SRG Disinformation and the "Cornu Report" Interpellation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Council addressed an interpellation concerning potential disinformation disseminated by Swiss Radio and Television (SRG) in relation to the "Cornu Report" on foreign relations of P-26. The Council acknowledged that the report raised doubts about the credibility of SRG's sources and stated that using masked informants in sensitive broadcasts may be questionable under the concession rules. However, the Council emphasized the independence of radio and television, precluding direct government influence on SRG's programming or source verification, and deferred program oversight to the Independent Complaints Authority for Radio and Television (UBI).
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 4 de la concession de la SSR; SRG Disinformation and the "Cornu Report" Interpellation: The Council acknowledged that the report raised doubts about the credibility of SRG's sources and stated that using masked informants in sensitive broadcasts may be questionable under the concession rules. However, the Council emphasized the independence of radio and television, precluding direct government influence on SRG's programming or source verification, and deferred program oversight to the Independent Complaints Authority for Radio and Television (UBI).
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to question whether broadcasts relying on questionable sources align with the SSR's mandate.
Volltext
Interpellation Reimann Maximilian 286 3 mars 1992
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- «Die (Des-)informanten» révèle deux détails d'une manière qui
tes teilweise befriedigt. n'est guère compatible avec la conformité aux règles de la pro-
fession de journaliste que prescrit la concession. C'est ainsi
que des interlocuteurs de la SSR - parfois masqués - se sont
attribué des fonctions qu'ils n'avaient jamais eues. Ils ont été
qualifiés dans le rapport d'«escrocs de l'information», de «tê-
#ST# 91.3375 tes brûlées» ou d'«illuminés», tandis que d'autres ont renié
leurs propos.
Interpellation Reimann Maximilian Je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions suivan-
Cornu-Berichtzu P-26. tes:
Desinformation durch SRG-Sendungen 1. Est-il d'avis que des émissions recourant à des sources
aussi peu crédibles sont encore compatibles avec le mandat
Rapport Cornu sur la P-26. défini à l'article 4 de la concession de la SSR?
Désinformation de la part de la TV 2. En tant qu'autorité concédante, entend-il redéfinir ce man-
dat lors du renouvellement de la concesion le 1 er janvier 1993,
de manière à imposer un devoir de vigilance particulièrement
strict lorsque la SSR, qui jouit d'un monopole dans le domaine
audiovisuel, aborde des thèmes particulièrement brûlants?
Wortlaut der Interpellation vom 4. Oktober 1991 3. Est-il disposé à user de son influence auprès de la SSR pour
Im Vorfeld der Einsetzung einer PUK EMD und während der qu'elle rectifie les informations incorrectes qu'elle a diffusées
laufenden Untersuchung haben sich die SRG und insbeson- en relation avec la CEP DMF et la P-26?
dere das Fernsehen DRS mit Informationen an die Oeffentlich- 4. Quelles possibilités envisage-t-il pour que le public induit en
keit gewandt, die im Cornu-Bericht ein Nachspiel gefunden erreur par de tels cas de désinformation, mais qui ne s'en
haben. Der vom Neuenburger Untersuchungsrichter Pierre aperçoit qu'après l'échénce du délai de 30 jours, puisse re-
Cornu im Auftrag des Bundesrates erstattete Schlussbericht courir auprès de l'autorité indépendante?
über die Auslandbeziehungen von P-26 hat nämlich, gemäss 5. Les personnes démasquées comme «désinformateurs» par
der am 19. September 1991 der Oeffentlichkeit präsentierten le rapport Cornu ont-elles fait l'objet d'enquêtes pénales?
Kurzfassung, beträchtliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit der 6. Le «désinformateur» mentionné sous le nom de code «Ra-
von der SRG beigezogenen Informanten zutage gefördert zin» dans le rapport Cornu et qui est apparu masqué dans une
Im Kapitel «Die (Des-)informanten» sind Einzelheiten aufge- émission de «10 vor 10» comme prétendu général de brigade
deckt worden, die kaum mit den konzessionsrechtlich gefor- de la CIA est-il connu du Conseil fédéral? Le rapport, classé
derten «anerkannten Regeln der journalistischen Berufsaus- secret, contient-il des détails sur cette individu douteux, ou
übung» in Einklang zu bringen sind. So legten sich -zum Teil considère-t-il que ce personnage a été fabriqué de toutes piè-
maskierte - SRG-Interviewpartner Funktionen zu, die sie nie ces? Le Conseil fédéral entend-il faire élucider le cas «Razin»
innegehabt hatten, wurden vom Bericht als «Nachrichten- au sein de la SSR?
schwindler», «Wirrkopf» oder «Phantast» bezeichnet oder wi-
derriefen im nachhinein früher abgegebene Erklärungen. Mitunterzeichner - Cosignataires: Aregger, Aubry, Auer, Ber-
In diesem Zusammenhang frage ich den Bundesrat an: ger, Bezzola, Blocher, Bonny, Bühler Simeon, Burckhardt,
1. Ist der Bundesrat der Meinung, Sendungen mit derart frag- Cincera, Dreher, Eppenberger Susi, Feigenwinter, Fischer-
würdigen Informanten seien mit dem in Artikel .4 der SRG-Kon- Hägglingen, Fischer-Seengen, Frey Walter, Früh, Giger, Graf,
zession statuierten Programmauftrag noch vereinbar? Gysin, Hess Otto, Hösli, Houmard, Jeanneret, Loretan, Luder,
2. Ist der Bundesrat als Konzessionsbehörde willens, in der Müller-Wiliberg, Neuenschwander, Oehler, Portmann, Reich-
auf den 1. Januar 1993 zu erneuernden SRG-Konzession den ling, Ruf, Rüttimann, Rychen, Sager, Scherrer Jürg, Schwab,
Programmauftrag neu so zu definieren, dass ein Monopolme- Seiler Hanspeter, Spalti, Steffen, Stucky, Tschuppert, Weber-
dium bei besonders brisanten Themen einer erhöhten journa- Schwyz, Widmer, Wyss Paul, Wyss William, Zwingli (47)
listischen Sorgfaltspflicht untersteht?
3. Ist der Bundesrat bereit, bei der SRG darauf hinzuwirken, Schriftliche Begründung-Développement par écrit
dass sie ihre im Zusammenhang mit der PUK EMD und P-26 Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
ausgestrahlten Desinformationen berichtigt? eine schriftliche Antwort.
4. Welche Möglichkeiten sieht der Bundesrat, damit sich die ir-
regeführte Oeffentlichkeit in Fällen, wo journalistische Fehllei- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
stungen erst nach Ablauf der 30tägigen Beschwerdefrist als vom 22. Januar 1992
solche erkennbar sind, doch noch mit einer Konzessionsbe- Rapport écrit du Conseil fédéral
schwerde an die UBI wenden kann? du 22 janvier 1992
5. Sind gegen die durch den Cornu-Bericht als «Desinforman- 1. Eine sorgfältige Lektüre der Kurzfassung des Berichtes
ten» entlarvten Personen Strafuntersuchungen eingeleitet Cornu, die am 19. September 1991 veröffentlicht wurde, zeigt,
worden? dass die SRG darin nicht erwähnt wird. Im Kapitel «Die (Des-)
6. Ist die Identität des im Cornu-Bericht unter dem Decknamen Informanten» werden gewisse Personen genannt, die der
«Razin» erwähnten und in einem «10 vor 10»-Bericht als an- schweizerischen und ausländischen Presse diverse Erklärun-
geblicher ClA-Brigadegeneral maskiert vorgeführten «Desin- gen zum Thema abgaben. Die einzelnen Titel werden indes-
formanten» dem Bundesrat bekannt? Enthält der als geheim sen nicht namentlich aufgeführt. Anderseits weist die General-
klassierte Cornu-Originalbericht Einzelheiten über diese zwie- direktion der SRG darauf hin, dass keiner ihrer Mitarbeiter im
lichtige Person, oder ist davon auszugehen, es handle sich bei Rahmen der richterlichen Untersuchung einvernommen
ihr um eine reine Erfindung? Ist der Bundesrat gewillt, den wurde.
«Fall Razin» bei der SRG restlos aufzuklären? Es ist daran zu erinnern, dass die Bundesverfassung (Art. 55-
bis Abs. 3) die Unabhängigkeit von Radio und Fernsehen so-
Texte de l'interpellation du 4 octobre 1991 wie die Autonomie in der Programmgestaltung gewährleistet
Avant la constitution de la CEP DMF et pendant l'enquête, la Der Bundesrat darf deshalb in diesem Bereich keinen Einfluss
SSR, et plus particulièrement la télévision alémanique DRS, ausüben; es ist auch nicht an ihm, die Glaubwürdigkeit der
ont diffusé des informations dont il a été fait état dans le rap- Quellen, auf die sich die Sendungen stützen, zu kontrollieren.
port Cornu. Le rapport final sur les relations étrangères de la Für die Programmaufsicht ist bekanntlich die Unabhängige
P-26, rédigé par le juge d'instruction neuchâtelois Pierre Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) gemäss
Cornu sur mandat du Conseil fédéral, a émis des doutes sur la Bundesbeschluss vom 7. Oktober 1983 (SR 784.45) zustän-
crédibilité des sources de la SSR qui sont à l'origine de la pré- dig. Diese Instanz hat in mehreren Fällen die Sorgfaltspflich-
sentation abrégée du 19 septembre 1991. Le chapitre intitulé ten, die von den Verantwortlichen bei der Realisierung einer
3. März 1992 N 287 Interpellation Cavadini Adriano
Sendung zu beachten sind, präzisiert. Auch der Bundesrat ist #ST# 91.3390
der Auffassung, dass bei besonders brisanten Themen eine
erhöhte Sorgfaltspflicht zu fordern ist. Unter diesem Gesichts- Interpellation Cavadini Adriano
punkt mag das Auftreten von vermummten Informanten in der Empfang des Tessiner Fernsehens in Italien
fraglichen Sendung konzessionsrechtlich in der Tat fragwür-
dig sein. Interpellanza Cavadini Adriano
2. Die geschilderte Aufgabenteilung hat sich bewährt. Sie Sollecitare all'Italia la possibilità
wurde ins Bundesgesetz über Radio und Fernsehen (RTVG), di rivedere in Italia la Televisione
das vom Parlament am 21. Juni 1991 verabschiedet worden della Svizzera italiana
ist, übernommen.
3. Die erwähnte Unabhängigkeit von Radio und Fernsehen Interpellation Cavadini Adriano
und die Autonomie in der Programmgestaltung erlauben es Réception en Italie
dem Bundesrat nicht, im Sinne des Interpellanten auf die SRG de la télévision tessinoise
einzuwirken.
4. Der Bundesrat weist den Interpellanten darauf hin, dass ne-
ben dem geschilderten Verfahren vor der UBI auch noch die
Möglichkeit besteht, den ordentlichen zivil- oder strafrechtli-
chen Weg zu beschreiten. Wortlaut der Interpellation vom 3. Dezember 1991
5. Im Zusammenhang mit den Enthüllungen in den Medien Bis vor ein paar Jahren gehörte das Tessiner Fernsehen zum
über die Widerstandsorganisation sind Militärstrafverfahren italienischen Alltag. Das Aufkommen des Privatfernsehens in
hängig. Die Untersuchungsergebnisse sind noch nicht be- Italien hat aber zusehends zu einer Ueberlastung der Frequen-
kannt. zen geführt, die noch immer anhält. Dadurch wurde das TSI
6. Aus den Akten der Administrativuntersuchung Cornu ergibt aus dem Empfangsbereich in Italien verdrängt. Im Interesse
sich kein schlüssiger Hinweis auf die wahre Identität von «Ra- einer besseren Kenntnis der grenzübergreifenden Wirklichkeit
zin». Die Behauptung, «Razin» sei «echt», blieb unbewiesen. zwischen der italienischsprachigen Schweiz, der Lombardei
Weitere Abklärungen in dieser Richtung erachtet der Bundes- und dem Piémont ist es aber wünschenswert, dass die Pro-
rat jedoch nicht als vordringlich. gramme des RTSI auch in Italien empfangen werden können.
In Italien sind im übrigen gerade in letzter Zeit wiederholt ent-
Reimann Maximilian: Ich bin von der Antwort zu den Fragen 1 sprechende Anfragen formuliert worden. So beispielsweise
bis 4 und 6 befriedigt. Hingegen bin ich von der Antwort zur -das Interesse, dem der italienische Senatspräsident am
Frage 5 nicht befriedigt. Ich bitte Sie, mir die Möglichkeit zu 13. August 1991 Ausdruck gegeben hat;
geben, mich zur Frage 5 zu äussern, indem Sie einer Diskus- -die schriftliche Anfrage vom 24. September 1991 von vier
sion zustimmen. Abgeordneten aus Como an die Kammern, aus der deutlich
hervorgeht, dass die italienische Bevölkerung, die die Pro-
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- gramme des RTSI mit Interesse verfolgte, unzufrieden darüber
tes teilweise befriedigt. Er beantragt Diskussion. ist, dass sie diese nicht mehr empfangen kann;
- die Eingabe vom 8. Oktober 1991 der ständigen Konferenz
Abstimmung - Vote der schweizerischen und italienischen Handelskammern im
Für den Antrag auf Diskussion offensichtliche Mehrheit Grenzgebiet, mit der die italienische Regierung ersucht wird,
Dagegen Minderheit dem TSI zumindest in der Lombardei und im Piémont eine be-
stimmte Frequenz zuzuteilen;
Reimann Maximilian: Zuerst danke ich dafür, dass Sie mir das - die Unterstützung der italienisch-schweizerischen Konsulta-
Wort erteilt haben. Ich werde mich sehr kurz fassen. Ich habe tivkommission;
eine Erklärung und ein Zusatzfrage zur Frage 5. - die während seines jüngsten Besuchs in der Schweiz an den
Zunächst danke ich aber dem Bundesrat für die Feststellung, italienischen Präsidenten gerichteten Bitten.
dass er von der SRG bei besonders brisanten Themen eine er- Die Forderung rechtfertigt sich aber auch aus Gründen der
höhte Sorgfaltspflicht verlangt und dass er das Auftreten von Gegenseitigkeit, denn die italienischsprachige Schweiz emp-
vermummten Informanten in derartigen Sendungen als kon- fängt die Programme des öffentlichen und des privaten Fern-
zessionsrechtlich fragwürdig deklariert hat. Es ist nur zu hof- sehens aus Italien.
fen, dass diese klaren Worte des Bundesrates auch von jenen Es geht im wesentlichen also darum, dem Tessiner Fernsehen
SRG-Programmschaffenden zur Kenntnis genommen wer- Frequenzen zuzuteilen, die die internationale Fernmeldever-
den, die sich bis anhin weitgehend darum foutiert haben. einigung für die Schweiz vorgesehen hat, die aber von priva-
Zur Zusatzfrage: In seiner Antwort zur Frage 5 räumt der Bun- ten italienischen Sendern besetzt sind.
desrat ein, dass im Zusammenhang mit den Enthüllungen Der Bundesrat wird darum
über die Widerstandsorganisation P-26 Militärstrafverfahren 1. angefragt, ob er es nicht als notwendig erachtet, schnell
hängig sind. Mehr sagt der Bundesrat nicht zu diesem Punkt, und erneut bei der italienischen Regierung zu intervenieren,
und ich sehe nicht ein, warum das Parlament in diesem Punkt damit diese Situation endlich einer Lösung zugeführt wird und
nicht konkreter informiert wird. die Programme des RTSI zumindest in der Lombardei und im
Ich frage Sie, Herr Bundesrat: Warum erfahren wir nicht, was Piémont empfangen werden können; und
das für konkrete Fälle sind? Ist es ein Fall, sind es mehrere 2. ersucht, den Nationalrat über den Ausgang seiner Bemü-
Fälle? In welchen Fällen sind Strafverfahren hängig? hungen und allfällige Zusicherungen zu orientieren.
Bundesrat Ogi: Ich muss ganz offen gestehen, dass ich die Testo dell'interpellanza del 3 dicembre 1991
Frage, die Herr Reimann Maximilian gestellt hat, nicht spontan Fino a qualche anno fa laTelevisione della Svizzera italiana era
beantworten kann. Ich möchte Sie um Verständnis bitten. Die una realtà quotidiana in Italia L'avvento delle televisioni pri-
Frage geht nicht direkt mein Departement an, sondern das De- vate in Italia aveva però portato a un sovraffollamento delle fre-
partement meines Kollegen Kaspar Villiger hat sich dieser An- quenze - che perdura tuttora - di cui aveva fatto le spese an-
gelegenheit angenommen. Ich werde bei sich bietender Gele- che la RTSI.
genheit gerne auf die Frage zurückkommen, aber ich bitte Sie Nell'interesse di una migliore conoscenza della realtà trans-
um Verständnis dafür, dass ich mich zunächst im EMD noch frontaliera tra Svizzera italiana, Lombardia e Piemonte è auspi-
klar informieren muss. cabile che i programmi della RTSI possano ancora giungere
anche in Italia, dove proprio in questi ultimi tempi si sono avute
ripetitive richieste in tal senso. Cito:
-l'interessamento del Presidente del Senato italiano del 13
agosto 1991 ;
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Reimann Maximilian Cornu-Bericht zu P-26. Desinformation durch SRG-
Sendungen
Interpellation Reimann Maximilian Rapport Cornu sur la P-26. Désinformation de la part
de la TV
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Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
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Jahr 1992
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 02
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.3375
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Numero dell'oggetto
Datum 03.03.1992 - 08:00
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Seite 286-287
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