Sheltered Workshops for Disabled and Unemployed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe government is considering relaxing regulations to allow sheltered workshops for the disabled and workshops for the unemployed to operate under the same roof, as this has proven positive in practice and is economically beneficial in smaller cantons. Currently, the law requires workshops for the disabled to primarily employ individuals with a significant degree of disability, a rule that is stricter than the enabling legislation. The government has indicated that while a single workshop can house both disabled individuals and the unemployed, a workshop qualifying for disability insurance subsidies must meet the specific criteria of predominantly employing individuals with disabilities, a threshold not met by workshops primarily for the unemployed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 73 vor, Art. 73 que, Art. 100 RAI, Art. 73 IVG, Art. 100 IVV; Sheltered Workshops for Disabled and Unemployed: Currently, the law requires workshops for the disabled to primarily employ individuals with a significant degree of disability, a rule that is stricter than the enabling legislation. The government has indicated that while a single workshop can house both disabled individuals and the unemployed, a workshop qualifying for disability insurance subsidies must meet the specific criteria of predominantly employing individuals with disabilities, a threshold not met by workshops primarily for the unemployed.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the dispositive to define the legal basis for the insurance's contributions to public institutions and workshops that carry out integration measures.
Cited in the dispositive to specify the conditions under which a protected workshop must operate, particularly regarding the employment of disabled individuals.
Volltext
20. März 1992 N 639 Interpellation Theubet
insbesondere auch ans PSI, werden die Kenntnisse auf dem #ST# 91.3428
neuesten Stand von Wissenschaft und Technik gehalten.
Was den zukünftigen Bedarf anbetrifft, gilt es festzuhalten, Interpellation Theubet
dass aufgrund vermehrter Altersrücktritte in den kommenden
zehn Jahren im Nuklearbereich in der Schweiz mit einer gewis- Invalidenversicherung.
sen personellen Ablösung zu rechnen ist. In diesem Sinne ist Grosszügigere Réglemente
der Nachwuchsbedarf mittelfristig zunehmend. Assurance-invalidité.
Unter der Annahme, dass sich die genannten Interessenten
Assouplissement du Règlement (RAI)
zusätzlich zu den schweizerischen auch weiterhin auf auslän-
dische Fachkräfte und Institutionen abstützen können, sieht
der Bundesrat aus heutiger Sicht auch in der Zukunft keinen
Mangelan Personal im Nuklearbereich für die Bewältigung an-
stehender Aufgaben. Eine gute Mischung von schweizeri-
schen und ausländischen Fachleuten ist für den internationa- Wortlaut der Interpellation vom 13. Dezember 1991
len Erfahrungsaustausch wichtig und erwünscht; sie gibt für Das Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG) sieht
unser Land zu keinen Bedenken Anlass. in Artikel 73 vor, dass die Versicherung Beiträge an die Errich-
Diese Ausführungen lassen sich - wenn auch nur aufgrund tung von öffentlichen Anstalten und Werkstätten gewährt, die in
von Schätzungen - mit Zahlen belegen: Im Bereich der Kern- «wesentlichem Umfang» Eingliederungsmassnahmen durch-
technik sind in der Schweiz etwa 200 Akademiker beschäftigt. führen. Artikel 100 der Verordnung über die Invalidenversiche-
Unter der Annahme, dass die Beschäftigungsdauer rund rung (IW) bestimmt, dass die geschützte Werkstätte «dauernd
20 Jahre beträgt, benötigt man 10 Hochschulabsolventen überwiegend Invalide» beschäftigen muss; diese Formulie-
jährlich. Falls die Hälfte aus den genannten Gründen im Aus- rung wird in Ziffer 1 des Rundschreibens des Bundesamtes für
land rekrutiert wird, genügen die unter Frage 2 aufgeführten Sozialversicherung (BSV) über die Betriebsbeiträge an Werk-
Absolventenzahlen für den Restbedarf. stätten für die Dauerbeschäftigung Invalider wiederaufgenom-
Aehnliches ergibt sich für die rund 250 im Fachbereich be- men. Das Gesetz ist also weniger streng als die zwei anderen
schäftigten HTL-Absolventen. Unter gleichen Annahmen wie Texte.
für die Akademiker beträgt der jährliche Bedarf 10 bis 15 aus- Nun erweist es sich aberinderPraxisalssehrpositiv, Strukturen
gebildete Spezialisten. Dafür würde die Zahl der in der anzubieten, die es erlauben, unter dem gleichen Dach ge-
Schweiz ausgebildeten Studenten gemäss Frage 2 ebenfalls schützte Werkstätten und Werkstätten für die Beschäftigung
genügen. Arbeitsloser zusammenzufassen. In den kleineren Kantonen,
4. Zur Verstärkung der Nachwuchsförderung hat das PSI in in denen es nur eine beschränkte Zahl von betroffenen Perso-
den letzten drei Jahren die Zusammenarbeit mit den Hoch- nen gibt, ist eine solche Lösung überdies wirtschaftlich interes-
schulen im Bereich Kerntechnik ausgebaut Mit der Aufrecht- sant.
erhaltung bestehender und Schaffung neuer attraktiver For- Ist der Bundesrat bereit, seine Weisungen und die des BSV im
schungsprogramme und Forschungseinrichtungen, die so- Sinne einer Lockerung zu ändern, die es erlauben würde, ge-
wohl Zukunfts- als auch Gegenwartsbezug aufweisen, wird schützte Werkstätten und Werkstätten für die Beschäftigung
versucht, vermehrt Studenten anzuziehen und diese für die Er- Arbeitsloser zusammenzufassen?
greifung einer Laufbahn auf dem Gebiet der Kerntechnik zu
motivieren. Texte de l'interpellation du 13 décembre 1991
Der Bundesrat teilt die Meinung des Interpellanten, wonach La LAI prévoit en son article 73 que l'assurance alloue des sub-
der Nachwuchsförderung eine wichtige Rolle zukommt, damit ventions pour la construction d'établissements et d'ateliers
der heutige Bestand an Fachleuten auch in der Zukunft für die publics qui appliquent des mesures de réadaptation «dans
Schweiz erhalten werden kann. Auch für den Fall eines Aus- une proportion importante». L'article 100 RAI précise que l'ate-
stiegs aus der Kernenergie müsste über die kommenden Jahr- lier protégé doit occuper «à demeure et en majorité des invali-
zehnte zur Lösung kerntechnischer Aufgaben der Grossteil des», notion qui est reprise au chiffre 1, de la circulaire de
des heutigen Bestandes erhalten werden können. Der Bun- l'OFAS sur les subventions aux frais d'exploitation des ateliers
desrat wird sich dafür einsetzen, dass das Angebot an Ausbil- d'occupation permanente pour invalides. La loi est donc
dungsmöglichkeiten auch in den kommenden Jahren im bis- moins rigide que les deux autres textes.
herigen Umfang aufrechterhalten werden kann. Or, en pratique, il s'avère très positif d'offrir une structure pou-
Der Bundesrat wird die Kantone dazu ermuntern, an ihren HTL vant réunir ateliers protégés et ateliers d'occupation de chô-
die Förderung dieses Gebietes in der bisherigen Weise beizu- meurs sous le même toit Dans les petits cantons, où les per-
behalten, und er wird darüber hinaus versuchen, die Energie- sonnes concernées sont en nombre limité, une telle possibilité
wirtschaft zur Unterstützung dieses Förderungskonzeptes ge- est en outre économiquement intéressante.
winnen zu können. Le Conseil fédéral est-il disposé à modifier ses directives et
celles de l'OFAS dans le sens d'un assouplissement permet-
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- tant la réunion des ateliers protégés et des ateliers d'occupa-
tes teilweise befriedigt. tion de chômeurs?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Cotti, Darbellay, Deiss, Du-
cret, Epiney, Gobet, Zwahlen (7)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
L'auteur renonce au développement et demande une
réponse écrite.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
vom 27. Januar 1992
Rapport écrit du Conseil fédéral
du 27 janvier 1992
Un atelier peut, sans autre, accueillir aussi bien des invalides
que des chômeurs.
Toutefois, pour être admis comme atelier pour invalides au
sens de l'article 100 RAI et bénéficier des subventions de l'Ai, il
doit, comme le précise le règlement, avoir un taux de participa-
tion dû à l'invalidité égal ou supérieur à 50 pour cent. Nous pré-
cisons également que l'OFAS ne subventionne que les cas Al.
Interpellation Aubry 640 N 20 mars 1992
Nous n'envisageons pas de changement pour cette disposi- Ce n'est pas une brochure destinée à l'information sur le sida,
tion actuellement en vigueur. Un atelier occupant en majorité mais à une incitation à la perversion sexuelle. Elle incite à la
des chômeurs ne pourrait pas être considéré comme un éta- débauche, est vicieuse et perverse et moralement inadmissi-
blissement pour invalides. En effet, un atelier subventionné ble.
par l'OFAS exige une structure et une mise en place d'activités Lorsqu'on sait qu'en 1990,1,7 million de francs ont été versés
spécialement conçues pour les invalides, c'est-à-dire pour à l'Aide suisse contre le sida, qu'en 1991,1,9 million sont pré-
des personnes qui ne peuvent ni exercer une activité lucrative vus, je prie le Conseil fédéral:
dans des conditions normales, ni être réadaptées sur le plan 1. de contrôler cet organe afin que de telles publications, qui
professionnel. portent atteinte à la morale n'existent plus,
2. de retirer immédiatement et de détruire cette brochure
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- «Sexe plus sûr pour hommes de cuir» publiée en allemand et
tes teilweise befriedigt en français,
3. de ne plus permettre au représentant de l'Office fédéral de
la santé de siéger dans le Comité Aide suisse contre le sida et
de lui retirer ses subventions. Des enfants et des adolescents,
des femmes peuvent être gravement perturbés par de telles
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publications qui dépassent largement les revues pornographi-
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ques publiées dans des kiosques.
Interpellation Aubry
Finanzierung Mitunterzeichner - Cosignataires: Antille, Bezzola, Bühler Si-
obszöner und sadomasochistischer meon, Burckhardt, Büttiker, Cavadini Adriano, Cincera, Cou-
Broschüren durch den Bund chepin, Coutau, Daepp, Dubois, Eggly, EppenbergerSusi, Eti-
que, Fäh, Fischer-Seengen, Frey Claude, Frey Walter, Friderici
Brochure obscène Charles, Graf, Guinand, Hari, Heberlein, Jeanneret, Kohler,
et sado-masochiste Leuba, Loeb François, Loretan, Martin Paul-René, Massy,
financée par la Confédération Mauch Rolf, Müller-Meilen, Neuenschwander, Perey, Petit-
pierre, Philipona, Reimann Maximilian, Revaclier, Ruf, Rutis-
hauser, Rychen, Sager, Savary-Vaud, Seiler Hanspeter, Spalti,
Steffen, Steinegger, Tschuppert, Weber-Schwyz, Wyss, Zölch,
Zwingli (52)
Wortlaut der Interpellation vom 25. September 1991
Unter dem Vorwand der Aids-Prävention hat die Aids-Hilfe Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Schweiz eine aufwendige Broschüre veröffentlicht, die sado- L'auteur renonce au développement et demande une
masochistische und perverse Praktiken zeigt. Unter dem Titel réponse écrite.
«Safer Sex für Ledermänner» werden in dieser Broschüre äus-
serst obszöne Ausdrücke verwendet und Photographien von Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
sexuellen Perversionen bis zur Sodomie gezeigt vom 26. Februar 1992
Diese Broschüre wurde ursprünglich von der Gruppe Rapport écrit du Conseil fédéral
«Loge 70» publiziert und war für Homosexuelle gedacht Sie du 26 février 1992
wurde von der Aids-Hilfe Schweiz übernommen und vom Bun- Le Conseil fédéral n'entend pas relâcher ses efforts pour lutter
desamt für Gesundheitswesen finanziert. Sie ist sogar für Ju- contre le sida L'Office fédéral de la santé publique (OFSP)
gendzentren, Berufsschulen usw. bestimmt. n'étant pas en mesure d'effectuer lui-même tous les travaux de
Bei dieser Broschüre handelt es sich nicht um eine Informa- prévention, des mandats sont confiés à des tiers pour les ac-
tionsschrift über Aids, sondern um eine Anstiftung zu sexueller tions s'adressant à des groupes spécifiques. L'Association
Perversion. Sie verführt zur Unzucht, ist unsittlich, pervers und suisse contre le sida (ASS) est l'un de ces mandataires qui,
moralisch verwerflich. pour accomplir son travail, doit recourir à des brochures d'in-
Angesichts der Tatsache, dass 19901,7 Millionen Franken an formation spécifiques aux groupes visés. Le contenu des bro-
die Aids-Hilfe Schweiz bezahlt worden sind und dass 1991 da- chures financées par la Confédération doit se limiter aux infor-
für 1,9 Millionen Franken vorgesehen sind, fordere ich den mations nécessaires à la prévention.
Bundesrat auf: Le Conseil fédéral est lui aussi de l'avis que le contenu de la
1. diese Vereinigung besser zu kontrollieren, um künftig sol- brochure Safer Sex Hard va au-delà des buts de la prévention
che Publikationen, welche die Moral verletzen, zu verhindern; du sida Aussi l'Association suisse contre le sida a-t-elle reçu
2. sowohl die französische wie die deutsche Ausgabe der Bro- l'ordre de cesser immédiatement sa distribution. L'OFSP a
schüre «Safer Sex für Ledermänner» unverzüglich einzuzie- saisi le stock des brochures et les a fait détruire. A l'avenir,
hen und zu vernichten; avant d'accorder une aide financière pour des brochures de
3. den Vertreter des Bundesamtes für Gesundheitswesen aus prévention, l'OFSP consultera un organisme indépendant
dem Ausschuss der Aids-Hilfe Schweiz zurückzuziehen und Le Conseil fédéral examinera de quelle façon on peut assurer
der Aids-Hilfe Schweiz die Subventionen zu entziehen. la pluralité souhaitée dans la prévention, tout en rendant en-
Kinder, Jugendliche und Frauen können durch solche Publi- core plus effectif le contrôle des fonds investis. A cette occa-
kationen, deren Inhalt weit über die an Kiosken erhältlichen sion, il examinera également l'opportunité pour l'OFSP d'avoir
pornographischen Zeitschriften hinausgeht, ernsthaft geschä- un représentant au comité de l'Association suisse contre le
digt werden. sida
Texte de l'interpellation du 25 septembre 1991 Präsident: Die Interpellantin ist von der Antwort des Bundes-
Sous le couvert de prévention contre le sida, l'Aide suisse rates teilweise befriedigt
contre le sida a publié une brochure luxueuse démontrant des
pratiques sado-masochistes et obscènes. Sous le titre «Sexe
plus sûr pour hommes de cuir», la brochure emploie un lan-
gage extrêmement ordurier et des photographies de perver-
sion sexuelle qui vont jusqu'à la sodomie.
Cette brochure, initialement publiée par le groupe «Loge 70»
et destinée aux homosexuels, a été reprise par l'Aide suisse au
sida et financée par l'Office fédéral de la santé. Elle est même
destinée aux maisons de jeunes, aux écoles professionnelles,
etc.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Theubet Invalidenversicherung. Grosszügigere Réglemente
Interpellation Theubet Assurance-invalidité. Assouplissement du Règlement (RAI)
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1992
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 12
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.3428
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 20.03.1992 - 08:00
Date
Data
Seite 639-640
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Pagina
Ref. No 20 021 080
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