Federal Council on Biohacking Kits
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Council was asked if it was aware of and concerned about "biohacking" kits being sold, which could be dangerously enhanced, and what measures it would take. The Council responded that these kits were not new, were not considered inherently dangerous by US authorities, and did not contain pathogens or allow for actual genetic engineering. Therefore, the Council saw no reason to prohibit their sale.
Legislator-Regeste
KI-generiertFederal Council on Biohacking Kits: The Council responded that these kits were not new, were not considered inherently dangerous by US authorities, and did not contain pathogens or allow for actual genetic engineering. Therefore, the Council saw no reason to prohibit their sale.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as the legal basis for extending the stay of Yugoslavian seasonal workers and short-term visitors from the war zone.
Volltext
13. Dezember 1991 N 2519 Interpellation (Baerlocher-)Bäumlin
Wirtschaftssanktionen haben dann eine Chance, wenn sie von #ST# 91.3334
einem überwiegenden Teil jener Parteien gemeinsam ergriffen
werden, mit welchen der zu Bestrafende den Hauptteil seiner Interpellation (Baerlocher-)Bäumlin
Wirtschaftsbeziehungen abwickelt, ohne Möglichkeit zur mas-
siven Umgehung. Es muss zusätzlich eine Mindestgarantie Genmanipulationen
bestehen, dass Sanktionen praktisch durchführbar sind und aus dem Bastelkasten
auch tatsächlich die Verantwortlichen treffen. Am 7. November Manipulations génétiques
1991 hat die Europäische Gemeinschaft eine Reihe von Sank-
tionen ergriffen. Tags darauf haben das Eidgenössische De-
à la portée des bricoleurs
partement für auswärtige Angelegenheiten und das Eidgenös-
sische Volkswirtschaftsdepartement ihrerseits beschlossen,
Massnahmen zu ergreifen. Insbesondere ist vorgesehen, Um-
gehungsgeschäfte über die Schweiz sowie den Kauf von
Kleinwaffen zu Exportzwecken zu verhindern. Im Rahmen der Wortlaut der Interpellation vom 2. Oktober 1991
Efta trägt die Schweiz ferner die am 14. November 1991 im Gemäss Berichten in den Medien können heute per Post Ba-
Efta-Rat beschlossenen Massnahmen mit, nämlich die Sus- stelkästen für Heimgenetiker bezogen werden. Diese kom-
pendierung aller von den Efta-Staaten gemeinsam durchge- plette Ausrüstung zum genmanipulierten Experimentieren
führten Kooperationsaktivitäten, die Suspendierung der Er- kann mit Cholera-Erregern oder noch viel gefährlicheren Bak-
richtung eines Jugoslawien-Entwicklungsfonds sowie die terienkulturen aufgerüstet werden.
Suspendierung der exploratorischen Gespräche mit Jugosla- Vor diesem Hintergrund bitte ich den Bundesrat um Beantwor-
wien über die Errichtung einer Freihandelszone. tung folgender Fragen:
Schliesslich ist auf die Möglichkeit zur Ergreifung positiver 1. Hat der Bundesrat Kenntnis über diese Biohacking-Bastel-
Massnahmen zugunsten einzelner Konfliktparteien hinzuwei- kästen?
sen. Auch hier sind Vorbereitungsmassnahmen im Gange; 2. Wie schätzt der Bundesrat die Gefährlichkeit dieser Baukä-
insbesondere ist die schwierige Position Sloweniens zu er- sten ein?
wähnen, das am Konflikt selbst nicht mehr beteiligt ist, interna- 3. Was hat der Bundesrat bis heute in dieser Frage unternom-
tional wegen der im Moment noch engen Verbindung zum men, und ist er bereit, Massnahmen zu ergreifen, um den Han-
Hauptkonflikt zwischen Serbien und Kroatien aber (noch) del mit derart gefährlichen Bastelkästen zu unterbinden?
nicht anerkannt werden kann.
5. Als Hilfeleistung kommt für die Schweiz vor allem die finan- Texfe de l'interpellation du 2 octobre 1991
zielle Unterstützung multilateraler oder bilateraler humanitärer Ainsi que les médias l'ont laissé entendre, à l'heure actuelle on
Massnahmen in Frage. Sie erfolgt in Zusammenarbeit mit den peut se procurer, par correspondance, des trousses de brico-
traditionellen Partnern IKRK und UNHCR sowie den schweize- lage pour généticiens amateurs. Mieux encore, cet équipe-
rischen Hilfswerken. Schwerpunkte sind die Versorgung der- ment qui contient tous les éléments nécessaires à des mani-
mehrheitlich kroatischen - Flüchtlinge in Ungarn sowie die Be- pulations génétiques peut être complété d'agents pathogè-
treuung der Vertriebenen auf kroatischem und serbischem nes du choléra ou de cultures de bactéries encore bien plus
Gebiet. So wurden an ein Nothilfeprogramm des UNHCR in dangereuses.
Ungarn (Gesamtkosten 3,1 Millionen US-Dollar) 400 000 Ces constatations m'incitent à poser les questions suivantes
Schweizerfranken gesprochen. An Projekte der Hilfswerkefür au Conseil fédéral:
Vertriebene in Kroatien und Serbien (humanitäre, medizini- 1. A-t-il connaissance de l'existence de ces trousses de brico-
sche und Nahrungsmittelhilfe) wurden bisher 125600 Fran- lage permettant de se livrer à des expériences génétiques?
ken bezahlt. 2. Comment évalue-t-il le danger qu'elles représentent?
Weiter in Aussicht gestellt sind Beiträge von 50 000 Franken an 3. Qu'a-t-il entrepris jusqu'ici à ce propos et est-il disposé à
die Fortsetzung dieser Projekte in Kroatien sowie 140000 prendre des mesures afin d'interdire le commerce de «jouets»
Franken an das Schweizerische Rote Kreuz (Nahrungsmittel- aussi dangereux?
pakete des IKRK an kroatische und serbische Flüchtlinge).
Für weitere Hilfsmassnahmen stehen die zuständigen Dienste Mitunterzeichner-Cosignataires: Fankhauser, Hafner Ursula,
des Bundes bereit. LeuteneggerOberhoIzer, Stocker, Ulrich, Weder Hansjürg (6)
6. Den in der Schweiz anwesenden jugoslawischen Saison-
niers und Kurzaufenthaltern aus dem engsten Kriegsgebiet Schriftliche Begründung - Développement par écrit
(Republik Kroatien und, je nach Entwicklung der Lage, die Re- Laut «Report»-Sendung des Ersten Deutschen Fernsehens
gion Kosovo) wird durch Beschluss des Bundesrates vom kann heute weltweit jedermann eine komplette Ausrüstung
23. September 1991 der weitere Aufenthalt auf Gesuch hin zum genmanipulativen Experimentieren aus den USA bezie-
nach Artikel 13 Buchstabe f der Verordnung über die Begren- hen. In der Schweiz brauchen diese Biohacker keine Bewilli-
zung der Zahl der Ausländer vom 6. Oktober 1986 (BVO) vor- gung. Dieser Baukasten kann mit Cholera-Erregern oder Afla-
erst auf sechs Monate verlängert Ihnen ist gestattet, den an- toxinen ergänzt werden. In Deutschland experimentiert diese
deren Ehegatten, ihre ledigen Kinder unter 18 Jahren sowie Biohacking-Szene mit noch gefährlicheren Erregern, wie je-
ihre Eltern nachziehen zu lassen. Damit soll auch verhindert nen von Pest, Pocken und Milzbrand.
werden, dass diese Personen ein Asylverfahren einleiten. Die Behörden haben heute in der Schweiz aufgrund fehlender
Im Hinblick auf eine mögliche ausserordentliche Lage im gesetzlicher Grundlagen keine Möglichkeiten, derartige ge-
Flüchtlingsbereich ist der Bundesrat im Begriff, Massnahmen fährliche «Spielzeuge» zu verbieten.
vorzubereiten, die geeignet wären, den Zustrom einer grossen
Zahl von Hilfesuchenden zu bewältigen. Gegebenenfalls wür- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
den zur Unterbringung und Betreuung auch der Zivilschutz vom 6. November 1991
und'die Armee eingesetzt. Rapport écrit du Conseil fédéral
du 6 novembre 1991
1. Der fragliche Bastelkasten ist nichts Neues. Bereits im No-
Präsident: Der Interpellant beantragt Diskussion. vember 1984 berichteten amerikanische Zeitungen über die
Absicht eines gewissen Larry Slot, diesen Bastelkasten («The
Abstimmung - Vote Dr. Cloner's Genetic Engineering Home Cloning Kit») ab Ja-
Für den Antrag auf Diskussion 56 Stimmen nuar 1985 zu vertreiben. Die amerikanischen Gesundheitsbe-
Dagegen 32 Stimmen hörden sahen sich bisher nicht veranlasst, den Bastelkasten in
irgendeiner Art zu beanstanden.
Der Bastelkasten kann in Europa soweit bekannt nur durch Di-
Verschoben - Renvoyé rektbestellung beim Hersteller in den USA erworben werden.
Interpellation (Houmard-)Giger 2520 M 13 décembre 1991
2. Das Bag hat diesen Bastelkasten geprüft und ist dabei zum suisse du bois attendent du Conseil fédéral qu'une impor-
Schluss gekommen, dass er grundsätzlich als ungefährlich tance particulière soit accordée dans ce projet à un mode de
einzustufen ist Der Bastelkasten enthält keine Krankheitserre- construction respectueux de l'environnement II convient sur-
ger, und entgegen diversen Presseberichten werden vom Her- tout de garantir une utilisation exemplaire et aussi poussée
steller auch keine solchen zur Bestellung angeboten. Der In- que possible du bois indigène.
halt des Bastelkastens erlaubt nur die Durchführung von ge- Je me permets de poser les questions suivantes au Conseil fé-
wissen Basistechniken der Molekularbiologie; er gibt jedoch déral:
keine Möglichkeit, Gentechnik im eigentlichen Sinne zu betrei- 1. L'utilisation du bois en tant qu'élément partiel de construc-
ben. tion d'immeubles dans un environnement citadin s'est accrue
3. Der Bundesrat sieht keinen Grund, Massnahmen zu ergrei- ces dernières années, soulignant un emploi moderne de ce
fen, um den Handel mit diesen Bastelkästen zu unterbinden. matériau. Jusqu'à quel point cette évolution sera-t-elle prise
en compte lors de la construction du bâtiment à Ittigen?
Präsident: Der Interpellant beantragt Diskussion. 2. Lors de l'aménagement intérieur, il conviendrait de prendre
tout particulièrement en considération les multiples possibili-
Abstimmung - Vote tés d'utilisation des produits en bois indigène. A-t-on prévu à
Für den Antrag auf Diskussion 51 Stimmen cette fin une collaboration étroite avec les milieux concernés
Dagegen 59 Stimmen par la filière bois?
3. Un approvisionnement régional en énergie pour la région
Papiermühle/lttigen fait l'objet de discussions. Selon une éva-
luation grossière, une partie du besoin en énergie peut aussi
être couvert par du bois. Est-ce que des travaux préparatoires
#ST# 91.3347 en vue de la prise en considération de l'énergie du bois sont
en cours?
Interpellation (Houmard-)Giger 4. Le mobilier standard actuel de l'administration fédérale ne
Verwendung von Holz correspond plus guère aux exigences quant à l'utilisation de
in der Bundesverwaltung matériaux respectueux de l'environnement
a Est-il notamment prévu d'aménager l'OFEFP avec un équi-
Utilisation du bois pement de bureau axé sur le matériau renouvelable qu'est le
dans l'administration bois?
b. Le Conseil fédéral peut-il d'autre part nous donner l'assu-
rance qu'il veillera à l'avenir, lors de nouvel équipement, à pro-
mouvoir un programme de meubles modernes où le bois se-
rait largement présent?
Wortlaut der Interpellation vom 3. Oktober 1991
Aus der zivilen Baubotschaft 1991 geht hervor, dass der Bun- Mitunterzeichner - Cosignataires: Hari, Schwab, Seiler Hans-
desrat beabsichtigt, für das Buwal (einschliesslich die Eidge- peter, Tschuppert (4)
nössische Forstdirektion) in Ittigen/Papiermühle ein neues
Gebäude zu errichten. Die Waldwirtschaft und die schweizeri- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
sche Holzindustrie erwarten vom Bundesrat, dass er bei der Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
Realisierung dieses Projektes besonderes Gewicht auf eine eine schriftliche Antwort
umweltverträgliche Bauweise legt Insbesondere gilt es, eine
möglichst weitgehende und beispielhafte Verwendung von Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
einheimischem Holz sicherzustellen. vom 6. November 1991
Ich erlaube mir, folgende Fragen an den Bundesrat zu richten: Rapport écrit du Conseil fédéral
1. In den letzten Jahren ist Holz als konstruktives Bauelement du 6 novembre 1991
auch im städtischen Umfeld vermehrt eingesetzt worden, was Grundsätzliches:
zeigt, dass dieses Material zeitgemäss verwendet werden Der Bundesrat ist bestrebt, die Verwendung von einheimi-
kann. Wieweit wird dieser Entwicklung beim Bau des Gebäu- schem Holz bei den bundeseigenen Bauten wo immer mög-
des in Ittigen Rechnung getragen? lich zu fördern. Dies sowohl beim Einsatz als Konstruktions-
2. Die zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten von einheimi- holz als auch im Innenausbau oder, wo dies sinnvoll und mög-
schem Holz sollten besonders beim Innenausbau in Betracht lich ist, bei der Energiegewinnung.
gezogen werden. Hat man diesbezüglich an eine enge Zu- Das Amt für Bundesbauten ist beauftragt, diesem Anliegen bei
sammenarbeit mit den betreffenden Kreisen der Holzwirt- der Projektierung und Erstellung von Bauten Rechnung zu tra-
schaft gedacht? gen, indem bereits bei Wettbewerben entsprechende Weisun-
3. Zur Diskussion steht auch eine regionale Energieversorung gen und Auflagen gemacht werden.
im Raum Papiermühle/lttigen. Nach grober Schätzung könnte Die Entwicklung der Verwendung von Holz bei Bauten des
ein Teil des Energiebedarfs auch mit Holz gedeckt werden. Bundes wird erst seit Mitte 1989 zahtenmässig erfasst Im
Sind Vorbereitungsarbeiten im Hinblick auf die Nutzung der zweiten Halbjahr 1989 belief sich der Verbauch auf 7,4 Millio-
Holzenergie im Gange? nen Franken, was 6,46 Prozent des Gesamtaufwandes bedeu-
4. Das heutige Standardmobiliar der Bundesverwaltung ent- tet. 1990 wurde für 20,3 Millionen Franken (6,53 Prozent des
spricht, was die Verwendung von umweltverträglichem Mate- Gesamtaufwandes) Holz verwendet
rial betrifft, kaum mehr den Anforderungen. 1. Bei der Ausschreibung des Architekturwettbewerbes 1988
a Ist vorgesehen, das Buwal mit Büroeinrichtungen auszu- hat das Amt für Bundesbauten im Wettbewerbsprogramm fol-
statten, die aus dem erneuerbaren Material Holz hergestellt gende Formulierung eingebracht:
sind? «Der haushälterische Umgang mit der Energie schlechthin, ihr
b. Kann uns der Bundesrat darüber hinaus die Zusicherung alternativer Einsatz bzw. Gewinnung sowie die Auswahl von
geben, dass er in Zukunft dafür sorgt, dass für Neuausstattun- Baustoffen nach energetischen und baubiologischen Ge-
gen moderne Möbelprogramme gefördert werden, in denen sichtspunkten erfordern eine kritische Eietrachtung der heute
weitgehend Holz zur Anwendung kommt? gängigen Bauweise. Die Projektverfasser sind aufgefordert,
ihre diesbezüglichen Ideen (beispielsweise die vermehrte Ver-
Texte de l'interpellation du 3 octobre 1991 wendung von Holz) darzulegen.»
Comme le mentionne le message concernant les projets de Das Wettbewerbsresultat und dessen Weiterbearbeitung zeig-
construction, le Conseil fédéral a l'intention d'ériger un nou- ten aber, dass sich an diesem Standort mit den komplexen
veau bâtiment pour l'OFEFP (y compris la Direction des forêts) Randbedingungen bezüglich der Konstruktion eine konven-
à Ittigen/Papiermühle. L'économie forestière et l'industrie tionelle Lösung aufdrängt
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation (Baerlocher-)Bäumlin Genmanipulationen aus dem Bastelkasten
Interpellation (Baerlocher-)Bäumlin Manipulations génétiques à la portée des bricoleurs
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1991
Année
Anno
Band V
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.3334
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 13.12.1991 - 08:00
Date
Data
Seite 2519-2520
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Ref. No 20 020 766
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