Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 91-3269 KI-generiert

Nuclear Power Plant Safety and War Preparedness Interpellation

Geschäftsnummer VPB 91-3269
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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An interpellation questioned the government about a safety expert's warnings that Swiss nuclear power plants were not protected in case of war, and that these warnings were not adequately communicated to the Federal Council or the public. The government responded that while the underground construction of nuclear power plants had been studied, it was not standard practice due to technical and operational disadvantages, and that existing plants met international safety standards. The government asserted that the Federal Council was aware of studies on underground construction but did not believe further information was required without new findings, and that the current safety strategy relied on peace promotion and defense readiness.

Legislator-Regeste

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Art. 27septies BV; Nuclear Power Plant Safety and War Preparedness Interpellation: technische Nachteile mit sich, die gegen die Vorteile abgewo- Es geht nicht an, dass dieses Thema weiterhin verdrängt wird.

Schlagwörter

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Schutzmacht öffentliche Sicherheit Baureife Strahlenschutz Kriegsgefahr Sicherheitsbedenken

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

13. Dezember 1991 N 2527 Interpellation (Günter-)Weder Hansjürg

keit zur Darstellung ihrer kulturellen Eigenart im Ausland ve- 3. Wenn der Bundesrat nicht orientiert wurde:

rlieren könnte. - Wer hat entschieden, der Bundesrat sei nicht zu informie-

5. Der vorgesehene Kulturförderungsartikel der Bundesverfas- ren? Ist es verantwortbar, dass bei einem wichtigen sicher-

sung (Art. 27septies BV) sollte eine Fortsetzung oder gar den heitspolitischen Problem der Bundesrat nicht informiert wird,

Ausbau der Investitionspolitik im Bereich der kulturellen Pro- obwohl er in der fraglichen Zeit bedeutende energiepolitische

duktion, wie sie die SRG seit jeher betreibt, ermöglichen. Was und sicherheitspolitische Entscheide zu fällen hatte?

den in der Interpellation erwähnten Fall betrifft, dürfte die ge- - Was gedenkt der Bundesrat zur materiellen Lösung des Pro-

nannte Bestimmung möglicherweise auch die Grundlage für blems und zur Information der Oeffentlichkeit zu unterneh-

eine Unterstützung der Radio-Symphonieorchester bieten. men, nachdem er nun durch Radio und Zeitungen darüber in-

6. Es bleibt anzufügen, dass die SRG ab Inkrafttreten des Ra- formiert wurde, was die Verwaltung tut und denkt?

dio- und Fernsehgesetzes und der entsprechenden Vollzugs-

verordnung Sponsoring am Radio wird betreiben können. Texte de l'interpellation du 16septembre 1991

Diese neue Finanzierungsform dürfte dazu beitragen, den ho- M. Serge Prêtre, chef de la Division de la radioprotection, a dé-

hen kulturellen Standard der Programme beizubehalten. claré à une radio locale qu'il avait toujours dit que les centrales

7. Die SRG unternimmt gegenwärtig Anstrengungen, um das nucléaires suisses n'étaient pas protégées en cas de guerre.

Erscheinungsbild der verschiedenen Senderketten zu verbes- C'est pourquoi il n'avait cessé de plaider pour la construction

sern und den Bekanntheitsg rad ihrer Sendungen-als Voraus- de centrales nucléaires souterraines. S'il n'avait fait aucune

setzung für ihren Erfolg -zu steigern. Diese Massnahmen be- déclaration de ce genre en public, il en avait néanmoins in-

dingen eine Umverteilung der Aufgaben innerhalb der Verwal- formé les autorités compétentes.

tung sowie die Verschiebung einzelner Arbeitsstellen. Nach Ce n'est que récemment que le public a appris qu'en cas de

Ansicht der SRG sollte diese Operation jedoch nicht zu einer crise les centrales nucléaires ne peuvent pas être arrêtées et

Aufblähung des Verwaltungsapparates führen. refroidies à temps. Ce fait n'a été rendu public que lorsque

Monsieur Serge Prêtre s'est prononcé sur le sujet au sein de la

Präsident: Der Interpellant beantragt Diskussion. Commission «Rapport de sécurité» et que j'ai déposé une

intervention s'y rapportant. Et on apprend aujourd'hui que

Abstimmung - Vote Monsieur Serge Prêtre avait fait part de ses craintes aux autori-

Für den Antrag auf Diskussion offensichtliche Mehrheit tés compétentes.

Dagegen Minderheit C'est pourquoi je pose les questions suivantes au Conseil fé-

déral:

Verschoben - Renvoyé 1. Est-il exact que M. Prêtre a communiqué les informations

dont il disposait aux services compétents? Quels services ont

été informés? Le Conseil fédéral ou le chef de département

responsable ont-ils été mis au courant?

#ST# 91.3269 2. Si le Conseil fédéral a été mis au courant:

- Pourquoi le Conseil fédéral n'a-t-il jamais rien entrepris et

Interpellation (Gunter-)Weder Hansjürg pourquoi n'a-t-il informé ni le Parlement ni le public? Le Conseil

Sicherheit von AKW. fédéral n'est-il pas également d'avis que le souverain doit

Informationslücken connaître toutes les données pertinentes pour prendre des dé-

cisions qui relèvent par exemple de la politique énergétique?

Sécurité des centrales nucléaires. - Si un conflit armé nous semble probable au point qu'il nous

Défaut d'information faille entretenir une armée, comment le Conseil fédéral peut-il

tolérer l'existence d'un danger potentiel qui, si un conflit venait

à éclater, rendrait pour ainsi dire illusoire tout effort de dé-

fense?

3. Si le Conseil fédéral n'a pas été tenu au courant:

Wortlaut der Interpellation vom 16. September 1991 - Qui a dédidé qu'il ne fallait pas informer le Conseil fédéral?

Gegenüber einem Lokalradio erklärte Serge Prêtre, Chef der Est-il acceptable que le Conseil fédéral n'ait pas été informé de

Abteilung Strahlenschutz, er habe immer gesagt, dass die l'existence d'un grave problème en matière de sécurité alors

schweizerischen Kernkraftwerke im Kriegsfall nicht geschützt qu'il avait dû à la même époque prendre d'importantes déci-

seien. Er habe deshalb immer dafür plädiert, Kernkraftwerke sions en matière de politique énergétique et de sécurité?

unterirdisch anzulegen. Er habe dies allerdings bisher nicht öf- - Que pense entreprendre le Conseil fédéral pour résoudre le

fentlich gesagt, aber die zuständigen Behörden informiert. problème quant au fond et pour mieux informer le public,

Für die Oeffentlichkeit ist die Tatsache, dass Kernkraftwerke après avoir dû apprendre par la radio et par la presse ce que

im Krisenfall nicht rechtzeitig abgestellt und abgekühlt werden fait et pense l'administration?

können, relativ neu. Sie wurde erst bekannt, als sich Serge

Prêtre in der Kommission «Sicherheitsbericht» entsprechend Mitunterzeichner - Cosignataires: Dünki, Grendelmeier, Jae-

äusserte und ich einen Vorstoss zu diesem Thema einreichte. ger, Maeder, Meier Samuel, Weder Hansjürg, Wiederkehr,

Nun wird zusätzlich bekannt, dass Serge Prêtre die zuständi- Zwygart (8)

gen Behörden über seine Befürchtungen orientierte.

Ich frage daher den Bundesrat: Schriftliche Begründung - Développement par écrit

1. Stimmt es, dass Serge Prêtre die zuständigen Amtsstellen Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen

über seine Erkenntnisse informiert hat? Welche Amtsstellen eine schriftliche Antwort

wurden informiert? Wurde der Bundesrat oder der zuständige

Departementschef orientiert? Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

2. Wenn der Bundesrat orientiert wurde: vom 25. November 1991

- Weshalb hat der Bundesrat nie etwas unternommen und we- Rapport écrit du Conseil fédéral

der Parlament noch Oeffentlichkeit orientiert? Ist der Bundes- du 25 novembre 1991

rat nicht auch der Meinung, dass der Souverän alle relevanten Serge Prêtre kam im Jahre 1972 zur Hauptabteilung für die Si-

Fakten kennen muss, wenn erzürn Beispiel energiepolitische cherheit der Kernanlagen (HSK). Früher arbeitete er während

Entscheide fällen sollte? mehreren Jahren für das Militärdepartement, für welches er

-Wenn wir einen bewaffneten Konflikt immerhin für so mög- insbesondere den Schutz gegen moderne und unkonventio-

lich halten, dass wir eine Armee unterhalten, wie kann es der nelle Waffen untersuchte. Er war aktiv an den Studien der opti-

Bundesrat zulassen, dass ein Gefahrenpotential besteht, das mierten Schutzbautechnik beteiligt Gestützt auf diese Erfah-

im Konfliktfall Verteidigungsanstrengungen weitgehend illu- rungen war er der Meinung, man solle die unterirdische Bau-

sorisch machen würde? weise für Kernkraftwerke in Betracht ziehen.

Motion d'ordre 2528 N 13 décembre 1991

Aufgrund verschiedener Vorstösse im In- und Ausland wurde Ordnungsantrag der sozialdemokratischen Fraktion

die unterirdische Bauweise für Kernkraftwerke untersucht. Es Tagesordnung der Sitzung vom 30. Januar 1992

gibt dazu verschiedene Berichte (so z. B. die deutsche Studie Behandlung der Geschäfte 91.400,91.402,90.241 und 90.242

der Kernforsch u ngsanstalt Jülich, welche 1974 im Auftrag des in Kategorie III statt in Kategorie IV.

[Sundesministeriums des Innern erstellt wurde). Das Paul-

Scherrer-lnstitut (damals noch Eidg. Institut für Reaktorfor- Motion d'ordre du groupe socialiste

schung) hat im Auftrag des Bundesamtes für Energiewirt- Ordre du jour de la séance du 30 janvier 1992

schaft eine umfassende Studie über Vor- und Nachteile der Traiter les objets 91.400, 91.402, 90.241 et 90.242 en catégo-

unterirdischen Bauweise gemacht, welche Ende 1980 abge- rie III au lieu de catégorie IV.

schlossen wurde. Ausser dem Kernkraftwerk Chooz (gebaut

1967, 270 MWE) in den französischen Ardennen wurde bis Frau Haering Binder: Sie haben gestern das chronologische

heute kein grösseres Kernkraftwerk unterirdisch gebaut Programm für die Sondersession im Januar verteilt erhalten.

Gründe dafür sind u. a. Unsicherheiten in bezug auf die Bau- Für Donnerstag, den 30. Januar 1992, istdie Behandlung diver-

technik, insbesondere bei der Kavernenbauweise, und be- ser parlamentarischer Initiativen im Zusammenhang mit der

triebliche Nachteile. Vertretung der Frauen im National- und Ständerat vorgesehen.

Die schweizerischen Sicherheitsgremien für Kernanlagen Das Büro dieses Rates hat beschlossen, diese Geschäfte in

(HSK und KSA) haben diese Problematik besprochen und Kategorie IV zu behandeln. Wir beantragen Ihnen demgegen-

dazu Studien anfertigen lassen. Sie kamen bis jetzt zum über eine Behandlung mindestens in Kategorie III.

Schluss, dass die unterirdische Bauweise nicht dem interna- Es sind 20 Jahre vergangen seit der Einführung des Frauen-

tionalen Stand der Technik für grosse Kernkraftwerke ent- stimm- und -Wahlrechts auf eidgenössischer Ebene. Wir sind

spricht Die unterirdische Bauweise bringt einige sicherheits- heute nach wie vorerst rund 15 Prozent Frauen in diesem Rat

technische Nachteile mit sich, die gegen die Vorteile abgewo- Es geht nicht an, dass dieses Thema weiterhin verdrängt wird.

gen werden müssen. Falls in der Schweiz neue Kernkraft- Ich bitte Sie eindringlich: Geben Sie dieser Diskussion den

werke gebaut würden, müssten die Behörden diese Proble- notwendigen Raum! Lassen Sie uns diese Geschäfte in Kate-

matik erneut studieren. gorie III behandeln! Das würde Ihnen und diesem Rat sehr

Die schweizerischen Kernkraftwerke sind nach dem jeweils wohl anstehen.

geltenden internationalen Stand von Wissenschaft und Tech-

nik gebaut worden. Dieser Stand beinhaltet den Schutz ge- Hess Peter, Berichterstatter: Wir haben im Büro grossmehr-

gen Einwirkungen Dritter (Sabotage) sowie den Schutz ge- heitlich beschlossen, verschiedene - nicht nur die von Frau

gen äussere Einwirkungen (Erdbeben, in gewissen Fällen Haering Binder zitierten - parlamentarische Initiativen, die in

auch Flugzeugabsturz). Als Folge davon sind die Kernkraft- der Januarsession vorgesehen sind, in die Kategorie IV einzu-

werke recht gut gegen Infanteriewaffen geschützt, nicht aber reihen. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass Sie aufgrund

gegen schwere Waffen (Präzisionsbomben und -raketen des schriftlichen Berichtes, des mündlichen Kurzberichtes der

usw.) Kommissionssprecher, der Begründung von Minderheitsan-

Um einen Vollschutz zu erzielen, müssten die Kernkraftwerke trägen sowie allenfalls von schriftlich begründeten Einzelan-

unterirdisch gebaut werden. Diese Tatsache ist nicht neu und trägen entscheiden müssen. Hingegen entfallen die Voten der

wurde bereits mehrmals dem Parlament zur Kenntnis ge- Fraktionssprecher.

bracht. Der Bundesrat hat dazu u. a in seinen Antworten auf Bitte berücksichtigen Sie in diesem Zusammenhang, dass es

die Einfache Anfrage Crevoisier vom 20. März 1980 (80.656) sich bei diesen parlamentarischen Initiativen im gegebenen

und auf die Interpellation Piller vom 18. Juni 1981 (81.442) Stadium um ein Vorprüfungsverfahren handelt Es geht also

Stellung genommen. Im Kriegsfall würden die Kernkraftwerke nur darum, ob wir diese Initiativen erheblich erklären wollen

zur Reduktion des Gefahrenpotentials, je nach Bedrohungs- oder nicht Wenn der Rat dann aufgrund dieser eher summari-

lage, zudem vorsorglich abgestellt (vgl. Einfache Anfrage schen Vorprüfung - gestützt auf die Anträge der Kommission -

Hubacher vom 16.6.1986,86.656; Einfache Anfrage Hubacher beschliesst, dass die Initiativen erheblich erklärt werden, kann

vom 15.12.1986,86.745). im Rat eine vertiefte Diskussion stattfinden.

Angesichts der zunehmenden Verwundbarkeit der Industrie- Aber die grosse Fülle von parlamentarischen Initiativen wird es

riationen gegenüber kriegerischen Ereignissen wäre es ein- uns nicht erlauben, dass wir in nächster Zeit die wichtigen Ge-

seitig, nur das Gefahrenpotential, das von den Kernkraftwer- schäfte mit der nötigen Tiefe behandeln können, weil wir ja ge-

ken herrührt, eliminieren zu wollen und nicht auch die anderen rade für die parlamentarischen Initiativen Behandlungsfristen

Gefahrenpotentiale. Der Bundesrat sieht den grösstmögli- vorgesehen haben, die ihnen eine prioritäre Behandlung si-

chen Schutz der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen chern.

durch eine Strategie der aktiven Friedensförderung und einer Einen zweiten Punkt gilt es zu berücksichtigen: Eine dieser

immer noch angemessenen Verteidigungsbereitschaft ge- vier Initiativen, nämlich die Initiative 91.402, müsste gemäss

währleistet, wie sie im Bericht 1990 zur Sicherheitspolitik for- Reglement in der Kategorie V behandelt werden, weil nur vier

muliert wurde. Kommissionsmitglieder diese Initiative der Minderheit unter-

Zu den einzelnen Fragen: zeichnet haben. Wir haben aber im Büro beschlossen, dass

1. Die unterirdische Bauweise für Kernkraftwerke wird seit lan- wir eine Gesamtdebatte über diese Minderheitsinitiativen

gem weltweit untersucht. Sie entwickelte sich aber bis heute durchführen wollen, eben in der Kategorie IV.

nicht zum Stand der Technik. Darüber waren der zuständige Ich bitte Sie, diesem Antrag zu folgen, damit wir endlich in der

Departementschef und der Bundesrat orientiert Dies ergibt Behandlung der Ratsgeschäfte wieder echte Prioritäten set-

sich u. a aus den Antworten des Bundesrates auf die erwähn- zen können.

ten parlamentarischen Vorstösse.

2:./3. Wenn Anzeichen vorhanden gewesen wären, dass sich Frau Grendelmeier: Ich bitte Sie, den Ordnungsantrag zu un-

die unterirdische Bauweise durchsetzt, hätten die Sicher- terstützen.

heitsbehörden die vorgesetzten Stellen informiert. Solange Es ist eine alte Geschichte, dass wir über die Kategorien Politik

keine neuen Erkenntnisse vorliegen, besteht auch kein machen. Es gibt die «Schweigekategorie», das ist Kategorie V.

Anlass zu einer zusätzlichen Information der Oeffentlichkeit Es gibt die Kategorie IV, das ist diejenige, in der sich nur die

Kommissionssprecher äussern können. Wenn man ein unlieb-

sames Thema unter den Tisch wischen will, macht man das mit

F'räsident: Die Interpellanten beantragen Diskussion. der Zuteilung zur Kategorie. Ich würde sagen: Wenn wir über

die Beteiligung der Frauen innerhalb unserer Politik reden, re-

den wir nicht über ein Minderheitsproblem, sondern über ein

Abstimmung - Vote Mehrheitsproblem. Die Frauen sind nach wie vor die einzige

Für den Antrag auf Diskussion 55 Stimmen Minderheit, diezufällig etwas grösser ist als die Mehrheit- nicht

Dagegen 72 Stimmen nur in der Schweiz, sondern global. (Teilweiser Beifall)

13. Dezember 1991 N 2529 Schlussabstimmungen

M. Leuba: Je peux rassurer entièrement Mme Grendelmeier. #ST# 91.004

Le Bureau a pris une décision de principe, selon laquelle tou-

tes les initiatives parlementaires, au stade de l'examen prélimi- Internationale Menschenrechtspakte.

naire mentionné par M. Hess Peter, seraient dorénavant clas- Beitritt der Schweiz

sées en catégorie IV. Il n'y a donc rien de dirigé contre un type

d'initiative, parlementaire ou autre. C'est à mon avis la seule Pactes internationaux relatifs

manière d'éviter ce que vous dénoncez, c'est-à-dire que l'on aux droits de l'homme.

classe dans l'une ou l'autre catégorie selon l'objet politique. Adhésion de la Suisse

C'est une décision de principe pour un examen préliminaire et

je vous prie de vous en tenir à cette règle. Siehe Seite 1494 hiervor - Voir page 1494 ci-devant

Beschluss des Ständerates vom 25. November 1991

Abstimmung - Vote Décision du Conseil des Etats du 25 novembre 1991

Für den Ordnungsantrag der SP-Fraktion 59 Stimmen

Dagegen 84 Stimmen A. Bundesbeschluss betreffend den internationalen Pakt

über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte

A. Arrêté fédéral concernant le Pacte international relatif

aux droits économiques, sociaux et culturels

Schlussabstimmung - Vote final

Für Annahme des Entwurfes 135Stimmen

Dagegen 6 Stimmen

#ST# 91.408 B. Bundesbeschluss betreffend den internationalen Pakt

über bürgerliche und politische Rechte

Parlamentarische Initiative B. Arrêté fédéral concernant le Pacte international relatif

(Kommission 89.245) aux droits civils et politiques

Zivildienst

Schlussabstimmung - Vote final

Initiative parlementaire Für Annahme des Entwurfes 130 Stimmen

(Commission 89.245) Dagegen 5 Stimmen

Service civil

C. Bundesgesetz über die Organisation der Bundes-

Siehe Seite 1438 hiervor - Voir page 1438 ci-devanl rechtspflege. Aenderung

Beschluss des Ständerates vom 27. November 1991 C. Loi fédérale d'organisation judiciaire. Modification

Décision du Conseil des Etats du 27 novembre 1991

Schlussabstimmung - Vote final

Schlussabstimmung - Vote final Für Annahme des Entwurfes 138 Stimmen

Für Annahme des Entwurfes 121 Stimmen Dagegen 4 Stimmen

Dagegen 21 Stimmen

An den Ständerat-Au Conseil des Etats

An den Ständerat-Au Conseil des Etats

#ST# 90.082

AHV/IVund Unfallversicherung.

Bundesgesetze. Aenderung

#ST# 89.243 AVS/AI et assurance-accidents.

Lois. Modification

Parlamentarische Initiative Siehe Seite 1530 hiervor - Voir page 1530 ci-devant

(Puk 89.006) Beschluss des Ständerates vom 10. Dezember 1991

Geschäftsprüfungskommission. Décision du Conseil des Etats du 10 décembre 1991

Bildung einer Delegation

A. Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenver-

Initiative parlementaire sicherung (AHVG). Aenderung

(CEP 89.006) A. Loi fédérale sur l'assurance-vipillesse et survivants

Commission de gestion. (LAVS). Modification

Constitution d'une délégation

Schlussabstimmung - Vote final

Siehe Seite 2383 hiervor - Voir page 2383 ci-devant Für Annahme des Entwurfes 172 Stimmen

Beschluss des Ständerates vom 13. Dezember 1991 (Einstimmigkeit)

Décision du Conseil des Etats du 13 décembre 1991

Schlussabstimmung - Vote final

Für Annahme des Entwurfes 140 Stimmen

(Einstimmigkeit)

An den Bundesrat-Au Conseil fédéral

59-N

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation (Günter-)Weder Hansjürg Sicherheit von AKW. Informationslücken

Interpellation (Günter-)Weder Hansjürg Sécurité des centrales nucléaires. Défaut

d'information

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1991

Année

Anno

Band V

Volume

Volume

Session Wintersession

Session Session d'hiver

Sessione Sessione invernale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 15

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 91.3269

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 13.12.1991 - 08:00

Date

Data

Seite 2527-2529

Page

Pagina

Ref. No 20 020 773

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