Swiss Agriculture Support Measures and Tax Proposals
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis document contains a series of postulates and the Swiss Federal Council's responses. One postulate requests an examination of measures to support Swiss agriculture in a changing international environment, specifically by extending a tax to food products and levying an agricultural percentage on an existing tax, in response to anticipated drastic reductions in agricultural prices due to trade liberalization. The Federal Council agrees to consider this postulate, acknowledging the potential severe impact on farmers and the need for financial support beyond ordinary budgets to ensure the industry can continue its essential functions.
Legislator-Regeste
KI-generiert91.3422, 90.546, 91.3393, 91.3403; Swiss Agriculture Support Measures and Tax Proposals: One postulate requests an examination of measures to support Swiss agriculture in a changing international environment, specifically by extending a tax to food products and levying an agricultural percentage on an existing tax, in response to anticipated drastic reductions in agricultural prices due to trade liberalization. The Federal Council agrees to consider this postulate, acknowledging the potential severe impact on farmers and the need for financial support beyond ordinary budgets to ensure the industry can continue its essential functions.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis is the business number for the postulate concerning the agricultural percentage and ICHA in favor of agriculture, which was accepted.
This is the business number for the postulate concerning cartel law between Switzerland and the EU, for which a report was requested.
This is the business number for the postulate concerning liberalization of public procurement, for which a study was requested.
This is the business number for the postulate concerning a special supplement to the local allowance for PTT personnel, which was accepted.
Volltext
20. März 1992 N 631 Postulat Tschuppert Karl
Es liegt auf der Hand, dass bei Aktienbesitz durch die AHV- #ST# 91.3422
Fonds Wettbewerbsneutralität und der Verzicht auf Beherr-
schung von Unternehmen eingehalten werden müssen. Postulat Tschuppert Karl
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Landwirtschaftsprozent
vom 12. Februar 1992 ICHA en faveur de l'agriculture
Déclaration écrite du Conseil fédéral
du 12 février 1992
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
Wortlaut des Postulates vom 12. Dezember 1991
Damit die schweizerische Landwirtschaft in einem internatio-
nal veränderten Umfeld auch in Zukunft ihre Aufgaben im In-
teresse der Bevölkerung wahrnehmen kann, ersuche ich den
#ST# 91.3403 Bundesrat, folgende Massnahmen zu prüfen:
- Ausdehnung der Wust auf die Lebensmittel (Aenderung der
Postulat Zisyadis Freiliste);
Sonderzuschlag zum Ortszuschlag - Erhebung eines Landwirtschaftsprozentes auf der beste-
für das PTT-Personal henden Wust.
Personnel des PTT. Allocation
complémentaire à l'indemnité de résidence Texte du postulat du 12décembre 1991
Afin que l'agriculture suisse puisse - dans l'intérêt de la popu-
lation - continuer à assurer ses tâches dans le nouvel environ-
nement international, je prie le Conseil fédéral d'examiner les
mesures suivantes que sont:
Wortlaut des Postulates vom 10. Dezember 1991 - l'assujettissement des produits alimentaires à l'ICHA (modi-
Das Eidgenössische Personalamt richtet den PTT-Angestell- fication de la liste franche);
ten je nach Wohnort einen Sonderzuschlag zum Ortszuschlag - le prélèvement sur l'ICHA existant d'un pour cent en faveur
aus. de l'agriculture.
Während die meisten grossen Städte (Genf, Zürich, Bern) als
ganze Agglomerationen berücksichtigt sind, beschränkt sich Mitunterzeichner - Cosignataires: Bezzola, Binder, Bonny,
die Region Lausanne auf fünf Gemeinden. Bühler Simeon, Bührer Gerald, Bürgi, Cincera, Daepp, Dett-
Der Bundesrat wird aufgefordert, die Zone Lausanne auf alle ling, Frey Walter, Früh, Giger, Hari, Heberlein, Hess Otto,
Städte der Agglomeration auszuweiten. Jäggi Paul, Kühne, Leu Josef, Mauch Rolf, Maurer, Mühle-
mann, Nabholz, Philipona, Rutishauser, Scheidegger,
Texte du postulat du 10 décembre 1991 Schwab, Spoerry, Steinegger, Tschopp, Wanner, Wittenwiler,
L'Office fédéral du personnel verse une allocation complé- Wyss (32)
mentaire à l'indemnité de résidence aux employés PTT selon
leur lieu de résidence.
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Si la plupart des grandes villes (Genève, Zurich, Berne) sont
Die Verhandlungen der Uruguay-Runde stehen kurz vor dem
comprises sous forme d'agglomération, la région lausannoise
Abschluss. Obwohl das definitive Verhandlungsergebnis
est réduite à 5 communes.
noch nicht vorliegt, ist damit zu rechnen, dass die mengen-
Le Conseil fédéral est invité à élargir la zone lausannoise à l'en-
mässigen Beschränkungen bei den Einfuhren aufgehoben
semble des villes de l'agglomération.
und durch Zölle ersetzt werden, die dann etappenweise elimi-
niert werden sollen. Dadurch werden die Agrarpreise in der
Mitunterzeichner-Cosignataires: Spielmann (1 )
Schweiz drastisch reduziert. Gemäss Informationen des Gatt
ist eine Reduktion der Agrarpreise um 30 bis 50 Prozent inner-
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
halb sechs Jahren zu erwarten. Selbst dann, wenn die Gatt-
L'auteur renonce au développement et demande une
Verhandlungen scheitern, wird die Entwicklung aus verschie-
réponse écrite.
denen Gründen künftig in die vorgezeichnete Richtung ge-
hen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Es zeichnen sich somit schwerwiegende Auswirkungen für die
vom 12. Februar 1992
schweizerische Landwirtschaft ab. Zahlreichen Landwirt-
Déclaration écrite du Conseil fédéral
schaftsbetrieben würde damit die Existenzgrundlage entzo-
du 12 février 1992
gen.
Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat.
Um dieses drohende «Bauernsterben» zu verhindern, schlägt
der Bundesrat die Entrichtung von Direktzahlungen vor. Diese
Ueberwiesen - Transmis
sollen produktionsneutral in Form von Flächen- und Betriebs-
beiträgen ausbezahlt werden.
Angesichts der angespannten Finanzlage des Bundes sind
Direktzahlungen an die Landwirte als Kompensation für die
Einkommenseinbussen aber keinesfalls sichergestellt, und
das verunsichert die Landwirtschaft noch zusätzlich. Es ist zu
befürchten, dass unter solchen Umständen die Landwirtschaft
die ihr zugewiesenen Aufgaben wie
- Versorgung der Bevölkerung in Zeiten gestörter Zufuhr;
-Aufrechterhaltung einer dezentralisierten Besiedlung (regio-
nalpolitische Aspekte); und
- eine notwendige Pflege der Landschaft
nicht mehr wahrnehmen kann. Es sind deshalb finanzielle Mit-
tel bereitzustellen, die nicht aus dem ordentlichen Budget
stammen (Separatfinanzierung für gemeinwirtschaftliche Lei-
stungen der Landwirtschaft).
Postulat (Leutenegger Oberholzer-)Baumann 632 N 20 mars 1992
Eine Mehrbelastung der Konsumenten würde dadurch nicht Schriftliche Erklärung des Bundesrates
resultieren, da es lediglich darum geht, Preissenkungen zu vom 26. Februar 1992
kompensieren. Die Erhebung einer Umsatzsteuer auf den Le- Déclaration écrite du Conseil fédéral
bensmitteln erfolgt in den EG-Staaten schon seit vielen Jah- du 26 février 1992
ren. Das System hat sich bewährt und ist Gatt-konform. Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Ueberwiesen - Transmis
vom 12. Februar 1992
Déclaration écrite du Conseil fédéral
du 12 février 1992
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
#ST# 90.546
Ueberwiesen - Transmis
Postulat (Leutenegger Oberholzer-)Baumann
Kartellrecht CH-EG. Bericht
Droit cartellaire Suisse-CE. Rapport
#ST# 91.3393
Postulat Züger Wortlaut des Postulates vom 12. Juni 1990
Liberalisierung bei öffentlichen Der Bundesrat wird eingeladen, dem Parlament einen Bericht
über die Wettbewerbspolitik der Europäischen Gemeinschaf-
Auftragsvergaben. Studie
ten im Vergleich zu der Schweiz vorzulegen. Der Bericht soll
Libéralisation des marchés publics. insbesondere auch einen Rechtsvergleich bezüglich der
Etude des incidences massgebenden Kartellgesetzgebungen enthalten. Er soll
auch darüber Auskunft geben, inwieweit das schweizerische
Kartellrecht, das anders als die EG nicht von einem Kartellver-
bot, sondern von der Missbrauchsbekämpfung ausgeht, im
Hinblick auf den EWR dem europäischen Recht angepasst
Wortlaut des Postulates vom 4. Dezember 1991 werden müsste.
Ich bitte den Bundesrat, mittels einer Studie prüfen zu lassen,
welche Folgen bei einer grösseren Liberalisierung der öffentli- Texte du postulat du 12 juin 1990
chen Auftragsvergaben für Bauten, Güter und Dienstleistun- Le Conseil fédéral est invité à soumettre au Parlement un rap-
gen sich einerseits in bezug auf Kosten- und Preisreduktionen port comparant la politique des Communautés européennes à
zugunsten der Steuerzahler, andererseits in bezug auf be- celle de la Suisse en matière de concurrence, et plus précisé-
schäftigungs- und regionalpolitische Faktoren ergeben, ment sur le plan législatif (comparaison des législations en vi-
ebenso auf das Lohnniveau in den betreffenden Branchen. gueur sur les cartels). Alors que le droit européen interdit
d'emblée la formation de cartels, le droit suisse cherche à lut-
Texte du postulat du 4 décembre 1991 ter contre les abus. A la veille de la réalisation de l'EEE, le
J'invite le Conseil fédéral à faire une étude afin d'examiner Conseil fédéral est prié de préciser dans son rapport dans
quelles conséquences aurait une libéralisation des marchés quelle mesure la législation suisse sur les cartels devrait être
publics dans le secteur du bâtiment, des biens et des services, alignée sur le droit européen.
d'une part en relation avec des réductions de coûts et de prix
au profit des contribuables, d'autre part en relation avec des Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Baerlocher, Diener,
facteurs d'emploi et de politique régionale, ainsi qu'avec le ni- Fierz, Gardiol, Hafner Rudolf, Herczog, MeierHans, Rebeaud,
veau des salaires dans ces diverses branches. Schmid Peter, Stocker, Thür (12)
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Bäumlin, Boden- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
mann, Brunner Christiane, Bundi, Caspar, Danuser, Dünki, Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht
Eggenberger, Fankhauser, Gross Andreas, Haering Binder, eine schriftliche Antwort.
Hafner Ursula, Haller, Hämmerle, Herczog, Hubacher, Leder-
gerber, Leemann, Leuenberger Ernst, Marti Werner, Matthey, Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Meyer Theo, Rechsteiner, Ruffy, Steiger, Strahm Rudolf, vom 12. Februar 1992
Tschäppät Alexander, Vollmer (29) Rapport écrit du Conseil fédéral
du 12 février 1992
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Verhandlungen über den Vertrag zur Errichtung des Euro-
In der Strukturberichterstattung der Studienreihe des Bundes- päischen Wirtschaftsraumes (EWR) sind am 22. Oktober 1991
amtes für Konjunkturfragen (BFK) ist von Richard Senti und in Luxemburg auf politischer Ebene abgeschlossen worden.
Jürg Baltensperger eine Studie «Binnenmarkt Schweiz, wett- Mit dem EWR-Vertrag soll die Freizügigkeit für Waren, Dienst-
bewerbsverzerrende Bestimmungen im öffentlichen Bereich» leistungen, Personen und Kapital verwirklicht werden. Zur Ge-
veröffentlicht worden. Auf Seite 136, zweitletzter Absatz, heisst währleistung der Chancengleichheit der Marktteilnehmer sind
es dort, dass für den Schweizer Binnenmarkt bisher keine Stu- im Vertrag Wettbewerbsregeln vorgesehen, die weitgehend
die erstellt worden ist, aus der eine Quantifizierung der mögli- denen des EG-Wettbewerbsrechts nachgebildet sind. Einer
chen Kosten- und Preisreduktionen durch eine grössere Libe- Forderung der EG entsprechend werden die Efta-Staaten im
ralisierung der öffentlichen Auftragsvergebung bei Bund, Kan- Wettbewerbsbereich ein eigenes, unabhängiges Ueberwa-
tonen und Gemeinden für Bauten, Güter und Dienstleistungen chungsorgan schaffen, das praktisch über die gleichen Kom-
ersichtlich wäre. petenzen verfügen wird, wie sie die EG-Kommission besitzt
Dies empfinde ich als echten Mangel, und daher bitte ich den Ueber die Ausgestaltung der EWR-Wettbewerbsregeln sei auf
Bundesrat, diese Lücke zu schliessen. Wobei ich ausdrücklich die Ausführungen in der Botschaft über die Genehmigung be-
darauf hinweise, dass auch die beschäftigungs- und regional- treffend den EWR-Vertrag verwiesen.
politischen Auswirkungen zu untersuchen seien; nicht zu ver- Im Hinblick auf die EWR-Verhandlungen hat die Kartellkom-
gessen diejenigen auf das Lohnniveau der betreffenden Bran- mission eine rechtsvergleichende Analyse zum Wettbewerbs-
chen. recht EG-CH erstellt, welche im Jahresbericht 1990 der Kartell-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Tschuppert Karl Landwirtschaftsprozent
Postulat Tschuppert ICHA en faveur de l'agriculture
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1992
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 12
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.3422
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 20.03.1992 - 08:00
Date
Data
Seite 631-632
Page
Pagina
Ref. No 20 021 068
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