Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 91-3228 KI-generiert

Tax Equity for Married Couples

Geschäftsnummer VPB 91-3228
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The court's reasoning for its decision is that a significant tax burden increase on single individuals or substantial revenue losses for the federal government would be necessary to achieve greater tax equity between married couples with two incomes and unmarried couples with two incomes. The federal government and parliament, after extensive deliberation on direct federal taxation, concluded that such a solution was not feasible. Consequently, they opted for a partial tax relief for married couples compared to unmarried couples, a decision maintained in both the immediate tax relief program and the new federal direct tax law.

Legislator-Regeste

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Art. 66 al. 1 LTF; Tax Equity for Married Couples: The federal government and parliament, after extensive deliberation on direct federal taxation, concluded that such a solution was not feasible. Consequently, they opted for a partial tax relief for married couples compared to unmarried couples, a decision maintained in both the immediate tax relief program and the new federal direct tax law.

Schlagwörter

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Steuerabzug Besteuerung von Ehepaaren direkte Steuer ehelicher Lebensstandard Heiratszulage steuerfreie Einkünfte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 al. 1 LTF

This provision is cited in the dispositive to regulate the costs of the proceedings.

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Volltext

13. Dezember 1991 2509 Interpellation Engler

Konkubinatspaare; Quelle: Statistik der direkten Bundes- Anlässlich der Behandlung des Geschäftsberichts im Natio-

steuer) eine kleine Minderheit darstellen. Namentlich die Al- nalrat am 14. Juni 1991 hat der Vorsteher des EVD diese Ab-

leinstehenden in unserem Land dürfen in diesem Zusammen- sicht weitgehend bestätigt

hang nicht übersehen werden. Eine vermehrte Annäherung Ein Vernehmlassungsentwurf für eine Aenderung des Wein-

der Steuerbelastung von Doppelverdiener-Ehepaaren gegen- statutes liegt heute aber noch immer nicht vor - anderthalb

über derjenigen von Doppelverdiener-Konkubinatspaaren Jahre nach dem Volksentscheid und immerhin zwei Monate

wäre bei der direkten Bundessteuer nur zu erreichen, wenn nach dem eigenen Terminplan des EVD.

den Alleinstehenden eine ganz erhebliche Mehrbelastung Wir fragen den Bundesrat an:

oder aber der Bundeskasse Mindereinnahmen in Milliarden- 1. Ist es zutreffend, dass die vorgesehene Tarifizierung auf Wi-

höhe zugemutet würden. Sowohl der Bundesrat als auch das derstand seitens der Weinproduktion und eines Teiles des

Parlament sind im Rahmen der Harmonisierungsgesetzge- Handels gestossen ist?

bung bei der langjährigen, erst am 14. Dezember 1990 abge- 2. Wann wird die für den Juli angekündigte Revision des Wein-

schlossenen Beratung des Bundesgesetzes über die direkte statutes nun in die Vernehmlassung gegeben?

Bundessteuer zum Schluss gekommen, dass eine solche Lö- 3. Welche Verzögerungen ergeben sich schon heute mit Blick

sung nicht zu verantworten sei. Sie haben sich deshalb auch auf den 1. Januar 1992, dem Ziel des EVD für die Aufhebung

in voller Kenntnis des Bundesgerichtsurteils vom 13. April der Rotweinkontingentierung?

1984 - das übrigens formell an den kantonalen Gesetzgeber 4. Auf wann ist die Aufhebung der Weissweinkontingentierung

gerichtet ist, weil das Bundesgericht Bundesgesetze und die vorgesehen?

ihnen gleichgestellten Erlasse nicht auf deren Verfassungs-

mässigkeit überprüfen kann - mit einer teilweisen Entlastung Texte de l'interpellation du 26 septembre 1991

der Ehepaare gegenüber den Konkubinatspaaren begnügen Le peuple a rejeté le 1er avril 1990 l'arrêté fédéral sur la viti-

müssen. Das gilt bei der direkten Bundessteuer sowohl für das culture parce qu'il était opposé au maintien du contingente-

vom Parlament für die Steuerjahre 1989 bis 1992 beschlos- ment de vin. Dans le cadre de la procédure de consultation re-

sene und am 21. Juni 1991 für die Steuerjahre 1993/1994 ver- lative au nouveau projet d'arrêté sur la viticulture, de DFEP a

längerte sogenannte «Sofortprogramm» wie für das ab 1995 écrit le 16 avril 1991, que le contingentement devait être sup-

geltende neue Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer. primé et remplacé par un système prévoyant des droits de

douane supplémentaires (tarification). Cette solution doit

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- prendre effet au 1 er janvier 1992. Un projet de modification du

tes teilweise befriedigt. statut du vin serait soumis à la consultation au courant du mois

de juillet 1991, était-il écrit.

Le chef du DFEP a pour l'essentiel confirmé cette déclaration

lors du débat sur le rapport de gestion au Conseil national, le

#ST# 91.3228 14 juin 1991.

Pourtant aucun projet portant sur une modification du statut

du vin n'a encore été soumis à la consultation, un an et demi

Interpellation (Houmard-)Bonny après le scrutin populaire; par-dessus le marché, le retard sur

Höhere Technische Lehranstalten. le calendrier fixé par le DFEP lui-même est de plus de deux

Anpassung der Subventionen mois.

Nous demandons au Conseil fédéral de répondre aux ques-

Ecoles techniques supérieures. tions suivantes:

Rajustement des subventions 1. Est-il exact que l'institution d'un système prévoyant des

Siehe Seite 2026 hiervor - Voir page 2026 ci-devant

droits de douane supplémentaires se heurte à l'opposition

des producteurs de vin et d'une partie des commerçants?

2. Quand la procédure de consultation relative à la révision du

statut du vin et annoncée pour le mois de juillet sera-t-elle ou-

verte?

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- 3. Avec quel retard supprimera-t-on le contingentement du vin

tes befriedigt. rouge, dont la levée était prévue par le DFEP pour le 1 er janvier

1992?

4. A quelle date prévoit-on de lever le contingentement du vin

blanc?

#ST# 91.3316 Mitunterzeichner -Cosignataires: Auer, Bircher Silvio, Dietrich,

Dünki, Eisenring, Gardiol, Loeb François, Meier Hans, Sal-

Interpellation Engler vioni, Wiederkehr (10)

Weinstatut.

Verzug des Bundesrates Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht

Nouveau statut du vin. eine schriftliche Antwort.

Retard dans la procédure

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

vom 6. November 1991

Rapport écrit du Conseil fédéral

du 6 novembre 1991

Wortlaut der Interpellation vom 26. September 1991 Der Bundesrat behandelt diese Angelegenheit mit der gebote-

Am 1. April 1990 hat das Volk den Rebbaubeschluss abge- nen Sorgfalt und unter Beachtung des Volkswillens. Er wird

lehnt, weil es namentlich mit der Weiterführung der Weinkon- den Zeitplan einhalten und -wie in Aussicht gestellt-zugleich

tingentierung nicht einverstanden war. Im Vernehmlassungs- einen neuen Entwurf des Rebbaubeschlusses vorlegen und

verfahren für einen neuen Rebbaubeschluss hat das EVD am über die Aenderung des Weinstatuts beschliessen.

16. April 1991 geschrieben, dass die bestehende Kontingen- 1. Es trifft zu, dass die auf den 1. Januar 1992 vorgesehene Ta-

tierung abgeschafft und durch ein System mit Zollzuschlägen rifizierung (Schaffung eines Zollkontingentes) für Rotwein im

(Tarifizierung) ersetzt werden solle. Diese Lösung solle ab Fass vor allem bei den Weinproduzenten, aber auch bei den

1. Januar 1992 gelten. Ein entsprechender Entwurf der Aende- Weinhändlern nicht auf Begeisterung stösst. Das Tarifizie-

rung des Weinstatutes werde noch im Juli dieses Jahres zur rungsvorhaben ist somit-wie der Interpellant vermutet-nicht

Vernehmlassung unterbreitet. unbestritten. Dies ist jedoch für den Bundesrat kein Grund, die

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation (Houmard-)Bonny Höhere Technische Lehranstalten. Anpassung der

Subventionen

Interpellation (Houmard-)Bonny Ecoles techniques supérieures. Rajustement des

subventions

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1991

Année

Anno

Band V

Volume

Volume

Session Wintersession

Session Session d'hiver

Sessione Sessione invernale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 15

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 91.3228

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 13.12.1991 - 08:00

Date

Data

Seite 2509-2509

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Ref. No 20 020 756

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