Federal Government's Role in Cantonal Education Autonomy and Student Mobility
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court acknowledged the government's efforts to simplify student exchange between Swiss universities, including the adoption of a "Convention on Student Mobility" and guidelines for registration and fees. However, the court noted that the constitutional responsibility for education lies with the cantons, and the federal government's role is primarily to provide financial support and framework conditions. The court expressed confidence that the cantons, with their autonomy and responsibility for universities, would effectively promote mobility, especially in light of European integration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 19 Absatz, Art. 13 Absatz, Art. 19 Abs. 3 des geltenden Hochschulförderungsgesetzes (HFG, Art. 13 Abs. 3 des revidierten HFG vom 22. März 1991; Federal Government's Role in Cantonal Education Autonomy and Student Mobility: However, the court noted that the constitutional responsibility for education lies with the cantons, and the federal government's role is primarily to provide financial support and framework conditions. The court expressed confidence that the cantons, with their autonomy and responsibility for universities, would effectively promote mobility, especially in light of European integration.
Schlagwörter
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KI-generiertCited as the legal basis for the key role of the Swiss University Conference (SHK) in fostering mobility.
Cited as the legal basis for the key role of the Swiss University Conference (SHK) in fostering mobility.
Volltext
4. Oktober 1991 N 1995 Interpellation Bonny
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- Der Abbau administrativer Hindernisse ist ein Hauptanliegen
tes befriedigt. aller Beteiligten. So hat die SHK am 20. Dezember 1989 die
«Konvention über die Mobilität der Studierenden» verabschie-
det, zu deren Artikel 2 die SHK zusammen mit der Konferenz
der Hochschulsekretäre Ausführungsbestimmungen erarbei-
tete und das administrative Verfahren an den Hochschulen
#ST# 91.3253 festlegte. Zudem hat die SHK am 18. Oktober 1990 eine Richt-
linie erlassen, welche die Immatrikulation und die Entrichtung
Interpellation Loeb von Studiengebühren durch die Mobilitätsstudenten einheit-
Studentenaustausch lich regelt. Ferner sind eine Reihe weiterer disziplinbezogener
zwischen Schweizer Universitäten Vereinbarungen zur gegenseitigen Anerkennung von Studien-
leistungen in Kraft getreten. Die Zusammenarbeit unter den
Echanges d'étudiants neu geschaffenen Mobilitätsstellen der Universitäten funktio-
entre universités du pays niert bei der Vorbereitung des Programms bisher reibungslos.
Aufgrund der verfassungsmässigen Zuständigkeiten für das
Bildungswesen liegt die Verantwortung für die Schaffung gün-
stiger Rahmenbedingungen zur Förderung der Mobilität bei
den Kantonen. Die Hochschulkantone erfüllen in unserem
Wortlaut der Interpellation vom 21. Juni 1991 Land mit der Führung ihrer Hochschulen eine nationale Auf-
Der Bundesrat wird angefragt, ob er in Zusammenarbeit mit gabe. Ihnen obliegt es auch, die Zusammenarbeit und den
der Hochschulkonferenz das Notwendige unternehmen kann, Austausch unter den Hochschulen zu stärken. Der SHK fällt
damit innerhalb unseres Landes der Austausch von Studieren- dabei im Sinne von. Artikel 19 Absatz 3 des geltenden Hoch-
den zwischen den Universitäten in administrativer Hinsicht we- schulförderungsgesetzes (HFG) bzw. Artikel 13 Absatz 3 des
sentlich vereinfacht werden kann. revidierten HFG vom 22. März 1991 eine Schlüsselrolle zu.
Verschiedentlich sind Zweifel geäussert worden, ob bei den
Texte de l'interpellation du 21 juin 1991 heutigen verfassungsmässigen Zuständigkeiten die Koordi-
Le Conseil fédéral est prié de dire si, en collaboration avec la nation und Zusammenarbeit unter den Hochschulen, wichtige
Conférence universitaire suisse, il est en mesure d'entrepren- Voraussetzungen für eine grössere Mobilität der Hochschul-
dre les démarches utiles à une simplification notable des pro- angehörigen, tatsächlich gewährleistet werden können. Die
cédures administratives d'échanges d'étudiants entre les uni- Zuständigkeit der Kantone für das Bildungswesen ist das
versités de notre pays. Kernstück unseres Föderalismus. Der Bundesrat vertraut dar-
auf, dass die Kantone die ihnen durch die Verfassung zuge-
Mitunterzeichner-Cosignataires: Büttiker, Müller-Meilen (2) teilte Aufgabe gerade auch in bezug auf die Zusammenarbeit
im Bereich der Mobilitätsförderung angesichts der Herausfor-
Schriftliche Begründung - Développement par écrit derung der europäischen Integration wirksam wahrnehmen
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht werden. Unser föderalistisches System, das zudem durch
eine schriftliche Antwort. eine hohe Autonomie der Hochschulen gekennzeichnet ist,
hat damit eine eigentliche Bewährungsprobe zu bestehen.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
vom 28. August 1991 Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra-
Rapport écrit du Conseil fédéral tes befriedigt.
du 28 août 1991
Der Bundesrat hält die Förderung der akademischen Mobilität
für ein zentrales Anliegen, das zu einem dauernden Bestand-
teil der Hochschulpolitik werden sollte. Er hat daher mit einer 91.3260
Botschaft vom 17. September 1990 (BB11990 II11059) den
#ST#
eidgenössischen Räten ein auf fünf Jahre angelegtes Förder
rungs- und Finanzierungsprogramm zugunsten nicht nur der Interpellation Bonny
internationalen, sondern im besonderen auch der landesinter- Kormorane und Fischbestände
nen Mobilität unterbreitet. Es wurde von den eidgenössischen
Räten am 22. März 1991 genehmigt. Cormorans et populations de poissons
Der Bund hat nur wenig konkrete Handlungsmöglichkeiten,
die Mobilität der Hochschulangehörigen direkt zu fördern. Mit
seinen beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen
beteiligt er sich bereits heute aktiv an den entsprechenden na-
tionalen und internationalen Bestrebungen. In bezug auf die Wortlaut der Interpellation vom 21. Juni 1991
Universitäten muss er sich darauf beschränken, die entspre- Wann und wie gedenkt der Bundesrat endlich zu handeln und
chenden Anstrengungen der Kantone finanziell zu unterstüt- wirksame Massnahmen zu ergreifen, um die wegen der
zen. Gezielte Anstrengungen sind in folgenden Bereichen vor- sprunghaften Zunahme der Kormorane in unseren Gewäs-
gesehen: sern durch diese Vögel angerichteten sehr bedeutenden
- gegenseitige Anerkennung von Studienzeiten, -leistungen Schäden an unseren Fischpopulationen zu bekämpfen?
und Diplomen (Projektbeiträge von 400000 Franken pro
Jahr); Texte de l'interpellation du 21 juin 1991
-finanzielle Unterstützung von austauschwilligen Personen Quand le Conseil fédéral compte-t-il enfin agir et quelles me-
(jährlich 1 800 000 Franken für 900 Mobilitätsstipendien zu- sures efficaces pense-til prendre pour lutter contre les très gra-
gunsten von Studierenden sowie 400 000 Franken zugunsten ves atteintes que les cormorans portent à nos populations de
von Dozenten und Assistenten); poissons, atteintes dues au fait que le nombre de ces oiseaux
- Information und Beratung sowie Begleitforschung a massivement augmenté dans les eaux suisses?
(400 000 Franken jährlich).
Das EDI hat am 9. Juli 1991 eine Verordnung über die Durch- Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine-Aucun
führung des Programms erlassen. Der Schweizerischen
Hochschulkonferenz (SHK) kommt dabei eine massgebende Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Rolle zu; sie wird darin von ihrer «Mobilitätskommission» un- In den letzten zwei Jahrzehnten hat der Kormoranbestand in
terstützt, in der auch das zuständige Bundesamt für Bildung der Schweiz enorm zugenommen. Ende der sechziger Jahre
und Wissenschaft und der Schulrat (ETH) vertreten sind. betrug die Zahl der bei uns überwinternden Kormorane we-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Loeb Studentenaustausch zwischen Schweizer Universitäten
Interpellation Loeb Echanges d'étudiants entre universités du pays
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1991
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.3253
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 04.10.1991 - 08:00
Date
Data
Seite 1995-1995
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Ref. No 20 020 439
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