Agricultural Payments: Ensuring Fairness for Part-Time and Mountain Farmers
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council was asked to ensure that direct payments under new agricultural law consider farmers with secondary agricultural activities, particularly in mountain and pre-Alpine regions. The request highlighted that these part-time farmers, often smallholders, are crucial for landscape maintenance and preventing rural depopulation, and should not be disadvantaged compared to lowland farmers. The council agreed to consider the postulate, acknowledging that current regulations may disadvantage cattle farmers with extended periods of alpine grazing due to reduced cost contributions based on fodder availability, and that milk sheep should be treated equally to milk goats regarding contribution levels.
Legislator-Regeste
KI-generiertAgricultural Payments: Ensuring Fairness for Part-Time and Mountain Farmers: The request highlighted that these part-time farmers, often smallholders, are crucial for landscape maintenance and preventing rural depopulation, and should not be disadvantaged compared to lowland farmers. The council agreed to consider the postulate, acknowledging that current regulations may disadvantage cattle farmers with extended periods of alpine grazing due to reduced cost contributions based on fodder availability, and that milk sheep should be treated equally to milk goats regarding contribution levels.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
4. Oktober 1991 1989 Postulat Schnider
Texte du postulat du 21 juin 1991 #ST# 91.3249
Le Conseil fédéral est invité à tenir compte de manière appro-
priée des agriculteurs travaillant la terre à titre accessoire Postulat Schnider
lorsqu'on application des nouveaux articles 31 a et 31 b de la loi
sur l'agriculture il introduira les paiements directs. Il veillera de Kosten beitrage
même à ne pas pénaliser les agriculteurs de montagne par an Viehhalter im Berggebiet
rapport à ceux de la plaine à qui les paiements directs vont être und in der voralpinen Hügelzone
étendus.
Contributions aux frais
Mitunterzeichner - Cosignataires: Blatter, Bürgi, Columberg, des détenteurs de bétail
Keller, Kühne, Ruckstuhl, Schnider (7) de la région de montagne
et de la région préalpine des collines
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Im Berggebiet und insbesondere in allen Randgebieten wird
der Sektor Landwirtschaft zum grössten Teil durch die Neben-
erwerbslandwirtschaft abgedeckt. Grösstenteils handelt es
sich um Kleintierhalter, d. h. Halter von Schafen und Ziegen. Wortlaut des Postulates vom 21. Juni 1991
Diese Nebenerwerbslandwirte sind für die Berg- und Randre- Der Bundesrat wird eingeladen, die Alpung bei der Berück-
gionen aus verschiedenen Gesichtspunkten gesehen von ei- sichtigung der Rauhfuttergrundlage stärker zu gewichten, und
ner entscheidenden Bedeutung. Ohne Nebenerwerbsbewirt- zwar wie folgt:
schaftung würden viele Randgebiete nicht mehr landwirt- Rindvieh, Kleinvieh und Pferde: 60 bis 90 Tage Alpung 25 Pro-
schaftlich genutzt. Diese Nutzung ist für die Erhaltung einer zent; 91 bis 120 Tage Alpung 35 Prozent; über 120 Tage Al-
gepflegten Landschaft und zum Schutz gegen Naturgewalten pung 45 Prozent.
von grösster Bedeutung. Alle diese Nebenerwerbslandwirte Zudem wird der Bundesrat ersucht zu prüfen, die Milchschafe
und hierbei vor allem die Kleinviehhalter (Schafe und Ziegen) in bezug auf die Beitragshöhe den Milchziegen gleichzustel-
erbringen durch ihre nebenberufliche Tätigkeit eine Leistung, len.
die durch den Staat als gemeinwirtschaftliche Aufgabe zu ent-
schädigen ist. Mit der Förderung der Nebenerwerbslandwirte Texfe du postulat du 21 juin 1991
kann man die Abwanderung aus den Berggebieten stoppen Le Conseil fédéral est invité, en tenant compte de la base four-
oder wenigstens massgeblich verhindern. ragère, à augmenter la pondération du temps d'alpage
Insbesondere sollen durch die Direktzahlungen das Bergge- comme il suit:
biet und die Randregionen gegenüber dem Talgebiet besser- Bovins, ovins, caprins et équidés: de 60 à 90 jours d'alpage
gestellt werden. Neben den Kriterien der Fläche sind die 25 pour cent; de 91 à 120 jours 35 pour cent; plus de 120 jours
Standortnachteile mit erschwerten Produktionsbedingungen, 45 pour cent.
aber auch der Einkommensrückstand beim Paritätslohn in En outre, il est prié d'examiner la possibilité d'assimiler les bre-
den regionalpolitisch benachteiligten Regionen zu berück- bis laitières aux chèvres soumises au contrôle laitier en ma-
sichtigen. tière d'octroi des contributions.
Die SAB (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Bergge-
biete) warnt davor, kleine Betriebe, insbesondere im Bergge- Mitunterzeichner - Cosignataires: Aregger, Blatter, Bonny,
biet, von den Unterstützungsmassnahmen auszuschliessen. Bundi, Bürgi, Columberg, Dietrich, Engler, EppenbergerSusi,
Der Trend in der neuen Agrarpolitik ist unverkennbar, Kleinbe- Fäh, Mari, Hildbrand, Hösli, Jung, Kühne, Müller-Wiliberg,
trieben keine Bundesmittel zukommen zu lassen und diese als Nussbaumer, Ruckstuhl, Schmidhalter, Schwab, Seiler Rolf,
zukünftige Aufstockungsflächen für grössere Bauern vorzuse- Steinegger.Tschuppert, Wanner (24)
hen. Diese Betriebe erbringen gemeinwirtschaftliche Leistun-
gen wie Erhaltung der Kulturlandschaft und der dezentralen Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Besiedlung im gleichen Masse wie grössere Betriebe, und sie Kostenbeiträge werden heute nur für Tiere ausgerichtet, für die
sollen auch dafür entschädigt werden. Der Versuch der Aus- eine angemessene Rauhfuttergrundlage vorhanden ist. Wer-
grenzung könnte dazu führen, dass das Parlament die Mittel den Tiere gealpt, vermindert sich die minimale landwirtschaftli-
für eine neue Agrarpolitik zugunsten der grossen Betriebe che Nutzfläche je GVE nach der geltenden Verordnung wie
nicht bewilligen würde. folgt:
a. Rindvieh und Tiere der Pferdegattung: 60 bis 90 Tage Al-
Schriftliche Erklärung des Bundesrates pung 25 Prozent; 91 und mehr Tage Alpung 35 Prozent.
vom 28. August 1991 b. Ziegen und Schafe: 60 bis 90 Tage Alpung 25 Prozent; 91
Déclaration écrite du Conseil fédéral bis 120 Tage Alpung 30 Prozent; über 120 Tage Alpung
du 28 août 1991 40 Prozent.
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Durch diese heutige Regelung werden vor allem Rindviehhal-
ter mit einer langen Alpdauer (z. B. 150 Tage) benachteiligt, in-
Ueberwiesen - Transmis dem die Kostenbeiträge wegen ungenügender Rauhfutter-
grundlagen gekürzt werden. Diese Kürzung ist ungerechtfer-
tigt, weil diese Landwirte durch die lange Alpzeit auf dem
Stammbetrieb mit einer niedrigeren Rauhfuttergrundlage aus-
kommen.
Die Milchschafe sind den Milchziegen gleichzustellen, da der
Aufwand für die Haltung der Milchziegen wie der Milchschafe
gleich gross ist.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
vom 28. August 1991
Déclaration écrite du Conseil fédéral
du 28 août 1991
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Schnider Kostenbeiträge an Viehhalter im Berggebiet und in der voralpinen
Hügelzone
Postulat Schnider Contributions aux frais des détenteurs de bétail de la région de
montagne et de la région préalpine des collines
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1991
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.3249
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 04.10.1991 - 08:00
Date
Data
Seite 1989-1989
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Ref. No 20 020 430
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