Switzerland Presses Italy on Sewage Treatment for Lakes Lugano and Maggiore
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Council is addressing an interpellation concerning the environmental protection of Lakes Lugano and Maggiore, specifically urging Italy to act on sewage treatment. Switzerland has made significant progress in connecting its population to wastewater treatment facilities (nearly 90% in the Lake Lugano basin), but the Italian side lags considerably due to financial constraints, thus jeopardizing Swiss efforts. Despite numerous interventions by Switzerland through bilateral commissions and ministerial meetings, tangible results are lacking. The Council acknowledges the urgency and has intensified its diplomatic efforts, including a letter to the Italian Minister of Environment proposing the designation of Lake Lugano and Lake Maggiore as sensitive areas under EU directives, and has initiated discussions for a framework convention on rapid intervention systems for ecological disasters.
Legislator-Regeste
KI-generiertSwitzerland Presses Italy on Sewage Treatment for Lakes Lugano and Maggiore: Switzerland has made significant progress in connecting its population to wastewater treatment facilities (nearly 90% in the Lake Lugano basin), but the Italian side lags considerably due to financial constraints, thus jeopardizing Swiss efforts. Despite numerous interventions by Switzerland through bilateral commissions and ministerial meetings, tangible results are lacking. The Council acknowledges the urgency and has intensified its diplomatic efforts, including a letter to the Italian Minister of Environment proposing the designation of Lake Lugano and Lake Maggiore as sensitive areas under EU directives, and has initiated discussions for a framework convention on rapid intervention systems for ecological disasters.
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis article was mentioned in the context of potential derogations for young people from the Baltic states to study or train in market economy mechanisms, implying its relevance to the proposed measures, although the response details existing provisions (Art. 20 and 21 BVO) that already accommodate such requests.
Volltext
19. Juni 1992 N 1221 Interpellation Cavadini Adriano
Texte de l'interpellation du 12 mars 1992 Die bisherigen Erfahrungen lassen darauf schliessen, dass
Le développement économique de nombreux Etats d'Europe diese Bedürfnisse befriedigend abgedeckt werden können.
de l'Est prend des proportions inquiétantes. L'aide privée, pu- 3. Aus dem ersten Rahmenkredit zur Unterstützung der Län-
blique et internationale apportée aux Etats de l'ex-Union sovié- der Mittel- und Osteuropas vom 22. November 1989 wurden in
tique se concentre avant tout sur quelques pays de la CEI alors erster Linie Polen, Ungarn und die Tschechoslowakei unter-
que les Pays Baltes, dont les problèmes économiques ne sont stützt. Da in der Zwischenzeit fundamentale Umwälzungen
pas moins graves, semblent être tombés dans l'oubli. Je de- auch und gerade in den Republiken der damaligen Sowjet-
mande donc au Conseil fédéral de répondre aux questions union stattfanden, entschloss sich der Bundesrat am 26. No-
suivantes: vember 1990, für 1991 und 1992 5 Millionen Franken für Zu-
1. Comment apprécie-t-il le devoir historiquement et politique- sammenarbeitsprogramme mit der UdSSR aus Mitteln des
ment fondé de la Suisse d'apporter une aide particulière au EDA vorzusehen. Von diesen Mitteln ist ein Teil für das zwi-
développement (reconstruction) économique de l'Estonie, de schenzeitlich unabhängig gewordene Baltikum vorgesehen
la Lettonie et de la Lituanie? und verpflichtet worden.
2. Est-il disposé à déroger à l'article 13 de l'ordonnance limi- Darüber hinaus ist geplant, auch aus den Mitteln des zweiten
tant le nombre des étrangers (RS 823.21 OLE) en faveur de Rahmenkredites Projekte der Technischen Zusammenarbeit
jeunes de ces pays, en cours d'études ou d'emploi, pour qu'ils in den baltischen Staaten zu realisieren. Neben der schweize-
puissent se perfectionner et étudier les mécanismes de l'éco- rischen Unterstützung beim Aufbau des lettischen Aussenmi-
nomie de marché? nisteriums und der Ausbildung baltischer Diplomaten im Rah-
3. Est-il prêt à soutenir financièrement ces projets et à affecter men eines Spezialprogramms am «Institut Universitaire de
ainsi de manière utile et efficace une partie des crédits ouverts hautes études internationales» (IUHEI) werden auch grössere
en faveur de l'Europe de l'Est? Mittel zur Förderung der Umstrukturierung des Finanz- und
4. Quelles autres mesures de soutien le Conseil fédéral Bankensystems zur Verfügung gestellt werden. Ein den westli-
pense-t-il prendre en faveur de ces trois Etats? chen Massstäben entsprechendes Finanz- und Bankensy-
5. Quand et à quelles conditions serait-il possible de suppri- stem ist als Voraussetzung für den raschen Aufbau eines
mer le visa obligatoire pour les citoyennes et les citoyens de marktwirtschaftlichen Systems anzusehen.
ces pays? 4. Der Bundesrat prüft zurzeit, ob im Rahmen der Nachbar-
schaftshilfe, so wie sie der zweite Rahmenkreditfür Osteuropa
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aubry, Dünki, Fehr, Fi- vorsieht, den baltischen Staaten geholfen werden kann. Die-
scher-Hägglingen, Hari, Neuenschwander, Rychen, Schwab, ses neue Instrument wurde bekanntlich geschaffen, um gra-
Sieber, Stucky,Zölch,Zwygart (12) vierende soziale Härten der Reformprogramme abzufedern.
Auf diese Weise könnten beispielsweise dringend benötigte
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Medikamentenlieferungen finanziert werden.
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht 5. Aus migrationspolitischen Gründen kommt eine Visumbe-
eine schriftliche Antwort freiung vorläufig nicht in Betracht Der Bundesrat ist bereit, ge-
genüber Staatsangehörigen von Estland, Lettland und Litauen
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates die Visumpflicht aufzuheben unter der Voraussetzung, dass
vom 13. Mai 1992 diese Staaten Gegenrecht gewähren und die Nachbarstaaten
Rapport écrit du Conseil fédéral der Schweiz einen solchen Schritt ebenfalls ins Auge fassen.
du 13 mai 1992 Visumpolitik und -praxis sind zurzeit Gegenstand von Beratun-
1. Im Baltikum existieren Voraussetzungen und Rahmenbe- gen zwischen den west- und osteuropäischen Staaten im Rah-
dingungen, die die Schweiz angesichts der Notwendigkeit ei- men des Europarats, an denen auch die baltischen Republi-
ner möglichst rasch wirksamen und differenzierten Aufbau- ken teilnehmen. Die Aufrechterhaltung der Visumpflicht bildet
hilfe besonders ansprechen. Dazu zählt insbesondere die Er- kein Hindernis für die Knüpfung und Vertiefung menschlicher
fahrung eines rohstoffabhängigen Kleinstaats, dem die für die und wirtschaftlicher Beziehungen zwischen der Schweiz und
Wirtschaft eines Landes entscheidenden Produktionsfaktoren diesen drei Staaten.
nur begrenzt zur Verfügung stehen. Darüber hinaus bestehen
einige für Kleinstaaten spezifische Probleme beim Aufbau der Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra-
für die Wirtschaft, das politische Leben und das Sozialwesen tes befriedigt
notwendigen Infrastruktur, bei deren Lösung die Schweiz wirk-
same Hilfe leisten kann.
2. Bis Ende Oktober 1991 waren im Rahmen von Artikel 13
91.3389
BVO (Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Auslän-
#ST#
der) bereits Aus- und Weiterbildungsaufenthalte für jüngere
Personen aus Mittel- und Osteuropa möglich. Die Zulassung Interpellation Cavadini Adriano
erfolgte unter bestimmten Voraussetzungen ausserhalb der Gewässerschutz
zahlenmässigenBegrenzungsmassnahmen für die Dauer von am Luganer- und Langensee.
maximal vier Monaten. Aufforderung an Italien
Mit der revidierten BVO hat der Bundesrat ab 1. November
Interpellanza Cavadini Adriano
1991 zusätzlich die Möglichkeit geschaffen, solche Aufent-
halte im Rahmen von Artikel 20 und 21 BVO auf 18 Monate Depurazione
auszudehnen. Verbunden mit diesem Schritt war eine Erhö- dei laghi Ceresip e Maggiore.
hung der Kontingente für Kurzaufenthalter bei Bund und Kan- Sollecitare l'Italia ad agire
tonen. Zu den begünstigten Staaten gehören auch Estland, Interpellation Cavadini Adriano
Lettland und Litauen. Epuration
Der zu erwartenden Entwicklung in Mittel- und Osteuropa soll
du lac de Lugano et du lac Majeur.
auch bei der diesjährigen Verordnungsrevision, insbesondere
durch eine weitere Erhöhung der Kurzaufenthalterkontingente,
Intervention auprès
Rechnung getragen werden. Die Aufenthalte von Angehörigen du Gouvernement italien
aus Mittel- und Osteuropa werden sich auch weiterhin im Rah-
men von schweizerischen Hilfs- und Entwicklungsprojekten
über die technische, wissenschaftliche oder wirtschaftliche Zu-
sammenarbeit bewegen. Hauptzweck ist die Ausbildung von Wortlaut der Interpellation vom 3. Dezember 1991
«Ausbildnern», wobei das untere und mittlere Kader im Vorder- Am 19. Juni 1989 habe ich in der Fragestunde den Bundesrat
grund steht. Die gewonnenen Kenntnisse sollen nach der darauf hingewiesen, dass auf italienischer Seite die Arbeiten
Rückkehr in die Heimatländer weitergegeben werden. an den Kläranlagen für den Luganer- und den Langensee ge-
Interpellation Cavadini Adriano 1222 N 19 juin 1992
waltig im Rückstand sind. Bundesrat Cotti hat mir damals ver- Texte de l'interpellation du 3 décembre 1991
sichert, dass der Bundesrat gewillt sei, weiterhin bei der italie- Le 19 juin 1989, j'avais interrogé le Conseil fédéral au sujet des
nischen Regierung vorstellig zu werden. Zu diesem Zeitpunkt retards accumulés par l'Italie dans les travaux de dépuration
waren am italienischen Ufer des Langensees nur 20 Prozent des eaux du lac de Lugano (Ceresio) et du lac Majeur. Le
(schweizerischerseits 62 Prozent) der Bevölkerung an Kläran- conseiller fédéral Cotti m'avait assuré que le gouvernement
lagen angeschlossen. Beim Luganersee lag der Prozentsatz suisse continuerait à insister auprès des autorités italiennes,
bei 30 Prozent für die italienische Bevölkerung (schweizeri- étant donné que 20 pour cent seulement de la population du
scherseits bei 85 Prozent). bassin italien du lac Majeur est actuellement desservi par des
Beim kürzlichen Treffen (vom 16. November 1991) zwischen stations d'épuration (contre 62 pour cent sur la partie suisse),
schweizerischen und italienischen Gemeinden um den Luga- les pourcentages correspondants pour le lac Ceresio étant
nersee ist das Problem erneut zur Sprache gekommen. Dabei respectivement de 30 et 85 pour cent
war festzustellen, dass auf italienischer Seite aus Mangel an fi- Lors d'une récente rencontre (16 novembre 1991) entre com-
nanziellen Mitteln für diese Arbeiten praktisch alles zum Still- munes suisses et italiennes riveraines du Ceresio, au cours de
stand gekommen ist Der Wille der direkt Interessierten, diese laquelle le problème a été abordé à nouveau, on n'a pu que
Situation möglichst rasch zu klären, ist zwar vorhanden, doch constater la stagnation sur le front italien en la matière, par
musste man feststellen, dass die wiederholten Interventionen manque de moyens financiers nécessaires. Si la volonté des
des Bundes, der zwischenstaatlichen italienisch-schweizeri- intéressés immédiats de résoudre ce problème au plus vite est
schen Kommission für Gewässerschutz, der Gemeinden so- manifeste, force a été d'admettre que les sollicitations répé-
wie der zahlreichen interessierten Betriebe auf italienischer tées faites par la Confédération et par la Commission italo-
Seite bisher zu keinem konkreten Resultat geführt haben. suisse pour la protection des eaux, auprès des communes et
Diese schwerwiegenden Verspätungen im italienischen Pro- des autorités italiennes inéressées, n'ont abouti jusqu'ici à au-
gramm der Kläranlagen gefährden zum Teil die äusserst kost- cun résultat tangible.
spieligen Anstrengungen, die der Kanton Tessin unternom- Ces graves retards dans les programmes de dépuration ita-
men hat Die grosse Bedeutung dieser Angelegenheit recht- liens risquent de réduire à néant les coûteux efforts consentis
fertigt schweizerischerseits ein letztes energisches Intervenie- par le canton du Tessin. L'importance du problème est suffi-
ren bei der italienischen Regierung, damit diese den einge- sante pour justifier une nouvelle intervention énergique de la
gangenen Verpflichtungen nachkommt und endlich die not- Suisse auprès du gouvernement italien, afin qu'il respecte les
wendigen finanziellen Mittel zur Klärung der italienischen Ab- engagements pris et qu'il alloue enfin les crédits nécessaires
wässer in den Luganer-und Langensee zur Verfügung stellt pour assainir les eaux italiennes des lacs Ceresio et Majeur.
Deswegen frage ich den Bundesrat, oberes nicht für dringend A cette fin, je demande au Conseil fédéral s'il admet la néces-
erachtet, sité
a erneut und energisch bei der italienischen Regierung zu in- a d'intervenir à nouveau avec énergie auprès du gouverne-
tervenieren und auf präzise Garantien für die Einhaltung eines ment italien en lui demandant des garanties précises quant au
Zeitplanes zu drängen, nach dem die Klärung der italieni- calendrier des travaux de dépuration des lacs Ceresio et Ma-
schen Abwässer in den Luganer- und Langensee realisiert jeur;
werdensoll; b. d'informer le Conseil national sur le succès de cette nou-
b. den Nationalrat über das Ergebnis dieser Intervention in Ita- velle intervention auprès des autorités italiennes.
lien zu informieren.
Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Carobbio,
lesto dell'interpellanza del 3 dicembre 1991 Camponovo, Cotti, Pini (4)
II 19 giugno 1989 avevo interrogato il Consiglio federale in se-
guito ai ritardi accumulati da parte italiana nei lavori di depura-
zione delle acque dei laghi di Lugano e Maggiore. L'on, consi- Schriftliche Begründung-Motivazione scritta -
gliere federale Cotti mi aveva assicurato che il Consiglio fede- Développement par écrit
rale intendeva continuare a insistere presso le Autorità italiane, L'autore rinuncia alla motivazione e desidera una
visto che a quel momento solo il 20 percento della popola- risposta scritta
zione del bacino italiano del lago Maggiore era raccordato a
stazioni di depurazione (62 percento da parte svizzera) e che Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
questa percentuale era del 30 percento per la popolazione ita- vom 25. März 1992
liana del Ceresio (da parte svizzera I'85 percento). Risposta scritta del Consiglio federale
In un recente incontro (16 novembre 1991) tra i Comuni sviz- del 25 marzo 1992
zeri e italiani del Ceresio è stato nuovamente discusso questo Rapport écrit du Conseil fédéral
problema, per constatare come sul fronte italiano tutto sia du 25 mars 1992
quasi fermo per mancanza dei mezzi finanziari necessari a Lo stato del Lago di Lugano continua ad essere preoccupante.
queste opere. Se vi è la volontà dei diretti interessati di risol- In Svizzera le misure di risanamento messe in opera nel ba-
vere il più rapidamente possibile questa situazione si è dovuto cino imbrifero del lago si concretizzano con un tasso di rac-
constatare come le ripetute sollecitazioni sinora fatte dalla cordo della popolazione ad un impianto di depurazione delle
Confederazione e dalla Commissione internazionale italo- acque (IDA) di quasi il 90 percento. A titolo di raffronto, nella
svizzera per la protezione delle acque, dei Comuni ed enti ita- parte italiana del bacino imbrifero, detto tasso è dunque par-
liani interessati non abbiano dato alcun concreto risultato. zialmente compromesso dal ritardo nella realizzazione delle
Questi gravissimi ritardi nei programmi di depurazione italiani misure analoghe sul versante italiano. Il miglioramento spe-
arrischiano di annullare parzialmente i costosissimi interventi rato dello stato delle acque del Ceresio dipende ora essenzial-
fatti dal Cantone Ticino. L'importanza del tema è tale da giusti- mente dalla costruzione e dall'ottimizzazione degli impianti di
ficare da parte svizzera un ulteriore ed energico intervento depurazione sul territorio italiano.
presso il Governo italiano, affinchè rispetti gli impegni presi e Gli interventi svizzeri presso l'Italia perché quest'ultima defini-
metta finalmente a disposizione i soldi necessari per risanare sca, metta in opera e acceleri il suo programma di risana-
le acque italiane dei laghi Ceresio e Maggiore. mento sono stati numerosi, sia nell'ambito della Commissione
A tale scopo chiedo se il Consiglio federale non ritiene indi- internazionale per la protezione delle acque italo-svizzere, sia
spensabile: a livello ministeriale.
a intervenire nuovamente ed energicamente presso il Go- In occasione del terzo incontro tripartito dei ministri dell'am-
verno italiano, sollecitando precise garanzie sui tempi di inter- biente d'Italia, di Svizzera e di Francia, tenutosi il 13 ottobre
vento per la depurazione delle acque che si immettono nei la- 1990 a Annecy, il ministro italiano dell'ambiente ha presentato
ghi Ceresio e Maggiore; il Progetto strategico per la conservazione e la tutela delle ac-
b. informare il Consiglio nazionale sull'esito di questa nuova que del Lago Maggiore e del Lago di Lugano: è stato elaborato
azione presso l'Italia un piano di risanamento e Roma e la Lombardia hanno fissato
19. Juni 1992 N 1223 Interpellation Tschopp
priorità, per esempio per la pianura padana e i laghi italo-sviz- #ST# 92.3047
zeri; ma la realizzazione tarda
Per la Svizzera, la situazione permane insoddisfacente. Di con- Interpellation Tschopp
seguenza, dopo lo svolgimento di un incontro informale fra i
capi di delegazione della Commissione internazionale, tenu- Unterstützung des Projekts
tosi a Milano il 16 gennaio 1992, nel corso del quale la delega- «Grünhelme» am Umweltgipfel in Rio
zione italiana ha esposto la difficile situazione esistente in Ita- «Casques verts»
lia, il consigliere federale Flavio Cotti ha preso l'iniziativa di in- pour le Sommet de la Terre à Rio
dirizzarsi, con una lettera del 12 febbraio 1992, al suo omologo
italiano, senatore Giorgio Ruffolo, per invitarlo a dichiarare
zona sensibile ai sensi delle direttive della Comunità europea
il Lago di Lugano i il Lago Maggiore.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra-
tes teilweise befriedigt Wortlaut der Interpellation vom 2. März 1992
Ich frage den Bundesrat an, ob er bereit ist, unverzüglich beim
Generalsekretär der Vereinten Nationen und bei Herrn M. K
Tolba, Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten
#ST# 92.3015 Nationen, vorstellig zu werden und sie unserer vollen Unter-
stützung für die «Grünhelme» zu versichern.
Interpellation Zisyadis Steht der Bundesrat der Idee, einen wirkungsvollen Interventi-
onsmechanismus für den Fall von Umweltkatastrophen zu
Misshandelte Kinder schaffen, weiterhin wohlwollend gegenüber?
Enfance maltraitée Wenn ja, gedenkt er, die Unterstützung, die er dem proviso-
risch in Genf niedergelassenen Zentrum für dringliche Um-
weltmassnahmen zukommen lässt, auch in Zukunft zu gewäh-
ren oder gar auszubauen?
In diesem Zusammenhang frage ich den Bundesrat an, ob er
Wortlaut der Interpellation vom 30. Januar 1992 die Möglichkeit einer konkreten Beteiligung des Schweizeri-
Der Bundesrat ist beauftragt worden, dem Parlament einen schen Katastrophenhilfekorps und der Zivilschutzorganisa-
Bericht über Kindsmisshandlungen und über die Verbreitung tion an Operationen, die in diesem Rahmen durchgeführt wer-
dieses Phänomens in der Schweiz vorzulegen. Dieser Bericht den, prüfen kann.
sollte unter anderem die Ursachen der Kindsmisshandlungen Weiter frage ich den Bundesrat an, ob er bereit ist, die Schwei-
ergründen und Massnahmen zu deren Behebung vorschla- zer Delegation an der Konferenz von Rio zu beauftragen, dem
gen. Wann wird der Bundesrat endlich den Inhalt dieses Be- Projekt der Grünhelme in ihrer offiziellen Stellungnahme einen
richts, der schon vor zwei Jahren fertiggestellt worden ist, be- wichtigen Platz einzuräumen. Um einer solchen Erklärung
kanntgeben? Glaubwürdigkeit zu geben, wäre es wahrscheinlich angemes-
sen, dem Umweltgipfel von Rio eine Konferenz auf diplomati-
Texte de l'interpellation du 30 janvier 1992 scher Ebene über ein Rahmen-Uebereinkommen vorzuschla-
Le Conseil fédéral a été chargé de soumettre au parlement un gen, welches die Grundsätze und die Modalitäten eines Inter-
rapport sur l'enfance maltraitée et l'étendue du phénomène ventionssystems festhält, das bei Umweltkatastrophen ein
dans notre pays. Cette étude devait en outre analyser les cau- schnelles Eingreifen erlaubt Diese Konferenz könnte von der
ses de ces mauvais traitements et proposer des mesures pro- Schweiz durchgeführt werden.
pres à y mettre fin. Quand donc le Conseil fédéral va-t-il enfin
faire connaître le contenu de cette étude déposée il y a plus de Texte de l'interpellation du 2 mars 1992
deux ans? Compte tenu des considérations exposées dans le dévelop-
pement de la présente interpellation, je demande au Conseil
Mitunterzeichner- Cosignataires: Spielmann (1 ) fédéral s'il est disposé à intervenir dans les meilleurs délais au-
près du Secrétaire général des Nations Unies ainsi qu'auprès
Schriftliche Begründung - Développement par écrit de Monsieur M. K Tolba, Directeur exécutif du PNUE, pour les
L'auteur renonce au développement et demande une assurer de tout notre appui au projet «Casques verts».
réponse écrite. Au cas où le Conseil fédéral serait toujours favorable à l'idée
de constituer un mécanisme efficace d'intervention en cas
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates d'accident écologique majeur, est-ce qu'il entend continuer,
vom 8. April 1992 voire accroître son soutien au Centre des Nations Unies pour
Rapport écrit du Conseil fédéral l'assistance environnementale d'urgence, établi provisoire-
du 8 avril 1992 ment à Genève?
Par un postulat du 18 juin 1987, Mme Stamm Judith, conseil- Dans ce contexte, je demande au Conseil fédéral s'il peut ex-
lère nationale, a invité le Conseil fédéral à présenter un rapport aminer la possibilité d'une coopération concrète du Corps
sur le phénomène de l'enfance maltraitée en Suisse. Le suisse en cas de catastrophes et des services de la protection
Conseil fédéral s'étant déclaré prêt à accepter ce postulat, ce- civile à des opérations s'inscrivant dans ce cadre.
lui-ci lui a été transmis. En 1988, le Département fédéral de l'in- Dans le même ordre d'idées, je demande au Conseil fédéral
térieur a institué un groupe de travail ad hoc. Dans l'intervalle, s'il peut charger la délégation suisse à la Conférence de Rio
de vastes enquêtes ont été entreprises. Il est inexact de préten- d'accorder une place importante à ce projet des «Casques
dre que l'étude a été déposée il y a plus de deux ans. Le rap- verts» dans sa déclaration officielle. Afin de rendre crédible
port se trouve actuellement en phase finale de rédaction et une telle déclaration, il conviendrait probablement de propo-
sera approuvé prochainement par le groupe de travail. La pu- ser au Sommet de la Terre de Rio une conférence diplomati-
blication est prévue pour l'été 1992. que sur une couvention-cadre définissant les grands principes
et les modalités pratiques d'un système d'intervention rapide
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- en cas d'accident écologique, conférence dont la Suisse se-
tes befriedigt rait l'hôte.
Mitunterzeichner-Cosignataires: Brunner Christiane, Campo-
novo, de Dardel, Ducret, Eggly, Gros Jean-Michel, Poncet, Re-
beaud, Wiederkeh r (9)
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Cavadini Adriano Gewässerschutz am Luganer- und Langensee.
Aufforderung an Italien
Interpellation Cavadini Adriano Epuration du lac de Lugano et du lac Majeur.
Intervention auprès du Gouvernement italien
Interpellanza Cavadini Adriano Depurazione dei laghi Ceresio e Maggiore. Sollecitare
l'Italia ad agire
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1992
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.3389
Numéro d'objet
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Datum 19.06.1992 - 08:00
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