Study on Consequences of Public Procurement Liberalization
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council agreed to a postulate requesting a study on the consequences of liberalizing public procurement, specifically examining potential cost and price reductions for taxpayers, as well as impacts on employment, regional policy, and wage levels. The council noted that while previous studies addressed aspects of the Swiss internal market, a comprehensive analysis of public procurement liberalization was lacking, and this study would fill that gap.
Legislator-Regeste
KI-generiertStudy on Consequences of Public Procurement Liberalization: amtes für Konjunkturfragen (BFK) ist von Richard Senti und in Luxemburg auf politischer Ebene abgeschlossen worden.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Postulat (Leutenegger Oberholzer-)Baumann 632 N 20 mars 1992
Eine Mehrbelastung der Konsumenten würde dadurch nicht Schriftliche Erklärung des Bundesrates
resultieren, da es lediglich darum geht, Preissenkungen zu vom 26. Februar 1992
kompensieren. Die Erhebung einer Umsatzsteuer auf den Le- Déclaration écrite du Conseil fédéral
bensmitteln erfolgt in den EG-Staaten schon seit vielen Jah- du 26 février 1992
ren. Das System hat sich bewährt und ist Gatt-konform. Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Ueberwiesen - Transmis
vom 12. Februar 1992
Déclaration écrite du Conseil fédéral
du 12 février 1992
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
#ST# 90.546
Ueberwiesen - Transmis
Postulat (Leutenegger Oberholzer-)Baumann
Kartellrecht CH-EG. Bericht
Droit cartellaire Suisse-CE. Rapport
#ST# 91.3393
Postulat Züger Wortlaut des Postulates vom 12. Juni 1990
Liberalisierung bei öffentlichen Der Bundesrat wird eingeladen, dem Parlament einen Bericht
über die Wettbewerbspolitik der Europäischen Gemeinschaf-
Auftragsvergaben. Studie
ten im Vergleich zu der Schweiz vorzulegen. Der Bericht soll
Libéralisation des marchés publics. insbesondere auch einen Rechtsvergleich bezüglich der
Etude des incidences massgebenden Kartellgesetzgebungen enthalten. Er soll
auch darüber Auskunft geben, inwieweit das schweizerische
Kartellrecht, das anders als die EG nicht von einem Kartellver-
bot, sondern von der Missbrauchsbekämpfung ausgeht, im
Hinblick auf den EWR dem europäischen Recht angepasst
Wortlaut des Postulates vom 4. Dezember 1991 werden müsste.
Ich bitte den Bundesrat, mittels einer Studie prüfen zu lassen,
welche Folgen bei einer grösseren Liberalisierung der öffentli- Texte du postulat du 12 juin 1990
chen Auftragsvergaben für Bauten, Güter und Dienstleistun- Le Conseil fédéral est invité à soumettre au Parlement un rap-
gen sich einerseits in bezug auf Kosten- und Preisreduktionen port comparant la politique des Communautés européennes à
zugunsten der Steuerzahler, andererseits in bezug auf be- celle de la Suisse en matière de concurrence, et plus précisé-
schäftigungs- und regionalpolitische Faktoren ergeben, ment sur le plan législatif (comparaison des législations en vi-
ebenso auf das Lohnniveau in den betreffenden Branchen. gueur sur les cartels). Alors que le droit européen interdit
d'emblée la formation de cartels, le droit suisse cherche à lut-
Texte du postulat du 4 décembre 1991 ter contre les abus. A la veille de la réalisation de l'EEE, le
J'invite le Conseil fédéral à faire une étude afin d'examiner Conseil fédéral est prié de préciser dans son rapport dans
quelles conséquences aurait une libéralisation des marchés quelle mesure la législation suisse sur les cartels devrait être
publics dans le secteur du bâtiment, des biens et des services, alignée sur le droit européen.
d'une part en relation avec des réductions de coûts et de prix
au profit des contribuables, d'autre part en relation avec des Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Baerlocher, Diener,
facteurs d'emploi et de politique régionale, ainsi qu'avec le ni- Fierz, Gardiol, Hafner Rudolf, Herczog, MeierHans, Rebeaud,
veau des salaires dans ces diverses branches. Schmid Peter, Stocker, Thür (12)
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Bäumlin, Boden- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
mann, Brunner Christiane, Bundi, Caspar, Danuser, Dünki, Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht
Eggenberger, Fankhauser, Gross Andreas, Haering Binder, eine schriftliche Antwort.
Hafner Ursula, Haller, Hämmerle, Herczog, Hubacher, Leder-
gerber, Leemann, Leuenberger Ernst, Marti Werner, Matthey, Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Meyer Theo, Rechsteiner, Ruffy, Steiger, Strahm Rudolf, vom 12. Februar 1992
Tschäppät Alexander, Vollmer (29) Rapport écrit du Conseil fédéral
du 12 février 1992
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Verhandlungen über den Vertrag zur Errichtung des Euro-
In der Strukturberichterstattung der Studienreihe des Bundes- päischen Wirtschaftsraumes (EWR) sind am 22. Oktober 1991
amtes für Konjunkturfragen (BFK) ist von Richard Senti und in Luxemburg auf politischer Ebene abgeschlossen worden.
Jürg Baltensperger eine Studie «Binnenmarkt Schweiz, wett- Mit dem EWR-Vertrag soll die Freizügigkeit für Waren, Dienst-
bewerbsverzerrende Bestimmungen im öffentlichen Bereich» leistungen, Personen und Kapital verwirklicht werden. Zur Ge-
veröffentlicht worden. Auf Seite 136, zweitletzter Absatz, heisst währleistung der Chancengleichheit der Marktteilnehmer sind
es dort, dass für den Schweizer Binnenmarkt bisher keine Stu- im Vertrag Wettbewerbsregeln vorgesehen, die weitgehend
die erstellt worden ist, aus der eine Quantifizierung der mögli- denen des EG-Wettbewerbsrechts nachgebildet sind. Einer
chen Kosten- und Preisreduktionen durch eine grössere Libe- Forderung der EG entsprechend werden die Efta-Staaten im
ralisierung der öffentlichen Auftragsvergebung bei Bund, Kan- Wettbewerbsbereich ein eigenes, unabhängiges Ueberwa-
tonen und Gemeinden für Bauten, Güter und Dienstleistungen chungsorgan schaffen, das praktisch über die gleichen Kom-
ersichtlich wäre. petenzen verfügen wird, wie sie die EG-Kommission besitzt
Dies empfinde ich als echten Mangel, und daher bitte ich den Ueber die Ausgestaltung der EWR-Wettbewerbsregeln sei auf
Bundesrat, diese Lücke zu schliessen. Wobei ich ausdrücklich die Ausführungen in der Botschaft über die Genehmigung be-
darauf hinweise, dass auch die beschäftigungs- und regional- treffend den EWR-Vertrag verwiesen.
politischen Auswirkungen zu untersuchen seien; nicht zu ver- Im Hinblick auf die EWR-Verhandlungen hat die Kartellkom-
gessen diejenigen auf das Lohnniveau der betreffenden Bran- mission eine rechtsvergleichende Analyse zum Wettbewerbs-
chen. recht EG-CH erstellt, welche im Jahresbericht 1990 der Kartell-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Züger Liberalisierung bei öffentlichen Auftragsvergaben. Studie
Postulat Züger Libéralisation des marchés publics. Etude des incidences
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1992
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 12
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.3393
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 20.03.1992 - 08:00
Date
Data
Seite 632-632
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Ref. No 20 021 069
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