Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 91-3368 KI-generiert

Asylum Procedure Acceleration and Document Verification

Geschäftsnummer VPB 91-3368
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

This interpellation addresses the acceleration of asylum procedures, particularly concerning applicants without personal documents who impede identity verification and complicate deportation. It asks about measures to address this, the applicability of a specific law regarding non-cooperation, international practices, and the use of expedited procedures. The response details efforts to obtain documents, clarifies that non-cooperation penalties apply only when documents are deliberately withheld, outlines international cooperation in combating illegal immigration, provides statistics on asylum decisions, and discusses the ongoing development of cantonal decision preparation and processing centers, noting a reduction in processing times for new applications.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 16 Absatz, Art. 16a Asylge, Art. 16a Asylgesetz, Art. 16 Absatz 1 Buchstabe e Asylgesetz; Asylum Procedure Acceleration and Document Verification: It asks about measures to address this, the applicability of a specific law regarding non-cooperation, international practices, and the use of expedited procedures. The response details efforts to obtain documents, clarifies that non-cooperation penalties apply only when documents are deliberately withheld, outlines international cooperation in combating illegal immigration, provides statistics on asylum decisions, and discusses the ongoing development of cantonal decision preparation and processing centers, noting a reduction in processing times for new applications.

Schlagwörter

KI-generiert
Asylverfahren Identitätsausweise Schleusungskriminalität Laufendes Verfahren Kooperationsverfahren Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 16 Absatz
L'article 16, 1er alinéa, lettre e, est-il applicable (pas d'en-
Art. 16a Asylge
Trotz günstiger Entwicklung bei den Neugesuchen besteht ein l'article 16a (rejet sans autres mesures d'instruction)?
Art. 16a Asylgesetz
Used to determine the number of decisions made without further investigation in asylum procedures.
Art. 16 Absatz 1 Buchstabe e Asylgesetz
Cited as potentially applicable in cases where an asylum seeker intentionally and grossly violates their duty to cooperate, particularly regarding identity verification and obtaining documents.
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 16a Asylgesetz

Used to determine the number of decisions made without further investigation in asylum procedures.

Art. 16 Absatz 1 Buchstabe e Asylgesetz

Cited as potentially applicable in cases where an asylum seeker intentionally and grossly violates their duty to cooperate, particularly regarding identity verification and obtaining documents.

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Volltext

20. März 1992 N 641 Interpellation Segmüller

#ST# 91.3368 Je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions suivan-

tes:

Interpellation Segmüller 1. Des requérants d'asile dépourvus de documents person-

nels entravent la procédure dans la mesure où les vérifications

Beschleunigung des Asylverfahrens d'identité prennent trop de temps. L'exécution d'une mesure

Accélération de la procédure d'asile de renvoi est rendue extrêmement difficile lorsque le requérant

renvoyé ne dispose d'aucun document d'identité à sa sortie

de Suisse. Par quelles mesures le Conseil fédéral entend-il re-

médier à ce problème?

2. L'article 16, 1er alinéa, lettre e, est-il applicable (pas d'en-

trée en matière lorsque le requérant enfreint intentionnelle-

Wortlaut der Interpellation vom 4. Oktober 1991 ment et de manière grossière son devoir de collaboration)?

Die vom Bundesrat im Rahmen des Aktionsprogrammes ge- 3. Quelles sont les mesures appliquées par d'autres Etats, et

troffenen Massnahmen zur Verkürzung der Asylverfahrens- quelles ont été les expériences faites dans ce domaine?

dauer sind sehr begrüssenswert und wirken sich positiv aus. 4. Combien de décisions ont-elles été prises en application de

Trotz günstiger Entwicklung bei den Neugesuchen besteht ein l'article 16a (rejet sans autres mesures d'instruction)?

hoher Pendenzenberg. Deshalb ist der Spielraum des Asylge- 5. Le nombre des décisions relevant de cette procédure

setzes noch vermehrt auszunutzen. Ausser Diskussion stehen (article 16a) pourrait-il être augmenté, du fait que la majorité

dabei Quotenregelung und Armee-Einsatz. Die Situation im des requérants ne répondent manifestement pas aux critères

Asylbereich zwingt aber dazu, alle rechtsstaatlich zulässigen exigés par notre loi sur l'asile?

und humanitär vertretbaren Möglichkeiten auszuschöpfen. 6. Quelles sont les expériences des cantons dans la prépara-

Das Verfahren zur Erledigung von Asylgesuchen muss zeitlich tion des décisions?

noch stärker verkürzt werden. Die Umgehung des Ausländer- 7. Combien de cantons préparent-ils ainsi des décisions?

rechts durch die Einreichung eines Asylgesuches muss unat- 8. Quelles possibilités le Conseil fédéral voit-il d'inciter égale-

traktiv werden. Der Bundesbeschluss über das Asylverfahren ment les autres cantons à faire usage de cette possibilité de

vom 22. Juni 1990 enthält die Möglichkeiten, um das Asylver- préparer les décisions?

fahren zu entlasten und somit zu beschleunigen. 9. Quelles sont les premières expériences recueillies par le

Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fra- centre de traitement des demandes d'asile dans le canton de

gen: Zurich?

1. Asylsuchende ohne persönliche Dokumente belasten das 10. D'autres centres semblables seront-ils ouverts?

Verfahren, weil die Abklärung der Identität viel Zeit und Auf-

wand erfordert Der Vollzug einer Wegweisung wird ausseror- Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine -Aucun

dentlich erschwert, wenn der abgewiesene Asylbewerber

über keine Papiere für die Ausreise aus der Schweiz verfügt Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Mit welchen Massnahmen will der Bundesrat diese Problema- Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht

tikangehen? eine schriftliche Antwort.

2. Kann in solchen Fällen Artikel 16 Absatz 1 Buchstabe e

Asylgesetz (Nichteintreten wegen vorsätzlicher grober Verlet- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

zung der Mitwirkungspflicht) angewendet werden? vom 12. Februar 1992

3. Welche Massnahmen werden in anderen Ländern getrof- Rapport écrit du Conseil fédéral

fen, und welche Erfahrungen wurden damit gemacht? du 12 février 1992

4. Wie viele Entscheide wurden nach Artikel 16a Asylgesetz 1. Im Rahmen des Zumutbaren wird vom Asylbewerber die

(Ablehnung ohne weitere Abklärung) gefällt? Mitwirkung bei der Feststellung der Identität und der Beschaf-

5. Könnte die Zahl der in diesem Verfahren (Art 16a) zu fällen- fung entsprechender Dokumente verlangt.

den Entscheide erhöht werden, nachdem es sich bei den mei- Sofern Dokumente vorliegen, welche direkt die Ausstellung ei-

sten Gesuchstellern offensichtlich nicht um Asylsuchende im nes Laissez-passer durch die Auslandvertretung in der

Sinne unseres Asylgesetzes handelt? Schweiz zulassen, kann unter Umständen innert nützlicher

6. Welche Erfahrungen wurden mit der Entscheidvorbereitung Frist mit einem Ersatzpapier gerechnet werden. In den übrigen

durch die Kantone gemacht? Fällen ist die Reisepapierbeschaffung aufgrund der schwerfäl-

7. Wie viele Kantone machen von dieser Entscheidvorberei- ligen Nachforschungsmethoden oder den infrastrukturellen

tung Gebrauch? Begebenheiten in den Herkunftsländern selbst bei grundsätz-

8. Welche Möglichkeiten sieht der Bundesrat, die übrigen Kan- lich kooperationswilligen Staaten zum Teil unmöglich. Mittels

tone anzuhalten, ebenfalls von dieser Entscheidvorbereitung bilateralen und multilateralen Kontakten auf verschiedenen

Gebrauch zu machen? Ebenen wird die Bereitschaft zur besseren Zusammenarbeit

9. Wie sind die ersten Erfahrungen mit den Prozessverfahrens- angestrebt.

zentren im Kanton Zürich? 2. Rechte und Pflichten aus dem Asylverfahren entstehen erst

10. Werden weitere solche Verfahrenszentren errichtet? mit dessen Einleitung. Da vor Abschluss des Verfahrens nicht

feststeht, ob einem Gesuchsteller die Flüchtlingseigenschaft

Texte de l'interpellation du 4 octobre 1991 zukommt, kann während der Dauer des Verfahrens von einem

Les mesures prises par le Conseil fédéral dans le cadre de son Asylbewerber ohne gültige Reisepapiere nicht verlangt wer-

programme d'action et dans le but d'accélérer la procédure den, dass er sich solche vom (verfolgenden) Heimatstaat be-

d'asile sont très appréciables et exercent des effets positifs. sorgt Ob einem Asylbewerber die Beschaffung anderer Doku-

Malgré l'évolution favorable pour ce qui est des nouvelles re- mente, welche die Beschaffung von Ersatzreisepapieren er-

quêtes, les cas en suspens demeurent très nombreux C'est la leichtern, im Herkunftsstaat zugemutet werden kann und ob

raison pour laquelle il convient de mieux exploiter encore la bei Nichtbeibringung derselben die Voraussetzungen für die

marge de manoeuvre offerte par la loi sur l'asile. Il ne peut être Fällung eines Nichteintretensentscheides vorliegen, hängt

question d'une réglementation des quotas et d'un recours à von den konkreten Verhältnissen ab. Steht fest, dass entgegen

l'armée. Mais la situation dans le domaine de l'asile com- den Verfahrensvorschriften Reise- und Identitätsausweise den

mande d'utiliser toutes les ressources conformes au droit Behörden missbräuchlicherweise nicht eingereicht werden,

international et aux principes humanitaires. kommt die Anwendung von Artikel 16 Absatz 1 Buchstabe e

La procédure d'asile doit encore être accélérée. Il convient de Asylgesetz ebenfalls in Frage.

décourager le contournement des dispositions de la législa- 3. Das Problem der Einreisen von Personen ohne die erforder-

tion sur les étrangers par le dépôt d'une demande d'asile. L'ar- lichen Reisedokumente beschäftigt auch die übrigen Ziellän-

rêté fédéral sur la procédure d'asile du 22 juin 1990 offre des der. In der Erkenntnis, dass bei der unkontrollierten Wande-

possibilités d'alléger et d'accélérer la procédure d'asile. rung dem Luft- und Seeweg eine besondere Bedeutung zu-

Interpellation Fankhauser 642 N 20 mars 1992

kommt, sehen auch diese die Lösungsmöglichkeiten vorab in #ST# 91.3371

einer engen internationalen Zusammenarbeit. Dabei geht es

in erster Linie um die Vorbereitung und Durchführung von Aus- Interpellation Fankhauser

bildungsprogrammen für Kontrollorgane und Fluggesell-

schaften sowie den Austausch von Informationen über Schweizer Pässe für Ausländer

Schleppermethoden, Ausweis- und Visafälschungen und an- Passeports suisses

deren Manipulationen, die darauf ausgerichtet sind, die Kon- délivres à des étrangers

trollorgane zu täuschen. Ausserdem werden taktische Kon-

zepte zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität entwickelt In

diesem Zusammenhang haben die meisten Zielländer über-

dies neue logistische Strukturen und Mittel bereitgestellt. Im

Luftverkehr kann gestützt auf Anhang 9 zum Abkommen vom

7. Dezember 1944 über die Internationale Zivilluftfahrt der Wortlaut der Interpellation vom 4. Oktober 1991

Transporteur in die Pflicht genommen werden. Für die Schen- Die Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) sagt

gener Vertragsstaaten bestehen Sanktionsverpflichtungen in ihrem Bericht vom 22. November 1989 über die Vorkomm-

gegenüber den Beförderungsunternehmungen. Die Schweiz nisse im EJPD in Ziffer VI. 9.2. (S. 180):

ist an internationalen Koordinationsbestrebungen im Rahmen «In der Presse wurde der Vorwurf erhoben, durch Schweizer

der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), der Euro- Behörden seien Schweizer Pässe für ausländische Agenten

päischen Zivilluftfahrt-Kommission (ECAC) und anderen infor- zur Verfügung gestellt worden.

mellen internationalen Expertengruppen beteiligt. Als Folge Die Abklärungen haben ergeben, dass die Behauptung in ei-

der Berliner Ministerkonferenz vom 30./31. Oktober 1991 über nem Fall zutrifft. Für den Vorfall besteht jedoch nach Ansicht

Massnahmen zur Eindämmung illegaler Einreisen aus und der PUK ein berechtigtes Geheimhaltungsinteresse, und es

über Mittel- und Osteuropa wurde eine Arbeitsgruppe einge- werden daher keine näheren Angaben gemacht. Da in dieser

setzt, welche unter anderem Realisierungsvorschläge für wirk- Angelegenheit auch heute noch ein Datenschutzbedürfnis

same Massnahmen zur Verhinderung der illegalen Einreise besteht, wird darauf verzichtet, hier auf nähere Details ein-

und zur Wegweisung zu unterbreiten hat zugehen.»

4. Das Bundesamt für Flüchtlinge hat im Jahre 1991 insge- Auf den Seiten 49 und 50 des Berichts, den der Berner Richter

samt 36963 Fälle erledigt. Davon wurden 13307 in Anwen- Fabio Righetti als besonderer Vertreter des Bundesanwalts

dung von Artikel 16a Asylgesetz entschieden. am 27. Mai 1991 im Auftrag des Bundesrates vorgelegt hat (es

5. Erst nach Durchführung der Anhörung gemäss Artikel 15 ist nur die gekürzte Fassung veröffentlicht worden), steht fol-

Asylgesetz kann festgestellt werden, ob sich weitere Abklärun- gendes:

gen als notwendig erweisen. Werden negative Asylentscheide «In einem Fall hat sich bestätigt, dass zwei Schweizer Pässe

ohne ausreichende Sachverhaltsabklärung getroffen, steigt an Ausländer für die Dauer von ca fünf Monaten zur Verfü-

das Risiko von Fehlentscheiden. Im Interesse des hohen gung gestellt wurden. Es ist aber zweifellos auch heute noch

Rechtsgutes kann in Zweifelsfällen nicht ohne Zusatzabklä- ein überwiegendes Geheimhaltungsinteresse vorhanden, so

rungen negativ entschieden werden. Da Artikel 16a Asylge- dass auch in diesem Bericht darüber nicht nähere Ausführun-

setz nur auf Gesuche anwendbar ist, welche nach Erlass des gen gemacht werden können.

dringlichen Bundesbeschlusses vom 22. Juni 1990 einge- Rechtlich kann immerhin festgehalten werden, dass die Pass-

reicht wurden, kann für die Zukunft nach Abbau der altrechtli- ausstellungen auf falsche Namen erfolgten und deshalb an

chen Fälle ein höherer Anteil von entsprechenden Entschei- sich rechtswidrig gewesen wären. Sie erfolgten jedoch in einer

den erwartet werden. nachgewiesenen Notstandssituation im Interesse höherer

6.-8. Die Entscheidvorbereitung der Kantone befindet sich Rechtsgüter. Diese Notstandshilfe durch die verantwortlichen

noch in der Anlauf phase, weshalb derzeit keine verbindlichen Schweizer Beamten ist ein klarer Rechtfertigungsgrund im

Aussagen über Erfahrungswerte gemacht werden können. Sinne des Artikels 34 StGB.»

17 Kantone haben ihr grundsätzliches Interesse an der Ent- Im Zusammenhang mit dieser Angelegenheit bitte ich den

scheidvorbereitung signalisiert. Mit sechs Kantonen, welche Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:

bereits vom Bundesamt für Flüchtlinge ausgebildete Beamte 1. Ist der Bundesrat (wie die PUK und der besondere Vertreter

beschäftigen, werden konkrete Vertragsverhandlungen ge- des Bundesanwalts) auch der Meinung, dass diese Passan-

führt Die beste Empfehlung zur Uebernahme der Entscheid- gelegenheit geheim bleiben müsse - mehr als die Fichen der

vorbereitung durch die Kantone sieht der Bundesrat in einem Bundesanwaltschaft oder des Militärdepartementes (die von

guten Resultat der jetzt laufenden Anstrengungen. den Betroffenen eingesehen werden konnten), mehr auch als

9./10. Der Betrieb des Verfahrenszentrums Zürich wurde im die Geheimarmee P-27 oder die Organisation P-26 (über de-

vergangenen September aufgenommen. Die Rekrutierung ren Existenz, Strukturen und funktionsweise die Oeffentlich-

von Personal vor Ort und dessen Ausbildung sind in vollem keit informiert worden ist)? Gibt es zwingende Gründe, die ei-

Gange. Verlässliche Erfahrungswerte, welche generelle ner freimütigen und klaren Information der Oeffentlichkeit ent-

Schlussfolgerungen zulassen, liegen noch nicht vor. Indessen gegenstehen? Wenn ja, welche?

kann bereits heute gesagt werden, dass sich die Behand- 2. Welches sind die «höheren Rechtsgüter», auf die sich Herr

lungsdauer von Neueingängen verkürzt Sofern die Erfahrun- Righetti zur Rechtfertigung der Geheimhaltung beruft? Gibt es

gen insgesamt positiv ausfallen und die organisatorische Ent- nach Auffassung des Bundesrates Rechtsgüter, die höher

wicklung des Bundesamtes für Flüchtlinge dies zulässt, ist der sind als das Legalitätsprinzip, der Rechtsstaat, der Grundsatz

Bund zur Eröffnung weiterer Verfahrenszentren bereit. «gleiches Recht für alle» oder die innere und die äussere Si-

cherheit sowie die Neutralität der Schweiz?

Präsident: Die Interpellantin ist von der Antwort des Bundes- 3. Trifft der Hinweis der «SonntagsZeitung» vom 3. Februar

rates befriedigt 1991 zu, dass die Pässe dem deutschen Agenten Werner

Mauss zur Verfügung gestellt worden sind?

4. Stimmt es, dass - wie im gleichen Bericht zu lesen war - die

Herren Pierre Schmid und Peter Huber, Vizedirektor des Bun-

desamtes für Polizeiwesen beziehungsweise Chef der Bun-

despolizei, die Ausstellung der beiden Pässe und deren

Uebergabe an Werner Mauss organisiert haben?

5. Welche Magistratspersonen, Bundesräte oder hohe Be-

amte haben entschieden, dass die Pässe von der kantonalen

Behörde, die für die Ausstellung formell zuständig ist, bereitzu-

stellen seien? Hat der Bundesrat seine Zustimmung zu dieser

Operation gegeben?

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Segmüller Beschleunigung des Asylverfahrens

Interpellation Segmüller Accélération de la procédure d'asile

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1992

Année

Anno

Band II

Volume

Volume

Session Frühjahrssession

Session Session de printemps

Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 12

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 91.3368

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 20.03.1992 - 08:00

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Data

Seite 641-642

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Ref. No 20 021 082

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