur les animaux de rente. On a indiqué, dans les Antrag der Kommission milieux vétérinaires suisses, Monsieur Rhyner, que les argu- Eintreten ments que citait notamment la Société cynologique, selon Proposition de la commission quoi en réalité la santé des chiens se trouverait compromise Entrer en matière ou plus difficile sans l'ablation de la queue, que toute une série de raisons plus fondamentales que les seules raisons esthéti- Seiler Bernhard, Berichterstatter: Das vorliegende Uebereinques, en réalité ne résistaient pas à l'examen et que cette pratikommen hat zum Ziel, die Arbeitsbedingungen, die Ausbilque était en substance et pour l'essentiel quasi exclusivement dung und die beruflichen Perspektiven im Gastgewerbe zu faite au nom de raisons esthétiques. C'est cet élément qui a verbessern. Es ist noch nicht in Kraft getreten. Als bisher einzienlevé la décision. L'unanimité des milieux consultés a donc ges europäisches Land hat Finnland seine Ratifizierungsabconduit l'autorité à ne pas suivre les recommandations de la sicht geäussert Von selten der EG-Länder sind noch keine Ra- Société cynologique suisse et, dès lors, le Conseil fédéral tifizierungsabsichten geäussert worden. Es darf aber ann'entend pas faire usage de la clause d'exception prévue dans genommen werden, dass unsere Nachbarn diesem Uebercette convention de 1987. einkommen Nr. 172 früher oder später ebenfalls beitreten Ce sont ces raisons fondamentales qui nous conduisent à werden. vous suggérer d'accepter cette convention dans tous ses élé- Als Uebereinkommen hat es programmatischen Charakter. ments et dans toute son articulation. Der ratifizierende Staat hat damit grossen Handlungsspielraum für die Anwendung auf nationaler Ebene, sei dies durch Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen die Gesetzgebung oder - wie primär bei uns in der Schweiz - Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière durch sozialpartnerschaftliche Regelungen. Deshalb sieht das Uebereinkommen auch keine detaillierten Bestimmungen Detailberatung - Discussion par articles vor. Es gewährt den betroffenen Arbeitnehmern einen Anspruch auf angemessene Normalarbeitszeit, angemessene Titel und Ingress, Art. 1,2 tägliche und wöchentliche Mindestruhezeit, einen entspre- Antrag der Kommission chenden Ausgleich in Form von Freizeit oder Lohn für Arbeit Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates an Feiertagen, einen in regelmässigen Abständen ausbezahlten Grundlohn, welcher vom Trinkgeld unabhängig ist Titre et préambule, art. 1,2 Schliesslich lässt das Uebereinkommen auch die Möglichkeit Proposition de la commission offen, einerseits gewisse Kategorien von Betrieben oder Ar- Adhérer au projet du Conseil fédéral beitnehmern vom Geltungsbereich auszuschliessen und andererseits den Geltungsbereich auf verwandte Betriebe, die Angenommen -Adopté Dienstleistungen für den Fremdenverkehr erbringen, auszudehnen. Vor allem diese beiden Möglichkeiten erleichtern Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble eine flexible Anwendung dieses Uebereinkommens. Für Annahme des Entwurfes 37 Stimmen Analysiert man die Bestimmungen im Lichte unserer schwei- (Einstimmigkeit) zerischen Gesetzgebung, dann stellt man fest, dass unser positiv rechtliches System unter Einschluss der Praxis auf dem Gebiet der Gesamtarbeitsverträge den Anforderungen dieses An den Nationalrat - Au Conseil national Uebereinkommens genügt In der Kommission ist deshalb mit Recht die Frage gestellt worden, wie sinnvoll es sei, ein Abkommen zu unterzeichnen, dessen Forderungen bei uns bereits durch entsprechende Gesetze und Gesamtarbeitsverträge erfüllt sind. Die Kommission liess sich schliesslich von folgenden Argumenten überzeugen: Die Schweiz ist Gründungsmitglied der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO). Heute gehören ihr übrigens 153 Staaten an. Wir Schweizer haben seit der Gründung die Praxis verfolgt, immer dann, wenn Uebereinkommen beschlossen worden sind, deren Voraussetzungen wir erfüllen, rasch zu ratifizieren. In jenen Fällen, in denen wir die Voraussetzungen noch nicht erfüllt haben, ist die Ratifikation erst nach den entsprechenden Anpassungen vorgeschlagen worden. Im vorliegenden Fall ist keine gesetzliche Aenderung oder Anpassung notwendig; es werden sich für uns auch keine speziellen Probleme stellen. Das wichtigste Argument aber, warum wir Schweizer dieses Abkommen ratifizieren sollten, ist, dass wir es aus Solidarität mittragen sollten. Dabei denken wir an die grosse Zahl von Ausländern, die bei uns in der Gastronomie angestellt sind. Schon sehr früh verbreitete sich der gute Ruf unserer Hôtellerie in der ganzen Welt. Das ist Grund genug, uns auch dafür 2. Dezember 1992 1117 Zolltarifarische Massnahmen 1992/1

einzusetzen, dass die Gastronomie weltweit eine menschen- Massnahmen gestützt auf das Bundesgesetz über die Einwürdige Berufsgattung bleibt Als bekanntes Tourismusland und Ausfuhr von Erzeugnissen aus Landwirtschaftsprodukten mit Hotelfachschulen, an denen auch viele Ausländer ausge- Bis anhin wurde Paniermehl bei der Ausfuhr je nach Aufmabildet werden, dürfen wir ruhig einmal bei den ersten sein, die chung infolge der Anwendung verschiedener Standardrezepeine Ratifizierung vollziehen, und damit für andere ein deutlituren unterschiedlich belastet. Paniermehl in Detail-Aufmaches Zeichen setzen. chung unterlag infolge seiner Einreihung im Gebrauchszollta- Die einstimmige Kommission empfiehlt Ihnen, auf den Entwurf rif 1986 in einer Residualposition einer etwa 40 Prozent zu zum Bundesbeschluss betreffend das Uebereinkommen niedrigen Einfuhrbelastung im Vergleich zu der korrekten Be- (Nr. 172) über die Arbeitsbedingungen in Hotels, Gaststätten lastung von Paniermehl in Engros-Aufmachung. Diese Tatsaund ähnlichen Betrieben einzutreten und ihm zuzustimmen. che widerspricht dem Sinn und Zweck des Gesetzes, wonach in verarbeiteten Landwirtschaftsprodukten das Rohstoffhandi- Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen cap auszugleichen ist, und führte zudem zu Marktstörungen. Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière Der Bundesrat beschloss deshalb am 13. Mai 1992, Paniermehl ohne Rücksicht auf dessen Aufmachung ab 1. Juli 1992 Detailberatung - Discussion par articles der gleichen Importbelastung zu unterstellen.

Titel und Ingress, Art. 1,2 M. Cavelty présente au nom de la commission le rapport écrit Antrag der Kommission suivant: Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Selon l'article 9 premier alinéa de la loi du 9 octobre 1986 sur Titre et préambule, art. 1,2 le tarif des douanes et l'article premier 3e alinéa de la loi fédé- Proposition de la commission rale du 13 décembre 1974 sur l'importation et l'exportation de Adhérer au projet du Conseil fédéral produits agricoles transformés, le Conseil fédéral est tenu de présenter chaque semestre un rapport sur les mesures prises Angenommen -Adopté en exécution des compétences prévues dans les lois susmentionnées. L'Assemblée fédérale décide du maintien de ces Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble mesures. Für Annahme des Entwurfes 39 Stimmen Mesures fondées sur la loi sur le tarif des douanes Dagegen 1 Stimme Le 18 juin 1992, le Conseil fédéral a décidé de mettre provisoirement en vigueur, dès le 1 er juillet 1992, les taux des droits de douane résultant de l'Accord de libre-échange entre les pays An den Nationalrat-Au Conseil national de l'AELE et la République federative tchèque et slovaque (RFTS) et de l'échange de lettres entre la Suisse et la RFTS concernant l'arrangement bilatéral sur le commerce des produits agricoles. L'accord lui-même a déjà été approuvé par les Chambres fédérales au cours de la session d'automne 1992. Mesures fondées sur la loi fédérale sur l'importation et l'exportation de produits agricoles transformés L'importation de la chapelure était soumise auparavant à des #ST# 92.061 charges différentes selon le conditionnement Suite au classement de la chapelure conditionnée pour la vente au détail Zolltarif arische Massnahmen 1992/1 dans le tarif d'usage 1986 sous une position résiduelle, la Tarif des douanes. Mesures 1992/I charge à l'importation était environ de 40 pour cent trop basse par rapport à celle correcte pour la chapelure en gros. Cet état Bericht und Beschlussentwurf vom 19. August 1992 (BBIV1110) de fait va à rencontre du sens et du but de la loi citée en exer- Rapport et projet d'arrêté du 19 août 1992 (FF V1056) gue, laquelle vise la compensation du handicap pour les ma- Beschluss des Nationalrates vom 30. November 1992 tières agricoles de base incorporées dans les produits agrico- Décision du Conseil national du 30 novembre 1992 les transformés, et causait de plus des dérangements du marché. Le 13 mai 1992, le Conseil fédéral a décidé d'uniformiser, dès le 1er juillet 1992, la charge d'importation pour la chapelure, sans égard à son conditionnement. Herr Cavelty unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht: Antrag der Kommission Die einstimmige Kommission beantragt Ihnen, auf die Vorlage Gemäss Artikel 9 Absatz 1 des Zolltarifgesetzes vom 9. Oktoeinzutreten und dem Bundesbeschluss über die Genehmiber 1986 und Artikel 1 Absatz 3 des Bundesgesetzes vom gung von zolltarifarischen Massnahmen zuzustimmen. 13. Dezember 1974 über die Einund Ausfuhr von Erzeugnissen von Landwirtschaftsprodukten muss der Bundesrat halb- Proposition de la commission jährlich über die Zollmassnahmen berichten, die er in Aus- La commission à l'unanimité vous propose d'entrer en matière übung der in den vorerwähnten Erlassen enthaltenen Befuget d'approuver l'arrêté fédéral portant approbation de mesunisse getroffen hat Die Bundesversammlung entscheidet res touchant le tarif des douanes. über das weitere Inkraftbleiben der Massnahmen. Der vorliegende Bericht bezieht sich auf folgende Mass- Cavelty, Berichterstatter: Es ist alles im schriftlichen Bericht nahmen: enthalten. Massnahmen gestützt auf das Zolltarifgesetz Der Bundesrat beschloss am 18. Juni 1992, die sich aus dem Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Freihandelsabkommen zwischen den Efta-Ländern und der Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik (CSFR) sowie dem Briefwechsel zwischen der Schweiz und der CSFR betreffend die bilaterale Vereinbarung über den Detailberatung - Discussion par articles Handel mit landwirtschaftlichen Gütern ergebenden Zollansätze vom 1. Juli 1992 an vorläufig anzuwenden. Dem Vertrag Titel und Ingress, Art. 1,2 selber haben die eidgenössischen Räte schon anlässlich der Antrag der Kommission Herbstsession 1992 zugestimmt. Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Internationale Arbeitskonferenz. 78. Tagung

Conférence internationale du Travail. 78e session

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1992 Année Anno

Band VI Volume Volume

Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale

Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati

Sitzung 03 Séance Seduta

Geschäftsnummer 92.045 Numéro d'objet Numero dell'oggetto

Datum 02.12.1992 - 08:00 Date Data

Seite 1116-1117 Page Pagina

Ref. No 20 022 236

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